DE1260805B - Registriergeraet - Google Patents
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
GOId
Deutsche Kl.: 42 d-3/01
A40330IXb/42d
30. Mai 1962
8. Februar 1968
30. Mai 1962
8. Februar 1968
Die Erfindung bezieht sich auf ein Registriergerät zum Registrieren physikalischer Größen mit einem
Gehäuse, welches eine mit einer Öffnung versehene Wandung aufweist, wobei längs dieser Wandung und
über diese Öffnung ein Registrierstreifen geführt ist, der mittels einer Fördereinrichtung über diese Öffnung
hinwegbewegt wird, mit einem elektrodynamischen Meßwerk und mit einer Registrierstiftauslenkvorrichtung.
Geräte, die eine Sichtanzeige von physikalischen Größen, wie beispielsweise von Spannungen, Stromstärken
usw., gestatten und mit denen diese Werte kontinuierlich auf einen beweglichen Aufzeichnungsträger
aufgezeichnet werden können, sind an sich bekannt. Diese Geräte weisen im allgemeinen einen
komplizierten Aufbau auf und sind derart ausgebildet, daß Staub in das Innere der Geräte während
der Einbringung oder der Entnahme des Aufzeichnungsbandes eindringen kann. Weiterhin kann bei
diesen bekannten Geräten der Staub während des Betriebes des Gerätes als Registriergerät eindringen.
Es ist ein Ziel der Erfindung, das Innere des Gehäuses des Gerätes gegen ein Eindringen von Staub
derart abzudichten, daß durch diese Abdichtung der Betrieb des Registriergerätes und vor allen Dingen
die Einführung und die Entnahme des Registrierbandes nicht gestört werden.
Erfindungsgemäß ist das elektrodynamische Meßwerk mit der Registrierstiftauslenkvorrichtung einschließlich
Registrierstift in einem eigenen Gehäuse angeordnet, das mit einer durchsichtigen elastischen
Folie abgeschlossen ist, und der Registrierstreifen ist außen über die durchsichtige Folie geführt. In
vorteilhafter Weise wird hierdurch erreicht, daß diese Folie das Gehäuse staubdicht abdichtet, wobei diese
Folie den Druck vom Registrierstift auf den Registrierstreifen überträgt und gleichzeitig als Ablesefenster
dient, welches ein Ablesen einer Zeigerstellung ermöglicht.
Die Erfindung soll unter Bezugnahme auf die Figuren der Zeichnung eingehend erläutert werden.
Es zeigt
F i g. 1 die Vorderansicht des erfindungsgemäßen elektrischen Meß- und Registriergeräts, wobei die
strichpunktierten Linien ein nach außen laufendes Aufzeichnungsband darstellen,
F i g. 2 eine Seitenansicht hierzu,
Fig. 3 einen vergrößerten Schnitt nach Linie 3-3,
wobei einzelne Teile der besseren Klarheit halber entfernt sind und die Steuertaste in Registrierstellung
des Geräts wiedergegeben ist,
F i g. 4 einen Teilschnitt nach Linie 4-4 in F i g. 3,
Registriergerät
Anmelder:
Soss Manufacturing Company,
Detroit, Mich. (V. St. A.)
Detroit, Mich. (V. St. A.)
