[go: up one dir, main page]

DE1261109B - Verfahren zum Zuechten von Kristallen in einer mehrstufigen Vakuum-Kristallisationsanlage - Google Patents

Verfahren zum Zuechten von Kristallen in einer mehrstufigen Vakuum-Kristallisationsanlage

Info

Publication number
DE1261109B
DE1261109B DEM63238A DEM0063238A DE1261109B DE 1261109 B DE1261109 B DE 1261109B DE M63238 A DEM63238 A DE M63238A DE M0063238 A DEM0063238 A DE M0063238A DE 1261109 B DE1261109 B DE 1261109B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stage
crystals
stages
crystallization
solution
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM63238A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Ebner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GEA Group AG
Original Assignee
Metallgesellschaft AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Metallgesellschaft AG filed Critical Metallgesellschaft AG
Priority to DEM63238A priority Critical patent/DE1261109B/de
Publication of DE1261109B publication Critical patent/DE1261109B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D9/00Crystallisation
    • B01D9/0018Evaporation of components of the mixture to be separated
    • B01D9/0022Evaporation of components of the mixture to be separated by reducing pressure
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D9/00Crystallisation
    • B01D9/0059General arrangements of crystallisation plant, e.g. flow sheets

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Crystallography & Structural Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zum Züchten von Kristallen in einer mehrstufigen Vakuum-Kristallisationsanlage Die technische Gewinnung von kristallisierten Massengütern erfolgt durch Kristallisation aus Lösungen, wobei bei der Mehrzahl der Kristallisationen Wärme frei wird und solche Stoffe abgeschieden werden, deren Löslichkeit mit sinkender Temperatur der Lösung abnimmt. Um die bei der Abkühlung der Lösung und der Kristallisation frei werdende Wärme möglichst vollständig zurückzugewinnen, wird die Lösung zweckmäßig in einer mehrstufigen Vakuum-Verdampfungsanlage durch Erniedrigung des Drukkes stufenweise abgekühlt, und die in den einzelnen Stufen entstehenden Brüden werden zur Vorwärmung der kalten salzfreien Lauge benutzt. Außerdem ergibt sich durch eine solche Arbeitsweise die Möglichkeit, die Lösung tiefer abzukühlen, als dies bei einer Abkühlung unter Normaldruck bei Zuhilfenahme des zur Verfügung stehenden Kühlwassers möglich wäre. Derartige Vakuum-Kristallisationsanlagen arbeiten mit bis zu zehn und noch mehr Stufen, wobei die Temperatur der Lösung und der darin suspendierten Kristalle beim Durchfluß durch die Anlage in jeder Stufe um etwa 4 bis 60 C und gegebenenfalls noch mehr sinkt. Durch den verhältnismäßig großen Temperaturabfall von Stufe zu Stufe wird im allgemeinen eine rasche und starke Kristallkeimbildung hervorgerufen. Eine zu große Keimbildung ist jedoch unerwünscht, weil sie die Korngröße der bei der Abkühlung ausfallenden Kristalle begrenzt und unter Umständen sogar zum Auftreten von Kristallmehl führt. Zur Vermeidung dieser Schwierigkeiten sind Vakuum-Kristallisatoren entwickelt worden, in welchen ein Mehrfaches der abzukühlenden Salzlösung im Kreislauf gehalten wird.
