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DE1261130B - Vorrichtung zum Befestigen von halbzylindrischen Stereotypie- oder Sattelplatten zurAufnahme biegsamer Druckformen auf Formzylindern von Rotationsdruckmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zum Befestigen von halbzylindrischen Stereotypie- oder Sattelplatten zurAufnahme biegsamer Druckformen auf Formzylindern von Rotationsdruckmaschinen

Info

Publication number
DE1261130B
DE1261130B DESCH37636A DESC037636A DE1261130B DE 1261130 B DE1261130 B DE 1261130B DE SCH37636 A DESCH37636 A DE SCH37636A DE SC037636 A DESC037636 A DE SC037636A DE 1261130 B DE1261130 B DE 1261130B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plate
plates
clamping claws
holding flexible
forme cylinders
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DESCH37636A
Other languages
English (en)
Inventor
Georg Muth
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schnellpressenfabrik Koenig and Bauer AG
Original Assignee
Schnellpressenfabrik Koenig and Bauer AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schnellpressenfabrik Koenig and Bauer AG filed Critical Schnellpressenfabrik Koenig and Bauer AG
Priority to DESCH37636A priority Critical patent/DE1261130B/de
Publication of DE1261130B publication Critical patent/DE1261130B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F27/00Devices for attaching printing elements or formes to supports
    • B41F27/10Devices for attaching printing elements or formes to supports for attaching non-deformable curved printing formes to forme cylinders

