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Verfahren zur Warnung des in einem Gebietsstreifen der Umgebung einer
Gefahrenquelle lebenden Bevölkerungsteils Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur
Warnung des in einem sich gegebenenfalls verzweigenden, von der Gefahrenquelle weg
verlaufenden Gebietsstreifen der Umgebung einer Gefahrenquelle lebenden Bevölkerungsteiles
bei Eintreten einer Katastrophe durch Betätigung von üblichen Warnmitteln, die durch
ein über Funk übermitteltes, bei Eintreten der Katastrophe, insbesondere am Katastrophenort,
ausgelöstes Warnsignal, vorzugsweise automatisch, in Gang gesetzt werden.
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Ein derartiges Warnverfahren ist beispielsweise für Orte in einem
Tal von Interesse, in dem sich eine Talsperre befindet. Bei teilweisem oder völligem
Bruch der Sperre muß die im Tal wohnende Bevölkerung möglichst schnell gewarnt werden.
Andererseits ist aber die Warnung nur für den gefährdeten Bevölkerungsteil von Interesse
und keineswegs für alle in der weiteren Umgebung der Talsperre lebenden Menschen.
Ein ähnliches Warnproblem tritt beispielsweise auch für eine Fabrik auf; die z.
B. mit giftigen Gasen arbeitet, da auch hier im Katastrophenfall nur der in Windrichtung
wohnende Bevölkerungsteil gefährdet ist und damit gewarnt werden muß.
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Es wäre beispielsweise möglich, die Warnung dadurch vorzunehmen, daß
man die an den gefährdeten Orten aufgestellten Warnmittel, z. B. Sirenen, über Draht
oder Funk vom Katastrophenort aus parallel ansteuert und damit den Alarm auslöst.
Drahtverbindungen haben den Nachteil, daß sie bei einer Katastrophe leicht zerstört
werden können, also für die Warnung nicht mehr zur Verfügung stehen. Außerdem sind
derartige Drahtverbindungen für Sabotagetrupps leicht zugänglich. Dagegen hat die
Verwendung eines Funksenders am möglichen Katastrophenort und von Empfängern an
den zu warnenden Orten zum Zwecke der Übermittlung des Warnsignals den Nachteil,
daß es nicht möglich ist, den Alarm von einem der zu warnenden Orte aus auszulösen,
obwohl der Katastrophenfall möglicherweise dort noch früher erkannt werden kann.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht darin, unter Verwendung nur
einer Übertragungsfrequenz ein Verfahren zu schaffen, das die genannten Nachteile
nicht aufweist.
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Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß eine Reihe
von sowohl im Sendeteil als auch im Empfangsteil auf der gleichen Frequenz arbeitende,
im Ruhezustand auf Empfang geschaltete und vorzugsweise an den zu warnenden Orten
aufgestellte Sende-Empfangs-Geräte zu einer Warnkette vereinigt sind, daß das von
einer Station ausgesandte Warnsignal wenigstens von einer Nachbarstation der gerade
sendenden Station empfangen wird und daß das empfangene Signal gegebenenfalls Warnmittel
auslöst und die Wiederaussendung des bei allen Sende-Empfangs-Stationen zur Verfügung
stehenden Warnsignals zu der oder den Nachbarstationen dadurch veranlaßt, daß es
das Sende-Empfangs-Gerät kurzzeitig von »Empfang« auf »Senden« umschaltet und die
Aussendung des Warnsignals veranlaßt.
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Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren ist es gleichgültig, ob das Warnsignal
automatisch in der am Katastrophenort vorgesehen Endstation ausgelöst wird oder
ob die erste Aussendung des Warnsignals durch eine Zwischenstation, z. B. durch
Betätigung eines Schalters, bewirkt wird. Im letzteren Fall wird wie bei der Endstation
auch in der Zwischenstation durch die Schalterbetätigung der Sender des Gerätes
an die Sendeantenne angeschaltet und außerdem das Warnsignal der Modulationsstufe
des Senders zugeführt. Der Sender sendet das Warnsignal aus, das zu den beiden benachbarten
Warnstellen gelangt, dort Alarm auslöst und außerdem zu den folgenden Warnstationen
weitergegeben wird.
