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DE1261700B - Regeleinrichtung fuer gemischverdichtende Einspritz-Brennkraftmaschinen - Google Patents

Regeleinrichtung fuer gemischverdichtende Einspritz-Brennkraftmaschinen

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Publication number
DE1261700B
DE1261700B DEA47460A DEA0047460A DE1261700B DE 1261700 B DE1261700 B DE 1261700B DE A47460 A DEA47460 A DE A47460A DE A0047460 A DEA0047460 A DE A0047460A DE 1261700 B DE1261700 B DE 1261700B
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DE
Germany
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control device
lever
transmission system
rod
correction
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA47460A
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English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alfa Romeo SpA
Original Assignee
Alfa Romeo SpA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Alfa Romeo SpA filed Critical Alfa Romeo SpA
Publication of DE1261700B publication Critical patent/DE1261700B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D1/00Controlling fuel-injection pumps, e.g. of high pressure injection type
    • F02D1/02Controlling fuel-injection pumps, e.g. of high pressure injection type not restricted to adjustment of injection timing, e.g. varying amount of fuel delivered
    • F02D1/04Controlling fuel-injection pumps, e.g. of high pressure injection type not restricted to adjustment of injection timing, e.g. varying amount of fuel delivered by mechanical means dependent on engine speed, e.g. using centrifugal governors
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
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    • F02D1/02Controlling fuel-injection pumps, e.g. of high pressure injection type not restricted to adjustment of injection timing, e.g. varying amount of fuel delivered
    • F02D1/06Controlling fuel-injection pumps, e.g. of high pressure injection type not restricted to adjustment of injection timing, e.g. varying amount of fuel delivered by means dependent on pressure of engine working fluid

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • High-Pressure Fuel Injection Pump Control (AREA)

Description

  • Regeleinrichtung für genlischverdichtende Einspritz-Brennkraftmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf eine Regeleinrichtung für gemischverdichtende Einspritz-Brennkraftmaschinen, bei welcher die Grundeinstellung der Abgabemenge der Einspritzpumpe über ein übertragungssystem von der Drosselklappenstellung und der Drehzahl der Maschine abhängig ist und eine Korrektur der Grundeinstellung dadurch erfolgt, daß in Abhängigkeit von atmosphärischen Bedingungen das Übersetzungsverhältnis des übertragungssystems durch ein Korrakturorgan veränderbar ist.
  • Derartige Regeleinrichtungen sind bereits durch die deutsche Patentschrift 1040 316 und das deutsche Gebrauchsmuster 1858 807 bekanntgeworden. Diese Regeleinrichtungen sollen es erlauben, die den Zylindern der Maschine zugeführte Kraftstoffmenge der Drehzahl, der Drosselklappenstellung sowie der Luftdichte anzupassen.
  • Die Einspritzpumpe, durch welche der Kraftstoff den einzelnen Zylindern unter Druck zugeführt wird, ist stets mit einer Regeleinrichtung zum Verändern der eingespritzten Kraftstoffmenge verbunden, um selbsttätig die von der Pumpe gelieferte Kraftstoffmenge zu jeder Zeit genau der angesaugten Luftmenge in den jeweiligen Betriebszuständen der Maschine (Drehzahl und Belastung) anzupassen. Zweckmäßigerweise wird die Regeleinrichtung daher nicht bloß die jeweilige Motordrehzahl und DrosselklappensteRung (bzw. den Druckabfall der die Drosselklappe passierenden Luft), sondern auch die Dichte der Umgebungsluft, d. h. die beiden diese Dichte bestimmenden Faktoren berücksichtigen, nämlich insbesondere den Luftdruck und gegebenenfalls auch die Lufttemperatur.
