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DE1261193B - Schaltungsanordnung zur Abstimmanzeige bei Empfangsgeraeten fuer frequenzmodulierte Schwingungen - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Abstimmanzeige bei Empfangsgeraeten fuer frequenzmodulierte Schwingungen

Info

Publication number
DE1261193B
DE1261193B DEP10092A DEP0010092A DE1261193B DE 1261193 B DE1261193 B DE 1261193B DE P10092 A DEP10092 A DE P10092A DE P0010092 A DEP0010092 A DE P0010092A DE 1261193 B DE1261193 B DE 1261193B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
voltage
cathode
circuit
tube
circuit arrangement
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP10092A
Other languages
English (en)
Inventor
Alexander Hans Adol Siebenberg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Philips Intellectual Property and Standards GmbH
Original Assignee
Philips Patentverwaltung GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Patentverwaltung GmbH filed Critical Philips Patentverwaltung GmbH
Priority to DEP10092A priority Critical patent/DE1261193B/de
Priority to US442081A priority patent/US2805338A/en
Publication of DE1261193B publication Critical patent/DE1261193B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03JTUNING RESONANT CIRCUITS; SELECTING RESONANT CIRCUITS
    • H03J3/00Continuous tuning
    • H03J3/02Details
    • H03J3/12Electrically-operated arrangements for indicating correct tuning
    • H03J3/14Visual indication, e.g. magic eye

Landscapes

  • Amplifiers (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
H03j
Deutsche Kl.: 21 a4- 29/01
Nummer: 1 261193
Aktenzeichen: P 10092IX d/21 a4
Anmeldetag: 11. Mi 1953
Auslegetag: 15. Februar 1968
Das Hauptpatent bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung zur Abstimmanzeige bei Empfangsgeräten für frequenzmodulierte Schwingungen mittels Elektronenstrahlabstimmanzeigeröhren mit zwei voneinander unabhängigen Steuerorganen unter Verwendung unsymmetrischer Verhältnisdetektorschaltungen. Bei einer solchen Schaltungsanordnung ist der Tatsache Rechnung getragen, daß es bei modernen Empfängerröhren üblich und mit Rücksicht auf die Kosten des gesamten Empfängers unumgänglich ist, die Diodensysteme für den Verhältnisdetektor (Ratiodetektor) im Kolben einer anderen Verstärkerröhre mit unterzubringen (vgl. EABC 80). Insbesondere wegen der begrenzten Zahl der Sockelstifte ist es nicht möglich, für den Verhältnisdetektor zwei Dioden mit unabhängiger Kathode zur Verfügung zu stellen und somit müssen symmetrische Diskriminatorschaltungen außer Betracht bleiben. Die einseitige Erdung des Verhältnisdetektors (unsymmetrische Schaltung) ist aber auch deshalb erwünscht, weil man so an der Anode der Diode mit hochliegender Kathode eine Verstärkungsregelspannung (gleichgerichtete ZF) abgreifen kann, die doppelt so groß ist, als sie bei einer symmetrischen Schaltung zur Verfügung steht. Man kann also eine bessere Schwundregelung erhalten.
Für die Abstimmanzeige bringt die unsymmetrische Verhältnisdetektorschaltung aber die Schwierigkeit, daß die Ausgangsspannung, der die Niederfrequenz entnommen wird, außer dem von der Verstimmung herrührenden Gleichspannungsanteil (Verstimmungsspannung) auch einen Verstärkungsregelspannungsanteil (gleichgerichtete ZF) enthält, der wesentlich größer ist als die Verstimmungsspannung (z. B. in Abhängigkeit von der Eingangsfeldstärke bis —30 Volt gegenüber etwa 2 bis 3 Volt Verstimmungsspannung), so daß eine gute Abstimmanzeige nicht ohne weiteres erreicht werden kann.