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Vorzugsweise soll das Warnsignal, welches jeweils auf die Trägerfrequenz
der Sender der Sende-Empfangs-Geräte aufmoduliert wird, aus einer Signalkombination
bestehen, wie sie aus der Selektivruftechnik bekannt ist. In den Empfängern der
Sende-Empfangs-Geräte müssen dann Schaltungen vorgesehen sein, die bei Eintreffen
der verwendeten Signalkombination ansprechen. Das Warnsignal kann beispielsweise
aus mehreren gleichzeitig ausgesendeten Tonfrequenzen bestehen. Es ist jedoch auch
möglich, für das Warnsignal Impulsgruppen vorgegebener Zahl zu verwenden.
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Es ist notwendig, nach Auslösung des Alarms diesen von einer Zentrale
wieder unterbrechen zu können. Hierzu wird gemäß einer Weiterbildung der
Erfindung
vorgeschlagen, eine von dem Warnsignal abweichende Signalkombination von der Zentralstation
auszusenden. Diese Signalkombination wird wie das Warnsignal von Sende-Empfangs-Gerät
zu Sende-Empfangs-Gerät weitergegeben und unterbricht an den einzelnen Warnstellen
die Alarmgabe. Auch für diese Signalkombination müssen im. Empfänger entsprechende
Schaltungen vorgesehen sein, die bei Eintreffen dieser Signalkombination ansprechen.
Entsprechend muß.auch. .diese zweite.Signalkombination im Sendeteil jedes Sende-Empfangs-Gerätes
zur Verfügung stehen. Wie später noch gezeigt wird, kann man diese zweite Signalkombination
auch für überwachungszwecke -der Warnkette benutzen. -An Hand der in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsbeispiele soll die Erfindung näher erläutert werden.
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In F i g. 1 ist eine Warnkette zur Durchführung des Verfahrens prinzipiell
dargestellt. -Sie besteht in erster Linie aus sechs in der Betriebsart »Wechselsprechen«
eingesetzten üblichen Funksprechgerätenl bis 6, d. h., für die Warnkette wird nur
eine Frequenz benötigt. Das Funksprechgerät 6 soll im- hier angegebenen Ausführungsbeispiel
an der ;Talsperre aufgestellt sein. Bei automatischer Alarmauslösung; die beispielsweise
durch einen zeitüberwachten Pegelmesser im Stausee, einen zeitüberwachten" Pegelmesser
im Unterwasser, durch Ruhestromschleifen an oder in der Mauer od. dgl. (alle diese
ü'berwachungsgeräte können gleichzeitig auf den Sender des hier aufgestellten Sende-Empfangs-Gerätes
einwirken) bewirkt werden-kann, wird somit ümaKatastrophenfall zuerst der Sender-
des Funksprechgerätes C -dazu verr, anlaßt,-das Warnsignal -auszusenden, und zwar-
wird eine periodische Aussendung -des. Warnsignals über eine Richtantenne
-vorgenommen. .Dieses Warnsignal wird von.dem Sende-Empfangs-Gerät-5, welches mit
zwei parallelgeschalteten Richtantennen -ausgestattet ist, aufgenommen. Das. empfangene
Signal löst an der Warnstelle, der dieses Gerät 5 zugeordnet ist, Alarm aus. Außerdem
bewirkt :das: Empfangssignal, d:aß.- das auch :im . Gerät - 5- zur -Verfügung i@stehende
Warnsignal von dem Sender des Gerätes ausgesendet wird und somit: zum Sende-Empfangs-Gerät
