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DE1261197B - Verfahren zur Warnung des in einem Gebietsstreifen der Umgebung einer Gefahrenquelle lebenden Bevoelkerungsteils - Google Patents

Verfahren zur Warnung des in einem Gebietsstreifen der Umgebung einer Gefahrenquelle lebenden Bevoelkerungsteils

Info

Publication number
DE1261197B
DE1261197B DE1965T0027952 DET0027952A DE1261197B DE 1261197 B DE1261197 B DE 1261197B DE 1965T0027952 DE1965T0027952 DE 1965T0027952 DE T0027952 A DET0027952 A DE T0027952A DE 1261197 B DE1261197 B DE 1261197B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
warning
signal
warning signal
transceiver
station
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1965T0027952
Other languages
English (en)
Inventor
Wolf Thiel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Original Assignee
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken Patentverwertungs GmbH filed Critical Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority to DE1965T0027952 priority Critical patent/DE1261197B/de
Priority to AT3266A priority patent/AT264324B/de
Priority to CH64366A priority patent/CH452013A/de
Publication of DE1261197B publication Critical patent/DE1261197B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING OR CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B27/00Alarm systems in which the alarm condition is signalled from a central station to a plurality of substations
    • G08B27/008Alarm systems in which the alarm condition is signalled from a central station to a plurality of substations with transmission via TV or radio broadcast

Landscapes

  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Emergency Alarm Devices (AREA)
  • Alarm Systems (AREA)

