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DE1261794B - Dehnbarer und selbsttaetig rueckstellbarer Faltbehaelter - Google Patents

Dehnbarer und selbsttaetig rueckstellbarer Faltbehaelter

Info

Publication number
DE1261794B
DE1261794B DEA50764A DEA0050764A DE1261794B DE 1261794 B DE1261794 B DE 1261794B DE A50764 A DEA50764 A DE A50764A DE A0050764 A DEA0050764 A DE A0050764A DE 1261794 B DE1261794 B DE 1261794B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
container
wall parts
strip
edges
expandable
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA50764A
Other languages
English (en)
Inventor
Joseph F Schirtzinger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Air Logistics Corp
Original Assignee
Air Logistics Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Air Logistics Corp filed Critical Air Logistics Corp
Priority to DE1965A0050763 priority Critical patent/DE1456209B1/de
Priority to DEA50764A priority patent/DE1261794B/de
Publication of DE1261794B publication Critical patent/DE1261794B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D88/00Large containers
    • B65D88/16Large containers flexible
    • B65D88/1612Flexible intermediate bulk containers [FIBC]
    • B65D88/1656Flexible intermediate bulk containers [FIBC] for liquids

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rigid Containers With Two Or More Constituent Elements (AREA)

Description

  • Dehnbarer und selbsttätig rückstellbarer Faltbehälter Die Erfindung bezieht sich auf Faltbehälter, die durch einen inneren Druck ausdehnbar und bei Wegnahme des inneren Druckes selbsttätig rückstellbar sind.
  • Behälter, die nach allen Richtungen hin genügend ausdehnbar sind, um ein großes Volumen eines zu verfrachtenden Gutes aufnehmen zu können, und die im leeren Zustand zusammenfaltbar sind wobei ihre Gesamtabmessungen beträchtlich verkleinert werden, lassen sich für die verschiedensten Anwendungsfälle gebrauchen. Häufig verlangen die Platzverhältnisse einen Einwegtransport des Gutes, was dazu führt daß die zum Einbringen des Gutes verwendeten Behälter leer zurückgesandt werden müssen. Handelt es sich um ein großes Ladungsvolumen, wie im Falle des Transports von Flüssigkeiten, beispielsweise Mineralölen, chemischen Erzeugnissen oder Frischwasser, so können in vielen Fällen die wirtschaftlichen Nachteile, die mit dem leeren Rücklauf von Behältern, welche die gleichen Dimensionen wie im gefüllten Zustand aufweisen, den Transport solcher Materialien praktisch nahezu undurchführbar machen.
  • Zum Beispiel kann der Transport von Flüssigkeiten in Schleppbehältern auf dem Wasserwege völlig unwirtschaftlich werden, wenn es notwendig ist, die leeren Behälter in ihren ursprünglichen Abmessungen an den Ort der Absendung zurückbringen. Dies trifft namentlich zu, wenn der Rücklauf mit ungünstigen Meeres- oder Flußströmungsverhältnissen verbunden ist. Ahnlich ist die Lage beim Transport von Flüssigkeiten auf dem Luftwege, mit Straßenfahrzeugen oder auf dem Schienenweg.