Die Verstimmungsspannung zur Abstimmanzeige kann dadurch ungestört wirksam gemacht werden, daß aus der am Verhältnisdetektor anfallenden Steuerspannung und einer gleichgerichteten Zwischenfrequenzspannung von passend gewählter Amplitude die bei der Sollfrequenz durch Null gehende Differenz (Verstimmungsspannung) gebildet und zur Steuerung der Anzeigeröhre benutzt wird. So ist bereits eine Schaltung vorgeschlagen worden zur Anzeige der Abstimmung eines auf einen frequenzmodulierten Sender eingestellten Empfängers mit Hilfe einer Anzeigeröhre, die zwei Steuerstege oder Gitter besitzt und deren einem Steg oder Gitter eine und deren anderem Steg oder Gitter eine andere am als Schaltungsanordnung zur Abstimmanzeige bei
Empfangsgeräten für frequenzmodulierte
Schwingungen
Anmelder:
Philips Patentverwaltung G. m. b. H.,
2000 Hamburg 1, Mönckebergstr. 7
Als Erfinder benannt:
Alexander Hans Adolf Siebenberg,
2000 Hamburg-Fuhlsbüttel
Verhältnisgleichrichter ausgebildeten FM-Demodulator abgegriffene, einen Vergleich ermöglichende Teilspannung zugeführt wird, wobei die beiden Steuerstege oder Gitter jeweils mit den eingangs- und aus-
ao gangsseitigen Symmetriepunkten der Demodulatorschaltung verbunden sind und die Ausgangsseite der Demodulatorschaltung einseitig auf Massepotential gelegt ist.
Eine besonders einfache Anordnung ergibt sich und eine unkomplizierte Abstimmanzeigeröhre kann Verwendung finden, wenn gemäß der Erfindung die aus dem Verhältnisdetektor anfallende Steuerspannung und die gleichgerichtete Zwischenfrequenzspannung mit entgegengesetzter Polung direkt in Reihe geschaltet und einer Steuerelektrode der Anzeigeröhre zugeführt wird.
Wenn man gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform bei Verwendung einer Abstimmanzeigeröhre mit zwei Verstärkersystemen, die mit den beiden Ablenkorganen direkt gekoppelt sind, die Verhältnisdetektorspannung bzw. die gleichgerichtete Zwischenfrequenzspannung den Steuergittern der beiden Verstärkersysteme direkt zuführt, treten Schwierigkeiten auf, dadurch, daß die Verstärkersysteme in dem ganzen, im wesentlichen durch die gleichgerichtete Zwischenfrequenzspannung bedingten Steuerbereich (z.B. O bis -3OVoIt) noch ausreichend wirksam sein müssen. Dies läßt sich zwar durch besondere Ausbildung der Verstärkersysteme und große Anodenwiderstände (gleitende Anodenspannung) annähernd erreichen, aber solche Lösungen sind insbesondere auch wegen der dabei auftretenden ungleichmäßigen Empfindlichkeit (Steilheit) der Verstärkersysteme unbefriedigend.
Diese Schwierigkeiten werden vermieden, wenn gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung die gleichgerichtete Zwischenfrequenzspannung
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an der Kathode des Abstimmanzeigesystems wirksam gemacht wird.
Dies kann erreicht werden, wenn die gleichgerichtete Zwischenfrequenzspannung direkt der Kathode des Abstimmanzeigesystems zugeführt wird. Da aber im allgemeinen diese Spannung einen verhältnismäßig hohen Generatorwiderstand besitzt und nicht mit dem Kathodenstrom belastet werden kann, muß ein Gleichstromverstärker — an dessen Genauigkeit
Spannung 8 betragenden, von der Größe der Zwischenfrequenz abhängigen Gleichspannungsanteil, der die gewünschte Verstimmungsspannung bei weitem übersteigen kann und die direkte Zuführung der 5 Diskriminatorspannung an eine Abstimmanzeigeröhre praktisch unmöglich macht.
Nach der Erfindung wird dieser Verstärkungs-Regelspannungs-Anteil dadurch kompensiert, daß durch einen als Diode 14 angedeuteten Gleichrichter
keine hohen Anforderungen gestellt zu werden brau- io die Spannung über der Spule 9 gleichgerichtet und in
chen — dazwischengeschaltet werden. Reihe mit der Spannung des Punktes A über den
Eine zweckmäßige Lösung erhält man, wenn nach Widerstand 10 am Ladekondensator 15 wirksam ge-
der Erfindung die gleichgerichtete Zwischenfrequenz macht wird. Am Punkt B tritt dann außer derNieder-
dem Gitter einer Kathodenverstärkerröhre zugeführt frequenz nur noch die unbeeinflußte Verstimmungswird, die kathodenseitig aus einer gegen Erde nega- 15 spannung auf, die nach Abtrennung der Nieder-
tiven Hilfsspannungsquelle gespeist wird und deren frequenz am Siebglied 16, 17 einer Steuerelektrode
Ausgangskreis mit dem Kathodenkreis der Abstimm- der Abstimmanzeigeröhre 18 zugeführt werden kann,
anzeigeröhre verbunden ist. Diese Röhre 18 ist in bekannter Weise über einen
Man kann auch den Hochfrequenzerdpunkt des Kathodenwiderstand 19 und Anodenwiderstand 20 unsymmetrischen Verhältnisdetektors an den positi- 20 und 21 an eine mit dem negativen Pol geerdete Span-
ven Pol einer geerdeten Hilfsspannungsquelle legen nungsquelle Ub angeschlossen. Das Gitter des zweiten
und einen Punkt des Belastungswiderstandes des steuerbaren Systems ist geerdet.