Description

  • Verfahren zur Warnung des in einem Gebietsstreifen der Umgebung einer Gefahrenquelle lebenden Bevölkerungsteils Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Warnung des in einem sich gegebenenfalls verzweigenden, von der Gefahrenquelle weg verlaufenden Gebietsstreifen der Umgebung einer Gefahrenquelle lebenden Bevölkerungsteiles bei Eintreten einer Katastrophe durch Betätigung von üblichen Warnmitteln, die durch ein über Funk übermitteltes, bei Eintreten der Katastrophe, insbesondere am Katastrophenort, ausgelöstes Warnsignal, vorzugsweise automatisch, in Gang gesetzt werden.
  • Ein derartiges Warnverfahren ist beispielsweise für Orte in einem Tal von Interesse, in dem sich eine Talsperre befindet. Bei teilweisem oder völligem Bruch der Sperre muß die im Tal wohnende Bevölkerung möglichst schnell gewarnt werden. Andererseits ist aber die Warnung nur für den gefährdeten Bevölkerungsteil von Interesse und keineswegs für alle in der weiteren Umgebung der Talsperre lebenden Menschen. Ein ähnliches Warnproblem tritt beispielsweise auch für eine Fabrik auf; die z. B. mit giftigen Gasen arbeitet, da auch hier im Katastrophenfall nur der in Windrichtung wohnende Bevölkerungsteil gefährdet ist und damit gewarnt werden muß.
  • Es wäre beispielsweise möglich, die Warnung dadurch vorzunehmen, daß man die an den gefährdeten Orten aufgestellten Warnmittel, z. B. Sirenen, über Draht oder Funk vom Katastrophenort aus parallel ansteuert und damit den Alarm auslöst. Drahtverbindungen haben den Nachteil, daß sie bei einer Katastrophe leicht zerstört werden können, also für die Warnung nicht mehr zur Verfügung stehen. Außerdem sind derartige Drahtverbindungen für Sabotagetrupps leicht zugänglich. Dagegen hat die Verwendung eines Funksenders am möglichen Katastrophenort und von Empfängern an den zu warnenden Orten zum Zwecke der Übermittlung des Warnsignals den Nachteil, daß es nicht möglich ist, den Alarm von einem der zu warnenden Orte aus auszulösen, obwohl der Katastrophenfall möglicherweise dort noch früher erkannt werden kann. Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht darin, unter Verwendung nur einer Übertragungsfrequenz ein Verfahren zu schaffen, das die genannten Nachteile nicht aufweist.
  • Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß eine Reihe von sowohl im Sendeteil als auch im Empfangsteil auf der gleichen Frequenz arbeitende, im Ruhezustand auf Empfang geschaltete und vorzugsweise an den zu warnenden Orten aufgestellte Sende-Empfangs-Geräte zu einer Warnkette vereinigt sind, daß das von einer Station ausgesandte Warnsignal wenigstens von einer Nachbarstation der gerade sendenden Station empfangen wird und daß das empfangene Signal gegebenenfalls Warnmittel auslöst und die Wiederaussendung des bei allen Sende-Empfangs-Stationen zur Verfügung stehenden Warnsignals zu der oder den Nachbarstationen dadurch veranlaßt, daß es das Sende-Empfangs-Gerät kurzzeitig von »Empfang« auf »Senden« umschaltet und die Aussendung des Warnsignals veranlaßt.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren ist es gleichgültig, ob das Warnsignal automatisch in der am Katastrophenort vorgesehen Endstation ausgelöst wird oder ob die erste Aussendung des Warnsignals durch eine Zwischenstation, z. B. durch Betätigung eines Schalters, bewirkt wird. Im letzteren Fall wird wie bei der Endstation auch in der Zwischenstation durch die Schalterbetätigung der Sender des Gerätes an die Sendeantenne angeschaltet und außerdem das Warnsignal der Modulationsstufe des Senders zugeführt. Der Sender sendet das Warnsignal aus, das zu den beiden benachbarten Warnstellen gelangt, dort Alarm auslöst und außerdem zu den folgenden Warnstationen weitergegeben wird.