  • Die Erfindung bezieht sich auf einen ausdehnbaren Faltbehälter mit einer Mehrzahl harmonikaartig zusammenhängender Wandungsteile. Bereits bekannte Faltbehälter dieser Art haben die Form etwa einer Glocke oder eines Rundkörpers mit senkrecht stehender Achse. Sie haben die Eigenschaft, sich unter Einwirkung des Druckes des Füllgutes selbstständig auszudehnen, lassen sich aber bei der Entleerung nur mit Hilfe äußerer Kräfte, allenfalls unter dem Einfluß ihres Eigengewichts, wieder in die zusammengefaltete Lage zurückführen. Bei besonders großen Behältern, die sich insbesondere auch als Schleppbehälter zum Transport von Flüssigkeiten auf dem Wasserwege eignen sollen, ist die Anwendung einer äußeren Kraft zur Zurückfiihrung des Behälters in den zusammengefalteten Zustand nur schwer durchführbar, wenn nicht überhaupt unmöglich Durch die Erfindung wird die Aufgabe gelöst, einen Behälter der zur Rede stehenden Art so auszubilden, daß er nicht nur bei seiner Füllung dehnbar ist, sondern daß er sich auch bei seiner Entleerung selbsttätig unter der Einwirkung innerer Kräfte seiner Bauteile, also nicht etwa nur infolge des Eigengewichts der Umhüllung wieder in seine zusammengefaltete Lage begibt. Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß die Wandungsteile die Form langgestreckter Streifen haben, die an ihren Längskanten durch selbsttätig rückstellfähige streifenförmige Verbindungsglieder von U-förmigen, zwei Schenkel und einen gekrümmten Jochabschnitt aufweisendem Querschnitt zu einer länglichen Hülle verbunden sind. Ein solcher Behälter ist auf große Gesamtabmessungen ausdehnbar und in leerem Zustand selbsttätig zusammenfaltbar, so daß er dann wesentlich kleinere Gesamtabmessungen einnimmt. Hohe Formfestigkeit und selbsttätige Zusammenfaltbarkeit bzw. Rückstellbarkeit machen es möglich, einen solchen Behälter zum Transport beispielsweise überraschend großer Flüssigkeitsmengen auf dem Wasserwege zu verwenden. Die Anwendungsmöglichkeiten solcher Behälter sind jedoch keineswegs hierauf beschränkt.
  • Die erwähnten Verbindungsglieder haben ein so hohes Verhältnis von Dehnfestigkeit und Elastizitätsmodul, daß sie bei ansteigendem Innendruck durch Öffnung bzw. Schließung ihrer Schenkel eine Ausdehnung des Behälters auf einen etwa elliptischen Querschnitt sowie bei Wegnahme des Innendruckes eine Rückstellung der Verbindungsglieder in den zusammengefalteten Zustand ermöglichen.
  • Die Wandungsteile besitzen bei einer bevorzugten Ausführungsform an den Enden ihrer Längskanten winklig abgeschrägte Ränder, welche miteinander derart verbunden sind, daß der Behälter sich nach seinen geschlossenen Enden hin verjüngt.
  • Mit den Enden der Wandungsteile können flexible Membran anordnungen als Anschlußorgane verbunden sein.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung besteht der gefaltete Behälter aus zwei Gruppen von Kunststoffwandungsteilen, von denen jede im zusammengefalteten Zustand ein gewelltes Streifenmuster bildet. Eine breitere Kunststoffplatte ist mit ihren Längskanten mit den oberen Rändern der beiden Gruppen verbunden. In ähnlicher Weise ist eine ebenso breite Kunststoffplatte mit ihren Längskanten an den unteren Rändern beider Gruppen befestigt. Auf diese Weise werden die Gesamtabmessungen des Behälters im gefalteten Zustand verkleinert.
  • Die Materialien, aus denen die Verbindungen eines Behälters gemäß der Erfindung hergestellt sind, zeichnen sich durch eine besonders hohe Energiespeicherfähigkeit ohne Hysteresisverlust aus. Das Erfordernis eines hohen Verhältnisses von Dehnfestigkeit und Dehnungselastizitätsmodul für die Verbindungen ist, wie gefunden wurde, hinreichend erfüllt bei durch Fasern, Fäden bzw. faserstoffverstärkten geschichteten warmhärtbaren Kunststoffmaterialien.
