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DE1261710B - Spannsatz zur Verbindung einer Nabe mit einer Welle - Google Patents

Spannsatz zur Verbindung einer Nabe mit einer Welle

Info

Publication number
DE1261710B
DE1261710B DE1964P0034603 DEP0034603A DE1261710B DE 1261710 B DE1261710 B DE 1261710B DE 1964P0034603 DE1964P0034603 DE 1964P0034603 DE P0034603 A DEP0034603 A DE P0034603A DE 1261710 B DE1261710 B DE 1261710B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
clamping
hub
shaft
spacer
resilient
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1964P0034603
Other languages
English (en)
Inventor
Lothar Peter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1964P0034603 priority Critical patent/DE1261710B/de
Publication of DE1261710B publication Critical patent/DE1261710B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D1/00Couplings for rigidly connecting two coaxial shafts or other movable machine elements
    • F16D1/06Couplings for rigidly connecting two coaxial shafts or other movable machine elements for attachment of a member on a shaft or on a shaft-end
    • F16D1/08Couplings for rigidly connecting two coaxial shafts or other movable machine elements for attachment of a member on a shaft or on a shaft-end with clamping hub; with hub and longitudinal key
    • F16D1/09Couplings for rigidly connecting two coaxial shafts or other movable machine elements for attachment of a member on a shaft or on a shaft-end with clamping hub; with hub and longitudinal key with radial clamping due to axial loading of at least one pair of conical surfaces
    • F16D1/093Couplings for rigidly connecting two coaxial shafts or other movable machine elements for attachment of a member on a shaft or on a shaft-end with clamping hub; with hub and longitudinal key with radial clamping due to axial loading of at least one pair of conical surfaces using one or more elastic segmented conical rings forming at least one of the conical surfaces, the rings being expanded or contracted to effect clamping

