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DE1261690B - Untersuchungsvorrichtung fuer Bohrloecher - Google Patents

Untersuchungsvorrichtung fuer Bohrloecher

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Publication number
DE1261690B
DE1261690B DESCH31863A DESC031863A DE1261690B DE 1261690 B DE1261690 B DE 1261690B DE SCH31863 A DESCH31863 A DE SCH31863A DE SC031863 A DESC031863 A DE SC031863A DE 1261690 B DE1261690 B DE 1261690B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
circuit
acoustic
pulses
switch
time
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DESCH31863A
Other languages
English (en)
Inventor
Fred William Zill
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schlumberger Well Surveying Corp
Original Assignee
Schlumberger Well Surveying Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schlumberger Well Surveying Corp filed Critical Schlumberger Well Surveying Corp
Publication of DE1261690B publication Critical patent/DE1261690B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B47/00Survey of boreholes or wells
    • E21B47/005Monitoring or checking of cementation quality or level

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Quality & Reliability (AREA)
  • Geophysics (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geophysics And Detection Of Objects (AREA)

Description

  • Untersuchungsvorrichtung für Bohrlöcher Die Erfindung betrifft eine Untersuchungsvorrichtung für Bohrlöcher; bei welcher ein an einem Kabel aufgehängtes Bauelement auf und ab beweglich ist, welches durch ein oder mehrere Abstandshalter in einem gegebenen Abstand von der Wandung der Verrohrung gehalten wird und ein Suchgerät für Verrohrungskragen, ein Radioaktivitätsmeßgerät und ein akustisches Peilmeßgerät aufweist, wobei bei dieser Untersuchungsvorrichtung an der Erdoberfläche eine elektrische Versorgungsquelle und ein Anzeigegerät angeordnet sind, welches Signale, die vom Suchgerät für Verrohrungskragen, vom Radioaktivitätsmeßgerät und vom akustischen Peilmeßgerät herrühren, als Funktion der Tiefe des Bohrloches aufzeichnet, wobei das akustische Peilmeßgerät zur Feststellung der Qualität der Zementierung rund um die Verrohrung herum dient und einen Sender für akustische Energie und wenigstens einen Empfänger für akustische Energie aufweist, welch letzterer in einem gegebenen Längsabstand vom Sender angeordnet ist und elektrische Wechselstromsignale in Abhängigkeit von der durch den Empfänger aufgenommenen akustischen Energie erzeugt.
  • Die Beziehungen zwischen Schallgeschwindigkeit, Entfernung zwischen Sender und Empfänger sowie Laufzeit der akustischen Energie bei derartigen Vorrichtungen sind durch das Buch von Bergmann, »Der Ultraschall«, 6. Auflage, 1954, S. 643, bekannt. Es soll nun bei einer Vorrichtung, die ein Suchgerät für Verrohrungskragen, ein Radioaktivitätsmeßgerät und ein akustisches Peilmeßgerät zur Prüfung der Zementierung aufweist, das letztere durch ein System für die Steuerung der Schaltkreise weitergebildet und verbessert werden. Dies geschieht erfindungsgemäß dadurch, daß das akustische Peilmeßgerät einen Impulsauslöser aufweist, welcher einen Impuls sowohl auf den Sender als auch auf einen herkömmlichen Verzögerungskreis gibt, der nach einer vorbestimmten Zeitspanne entsprechend der Laufzeit eines akustischen Impulses vom Sender über die Verrohrung zum Empfänger einen herkömmlichen Zeitsperrkreis betätigt, welcher seinerseits einen Amplitudenkreis für eine vorgewählte Zeitspanne steuert, so daß ein eine Halbperiode langes elektrisches Ausgangssignal entwickelt wird, das kennzeichnend für die maximale Amplitude des Signals ist, das an dem Eingangsende des Amplitudenkreises während der vorgewählten Zeitspanne auftritt.
  • Es ist vorteilhaft, wenn der elektrische Kreis des akustischen Peilmeßgerätes Impulse einer einzigen Polarität liefert, so daß sie gleichzeitig mit Impulsen entgegengesetzter Polarität, die eine Bezugsgröße für die Ausgangssignale des Radioaktivitätsmeßgerätes darstellen, übertragen werden können. Das Ausgangssignal des Suchgerätes für Verrohrungskragen kann ein Gleichstromsignal sein, welches zusätzlich noch über das Einleiterkabel gleichzeitig mit den Impulsen vom akustischen Peilmeßgerät und den Impulsen entgegengesetzter Polarität vom Radioaktivitätsmeßgerät gesendet werden kann.
  • Es ist zwar aus den Einleitungen der deutschen Patentschriften 890 470, 889 611 und 497130 im Zusammenhang mit der Technik des Anpeilens bekannt, gleichzeitig aus einem Bohrloch eine Radioaktivitätsmessung und eine Verrohrungskragenermittlung mit nur einem einzigen Einleiterkabel zu übertragen. Es ist aber gänzlich neu, über ein Einleiterkabel gleichzeitig aus einem Bohrloch eine Radioaktivitätsmessung, eine Verrohrungskragenermittlung sowie eine Schallamplitudenmessung zu übertragen, wodurch das Ausmaß der Bindung des Zements an das Gehäuse oder als Alternative das Ausmaß, bis zu welchem die Außenseite des Rohres mit Erdformationen umgeben ist, die das Rohr festhaften lassen, ermittelt wird. Die Schallamplitudenmessung könnte zwar unabhängig davon übertragen werden. Da aber die Tiefenmessung über die Drahtlängen falsch sein könnte, ist es wichtig, zusammen mit der Schallmessung eine weitere Messung zu erhalten, um eine bessere Tiefenkontrolle zu bekommen. Da durch die Ermittlung der Verrohrungskragen nur die Tiefen angegeben werden, bei welchen Verrohrungsablösungsflächen vorliegen, ist es erwünscht, gleichzeitig eine Radioaktivitätsmessung zu bekommen, so daß man etwas über die verschiedenen Formationen hinter der Verrohrung in Erfahrung bringt. In der Praxis wirkt es sich nämlich so aus, daß, da der Ölfachmann daran interessiert ist, zu wissen, ob er eine gute Zementauskleidung hinter der Verrohrung gegenüber einer bestimmten Formation hat, die Ö1 oder Gas enthält; d. h. ob er perforieren und produzieren soll, es sehr wichtig ist, daß gleichzeitige Messungen der Verrohrungskragen, der Radioaktivität und der Schallamplitude erhalten werden.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben.
  • F i g. 1 zeigt einen Schnitt der durch ein armiertes Bohrloch durchteuften Erdformationen, in dem eine Untersuchungsvorrichtung angeordnet ist; F i g. 2 zeigt schematisch eine Aufzeichnung typischer Meßwerte, wie sie durch Anwenden der Untersuchungsvorrichtung erhalten werden; F i g. 3 ist ein Querschnitt längs der Linie 3-3 der Fig.1; F i g. 4 ist ein Querschnitt durch einen Schnitt der durch das Bohrloch durchteuften Erdformationen, wobei der Querschnitt einer abgewandelten Anordnung für die Untersuchungsvorrichtung nach der F i g. 1 gezeigt ist; F i g. 5 ist eine schematische Darstellung des elektrischen Schaltdiagramms der Untersuchungsvorrichtung, wie es in dem Bohrloch Anwendung findet; F i g. 6 ist eine schematische Darstellung des elektrischen Schaltdiagramms, wie es auf der Erdoberfläche angewandt wird und das mit dem Schaltdiagramm nach der F i g. 5 in dem Bohrloch zusammengeschaltet ist, um so die Aufzeichnung nach der F i g. 2 zu erhalten; F i g. 7 zeigt im einzelnen' die Schaltkreiselemente, die schematisch in der F i g. 5 gezeigt sind; F i g. 8 zeigt im einzelnen die Schaltkreiselemente, die schematisch in der F i g. 6 gezeigt sind; F i g. 9 zeigt typische elektrische Wellenformen, wie sie an verschiedenen Stellen in dem Schaltkreis nach F i g. 8 für ein gegebenes Eingangssignal erhalten werden; F i g. 10 zeigt typische elektrische Wellenformen, wie sie an verschiedenen Stellen in dem Schaltkreis nach F i g. 8 für ein anderes Eingangssignal erhalten werden.
