DE1260964B - Verfahren zur Herstellung von unter Feuchtigkeitseinwirkung massbestaendigem Papier - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von unter Feuchtigkeitseinwirkung massbestaendigem PapierInfo
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D 21h
Deutsche Kl.: 55f-16
1260 964
E 18522 VI b/55 f 18. November 1959 8. Februar 1968
E 18522 VI b/55 f 18. November 1959 8. Februar 1968
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von unter Feuchtigkeitseinwirkung maßbeständigem
und festem, wasserdampfdurchlässigem Papier, das insbesondere als Träger für lichtempfindliche Schichten
geeignet ist.
Papier wird bekanntlich aus Cellulosefasern, insbesondere Holzfaserbreien, hergestellt, indem eine
Aufschlämmung der Fasern auf das Sieb einer Papiermaschine aufgebracht wird, von wo die gebildete nasse
Papierbahn mit Filz überzogenen Walzen zugeführt und anschließend auf dampfbeheizten Trommeln
getrocknet wird. Soll das Papier eine besonders glatte Oberfläche erhalten, so wird es anschließend
noch im Kalander glattgewalzt. Zur Verbesserung der Eigenschaften der Papiere können diese oder die
Fasern vor ihrer Verarbeitung zum Papier mit Leimungsmitteln behandelt bzw. versetzt werden. Aus
partiell acylierten, insbesondere acetylierten Cellulosefasern hergestelltes Papier hat den Nachteil, daß es sich
den bekannten Leimungsverfahren oft widersetzt.
Für spezielle Zwecke bestimmte Papiere können anschließend noch mit den verschiedensten Imprägnierungsmitteln
nachbehandelt werden.
Aus der USA.-Patentschrift 2 069 771 ist es bekannt, Papiere, die aus einer kontinuierlichen Cellulosederivatphase
und hierin eingebetteten, miteinander verfilzten Fasern bestehen, mit einer alkoholischen
Lösung einer Mischung aus einem Celluloseester von mindestens einer niedrigen Fettsäure und aus einem
Weichmacher für diesen Celluloseester zu behandeln, den Alkohol anschließend abzudampfen und das
Papier einer Hitzebehandlung zu unterziehen. Bei diesem Verfahren wird das Imprägnierungsmittel nur
auf die Oberfläche des Papiers aufgebracht. Das auf diese Weise hergestellte Papier ist wasserdampfundurchlässig
und wasserabstoßend. Das Papier stellt praktisch eine mit verfilzten Fasern gefüllte Kunststoffolie
dar.
Aufgabe der Erfindung ist, ein für photographische Zwecke geeignetes, besonders maßhaltiges und feuchtigkeitsunempfindliches
Papier auf Basis partiell acylierter Cellulosefasern anzugeben, dessen Naßfestigkeit
und Faltwerte mit den entsprechenden Werten von üblicherweise als photographische Träger
verwendeten Papieren vergleichbar oder noch günstiger sind.
Überraschenderweise wurde gefunden, daß ein Papier der gewünschten Eigenschaften erhalten werden
kann, wenn man aus partiell acylierten Cellulosefasern mit einem Acetylgehalt von 15 bis 30°/0 hergestelltes
Papier mit einer alkoholischen Lösung eines Celluloseesters und eines Weichmachers behandelt.
Verfahren zur Herstellung von unter Feuchtigkeitseinwirkung maßbeständigem Papier
Anmelder:
Eastman. Kodak Company,
Rochester, N. Y. (V. St. A.)
Vertreter:
Dr.-Ing. W. Wolff und H. Bartels, Patentanwälte,
7000 Stuttgart N, Lange Str. 51
Als Erfinder benannt:
Carl Johan Malm,
Lloyd Emerson Herdle,
Gerald Clifford Gandy,
Rochester, N. Y. (V. St. A.)
Carl Johan Malm,
Lloyd Emerson Herdle,
Gerald Clifford Gandy,
Rochester, N. Y. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 12. Januar 1959 (786 043)
Gegenstand der Erfindung ist daher ein Verfahren zur Herstellung von unter Feuchtigkeitseinwirkung
maßbeständigem und festem, wasserdampfdurchlässigem Papier, das insbesondere als Träger für lichtempfindliche
Schichten geeignet ist, wobei ein Papier mit einer alkoholischen Lösung einer Mischung aus
einem Celluloseester von mindestens einer niedrigen Fettsäure und aus einem Weichmacher für diesen
Celluloseester behandelt und anschließend der Alkohol weggedampft wird, dadurch gekennzeichnet,
daß mit der alkoholischen, etwa 10- bis 25%igen (bezogen auf den Ester- und Weichmachergehalt)
Celluloseesterlösung ein im wesentlichen aus partiell acylierten, besonders acetylierten Cellulosefasern bestehendes
Papier mit einem Acylgehalt von etwa 15 bis 3O°/o derart imprägniert wird, daß weniger als 1 Teil
Lösung pro 1 Teil Papier aufgenommen wird.