4 gelangt, wo sich- der gleiche Vorgang-wiederholt, der-gerade im Zusammenhang mixt-
dem- Gerat-.5 beschrieben wurde.. Die =Warnmeldung.. läuft :-.also- automatisch
durch die- -Warnkette bis zur: Endstation 1, die .hier gleichzeitig Zentralstation
sein soll. Von hier wird die Alarmgabe.- gegebenenfalls. wieder unterbrochen sowie
die- Warnkette überwacht. Es sei -noch erwähnt, daß .die-einzelnen Sender, der-Sende-Empfangs-Geräte
günstigerweise nach- der Aussendung - kurzzeitig gesperrt werden, wodurch vermieden
wird, -daß nach Empfang-des an die nächste Station weitergegebenen und von dieser
wieder ausgestrahlten Warnsignals eine weitere Aussendung durch den betrachteten
Sender zustande kommt: Beim Ausführungsbeispiel der Fig.-1 -soll zusätzlich noch
die dem Sende-Empfangs-Gerät 8 zugeordnete, z. B. in einem Seitental. liegende Warnstelle-gewarnt
werden. Da dieise Warnstelle -vom Sender des Gerätes 4 nicht direkt erreicht werden
kann,' ist noch eine Relaisstelle -7 eingeschaltet, die- also nur die Weitergabe
des Warnsignals bewirkt. Schließlich kann man auch noch bei nahegelegenen Orten
die Alarmauslösung über Draht bewirken. Dies ist. für die Warnstelle 9 in der F
i g.,1 angedeutet. -In F i g. 2 ist ein Sende-Enipfangs-Gerät prinzipiell dargestellt,
wie es bei dem erfindungsgemäßen Warnverfahren sowohl an den Endstellen als auch
bei den Zwischenstationen zur Anwendung kommen soll. Es soll zuerst angenommen werden,
daß das in F i g. 2 dargestellte Sende-Empfangs-Gerät irgendeine Zwischenstation
der Warnkette dargestellt. über eine der beiden - hier -- nur. als eine Antenne
dargestellten, parallelgeschalteten Richtantennen 10 wird das von der Nachbarstation
ausgesendete Warnsignal empfangen. Es gelangt zum Empfänger 11, an dessen Ausgang
12 das Modulationssignal des empfangenen Signals zur Verfügung steht.
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Es ist hier angenommen, daß als Warnsignal ein aus drei Tonfrequenzen
bestehendes Signal verwendet wird. Die Tonumsetzer 13 bis 15 geben bei Eintreffen
.dieser drei Tonfrequenzen an ihren.Ausgängen Signale. ab.:Von den drei Tonumsetzern
ist.der Tw-Umsetzer- 13 - für eine ,Sekunde ansprechverzögert. Nach dieser Sekunde
spricht also: bei Eintreffen des vorgegebenen Warnsignals. -eine-Und=Schältung16
an, wodurch. bewirkt.-wird, .daß ein Relais 17 anspricht.. -Dieses, Relais 17, hält
sieh. in-.der Folgezeit über seinem Kontakt «i.. Außerdem wird.der Kon takt.a, betätigt,
wQdureh.der. Alarmkreis geschlossen und somit der Alarm ausgelöst wird.
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D,urchSchließen desKontaktes a3: werden.durchden Steuerteil 18;über
die. für. diesen Betriebsall geschah teten:.Zeitglieder.:die.Tongeniratoren 19,
20 undi.21 angeschaltet und: der- Sender,23 ebenfalls für -3 Sekunden.über das.
Relais 22 bzw. den .Kontakt u mit der Antepne' 1_0 verbunden.-Damit wird, da die
Tongeneratoren.l9bis: 2 ,Frequepzen: abgeben, die. dem Warnsignal entsprechen,.