  • Vorzugsweise soll das Warnsignal, welches jeweils auf die Trägerfrequenz der Sender der Sende-Empfangs-Geräte aufmoduliert wird, aus einer Signalkombination bestehen, wie sie aus der Selektivruftechnik bekannt ist. In den Empfängern der Sende-Empfangs-Geräte müssen dann Schaltungen vorgesehen sein, die bei Eintreffen der verwendeten Signalkombination ansprechen. Das Warnsignal kann beispielsweise aus mehreren gleichzeitig ausgesendeten Tonfrequenzen bestehen. Es ist jedoch auch möglich, für das Warnsignal Impulsgruppen vorgegebener Zahl zu verwenden.
  • Es ist notwendig, nach Auslösung des Alarms diesen von einer Zentrale wieder unterbrechen zu können. Hierzu wird gemäß einer Weiterbildung der Erfindung vorgeschlagen, eine von dem Warnsignal abweichende Signalkombination von der Zentralstation auszusenden. Diese Signalkombination wird wie das Warnsignal von Sende-Empfangs-Gerät zu Sende-Empfangs-Gerät weitergegeben und unterbricht an den einzelnen Warnstellen die Alarmgabe. Auch für diese Signalkombination müssen im. Empfänger entsprechende Schaltungen vorgesehen sein, die bei Eintreffen dieser Signalkombination ansprechen. Entsprechend muß.auch. .diese zweite.Signalkombination im Sendeteil jedes Sende-Empfangs-Gerätes zur Verfügung stehen. Wie später noch gezeigt wird, kann man diese zweite Signalkombination auch für überwachungszwecke -der Warnkette benutzen. -An Hand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele soll die Erfindung näher erläutert werden.
  • In F i g. 1 ist eine Warnkette zur Durchführung des Verfahrens prinzipiell dargestellt. -Sie besteht in erster Linie aus sechs in der Betriebsart »Wechselsprechen« eingesetzten üblichen Funksprechgerätenl bis 6, d. h., für die Warnkette wird nur eine Frequenz benötigt. Das Funksprechgerät 6 soll im- hier angegebenen Ausführungsbeispiel an der ;Talsperre aufgestellt sein. Bei automatischer Alarmauslösung; die beispielsweise durch einen zeitüberwachten Pegelmesser im Stausee, einen zeitüberwachten" Pegelmesser im Unterwasser, durch Ruhestromschleifen an oder in der Mauer od. dgl. (alle diese ü'berwachungsgeräte können gleichzeitig auf den Sender des hier aufgestellten Sende-Empfangs-Gerätes einwirken) bewirkt werden-kann, wird somit ümaKatastrophenfall zuerst der Sender- des Funksprechgerätes C -dazu verr, anlaßt,-das Warnsignal -auszusenden, und zwar- wird eine periodische Aussendung -des. Warnsignals über eine Richtantenne -vorgenommen. .Dieses Warnsignal wird von.dem Sende-Empfangs-Gerät-5, welches mit zwei parallelgeschalteten Richtantennen -ausgestattet ist, aufgenommen. Das. empfangene Signal löst an der Warnstelle, der dieses Gerät 5 zugeordnet ist, Alarm aus. Außerdem bewirkt :das: Empfangssignal, d:aß.- das auch :im . Gerät - 5- zur -Verfügung i@stehende Warnsignal von dem Sender des Gerätes ausgesendet wird und somit: zum Sende-Empfangs-Gerät 4 gelangt, wo sich- der gleiche Vorgang-wiederholt, der-gerade im Zusammenhang mixt- dem- Gerat-.5 beschrieben wurde.. Die =Warnmeldung.. läuft :-.also- automatisch durch die- -Warnkette bis zur: Endstation 1, die .hier gleichzeitig Zentralstation sein soll. Von hier wird die Alarmgabe.- gegebenenfalls. wieder unterbrochen sowie die- Warnkette überwacht. Es sei -noch erwähnt, daß .die-einzelnen Sender, der-Sende-Empfangs-Geräte günstigerweise nach- der Aussendung - kurzzeitig gesperrt werden, wodurch vermieden wird, -daß nach Empfang-des an die nächste Station weitergegebenen und von dieser wieder ausgestrahlten Warnsignals eine weitere Aussendung durch den betrachteten Sender zustande kommt: Beim Ausführungsbeispiel der Fig.