  • Wenn die Regeleinrichtung, wie dies normalerweise und so auch bei den beiden vorbekannten Einrichtungen der Fall ist, auf die Einstellung einer Regelstange bzw. eines Regelhebels der Einspritzpumpe einwirkt und wenn den auf diese Weise der Regelstange bzw. dem Regelhebel aufgezwungenen Verschiebungen die Kraftstoffmengen verhältnisgleich sind, dann muß die Korrektur dieser Verschiebungen zwecks Anpassung der Kraftstoffmenge an die jeweilige Luftdichte unter Berücksichtigung des Umstandes erfolgen, daß die Kraftstoffmenge und somit die Verschiebung der Regelstange bzw. des Regelhebels bei sonst gleichen Verhältnissen stets der Luftdichte verhältnisgleich sein muß. Das Korrekturorgan zur Berücksichtigung der Luftdichte muß daher mechanisch in das Übertragungssystem zwischen dem eigentlichen Regler und der Regelstange bzw. dem Regelhebel der Einspritzpumpe eingeschaltet sein, um die erforderliche Verhältnisgleichheit zu verwirklichen.
  • Bei den vorbekannten Einrichtungen liegt nun aber das Korrekturorgan mehr oder weniger selbst in dem Kraftfluß zwischen dem eigentlichen Regler und der Regelstange bzw. dem Regelhebel, so daß durch das Korrekturorgan nicht etwa nur eine zur überwindung der vorhandenen mechanischen Reibungskräfte ausreichende Kraft, sondern eine erheblich höhere aufgebracht werden muß, um vor allem die Wirkung einer ziemlich starken Gegenfeder zu überwinden, die normalerweise auf die Regelstange bzw. den Regelhebel einwirkt, um jederzeit ein innerhalb der erwähnten Übertragungseinrichtung vorhandenes Spiel zu beseitigen und die erforderliche Einstellgenauigkeit zu gewährleisten.
  • Daraus ergibt sich aber, daß gewisse Schwankungen der Luftdichte, welche entsprechende Verschiebungen der Regelstange bzw. des Regelhebels erforderlich machen, von den auf den Luftdruck und/oder die Temperatur empfindlichen Korrekturorganen die Aufbringung einer nicht unerheblichen mechanischen Arbeit erfordern. Diese Organe und insbesondere jenes, das auf den Luftdruck anspricht, können nun aber schwerlich unter ausreichender Wahrung der Proportionalität diese Kräfte aufbringen, es sei denn, daß sie sehr große Abmessungen erhalten oder mit komplizierten Servomechanismen verbunden werden. Es versteht sich ferner, daß das Korrekturorgan, welches in das mechanische übertragungssystem eingeschaltet sein muß, um auf Grund von Luftdichteänderungen die Lage der Regelstange bzw. des Regelhebels zu verändern, bei gleichbleibenden Luftdichteverhältnissen anläßlich Veränderungen der Maschinendrehzahl oder der Drosselklappenstellung, welche ihrerseits Bewegungen des übertragungssystems zur Folge haben, Belastungsänderungen und somit Verformungen unterworfen ist, sofern es nicht sehr steif ausgebildet ist.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, das Korrekturorgan für die Luftdichteänderung in einer Weise einzuschalten, daß es nicht wir, bisher Belastungsänderungen und Verformungen seitens des eigentlichen Reglers bzw. des durch diesen hervorgerufenen Kraftflusses ausgesetzt ist.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe geht die Erfindung von dem besonderen Anwendungsfall der Maschine als Kraftfahrzeugmotor aus. Dabei wird von dem Umstand Gebrauch gemacht, daß die Veränderungen der Luftdichte, hervorgerufen sowohl durch Luftdruckals auch durch Lufttemperaturänderungen, sei es auf Grund von Änderungen der atmosphärischen Verhältnisse in der jeweiligen Aufenthaltszone des Fahrzeugs, sei es auf Grund von Ortsänderungen des Fahrzeugs, verhältnismäßig langsam vor sich gehen, so daß die Korrektur nicht fortlaufend, sondern nur in Abständen durchgeführt werden muß, d. h. nur dann, wenn die besonderen kinematischen bzw. mechanischen Verhältnisse in dem den eigentlichen Regler mit der Regelstange bzw. dem Regelhebel der Einspritzpumpe, verbindenden Gestänge bzw. Übertragungssystem - für die Einwirkung des Korrekturorgans günstig sind, in der Weise, daß in diesem Fall in dem übertragungssystem kein Kraftfluß auftritt, der sich dem Korrekturorgan mitteilen könnte.