über die Antenne 10 das Warpsgnat tabgestrahlt. Bei Verwendung des.. Sende-Em-pfangs-:Gerätes--
der.E i;g. 2. als Zwischenstation ist ein am Steuerwil 18-vorgesehener Wahlschalter
in der Stellung »Wamstelle«.Ä- Von diesem Steuerteil wird außerdem -noch- bewirkt,
daß. nach der .Aussendung des Warnsignals der. :-Sender,, für : 2 -Sekunden -ge=
sperrt wird.. Hierdurch wird bewirkt, daß ein erneutes Einschalten -:des. Senders
bei: Empfang-des tvQn.: der Station, an die.äerade das Warnsignal-weitergegeben
wurde, ausgesendeten Warnsignals-verhindert- wird. Bei der, letzten -Station- der
Kette- ist--. dafür gesorgt, daß. der -Sender. .dieses Sende-Empfangs-Gerätes durch:
Eintreffen des-,Warnsignals nicht in. Betrieb gesetzt wird.-,Soll, was nur in Ausnahmefällen
vorkommen wird,: die Warnung von der Zwischenstation ausgehen, so wird: der Wahlschalter
des Steuerteils 18- in die Stellung »Geber«- gebracht. In dieser Stellung bewirkt
der Steuerteil, daß-die drei Tongeneratoren-19 bis -21: sowie der Sender 23 für
3 Sekunden eingeschaltet werden. ,bzw. an die. Antenne 10 angeschaltet wird. Damit
wird von. der Zwischenstation das Warn-Signal ausgestrahlt, Ein weiteres im Steuerteil,18
vorgesehenes und. in dieser Stellung des Wahlschalters wirksames Zeitglied sperrt
anschließend den Sender für z. B. -17 Sekunden. Erst nach dieser Zeit wird die Alarmgabe
wiederholt. Diese Alarmgabe wiederholt sich alle .20Sekunden für die Dauer von 3
Sekunden, bis von der Warnzentrale- ein Rückstellsignal eintrifft. -Ist das in F
i g. 2 dargestellte Sende-Empfangs-Gerät. an der Sperrmauer eingesetzt, so unterscheidet
sieh sein Einsatz von dem gerade beschriebenen Einsatz in der Stellung »Geber« lediglich
dadurch, daß die Aussendung des. Alarmsignals im allgemeinen
automatisch
bewirkt wird, wozu der Steuerteil von außen ein auslösendes Signal erhält. Es tritt
hier an die Stelle der Betätigung eines Handschalters somit lediglich .ein-von außen
zugeführtes Signal.
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In der F i g. 3 der Zeichnung ist ein Überblick . über den zeitlichen
Ablauf der Alarmdurchschaltung auf der Warnkette dargestellt. Auf der Abszisse dieser
Darstellung sind die Nummern der verschiedenen Sende-Empfangs-Geräte 6 bis 1 aufgetragen,
während auf der Ordinate sich ein Zeitmaßstab befindet. Man erkennt auf dieser Darstellung,
daß das Sende-Empfangs-Gerät 6, welches bei der Staumauer aufgestellt ist, 0,5 Sekunden
nach Meldung des Katastrophenfalles für etwa 3 Sekunden das Warnsignal abstrahlt.
Dieses Warnsignal wird von Station zu Station bis zur Endstation 1 weitergegeben.
7,5 Sekunden nach Beginn des Alarms ist der Alarm auch an der Endstation 1 ausgelöst.
Nach 20 Sekunden wird vom Sende-Empfangs-Gerät 6 das nächste Alarmsignal ausgelöst.
Die in der F i g. 3 mit eingezeichneten Balken 27 deuten die Zeit (2 Sekunden) an,
in der nach der Aussendung der Sender jeweils gesperrt bleibt.
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An der Endstelle und Zentrale 1 kann ein Zählwerk vorgesehen sein,
welches die Anzahl der eingegangenen Alarmmeldungen registriert.
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Wie bereits oben erwähnt, ist es von der Zentrale 1 aus möglich, die
Warnmittel an den Warnstellen durch Betätigung des Rückstellsignals abzuschalten.