-1 -soll zusätzlich noch die dem Sende-Empfangs-Gerät 8 zugeordnete, z. B. in einem Seitental. liegende Warnstelle-gewarnt werden. Da dieise Warnstelle -vom Sender des Gerätes 4 nicht direkt erreicht werden kann,' ist noch eine Relaisstelle -7 eingeschaltet, die- also nur die Weitergabe des Warnsignals bewirkt. Schließlich kann man auch noch bei nahegelegenen Orten die Alarmauslösung über Draht bewirken. Dies ist. für die Warnstelle 9 in der F i g.,1 angedeutet. -In F i g. 2 ist ein Sende-Enipfangs-Gerät prinzipiell dargestellt, wie es bei dem erfindungsgemäßen Warnverfahren sowohl an den Endstellen als auch bei den Zwischenstationen zur Anwendung kommen soll. Es soll zuerst angenommen werden, daß das in F i g. 2 dargestellte Sende-Empfangs-Gerät irgendeine Zwischenstation der Warnkette dargestellt. über eine der beiden - hier -- nur. als eine Antenne dargestellten, parallelgeschalteten Richtantennen 10 wird das von der Nachbarstation ausgesendete Warnsignal empfangen. Es gelangt zum Empfänger 11, an dessen Ausgang 12 das Modulationssignal des empfangenen Signals zur Verfügung steht.
  • Es ist hier angenommen, daß als Warnsignal ein aus drei Tonfrequenzen bestehendes Signal verwendet wird. Die Tonumsetzer 13 bis 15 geben bei Eintreffen .dieser drei Tonfrequenzen an ihren.Ausgängen Signale. ab.:Von den drei Tonumsetzern ist.der Tw-Umsetzer- 13 - für eine ,Sekunde ansprechverzögert. Nach dieser Sekunde spricht also: bei Eintreffen des vorgegebenen Warnsignals. -eine-Und=Schältung16 an, wodurch. bewirkt.-wird, .daß ein Relais 17 anspricht.. -Dieses, Relais 17, hält sieh. in-.der Folgezeit über seinem Kontakt «i.. Außerdem wird.der Kon takt.a, betätigt, wQdureh.der. Alarmkreis geschlossen und somit der Alarm ausgelöst wird.
  • D,urchSchließen desKontaktes a3: werden.durchden Steuerteil 18;über die. für. diesen Betriebsall geschah teten:.Zeitglieder.:die.Tongeniratoren 19, 20 undi.21 angeschaltet und: der- Sender,23 ebenfalls für -3 Sekunden.über das. Relais 22 bzw. den .Kontakt u mit der Antepne' 1_0 verbunden.-Damit wird, da die Tongeneratoren.l9bis: 2 ,Frequepzen: abgeben, die. dem Warnsignal entsprechen,. über die Antenne 10 das Warpsgnat tabgestrahlt. Bei Verwendung des.. Sende-Em-pfangs-:Gerätes-- der.E i;g. 2. als Zwischenstation ist ein am Steuerwil 18-vorgesehener Wahlschalter in der Stellung »Wamstelle«.Ä- Von diesem Steuerteil wird außerdem -noch- bewirkt, daß. nach der .Aussendung des Warnsignals der. :-Sender,, für : 2 -Sekunden -ge= sperrt wird.. Hierdurch wird bewirkt, daß ein erneutes Einschalten -:des. Senders bei: Empfang-des tvQn.: der Station, an die.äerade das Warnsignal-weitergegeben wurde, ausgesendeten Warnsignals-verhindert- wird. Bei der, letzten -Station- der Kette- ist--. dafür gesorgt, daß. der -Sender. .dieses Sende-Empfangs-Gerätes durch: Eintreffen des-,Warnsignals nicht in. Betrieb gesetzt wird.-,Soll, was nur in Ausnahmefällen vorkommen wird,: die Warnung von der Zwischenstation ausgehen, so wird: der Wahlschalter des Steuerteils 18- in die Stellung »Geber«- gebracht. In dieser Stellung bewirkt der Steuerteil, daß-die drei Tongeneratoren-19 bis -21: sowie der Sender 23 für 3 Sekunden eingeschaltet werden. ,bzw. an die. Antenne 10 angeschaltet wird. Damit wird von. der Zwischenstation das Warn-Signal ausgestrahlt, Ein weiteres im Steuerteil,18 vorgesehenes und. in dieser Stellung des Wahlschalters wirksames Zeitglied sperrt anschließend den Sender für z. B. -17 Sekunden. Erst nach dieser Zeit wird die Alarmgabe wiederholt. Diese Alarmgabe wiederholt sich alle .20Sekunden für die Dauer von 3 Sekunden, bis von der Warnzentrale- ein Rückstellsignal eintrifft. -Ist das in F i g. 2 dargestellte Sende-Empfangs-Gerät. an der Sperrmauer eingesetzt, so unterscheidet sieh sein Einsatz von dem gerade beschriebenen Einsatz in der Stellung »Geber« lediglich dadurch, daß die Aussendung des. Alarmsignals im allgemeinen automatisch bewirkt wird, wozu der Steuerteil von außen ein auslösendes Signal erhält. Es tritt hier an die Stelle der Betätigung eines Handschalters somit lediglich .ein-von außen zugeführtes Signal.