Landscapes

  • Supply, Installation And Extraction Of Printed Sheets Or Plates (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Befestigen von halbzylindrischen Stereotypie- oder Sattelplatten zur Aufnahme biegsamer Druckformen auf Formzylindern von Rotationsdruckmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Befestigen von halbzylindrischen Stereotypie-oder Sattelplatten zur Aufnahme biegsamer Druckformen auf Formzylindern von Rotationsmaschinen, bei der die Platten durch eine Reihe fester und eine Reihe verschwenkbarer, unter Federbelastung in facettenartige Kerben der Plattenunterseite eingreifender Spannklauen in Umfangsrichtung festspannbar sind. Mit zunehmender Drehzahl der Formzylinder steigen die Anforderungen an die Befestigung solcher Platten.
  • Bei Druckmaschinen einfacher Bauart werden die halbzylindrischen Stereotypieplatten an den gebogenen Kanten von Spannelementen des Formzylinders gehalten.
  • Für Maschinen höherer Beanspruchung sind auch Vorrichtungen bekannt, mittels welcher zusätzlich die geraden Kanten der Platten festgehalten werden, da diese Kanten sich sonst unter der Einwirkung der Fliehkräfte bei hohen Drehzahlen von den Formzylindern abheben, wodurch das Druckbild einem hohen Verschleiß unterliegt und außerdem eine starke Geräuschbildung auftritt.
  • Durch die Anwendung der Platteninnenspannvorrichtung, auf die sich die Erfindung bezieht, wird ein gleichmäßiges tangentiales Spannen der Platten auf dem Formzylinder ermöglicht. Diese in einer Reihe angeordneten Spannklauen stehen durch Federbelastung unter dauernder Vorspannung. Die Gegenklauen sind meist verstellbar ausgebildet, so daß die Registereinstellung in Umfangsrichtung damit vorgenommen werden kann.
  • Die Haltekraft der Spannklauen muß so stark sein, daß auch bei maximaler Maschinendrehzahl nicht nur die aus dem Plattengewicht resultierende Fliehkraft kompensiert wird, sondern die Platte außerdem noch mit einer entsprechenden Spannung gegen den Zylindermantel gezogen wird. Die Federspannung muß also für die maximale Beanspruchung bei höchster Maschinendrehzahl ausgelegt sein. Sie übt dieselbe Haltekraft auch beim Auflegen der Platte auf diese aus. Der gesamte Schließmechanismus steht nach Auflegen der Platte unter der über die Federn eingeleiteten maximalen Belastung. Für den Ruhezustand würde eine relativ geringe Haltekraft genügen. Der anzustrebende ideale Fall ist der, daß die Haltekraft mit steigender Maschinendrehzahl entsprechend dem Anwachsen der auf die Stereotypieplatte einwirkenden Fliehkräfte zunimmt.
  • Gegenstand des Patents 1203 285 ist eine Spanneinrichtung, bei der die Federkraft zum Aufspannen von biegsamen Druckplatten durch Fliehgewichte unterstützt wird. Jedoch sind hier die Fliehgewichte nicht als Hebelarme doppelarmiger, in Kerben der Plattenunterseite eingreifender Spannklauen, sondern als Hebelarme doppelarmiger Hebel ausgebildet, deren andere Hebelarme auf Spannschienen drücken, welche die abgebogenen Druckplattenränder gegen Klemmschienen pressen.
  • Es ist auch bereits bei Befestigungen von Stereotypieplatten die Anordnung von Massen durch die deutsche Patentschrift 1007 338 bekanntgeworden, durch deren Massenkräfte Fliehkräfte von Platten kompensiert werden sollen. Bei einer solchen Ausführungsform wird die Längskante durch einen Arm eines doppelarmigen Hebels gegen den Formzylinder mit Hilfe der Fliehkräfte der Masse seines anderen Armes gedrückt. Diese Anordnung hat den Nachteil, daß entweder der Hebelarm des Massehebels oder die Masse des Hebels selbst sehr groß gewählt werden muß, um die von der Stereotypieplatte stammende Fliehkraft zu kompensieren; denn durch das Anpressen der Längskante der Platte wird die aus der Plattenmasse stammende Fliehkraft dort in taugentialer Richtung durch Reibung abgefangen. Um die entsprechende Fliehkraft der Plattenmasse zu kompensieren, müßte das Produkt aus der Masse des Hebels und seinem Umlaufradius um den Kehrwert des Reibfaktors Ix gegenüber dem Produkt aus der in Frage kommenden Masse der Platte und ihres Umlaufradius größer sein. Daraus ergibt sich, daß die bekannte Anordnung zur vollen Kompensation der Massenkräfte sehr große Hebelmassen oder Hebellängen benötigt, wodurch es notwendig wird, den Plattenzylinder mit großen, für diese Hebel notwendigen Ausnehmungen zu versehen, so daß dieser gegen Biegung geschwächt wird. Diese Nachteile der hohen Vorspannkräfte einerseits und der Zylinderschwächung andererseits lassen sich gemäß dem Vorschlag der Erfindung dadurch vermeiden, daß die verschwenkbaren Spannklauen als doppelarmige Hebel ausgebildet sind, deren kürzere Hebelarme die 4annklauen bilden und deren längere Hebelärme als die durch die Spannfedem erzeugte Vorspannung vergrößernde Fliehgewichte ausgebildet sind. .
  • Durch geeignete Wahl der Masse des längeren Hebelarmes und der Länge ihres Hebelarmes können die durch die Rotation an den Platten auftretenden Fliehkräfte kompensiert werden, ohne daß die Vorspannkräfte der Spannfedern unnötig groß gewählt werden müssen. Je größer das Hebelverhältnis der doppelarmigen Hebel gestaltet wird, desto kleiner können- did Massen der längeren Hebel ausgebildet sein. Durch diese geeignete Wahl ist eine wenig geschwäc > hte Gesamtkonstruktion der Plattenzylinder möglich, die somit genügend steif gegen die beim Druckvorgang auftretenden Biegekräfte ist. Diese Massen können auch über ein Vorgelege auf die krallenartigen Spannklauen einwirken.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben, - Auf dem Formzylinder 1 soll die Stereotypieplatte 2 festgespannt werden. Dies geschieht durch eine Reihe fester, jedoch in Umfangsrichtung verstellbarer Gegenklauen 3, die in facettenartige Kerben 14 der Platte 2 eingreifen und die auf die Platte 2 im entgegengesetzten Sinn wirken wie die Reihe der voneinander unabhängigen Spannklauen 4. Diese sitien drehbar gelagert auf der Achse 5, die mit dem Plattenzylinder 1 fest verbunden ist.
  • Mitder Spannklaue 4 ist der Hebelarm 6 fest verbunden, der das Fliehgewicht 7 trägt und auf den die Druckfeder 8 wirkt, die durch den Bolzen 11 geführt wird. Durch Drehen der Welle 9 im Uhrzeigersinn in die dargestellte Lage werden über das Hebelwerk 10, das Federgehäuse einschließlich Feder 8, die Lasche 13, der Hebel 6 einschließlich der Spannklauen 4 in Schließrichtung bewegt.
  • Beim Betrieb der Maschine sind das Fliehgewicht 7, das am Hebel 6 sitzt, und die Masse der Platte 2 der Zentrifugalkraft unterworfen. Durch geeignete Wahl des--Fliehgewichtes 7 und der Länge seines Hebelarmes kann der von der Zentrifugalkraft der Platte 2 hervorgerufene, an der Spannklaue 4 auftretende Kraftanteil durch die aus der Zentrifugalkraft des 'Fliehgewichtes 7 stammende Kraft kompensiert werden.
  • Die Haltekraft der Spannklaue 4, die durch die Spannung der Feder 8 hervorgerufen wird, braucht nur noch so stark ausgelegt zu sein, daß sie die Stereotypieplatte nach dem Auflegen auf den Formzylinder mit einer Kraft hält, die einen festen Plattensitz gewährleistet bei Betriebsdrehzahlen, bei denen die Fliehkräfte noch keinen nennenswerten Betrag erreichen. Der gesamte Schließmechanismus steht erfindungsgemäß nur unter der Einwirkung der reduzierten Federvorspannung, was sich besonders vorteilhaft auch beim Bedienen der Vorrichtung auswirkt.

