DE1260384B - Vorrichtung zum Einstapeln von flachen Sendungen in aufeinanderfolgend vorbeigefuehrte Behaelter - Google Patents
Vorrichtung zum Einstapeln von flachen Sendungen in aufeinanderfolgend vorbeigefuehrte BehaelterInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
B 65h
Deutsche Kl.: 8Ie-147
Nummer: 1260384
Aktenzeichen: T 32520 XI/81 e
Anmeldetag: 15. November 1966
Auslegetag: 1. Februar 1968
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Einstapeln von flachen Sendungen, wie z. B. Briefsendungen,
in an zumindest einer Längsseite offene Behälter, die in jeweils gleicher Richtung unmittelbar
aufeinanderfolgend durch eine Fördereinrichtung an der Einstapelstelle vorbeigeführt werden.
Es hat sich herausgestellt, daß auch bei Verwendung von Stapelbehältern, deren aneinanderstoßende
Stirn- bzw. Endwände in bekannter Weise durchbrochen sind, der Vorbeigang dieser Wände xo
an der Einstapelstelle eine kritische Phase des Einstapelvorganges bildet. Durch das Aufprallen von
Sendungen auf diese Wände kann es zu Verstopfungen mit mehr oder weniger starker Beschädigung
von Sendungen kommen. Diese Schwierigkeiten können durch Aufmerksamkeit und gegebenenfalls
manuellen Eingriff einer Bedienungsperson vermieden oder zumindest gemildert werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Stapelvorrichtung der eingangs genannten Art zu
schaffen, bei der der Übergang von einem Behälter zum nächsten störungsfrei verläuft, ohne daß eine
Überwachung oder ein Eingreifen seitens einer Bedienungsperson erforderlich wäre.
Die Vorrichtung nach der Erfindung enthält zu diesem Zweck folgende zusammenwirkende Teile:
einen Geber, der bei Erreichen einer vorgegebenen, dem baldigen Vollzustand des an
der Einstapelstelle vorbeigeführten Behälters entsprechenden Zone ein Signal abgibt,
Mittel zum Feststellen einer Lücke im Förderstrom der an die Einstapelstelle angelieferten
Sendungen und/oder zum Herstellen einer solchen Lücke beim Ansprechen des Gebers,
eine Stelleinrichtung zum Herstellen einer raschen Relativbewegung zwischen der Einstapelstelle und den beiden in ihrem Bereich befindlichen Behältern
eine Stelleinrichtung zum Herstellen einer raschen Relativbewegung zwischen der Einstapelstelle und den beiden in ihrem Bereich befindlichen Behältern
und eine Steuerschaltung, die beim Ansprechen des Gebers die Stelleinrichtung in entsprechender
zeitlicher Zuordnung zu einer die Einstapelstelle erreichenden Förderstromlücke wirksam
werden läßt.
Zur Erzielung der genannten raschen Relativbewegung zwischen der Einstapelstelle und den beiden
in ihrem Bereich befindlichen Behältern kann die Stelleinrichtung in entsprechender Weise auf den
Antrieb der Behälter-Fördereinrichtung einwirken.
Die Stelleinrichtung kann aber auch den die Einstapelstelle bildenden Ausgang des die Sendungen
anliefernden Förderkanals umfassen, der dann Vorrichtung zum Einstapeln von flachen
Sendungen in aufeinanderfolgend vorbeigeführte
Behälter
Sendungen in aufeinanderfolgend vorbeigeführte
Behälter
Anmelder:
Telefunken
Telefunken
Patentverwertungsgesellschaft m. b. H.,
7900 Ulm, Elisabethenstr. 3
7900 Ulm, Elisabethenstr. 3
Als Erfinder benannt:
Hermann Schorpp, 7750 Konstanz
weichenartig verschwenkbar ausgebildet ist, wobei Stellorgane vorgesehen sind, die die Einstapelstelle
unter dem Einfluß der Steuerschaltung rasch in Richtung auf den neuen Stapelbehälter verschwenken
und sie nach dem Weiterrücken dieses Stapelbehälters wieder in ihre Ruhestellung gelangen lassen.
Verschiedene weitere Möglichkeiten zur Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Stapelvorrichtung
sind an Hand der Zeichnung, F i g. 1 und 2, erläutert.