  • Die abzukühlende Lösung wird zunächst der im Kreislauf durch einen Kristallisator zirkulierenden Lauge zugemischt und die Temperatur dieser Mischlösung durch Entspannung im Vaknum-Kristallis ator um 1 bis 20 C herabgesetzt. Hierdurch ist es möglich, die Abkühlung in jeder Stufe so durchzuführen, daß sie noch im metastabilen Bereich erfolgt. Die zusätzliche Bildung von Kristallkeimen in den nachgeschalteten Stufen wird dadurch verhindert und ein ständiges Weiterwachsen der schon vorhandenen Kristalle erreicht, so daß ein nahezu staubfreies Kristallisat erhalten wird. Bei genügend großen Apparateabmessungen ergibt sich eine geringe Strömungsgeschwindigkeit der um- und durchlaufenden Salzlösung, wodurch das Feinkorn sehr weitgehend zurückgehalten und zum Wachsen gezwungen wird. Bei solchen Vakuum-Kristallisationsanlagen hängt die Größe des erzeugten Kristallkorns daher im wesentlichen von den Abmessungen der einzelnen hintereinandergeschalteten Kristallisierungsapparate ab.
  • Da die der ersten Kristallisationsstufe zugeführte Lösung in den meisten Fällen nicht ganz gesättigt ist, kann es bei der Abkühlung der Lösung im ersten Kristallisierungsapparat vorkommen, daß keine Kristallisation erfolgt. Um in solchen Fällen schon in der ersten Stufe ein Kristallwachstum zu erzielen, kann man der abzukühlenden Lösung eine bestimmte Kristallmenge, sogenanntes Saatgut, zuführen. Zur Gewinnung von Saatkristallen ist es bekannt, das in der Anlage anfallende Endprodukt der Kristallisation zu klassieren. Das abgetrennte Feinkorn wird dann als Saatkorn der abzukühlenden Lösung zugesetzt.
  • Es ist auch ein Verfahren zur Gewinnung von groben Salzen durch Vakuumkühlung einer Lösung bekannt, bei der die Lösung der heißesten Stufe zugeführt, von Stufe zu Stufe geleitet und aus der kältesten Stufe abgezogen wird und bei dem die auskristallisierten Salze im Gegenstrom in der Lösung geführt werden und die Anlage an der Eintrittstelle der heißen Lösung verlassen. Bei diesem Verfahren müssen zwischen zwei benachbarten Kristallisationsstufen Lösungsmengen im Kreislauf geführt werden, welche die Leitungsquerschnitte unnötig belasten.
  • Außerdem ist es nachteilig, daß durch die aus der ersten, heißesten Stufe ausgetragenen Kristalle eine erhebliche Wärmemenge verlorengeht.
  • Es wurde nun gefunden, daß bei gegebenen Apparateabmessungen mehrstufig hintereinandergeschalteter Vakuum-Kristallisationsapparate die Korngröße des anfallenden Kristallisats auf wirtschaftlichere Weise und mit minimalen Abkühlungsverlusten wesentlich vergrößert werden kann. Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Züchten von Kristallen in einer mehrstufigen Vakuum-Kristallisationsanlage aus dem metastabilen Zustand der Lösungen in den einzelnen Stufen mit Wärmewiedergewinnungs- und gegebenenfalls Wärmeverluststufen, wobei die Lösung der ersten Stufe zugeleitet und zusammen mit den bei der Abkühlung der Lösung entstehenden Kristallen von Stufe zu Stufe geführt und aus der kältesten Stufe abgeleitet wird. Das erfindungsgemäße Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise aus einer oder mehreren Stufen Kristalle entnpmmen, möglichst weitgehend von Lauge befreit und in davorliegende Stufen zurückgeführt werden, wobei die Rückführung im Bereich der Wärmewiedergewinnungs- und der Wärmeverluststufen getrennt erfolgt, und daß die abgetrennte Lauge dem Kristallisationsapparat, aus dem die Kristallsuspension entnommen wurde, oder einem darauffolgenden zugeleitet wird.
  • Vorteilhafterweise werden die rückgeführten Kristalle in einem Hydrozyklon von Lauge befreit.