Vertreter:
Dipl.-Ing. E. Prinz, Dr. G. Hauser
und Dipl.-Ing. G. Leiser, Patentanwälte,
8000 München-Pasing, Ernsbergerstr. 19
und Dipl.-Ing. G. Leiser, Patentanwälte,
8000 München-Pasing, Ernsbergerstr. 19
Als Erfinder benannt:
Samuel Joseph Koch, Great Neck, N. Y.;
Charles Ehrlich, New York, N. Y. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 14. November 1961
(152 186)
V. St. v. Amerika vom 14. November 1961
(152 186)
F i g. 4 a einen vergrößerten Teilschnitt der F i g. 4 nach Linie 4 a-4 a,
Fig. 5 einen Teilschnitt nach Linie 5-5 in Fig. 3,
wobei die Aufgabeklinke in vorgeschobener Arbeitsstellung sich befindet,
F i g. 6 einen vergrößerten Schnitt nach Linie 6-6 inFig. 1,
F i g. 7 einen Teilschnitt nach Linie 7-7 in F i g. 6 unter Darstellung der elektrischen Verbindungen des
Anzeigegeräts und des Motors, wobei Einzelteile der besseren Klarheit halber weggelassen sind,
Fig.8 einen vergrößerten Teilschnitt nach Linie
8-8 in Fig. 1, wobei der Aufzeichnungsstift und die Anhebeplarte in unwirksamer Stellung wiedergegeben
sind,
Fig.9 eine Teildarstellung entsprechend Fig.8,
jedoch mit dem Aufzeichnungsstift und der Anhebeplatte in Arbeitsstellung,
Fig. 10 einen der Fig. 5 entsprechenden Schnitt nach Entfernung einiger Teile, wobei die Nockenräder
in Ansicht und die Aufgabeklinke in einer Zwischenstellung dargestellt sind,
F i g, 11 eine Darstellung entsprechend F i g. 10 mit der Klinke in am weitesten zurückgezogener Stellung,
Fig. 12 einen Teilschnitt nach Linie 12-12 in Fig. 10,
Fig. 13 einen Teilschnitt nach Linie 13-13 in Fig. 10,
809 507/291
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Fig. 14 eine perspektivische Darstellung des Mit- einer Steckverbindung und über entsprechende Leiter
nehmerbetätigers mit einem exzentrisch angeordneten mit dem zu messenden Stromkreis verbunden sein
Nocken, können. Der Aufbau des Geräts 27 braucht im fol-
F i g. 15 eine etwa F i g. 11 entsprechende Darstel- genden nicht beschrieben zu werden, da er dem Fachlung,
wobei sich die Klinke und die zugeordneten 5 mann bekannt ist. Zum Zweck der Beschreibung
Teile in der Stellung befinden, die der Nicht-Regi- reicht es aus zu sagen, daß nach Auswahl eines Paars
strierstellung der Steuertaste entspricht, benachbarter Klemmenstifte 46 entsprechend dem
F i g. 16 einen Teilschnitt nach Linie 16-16 in gewünschten Größenbereich und wirksamer Verbin-
F i g. 3 unter schematischer Darstellung des Steuer- dung der Zeiger 40 in der Weise betätigt wird, daß
schalters für den Motor, wobei sich die Steuertaste io dessen den Schreibstift 41 aufweisende Klemme auf
in Registrierstellung befindet, und einer bogenförmigen Bahn entlang des Schlitzes 29
F i g. 17 eine der F i g. 16 entsprechende Darstel- im Bereich der Skalenmarkierung 30 bewegt wird,
lung, wobei sich die Steuertaste in ihrer Nicht- Handelt es sich bei dem Gerät beispielsweise um
Registrierstellung befindet. ein Voltmeter, so werden Änderungen der Spannung
Bei der besonderen Ausführungsform der wieder- 15 einer Verbindungsleitung durch verschiedene Stelgegebenen
Erfindung werden das Registrier- und das lungen des Zeigers 40 angezeigt. Befindet sich noch
Anzeigewerk von einem insgesamt mit 15 bezeich- kein Aufzeichnungsband 34 im Gehäuse, so ist die
neten Gehäuse aufgenommen, welches eine Stirnwand Stellung des Schreibstifts 41 durch die Glasscheibe 33
16, eine Rückwand 17, Seitenwände 18 und 19, einen ersichtlich, so daß das Gerät als Anzeiger dient.
Boden 20 und eine Abdeckwand 21 besitzt. Bei der 20 Wenn dagegen das der Aufzeichnung dienende Band
bevorzugten dargestellten Ausführungsform bestehen 34 eingelegt ist, befindet sich die Hubplatte 44 in
die Seiten-, Rück- und Bodenwände aus starrem Arbeitseingriff mit dem unteren Ende 43 des Schreib-Kunststoff,
während die Stirnwand und die Abdeck- stifts 41 und hebt den Zeiger 40 nach vorn an, so
wand einstückig ausgebildet sind und aus federndem daß das obere Ende 42 des Schreibstifts einen Druck
Metall bestehen. Die Stirnwand weist eine mit 22 25 auf das Band 34 ausübt, welches in bekannter Weise
bezeichnete Öffnung auf, an deren unterem Ende druckempfindlich ist und so eine Anzeige wiederein
Registrierband freigegeben wird und einen elek- zugeben vermag, wenn ein Druck ausgeübt wird,
irischen Anzeiger sowie eine Skala, die bei Nicht- Dies wird im folgenden noch im einzelnen begebrauch
der Bahn Verwendung finden, wie sich schrieben.