  • In der F i g. 3 der Zeichnung ist ein Überblick . über den zeitlichen Ablauf der Alarmdurchschaltung auf der Warnkette dargestellt. Auf der Abszisse dieser Darstellung sind die Nummern der verschiedenen Sende-Empfangs-Geräte 6 bis 1 aufgetragen, während auf der Ordinate sich ein Zeitmaßstab befindet. Man erkennt auf dieser Darstellung, daß das Sende-Empfangs-Gerät 6, welches bei der Staumauer aufgestellt ist, 0,5 Sekunden nach Meldung des Katastrophenfalles für etwa 3 Sekunden das Warnsignal abstrahlt. Dieses Warnsignal wird von Station zu Station bis zur Endstation 1 weitergegeben. 7,5 Sekunden nach Beginn des Alarms ist der Alarm auch an der Endstation 1 ausgelöst. Nach 20 Sekunden wird vom Sende-Empfangs-Gerät 6 das nächste Alarmsignal ausgelöst. Die in der F i g. 3 mit eingezeichneten Balken 27 deuten die Zeit (2 Sekunden) an, in der nach der Aussendung der Sender jeweils gesperrt bleibt.
  • An der Endstelle und Zentrale 1 kann ein Zählwerk vorgesehen sein, welches die Anzahl der eingegangenen Alarmmeldungen registriert.
  • Wie bereits oben erwähnt, ist es von der Zentrale 1 aus möglich, die Warnmittel an den Warnstellen durch Betätigung des Rückstellsignals abzuschalten. Bereits oben wurde gesagt, daß die hierfür notwendige Signalkombination sich von der Signalkombination des Warnsignals unterscheiden muß. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel setzt sich das Rückstellsignal aus den drei Tonfrequenzen des Warnsignals plus einer zusätzlichen Tonfrequenz zusammen. Für die Aussendung des Signals zur Unterbrechung des Alarms an den Warnstellen ist nunmehr die Station 1 Geber. Das Rückstellsignal durchläuft sämtliche Sende-Empfangs-Geräte in ähnlicher Weise, wie das Warnsignal alle diese Geräte durchläuft. Zusätzlich zu den Tonumsetzern 13 bis 15 ist nunmehr jedoch noch ein vierter Tonumsetzer 24 vorgesehen, der auf die vierte Tonfrequenz anspricht und das Relais 25 zum Anzug bringt. Durch den Kontakt k2 dieses Relais wird die Alarmgabe unterbrochen. Außerdem wird durch den Kontakt k1 bewirkt, daß nach Ausbleiben des Signals das Relais 17 abfällt. Weiterhin wird durch Schließen des Kontaktes k3 bewirkt, daß neben den Frequenzen der Tongeneratoren 19 bis 21 auch die Frequenz des Tongenerators 26 mit auf die Trägerfrequenz des Senders 23 aufmoduliert wird. Die Frequenz des Tongenerators 26 ist gleich der vierten Tonfrequenz des Rückstellsignals. Bei dem Anschalten des Senders wird somit nunmehr von dem Sende-Empfangs-Gerät der F i g. 2 das Viertonrückstellsignal abgestrahlt. In der Station 6 trennt dieses Viertonsignal schließlich die den Alarm auslösende Schleife a2, k2 vom Eingang des Steuerteils ab. Diese kann dann erst von Hand nach Wiederherstellung des Ursprungszustandes wieder an die Anlage angeschaltet werden. Das Schema der F i g. 3 enthält neben dem Überblick über den zeitlichen Ablauf zweier Alarmsignalübermittlungen auch einen Überblick über den zeitlichen Ablauf der Übermittlung des Rückstellsignals.
  • Mit dem gleichen Viertonsignal kann man auch die Betriebsbereitschaft der gesamten Warnkette auf Funktion überprüfen. Durch den. Kontakt k2 wird verhindert, daß bei der Funktionsprüfung Alarm ausgelöst.wird. Hierbei ist zu bedenken, daß das Relais 17, wie vorn erwähnt, ansprechverzögert arbeitet. Durch eine kleine Abfallverzögerung des Relais 25 wird sichergestellt, daß auch nach Beendigung der Prüfung der Kontakt k2 als letzter schließt, also eine Alarmgabe ausgeschlossen wird. Der Verlauf des Kontrollsignals entspricht im übrigen vollkommen dem Verlauf des Rückstellsignals. Die als Endstation vorgesehene Station 6 gibt das empfangene Kontrollsignal verzögert wieder auf seinen Sender, d. h., das Kontrollsignal wird wieder zur Zentrale 1 zurückgesendet. Bei Wiedereintreffen des Kontrollsignals in der Zentrale ist klargestellt, daß die Warnkette funktionsfähig ist. Der Block 27 in der F i g. 2 stellt einen Umschalter mit Zeitverzögerungsgliedern dar, der es erlaubt, von den drei über diesen Schalter geführten Kanälen zwei beliebige für das Warnsignal auszuwählen. Die Umschaltung, die in jedem Gerät auf der Empfangs- und Sendeseite vorgenommen wird, muß in allen Geräten in gleicher Weise vorgenommen werden. Hierdurch ist eine Variation des Frequenzcodes möglich, wodurch man eventuellen Störversuchen entgegenwirken kann. Es ist auch möglich, einen Zeitschalter vorzusehen, der die Alarmauslösung erst nach mehrmaligem Eintreffen des Alarmsignals zuläßt.