  • Auf diese Weise -ist es möglich, bei der Verwirklichung der Korrekturmöglichkeit Lösungen zu erzielen, die sich durch besondere Leichtigkeit, Einfachheit sowie geringen Platzbedarf und niedrige Kosten auszeichnen.
  • Natürlich ist es auch erforderlich - und dies ist eine weitere der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe -, daß das Korrekturorgan auch während der übrigen Betriebszustände, also solchen, die von den erwähnten günstigen abweichen, von Belastungen frei ist, die seine Verstellung zur Folge haben könnten.
  • Demgemäß ist die eingangs geschilderte Einrichtung erfindungsgemäß derart ausgebildet, daß das übertragungssystem bei zumindest einem bestimmten Betriebszustand der Maschine mechanisch entlastet und dabei sein Übersetzungsverhältnis veränderbar ist und daß das Korrekturorgan bei Bestehen eines Kraftflusses im übertragungssystem von das Übertragungssystem abstützenden Kräften frei ist und durch den Kraftfluß in seiner jeweiligen Stellung blockiert ist.
  • Hierbei ist es zweckmäßig, wenn sich die genannten günstigen Verhältnisse dann einstellen, wenn der die Drosselklappe betätigende Fußhebel des Fahrzeuges, sei es bei stillstehendem, sei es bei laufendem Motor, gänzlich entlastet ist. Bei stillstehendem Fahrzeug erfolgt die Korrektur im Fall von Veränderungen der atmosphärischen Verhältnisse dann fortlaufend. Bei fahrendem Fahrzeug, wobei das Fahrzeug sich zwischen Gebieten mit verschiedenen atmosphärischen Verhältnissen bewegt, was hauptsächlich bei langen Berg- oder Talfahrten der Fall ist, wird der die Drosselklappe betätigende Fußhebel genügend oft entlastet, beispielsweise zum Gangwechsel, beim Fahren von Kurven - oder zum Verlangsamen der Fahrt, daß die Korrekturvorrichtung die Möglichkeit hat, die den veränderten Bedingungen angemessene Verstellung vorzunehmen.
  • Zieht man in Betracht, daß die Veränderung der einzuspritzenden Kraftstoffmenge zufolge der Änderungen der atmosphärischen Verhältnisse stets innerhalb bescheidener Grenzen verbleibt, dann ist es verständlich, daß die erfindungsgemäß durchführbare Korrektur als völlig ausreichend angesehen werden kann, obwohl die. Korrektureinrichtung äußerst einfach, leicht, platzsparend und billig ist.
  • Zur näheren Erläuterung der Wirkungsweise und der Eigenschaften der erfindungsgemäßen Regeleinrichtung ist im folgenden unter Bezugnahme auf die Zeichnung ein Ausführungsbeispiel näher beschrieben.
  • In der einzigen Figur ist diese Einrichtung teils im Schnitt und teils in Ansicht dargestellt.
  • Die nur schematisch angedeutete Einspritzpumpe 1 ist für einen Vierzylindermotor bestimmt. Der Kraftstoff wird durch die Anschlüsse 2 und Leitüngen 3, die je durch ein Pumpelement 4 der Pumpe beliefert werden, den Einpritzdüsen der Zylinder zugeleitet.