  • Es ist zweckmäßig, die Kristalle, die aus einer nachgeschalteten Stufe entnommen werden, in die erste Stufe zurückzufördern, um schon bei der Abkühlung der Lösung im ersten Kristallisationsapparat eine Kristallisation mit Sicherheit zu erreichen. Hierbei werden zweckmäßigerweise die zurückgeförderten Kristalle aus einer Stufe entnommen, in der noch eine Wiedergewinnung der Wärme möglich ist. Die Menge des in die erste Stufe zurückgeführten Kristallisats beträgt etwa ein Sechstel der bereits angefallenen Kristalle.
  • Eine weitere Kornvergrößerung des in der Endstufe anfallenden Kristallisats kann dadurch erreicht werden, daß aus mehreren Stufen Kristalle entnommen und in jeweils davorliegenden Stufen zurückgeführt werden. Bei Anlagen, bei denen die Brüden aus den letzten Kristallisationsstufen beispielsweise in Wassermischkondensatoren niedergeschlagen werden, um die Lösung in den letzten Kristallisatoren unter die Temperatur des zur Verfügung stehenden Kühlwassers abkühlen zu können, und die dadurch in Wärmewiedergewinnungsstufen und in Wärmeverluststufen unterteilt sind, erfolgt die Rückführung der Kristalle in dem Bereich der Wärmewiedergewinnungsstufen und der Wärmeverluststufen getrennt voneinander.
  • Das Zurückfördern der Kristalle in eine vorhergehende Kristallisationsstufe erfolgt zweckmäßigerweise durch eine Pumpe mit nachgeschaltetem Hydrozyklon. Die aus dem Hydrozyklon ablaufende Lauge wird wieder in denjenigen Kristallisationsapparat zurückgeleitet, aus dem die Kristallsuspension entnommen wurde. In manchen Fällen kann es jedoch vorteilhaft sein, die aus dem Hydrozyklon ablaufende Lauge dem darauffolgenden Kristallisationsapparat zuzuführen. Durch die Anordnung eines Hydrozyklons wird in den Kristallisationsapparat, in den Kristallisat zurückgefördert wird, ein dicker Kristallbrei eingeführt und so eine Temperaturerniedrigung durch rückgeförderte Lauge vermieden.
  • Durch die vorliegende Erfindung ist es möglich, die bei der Abkühlung anfallenden Kristalle bei gegebenen Abmessungen der einzelnen Kristallisierapparate wesentlich länger der Kristallzüchtung auszusetzen und dadurch ein wesentlich gröberes Kristallkorn zu erhalten. Außerdem wird die Gleichmäßigkeit der Korngröße des Endkristallisats wesentlich verbessert und durch die erfindungsgemäße Kristallrückführung die Abkühlung der Lauge auf ein Minimum reduziert.
  • An Hand der Abbildung sei die Erfindung des weiteren erläutert. Die Abbildung zeigt in schematischer und beispielsweiser Darstellung das Fließschema einer zehnstufigen Vakuum-Kristallisationsanlage zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens mit einer viermaligen Kristallrückführung.
  • Die Anlage besteht im wesentlichen aus zehn hintereinandergeschalteten Umwälzkristallisatoren 1 bis 10, den Oberflächenaufwärmern 11 bis 17 und den Wassermischkondensatoren 18 bis 20. Die Einrichtungen für die Erniedrigung des Druckes in den einzelnen Kristallisationsapparaten sind in dem Fließschema nicht gezeichnet. Die aus den Umwälzliristallisatoren 1 bis 7 durch die Leitungen 21 entweichenden Brüden werden den Oberflächenwärmeaustauschern 11 bis 17 zugeführt, in denen die vom Salz befreite und abgekühlte Mutterlauge wieder aufgewärmt wird. Die Umwälzkristallisatoren 1 bis 7 stellen bei der gezeichneten Anlage Wärmewiedergewinnungsstufen, die Kristallisationsstufen 8 bis 10 Wärmeverluststufen dar. Die aus den Kristallisationsapparaten 8 bis 10 durch die Leitungen 22 entweichenden Brüden werden in den Wassermischkondensatoren 18 bis 20 durch Kühlwasser, weiches durch die Leitung 23 zufließt, niedergeschlagen. Das Kondensat fließt durch die Leitung 24 aus der Anlage ab.