Verhältnisdetektors an das Gitter einer Kathoden- Da das gesteuerte Anzeigesystem der Röhre 18,
verstärkerröhre anschließen, deren Ausgangskreis insbesondere wenn es als Triode ausgebildet ist, einen mit dem Kathodenkreis der Abstimmanzeigeröhre 25 verhältnismäßig großen Aussteuerbereich hat, ist es
verbunden ist. Dabei geht allerdings in gewissem nicht erforderlich, daß die Kompensation durch die
Grad die Möglichkeit verloren, dem Verhältnisdetek- Gegenspannung aus der Anordnung 10, 14, 15 ganz
tor auch eine Spannung zur selbsttätigen Verstär- exakt ist; selbst erhebliche Abweichungen ermög-
kungsregelung zu entnehmen. liehen noch gute Ergebnisse der Abstimmanzeige. Da Vorzugsweise ist die Kathode der Abstimman- 30 bei dieser Schaltung das rechts gezeichnete System
zeigeröhre und die der Kathodenverstärkerröhre mit- der Anzeigeröhre gesteuert wird, kann dieses System einander und mit einem gemeinsamen Kathodenwiderstand verbunden.
Eine besonders einfache Lösung ergibt sich, wenn wenigstens ein System der Abstimmanzeigeröhre 35 selbst, vorzugsweise ein Ablenksystem oder beide Ablenksysteme und/oder das Strahlsystem, als Kathodenverstärker dient.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung beispielsweise näher erläutert.
In F i g. 1 wird dem Kreis 1, 2 von der letzten
Zwischenfrequenzverstärkerröhre ein die Frequenzmodulation -enthaltender Strom zugeführt und über
eine vorzugsweise lose Kopplung auf den Sekundärschwingkreis 3, 4 übertragen. An die Außenan- 45 dem der ZF-Spule abgewandten, ohnehin für Hochschlüsse des Schwingkreises 3, 4 sind in der bei un- frequenz gegen Erde über einen Kondensator absymmetrischen Verhältnisdetektoren bekannten Weise blockbaren Ende des Widerstandes 10 verbunden zwei Dioden 5 α und 5 b mit entgegengesetzter PoIa- wird und sich so jedenfalls die Kapazität zwischen rität angeschlossen, wobei die dem Kreis 3, 4 abge- Kathode und Heizfaden nicht störend bemerkbar wandte Kathode der Diode 5 b geerdet ist. Zwischen 50 macht und da die Diode praktisch als Spitzengleichder Anode der Diode 5 a und Erde sind in Parallel- richter arbeitet, also nur relativ kurze Zeit lang schaltung ein verhältnismäßig großer Kondensator 6 wirksam ist.
und ein Belastungswiderstand 7 angebracht; an der Wenn man das Siebglied 10, 15 so dimensioniert, Diodenanode 5 a kann auch eine Spannung 8 zur daß seine Zeitkonstante erheblich größer ist als die selbsttätigen Verstärkungsregelung abgenommen 55 Periode der tiefsten Modulationsfrequenz, wirkt der werden, was durch einen Doppelpfeil angedeutet ist. mit der Primärspule vorzugsweise fest gekoppelte In der Mitte der Spule 3 ist eine weitere, mit der Kreis 9,10,14,15 als sogenannter dynamischer BeSpule 2 vorzugsweise fest gekoppelte Spule 9 ange- grenzer und verbessert — insbesondere bei fester schlossen, an deren Enden in bekannter Weise über Kopplung zwischen den Spulen 9 und 2—die Eigenein Glättungsglied 10, 11, 12 und einen Trennkon- 60 schaft des Verhältnisdetektors zur Unterdrückung densatorl3 die am Punkt B auftretende demodu- störender Amplitudenmodulation, lierte Niederfrequenz entnommen werden kann.