  • Unter Bezugnahme auf die F i g. 1 ist hier eine Vorrichtung 10 in einer Verrohrung 11 gezeigt, die mittels einer Zementsäule 13 fest in dem Bohrloch 12 angeordnet ist. Die Vorrichtung 10 ist so vorgesehen, daß dieselbe in dem Bohrloch aufgehängt und durch dasselbe mittels eines Kabels 14 und entsprechender Winde (nicht gezeigt) bewegt wird, die an der Erdoberfläche angeordnet ist. Die Vorrichtung 10 ist hier so gezeigt, daß dieselbe an einer Seite der Verrohrung 11 angeordnet ist, da bei der herkömmlichen Arbeitsweise die Verrohrung und/oder Bohrlöcher unweigerlich geringfügig relativ zu der Senkrechten geneigt sind, so daß die Vorrichtung natürlich durch Schwerkrafteinwirkung an die tiefere Seite des Bohrlochs geführt wird.
  • Die Vorrichtung 10 weist einen oberen Gehäuseabschnitt 15 auf, der einen Magneten 16 enthält, der seinerseits längsseitig verlaufende Nord- und Südpole besitzt. Dieselben sind parallel zueinander und im entsprechenden Abstand zueinander angeordnet, so daß sich eine magnetische Anziehung des oberen Endes des Gehäuses relativ zu der Verrohrung ergibt. Der Magnet 16 kompensiert somit auf das Kabel ausgeübte Kräfte, die an dem oberen Ende des Gehäuses vorliegen können, wodurch das obere Ende des Gehäuses gegen ein Kippen relativ zu der Verrohrung gehalten wird. Unter dem oberen Gehäuseabschnitt 15 ist ein elektronischer Gehäuseabschnitt 17 vorgesehen, der eine herkömmliche Verrohrungskragenanordnung (nicht gezeigt) und eine herkömmliche Vorrichtung zum Feststellen einer Radioaktivität oder Anordnung zum Feststellen natürlich auftretender Radioaktivität, wie 1-Strahlen, besitzt.
  • Unter dem Abschnitt 17 liegt der akustische Abschnitt 18 vor, der z. B. ein röhrenförmiges, starres Gehäuse sein kann, das aus Stahl gefertigt ist. Ein Senderabschnitt T und ein Empfängerabschnitt R sind im Abstand zueinander über die Länge des Gehäuseabschnitts 18 angeordnet, und der Zwischenraum des Gehäuses zwischen dem Sender T und dem Empfänger R ist in geeigneter Weise so berechnet perforiert, daß die sich längsseitig erstreckenden akustischen Wege unterbrochen werden, wodurch die scheinbare Geschwindigkeit der akustischen Energie längs des Gehäuses 18 zwischen den Sender- und Empfängerabschnitten verändert wird. Die Sender-und Empfängerabschnitte können z. B. sich längsseitig erstreckende Schlitze 19 aufweisen, die im gleichen Abstand zueinander um den Umfang des Gehäuseabschnitts 18 geführt sind, und es können geeignete akustische Umwandler (nicht gezeigt), wie magnetostriktive Umwandler, in entsprechender Weise relativ zu den Abschnitten T und R des Senders und Empfängers befestigt sein.
  • Die Perforationen längsseits des Gehäuseabschnitts 18 können z. B. querseitige und im allgemeinen rechtwinklige Schlitze 19a aufweisen, die relativ zueinander längsseitig des Gehäuses versetzt zueinander angeordnet sind, so daß ein geradliniger akustischer Weg längsseits des Gehäuses praktisch unterbrochen wird. Die Perforationen können ebenfalls kreisförmige Öffnungen 19 b einschließen, die in der F i g. 1 in einer zwischengeordneten Lage zwischen den Sender- und Empfängerabschnitten gezeigt sind. Die Öffnungen 19 b sind symmetrisch relativ zu der Länge des Gehäuses angeordnet, um entsprechende Abstandshalter 24 aufzunehmen, die dazu dienen, die gesamte Anordnung mit einer gegebenen Entfernung von der Wand gegenüber der Verrohrung zu halten. Wie in der F i g. 3 gezeigt, können die Abstandshalter 24 aus Gummi gefertigte und pufferartige Bauteile sein, die in öffnungen 19 b um den Umfang des Gehäuses herum aufgenommen werden, wodurch sich eine Abdeckung um den gesamten Umfang der Anordnung herum ergibt, so daß das Gehäuse mit einer gegebenen Entfernung von der Verrohrung gehalten wird, und zwar unabhängig von der relativen Winkellage des Gehäuses in der Verrohrung.
  • Die Funktion der Untersuchungsvorrichtung besteht darin, an der Erdoberfläche Aufzeichnungen verschiedener Messungen aufgezeichnet gegen die Meßtiefe zu erhalten. Diese Aufzeichnungen tragen in der einschlägigen Fachsprache spezielle Bezeichnungen, wie z. B. Gamma Ray Log (GRL), Casing Collar Log (CCL) und Cement Bond Log (CBL). Unter der Aufzeichnung CBL ist zu verstehen, daß die zwischen dem akustischen Sender und Empfänger in einem verrohrten Bohrloch übertragene akustische Energie in bestimmter Weise so gemessen wird, daß man Meßwexte erhält, die einen Hinweis auf die Qualität der Zementierung ergeben. Wie in der F i g. 2 gezeigt, führt die Aufzeichnung CBL in typischer Weise zu einer Grundlinienanzeige 32, wo der Zement in zufriedenstellender Weise mit der Verrohrung verbunden ist. Wo eine derartige Verbindung nicht vorliegt, weicht das Signal von der Grundlinie 32 ab und bildet typische Abweichungen 33 und 34. Die relative Intensität einer Abweichung 33 oder 34 gibt einen Hinweis auf die relative Qualität der Zementierung, d. h., je größer die Abweichung ist, um so geringer ist die Wahrscheinlichkeit einer Zementbindung oder Wirksamkeit der Zementierung bzw. Vorliegen von Zement.
  • Wie in der F i g. 2 gezeigt, stellt eine typische Aufzeichnung GRL eine graphische Darstellung der radioaktiven Intensität in den Erdformationen dar, und die Grundlinie 27 wird normalerweise die Schieferzone anzeigen, da Schiefer im allgemeinen mehr ;-Strahlung als andere Erdformationen aussendet. Die Abweichungen 28 und 29 zeigen hier andere Erdformationen als Schiefer an und können mit den Aufzeichnungen der Erdformationen in Relation gebracht werden, die man vor dem Verrohren des Bohrlochs in irgendeiner Weise erhalten hat.
  • Die Aufzeichnung CCL ergibt entsprechende Hinweise auf die Anordnung der Verrohrungskragen über die Länge der Verrohrung. Wie in typischer Weise in der F i g. 2 gezeigt, würde eine Abweichung 30 das Vorliegen eines Kragens in der Verrohrung bei der entsprechenden Tiefe anzeigen.