Bei der Stapeleinrichtung nach F i g. 1 werden die Behälter (Stapelbehälter) 1, Γ in lotrechter Richtung
unter der Einwirkung der Schwerkraft an der Einstapelstelle 2 vorbeigeführt. Die Behälter sind in bekannter
Weise an ihrer der Einstapelstelle zugewandten Längsseite offen. Sie bewegen sich in
einer nicht dargestellten Gleitführung und sind in Stifte 3' einer als Führungsorgan dienenden endlosen
Kette 3 eingehängt. Die Kette läuft über ein auf einer Welle 4 befestigtes Kettenrad 5. An dieser Welle
greift eine elektromagnetisch steuerbare Bremse 6 an. Sie wird über den invertierten Ausgang der Schaltstufe?
einer als Lichtschranke 8, 9 ausgebildeten Abtasteinrichtung in bekannter Weise in Abhängigkeit
vom Füllzustand des gerade an der Einstapelstelle 2 vorbeigeführten Behälters 1 gesteuert. Zur
Begrenzung der Fallgeschwindigkeit ist auf der Welle 4 als Geschwindigkeitsbegrenzer ein Fliehkraftregler
11 angeordnet.
Wenn der im Behälter 1 durch die in unregelmäßiger Folge zugeführten Sendungen 10 gebildete
Stapel so hoch wird, daß er die Lichtschranke 8, 9 verdunkelt, entsteht am Ausgang der Schaltstufe 7
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ein Signal, welches über eine weiter unten erläuterte ODER-Schaltung 12 das Lösen der Bremse 6 bewirkt.
Der Behälter 1 sowie der nachfolgende Behälter 1' bewegen sich dann unter dem Einfluß der
Schwerkraft jeweils so weit tiefer, bis die Lichtschranke 8, 9 wieder frei ist und dadurch die
Bremse 6 wieder anzieht und ein Weiterdrehen der Welle 4 verhindert.
In die die Sendungen anliefernde Förderstrecke 13 ist eine Einrichtung 14 eingefügt, die es ermöglicht,
im Förderstrom dieser Sendungen zu einem gewünschten Zeitpunkt eine Lücke herzustellen, sofern
sie nicht schon vorhanden ist. Diese Einrichtung kann z. B. ein sogenannter Durchlaufvereinzeler
sein, dessen Ausgangs-Förderorgan kurzzeitig stillgesetzt oder entsprechend verzögert wird. Es sind
noch andere Lösungen möglich, die aber nicht in den Rahmen der vorliegenden Erfindung fallen.
Zur Realisierung der Stelleinrichtung zum Herstellen einer raschen Relativbewegung zwischen der
Einstapelstelle 2 und den in ihrem Bereich befindlichen Behälter 1, 1' ist die Einstapelstelle zwischen
der dargestellten normalen Arbeitsstellung und einer angehobenen Stellung beweglich. Der die Einstapelstelle
2 bildende Ausgang der anliefernden Förderstrecke ist als um eine Achse 15 weichenartig verschwenkbarer
Förderkanal 16 ausgebildet. Als Stellorgan für den Förderkanal 16 dient ein Drehmagnet
17, dessen Stellarm 17' an dem Stift 16' eines Armes 16" des Förderkanals 16 angreift, um diesen entgegen
der Kraft einer Rückstellfeder 18 in die angehobene Stellung zu verschwenken. Bei Entregung
des Drehmagnets 17 kehrt der Förderkanal 16 nicht sofort in die Arbeitsstellung zurück. Seine Rückstellbewegung
wird vielmehr, wie weiter unten näher erläutert, über einen mit einer Rolle 19 versehenen
Stößel 20 durch eine an jedem Behälter 1, 1' usw. angebrachte Kulisse 21, 21' gesteuert.
In der gezeichneten Stellung des Behälters 1 nähert sich dieser der dem baldigen Vollzustand entsprechenden
Zone. Als Geber für die Signalisierung dieser Zone ist im Bereich dieses Behälters ein fest
angebrachter Schalter 22 vorgesehen, der im Ruhezustand offen ist und bei Erreichen der genannten
Zone durch eine an jedem Behälter angebrachte weitere Kulisse 23, 23' usw. geschlossen wird.