  • Die Pumpelemente 4 werden über Stößel 5 von Exzentem 6 der Exzenterwelle 7 angetrieben, welche an ihrem gerillten Ende 8 an der Seite, an der die Pumpe an den Motor angeflanscht ist, von der Motorwelle im Fall eines Viertaktmotors im Übersetzungsverhältnis i: 2 in Drehung versetzt wird. Die Einregelung der eingespritzten Kraftstoffmenge in der Weise, daß dieselbe den Erfordernissen des Motors entspricht, wird dadurch erreicht, daß -jedes Pumpelement 4 mit (nicht dargestellten) Schraubennuten versehen ist, wobei eine Verdrehung des Pumpelements um seine Achse den für die Kraftstoffförderung wirksamen Hub des Elements verändert, nachdem die schraubenförmige Nut des Elements früher oder später der Kraftstoffzufuhrbohrung im Pumpengehäuse, in dem sich das -Element bewegt , Clegenüberzuliegen kommt.
  • Beim dargestellten Ausführungsbeispiel wird die Verdrehung des Pumpelementes 4 dadurch erreicht, daß an ihm ein Zahnsektor 9 vorgesehen ist, der mit einer Zahnstange 10 im Eingriff steht. Zur Steuerung der Veränderungen der gepumpten Kraftstoffmenge wird somit die die Regelstange darstellende Zahnstange 10 axial entgegen der Wirkung einer Feder 39 verschoben, indem auf einen an ihrem Ende anim orebrachten Zapfen 11 eingewirkt wird.
  • Der Regler zur Steuerung der Zahnstange 10 und somit der Vorrichtung zur Veränderung der einzuspritzenden Kraftstoffmenge ist in einem am Pumpenkörper 1 angeflanschten Gehäuse 12 untergebracht.
  • Im dargestellten Ausführungsbeispiel handelt es sich- um einen mechanischen Regler, der im wesentlichen aus einer Trommel 13 besteht, die an der Außenseite einen Raumnocken 42 -trägt und deren Lage auf zwei Arten veränderbar ist.
  • Einmal ist die Trommel mit dem - Raumnocken längs ihrer mit der Achse der Exzenterwelle 7 zusanimenfallenden Achse verschiebbar -und zum anderen kann sie sich um diese Achse drehen. Die Längsverschiebung wird durch einen Fliehkraftregler, der auf die Motordrehzahl empfindlich ist, bestimmt, so daß jeder Drehzahl eine gewisse Lage des Raumnockens in Längsrichtung der Achse der Trommel entspricht. Dieser Fliehkraftregler kann, wie dargestellt, aus einer Anzahl von Kugeln 14 bestehen; die durch Flügel 15 einer am Ende 17 der Exzenterwelle 7 aufgekeilten Scheibe 16 in Drehung versetzt werden und sich innerhalb eines glockenförmigen Körpers 18, mit dessen beonders geformter Innenfläche sie in Berührung stehen, bewegen. Die Kugeln 14 nehmen eine derartige Lage ein, daß die zur Drehachse parallele Komponente der Reaktionskraft an der Innenfläche des Körpers 18 mit der Kraft einer Feder 19 im Gleichgewicht steht, die über die Trommel 13 und ein Lager 20 auf die Scheibe 16 wirkt.