  • Unter Bezugnahme auf die F i g. 5 ist hier der Weg 40 der akustischen Energie zwischen dem Sender und Empfänger in vereinfachter Form gezeigt, und zwar in Form eines Energiestrahls, der sich durch die Bohrlochflüssigkeit zu der Verrohrung, längs der Verrohrung und sodann zurück zu dem Empfänger bewegt. Die Intensität der Wellenfront für den Weg 40 der akustischen Energie hängt von dem Kopplungsmaß der Verrohrung gegenüber dem die Verrohrung umgebenden Material und den kennzeichnenden Eigenschaften des Materials ab.
  • Nach den F i g. 5 und 6 weist das System zum Erhalten der oben beschriebenen Aufzeichnungen eine auf der Erdoberfläche angeordnete Energiequelle 43 für Wechselstrom auf, die mit einem isolierten Kabelleiter 44 verbunden ist, wobei die Metallarmierung 44 a des Kabels 14 eine geerdete Rückleitung darstellt. Zwischen der Energiequelle 43 und dem Leiter 44 ist ein Schalter 43 a für das Abschalten der Energiequelle 43 gegenüber dem Leiter 44 vorgesehen, wodurch sich ebenfalls die Möglichkeit einer selektiven Verbindung entweder mit dem positiven Pol (B+) oder dem negativen Pol (B -) einer Gleichstromquelle mit dem Kabelleiter 44 ergibt. In der hier gezeigten Lage des Schalters 43a wird Wechselstrom über den Kabelleiter 44 einem herkömmlichen Schaltkreis 42 in der Vorrichtung (F i g. 5) zugeführt. Die Sekundärwicklung 52 des Transformators 51 zwischen dem Leiter 44 und dem Schaltkreis 42 beeinflußt nicht die Beaufschlagung der Wechselstromsignale auf den Schaltkreis 42, der so angeordnet ist, daß er Impulse unter Synchronisieren der Haupttaste 41 mit dem Wechselstrom aussendet. Die Haupttaste 41, die einen herkömmlichen Multivibrator darstellt der durch die Impulse des Schaltkreises 42 synchronisiert wird, löst die Senderanordnung 41 a aus. Die Senderanordnung 41 a ist in herkömmlicher Weise so angeordnet, daß auf Grund des Auslösens durch die Haupttaste 41 ein akustischer Impuls ausgebildet wird, der zu der Empfängeranordnung 47 a läuft.
  • Das elektrische Signal oder Auslösesignal der Haupttaste 41, die die Senderanordnung 41 a betätigt; löst ebenfalls einen herkömmlichen Verzögerungskreis 45 aus, der nach einer vorherbestimmten Zeitspanne einen herkömmlichen Zeitsperrkreis 46 betätigt. Dieser Kreis 46 steuert seinerseits einen Amplitudenkreis 47 für eine vorgewählte Zeitspanne, so daß ein elektrisches Ausgangssignal entwickelt wird das kennzeichnend für die maximale Amplitude des Signals ist, das an dem Eingangsende des Amplitudenkreises 47 während der vorhergewählten Zeitspanne auftritt. Der Amplitudenkreis 47 ist zwischen der Empfängeranordnung 47 a und einem Filter 48 angekoppelt, das dazu dient, das Ausgangssignal des Amplitudenkreises 47 zu glätten. Das Ausgangssignal des Amplitudenkreises 47 wird von dem Filter 48 einem Ausgangskreis 49 zugeführt, der so angeordnet ist, daß ein Ausgangssignal ausgebildet wird, welches Impulse enthält, wobei die Impulsgeschwindigkeit des Ausgangssignals proportional der Amplitude der maximalen Spannung des Eingangssignals ist, das von dem Amplitudenkreis 47 erhalten wird. Die Impulse des Ausgangssignals sind negativ relativ zu einem elektrischen Bezugswert oder geerdeter Rückführung und werden einem Einkabelleiter 44 über die Primärwicklung 50 des Transformators 51 zugeführt. Die Sekundärwicklung 52 des Transformators ist gegenüber der elektrischen geerdeten Rückleitung 44 a mittels eines blockierenden Kondensators 53 isoliert.
  • Es ergibt sich somit, daß zu einem vorherbestimmten Zeitpunkt nach Aussenden des akustischen Impulses durch die Senderanordnung durch die Empfängeranordnung ein elektrisches Signal auf Grund der Ankunft des ausgesandten akustischen Impulses ausgebildet wird, und dieses Signal wird durch den Amplitudenkreis 47 innerhalb eines vorherbestimmten Zeitintervalls festgestellt. In dieser Weise werden alle der aufeinanderfolgenden Messungen zueinander in Beziehung gebracht, da dieselben konstant während gleicher oder gegebener, vorherbestimmter Zeitspannen nach dem Aussenden der akustischen Impulse untersucht werden.
  • Wenn man somit das kennzeichnende Merkmal des Signals messen will, wie es in der Empfängeranordnung ankommt, kann die Zeitspanne in allgemein bekannter Weise berechnet werden, indem die Entfernung der Senderanordnung und der Empfängeranordnung von der Wand der Verrohrung, die Durchlaßgeschwindigkeit für die Schallwellen in den Flüssigkeiten sowie der Auffallwinkel zwischen der akustischen Energie bei einer übertragung durch die Flüssigkeit in der Verrohrung und die Schallgeschwindigkeit der Verrohrung und die Schallgeschwindigkeit zwischen dem Sender und Empfänger berücksichtigt werden. Man sieht somit, daß die Abstandshalter 24, wie in der F i g. 3 gezeigt, von großer Wichtigkeit dahingehend sind, daß man einen bestimmten Abstand der Untersuchungsvorrichtung von der Verrohrung erhält, so daß die vorgewählte Zeitspanne mit großer Genauigkeit bestimmt werden kann. Nach Ausführen entsprechender Berechnungen bezüglich der vorgewählten Zeitspanne kann sodann der Verzögerungskreis 45- in entsprechender Weise unter Betätigen des Zeitsperrkreises 46 so eingestellt werden, daß ein entsprechendes Zeitverhältnis für das Auslösen des Senders T erhalten wird. Der Kreis 46 kann eine derartige Betriebseinstellung in Übereinstimmung mit einer ausgewählten Zeitspanne erhalten (die an Hand der Frequenz der ausgesandten akustischen Impulse bestimmt werden kann), daß nur der gewünschte Signalanteil gemessen wird.
  • Aus dem einen oder dem anderen Grund kann es zweckmäßig sein, die Entfernung der Untersuchungsvorrichtung von der Verrohrungswand zu verändern. So kann z. B. eine Zentriereinheit 65 (F i g. 4) mit um den Umfang herum angeordneten elastischen Armen 65' zusammen mit der Vorrichtung angewandt werden, so daß dieselbe in der Verrohrung zentriert gehalten wird. Weiterhin kann der zu messende gewünschte Signalanteil in typischer Weise entweder vor oder nach dem Betätigen des Kreises 46 ankommen, während sich die Vorrichtung in dem Bohrloch befindet. In jedem-dieser Fälle, d. h. die Aufnahme von Veränderungen der Entfernung der Vorrichtung von der Verrohrung zwecks Erzielens eines optimalen Arbeitens der Vorrichtung, ist ein Schaltkreis 70 (F i g. 5 und 7) mit dem Verzögerungskreis 45 verbunden und steuert wirksam die Dauer der zeitlichen Verzögerung, die zwischen den Impulsen des Senders und der Betätigung des Zeitsperrkreises 46 auftritt. Insbesondere verändert der Schaltkreis 70 die Zeitverzögerung in dem Kreis 45 um vorherbestimmte Zeitinkremente und wird durch ein von der Erdoberfläche ausgesandtes Steuersignal betätigt, das über den Kabelleiter 44 in einer Weise übertragen wird, wie sie weiter unten im einzelnen zur Erläuterung kommt.