Bereits oben wurde gesagt, daß die hierfür notwendige Signalkombination sich von
der Signalkombination des Warnsignals unterscheiden muß. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel
setzt sich das Rückstellsignal aus den drei Tonfrequenzen des Warnsignals plus einer
zusätzlichen Tonfrequenz zusammen. Für die Aussendung des Signals zur Unterbrechung
des Alarms an den Warnstellen ist nunmehr die Station 1 Geber. Das Rückstellsignal
durchläuft sämtliche Sende-Empfangs-Geräte in ähnlicher Weise, wie das Warnsignal
alle diese Geräte durchläuft. Zusätzlich zu den Tonumsetzern 13 bis 15 ist nunmehr
jedoch noch ein vierter Tonumsetzer 24 vorgesehen, der auf die vierte Tonfrequenz
anspricht und das Relais 25 zum Anzug bringt. Durch den Kontakt k2 dieses Relais
wird die Alarmgabe unterbrochen. Außerdem wird durch den Kontakt k1 bewirkt, daß
nach Ausbleiben des Signals das Relais 17 abfällt. Weiterhin wird durch Schließen
des Kontaktes k3 bewirkt, daß neben den Frequenzen der Tongeneratoren 19 bis 21
auch die Frequenz des Tongenerators 26 mit auf die Trägerfrequenz des Senders 23
aufmoduliert wird. Die Frequenz des Tongenerators 26 ist gleich der vierten Tonfrequenz
des Rückstellsignals. Bei dem Anschalten des Senders wird somit nunmehr von dem
Sende-Empfangs-Gerät der F i g. 2 das Viertonrückstellsignal abgestrahlt. In der
Station 6 trennt dieses Viertonsignal schließlich die den Alarm auslösende Schleife
a2, k2 vom Eingang des Steuerteils ab. Diese kann dann erst von Hand nach Wiederherstellung
des Ursprungszustandes wieder an die Anlage angeschaltet werden. Das Schema der
F i g. 3 enthält neben dem Überblick über den zeitlichen Ablauf zweier Alarmsignalübermittlungen
auch einen Überblick über den zeitlichen Ablauf der Übermittlung des Rückstellsignals.
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Mit dem gleichen Viertonsignal kann man auch die Betriebsbereitschaft
der gesamten Warnkette auf Funktion überprüfen. Durch den. Kontakt k2 wird verhindert,
daß bei der Funktionsprüfung Alarm ausgelöst.wird. Hierbei ist zu bedenken, daß
das Relais 17, wie vorn erwähnt, ansprechverzögert arbeitet. Durch eine kleine Abfallverzögerung
des Relais 25 wird sichergestellt, daß auch nach Beendigung der Prüfung der Kontakt
k2 als letzter schließt, also eine Alarmgabe ausgeschlossen wird. Der Verlauf des
Kontrollsignals entspricht im übrigen vollkommen dem Verlauf des Rückstellsignals.
Die als Endstation vorgesehene Station 6 gibt das empfangene Kontrollsignal verzögert
wieder auf seinen Sender, d. h., das Kontrollsignal wird wieder zur Zentrale 1 zurückgesendet.
Bei Wiedereintreffen des Kontrollsignals in der Zentrale ist klargestellt, daß die
Warnkette funktionsfähig ist. Der Block 27 in der F i g. 2 stellt einen Umschalter
mit Zeitverzögerungsgliedern dar, der es erlaubt, von den drei über diesen Schalter
geführten Kanälen zwei beliebige für das Warnsignal auszuwählen. Die Umschaltung,
die in jedem Gerät auf der Empfangs- und Sendeseite vorgenommen wird, muß in allen
Geräten in gleicher Weise vorgenommen werden. Hierdurch ist eine Variation des Frequenzcodes
möglich, wodurch man eventuellen Störversuchen entgegenwirken kann. Es ist auch
möglich, einen Zeitschalter vorzusehen, der die Alarmauslösung erst nach mehrmaligem
Eintreffen des Alarmsignals zuläßt.