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DE1179057B - Nabenbefestigung mit Spannringen und Zentrierrollen - Google Patents

Nabenbefestigung mit Spannringen und Zentrierrollen

Info

Publication number
DE1179057B
DE1179057B DE1961P0026413 DEP0026413A DE1179057B DE 1179057 B DE1179057 B DE 1179057B DE 1961P0026413 DE1961P0026413 DE 1961P0026413 DE P0026413 A DEP0026413 A DE P0026413A DE 1179057 B DE1179057 B DE 1179057B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
clamping
hub
rings
shaft
centering rollers
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1961P0026413
Other languages
English (en)
Inventor
Lothar Peter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1961P0026413 priority Critical patent/DE1179057B/de
Publication of DE1179057B publication Critical patent/DE1179057B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D1/00Couplings for rigidly connecting two coaxial shafts or other movable machine elements
    • F16D1/06Couplings for rigidly connecting two coaxial shafts or other movable machine elements for attachment of a member on a shaft or on a shaft-end
    • F16D1/08Couplings for rigidly connecting two coaxial shafts or other movable machine elements for attachment of a member on a shaft or on a shaft-end with clamping hub; with hub and longitudinal key
    • F16D1/09Couplings for rigidly connecting two coaxial shafts or other movable machine elements for attachment of a member on a shaft or on a shaft-end with clamping hub; with hub and longitudinal key with radial clamping due to axial loading of at least one pair of conical surfaces
    • F16D1/093Couplings for rigidly connecting two coaxial shafts or other movable machine elements for attachment of a member on a shaft or on a shaft-end with clamping hub; with hub and longitudinal key with radial clamping due to axial loading of at least one pair of conical surfaces using one or more elastic segmented conical rings forming at least one of the conical surfaces, the rings being expanded or contracted to effect clamping

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Reduction Rolling/Reduction Stand/Operation Of Reduction Machine (AREA)