insbesondere aus der folgenden Beschreibung ergibt. 30 Die Hubplatte 44 ist an seitlich gegenüberliegen-Hinter
der Stirnwand 16 ist eine feste Platte 23 durch den oberen Gelenkpunkten gelagert, und die Feder
eine federnde Klammer 24 an der Wand 25 des 46 greift an der Unterseite des Oberteils der Hubinneren Gehäuses 26 befestigt, welches das Meßgerät platte an, um deren wirksamen Unterteil federnd
oder die insgesamt mit 27 bezeichnete elektrische nach vorn zu bewegen. Bei der dargestellten beson-Anzeigevorrichtung
aufnimmt. Die untere Kante 28 35 deren Ausführungsform sind die beiden durchlochten
der ortsfesten Platte 23 befindet sich dabei in Ab- Teile 45 an Gelenkbolzen 47 befestigt, deren Köpfe
stand von dem Boden 20 des Gehäuses. Quer durch 47 α die wirksamen Schwenkbewegungen der Platte
die ortsfeste Platte 23 erstreckt sich ein bogen- begrenzen, wie in F i g. 4 a ersichtlich ist. Der unterste
förmiger Schlitz 29, wobei sich an die eine Kante Teil der Hubplatte ist mit dem sich nach hinten
eine Skala anschließt, die der wiedergegebenen Skala 40 erstreckenden Hubstift 48 versehen, dessen abgerunmit
Spannungsangaben 30 in Volt entspricht. Zwi- deter Teil 49 normalerweise der Basisplatte 50 ansehen
den Seitenwänden 18 und 19 ist eine trans- liegt, die durch Abstandhalter 51 gehalten wird. Die
parente Glasplatte 33 angeordnet, die in Abstand von Hubplatte weist außerdem an ihrem oberen Teil den
der festen Platte 23 gehalten wird, um so zu gewähr- gelochten Teil 52 auf, so daß der Zeiger 40 in einer
leisten, daß dazwischen ein absatzweise bewegliches 45 im allgemeinen geneigten Richtung vom Meßgerät
Aufzeichnungsband (s. strichpunktierte Linien) an- 27 in seine normale unwirksame Stellung in Abstand
geordnet ist, welches von der Rolle 38 im Abteil 39 von der Vorderseite der Hubplatte 44 gelangen kann,
im oberen Teil des Gehäuses ausgeht und über die Die Anordnung ist dabei so getroffen, daß die Hubseitlichen Nockenräder 36 in das untere Abteil 37 platte die Arbeitsbewegung des Zeigers entlang des
reicht. 50 bogenförmigen Schlitzes 29 nicht unterbricht. Bewegt Nach dem dargestellten Ausführungsbeispiel han- sich die Hubplatte 44 aus der normalen unwirksamen
delt es sich bei dem Anzeigegerät 27 um ein Volt- Stellung (s. F i g. 8) in die angehobene Arbeitsstellung
meter. Selbstverständlich kann es sich jedoch um (s. Fig. 9), so greift die Außenwand52a, die den
jedes andere elektrische Meßgerät, wie z. B. ein gelochten Teil 52 der Hubplatte begrenzt, am unteren
Amperemeter, ein Ohmmeter oder eine andere Ein- 55 Ende 43 des Schreibstifts 41 an und bringt den Zeirichtung
zur Anzeige elektrischer Größen handeln. ger 40 in die Arbeitsstellung. Bei der wiedergegebenen
Mit dem Anzeigegerät 27 ist in bekannter Weise ein bevorzugten Ausführungsform besteht der Zeiger 40
Anzeiger 40 schwenkbar verbunden, der an seinem aus dünnem Federdraht, wobei er im Bereich des
Ende den Schreibstift 41 trägt, dessen oberer Teil 42 Verbindungspunktes 53 dem Druck der Platte nachdurch
einen bogenförmigen Schlitz 29 ragt, während 60 gibt oder abgebogen wird, so daß der Schreibstift
der untere Teil 43 des Schreibstiftes nach unten in seine obere Arbeitsstellung gelangt,
reicht und mit der Hubplatte 44 in einer im folgenden Die ortsfeste Platte 23 wird von einer Abdeckung
zu beschreibenden Weise in Eingriff gelangen kann. 54 in Form einer Bahn bzw. eines Bandes aus
Das Meßgerät 27 ist durch eine Reihe von Kontakten flexiblem transparentem Werkstoff bedeckt, und die-31
mit einer entsprechenden Anzahl von Leitern ver- 65 ser Überzug ist an der oberen Kante 55 mittels einer
bunden, die insgesamt mit 58 α bezeichnet sind. Die Klammer 24 befestigt, und er weist bei 56 eine UmKlemmen
der Leiter sind mit Stiften 46 versehen, biegung unter die Platte 23 auf, wobei die Seiten des
wobei aneinander angrenzende Paare derselben mit flexiblen Überzugs 54 unbefestigt sind. Das der Auf-
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zeichnung dienende Band 34 liegt auf dem flexiblen besondere aus dem Folgenden hervorgeht, bewirkt die
Überzug 54 und ist zwischen diesem und der Glas- Arbeitsbewegung der Nockenfläche 69 und 71 eine
platte 33 angeordnet. Der Werkstoff des Überzugs 54 abwechselnde Zuführbewegung des Bandes 34 und
ist so gewählt, daß der Druck des Schreibstifts 41 eine Abhebbewegung der Hubplatte 44.