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zur Warnung des in einem sich gegebenenfalls verzweigenden, von der Gefahrenquelle weg verlaufenden Gebietsstreifen der Umgebung einer Gefahrenquelle lebenden Bevölkerungsteiles bei Eintreten einer Katastrophe durch Betätigung von üblichen Warnmitteln, die durch ein über Funk übermitteltes, bei Eintreten der Katastrophe, insbesondere am Katastrophenort, ausgelöstes Warnsignal, vorzugsweise automatisch, in Gang gesetzt werden, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß eine Reihe von sowohl im Sendeteil als auch im Empfangsteil auf der gleichen Frequenz arbeitende, im Ruhezustand auf Empfang geschaltete und vorzugsweise an den zu warnenden Orten aufgestellte Sende-Empfangs-Geräte zu einer Warnkette vereinigt sind, daß das von einer Station ausgesandte Warnsignal wenigstens von einer Nachbarstation der gerade sendenden Station empfangen wird und daß das empfangene Signal gegebenenfalls Warnmittel auslöst und die Wiederaussendung des bei allen Sende-Empfangs-Stationen zur Verfügung stehenden Warnsignals zu der oder den Nachbarstationen dadurch veranlaßt, daß es das Sende-Empfangs-Gerät kurzzeitig von »Empfang« auf »Senden« umschaltet und die Aussendung des Warnsignals veranlaßt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Warnsignal aus einer aus der Selektivruftechnik bekannten Signalkombination besteht, welche auf die Trägerfrequenz der Sender der Sende-Empfangs-Geräte aufmoduliert wird, und daß in den Empfangsteilen der Sende-Empfangs-Geräte an sich bekannte Schaltglieder vorgesehen sind, die bei Eintreffen der Signalkombination ansprechen.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem automatischen Rückschalten des Sende-Empfangs-Geräts in die Betriebsstellung »Empfang« nach dem Aussenden des Warnsignals die erneute Aussendung des Warnsignals auf Grund des Empfangs des Warnsignals von der Nachbarstation, an die das Warnsignal gerade weitergegeben wurde, dadurch verhindert wird, daß der Sender für eine entsprechende Zeit gesperrt wird.
  4. 4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß von einem Sende-Empfangs-Gerät aus wahlweise ein in seiner Signalkombination von dem Warnsignal abweichendes Signal ausgesendet werden kann, das von allen Sende-Empfangs-Geräten ähnlich dem Warnsignal empfangen und wieder ausgesendet wird, und daß dieses Signal bei Aussendung nach einer Warnsignalübertragung zur Unterbrechung eines ausgelösten Alarms bei den Sende-Empfangs-Stationen und/oder bei. Aussendung im Ruhezustand der Warnmittel der Überwachung der Warnkette dient.
DE1965T0027952 1965-02-06 1965-02-06 Verfahren zur Warnung des in einem Gebietsstreifen der Umgebung einer Gefahrenquelle lebenden Bevoelkerungsteils Pending DE1261197B (de)

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AT3266A AT264324B (de) 1965-02-06 1966-01-03 Signalübertragungseinrichtung, bestehend aus einer Reihe von eine Funkkette bildenden und auf der gleichen Frequenz arbeitenden Sende-Empfangsgeräten
CH64366A CH452013A (de) 1965-02-06 1966-01-18 Anlage zur Warnung der Bevölkerung eines Gebietes vor Katastrophen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2448716A1 (fr) * 1979-02-08 1980-09-05 Spie Batignolles Systeme pour detecter la rupture effective des ouvrages d'art

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2448716A1 (fr) * 1979-02-08 1980-09-05 Spie Batignolles Systeme pour detecter la rupture effective des ouvrages d'art

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CH452013A (de) 1968-05-15
AT264324B (de) 1968-08-26

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