Im Bereich des nächsten Behälters 1' ist ein weiterer, ebenfalls mit der betreffenden Kulisse 23' zusammenwirkender
Umschalter 24 fest angebracht, der mit dem Schalter 22 in Reihe an der Versorgungsspannung
liegt. Er ist so ausgebildet, daß er vor dem Schalter 22 umgeschaltet wird und erst
nach dem Öffnen dieses Schalters wieder in seine Ruhelage zurückkehrt. In dieser Ruhelage stellt sein
Schaltarm über eine Leitung 24' eine Verbindung zu einer der dargestellten Stapelvorrichtung vorgeschalteten
Bearbeitungsmaschine her. Wenn zum Zeitpunkt des Schließens des Schalters 22 kein weiterer
Behälter 1' vorhanden sein sollte, bleibt der Umschalter 24 in seiner Ruhestellung, und es gelangt
Spannung auf die Leitung 24', wodurch die genannte vorgeschaltete Bearbeitungsmaschine stillgesetzt wird.
Ist jedoch der nächste Behälter 1' vorhanden, dann ist zum Zeitpunkt des Schließens des Schalters 22,
wenn der Behälter 1 in die dem baldigen Vollzustand entsprechende Zone eintritt, auch der Umschalter 24
(wie dargestellt) betätigt. Es gelangt infolgedessen über die beiden Schalter Spannung einerseits an eine
der Einrichtung 14 vorgeschaltete monostabile Kippstufe 25 und andererseits an ein dem Drehmagnet 17
vorgeschaltetes Verzögerungsglied 26. Die Kippstufe erzeugt dann einen Steuerimpuls, dessen Länge der
gewünschten Lückenlänge im Förderfluß der angelieferten Sendungen entspricht. Das Verzögerungsglied
verzögert die Betätigung des Drehmagnets so lange, bis die durch die Einrichtung 14 erzeugte
Lücke an der Einstapelstelle 2 eingetroffen ist. Der Ausgang des Verzögerungsgliedes 26 ist außerdem
mit dem zweiten Eingang der ODER-Schaltung 12 verbunden, so daß zur gleichen Zeit, zu der durch
den Drehmagnet 17 über den Arm 16" die Einstapelstelle 2 in ihre angehobene Stellung geschwenkt wird,
die Bremse 6 gelöst wird und die Behälter 1 und 1' nach unten gleiten. Diese Bewegung wird wieder gestoppt,
sobald nach dem Durchgleiten der Kulisse 23 des unteren Behälters 1 der Schalter 22 geöffnet
wird. Der volle Behälter 1 kann dann entnommen werden. Die Steuerung des weiteren Absinkens des
an seine Stelle getretenen Behälters 1' erfolgt in der schon beschriebenen Weise durch die Lichtschranke
8, 9.
Die auf die erzeugte Lücke folgende Sendung gelangt somit über die angehobene Einstapelstelle 2 bereits
in den nachfolgenden Behälter 1', bevor die geschilderte Absenkbewegung der Behälter durchgeführt
ist. Über den Drehmagnet 17 wird der schwenkbare Förderkanal 16 so lange in der angehobenen
Stellung gehalten, als beide Schalter 22 und 24 geschlossen sind. Bevor diese nach Beendigung
des Absenkens der Behälter 1 und Γ wieder geöffnet werden, wird aber der Stößel 20 bereits
durch die Kulisse 21' des Behälters Γ gestützt, so daß auch nach dem Öffnen des Stromkreises die Einstapelstelle
2 zunächst in der angehobenen Stellung bleibt. Erst mit dem Weiterschreiten der Absenkbewegung
des Behälters 1' wird die Einstapelstelle über die flaehe obere Flanke der Kulisse 21' wieder
in ihre normale Arbeitsstellung zurückgeführt. Damit ist, nachdem über dem Behälter 1' der nächste,
nicht dargestellte Behälter 1" eingehängt ist, der ursprüngliche Zustand wiederhergestellt.
Im praktischen Betrieb, z. B. bei der Stapelung von Briefsendungen, ist der Förderstrom der angelieferten
Sendungen verhältnismäßig häufig durch Lücken unterbrochen, die lange genug andauern, um
den Übergang von dem gerade gefüllten Behälter auf den nächsten Behälter im Sinne der Erfindung durch
Herstellung einer raschen Relativbewegung zwischen der Einstapelstelle und den Stapelbehältern durchzuführen.