  • Jeder Kristallisationsapparat 1 bis 10 ist mit einer Umwälzleitung 25 versehen. Die in den einzelnen Umwälzleitungen 25 angeordneten Pumpen 26 halten so viel Lauge durch die einzelnen Kristallisationsapparate im Kreislauf, daß die Abkühlung der Lauge innerhalb der einzelnen Kristallisations apparate im metastabilen Gebiet erfolgt.
  • Die abzukühlende gesättigte oder annähernd gesättigte Lösung wird in die Umwälzleitung 25 des Kristallisationsapparates 1 durch die Leitung27 zugeführt. Die aus frisch zugeführter Lösung und aus im Kreislauf geführter Lauge bestehende Mischlösung wird im Kristallisator 1 durch Entspannen um etwa 1 bis 20 C abgekühlt. Die sich am Boden des Kristallisators 1 ansammelnden Kristalle werden durch die Pumpe 28 angesaugt und durch die Leitung 29 der Zirkulationsleitung 25 des Kristallisators 2 zugeführt. In diese Zirkulationsleitung wird auch Lauge aus dem Kristallisationsapparat 1 durch die Leitung 30 zugefügt. In der zweiten Kristallisationsstufe erfolgt die Abkühlung der Lauge und die Weiterführung der Kristalle und der Lauge in die dritte Kristallisationsstufe genauso, wie es für die erste Stufe beschrieben wurde. Auch in den folgenden Stufen werden Lauge und Kristalle auf dieselbe Weise von Stufe zu Stufe gefördert, bis die Kristallisation im letzten Kristallisationsapparat beendet wird.
  • Es wird nun beispielsweise dem Kristallisator 3 durch die Rohrleitung 31 zweckmäßig am Boden des Apparates mit Hilfe der Pumpe 32 eine bestimmte Menge Kristallsuspension abgezogen und durch die Leitung 33 dem Hydrozyklon 34 zugefördert.
  • Die aus dem Hydrozyklon 34 ablaufende Klarlauge wird durch die Rohrleitung 35 in den Umwälzkristallisator 4 zur weiteren Abkühlung zurückgefördert. Der in dem Hydrozyklon 34 anfallende eingedickte Salzbrei wird durch die Rohrleitung 36 in den Umwälzkristallisator 1 eingespeist. In manchen Fällen kann die Klarlauge aus dem Hydrozyklon 34 auch in den Kristallisationsapparat 3 zurückgefördert werden. Aus dem Umwälzkristallisator 5 wird durch die Rohrleitung 37 mit Hilfe der Pumpe 38 eine bestimmte Menge Kristallsuspension abgezogen und durch die Leitung 39 dem Hydrozyklon 40 zugeleitet.
  • Der im Hydrozyklon 40 anfallende Kristallbrei wird durch die Leitung 41 dem Umwälzkristallisator 4 zugefügt, während die Klarlauge durch die Leitung 42 in den Kristallisator 6 zurückgeführt wird. Bei der abgebildeten Anlage erfolgt auf die schon beschriebene Weise eine Salzrückführung aus dem Umwälzkristallisator 7 in den Umwälzkristallisator 4 durch die Leitungen 43, 45 und 47 unter Zwischenschaltung der Pumpe 44 und des Hydrozyklons 46. Die Klarlauge fließt durch die Leitung 48 in Umwälzkristallisator 8.
  • Es ist zur möglichst vollständigen Wärmewiedergewinnung vorteilhaft, die Kristallrückführung im Bereich der Wärmewiedergewinnungsstufen und der Wärmeverluststufen getrennt voneinander durchzuführen, d. h., in dem Beispiel der abgebildeten Anlage wird aus den Umwälzkristallisatoren8 bis 10 keine Kristallrückführung in die Umwälzkristallisatoren 1 bis 7 der Wärmewiedergewinnungsstufen durchgeführt. Im Bereich der Wärmeverluststufen 8 bis 10 wird Kristallisat aus dem letzten Umwälzkristallisator 10 auf die beschriebene Art durch die Leitungen 49, 51 und 53 unter Zwischenschaltung der Pumpe 50 und des Hydrozyklons 52 in den Umwälzkristallisator 8 zurückgefördert. Die Klarlauge aus dem Hydrozyklon 52 wird durch die Leitung 54 der Rohrleitung 55 zugeführt, durch die das im Kristallisator 10 anfallende Kristallisat entnommen und z. B. einer nicht gezeichneten Zentrifuge zugeführt wird.