  • Die Winkellage der Trommel 13 mit dem Raumnocken bei ihrer Drehung um ihre Achse wird durch die Lage einer Stange 21 bestimmt, die in einer Bohrung der Trommel gleitet und mit ihrem Ende an einem Hebel 22 befestigt ist, der seinerseits auf einem Zapfen 23 aufgekeilt ist, welcher außerhalb des Reglergehäuses 12 einen Kurbelhebel 24 trägt. über einen Zapfen 25 ist dieser Hebel 24 auf nicht dargestellte Weise kinematisch mit der Drosselklappe verbunden, so daß die Bewegung des Hebels 24 die durch den Gasfußhebel hervorgerufene Bewegung der Drosselklappe in der Luftansaugleitung des Motors wiedergibt. Mit dem Raumnocken 42 steht das kugelige Ende 26 eines Fühlhebels 27 in Berührung, der um einen Zapfen 28 schwenkbar ist und einen zweiten Arm 29 besitzt. Die Verschwenkungen des Hebelarmes 29 rufen vermittels einer einstellbaren Spitze 30 Verschiebungen einer Stange 31 annähernd in Längsrichtung derselben hervor. Diese Stange 31 ist an einem Zapfen 38 einer Stange 32 angelenkt, die einerseits mit dem Zapfen 11 am Ende der Zahnstange 10 gelenkig verbunden und andererseits um einen Zapfen 33 schwenkbar ist. Die durch die Stange 31 hervorgerufene Verschwenkung der Stange 32 ruft somit eine Längsverschiebung der Zahnstange 10 entgegen der Wirkung der Feder 39 hervor, von deren Lage die einzuspritzende Kraftstoffmenge abhängt. Für jeden Betriebszustand des Motors, der bekanntlich von der Drosselklappenstellung und von der Motordrehzahl abhängt, kommt somit das Kugelende 26 des Fühlhebels 27 mit einem ganz bestimmten Punkt des Raumnockens 42 in Berührung,so daß über die kinematische Verbindung eine entsprechende Lage der Zahnstange 10 eingestellt wird, um die dem jeweiligen Betriebszustand des Motors entsprechende Kraftstoffmenge in die Zylinder einzuspritzen. Diese Einstellung erfolgt unter der Annahme, daß die Luftdichte unverändert bleibt. Sollte sie sich jedoch beispielsweise zufolge Höhen- oder Jahreszeitenänderung verändern, dann müßte die einzuspritzende Kraftstoffmenge unter sonst gleichen Bedingungen (Motordrehzahl und Drosselklappenstellung) verhältnisgleich zur Luftdichte verändert werden.
  • Zu diesem Zweck ist in der bisher beschriebenen Vorrichtung der Abstand zwischen der Achse der Spitze 30 an der Stange 31 und dem Drehzapfen 28 des doppelarmigen Hebels 27, 28, 29 veränderlich und wird stets verhältnisgleich zur Luftdichte eingestellt. Bei der dargestellten Ausführungsform ist nur die zufolge Luftdichteänderungen, hervorgerufen durch Veränderungen des Luftdruckes, durchgeführte Einstellung vorgesehen, nachdem in der Praxis im Verhältnis zu diesen Änderungen die durch Veränderungen der Temperatur hervorgerufenen Luftdichteänderungen geringer sind und vernachlässigt werden können. Die Einstellung der Lage der Spitze 30 in bezug auf den Drehzapfen 28 und somit des Hebelarmes, mit dem die Stange 31 gesteuert wird, erfolgt mit Hilfe einer an sich bekannten Barometerkapsel 34, die mit einem Ende mittels eines Zapfens 35 an einer gehäusefesten Einstellvorrichtung 36 und mit dem anderen Ende mittels eines Zapfens 37 mit der Stange 31 gelenkig verbunden ist, welche Stange durch die Barometerkapsel um den Zapfen 38 geschwenkt werden kann. Diese Verschwenkung kann jedoch durch die geringe, seitens einer Barometerkapsel lieferbare Kraft nur unter gewissen Bedingungen herbeigeführt werden. In der Tat steht die an der Stange 31 fest angebrachte Spitze 30 mit der Seitenfläche des Hebelarmes 29 in einer Zone derselben in Berührung, die mit Rillen od. dgl. versehen ist. Die Verschwenkung der Stange 31 um den Zapfen 38 kann daher nur stattfinden, wenn zwischen der Spitze 30 und dem Hebelarm 29 ein, wenn auch nur geringes Spiel vorhanden ist, d. h. wenn die Verbindung zwischen der Spitze 30 und dem Hebelarm 29 entlastet ist. Diese Bedingung ist in der Tat nur dann erfüllt, wenn bei stillstehendem Motor oder jedenfalls bei geschlossener Drosselklappe, d. h. entlastetem Gasfußhebel, die Kraft der die Zahnstange 10 in ihre der geringsten eingespritzten Kraftstoffmenge entsprechende Lage zurückführenden Feder 39 nicht mehr über die Spitze 30 auf den Hebelarm 29 übertragen wird, sondern über einen an der Zahnstange 10 vorgesehenen Bund 40 auf einen gehäusefesten Anschlag 41 abgeleitet wird.