auf das Aufzeichnungsblatt übertragen wird, wobei 5 Unterhalb und neben der Arbeitsfläche 69 des Mitdie Glasplatte 33 als Unterlage dient, so daß sich nehmers 62 ist eine Ratschenklinke 74 angeordnet, bei jeder Aufwärtsbewegung des Schreibstifts ein die ein Langloch 75 aufweist, welches von dem Drehdeutlicher Punkt ergibt. Der Überzug 54 ist trans- zapfen 76 durchsetzt wird. Der Finger 77 dieser parent und stört daher nicht die Sichtbarkeit der Klinke greift in die Zähne des auf der Welle 79 anMarkierungen der Skala 30 oder aber der Stellung io geordneten Ratschenrades 78 ein. Mit dem Ratschendes Schreibstifts, wenn das Gerät als Anzeiger Ver- rad 78 fest verbunden ist die mit 80 bezeichnete Wendung findet. Es ist andererseits ausreichend Schnecke, die mit dem Schneckenrad 81 kämmt, flexibel und federnd, so daß der Druck des Schreib- welches die Vorrichtung quer durchsetzt. Das am Stifts auf das eingelegte Band 34 übertragen wird. anderen Ende des Zahnrades 81 sitzende Zahnritzel Dieses ist so an der ortsfesten Platte 23 angebracht, 15 82 steht im Eingriff mit einem Innenzahnrad 83 der daß der Schlitz 29 vollständig verdeckt ist und das beiden Nockenräder 36. Diese weisen mit 84 bezeich-Eindringen von Staub während des Betriebs bei ein- nete Nocken auf, die in beidseitig angeordnete Löcher gelegtem oder nicht eingelegtem Aufzeichnungsband 85 des der Aufzeichnung dienenden Bandes 34 ein-34 verhindert wird. greifen. Die Feder 86, die an der Klinke 74 angreift,
auf das Aufzeichnungsblatt übertragen wird, wobei 5 Unterhalb und neben der Arbeitsfläche 69 des Mitdie Glasplatte 33 als Unterlage dient, so daß sich nehmers 62 ist eine Ratschenklinke 74 angeordnet, bei jeder Aufwärtsbewegung des Schreibstifts ein die ein Langloch 75 aufweist, welches von dem Drehdeutlicher Punkt ergibt. Der Überzug 54 ist trans- zapfen 76 durchsetzt wird. Der Finger 77 dieser parent und stört daher nicht die Sichtbarkeit der Klinke greift in die Zähne des auf der Welle 79 anMarkierungen der Skala 30 oder aber der Stellung io geordneten Ratschenrades 78 ein. Mit dem Ratschendes Schreibstifts, wenn das Gerät als Anzeiger Ver- rad 78 fest verbunden ist die mit 80 bezeichnete Wendung findet. Es ist andererseits ausreichend Schnecke, die mit dem Schneckenrad 81 kämmt, flexibel und federnd, so daß der Druck des Schreib- welches die Vorrichtung quer durchsetzt. Das am Stifts auf das eingelegte Band 34 übertragen wird. anderen Ende des Zahnrades 81 sitzende Zahnritzel Dieses ist so an der ortsfesten Platte 23 angebracht, 15 82 steht im Eingriff mit einem Innenzahnrad 83 der daß der Schlitz 29 vollständig verdeckt ist und das beiden Nockenräder 36. Diese weisen mit 84 bezeich-Eindringen von Staub während des Betriebs bei ein- nete Nocken auf, die in beidseitig angeordnete Löcher gelegtem oder nicht eingelegtem Aufzeichnungsband 85 des der Aufzeichnung dienenden Bandes 34 ein-34 verhindert wird. greifen. Die Feder 86, die an der Klinke 74 angreift,
Innerhalb des Gehäuses 15 ist der insgesamt mit 20 drückt diese von dem Ratschenrad 78 weg nach oben.