Die an dem unteren Ende der Spule 9 (Punkt A) auftretende Spannung enthält außer durch Glättung
leicht entfernbaren Zwischenfrequenzanteilen und 65 dung zwischen dem .RC-Glied 10, 15 aufgetrennt
der gewünschten Niederfrequenz noch eine zur Ab- werden muß. Dann können die Elemente 10 und 15 stimmanzeige verwendbare verstimmungsabhängige
Spannung und einen störenden, etwa die Hälfte der
weggelassen werden, und der betreffende Steuersteg od. dgl. kann über einen Spannungsteiler an die Speisequelle Ub gelegt werden.
Da durch die Gleichrichteranordnung 10, 14, 15 möglichst keine merkliche Belastung der Zwischenfrequenzkreise eintreten soll, verwendet man zweckmäßig einen räumlich kleinen und auch gegenüber der Umgebung kapazitätsarmen Kristallgleichrichter 40 an Stelle der Diode 14 und als Arbeitswiderstand einen zur Fernhaltung der Zwischenfrequenz von dem Niederfrequenzausgang ohnehin erforderlichen Siebwiderstand 10. Es ist aber auch möglich, eine Diode als Gleichrichter zu verwenden, da die Kathode mit
Es ist auch möglich, die Kathode der Diode 14 direkt an das Steuergitter der Röhre 18 zu legen (gestrichelt eingezeichnet), wobei natürlich die Verbin-
entfallen und durch geeignete Dimensionierung der Teile 11,12,16 und 17 und gegebenenfalls eines oder
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mehrerer weiterer Siebglieder läßt sich erreichen, daß Kompensation gar nicht nötig, es genügt eine merk-
Brummspannungen, die von der Heizung her auf die liehe Herabsetzung des Störanteiles, um eine gute
Kathode der Diode 14 gelangen können, von dem Anzeige zu erhalten.
NF-Anschluß (13) ferngehalten werden. Bei dieser Die Verwendung einer negativen Hilfsspannungs-Schaltungsart läßt sich allerdings die Wirkung der 5 quelle ist erforderlich, da ein Kathodenverstärker Diode 14 als zusätzlicher dynamischer Begrenzer gegenüber dem negativen Batteriepol zwar weit nach nicht mehr gut erreichen. positiven Werten der Gitter ·—· bzw. der Kathoden-F i g. 2 zeigt eine Schaltungsanordnung, bei der spannung — gesteuert werden kann, aber nicht nach die gleichgerichtete Zwischenfrequenzspannung mit negativen Werten; der gleichgerichteten Zwischen-Hilfe eines Kathodenverstärkers an der Kathode der io frequenz entnommene Spannung hat aber im vorlie-Abstimmanzeigeröhre wirksam gemacht wird. genden Fall — insbesondere wegen ihrer Verbindung Die Teile 1, 2, 3, 4, 5 a, S b, 6 und 9 gehören wieder mit der Regelspannung für automatische Stärkewie in F i g. 1 zu einer üblichen Verhältnisdetektor- regelung — negative Polarität,
schaltung, deren Belastungswiderstand T hier als Die Größe der Hilfsspannungsquelle Un, die mit Potentiometer ausgebildet ist. Das untere Ende der 15 dem Kathodenstrom der Röhre 25 und 18 belastet Spule 9 liegt über ein Zwischenfrequenzsiebglied 11, wird, soll zweckmäßig etwa dem Maximalwert der 12 am Punkt C, an dem außer der Niederfrequenz, gleichgerichteten Zwischenfrequenzspannung (bei die über dem Kondensator 13 abgenommen werden Einfall eines sehr starken Senders) entsprechen. Der kann, noch die erwünschte Verstimmungsspannung gegenkoppelnde Widerstand 19 ist vorteilhaft so zu zusammen mit einem von der Amplitude der 20 bemessen, daß bei maximaler (negativer) Gitterein-Zwischenfrequenz abhängigen Gleichspannungs- gangsspannung die Steilheit im Arbeitspunkt noch anteil auftritt. Diese Spannung wird über NF-Sieb~ ausreichend, z. B. etwa die Hälfte der Steilheit bei glieder 16, 17 an das Steuergitter der Abstimm- fehlender Gittersteuerspannung (kein Empfang) beanzeigeröhre 18 zugeführt. trägt. Ein Richtwert für den Kathodenwiderstand Am Schleifer des Widerstandes T wird ein Teil der 25 ergibt sich aus der mit Rücksicht auf die Steilheitsdurch den Verhältnisdetektor gleichgerichteten änderung zulässigen Stromdurchsteuerung der Katho-Zwischenfrequenzspannung abgegriffen und dem denverstärkerröhre innerhalb des von der Gitterspan-Gitter einer kathodenseitig aus einer gegen Erde nung überstrichenen Spannungsbereiches,