Eine Stapeleinrichtung, die vorwiegend unter Ausnutzung dieser natürlichen Lücken arbeitet
und bei der darüber hinaus die betreffende Stelleinrichtung in anderer Weise verwirklicht ist, ist in
Fig. 2 dargestellt.
In dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 2 sind einander entsprechende Elemente mit den gleichen Bezugszeichen
versehen wie in F i g. i. Der Unterschied in der Ausbildung der Stelleinrichtung gegenüber
dem Beispiel nach Fig. 1 besteht darin, daß hier auf die Anwendung einer verschwenkbaren Einstapelstelle
verzichtet ist und statt dessen die die Absenkbewegung der Behälter 1, 1' steuernden Organe
so ausgebildet sind, daß kurzzeitig eine rasche Absenkbewegung bewirkt werden kann.
Zu diesem Zweck ist zwischen die mit der Bremse 6 und dem Fliehkraftregler 11 verbundene Welle 4 und
das Kettenrad 5 eine entsprechend einem vorgegebenen Fallweg der Behälter freigebbare Kupplung
27 eingefügt. Ihre Ausbildung entspricht etwa jener einer sogenannten Eintourenkupplung bekannter
Bauweise, mit dem Unterschied, daß die Kupplung 27 bei Betätigung entsprechend einem bestimmten
Drehweg nicht ein- sondern auskuppelt. Sie wird über einen zweiarmigen Hebel 28 durch
einen Stellmagnet 29 ausgelöst und gibt dann die Behälter zum ungehemmten Fall über eine Strecke
von z. B. 5 cm frei.
Die normale, durch den Einstapelvorgang bedingte Absenkung der Behälter erfolgt über den invertierten
Ausgang der Schaltstufe 7 der Lichtschranke 8, 9 und eine Verknüpfung 30, die das Lichtschrankensignal
dann zum Lösen der Bremse 6 wirksam werden läßt, wenn an ihrem zweiten Eingang kein Signal
anliegt.
Die feste Einstapelstelle 31 wird durch den Ausgang der Förderstrecke 13 gebildet. Dieser Förder- ao
abschnitt wird durch eine Lichtschranke 32, 33, 34
auf das Vorhandensein einer Lücke von ausreichender Länge im Förderstrom der angelieferten Sendungen
überwacht. Läuft eine solche Lücke durch, so tritt am Ausgang der Schaltstufe 35 ein Signal auf,
das über ein Verzögerungsglied 36 verzögert an eine UND-Schaltung 37 weitergegeben wird. Der Ausgang
der UND-Schaltung 37 ist (über eine nicht dargestellte Verstärkerstufe) mit dem Stellmagnet 29 und über
eine monostabile Kippschaltung 38 mit dem erwähnten invertierten Eingang der Verknüpfung 30 verbunden.
An dem Ausgang der UND-Schaltung 37 entsteht aber nur dann ein Signal, wenn auch am zweiten,
durch die Schalter 22 und 24 gesteuerten Eingang ein Signal anliegt. Mit anderen Worten, wenn nach Eintritt
des Behälters 1 in die dem Vollzustand entsprechende Zone und bei Vorhandensein eines
weiteren Behälters 1' durch die Lichtschranke 32,33, 34 eine Lücke im Förderstrom festgestellt wird. Ist
das der Fall, dann wird über den Stellmagnet 29 die Kupplung 27 ausgelöst, so daß die beiden Behälter
ungehemmt nach unten gleiten. Hierbei gelangen die Schalter 22 und 24 wieder in ihre Ruhelage. Nach
Zurücklegung einer vorbestimmten Fallhöhe greift die Kupplung 27 selbsttätig wieder ein und verbindet
das Kettenrad 5 wieder mit der Welle 4, unabhängig davon, wie lange der Stellmagnet 29 angezogen bleibt.