Claims (2)

  1. Patent ansprüche: 1. Vorrichtung zum Befestigen von halbzylindrischen Stereotypie- oder Sattelplatten zur Aufnahme biegsamer Druckformen auf Fonnzylindern von Rotationsdruckmaschinen, bei der'die Platten durch eine Reihe fester und eine Reihe verschwenkbarer, unter Federbelastung in facettenartige Kerben der Plattenunterseite eingreifender Spannldauen in Umfangsrichtung festspannbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die verschwenkbaren Spannklauen (4) als doppelarmige Hebel ausgebildet sind, deren kürzere Hebelarme die Spannklauen bilden und deren längere Hebelarme (6) als die durch die Spannfedern (8) erzeugte Vorspannung vergrößernde Fliehgewichte (7) ausgebildet sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fliehgewichte (7) mittelbar über ein Vorgelege auf die Spannklauen (4) einwirken. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 1092 035, 1007 338; USA.-Patentschrift Nr. 2 050 950. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1203 285.
DESCH37636A 1965-08-31 1965-08-31 Vorrichtung zum Befestigen von halbzylindrischen Stereotypie- oder Sattelplatten zurAufnahme biegsamer Druckformen auf Formzylindern von Rotationsdruckmaschinen Pending DE1261130B (de)

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DE1261130B true DE1261130B (de) 1968-02-15

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ID=7434375

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DESCH37636A Pending DE1261130B (de) 1965-08-31 1965-08-31 Vorrichtung zum Befestigen von halbzylindrischen Stereotypie- oder Sattelplatten zurAufnahme biegsamer Druckformen auf Formzylindern von Rotationsdruckmaschinen

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2050950A (en) * 1934-12-31 1936-08-11 Hoe & Co R Means for securing printing plates to the cylinders of printing machines
DE1007338B (de) 1954-08-18 1957-05-02 Winkler Maschf Befestigung gebogener Stereotypieplatten oder aehnlicher Platten auf dem Formzylinder von Rotationsdruckmaschinen
DE1092035B (de) 1958-12-18 1960-11-03 Koenig & Bauer Schnellpressfab Aufspannvorrichtung fuer Stereotypplatten bei Formzylindern
DE1203285B (de) 1962-06-15 1965-10-21 Albert Schnellpressen Vorrichtung zum Aufspannen von biegsamen Druckplatten auf dem Plattenzylinder von Druckmaschinen

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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DE1203285B (de) 1962-06-15 1965-10-21 Albert Schnellpressen Vorrichtung zum Aufspannen von biegsamen Druckplatten auf dem Plattenzylinder von Druckmaschinen

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