  • Unter Bezugnahme auf die F i g. 7 ist hier der Schaltkreis 70 für die Veränderung der Zeitverzögerung des Verzögerungskreises 45 im einzelnen erläutert. Im allgemeinen ist der Schaltkreis 70 so angepaßt, daß derselbe normalerweise dann außer Funktion ist, wenn. eine Wechselstromquelle 43 auf der Erdoberfläche (F i g. 6) an den Leiter 44 mittels des Schalters 43 a angeschaltet ist, und, wie weiter oben erläutert, wenn die Wechselstromquelle von dem Leiter 44 durch den Schalter 43 abgeschaltet wird, kann entweder eine positive oder eine negative Spannung oder Steuersignale auf den Leiter des Kabels beaufschlagt werden, um so den Schaltkreis 70 zu betreiben. Bei der besonderen im folgenden zu beschreibenden Anordnung dient ein positives Gleichstromsignal oder Potential dazu, in dem Schaltkreis 70 einen Stufenschalter weiterzuschalten, während ein negatives Gleichstrompotential oder Signal dazu dient, diesen Stufenschalter wieder in seine Ausgangslage zurückzustellen. Die Verbindungen der verschiedenen stationären Kontakte des Stufenschalters führen zu einer Steuerwirkung, indem die Zeitverzögerungscharakteristiken des Verzögerungskreises 45 verändert werden.
  • In dem Schaltkreis 70 wird ein erstes Relais oder Schalter 711 so angeordnet, daß dasselbe auf Grund eines Wechselstroms, der über das Kabel 14 übertragen wird, so in Funktion tritt, daß der Eingangs- i leiter 44 b des Kabelleiters 44 von dem Eingangsleiter 72 in dem Schaltkreis 70 getrennt wird. Wenn kein Wechselstrom in dem Kabel 14 vorliegt, werden die Leiter 44 b und 72 normalerweise miteinander mittels einer normalerweise geschlossenen Lage der KOÜ-takte des Schalters 71 verbunden. Der Schalter-71 weist eine Magnetspule 72b auf, die elektrisch zwischen einer Erdung und der Gleichstromquelle 72a angeschlossen ist. Die Gleichstromquelle 72.a ist über einen Transformator 71a an den Kabelleiter 44 angeschlossen, so daß die von der Wechselstromquelle 43 an der Erdoberfläche herrührende Energie gleichgerichtet wird, die sodann der Magnetspule 72 b zugeführt wird, wobei man gleichzeitig Gleichstrompotentiale für weitere Schaltkreise in der Vorrichtung im Bohrloch erhält. Wenn somit die Wechselstromquelle 43 an der Erdoberfläche mit dem Leiter 44 in Verbindung gebracht wird, wird die Magnetspule 72 b erregt, so daß der Schalter 71 den Eingangsleiter 72 in dem Schaltkreis 70 von dem Kabelleiter 44 b trennt.
  • Der Verzögerungskreis 45 kann ein Multivibrator sein, der teilweise in dem oberen Abschnitt der F i g. 7 gezeigt ist und einen Widerstand 73 sowie eine Kapazität 74 in einer Schaltkreisanordnung aufweist, bei der jede Veränderung der Kapazität zu einer Veränderung der Arbeitscharakteristik des Multivibrators bezüglich der Zeitverzögerung führt. Die Kapazität 74 in dem Multivibrator kann selektiv mit anderen Kapazitäten 74 a, 74 b ... 74k verschiedener elektrischer Werte zusammengeschaltet werden, um so selektiv die Verzögerungscharakteristika des Verzögerungskreises 45 zu verändern. Die verschiedenen Kapazitäten 74 a, 74 b . . . 74k können parallel zu der Kapazität 74 geschaltet werden, indem die verschiedenen Kapazitäten zwischen die entsprechenden Anschlüsse eines Stufenschalters 76 und einem Anschluß der Kapazität 74 angeordnet werden und man den beweglichen Arm 77 des Stufenschalters 76 mit dem anderen Anschlußende der Kapazität 74 verbindet. Die Magnetspule 78 für die Betätigung des Stufenschalters 76 ist an den Eingangsleiter 72 über eine Diode 77a angeschlossen, die dergestalt angeordnet ist, daß ein einzelnes auf den Eingangsleiter 72 beaufschlagtes positives Gleichspannungssignal über eine Diode 77 a der Magnetspule 78 zugeführt wird, wodurch der Schalter über eine Stufe weitergeschaltet wird. Somit kann für jeden beaufschlagten positiven Impuls der Schalter 76 um eine Lage weitergeschaltet werden, wodurch die Zeitverzögerung um ein feststehendes und vorgewähltes Zeitinkrement verändert wird.
  • Wenn man den Schalter 76 zu einem beliebigen Zeitpunkt wieder in die ursprüngliche Lage zurückstellen will, wie sie in den Zeichnungen gezeigt ist, wird das folgende System angewandt. Ein Nocken 80 wird mechanisch (wie durch die gestrichelte Linie 81 gezeigt) an den beweglichen Arm des Stufenschalters angeschlossen und steuert die Lage eines Verbindungsmechanismus 82, der seinerseits ein Relais oder Schalter 83 steuert. Der Schalter 83 besitzt einen beweglichen Kontakt, der an dem Eingangsleiter 72 angeschlossen ist, der in der Anfangslage des Stufenschalters 76, wie gezeigt, den Eingangsleiter 72 an eine Diode 84 anschaltet und den Widerstand 85 erdet. Die Diode 84 ist so geschaltet, daß dieselbe nur dann Strom leitet, wenn das an dem Leiter 72 liegende Potential negativ ist, so daß der Widerstand 85 sodann eine elektrische Belastung abgibt. Der Schalter 83 bedingt in seiner anderen Lage eine Verbindung des Eingangsleiters 72 mit dem beweglichen Arm eines Unterbrecherschalters 86, der in einer geschlossenen Lage den Kreis zu der Magnetspule 78 schließt. Somit dient der Nocken 80 dazu; den Relais-Schalter 83 in eine -neutrale Lage des beweglichen Arms 77 des Stufenschalters 76 zu bringen, wodurch der Stromweg von dem Leiter 72 über den Unterbrecherschalter 86 zu der Magnetspule 78 unterbrochen wird.