  • Die überschüssige Mutterlauge aus dem Kristallisator 10 fließt durch die Leitung 56 in die Leitung 55 ab.
  • In einer Zentrifuge oder einer anderen geeigneten Vorrichtung werden die Kristalle von der Lauge getrennt und die salzfreie Lauge zur stufenweisen Wiederaufwärmung durch die Leitung 57 den Oberflächenaufwärmern 11 bis 17 zugeführt. Nach Verlassen des Oberflächenaufwärmers 17 wird die warme salzfreie Lauge wieder mit auszukristallisierender Substanz annähernd gesättigt und kehrt durch die Leitung 27 in die Anlage zurück.
  • Beispiel 1 In einer zehnstufigen Vakuum-Kristallisationsanlage fällt in der letzten Stufe ein Kristallisat mit einer Korngröße von durchschnittlich 0,43 mm an.
  • Beispiel 2 Unter im übrigen gleichen Bedingungen wie in Beispiel 1 wird dem Umwälzkristallisator der dritten Stufe ein Drittel der in dieser Stufe abgeschiedenen Kristalle mit einer mittleren Korngröße von 0,28 mm entnommen, in einem Hydrozyklon von der Klarlauge getrennt und in den ersten Kristallisationsappa- rat eingeführt, so daß die Kristallisation mit einem Ausgangskorn von 0,28 mm beginnt. Der letzten Stufe wird ein Kristallisat mit einer mittleren Korngröße von 0,6 mm entnommen.
  • Beispiel 3 In einer Vakuum-Kristallisationsanlage mit 10 Umwälzkristallisatoren werden pro Stunde 200 ms Lösung von 950 auf 300 C abgekühlt. Dem letzten Kristallisationsapparat wird ein Kristallisat mit einer mittleren Korngröße von 0,25 mm entnommen.
  • Beispiel 4 Werden bei denselben Bedingungen wie im Beispiel 3 dem ersten Kristallisator pro Stunde 2000 kg Saatkristalle zugefügt, die aus dem Kristallisationsapparat der dritten Stufe entnommen und in einem Hydrozyklon von der Klarlauge getrennt werden, dann beträgt die durchschnittliche Korngröße des im Apparat 10 anfallenden Kristallisats 0,35 mm.
  • Beispiel 5 In derselben Anlage wie in den Beispielen 3 und 4 wird gemäß der Abbildung eine mehrmalige Salzrückführung vorgenommen. Es fällt dann in der letzten Stufe ein Kristallisat mit einer durchschnittlichen Korngröße von 0,45 mm an.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zum Züchten von Kristallen in einer mehrstufigen Vakuum-Kristallisationsanlage aus dem metastabilen Zustand der Lösungen in den einzelnen Stufen mit Wärmewiedergewinnungs- und gegebenenfalls Wärmeverluststufen, wobei die Lösung der ersten Stufe zugeleitet und zusammen mit den bei der Abkühlung der Lösung entstehenden Kristallen von Stufe zu Stufe geführt und aus der kältesten Stufe abgeleitet wird, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise aus einer oder mehreren Stufen Kristalle entnommen, möglichst weitgehend von Lauge befreit und in davorliegende Stufen zurückgeführt werden, wobei die Rückführung im Bereich der Wärmewiedergewinnungs- und der Wärmeverluststufen getrennt erfolgt, und daß die abgetrennte Lauge dem Kristallisationsapparat, aus dem die Kristallsuspension entnommen wurde, oder einem darauffolgenden zugeleitet wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die rückgeführten Kristalle in einem Hydrozyklon von Lauge befreit werden.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 107 200; französische Patentschrift Nr. 708 300.
DEM63238A 1964-11-25 1964-11-25 Verfahren zum Zuechten von Kristallen in einer mehrstufigen Vakuum-Kristallisationsanlage Pending DE1261109B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM63238A DE1261109B (de) 1964-11-25 1964-11-25 Verfahren zum Zuechten von Kristallen in einer mehrstufigen Vakuum-Kristallisationsanlage