57 bezeichnete Antriebsmechanismus drehbar an- Befindet sich der Stift 66 der Taste 68 in Arbeitsgeordnet,
und dieser Mechanismus ist (in einer dem stellung innerhalb des bogenförmigen Schlitzes 50 a
Fachmann an sich bekannten Weise) mit zwei Strom- und ist die Welle 59 in der aus Fig. 11 ersichtlichen
Zuführungen 32 über zwei Leiter 58 elektrisch ver- Stellung, so ist die Klinke 74 am weitesten zurückbunden,
deren Enden Stifte 46 α aufweisen, die mit 25 geführt. Befindet sich dagegen die Welle 59 in der aus
einer entsprechenden Steckerbuchse verbunden wer- F i g. 10 ersichtlichen Stellung, so greift der Teil 70
den können, die ihrerseits mit einem elektrischen des Mitnehmers 62 an der Klinke an und wird ent-Bandanschluß
in Verbindung steht. Der umlaufende gegen der Wirkung der Feder 86 in Richtung des
Antriebsmechanismus 57 treibt die Welle 59 an, auf Ratschenrades 78 bewegt. Befindet sich die Welle 59
der der Nocken 60 exzentrisch angebracht ist. Der 30 in der Stellung gemäß F i g. 5, so hat die Klinke ihre
Nocken 60 steht dabei im Dreheingriff mit der die weiteste Vorschubstellung erreicht und das Ratschenzylindrische öffnung 61 des insgesamt mit 62 be- rad 78 im Gegenuhrzeigersinn bewegt. Jede derartige
zeichneten Mitnehmerorgans. Der seitliche Teil 63 Drehung des Ratschenrades 78 bewirkt eine entdes
Mitnehmers 62 trägt einen Stift 64, der am einen sprechende Drehung des Schneckenrades 80 und des
Ende eines Zwischenstücks 65 angelenkt ist, dessen 35 Zahnrades 81, und die entsprechende Drehung des
anderes Ende mit der Bohrung 64 α im Dreheingriff Zahnritzels 82 bewirkt eine entsprechende Drehung
mit dem Stift 66 steht, der von der Wand 68 α der der Nockenräder 36, wodurch eine Längsbewegung
scheibenförmigen Taste 68 absteht und durch den des Aufzeichnungsbandes 34 hervorgerufen wird,
gebogenen Schlitz 50 α der Platte 50 ragt. Die Wand Das Zusammenwirken zwischen dem exzentrischen
68 α steht dabei zur Betätigung von Hand von der 40 Nocken 60 und dem Zwischenstück 65 bewirkt, daß
Seitenwand 19 des Gehäuses nach außen ab. In der der Mitnehmer 62 während jedes Arbeitstaktes ein-Platte
50 ist der Stift 100 drehbar gelagert und ragt mal schwingt.