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description

  • Spannsatz zur Verbindung einer Nabe mit einer Welle Gegenstand des Hauptpatents ist ein Spannsatz zur Verbindung einer Nabe mit einer Welle, der aus einem an der Welle anliegenden federnden Innenspannring, einem an der Nabe anliegenden federnden Außenspannring und in einem radialen Zwischenraum zwischen den Spannringen von beiden Seiten her eingreifenden, mit Kegelflächen versehenen, axial beweglichen, paarweise zusammenwirkenden Druckstücken besteht, die mit Hilfe planetenartig sowie im Bereich der Druckstücke angeordneter Spannschrauben spannbar sind, wobei der liinenspannring und der Außenspannring jeweils innen und außen zylindrische Mantelflächen aufweisen, deren dem radialen Zwischenraum zugekehrte-Mantelflächen mit an sich bekannten, radial gegenüberliegenden, spiegelbildlich gleichen, kegelförmigen Einschnitten versehen sind, in die als Druckstücke an sich bekannte, kegelige Druckrollen eingreifen. Nach einem weiteren Gedanken dieser Erfindung sind der Innen- und der Außenspannring in je zwei zu-beiden Seiten der Nabe angeordnete Ringe geteilt, die die nach außen gerichteten kegelförmigen Einschnitte aufweisen, und deren Ab- stand durch eine mit Bohrungen für -die Spannschrauben der Druckrollen versehene Distanzbüchse bestimmt ist.
  • Bei einer bekannten Zentriereinrichtung für einen Spannsatz zur Nabenbefestigung ist in dem Ringraum zwischen Nabenbohrung und Welle axial zwischen den Spannringpaaren eine Hülse mit mehreren in ringförmige Durchbrüchd mit radialem Spiel eingesetzte, gleichmäßig über den Umfang verteilten Wälzkörpern angeordnet, wobei die Stirnseiten der Hülse eine ballige Form aufweisen. Zur Vorzentrierung von Naben auf, Wellen -bei- einer Nabenbefestigung mit, federnden Spannringen ist bereits ein Vorschlag des Erfinders bekannt, nach dem zwischen dem im Normalschnitt zur Welle aufgeteilten Spannsatz in Berührung 'mit Deng inneren Stirnflächen der Innen- und Außenspannringe und ohne merkliches Spiel zwischen der- Welle und der Nabe mindestens drei gleichmäßig über den mittleren Durchmesser der Druckringe -verteilte Zentrierrollen, angeordnet sind, wobei die Zentrierrollen und die ihnen gegenüberliegenden Flächen der Innen- und Außenspaunringe kegelförinig ausgebildet sind und die Zentrierr-ollen ferner zur Durchführu n-g je einer Spannsiäraube: eine -axiale Bohrung'aufweisen,-Der- vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Spgnnsätze zur_ Verbindung einer Nabe mit einer Welle bei gleichen Abmessungen , und,gleichem Aufbau bezüglich der Zentrierr und, Rundlaufgena'uigkeit wesentl . ic I h zu verbe - s . sern-, eine * Steigerung des übertragbaren Drehmoments zu erzielen und das Gewicht zu verringern.- - Erfindungsgemäß erfolgt dies dadurch, daß die Distanzbüchse beiderseitig ringfönnige Einschnitte mit Erweiterungen aufweist -und an -den Enden der inneren und äußeren zylindrischen Mantelfläche der Distanzbüchse ballige, Erhöhungen angeordnet sind, wobei die Querschnittshöhe zwischen den balligen Erhöhungen ein Übermaß gegenüber dem Ringspalt zwischen der Welle und der Nabe aufweist. Dabei kann die Distanzbüchse aus, einem federe lastischen Werkstoff bestehen, wie Stahl, eine hochfeste. Leichtmetallegierung oder ein druckfester Kunststoff.
  • Da die erfindungsgemäße Distanzbüchse beiderseitig ringförmige Einschnitte mit bogenförmigen Erweiterungen aufweist, die Enden der zylindrischen Mantelflächen ballige Erhöhungen und diese ein Übermaß gegenüber dem jeweiligen Ringspalt von Welle und Nabe besitzen " zentriert die, Distanzbüchse mit dem, Spannsatz selbsttätig die Nabe auf der Welle am gesamten Umfang federelastisch, spielfrei und mit hoher ' Rundlaufgenauigkeit. Das Übermaß der Querschnittshöhe der balligen Erhöhungen der Distanzbüchse gegenüber dem Ringspalt von Welle und Nabe wird vorteilhaft so, gewählt, daß die jeweiligrn Toleranzen'der ISA-Passungssitze von der ISA-FeinpassungH6 zu, h6 bis zur ISA-GrobpassungH11 zu hll federelastisch spielfrei überbrückt werden und somit die Wellen und die Bohrungen der Naben mit wesentlich größeren, Toleranzen hergestellt werden könft ' en, was,eine beachtliche Verbilligung mit sich' bringt. Ferne' r dient, die Distanzbüchse mit ihren balligen, federelastischen Erhöhungen als Kugel-Glättedorn, da beim Eindrücken der Distanzbüchse zwischen der Welle und der Nahe die Oberflächenrauhigkeiten von Welle und Nabenbohrung egalisiert werden, wodurch ein besseres Tragbild erzielt wird. Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Distanzbüchse besteht darin, daß die mit Cbermaß versehenen federelastischen balligen Erhöhungen nach dem Einbau sphärisch den Ringspalt zwischen Welle und Nabe abdichten und so die Möglichkeit gegeben ist, am mittleren abgesetzten Teil der Distanzbüchse Schmiermittel von der Nabe zur Welle, oder umgekehrt, durchzuleiten. Durch die Distanzbüchse nach der Erfindung wird der Spannvorgang vorteilhaft vom Zentriervorgang getrennt, wodurch das zeitraubende Justieren mittels der planetenartig angeordneten Spannschrauben des Spannsatzes zur Erreichung einer ausreichenden Rundlaufgenauigkeit entfällt. Auch wird das Nabengewicht - bei großen Naben sehr beachtlich - durch die spielfreie federelastische Distanzbüchse aufgenommen, so daß sich die vorgeschalteten- Innen-und Außenspannringe des Spannsatzes einwandfrei und ohne Behinderung spannen und entspannen können, die axiale Spannkraft besser zur Wirkung kommt und das übertragbare Drehmoment des Spannsatzes erhöht wird. Eine weitere Steigerung des übertragbaren Drehmoments bringt die unter Vorspannung bzw. Pressung zwischen der Welle und der Nabe eingesetzte federelastische Distanzbüchse. Da die balligen Erhöhungen der Distanzbüchse nur Linienberührung mit der Welle und der Nabe nach dem Einsetzen aufweisen, wird am gesamten Umfang eine spielfreie Zentrierung und eine leichte Montage und Demontage des Spannsatzes mit den Vorzügen von Zentriereinrichtungen mittels Zentrierrollen erreicht. Auch ist es gegeben, die spielfreie federelastische Distanzbüchse nach der Erfindung für jeden anderen Spannsatz zu verwenden, ohne daß dadurch das Wesen der Erfindung geändert wird * Ferner besteht die erfindungsgemäße Distanzbüchse nur aus einem Teil und ist in ihrem.Aufbau sehr einfach. Die Zentrierung wird beim Spannen des Spannsatzes nicht beeinflußt, so daß zeitraubende Justierarbeiten entfallen.
  • In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise dargestellt.
  • Ab b. 1 zeigt den längsgeteilten Spannsatz mit Distanzbüchse, eingesetzt zwischen einer Welle und einer Nabe in einem axialen Schnitt, im ungespannten Zustand; Ab b. 2 zeigt die eine Hälfte des Spannsatzes nach .Ab b. 1 mit einer einseitigen verkürzten Distanzbüchse in einer Teildarstellung mit Welle und Nahe iin Axialschnitt, ungespannt.
  • Wie aus Ab b. 1 hervorgeht, besteht der Spannsatz aus der Distanzbüchse 1 mit den beiderseitig ringförmigen Einschnitten la und den bogenförmigen Erweiterungen lb. An den Enden der inneren und äußeren zylindrischen Mantelfläche besitzt die Distanzbüchse 1 ballige Erhöhungen 1 c, die in ihrer Querschnittshöhe ein übermaß gegenüber dem Ringspalt von Welle 6 und Nabe 7 aufweisen. An beiden Seiten der Distanzbüchse 1 sitzen die Spannsatzhälften des Spannsatzes, bestehend aus je einem zylindrischen Innenspannring 2 und einem ebensolchen Außenspannring 3. Die Spannringe 2 und 3 weisen an ,ihren radial gegenüberliegenden Zylindermantelflächen 2 a, 3 a jeweils über den Umfang gleichmäßig verteilte, nach außen gerichtete kegelförmige Einschnitte 3 c auf, wobei ihr Abstand durch die mit Bohrungen für die Kegelkopfspannschrauben 4 mit Innensechskant versehene Distanzbüchse 1 -bestimmt ist. Die Kegelkopfspannschrauben 4 stehen mit kegeligen Druckrollen 5 in Funktionsverbindung. Zur Erleichterung der Demontage weist die Distanzbüchse 1 beiderseitig am Umfang Abzuggewinde 1 d auf.