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM63238A DE1261109B (de) 1964-11-25 1964-11-25 Verfahren zum Zuechten von Kristallen in einer mehrstufigen Vakuum-Kristallisationsanlage

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1261109B true DE1261109B (de) 1968-02-15

Family

ID=7310714

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM63238A Pending DE1261109B (de) 1964-11-25 1964-11-25 Verfahren zum Zuechten von Kristallen in einer mehrstufigen Vakuum-Kristallisationsanlage

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1261109B (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR708300A (fr) * 1930-12-23 1931-07-22 Mines Domaniales De Potasse Appareil de cristallisation par le vide
DE1107200B (de) * 1959-06-12 1961-05-25 Wintershall Ag Verfahren und Vorrichtung zur Gewinnung grobkoerniger Salze durch Vakuumkuehlung in mehreren Stufen

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR708300A (fr) * 1930-12-23 1931-07-22 Mines Domaniales De Potasse Appareil de cristallisation par le vide
DE1107200B (de) * 1959-06-12 1961-05-25 Wintershall Ag Verfahren und Vorrichtung zur Gewinnung grobkoerniger Salze durch Vakuumkuehlung in mehreren Stufen

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP1286737B1 (de) Vorrichtung zur herstellung von kristallen
DE102008007154B4 (de) Verfahren zur Herstellung eines grobkörnigen Ammoniumsulfat-Produkts durch Kristllisation
DE69227849T2 (de) Verfahren und Herstellung eines Kristallinadduktes von Bisphenol A mit Phenol und Vorrichtung dafür
DE69101920T2 (de) Verfahren und vorrichtung zum kristallisieren eines minerals.
DE69108599T2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur kontinuierlichen Herstellung von Zuckerkristallen.
DE1940824A1 (de) Kontinuierliches Verfahren zur Herstellung von Methylen-bis-iminodiacetonitril
DE2008847C3 (de) Verfahren zur Rekristallisation von Natriumchlorid
DE2912953C2 (de) Verfahren zum Gewinnen von Kristallen aus wässrigen Salzlösungen, die zwei Salze mit unterschiedlichen Temperaturkoeffizienten der Löslichkeit enthalten
DE2061111C2 (de) Kontinuierliches Verfahren zum Kristallisieren von Lösungsmittel aus einer Lösung
DE1542611C3 (de) Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von Phosphorsäure und Calciumsulfatdihydrat
CH701939B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Reinigung von wässriger Phosphorsäure.
DE2365881C3 (de) Verfahren zur Reinigung von Naßphosphorsäure
DE1261109B (de) Verfahren zum Zuechten von Kristallen in einer mehrstufigen Vakuum-Kristallisationsanlage
DE853937C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Gewinnung von wasserfreiem Natrium-sulfat aus rohem, aus verbrauchten Viscosespinnbaedern auskristalli-siertem Glaubersalz, gegebenenfalls unter gleichzeitiger Wiedergewinnung der Spinnbaeder
DE1925038C3 (de) Verfahren zur Gewinnung von Terephthalsäure
DE2365882B2 (de) Verfahren zur Reinigung einer rohen Naßphosphorsäure durch Extraktion mit Methylisoburylketon
DE3111320C2 (de) Verfahren zur Kristallisation von Fetten
CH657998A5 (de) Verfahren und vorrichtung zum mehrstufigen umkristallisieren.
DE112019001119T5 (de) Vorrichtung zur Verdampfungskristallisation
DE1618926B1 (de) Verfahren zur Herstellung von Harnstoff mit niedrigem Biuretgehalt
DE674947C (de) Verfahren und Vorrichtung zur kontinuierlichen Gewinnung fester Stoffe gleichmaessiger Korngroesse aus ihren Loesungen durch Kristallisation
DE1288590B (de) Verfahren zur Herstellung von Harnstoff mit niedrigem Biuretgehalt
DE2219340C3 (de) Verfahren zur getrennten Gewinnung von verschiedenen Kristallisaten mit stark unterschiedlichen Löslichkeits-Temperatur-Koeffizienten aus gemeinsamen, Krustenbildner enthaltenden Lösungen
DE3831305C2 (de)
DE706123C (de) Verfahren zur ununterbrochenen Gewinnung von grossen Kristallen