von dieser nach unten, und er durchsetzt die mit Während der oben beschriebenen Zuführwirkung,
der Taste 68 einstückig ausgebildete Nabe 67 im befindet sich die Fläche 71 des Mitnehmers 62 in
Dreheingriff. Die Taste 68 weist an ihrer Unterseite 45 seitlichem Abstand sowie außer Eingriff von dem
eine Buchse 101 auf, die eine unter Federwirkung Hubstift 48. Ist die Nockenfläche 69 von der Klinke
stehende Kugelraste trägt, welche in an sich bekann- 74 zurückgezogen, bringt die weitere Drehbewegung
ter Weise mit Ausnehmungen 98 und 99 in der Platte des Nockens 60 die untere Kante 72 der Fläche 71 in
50 zusammenwirkt, um die äußersten Arbeitsstellun- Eingriff mit dem abgerundetem Bodenende 49 des
gen der Taste 68 zu begrenzen. Die Anordnung ist 50 Hubstifts 48. Die fortgesetzte Arbeitsbewegung des
dabei so getroffen, daß die drehbar gelagerte Taste Mitnehmers 62 bewirkt, daß die Arbeitsfläche 71 seitin
einer unten zu beschreibenden Weise dazu dient, Hch unter den Hubstift 48 gelangt, wodurch dieser
den Mitnehmer 62 in seine Arbeitsstellung und aus und die Hubplatte aufwärts bewegt werden. Der
dieser herauszubringen. Gipfelpunkt dieser Bewegung wird erreicht, wenn die
Der Mitnehmer 62 (s. Fig. 10,11 und 14) weist 55 Kugel 73 mit dem Hubstift 48 an dessen Unterseite in
zwei Arbeitsflächen auf, nämlich die Kantenfläche Eingriff gelangt, wie dies F i g. 9 zeigt. An diesem
69, deren unterster Teil mit 70 bezeichnet ist, und Punkt befindet sich der Schreibstift 41 in der obendie
Seitenfläche 71, die vom Bodenumfang 72 zu erwähnten Weise in Anlage an dem flexiblen Übereiner
Zwischenfläche 72 α aufwärts geneigt ist, wobei zug 54. Bei weiterer Drehung des Nockens 60 kehren
die in der Wand 72 b gelagerte Kugel 73 die Fläche 60 die Kugeln 73 und die Nockenfläche 71 in ihre
72 α überragt. Die Anordnung ist dabei so getroffen, unwirksamen Stellungen zurück, in denen sie sich
daß bei Umlauf der Welle 59 und des exzentrisch außer Eingriff mit dem Stift 48 befinden, worauf die
angeordneten Nockens 60 der Mitnehmer 62 um den Hubplatte unter der Wirkung der Feder 46 ihre untere
Zapfen 64 als Achse schwingt. Da das Zwischen- Stellung wieder einnimmt.
stück 65 selbst am Stift 66 angelenkt ist, werden die 65 Dieser Arbeitstakt wiederholt sich mit jeder Dre-
wirksame Nockenfläche 69 und die geneigte Fläche hung des Nockens 60, und er bewirkt eine abwech-
71 während jedes Umlaufs der Welle 59 in einer selnde Vorschubbewegung des der Aufzeichnung die-
im allgemeinen elliptischen Bahn bewegt. Wie ins- nenden Bandes 34 und einer punktweisen Aufzeich-
nung auf dem Band. Verändert sich die Stellung des
Zeigers 40, wie dies bei Spannungsänderungen der Fall ist, schlagen sich die verschiedenen Stellungen
durch entsprechende Anordnungen der Punkte nieder. Die Reihenfolge dieser Punkte zeigt die
Änderung der Spannung an.
Ist es erwünscht, die Vorrichtung als Anzeigegerät zu verwenden, wird das der Aufzeichnung dienende
Band 34 aus dem Gehäuse entfernt, wodurch der bogenförmige Schlitz 29 und die Skalenmarkierung
30 sichtbar sind. Die Steuertaste 68 wird dann aus der in den Fig. 5, 10 und 11 wiedergegebenen Stellung
in die unwirksame Stellung gemäß F i g. 15 gedreht. Diese Drehbewegung der Taste 68 bewirkt,
daß das Zwischenstück 65 den Mitnehmer 62 von der Klinke 74 wegbewegt und den Stift 48 anhebt, so daß
der Mitnehmer 62 keine weitere Zuführbewegung auf die Klinke sowie eine Hubbewegung auf den Hubstift
48 ausüben kann.
Bei der dargestellten bevorzugten Ausführungsform greift der Finger 102 durch die Drehung der
Taste 68 zwischen der Arbeitsstellung gemäß F i g. 16 und der unwirksamen Stellung nach F i g. 17 an der
Unterseite der Wand 68 α der Taste an und betätigt den Arm 103 des Schalters 104, der durch nicht im
einzelnen wiedergegebene Leiter elektrisch mit dem Antriebsmotor 57 verbunden ist. Die Anordnung ist
dabei so getroffen, daß der Motorkreis geöffnet ist, wenn die Taste aus der Arbeitsstellung in die
unwirksame Stellung bewegt wird, und der Kreis geschlossen ist, wenn die Taste in entgegengesetzter
Richtung betätigt wird.