  • Man sieht somit, daß zu jedem Zeitpunkt, nachdem der Nocken 80 um eine Lage weitergeschaltet worden ist, der Verbindungsmechanismus 82 den Schalter 83 betätigt, so daß der Eingangsleiter 72 über den Schalter 83 und Unterbrecherschalter 86 mit der Magnetspule 78 verbunden wird. Wenn man somit den Schalter 76 wieder in seine ursprüngliche Lage zurückstellen will, kann ein negatives Potential auf den Eingangsleiter 72 über den Kabelleiter 44 beaufschlagt werden, wobei dieses negative Potential zu einem Stromfluß über den Schalter 83, Unterbrecherschalter 86 und die Magnetspule 78 des Relais führt. Die Magnetspule 78 wird sodann unter Weiterschalten erregt, wodurch die Unterbrecherschalter 86 geöffnet und geschlossen werden. Das Öffnen des Unterbrecherschalters 86 ermöglicht es, daß die Magnetspule 78 aberregt wird, während das folgende Schließen zu einer Wiederholung des Zyklus führt. Somit wird der Stufenschalter 76 automatisch weitergeschaltet, bis der Nocken 80 den Schalter 83 betätigt, wodurch der Eingangsleiter 72 von dem Unterbrecherschalter 86 getrennt wird. Sobald der Schalter 83 durch den Nocken 80 betätigt wird, wird der Eingangsleiter 72 - an den Blindwiderstand 85 über die Diode 84 angeschlossen. Da die Diode 77a in dem Schaltkreis 70 ein weiteres Betätigen der Magnetspule 78 des Schalters 86 durch das negative Potential verhindert, wird der Stufenschalter 76 in seiner Neutrallage gehalten. Um ein Durchbrennen oder Funkenbildung der Kontakte des Unterbrecherschalters 86 zu verhindern, ist eine entsprechende Schaltung 90 vorgesehen, die parallel zu dem Schalter 86 angeordnet sein kann.
  • Es ist weiterhin zu beachten, daß ein Zweck der Unterbrechung der Verbindung der Magnetspule 78 oder Blindwiderstandes 85 gegenüber dem Leiter 44 darin besteht, daß ein Kurzschluß der Verrohrungskragensignale und der Impulssignale verhindert wird.
  • Unter Bezugnahme auf die F i g. 5 weist der Amplitudenkreis 47, der durch einen Impuls des Zeitsperrkreises 46 gesteuert wird, eine Sperrtriode 90 auf, deren Steuergitter mit dem Sperrkreis 46 verbunden ist und deren Anode über eine Diode 91 mit einem Verstärker 92 in Verbindung steht, der seinerseits an die Empfängeranordnung 47a angeschlossen ist. Die Diode 91 ist in diesem Schaltkreis so angeordnet, daß die Spannungssignale wirksam über den Weg geringer Impedanz der Triode 90 geerdet werden. Mit dem Verstärker 92 ist eine weitere Diode 93 zusammengeschaltet, die mit einem Kathodenverstärker 94 in Verbindung steht. Zwischen der Diode 93 und dem Kathodenverstärker 94 ist ein Widerstand 95 und eine Kapazität 96 angeordnet, die geerdet sind. Die Diode 93 ist in ähnlicher Weise geschaltet, so daß Spannungssignale von dem Verstärker 92 übertragen werden. Die durch die Empfängeranordnung 47a auf Grund der akustischen Impulse erzeugten elektrischen Signale werden über die Triode 90 mittels der Diode 91 geerdet, da dies einen Weg mit relativ geringer Impedanz darstellt. Wenn jedoch ein Steuerimpuls von dem Zeitsperrkreis 46 die Röhre 90 abschaltet, wird die Diode 93 auf Grund -des elektrischen Signals leitend, und die Kapazität 96 wird bis zu dem Maximalwert der beaufschlagten Spannung aufgeladen. Der Widerstand 95 weist einen derartigen elektrischen Wert auf, daß ein derartiger maximaler Wert ausreichend lange gehalten wird. Der Widerstand 95 und die Kapazität 96 sind mit einer relativ großen Zeitkonstante ausgerüstet, und der Kathodenverstärker 94 führt somit zur Ausbildung eines Ausgangssignals, das dem Maximalwert des der Diode 93 beaufschlagten Signals proportional ist, und zwar während der Zeitspanne, bei der die Triode 90 nichtleitend ist.
  • Es hat sich als bevorzugt erwiesen, den Maximalwert einer halben Phase des elektrischen Signals zu messen, und zwar insbesondere die zweite Hälfte der ersten Phase des Signals.
  • Die von dem Kathodenverstärker 94 abgegebene Spannung wird mittels des Filterkreises 48 geglättet und dem Ausgangskreis 49 zugeführt, der so angeordnet ist, daß ein Impuls abgegeben wird, dessen Geschwindigkeit proportional der Amplitude des von dem Kathodenverstärker 94 erhaltenen Eingangssignals ist.
  • Der Ausgangskreis 49 ist im einzelnen in der F i g. 8 gezeigt, und in dem Diagramm verläuft der Strom von -rechts nach links. In den F i g. 9 und 10 sind bestimmte typische Wellenformen an verschiedenen Stellen des Schaltkreises erläutert. In dem Schaltkreis sind die Eingangsklemmen 100 so vorgegesehen, daß dieselben von dem Filter 48 aus das Gleichstromsignal aufnehmen, das über die Widerstände 98 und 99 dem Emitter 101 eines PNP-Transistors 102 zugeführt wird. Eine Kapazität 97 ist parallel zu den Eingangsklemmen 100 geschaltet, um so ein Glätten der Wechselstromsignalkomponenten zu bewirken. Der Kollektor 104 des Transistors 102 ist über eine Kapazität 105 geerdet. Die Basis 106 des Transistors 102 ist parallel zu einem Widerstand 109 geschaltet, der an einem Emitter 107 eines NPN-Transistors 108 liegt, dessen Kollektor 110 an einer eingeregelten positiven Gleichstromspannung liegt. Die Basis 111 dieses Transistors liegt an einem Spannungsteiler, der aus den Widerständen 112 und 113 besteht. Diese kaskadenförmige Transistoranordnung ermöglicht einen Spannungsabfall zwischen dem Emitter 101 und der Basis 106 des Transistors 102 dergestalt, daß dieser Spannungsabfall zwischen der Basis 111 und dem Emitter 107 des Transistors 108 abgeglichen werden kann. Bei der hier beschriebenen Anordnung werden die Widerstände 98 und 99 groß im Vergleich zu dem Eingangswiderstand an dem Emitter 101 gemacht, so daß gilt, wobei EI" die Eingangsspannung, 11n den Eingangsstrom, E1 die Spannung an der Basis des Transistors 108 und R1 und R2 die Widerstandswerte der Widerstände 98 und 99 darstellen. Somit ist der Strom 1, gegenüber der Kapazität gleich dem Eingangsstrom h, multipliziert mit dem Verstärkungsfaktor a. Die Kapazität 105 wird durch einen konstanten Strom ahn geladen und nimmt eine Ladung und somit eine Spannung auf, die proportional IZa und somit proportional EI" ist. Die Kapazität 105 ist mit einem herkömmlichen Schmitt-Auslösekreis 114 verbunden. Im Ruhezustand des Kreises 114 befindet sich der NPN-Transistor 115 normalerweise in dem abgeschalteten Zustand, während ein NPN-Transistor 116 sich im leitfähigen oder angeschalteten Zustand befindet. Der Ausgangsleiter 117 des Transistors 116 ist an die Basis 118 eines Verstärkungstransistors 119 angeschlossen, dessen Emitter 120 mit der Basis 121 eines weiteren Verstärkungstransistors 119a verbunden ist. Der Kollektor 123 des Transistors 119 a ist an die Primärwicklung 50 des Ausgangstransformators 51 angeschlossen, dessen Sekundärwicklung 52 an den Kabelleitei 44 angekoppelt ist. Die Wicklung 50 des Transformators 51 ist mit einer positiven Gleichstromquelle verbunden.
  • Der Ausgangsleiter 117 des Schmitt-Auslösekreises 114 ist über einen Leiter 122 an der Basis 124 des Transistorschalters 125 angeschlossen. Der Transistorschalter 125- besitzt einen Emitter 126, der geerdet ist, und ein Kollektor 127 ist über den Widerstand 128 an die Kapazität 105 angeschaltet. Der Transistorschalter 125 arbeitet normal, wenn die Anordnung im abgeschalteten Zustand vorliegt.