809 507/584
3 4
Das nach dem Verfahren der Erfindung herstellbare erhitzen, um die Feuchtigkeit zu entfernen. Beispiels-Papier
besitzt eine gute Naßfestigkeit, günstige FaIt- weise kann das Papier vor der Behandlung einer
eigenschaften sowie eine gute Berstfestigkeit und ist Temperatur von mindestens etwa 49 0C ausgesetzt
für Wasserdampf leicht durchlässig. werden, wobei die obere Temperaturgrenze zu einem
Nach dem Verfahren der Erfindung herstellbares 5 wesentlichen Teil von der Temperatur abhängt, bei der
Papier eignet sich insbesondere als Träger für photo- die Eigenschaften des Papiers beeinträchtigt werden,
graphische Halogensilberemulsionsschichten. Vorzugs- Als Weichmacher kann ein beliebiger Celluloseesterweise
wird das Papier dabei zuvor in bekannter Weise weichmacher verwendet werden. Der Prozentsatz
mit einer Barytschicht überzogen. Auch wird das Papier Weichmacher kann etwa 20 bis 75 %, bezogen auf die
dann in diesem Fall zweckmäßig aus gebleichtem io Celluloseester-Weichmacher-Mischung, ausmachen.
Faserbrei hergestellt. Das nach dem Verfahren der Besonders vorteilhafte Weichmacher sind beispiels-Erfindung
herstellbare Papier eignet sich jedoch auch weise Dibutylphthalat, Dibutylsebacat, Dioctylphthalat
für Verpackungszwecke, für elektrische Isolierungs- und Dibutyladipat.
zwecke und läßt sich auch in all den Fällen verwenden, Vorzugsweise wird nach dem Verfahren der Erin
denen die Feuchtigkeitsabsorption und die Wider- 15 findung Papier aus partiell acetylierten Cellulosefasern
Standsfähigkeit gegenüber Quellen sowie die Maß- mit einem Acetylgehalt von 15 bis 25% behandelt,
haltigkeit unter der Einwirkung von Feuchtigkeit von Wenn die erfindungsgemäß verwendeten partiell verBedeutung
sind. esterten Fasern andere Acylgruppen als Acetylgruppen, Das nach dem Verfahren der Erfindung herstellbare wie Propionyl- oder Butyrylgruppen, enthalten, dann
Papier kann ausgehend von solchen Papieren erhalten 20 sollen sie einen scheinbaren Acetylgehalt von 15 bis
werden, die in bekannter Weise aus partiell acylierten 25 % aufweisen.
Cellulosefasern hergestellt werden. Die partielle Geeignete Alkohole für die Bereitung der Imprä-Acylierung
von Cellulosefasern wird beispielsweise gnierungslösung sind insbesondere solche mit bis zu
beschrieben in der kanadischen Patentschrift 649 270, 4 Kohlenstoffatomen, wie n-Butylalkohol, Isobutylder
britischen Patentschrift 367 312 sowie in der Zeit- 25 alkohol, n-Propylalkohol, Isopropylalkohol, Äthylschrift
»Industrial and Engineering Chemistry«, Bd. 35 alkohol und Methylalkohol. Diese Alkohole übern so
(1943), S. 1206 bis 1210. Nach dem partiellen Acety- gut wie keine Quellwirkung auf die partiell acetylierten
Keren werden die Cellulosefasern nach beliebigen Fasern aus, was den besonderen Vorteil hat, daß die
üblichen Papierherstellungsverfahren zu Bögen ver- Fasern nur minimale Mengen der alkoholischen
arbeitet. Erfindungsgemäß wird nun ein solches 30 Lösung aufnehmen. Während z. B. bei Verwendung
Papier nach dem Trocknen mit einer alkoholischen gewisser anderer Lösungsmittel bis zu -4 Teile der
Lösung aus einem Celluloseester und einem Weich- Lösung vom Papier zurückgehalten werden, hält die
macher imprägniert. Nach Einwirken eines Druckes, Faser weniger als 1 Teil der genannten alkoholischen
beispielsweise mittels Preßrollen, und Verdampfen des Lösung pro Teil des Papiers zurück. Vorzugsweise
Alkohols erhitzt man das Papier unter Druck, um ihm 35 wird Butylalkohol verwendet.