  • Die Verstärkung wird bei solchen Materialien besonders gut durch eine parallele Anordnung natürlicher oder synthetischer Fäden bzw. Fasern in jeder einzelnen Schicht erhalten. In der Schichtenstruktur sind die Fäden einer einzelnen Schicht vorzugsweise senkrecht zu den Fäden in der darüber- und/oder darunterliegenden Schicht gerichtet. Ein vorzugsweise geeigneter Werkstoff, der unter der Handelsbezeichnung »Stratoglas« erhältlich ist, besteht aus Glasfasern oder Fäden, die miteinander durch ein Epoxyharz verbunden sind, um einen verstärkten geschichteten Kunststoff zu bilden. Dieses Material besitzt eine ungewöhnliche Strukturfestigkeit und zugleich Schlagfestigkeit. Seine Biegefähigkeit und Preßbarkeit erlauben die Herstellung von Verbindungsstellen, welche Längsfalten an dem Behälter erzeugen, wenn der Behälterinhalt aus dem Behälter entnommen wird und befähigen den Behälter, eine elliptische oder kreisförmige Querschnittsform anzunehmen, wenn er gefüllt wird.
  • Im folgenden ist die Erfindung an Hand der Zeichnungen beispielsweise näher erläutert.
  • Fig. 1 ist eine Seitenansicht einer Ausführungsform eines Behälters gemäß der Erfindung im zusammengefalteten Zustand; Fig.2 ist eine Schnittansicht in vergrößertem Maßstab, welche diesen Behälter im gefalteten Zustand längs der Linie 2-2 von F i g. 1 zeigt; F i g. 3 ist eine Grundrißansicht eines von dem Behälter nach Fig. 1 abgenommenen Kunststoffstreifens oder -wandungsteils; Fig. 4 zeigt in vergrößertem Maßstab ein Fragment einer Ausführungsform einer Verbindungsstelle zwischen den streifenförmigen Kunststoffwandungsteilen des Behälters von Fig. 1, Fig. 5 zeigt in vergrößertem Maßstab eine Fragmentschnittansicht längs der Linie 2-2 von Fig. 1 sowie einen Teil des Behälters im teilweise ausgedehnten Zustand; Fig. 6 ist eine Seitenansicht des Behälters in seinem vollständig ausgedehnten Zustand; Fig. 7 ist eine Fragmentschnittansicht längs der Linie 7-7 von Fig. 6 bei vollständig ausgedehntem Zustand des Behälters; Fig. 8 zeigt einen erheblich vergrößerten Ausschnitt einer Verbindungsstelle und der dazugehörigen beiden Wandungsteile bei vollständig ausgedehntem Behälter; Fig. 9 ist eine Fragmentschnittansicht einer Verbindungsstelle bei zusammengefaltetem Zustand der Wandungsteile; Fig. 10 ist eine Seitenansicht einer anderen Ausführungsform eines Behälters gemäß der Erfindung.
  • Gemäß Fig. 1 und 2 besteht ein Behälter 10, wie er hier im zusammengefalteten Zustand gezeichnet ist, aus einer Vielzahl flacher streifenförmiger Wandungsteile 12, von denen eines im Grundriß für sich in Fig. 3 dargestellt ist. Vorzugsweise bestehen die Wandungsteile aus dem gleichen verstärkten Kunststoff wie die noch näher zu beschreibenden Verbindungsglieder. Da die streifenförmigen Wandungsteile bei der Ausdehnung keiner ungewöhnlichen Biegebeanspruchung unterworfen sind, können auch andere starre Materialien unter Umständen für Behälter dieser Art verwendet werden. Jedoch ermöglichen die Struktureigenschaften verstärkter Kunststoffmaterialien bei ungewöhnlich großen Behältern die Verwendung besonders dünner Wandungen, was einen grundsätzlichen wirtschaftlichen Vorteil hinsichtlich der Materialkosten bedeutet.
  • Wie in Fig. 3 gezeigt, besitzt jeder streifenförmiger Wandungsteil eine Längskante 14 sowie eine dazu parallele längere Längskante 16. Die Längskanten sind durch winklige Kanten 18 verbunden, so daß an beiden Enden des Wandungsteils 12 je ein verjüngter Abschnitt 20 entsteht. Die Kanten 18 können jedoch auch gekrümmt sein und auf diese Weise verjüngte Endabschnitte bilden.