  • Der Betrieb des hier beschriebenen Kreises ist im folgenden beschrieben. Zu einer gegebenen Zeit to (F i g. 9) ist der Transistor 115 abgeschaltet, der Transistor 116 ist angeschaltet, und der Transistor 125 ist abgeschaltet. Bei dem Beaufschlagen von EI" erreicht die Spannung E, an der Kapazität 105 einen Wert Et gleich der Arbeitsspannung (Zündspannung) des Transistors 115 des Schmitt-Auslöserkreises zu einem Zeitpunkt t., der proportional ist, wobei C der kapazitive Wert der Kapazität 105 ist. Sobald der Transistor 115 zündet oder angeschaltet wird, wird der Transistor 116 abgeschaltet, und der Transistorschalter 125 wird angeschaltet. Der Transistorschalter 125 entlädt die Kapazität 105 mit einer Zeitkonstante, die von dem Widerstand 128 und der Kapazität 105 abhängt. Diese Zeitkonstante wird im Vergleich zu der kleinsten Periode eines anzuwendenden Ausgangsimpulses klein gemacht. Diese Zeitkonstante kann z. B. so vorgesehen werden, daß 50 Mikrosekunden verstreichen, bevor die Kapazität 105 auf einen Spannungswert von E, entladen wird. Wenn die Eingangsspannung einen Wert von Eo erreicht, wird -natürlich der Transistor 115 des Schmitt-Auslöserkreises 114 abgeschaltet, der Transistor 116 wird angeschaltet, und der Transistorschalter 125 wird abgeschaltet, so daß die Kapazität 105 wieder beginnt aufgeladen zu werden. Bei der gleichen Eingangsspannung EI" ist die Zeitspanne, innerhalb deren die Kapazität 105 auf die Auflösespannung der Kapazität 105 aufgeladen wird, konstant, und somit ergibt sich, daß die Wiederholungsfolge oder Wiederholungsgeschwindigkeit der Impulse von der Amplitude der Eingangsspannung abhängt. Dies ergibt sich ohne weiteres aus der F i g. 10, die dem Diagramm der F i g. 9 mit der Ausnahme entspricht, daß bei dem Spannungsaufbau an der Kapazität 105 ein größerer Anstieg zwischen den Zeitpunkten t" und tb erfolgt, wodurch eine höhere Eingangsspannung Et" angezeigt wird, die ein schnelleres Aufladen der Kapazität 105 ermöglicht. Die Ausgangsimpulse 130 des Transistors 116 des Schmitt-Auslösers 114 weisen somit eine feststehende Impulsbreite und Wiederholungsgeschwindigkeit in Abhängigkeit von der Amplitude der Eingangsspannung auf. Die Periode T der Ausgangsspannung des Transistors 119a ist umgekehrt proportional zu der Eingangsspannung EI", oder, in anderen Worten, die Frequenz der Ausgangsspannung des Transistors 119 a ist gleich Das dem Kabelleiter 44 beaufschlagte Ausgangssignal kann in Form der Impulsgeschwindigkeit ausgewertet werden, die der Eingangsspannung E;" proportional ist, oder das Ausgangssignal kann in ein Gleichstrom-Ausgangssignal umgewandelt werden, das der Eingangsspannung E;" umgekehrt proportional ist.
  • Unter Bezugnahme auf die F i g. 5 kann die Vorrichtung zum Feststellen der y-Strahlen z. B. aus einem herkömmlichen Szintillationszähler 140 bestehen, der die vorherrschende Größe der Radioaktivität feststellt und ein Ausgangssignal abgibt, das einem herkömmlichen Diskriminatorkreis 141 zugeführt wird. Zwischen dem Diskriminatorkreis und einem herkömmlichen blockierenden Oszillatorkreis 143 kann ein Wandler 142 angeordnet sein, der die von dem Diskriminatorkreis 141 abgegebene Energie in eine für die Kabelübertragung geeignetere Größe umwandelt. Die von dem Oszillatorkreis abgegebene Energie wird über einen Transformator 144 an den Kabelleiter 144 angekoppelt. Von der Vorrichtung zum Feststellen der y-Strahlen werden positive Impulse abgegeben, in denen die Wiederholungsgeschwindigkeit der Impulse einen Hinweis auf die Strahlungsintensität ergibt.
  • Die Anordnung 150 ist hier so gezeigt, daß dieselbe über einen herkömmlichen Verstärker 151 mit einem Kabel verbunden ist und ein niederfrequentes Gleichstromsignal auf Grund der Feststellungsspule der Vorrichtung 150 ergibt, die in der Verrohrung läuft. Um ein Kurzschließen des niederfrequenten Signals zu verhindern, sind Blockierungskapazitäten 53, 152 und 152 a (F i g. 5) zwischen dem Leiter 44 des Kabels und der geerdeten Rückführung angeordnet.
  • Wie in der Fig. 6 gezeigt, werden an der Erdoberfläche praktisch drei Signale erhalten, die entweder gleichzeitig oder relativ unabhängig zueinander eintreffen können. Diese Signale sind die niederfrequenten Signale des Verrohrungskragens, die po, sitiven Impulse der -y-Strahlensignale und die negativen Impulse der akustischen Meßvorrichtung. Ein herkömmliches Galvanometer in einer AufzeichnungsvoTrichtung 155 an der Erdoberfläche wird so eingerichtet, daß dasselbe auf die niederfrequenten Signale bezüglich des Verrohrungskragens unter Ausschließen der Impulse von der Vorrichtung zum Feststellen der y-Strahlen und des akustischen Kreises anspricht, indem in entsprechender Weise Filter angeordnet werden. In dieser Weise können die entsprechenden Signale bezüglich der Aufzeichnung von CCL graphisch festgehalten werden. Die positiven und negativen Impulse der Kreise für das Messen der Radioaktivität und der akustischen Eigenschaften werden einem Filterkreis 160 zugeführt, wo die Sekundärwicklung 161 des Transformators 162 mit seinen Anschlüssen 161. a bzw. 161 b an einem herkömmlichen Detektorkreis 1.62 a, 162 b angeschlossen ist. Einer der Detektorkreise 162a ist so angeordnet, daß derselbe lediglich auf positive Impulse anspricht, während der andere Detektorkreis 162b so angeordnet ist, daß derselbe lediglich auf negative Impulse anspricht. Die von dem Detektor 1.62a abgegebene Energie wird auf einen Impulsgenerator 162a und ebenfalls einen Sperrkreis 164a übertragen.
  • Der Sperrkreis 164a ist so angeordnet, daß derselbe auf ein Ausgangssignal des Detektors 162a anspricht, wodurch der Detektor 162 b für eine gegebene Zeitspanne abgeschaltet wird. Wenn somit ein positiver Impuls durch den Detektor 162a festgestellt wird, würde der Sperrkreis 164 a den Detektor 162 b für ein gegebenes Zeitintervall abschalten. Das Ausgangssignal des Impulsgenerators 163 a wird auf einen Zählkreis 165a übertragen, der eine Ausgangsspannung ergibt, die kennzeichnend für die Anzahl der Impulse pro Sekunde ist. Diese Ausgangsspannung wird der Aufzeichnungsvorrichtung 155 zugeführt. Das Ausgangssignal des Detektors 162 b wird in gleicher Weise einem Impulsgenerator 163 b und ebenfalls einem Sperrkreis 164b zugeführt. Der Sperrkreis 164 b ist so angeordnet, daß derselbe auf das Ausgangssignal des Detektors 162 b unter Abschalten des anderen Detektors 162a für eine gegebene Zeitspanne anspricht. Wenn somit ein negativer Impuls zunächst durch den Detektor 162 b festgestellt wird, würde der Sperrkreis 164b den Detektor 162a für eine gegebene Zeitspanne lang abschalten. Das Ausgangssignal des Impulsgenerators 163 b wird einem Zählkreis 165b zugeführt, der eine Ausgangsspannung abgibt, die kennzeichnend für die Anzahl der Impulse pro Sekunde ist. Diese Ausgangsspannung wird der Aufzeichnungsvorrichtung 155 zugeführt.