eine glatte Ausrüstung zu verleihen. Um zu verhindern, Das Verfahren der Erfindung wird vorzugsweise
daß das Papier seine Opazität verliert, kann der Im- derart durchgeführt, daß das Papier in die alkoholische
prägnierlösung ein Pigment, z. B. Titandioxyd, ein- Lösung des Celluloseesters und des Weichmachers
verleibt werden, wie es beispielsweise in der, USA.- eingetaucht wird. Dies bedeutet, daß man das Papier
Patentschrift 3 057 755 beschrieben wird. 40 durch ein entsprechendes Bad führen kann. Das Ver-Viele
Verfahren, die zum partiellen Acylieren von fahren kann kontinuierlich durchgeführt werden,
Holzfaserbrei angewandt werden, führen bekanntlich indem eine Papierrolle kontinuierlich abgewickelt,
zu einer Verminderung der Faserfestigkeit. Dies hat erhitzt und in ein Bad der alkoholischen Lösung gezur
Folge, daß das aus den acylierten Fasern herge- führt und daraus kontinuierlich durch Preßrollen abstellte
Papier weniger fest ist als das aus nicht- 45 gezogen, vom Alkohol durch Verdampfen befreit und
acylierten Fasern hergestellte Papier. Gleichgültig über heiße Kalanderrollen geführt wird, wobei es zur
nun, ob durch die partielle Acylierung die Festigkeit Erzielung einer glatten Oberfläche, die gegen Befeuchder
Fasern vermindert wurde oder nicht, wird bei ten mit Wasser und neuerliches Trocknen stabil ist,
Durchführung des Verfahrens der Erfindung eine vor- einer Wärmebehandlung unter Druck ausgesetzt wird,
teilhafte Auswirkung auf die Eigenschaften des 50 Da das Papier nicht gequollen wird, beträgt die Menge
Papiers erreicht. der in dem Papier verbleibenden Lösung weniger als Das Verfahren der Erfindung führt zu einer gleich- 1 Teil pro Teil des Papiers. Nach dem Verdampfen
mäßigen Verteilung des Celluloseesters und des Weich- des Alkohols beträgt die Menge des im Papier üblicher
machers im Papier. Die Celluloseester haften leicht an Dicke und Absorptionskraft verbliebenen Celluloseden
Fasern, da sie zu den partiell acylierten Cellulose- 55 esters und Weichmachers im allgemeinen weniger als
fasern affin sind. Vorzugsweise wird in der Alkohol- 1U Teil pro Teil des Papiers und liegt vorzugsweise in
lösung als Celluloseester eine mindestens teilweise der Größenordnung von 1J10 Teil pro Teil Papier,
mit Propionyl- und/oder Butyrylresten substituierte Wird Äthylalkohol als Lösungsmittel verwendet,
Cellulose verwendet. Ein gewisser Acetylgehalt ist so wird mehr alkoholische Lösung durch das Papier
tragbar, der Celluloseester muß jedoch einen aus- 60 aufgenommen als bei Verwendung höherer Alkohole
reichenden Propionyl- oder Butyrylgehalt aufweisen, mit beispielsweise 3 oder 4 Kohlenstoffatomen,
so daß er in heißem Alkohol leicht löslich ist. Wenn Die folgenden Beispiele sollen das Verfahren der
die alkoholische Lösung nur bei erhöhter Temperatur Erfindung näher veranschaulichen,
flüssig ist, empfiehlt es sich, das Papier zuerst zu erhitzen, bevor man es der Behandlung mit der Lösung 65 Beispiel 1
aussetzt. Im Fall von mit Wasser nicht gut verträglichen Alkoholen, wie den Butylalkoholen, ist es eben- . Zunächst wurde ein Papier mit einem Gewicht von
falls zu empfehlen, das Papier wenigstens anfangs zu etwa 97,6 g pro Quadratmeter aus gebleichtem, bis zu
einem Acetylgehalt von etwa 20 % acetyliertem Kraftbrei hergestellt. Dieses Papier wurde durch eine
Lösung aus 75% n-Butanol, 12,5% Celluloseacetobutyrat (Butyrylgehalt 35 bis 59%, Acetylgehalt 12 bis
15%. mit einer Viskosität von Va Sekunde, diese und
die folgenden Viskositätsangaben sind nach der ASTM-Normvorschrift D-817-56 ermittelt) und 12,5 %
Dibutylphthalat geführt. Das Papier wurde dann durch Abquetschwalzen zum Abquetschen der Flüssigkeit
geschickt, wobei etwa V2 Teil Lösung pro Gewichtsteil Papiermasse zurückblieb. Der Alkohol
wurde dann aus dem Papier mittels eines Stromes warmer trockener Luft ausgetrieben. Schließlich wurde
der Papierbogen bei 60°C in viermaligem Durchgang zwischen Walzenpaaren kalandriert. Die eine Walze
bestand aus einer Stahlwalze und die andere aus einem weicheren Material.