Description

  • Nabenbefestigung mit Spannringen und Zentrierrollen Die Erfindung betrifft eine Nabenbefestigung, bestehend aus einem Spannsatz, der zwei Innenspannringe mit Außenkegelflächen und zwei mit radialem Abstand dazu angeordnete Außenspannringe mit Innenkegelflächen aufweist, die durch je einen an jeder Seite konzentrisch eingeschoben korrespondierenden innen und außen kegeligen Druckring in Verbindung mit planetarisch angeordneten Spannschrauben axial spannbar sind, wobei zwischen Weile und Nabe eine Zentnereinrichtung vorgesehen ist.
  • Bei Spannnsätzen, die, wie oben angeführt, in bekannter Weise aus zwei Innenspannringen, zwei Außenspannringen und je einem Druckring bestehen, werden beim Anziehen der Spannschrauben die innen und außen kegeligen Druckringe gegenläufig nach innen bewegt, wodurch die Innenspannringe auf die Welle und die Außenspannringe gegen die Bohrung der Nabe gepreßt werden und. hierdurch ein spielfreier Kraftschluß zur Übertragung von Drehmomenten zwischen Welle, Spannnsatz und Nabe erzielt wird. Dieser bekannte Spannsatz, der aus sechs geschlossenen Stahlringen mit korrespondierenden Kegelflächen besteht, muß mit höchster Präzision hergestellt werden, wenn er mit einem guten Wirkungsgrad arbeiten und die errechneten Drehmomente übertragen soll. Geringfügige Herstellungsfehler, insbesondere der miteinander in Berührung stehenden Kegelflächen haben zur Folge, daß erstens bedeutend größere axiale Spannkräfte aufgebracht werden müssen, um ein maximales Drehmoment zu übertragen und zweitens die Rundlaufgenauigkeit der Kraftschlußverbindung herabgesetzt und ein nicht vertretbarer Taumelschlag der Nabe erzeugt wird. Zur Erzielung einer mittleren Rundlaufgenauigkeit von 0,03 mm ist es z. B. erforderlich, daß die Nabe mit einer Vorzentrierung in Gestalt einer abgesetzten Bohrung mit einem engen Passungssitz auf die Welle aufgebracht wird. Hierfür sind feinste ISA-Sitze (Edelpassung) erforderlich, deren Herstellung zeitraubend und teuer ist. Kleinste .Spieltoleranzen zwischen Nabe und Welle, ganz besonders aber bei Naben von Zahnrädern, Schwungrädern usw. mit großen Durchmessern, wirken sich wegen des Obersetzungsfehlers durch einen nicht mehr vertretbaren Rundlauffehler und Taumelschlag sehr ungünstig aus.
  • Ferner ist die abgesetzte Nabenbohrung mit ihren zwei Passungssitzen herstellungsmäßig teuer. Auch gelingt es selten, größere Bohrung der abgesetzten Nabenbohrung genau zylindrisch herzustellen. In den meisten Fällen verläuft diese nach hinten zu konisch, was funktionsmäßig für den Spannsatz unerwünscht ist. Ein weiterer Nachteil der nicht spielfreien Vorzentrierung in Verbindung mit den bekannten Kraftschlußverbindungen besteht darin, d:aß das ganze Gewicht des Nabenkörpers, das bei großen Abmessungen im Schwermaschinenbau sehr beachtlich ist, auf dem Spannsatz lastet und hierdurch die Montage und Demontage des Spannsates erschwert wird. Man hat bereits versucht, den obigen Nachteilen zu begegnen, indem man bei den bekannten Spannsätzen zwischen Welle und Nabe eine Zentriereinrichtung vorgesehen hat. Die bisher hierfür verwendeten Zentrierringe haben jedoch den Nachteil, da.ß sie beim Aufstecken auf die Welle zum Kanten neigen, wenn sie nicht eine bestimmte Länge gegenüber ihrem Durchmesser besitzen. Ferner müssen beim axialen Verschieben der Zentrierringe größere Reibungswiderstände überwunden werden, wodurch eine axiale Feineinstellung der Nabe zur Welle schwierig ist. Auch die erforderliche genaue Herstellung der Zentrierringe ist schwierig und kostspielig, da sie auf einer Innen- und Außenschleifmaschine geschliffen werden müssen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorzentrierung für die genannten Nabenbefestigungen zu schaffen, bei der die vorbeschriebenen Nachteile weitgehend ausgeschaltet sind.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe sind zwischen dem in an sich bekannter Weise im Normalschnitt zur Welle aufgeteilten Spannsatz in Berührung mit den inneren Stirnflächen der Innen- und Außenspannringe und ohne merkliches ,Spiel zwischen der Welle und der Nabe mindestens drei gleichmäßig über den mittleren Durchmesser der Druckringe verteilte Zentrierrollen angeordnet.
  • Da die am Umfang des aufgeteilten Spannsatzes angeordneten Zentrierrollen einen kleinen Durchmesser aufweisen, können sie einfach und wirtschaftlich aus Rundmaterial mit großer Genauigkeit auf spitzenlosen Schleifmaschinen gefertigt werden. Auch ist es möglich, die Zentrierrollen entsprechend der jeweiligen Spannaufgabe billig und preiswert beliebig lang herzustellen, wodurch jede vorteilhafte Spannbasis in Verbindung mit dem aufgeteilten Spannsatz geschaffen werden kann, so daß auch breite Naben besonders vorteilhaft an ihren Enden spielfrei und kraftschlüssig gespannt werden können. Dadurch, daß die Innen- und Außenspannringe des Spannsatzes in ihrer Querschnittshöhe gegenüber den Durchmessern der Zentrierrollen ein Untermaß aufweisen, wird erreicht, daß die Spannringe ohne Behinderung durch das Nabengewicht frei gestaucht und gedehnt werden können, so daß größere Drehmomente übertragbar sind.
  • Auch können die Spannsätze leicht und ohne jede Behinderung ein- und ausgebaut werden, zumal die Zentrierrollen bei axialer Bewegung nur Linienberührung und somit geringen Reibungswiderstand aufweisen.
  • Mit den Mitteln der Erfindung ist es leichter als bisher möglich, große Zahnräder, Schwungräder, Riemenscheiben usw. kraftschlüssig mit hoher Rundlaufgenauigkeit und einem geringen Taumelschlag mit der Welle zu verbinden. Das beachtliche Gewicht von großen Zahnrädern, Antriebstrommeln usw. wird durch die Zentrierrollen des Spannsatzes aufgenommen, die gleichzeitig als Tragrollen dienen.