  • Wie besonders Fig. 1 und 2 erkennen lassen, ist jeder streifenförmige Wandungsteil 12 an einer Längskante 14 und der dazu winklig verlaufenden Kante 18 mit der entsprechenden Längskante bzw. den winldigen Kanten eines benachbarten Wandungsteils durch ein Verbindungsglied 22 verbunden. In entsprechender Weise ist eine Längskante 16 mit der entsprechenden Längskante eines anderen, benachbarten Wandungsteils verbunden. Die Wandungsteile sind so verbunden, daß eine Reihe von Falten in Längsrichtung gebildet wird. Im Querschnitt, wie er in Fig. 2 dargestellt ist, erscheint der Gesamtaufbau in Form zweier Gruppen von streifenförmigen Wandungsteilen, von denen jede ein gewelltes Muster aufweist. Eine streifenförmige Platte 24, die erheblich breiter ist als die Wandungsteile 12, ist an ihren Längskanten mit jeweils einer Längskante des obersten Wandungsteils 12 beider Gruppen verbunden. In entsprechender Weise ist eine ähnliche Platte 26 an ihren Längsrändern mit jeweils dem untersten Wandungsteil 12 beider Gruppen verbunden.
  • Die Verbindung der gewinkelten Kanten oder Randabschnitte 18 benachbarter Wandungsteile an deren entgegengesetzten Enden erzeugt eine Hülle, die einen Behälter 28 bildet, der zur Aufnahme eines flüssigen oder gasförmigen Mittels geeignet ist. Die beschriebene Anordnung läßt sich in verschiedenen Größen herstellen und zur Erzeugung von Behältern von ungewöhnlich großem Fassungsvermögen verwenden. Der Behälter kann aus verstärkten Kunststoffstreifen bestehen, deren Abmessung etwa 1,20 bis 1,80 m beträgt und die so lang sein kann, wie es für den beabsichtigten Anwendungszweck erforderlich ist.
  • Die streifenförmigen Wandungsteile sind an ihren Längskanten durch Verbindungsglieder 22 verbunden.
  • Eine Ausführungsform dieser ist in Fig. 4 in einem größeren Maßstab dargestellt. Das Verbindungsglied ist aus einem verstärkten geschichteten Kunststoffmaterial, wie oben beschrieben, geformt. Es können Streifen mit einer durchschnittlichen Dicke von etwa 1.,6 mm (i/lß'? benutzt werden, die aus gerichteten Schichten paralleler Glasfasern bestehen, welche durch ein Epoxyharz verbunden sind. Die Streifen haben dann eine Biegefestigkeit von etwa 12 kglcm" (180 000 psi) in Richtung der Fäden.
  • Das Verbindungsglied wird durch Querfaltung eines Längsstreifens auf sich selbst gebildet, derart, daß im Querschnitt ein Paar paralleler Schenkel 30 entstehen, die durch einen gekrümmten Abschluß 32 verbunden sind. Auf der Innenseite beider Schenkel ist eine schräge Überlappungsstoßstelle 34 gebildet.
  • Eine ähnliche Stoßstelle 36 ist an jeder Längskante sowie an den winklig verlaufenden Kantenabschnitten des Kunststoffstreifens vorgesehen. Auf diese Weise wird eine Überlappungsverbindung zwischen jedem der beiden Schenkel des Verbindungsgliedes 22 und den Längskanten der Kunststoffstreifen sowie ihren gewinkelten Kantenabschnitten durch Verbindung der entsprechenden Überlappungsstoßstellen mit einem Kunstharz oder einem anderen Klebemittel geschaffen.