Der gleiche Vorgang wurde mit einem wie angegeben hergestellten Papier wiederholt, in dessen Masse
jedoch vor der Verarbeitung auf dem Sieb der Papiermaschine 1 % Melamin-Formaldehyd-Harz eingearbeitet
wurde.
Aus der folgenden Tabelle ergeben sich die Unterschiede der physikalischen Eigenschaften zwischen
ίο dem Papier, das nach dem Verfahren der Erfindung
mit einer alkoholischen Lösung von Celluloseester und Weichmacher behandelt wurde, und dem Papier,
das nicht in dieser Weise behandelt wurde. Das das Melamin-Formaldehyd-Harz enthaltende Papier wurde
als naßfestes Papier bezeichnet.
Zu vergleichende Kennwerte Naßfestes Papier
vor der
Behandlung
Behandlung
nach der
Behandlung
Behandlung
Leimfreies Papier
vor der Behandlung
nach der Behandlung
Reißfestigkeit L (in g)
Reißfestigkeit Q (in g)
Berstfestigkeit*) (kg/cm2) ...
Naßfestigkeit (kg/cm2)
Lineare Naßdehnung (in %)
Faltfestigkeit**) L
Faltfestigkeit**) Q
56
60
3,29
2,31
0,80
163
232
60
3,29
2,31
0,80
163
232
68
1,05 0,158 2,05
1,05 0,158 2,05
11
9
9
56 56 2,73 1,12 0,75 264 203
*) Bestimmt nach ASTM-Methode D 774-63T. **) Bestimmt nach ASTM-Methode D 2176-63T.
In der vorstehenden Tabelle bedeutet L in Längs- Walzenpaare kalandriert wurde. Bei Verwendung
richtung und Q in Querrichtung vorgenommene 45 eines Papiers aus lediglich jordanisierten Fasern
Messungen am Papier. erhielt man folgende Ergebnisse:
Zunächst wurde ein Papier mit einem Gewicht von etwa 97,6 g pro Quadratmeter aus gebleichtem Kraftbrei
hergestellt, der bis zu einem Acetylgehalt von etwa 20% acetyliert wurde. Das Papier wurde dann
durch eine Lösung der folgenden Zusammensetzung geführt:
84% Isobutylalkohol,
10 % Celluloseacetobutyrat,
6% Dibutylphthalat.
10 % Celluloseacetobutyrat,
6% Dibutylphthalat.
Der Celluloseester besaß einen Butyrylgehalt von 38 %, einen Acetylgehalt von 12% und eine Viskosität
von 20 Sekunden.
Die überschüssige Lösung wurde durch Abquetschwalzen entfernt, wobei etwa 60% Lösung, bezogen
auf das Gewicht des Breis, zurückblieben. Der Alkohol wurde aus dem Papierbogen verdampft, worauf dieser
bei etwa 6O0C und viermaligem Durchgang durch
Eigenschaft
Reißfestigkeit L (in g)..
Reißfestigkeit Q (in g)..
Berstfestigkeit (kg/cm2)
Naßfestigkeit (kg/cm2)
Reißfestigkeit Q (in g)..