  • Der Spannsatz nach Ab b. 2, der besonders zur Befestigung von Naben mit geringer Breite geeignet ist, besteht iin wesentlichen aus dem Innenspannring 2, dem Außenspannring 3 und der verkürzten und einseitig angeordneten Distanzbüchse 8, vergleichbar mit der rechten Hälfte des Spannsatzes nach Ab b. 1. Die Spannringe 2, 3 besitzen wiederum kegelförmige Einschnitte 3 c und -die Distanzbüchse 8 einen ringförmigen Einschnitt la, bogenförmige Erweiterungenlb, ballige Erhöhungenlc und Bohrungen zur- Durchführung derb planetenartig angeordneten Zylinderspannschrauben 9 mit Innensechskani zum Anziehen der kegelförmigen Druckrollen 5. Der Spannsatz mit Distanzbüchse ist zwischen einer Welle 10 und einer abgesetzten Bohrung der Nabe 11 angeordnet.
  • Arbeitsweise des Spannsatzes nach A b b. 1: Beim Einsetzen des Spannsatzes mit der Distanzbüchse zwischen der Welle6 und der Nab-e7--zentriert die 'Distanzbüchsel mit ihren mit übermaß ,gegenüber dem Ringspalt von Welle6 und Nabe7 versehenen beiderseitigen# balligen Erhöhungen 1-c federelastisch mit einer bestimmten Radialpressung die Nabe7 spielfrei auf der Welle6 am gesamten Umfang mit Linienberührung. Hierdurch wird eine hohe Zentrier- und Rundlaufgenauigkeit der gesamten Spannverbindung-erzielt. Beim Anziehen der Spannschrauben4 in Verbindung mit den kegelförmigen DruckrolIen5 werden zur Durchleitung von Drehmomenten die Innenspannringe 2 radial gleichmäßig ohne Behinderung durch das Nabengewichi auf die Welle6 und die Außenspannringe3 radi#I gleichmäßig gegen die Bohrung der Nabe 7 gepreßt. Nach dem Lösen der Spannschrauben 4 gehen die Spannringe 2, 3 federelastisch in ihre Ursprungslage zurück. Mittels der Abzuggewinde 1 d *in der Distanzbüchse 1 wird sodann der komplette Spannsatz entfernt.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Spannsatz zur Verbindung einer Näbe mit einer Welle, bestehend aus einem an der Welle anliegenden federnden Innenspannring, einem an der Nabe- anliegenden federnden Außenspannring und in einen radialen Zwischenraum zwischen den Spannringen, von beiden Seiten her eingreifenden, mit Kegelflächen -versehenen, axial beweglichen' paarweise zusammenwirkenden Druckstücken, die mit Hilfe planetenartig sowie im Bereich der Druckstücke angeordneter Spannschrauben - spannbar sind, bei dem der Innenspannring und der Außenspannring jeweils innen undaußen zylindrische. Mantelflächen -aufweisen, deren dem radialen Zwischenraum zugekehrte Mantelflächen mit radial gegenüberliegenden, spiegelbildlich gleichen kegelförmigen Einschnitten versehen sind, indie als -Druckstückei kegelige Druckrollen eingreifen, und bei dem der Innen- und der Außenspannring in je zwei zu beiden Seiten der Nabe angeordnete Ringe geteilt ist, die die nach außen gerichteten kegelförmigen Einschnitte aufweisen und deren Abstand durch eine mit Bohrungen für die Spannschrauben der Druckrollen versehene Distanzbüchse bestimmt ist, nach Patent 1165941, dadurch gekennzeichn e t, daß die Distanzbüchse (1) beiderseitig ringförmige Einschnitte (la) mit Erweiterungen (1 b) aufweist und an den Enden der inneren und äußeren zylindrischen Mantelfläche der Distanzbüchse (1) baRige Erhöhungen (1 c) angeordnet sind, wobei die Querschnittshöhe zwischen den balligen Erhöhungen (1 c) ein übermaß gegenüber dem Ringspalt zwischen der Welle (6) und der Nabe (7) aufweist.
  2. 2. Spannsatz zur Verbindung einer Nabe mit einer Welle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Distanzbüchse (1) aus einem federelastischen Werkstoff, wie Stahl, eine hochfeste Leichtmetallegierung oder ein druckfester Kunststoff, besteht. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1165 941; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1859 443. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1179 057.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0026242A1 (de) * 1979-09-28 1981-04-08 Oskar E. Peter Spannsatz in Doppelausführung mit Zentrierung zur Nabenbefestigung

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1859443U (de) * 1962-03-28 1962-10-04 Oskar E Peter Vorrichtung zum zentrieren von naben auf wellen, deren durchmesser kleiner ist als der durchmesser der habenohrung.
DE1165941B (de) * 1958-11-22 1964-03-19 Oskar E Peter Spannsatz zur Verbindung einer Nabe mit einer Welle
DE1179057B (de) * 1961-01-19 1964-10-01 Peter Oskar E Nabenbefestigung mit Spannringen und Zentrierrollen

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