  • Bei dem Material, aus dem die Verbindungsglieder hergestellt sind, soll das Verhältnis oM1E der maximalen Biegefestigkeit IM zum Elastizitätsmodul E so hoch wie möglich sein. Es läßt sich zeigen, daß der Wert dieses Verhältnisses dem Verhältnis TIR der Materialdicke T zum Biegeradius R des Verbindungsgliedes angeglichen werden kann. Um zahlreichen Anwendungszwecken eines Behälters gemäß der Erfindung zu entsprechen, soll die Dicke groß genug sein, um die erforderliche Festigkeit zu gewährleisten, während der Biegeradius genügend klein sein soll, um möglichst kleine Gesamtabmessungen des Behälters im gefalteten Zustand zu ermöglichen. Ein faserstoffverstärktes geschichtetes Kunststoffmaterial der beschriebenen Art entspricht diesen Erfordernissen. Sein Verhältnis aM/E liegt zwischen 0,03 und 0,04. Bei einer Materialdicke von 2,5 mm (0,1") kann ein Biegeradius zwischen 64 und 80 mm (2,5 und 3,3") unter Beibehaltung der Eigenschaft der selbsttätigen Rückstellfähigkeit der Faltung erhalten werden.
  • Nachdem das Innere 28 des Behälters, der noch nicht ausgedehnt ist, mit Flüssigkeit gefüllt ist, beginnt die auf die Innenflächen der streifenförmigen Kunststoffteile 12 beim Hineindrücken weiterer Flüssigkeit in die Kammer wirkende Kraft den Behälter auszudehnen. Die streifenförmigen Wandungsteile werden bei Öffnung der Verbindungsglieder zwischen ihren Längskanten nach außen bewegt.
  • F i g. 5 zeigt den Behälter im teilweise ausgedehnten Zustand. Eine weitere Zufuhr von Flüssigkeit dehnt den Behälter bis in seine voll ausgedehnte Lage, wie sie in F i g. 7 gezeigt ist, in der er einen etwa kreisförmigen Querschnitt bekommt. Wie in F i g. 8 veranschaulicht, befähigt der Biegeelastizitätsmodul des Materials die Verbindungsglieder sich zu öffnen, so daß deren beide Schenkel um nahezu 900 aus ihrer Ausgangsstellung (bei gefaltetem Behälter) verlagert werden. Selbst bei diesem Ausmaß der Biegung wird die Nachgiebigkeit des Materials nicht überschritten, so daß keine Dauerverformung der Verbindungsglieder und der Wandungsteile stattfindet. Ist der Behälter an seinen Bestimmungsort gebracht und wird sein Inneres bei entsprechender Herabsetzung des Innendruckes entleert, so nimmt der Behälter infolge seiner Rückstellfähigkeit wieder die gefaltete Ausgangslage ein, wie sie in F i g. 1 und 2 gezeigt ist.
  • Bei Aufblähung des Behälters in seine voll ausgedehnte Stellung bewirken die winkligen Randabschnitte benachbarter streifenförmiger Wandungsteile die Bildung konisch verjüngter Abschnitte an den beiden Enden des Behälters, wie dies in F i g. 6 gezeigt ist.
  • F i g. 9 zeigt eine andere Ausführungsform der Verbindungsglieder zwischen den Längsrändern der streifenförmigen Wandungsteile. Das Verbindungsglied wird durch Faltung eines Streifens in Längsrichtung auf sich selbst zurückgebildet, so daß im Querschnitt zwei parallele Schenkel 38 entstehen, die durch einen gekrümmten Abschluß40 verbunden sind. Eine Abschrägung 42 ist in diesem Falle auf der Außenseite der beiden Schenkel vorgesehen. Ein Teil der Oberfläche eines Kunststoffstreifens 44 neben seiner Längskante ist mit der Innenfläche eines Schenkels verbunden und ein anderer Kunststoffstreifen46 ist in gleicher Weise mit dem anderen Schenkel verbunden. Eine Abschrägung 48 ist auf der Innenseite des Streifens 44 und eine Abschrägung 50 auf der Innenseite des Streifens 46 vorgesehen. Die Abschrägungen dienen hier nicht zur Bildung von Stoßverbindungen, sondern dienen lediglich zur Schaffung eines glatten Überganges auf der Innen-und Außenfläche des Behälters. Das in Fig. 9 gezeigte Verbindungsglied kann aus dem gleichen Material wie oben beschrieben bestehen. Auch diese Verbindungsstelle arbeitet druckabhängig und weist eine selbsttätige Rückstellfähigkeit auf, wie es oben in Verbindung mit der in F i g. 4 gezeigten Verbindungsstelle beschrieben wurde.