Die Anordnung ist weiter so, daß der Antriebsmotor 57 lediglich dann in Betrieb ist, wenn der Aufzeichnungsmechanismus
der Vorrichtung wirksam wird.
Bei der dargestellten bevorzugten Ausführungsform sind die Vorderwand 16 und die mit dieser aus
einem Stück bestehende obere Wand 21 vom Gehäuse 15 lösbar. Der hinterste Teil der Abdeckwand, der,
wie bereits gesagt, etwas federt, besitzt an der Rückseite einen Ansatz 95, der federnd in Ausnehmungen
96 an der Oberkante der Seitenwände 18 und 19 angeordnet ist. Ist die Vorderwand 16 mit der sich nach
hinten erstreckenden Abdeckwand 21 vom Gehäuse gelöst, so ist weder das obere Abteil 39 noch das
untere 37 abgedeckt, so daß das Einlegen und Entnehmen leicht vonstatten gehen können.
Wird das Gerät als Aufzeichnungsinstrument verwandt, überlagert das der Aufzeichnung dienende
Band 34 den untersten Teil 23 α der ortsfesten Platte 23, der sich nach unten bis über die Glasplatte 33
erstreckt. Die Anordnung ist dabei so getroffen, daß unmittelbar über diesen Teil 23 α Notizen auf das
Aufzeichnungsband geschrieben werden können, wobei der Teil 23 α als das Schreiben erleichternde
Unterlagen dient.
Claims (4)
1. Registriergerät zum Registrieren physikalischer Größen mit einem Gehäuse, welches eine
mit einer Öffnung versehene Wandung aufweist, wobei längs dieser Wandung und über diese Öffnung
ein Registrierstreifen geführt ist, der mittels einer Fördereinrichtung über diese Öffnung hinwegbewegt
wird, mit einem elektrodynamischen Meßwerk und mit einer Registrierstiftauslenkvorrichtung,
dadurch gekennzeichnet, daß das elektrodynamische Meßwerk (27) mit der Registrierstiftauslenkvorrichtung (40) einschließlich
Registrierstift (41) in einem eigenen Gehäuse angeordnet ist, das mit einer durchsichtigen elastischen
FoHe (54) abgeschlossen ist und daß der Registrierstreifen (34) außen über die durchsichtige
Folie geführt ist.
2. Registriergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß hinter dem Registrierstreifen
(34) und parallel zu diesem eine ortsfeste Platte (23) angeordnet ist, die eine mit der Bewegungsbahn des Registrierstiftes (41) in einer vorbestimmten
Ebene derart übereinstimmende Öffnung (29) aufweist, daß der Registrierstift in der
Arbeitsstellung durch diese Öffnung hindurchragt.
3. Registriergerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die dünne flexible Folie (54)
aus einem transparenten Werkstoff besteht und an der Außenseite der ortsfesten Platte (23) befestigt
ist, daß eine aus einem starren transparenten Werkstoff bestehende Platte (33) vor der
dünnen Folie (54) und im Abstand von dieser derart angeordnet ist, daß die Aufzeichnungsdrücke des Registrierstiftes durch die flexible
Folie auf den Registrierstreifen übertragbar sind, wobei die transparente Platte (33) eine Unterlage
bildet.
4. Registriergerät nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß sich die flexible Folie (54) im wesentlichen von der Vorderseite zur Hinterseite
der festen Platte (23) erstreckt und daß Einrichtungen vorgesehen sind, um die flexible Folie
(54) am oberen und unteren Rand zu halten, wobei die Seiten des flexiblen Blattes unbefestigt
sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 914 190;
britische Patentschrift Nr. 512 340;
USA.-PatentschriftenNr. 3 034 126, 2 885 254,
269 240,1124 820.
Deutsche Patentschrift Nr. 914 190;
britische Patentschrift Nr. 512 340;
USA.-PatentschriftenNr. 3 034 126, 2 885 254,
269 240,1124 820.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
809 507/291 1.68 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US1260805XA | 1961-11-14 | 1961-11-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1260805B true DE1260805B (de) | 1968-02-08 |
Family
ID=22422878
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA40330A Pending DE1260805B (de) | 1961-11-14 | 1962-05-30 | Registriergeraet |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1260805B (de) |
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1962
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