  • Nachdem der Betrieb der erfindungsgemäßen Vorrichtung im einzelnen beschrieben worden ist, wird im folgenden kurz auf die wesentlichen Gesichtspunkte des Erfindungsgegenstandes hingewiesen. Bei dem Betrieb wird die Vorrichtung 10 in üblicher Weise an die tiefste Stelle in dem Bohrloch gebracht, von wo aus die Untersuchung beginnen soll. Sodann wird in dieser Tiefe der Schalter 43a an der Erdoberfläche mit einer Wechselstromquelle 43 zusammengeschaltet, so daß die Signale in das Bohrloch nach unten über den Kabelleiter 44 geschickt werden. Die Haupttaste 41 wirkt so auf den Sender ein, daß derselbe im zeitlichen Abstand akustische Impulse aussendet. Da der Abstandshalter an der Vorrichtung dieselbe mit einer gegebenen Entfernung von der Wand der Verrohrung hält, kann die Ankunftszeit eines ausgesandten akustischen Impulses an der Empfangsanordnung 47a berechnet werden. Da die ausgesandten akustischen Impulse normalerweise aus einer Anzahl schwingungsförmiger Druckwellen bestehen, wird die Empfängeranordnung 47a auf die Druckwellen so ansprechen, daß ein entsprechendes elektrisches Signal ausgebildet wird. Es ist zweckmäßig, lediglich ein einzelnes Druckmaximum zu messen, das natürlich einem einzelnen Maximum des elektrischen Signals entspricht. Das zu messende Druckmaximum ist vorzugsweise das zweite Maximum der ersten Phase eines akustischen Impulses, der an der Empfängeranordnung 47a ankommt. Da der Zeitpunkt, zu dem ein derartiges zweites Maximum an der Empfängeranordnung 47 a ankommt, genau berechnet werden kann, wird der Amplitudenkreis 47 zu einem vorherbestimmten Zeitpunkt nach dem Aussenden eines akustischen Impulses für ein vorherbestimmtes Zeitintervall betätigt. Die Zeitgeberfunktion für den Schaltkreis 47 wird mittels einer Verzögerungsanordnung 45 und eines Sperrkreises 46 erhalten, die zwischen der Sendeanordnung und dem Amplitudenkreis 47 angeordnet sind, wobei der letztere Kreis mit der Empfängeranordnung in Verbindung steht. Die Amplitude des so. durch den Amplitudenkreis 47 festgestellten elektrischen Signals wird durch den Ausgangskreis 49 in einen Impuls verwandelt, der eine relativ negative Polarität bezüglich einer Bezugsgröße aufweist, wobei dieser Impuls ebenfalls eine Wiederholungsgeschwindigkeit besitzt, die von der Amplitude des Signalmaximums abhängt. Die negativen Impulse werden mittels des Kabelleiters 44 dem Auslöser eines Detektors 162 b (F i g. 6) zugeführt, der sofort einen Kanaldetektor 162a für positive Impulse abschaltet und die Anzahl der Impulse zählt und ein Signal auf die Aufzeichnungsvorrichtung 155 beaufschlagt, das einen Hinweis auf die Amplitude des Signals gibt, das in dem Bohrloch durch die Empfängeranordnung 47 a festgestellt worden ist. Auf Grund von Erfahrungstatsachen wird man allgemein wissen, welche Amplitude das Signal in einer Verrohrung aufweisen sollte, bei der der Zement richtig an der Verrohrung gebunden ist, und während die erfindungsgemäße Vorrichtung sich in der untersten Lage in dem Bohrloch befindet, sollte eine entsprechende Anzeige durch die Aufzeichnungsvorrichtung reproduziert werden.
  • Wenn jedoch die zunächst erhaltene Amplitudenanzeige nicht genau die zu erwartende Anzeige ist, kann die Genauigkeit der Ablesung durch Verändern der vorherbestimmten Zeitverzögerung in der folgenden Weise überprüft werden: Der Schalter 43 a wird so geschaltet, daß die Wechselstromquelle 43 von dem Kabelleiter 44 getrennt wird, so daß sofort die Sendeanordnung 41a und die Energiequelle 72a in der in dem Bohrloch vorliegenden Vorrichtung getrennt werden, so daß von der Energiequelle 72a aus keine Spannungen mehr abgegeben werden. Somit wird die Magnetspule 72 b des Schalters 70 in der Bohrlochvorrichtung (die mit dem Ausgang der Energiequelle 72a verbunden ist) aberregt, so daß der Schalter 71 die in der Fig. 7 gezeigte Lage einnehmen kann, bei der der Kabelleiter 44 b mit dem Zuführungsleiter 72 in dem Schalter 70 verbunden wird. Nunmehr kann der an der Erdoberfläche angeordnete Schalter 43 a so bewegt werden, daß die positive Spannungsquelle B+ mit dem Kabelleiter 44 verbunden wird, und zu diesem Zeitpunkt wird ein Steuersignal längs des Kabelleiters 44 über den Schalter 71 und die Diode 77a nach unten in das Bohrloch unter Betätigen einer Magnetspule 78 geführt, wodurch der Stufenschalter 76 um eine Lage weitergeschaltet wird. In der Neutrallage, wie sie in den Zeichnungen gezeigt ist, verbindet ein gleichzeitig mit dem beweglichen Arm 77 bewegter Nocken 80 den Eingangsleiter 72 über einen Schalter 83 und einen Unterbrecherschalter 86 mit der Magnetspule 78. Das Weiterschalten des Schalters 76 verändert wirksam die Kapazität in einem Multivibratorverzögerungskreis 45, so daß der vorherbestimmte Zeitpunkt, bei dem der Sperrkreis 46 betätigt wird, um eine zusätzliche Zeitspanne verändert worden ist. Sodann kann die Wechselstromquelle 43 wiederum mit dem Kabelleiter 44 unter Ingangsetzen der Senderanordnung 41a verbunden werden, und die in dem Bohrloch vorliegende Energiequelle 72a wird wiederum unter- Betätigen der Magnetspüle 72 b in Gang gesetzt, wobei mittels des Schalters 71 der Schaltkreis 70 von dem Kabelleiter 44 getrennt wird. Da nunmehr die Senderanordnung 41a .wiederum Impulse aussendet, wird die Aufzeichnungsvorrichtung in der oben beschriebenen Weise einen Hinweis auf das Amplitudensignal geben, das bei einem vorherbestimmten Zeitpunkt und während des vorherbestimmten Zeitpunktes nach dem Aussenden jedes Impulses erhalten worden ist. Die hier beschriebene Arbeitsweise kann durch Abschalten der Energiequelle 43 und Beaufschlagen eines positiven Steuersignals an der Erdoberfläche unter Bewegen des Stufenschalters in eine weitere Lage wiederholt werden. Sollte es zu irgendeinem Zeitpunkt zweckmäßig sein, den Stufenschalter wieder in seine ursprüngliche Lage oder Neutrallage zu bringen, kann: der an der Erdoberfläche angeordnete Schalter 43 a mit einer negativen Spannungsquelle verbunden werden und dieses Steuersignal über den Kabelleiter 44, den Schalter 71 und die Schalter 83 und 86 der Magnetspule 78 zugeführt werden. Der Stufenschalter 76 wird kontinuierlich betätigt, solange die negative Spannung auf Grund des Unterbrecherschalters 86 beaufschlagt wird, wodurch kontinuierlich die Unterbrechung bedingt wird, die notwendig ist, um die Magnetspule 78 zu erregen und abzuerregen und den Schalter weiterzuschalten. Sobald sich der bewegliche Arm 77 des Stufenschalters 76 seiner Neutrallage nähert, betätigt der Nocken 80 einen Verbindungsmechanismus 82, wodurch der Schaltkreis über den Unterbrecherschalter 86 durch Öffnen des Schalters 83 und Verbinden der negativen Spannungsquelle mit, einem. Scheinwiderstand 85 in dem Schalterkreis abgeschaltet wird. Wenn der Schalter 83 offen ist, wird die Magnetspule 78 nicht durch das negative Spannungssignal betätigt, und der Schalter hält somit in der Neutrallage an. Obgleich ein Stufenschalter und eine Magnetspule hier so gezeigt sind, daß dieselben durch den Schalter 71 betätigt werden, versteht es sich jedoch, daß die prinzipielle Arbeitsweise des an der Erdoberfläche angeordneten Schalters 71 mittels der Energiequelle 72a dergestalt ist, daß beliebige Schaltkreise in der Vorrichtung in dem Bohrloch Anwendung finden können, die an Stelle des Stufenschalters und der Magnetspule 78 angewandt werden. Hierbei erfolgt ein selektiver Betrieb mittels eines Signals, das -nicht die Energiequelle 77a in Funktion setzt.