  • Zweckmäßig sind die Zentrierrollen an beiden Stirnseiten und entsprechend die ihnen gegenüberliegenden Flächen der Innen- und Außenspannringe kegelförmig ausgebildet. Durch diese kegelige Kontaktberührung der Zentrierrollen mit den Innen- und Außenspannringen des Spannsatzes werden die Spannringe beim Spannvorgang zusätzlich radial gegen Welle und Nabenbohrung gepreßt, wodurch das größte durch den Spannsatz übertragbare Drehmoment weiter erhöht wird.
  • Die Zentrierrollen können aus Stahl, Messing, Leichtmetall oder Kunststoff bestehen. Zentrierrollen aus Leichtmetall werden vorteilhaft für Spannsätze an Wärmekraftmaschinen, z. B. Läufer bei Dampfturbinen, verwendet, da wegen des größeren Wärmeausdehnungskoeffizienten des Leichtmetalls die aus Stahl bestehenden Innen- und Außenspannringe des Spannsatzes selbsttätig nachgespannt werden.
  • In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise in vier Abbildungen dargestellt. Es zeigt in Teildarstellungen A b b. 1 einen Spannsatz gemäß der Erfindung in einem axialen Schnitt, A b b. 2. den Spannsatz in einem Schnitt gemäß der Linie B-B der A b b. 1, A b b. 3 eine andere Ausführungsform eines Spannsatzes gemäß der Erfindung, bei welchem die Zentrierrollen stirnseitig Kegelform besitzen, in einem axialen Schnitt und A b b. 4 ein Einbaubeispiel für zwei Spannsätze nach A b b. 1 in einem axialen Schnitt. Der Spannsatz nach A b b. 1 und 2 besteht aus zwei Innenspannringen 1 mit Außenkegelflächen und zwei mit radialem Abstand angeordneten Außenspannringen 2 mit Innenkegelflächen. Zwischen den Spannringen 1 und 2 sitzen am Umfang verteilt Zentrierrollen 3 mit stirnseitiger Kontaktberührung. Die Innen- und Außenspannringe 1 und 2 werden über konzentrisch eingeschobene Druckringe 4 und 4a mit einer inneren und einer äußeren Kegelfläche, die in Funktionsverbindung mit den Kegelflächen der Spannringe 1 und 2 stehen, durch planetarisch angeordnete Spannschrauben 5 gegenläufig axial beaufschlagt. Die Spannschrauben 5 durchdringen den innen und außen kegeligen Druckring 4 und die Zentrierrollen 3 in Durchgangsbohrungen und den innen und außen kegeligen Druckring 4a in Gewindebohrungen, wodurch der Spannsatz mit den Zentrierrollen zu einer Einheit zusammengeschraubt ist.
  • Der Spannsatz nach A b b. 3 unterscheidet sich von dem Spannsatz gemäß A b b. 1 dadurch, daß die Zentnerrollen 6 stirnseitig Kegelform 6a aufweisen, wodurch sie mit den korrespondierenden Kegelflächen 7a und 8a der Spannringe 7 und 8 in Funktionsverbindung stehen. Mit den Spannschrauben 11 ist der Spannsatz mit den innen und außen kegeligen Druckringen 9 und 10, den Spannringen 7 und 8, zu den Zentrierrollen 6 zu einer Einheit zusammengeschraubt.
  • In dem Einbaubeispiel nach A b b. 4 sind zwischen einer Welle 12 und einer Nabe 13 zwei Spannsätze mit Zentrierrollen gemäß A b b. 1 und 2 eingesetzt, welche die Nabe 13 an den Enden spielfrei und kraftschlüssig mit der Welle 12 verbinden.
  • Beim Anziehen der Spannschrauben 5 werden die innen und außen kegeligen Druckringe 4 und 4.a gegenläufig nach innen bewegt, wodurch die Spannringe 1 und 2 über die Kegelflächen radial gegen die Welle 12 und die Bohrung der Nabe 13 gepreßt werden, so daß ein spielfreier Reibungsschluß der Verbindungsteile erzielt wird.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Nabenbefestigung, bestehend aus einem Spannsatz, der zwei Innenspannringe mit Außenkegelflächen und zwei mit radialem Abstand dazu angeordnete Außenspannringe mit Innenkegelflächen aufweist, die durch je einen an jeder Seite konzentrisch eingeschobenen korrespondierenden innen und außen kegeligen Druckring in Verbindung mit planetarisch angeordneten Spannschrauben axial spannbar sind, wobei zwischen Welle und Nabe eine Zentnereinrichtung vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem in an sich bekannter Weise im Normalschnitt zur Welle aufgeteilten Spannsatz in Berührung mit den inneren Stirnflächen der Innen- und Außenspannringe (1, 2) und ohne merkliches Spiel zwischen der Welle (12) und der Nabe (13) mindestens drei gleichmäßig über den mittleren Durchmesser der Druckringe (4, 4a) verteilte Zentnerrollen (3) angeordnet sind.
  2. 2. Nabenbefestigung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zentrierrollen (6) an beiden Stirnseiten (6a) und entsprechend die ihnen gegenüberliegenden Flächen (7a, 8a) der Innen-und Außenspannringe (7, 8) kegelförmig ausgebildet sind. 3. Nabenbefestigung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zentrierrollen (3, 6) aus Stahl, Messing, Leichtmetall oder Kunststoff bestehen. 4. Nabenbefestigung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zentrierrollen (3, 6) zur Durchführung je einer der planetarisch angeordneten Spannschrauben (5, 11) eine axiale Bohrung aufweisen und mit dem Spannsatz eine Einheit bilden. In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschrift Nr. 293 122. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1165 941.
DE1961P0026413 1961-01-19 1961-01-19 Nabenbefestigung mit Spannringen und Zentrierrollen Pending DE1179057B (de)

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DE1179057B true DE1179057B (de) 1964-10-01

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1261710B (de) * 1964-06-30 1968-02-22 Peter Oskar E Spannsatz zur Verbindung einer Nabe mit einer Welle
US3592959A (en) * 1969-09-03 1971-07-13 Richard H Dougherty Prestressed electric insulator assembly

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB293122A (en) * 1927-03-31 1928-07-02 George Constantinesco Means for securing bodies on rotating shafts
DE1165941B (de) 1958-11-22 1964-03-19 Oskar E Peter Spannsatz zur Verbindung einer Nabe mit einer Welle

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