negativen Hilfsspannungsquelle Uh gespeisten Katho- Dadurch, daß nach der Erfindung die gleichgerichdenverstärkerröhre 25 zugeführt. Die Röhre 25 ist 30 tete Zwischenfrequenzspannung an der Kathode der in der Zeichnung als Triode angegeben, kann aber Abstimmanzeigeröhre wirksam gemacht ist, wird auch natürlich eine Tetrode oder Penthode od. dgl. erreicht, daß zwischen der Kathode und dem Gitter, sein. dem die Diskriminatorspannung zugeführt wird, Im Kathodenwiderstand der Röhre 25 tritt—wenn praktisch nur die eigentliche Verstimmungsspannung man zunächst einmal die Verbindung mit der Röhre 35 auftritt, eine unerwünscht starke Arbeitspunktver-18 nicht berücksichtigt — die Spannung vom Schlei- Schiebung durch den von der gleichgerichteten fer des Widerstandes T etwas reduziert, aber mit Zwischenfrequenz abhängigen Anteil jedoch vererheblich geringerem Innenwiderstand, also in ihrer mieden wird.
Leistungsfähigkeit verstärkt auf. Man kann also die Bei der Schaltungsanordnung nach F i g. 3 ist die
Kathode der Röhre 25 und die Kathode der Abstimm- 40 Abstimmanzeigeröhre selbst als Kathodenverstärker-
anzeigeröhre 18 direkt verbinden und erreicht so, daß röhre wirksam.
die gleichgerichtete Zwischenfrequenzspannung an Die Teile 1, 2, 3, 4, 5 a, 5 b 6, 9,11,12,13,16,17, der Kathode der Abstimmanzeigeröhre wirksam und 19, 20 und 21 haben wieder die gleiche Bedeutung deren Steuerung im wesentlichen nur von der über und Wirkung wie in Fig. 2. Die Abstimmanzeigeden Punkt C dem linken Steuergitter zugeleiteten 45 röhre 28 hat wie die Röhre 18 in F i g. 2 ein zweites Verstimmungsspannung beeinflußt wird. Das rechte Steuergitter, das an den Mittelpunkt des aus gleichen Steuergitter der Röhre 18 ist über einen hohen Teilen 7 α und 7 b bestehenden Belastungswiderstandes Widerstand 23 mit der Kathode der gleichen Röhre des Verhältnisdetektors angeschlossen ist. Das zweite verbunden und wird so durch einen geringen Gitter- Steuergitter arbeitet mit dem Widerstand 19 als strom auf etwa 0 V gegen Kathode gehalten, wobei 50 Kathodenverstärker, wobei zur Hilfe kommt, daß die richtige Einstellung der Anzeige gegebenenfalls auch am ersten Steuergitter vom Diskriminatorausdurch Veränderung der Größe des Widerstandes 21 gang her der gleiche Wert der gleichgerichteten ZF-erreicht werden kann; dieses System wird, wie in Spannung wirksam ist wie vom Spannungsteiler Fig. 1, also nicht gesteuert und kann daher ganz la, Ib her, so daß der Kathodenstrom insoweit von weggelassen werden, wenn man den zugehörigen 55 beiden Steuergittern gleichmäßig beeinflußt wird. Steuersteg od. dgl. über einen Spannungsteiler an die Vorzugsweise sind beide Verstärkersysteme elektrisch Speisequelle Ub legt. gleich. Ihr gemeinsamer Kathodenstrom muß gleich Wenn man dafür sorgt, daß der Kathodenstrom oder größer dem des Strahlensystems sein. Für die der Röhre 25 den Kathodenstrom der Abstimm- Anzeige selbst ist dann nur eine Differenz zwischen anzeigeröhre 18 erheblich übersteigt, wenn man 60 den beiden Steuergitterspannungen, nämlich die reine weiter den gemeinsamen Kathodenwiderstand 19 Verstimmungsspannung, wirksam,
geeignet dimensioniert und den Schleifer des Wider- Die HilfsSpannung Ub kann in bekannter Weise Standes 7' entsprechend dem Verstärkungsverlust der mittels eines einfachen Gleichrichters oder auch durch Kathodenverstärkerröhre 25 höher einstellt, kann eine Spannungsverdopplerschaltung, gegebenenfalls man erreichen, daß an der Kathode der Anzeigeröhre 65 unter Verwendung eines Spannungsteilers, dem Netz 18 genau der Wert der gleichgerichteten Zwischen- oder einer Transformatorwicklung oder dem Heizfrequenzspannung enthalten ist, der als Störanteil am kreis entnommen werden. Man kann die erforder-Punkt C auftritt. Im allgemeinen ist aber eine exakte liche(n) Gleichrichterdiode(n) auch in die Abstimm-
anzeigeröhre 18 mit einbauen und dabei gegebenenfalls eine der bereits vorhandenen Kathoden ausnutzen, um den Aufwand zu verringern, weil ja die Sockelstiftzahl beschränkt ist und so im allgemeinen nicht jede Elektrode getrennt herausgeführt werden kann.