  • Die nachstehende Tabelle gibt die Kraft pro lineare Ausdehnung in kg/cm (pounds per linear inch) an, die erforderlich ist, um einen Behälter auszudehnen, dessen Verbindungsglieder aus etwa 2,5 mm (0,1") dickem »Stratoglas«-faserstoffverstärktem geschichteten Kunststoff auf verschiedene prozentuale Ausdehnungsgrade erforderlich ist, wobei der Biegeradius der Verbindungsglieder etwa 75 mm (3") beträgt.
    Prozentuale Ausdehnung (Ibsilinear
    des Behälters kg/cm inch)
    O/o inch)
    50 0,48 (2,7)
    92 1,2 (6,9)
    96 1,9 (10,6)
    100 7,9 (44)
    Obwohl es im allgemeinen vorzuziehen ist, daß die streifenförmigen Wandungsteile eine solche Gestalt erhalten, daß eine Einrichtung zur Vervollständigung einer Umhüllung in einem Stück geformt werden kann, können auch flache Streifen ohne Endstücke 20 gemäß Fig. 3, wie schon erwähnt, miteinander verbunden werden. Bei einer solchen Ausführungsform werden zweckmäßig elastische Bälge 52 mit den Enden der streifenförmigenWandungsteile verbunden, wie dies in Fig. 10 veranschaulicht ist. Für diese kann beispielsweise ein Neoprenpolyamid benutzt werden, so daß sie, wenn der Behälter sich in dem in F i g. 1 dargestellten zusammengefalteten Zustand befindet, in ähnlicher Weise nach Art eines Falls schirms gefaltet werden. Eine Ausdehnung der streifenförmigen Wandungsteile in die vorher beschriebene, im Querschntit kreisförmige Lage bewirkt eine Streckung der Bälge. Im voll ausgedehnten Zustand nehmen die zylindrischen Behälter dann die in F i g. 10 dargestellte Lage ein.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Dehnbarer Faltbehälter mit einer Mehrzahl harmonikaartig zusammenhängender Wandungsteile, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandungsteile (12, 24, 26) die Form langgestreckter Streifen haben, die an ihren Längskanten (14, 16) durch selbsttätig rückstellfähige, streifenförmige Verbindungsglieder (22) von U-förmigem, zwei Schenkel (30) und einen gekrümmten Jochabschnitt (32) aufweisendem Querschnitt zu einer länglichen Hülle (10) verbunden sind.
  2. 2. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandungsteile (12) ;an den Enden ihrer Längskanten (14, 16) winklig abgeschrägte Ränder (18) besitzen, welche miteinander derart verbunden sind, daß der Behälter sich nach seinen geschlossenen Enden hin verjüngt.
  3. 3. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß flexible Membrananordnungen (52 in Fig. 10) mit den Enden der Wandungsteile (12, 24, 26) verbunden sind.
  4. 4. Behälter nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel (30) der Verbindungsglieder (22) auf ihrer Innenseite mit den Außenseiten der Längskanten (14, 16) der Wandungsteile (12, 24, 26) Dberlappungsstoßstellen bilden. ~~~~~~~~~ In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 1 410771; USA.-Patentschrift Nr. 2739410.
DEA50764A 1965-11-12 1965-11-12 Dehnbarer und selbsttaetig rueckstellbarer Faltbehaelter Pending DE1261794B (de)

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