  • Die Korrektur zufolge der Luftdichteveränderangen erfolgt somit nicht fortlaufend, sondern diskontinuierlich, was jedoch für den Betrieb völlig ausreichend und zufriedenstellend ist.
  • Bei der erläuterten und dargestellten Konstruktion besteht keinerlei Gefahr, daß unter besonderen Verhältnissen ein Anteil der zur Axialverschiebung der Zahnstange 10 erforderlichen Kraft axial auf das Anlenkende der Barometerkapsel 34 an der Stange 31 übertragen wird und somit unerwünschte und für die Regelung schädliche Verformungen der Kapsel 34 hervorgerufen werden.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Regeleinrichtung für gemischverdichtende Einspritz-Brennkraftmaschinen, bei welcher die Grundeinstellung der Abgabemenge der Einspritzpumpe über ein übertragungssystem von der Drosselklappenstellung und der Drehzahl der Maschine abhängig ist und eine Korrektur der Grundeinstellung dadurch erfolgt, daß in Ab- hängigkeit von atmosphärischen Bedingungen das übersetzungsverhältnis des übertragungssystems durch ein Korrekturorgan veränderbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das übertragungssystem (27, 31, 32) bei zumindest einem bestimmten Betriebszustand der Maschine mechanisch entlastet und dabei sein übersetzungsverhältnis veränderbar ist und daß das Korrekturorgan (34) bei Bestehen eines Kraft-:flusses im Übertragungssystem von das übertragungssystem abstützenden Kräften frei ist und durch den Kraftfluß in seiner jeweiligen Stellung. blockiert ist.
  2. 2. Regeleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Übertragungssystem ein Hebelsystem (27, 31, 32) ist, in dem die Lage eines Gelenks (30) entlang einem Hebel (29) durch das Korrekturorgan (34) veränderbar ist. 3. Regeleinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Korrekturorgan (34) an einer Stange (31) des Hebelsystems (27, 31, 32) angelenkt ist, die mit einem Ende mit verschiedenen Punkten eines weiteren Elements (29) des Hebelsystems in Eingriff treten kann. 4. Regeleinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Ende der Stange (31) mit einem Arm (29) eines vom Regler in Ab- hängigkeit von der Motordrehzahl und der Drosselklappenstellung gesteuerten Nockenfühlhebels (27) im Eingriff steht und die Verstellung dieses Eingriffs bei belastetem Hebelsystem (27, 31, 32) infolge der Reibung zwischen dem Staugenende und dem Arm (29) mechanisch blokkiert ist. 5. Regeleinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekenn eichnet, daß die mechanische Blockierung durch den sich im belasteten Zustand des Hebelsystems (27, 31, 32) ergebenden Eingriff einer Zahnung am Arm (29) des Nockenfühlhebels (27) mit einem am Ende der Stange (31) angebrachten spitzen oder gerillten Element (30) erfolgt. 6. Regeleinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die unter der Wirkung einer Feder (39) stehende Regelstange (10) der Einspritzpumpe (1) mit ihrem ihren Verschiebeweg in Nullförderstellung begrenzenden, einstellbaren Endanschlag (40, 41) versehen ist, der die Federkraft unter Entlastung des übertragungssystems (27, 31, 32) aufzunehmen vermag. 7. Regeleinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Betriebszustand, bei dem das übertragungssystem (27, 311 32) entlastet ist, sowohl bei stillstehender als auch bei laufender Maschine dann auftritt, wenn die Drosselklappe geschlossen ist. In Betracht gezogene Druckschriften-Deutsche Patentschriften Nr. 1 040 316, 1080 814, 1103 076; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1858 807.
DEA47460A 1963-11-28 1964-10-28 Regeleinrichtung fuer gemischverdichtende Einspritz-Brennkraftmaschinen Pending DE1261700B (de)

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