Claims (9)

Patentansprüche: IO
1. Schaltungsanordnung zur Abstimmanzeige bei Empfangsgeräten für frequenzmodulierte Schwingungen unter Verwendung einer unsymmetrischen Verhältnisdetektorschaltung, bei der die Differenz der am Verhältnisdetektor anfallenden, von der Abstimmung abhängigen Regelspannung und einer gleichgerichteten Zwischenfrequenzspannung zur Steuerung der Anzeigeröhre dient, dadurch gekennzeichnet, daß die aus dem Verhältnisdetektor anfallende Regelspannung und die gleichgerichtete Zwischenfrequenzspannung mit entgegengesetzter Polung direkt einer Steuerelektrode der Anzeigeröhre zugleich und direkt zugeführt werden.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der ZF-Gleichrichterkreis mit der Primär- oder Sekundärseite des Verhältnisdetektoreingangsfilters vorzugsweise fest gekoppelt und daß das Ladekondensatorglied so dimensioniert ist, daß seine Zeitkonstante erheblich größer als die Periode der tiefsten Modulationsfrequenz ist.
3. Schaltungsanordnung zur Abstimmanzeige bei Empfangsgeräten für frequenzmodulierte Schwingungen unter Verwendung einer unsymmetrischen Verhältnisdetektorschaltung, bei der die Differenz der am Verhältnisdetektor anfallenden von der Abstimmung abhängigen Regelspannung und einer gleichgerichteten Zwischenfrequenzspannung zur Steuerung der Anzeigeröhre dient, dadurch gekennzeichnet, daß die gleichgerichtete Zwischenfrequenzspannung an der Kathode des Abstimmanzeigesystems wirksam gemacht wird.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenfrequenzspannung über einen Gleichstromverstärker der Kathode des Abstimmanzeigesystems zugeführt wird.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die gleichgerichtete Zwischenfrequenzspannung dem Gitter einer Kathodenverstärkerröhre zugeführt wird, die kathodenseitig aus einer gegen Erde negativen Hilfsspannungsquelle gespeist wird und deren Ausgangskreis mit dem Kathodenkreis der Abstimmanzeigeröhre verbunden ist.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Hochfrequenzerdpunkt des unsymmetrischen Verhältnisdetektors am positiven Pol einer geerdeten Hilfsspannungsquelle liegt und ein Punkt des Belastungswiderstandes des Verhältnisdetektors an das Gitter einer Kathodenverstärkerröhre angeschlossen ist, deren Ausgangskreis mit dem Kathodenkreis der Abstimmanzeigeröhre verbunden ist.
7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsspannungsquelle eine Spannung besitzt, die etwa dem Maximalwert der am Gitter des Kathodenverstärkers wirksamen maximalen gleichgerichteten Zwischenfrequenzspannung entspricht.
8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, 5, 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein System der Anzeigeröhre selbst, vorzugsweise ein Ablenksystem oder das Strahlsystem, als Kathodenverstärker dient.
9. Schaltungsanordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzeugung einer Hilfs- bzw. Kompensationsgleichspannung ein oder mehrere in die Abstimmanzeigeröhre mit eingebaute Diodenstrecken dienen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 508/11+ 2.68 © Bundesdruckerei Berlin
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