Berstfestigkeit (kg/cm2)
Naßfestigkeit (kg/cm2)
Lineare Naßdehnung
(in%)
Faltfestigkeit L
Faltfestigkeit Q
Vor Behandlung
48
1,05 0,438
1,05 0,438
1,30 16 10
Nach Behandlung
52
48 2,45 1,24
1,00 56
45
Bei Verwendung eines Papiers aus Fasern, die sowohl jordanisiert als auch gemahlen wurden, wurden bei
7 8
Verwendung verschiedener Behandlungslösungen die folgenden Ergebnisse erhalten:
| vor Behandlung |
90 Isopropyl 5,0 Cellulose- acetobutyrat**) 5,0 Dibutyl- phthalat |
Behandlu Alkob 90 Isobutyl Este 5,0 Cellulose- acetobutyrat**) Weichms 5,0 Dibutyl- phthalat |
ngslösung öl, % 80 Isobutyl 10 Äthyl r, % 5,0 Cellulose- acetopropionat*) icher, % 5,0 Dibutyl- phthalat |
80 Isobutyl 10 Äthyl 8,0 Cellulose- acetobutyrat**) 2,0 Dibutyl- phthalat |
|
| Eigenschaft | 60 | nach Behandlung | nach Behandlung | nach Behandlung | nach Behandlung |
| Reißfestigkeit L (in g).. | 64 | 60 | 58 | 62 | 64 |
| Reißfestigkeit Q (in g).. | 1,33 | 65 | 63 | 63 | 70 |
| Berstfestigkeit (kg/cm2) | 0,77 | 2,31 | 2,17 | 2,03 | 2,45 |
| Naßfestigkeit (kg/cm2) | 1,20 | 1,30 | 1,28 | 1,24 | 2,38 |
| Lineare Naßdehnung (in °/„) |
16 | 1,05 | 1,15 | 1,05 | 1,00 |
| Faltfestigkeit L (kg/cm2) | 10 | 60 | 60 | 60 | 52 |
| Faltfestigkeit Q (kg/cm2) | 34 | 64 | 37 | 63 | |
*) Propionylgehalt 45%, Acetylgehalt 3,0°/0; Viskosität: 20 Sekunden.
**) Butyrylgehalt 38%, Acetylgehalt 12%; Viskosität: 20 Sekunden.
Claims (6)
1. Verfahren zur Herstellung von unter Feuchtigkeitseinwirkung maßbeständigem und festem,
wasserdampfdurchlässigem Papier, das insbesondere als Träger für lichtempfindliche Schichten
geeignet ist, wobei ein Papier mit einer alkoholischen Lösung einer Mischung aus einem Celluloseester
von mindestens einer niedrigen Fettsäure und aus einem Weichmacher für diesen Celluloseester
behandelt und anschließend der Alkohol weggedampft und das Papier einer Hitzebehandlung
unter Druck unterworfen wird, dadurch
gekennzeichnet, daß mit der alkoholischen, etwa 10- bis 250/0igen (bezogen auf den Ester- und
Weichmachergehalt) Celluloseesterlösung ein im wesentlichen aus partiell acylierten, besonders
acetylierten Cellulosefasern bestehendes Papier mit einem Acylgehalt von etwa 15 bis 30% derart
imprägniert wird, daß weniger als 1 Teil Lösung pro 1 Teil Papier aufgenommen wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Alkohollösung als Celluloseester
eine mindestens teilweise mit Propionyl- und/oder Butyrylresten substituierte Cellulose
verwendet wird. S.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Lösungsmittel für den
Celluloseester und den Weichmacher Butylalkohol verwendet wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Weichmacher
Dibutylphthalat verwendet wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein Papier eingesetzt
wird, das aus partiell acylierten Cellulosefasern und gebleichtem Kraftbrei hergestellt wurde.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das vor Abdampfung
des Alkohols mit der alkoholischen Lösung des Celluloseesters und des Weichmachers behandelte
Papier anschließend durch Preßrollen geführt wird, derart, daß nur noch etwa 1I2 Teil Lösung pro Teil
Papier in diesem zurückbleibt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 909 653, 939 127;
USA.-Patentschrift Nr. 2 069 771;
OhI, Imprägnieren von Papier und Pappe (1954), 104, 105, 108.
Deutsche Patentschriften Nr. 909 653, 939 127;
USA.-Patentschrift Nr. 2 069 771;
OhI, Imprägnieren von Papier und Pappe (1954), 104, 105, 108.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US786043A US3047391A (en) | 1959-01-12 | 1959-01-12 | Method of coating partially acetylated paper with plasticized cellulose ester and resulting paper coated with a photographic emulsion |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1260964B true DE1260964B (de) | 1968-02-08 |
Family
ID=25137431
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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| BE (1) | BE586432A (de) |
| DE (1) | DE1260964B (de) |
| FR (1) | FR1244860A (de) |
| GB (1) | GB941483A (de) |
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