  • Zu der gleichen Zeit, zu der die akustische Untersuchungsanordnung das das Bohrloch umgebende Material mit akustischen Impulsen untersucht und Ausgangsimpulse abgibt, die mit einer gegebenen Polarität dem gemeinsamen Kabelleiter 44 zugeführt werden, gibt ein Szintillationszähler 140, der die Radioaktivität in den umgebenden Erdformationen feststellt, -Impulse ab, die bezüglich eines Bezugswertes positiv sind. Die Impulse der die Radioaktivität messenden Vorrichtung werden ebenfalls über den- gemeinsamen Kabelleiter geführt. Somit werden sowohl positive als auch negative Impulse bezüglich eines gemeinsamen Bezugswertes über einen gemeinsamen Kabelleiter geführt. Dem gemeinsamen Kabelleiter werden ebenfalls die Signale bezüglich des Verrohrungskragens beaufschlagt, die nur dann auftreten, wenn die Vorrichtung an einem gemeinsamen Abschnitt zwischen der Verrohrung vorbeitritt, wo die Veränderung in der ferromagnetischen Form der Verrohrung dazu führt, daß die entsprechende Anordnung ein niederfrequentes Signal abgibt, das ebenfalls über den gemeinsamen Kabelleiter 44 geführt wird. An der Erdoberfläche (F i g. 6) werden die erhaltenen Signale einzeln angewandt, um entsprechende Aufzeichnungen zu erhalten, wie sie in der F i g. 2 gezeigt sind.
  • Wie in der Fig. 8 gezeigt, wird bei dem Amplituden-Impulskonverter ein allgemein bekannter Schmitt-Auslöserkreis 114 in einer speziellen Anordnung angewandt, die relativ kurzzeitige Impulse abgibt, d. h. etwa 50 1Uikrosekunden mit einer Wiederholungsgeschwindigkeit, die von der Eingangsamplitude -abhängt. Bei dieser Anordnung wird eine Gleichstromquelle angewandt, die eine Kapazität auflädt und die somit das Signal für das Auslösen des Schmitt-Kreises ergibt. Es ist ein Transistorschalter mit einem Widerstands-Entladungsweg verbunden und wird bei dem Auslösen des Schmitt-Kreises in Funktion gesetzt, so daß die Kapazität schnell entladen und der Schmitt-Kreis wieder abgeschaltet wird.

Claims (1)

  1. Patentansprüche: 1. Untersuchungsvorrichtung für Bohrlöcher, bei welcher ein an einem Kabel aufgehängtes Bauelement auf und ab beweglich ist, welches durch ein oder mehrere Abstandshalter in einem gegebenen Abstand von der Wandung der Verrohrung gehalten wird und ein Suchgerät für Verrohrungskragen, ein Radioaktivitätsmeßgerät und ein akustisches Peilmeßgerät aufweist, wobei bei dieser Untersuchungsvorrichtung an der Erdoberfläche eine elektrische Versorgungsquelle und ein Anzeigegerät angeordnet sind, welches Signale, die vom Suchgerät für Verrohrungskragen, vom Radioaktivitätsmeßgerät und vom akustischen Peilmeßgerät herrühren, als Funktion der Tiefe des Bohrloches aufzeichnet, wobei das akustische Peilmeßgerät zur Feststellung der Qualität der Zementierung rund um die Verrohrung herum dient und einen Sender für akustische Energie und wenigstens einen Empfänger für akustische Energie aufweist, welch letzterer in einem gegebenen Längsabstand vom Sender angeordnet ist und elektrische Wechselstromsignale in Abhängigkeit von der durch den Empfänger aufgenommenen akustischen Energie erzeugt, dadurch gekennzeichnet, daß das akustische Peilmeßgerät (18) einen Impulsauslöser (41) aufweist, welcher einen Impuls sowohl auf den Sender (41a) als auch auf einen herkömmlichen Verzögerungskreis (45) gibt, der nach einer vorbestimmten Zeitspanne entsprechend der Laufzeit eines ,akustischen Impulses vom Sender (T) über die Verrohrung (11) zum Empfänger (R) einen herkömmlichen Zeitsperrkreis (46) betätigt, welcher seinerseits einen Amplitudenkreis (47) für eine vorgewählte Zeitspanne steuert, so daß ein eine Halbperiode langes elektrisches Ausgangssignal entwickelt wird; das kennzeichnend für die maximale Amplitude des Signals ist, das an dem Eingangsende des Amplitudenkreises (47) während der vorgewählten Zeitspanne auftritt. 2. Untersuchungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der elektrische Kreis (42, 41, 45, 46, 47, 48, 49) des .akustischen Peilmeßgerätes Impulse von einer einzigen Polarität liefert, so daß sie gleichzeitig mit Impulsen entgegengesetzter Polarität über ein Einleiterkabel (14) übertragen werden können. 3. Untersuchungsvorrichtung nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Impulse entgegengesetzter Polarität eine Bezugsgröße für die Ausgangssignale des Radioaktivitätsmeßgerätes (140) darstellen. 4. Untersuchungsvorrichtung nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet; daß das Ausgangssignal des Suchgerätes für Verrohrungskragen ein Gleichstromsignal ist, welches zusätzlich noch über das Einleiterkabel (14) gleichzeitig mit den Impulsen vom akustischen Peilmeßgerät (18) und den Impulsen entgegengesetzter Polarität vom Radioaktivitätsmeßgerät (140) gesendet werden kann. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 890 470, 889 611, 497130; USA: Patentschrift Nr. 2 982130; Bergmann, Der Ultraschall, 6. Auflage, 1954, S.643.
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DE2025362A1 (de) * 1969-05-26 1970-12-03 Societe De Prospection Electrique Schlumberger, Paris Vorrichtung für unterirdische Untersuchungen in Bohrlöchern

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