Während dieses Vorganges bleibt die Bremse 6 durch das am invertierenden Eingang der Verknüpfung 30
liegende Signal der monostabilen Kippschaltung 38 gegenüber einem etwa durch die Lichtschranke 8,9
erzeugten Lösesignal gesperrt. Erst nach dem Verschwinden des Signals am Ausgang dieser Kippschaltung
kann die Steuerung der Bremse durch die Lichtschranke wieder einsetzen.
Das Verzögerungsglied 36 ist so bemessen, daß das beschriebene Absenken der Behälter 1 und 1' mit
dem Eintreffen der von der Lichtschranke 32,33,34 festgestellten Förderstromlücke an der Einstapelstelle
31 zusammenfällt.
Unter der in vielen Anwendungsfällen zutreffenden
Voraussetzung, daß innerhalb des Zeitraumes, währenddessen sich der Behälter 1 in der durch die Betätigung
des Schalters 22 markierten Zone befindet, im Förderstrom eine Lücke auftritt, ist die Anordnung
nach F i g. 2 mit den bisher beschriebenen Elementen voll einsatzfähig. Lediglich der Vollständigkeit
halber ist das in F i g. 2 dargestellte Ausführungsbeispiel durch eine zusätzliche Einrichtung
ergänzt, die auch dann einen störungsfreien Betrieb ermöglicht, wenn — in anderen Anwendungsfällen —
diese Voraussetzung nicht erfüllt sein sollte.
Jeder Behälter weist eine weitere Kulisse 39,39' auf, die mit einem im Bereich des Behälters 1 fest
angeordneten Schalter 40 zusammenwirkt. Sie bewirkt ein kurzzeitiges Schließen des Schalters 40
innerhalb des Schließungszeitraumes der beiden Schalter 22 und 24, jedoch nahe dem Ende dieses
Zeitraumes. Der Schalter 40 ist mit dem einen Eingang einer Verknüpfungsschaltung 41 verbunden,
deren Ausgang über eine ODER-Schaltung 42 zu einer der Stapelvorrichtung vorgeschalteten Bearbeitungseinrichtung
43 führt und diese, wenn und solange an ihm ein Signal auftritt, stillsetzt. Der zweite Eingang
der ODER-Schaltung 42 ist mit der im Zusammenhang mit der F i g. 1 erwähnten Leitung 24'
verbunden.
Der zweite, invertierende Eingang der Verknüpfungsschaltung 41 ist mit dem Ausgang der monostabilen
Kippstufe 38 verbunden. Diese zusätzliche Einrichtung hat folgende Wirkungsweise:
Es sei angenommen, daß während des Schließungszeitraumes der Schalter 22 und 24 in der Förderstrecke
13 eine Lücke im Förderstrom auftritt. Dann entsteht, wie erläutert, ein Ausgangssignal an der
UND-Schaltung 37, welches die Kupplung 27 auslöst, so daß die Behälter 1, Γ um die durch die Konstruktion
der Kupplung vorgegebene Fallhöhe nach unten gleiten. Dieses Ausgangssignal stößt, wie erläutert,
auch die monostabile Kippstufe 38 an. Da diese so bemessen ist, daß ihr Ausgangssignal länger
andauert als die Schließungszeit der Schalter 22,24, überdeckt dieses auch die Schließungszeit des Schalters
40, so daß am Ausgang der Verknüpfungsschaltung 41 kein Signal entstehen kann.
Wird jedoch innerhalb des Schließungszeitraumes der Schalter 22 und 24 in der Förderstrecke 13 keine
Lücke festgestellt, bis der Schalter 40 schließt, dann liegt zu diesem Zeitpunkt kein Signal am invertierenden
Ausgang der Verknüpfungsschaltung 41. Diese gibt infolgedessen über die ODER-Schaltung 42 ein
Stopsignal an die Bearbeitungseinrichtung 43 ab, wodurch diese stillgesetzt wird. Sobald die dadurch
entstehende Lücke im Förderstrom der angelieferten Sendungen die Lichtschranke 32, 33, 34 erreicht,
laufen die im vorhergehenden Absatz beschriebenen Vorgänge ab, wobei sofort auch das Signal der Kippstufe
38 an die Verknüpfungsschaltung 41 gelangt, so daß das Signal am Ausgang dieser Verknüpfungsschaltung
verschwindet und die Bearbeitungseinrichtung 43 wieder weiterläuft.
Im Rahmen einer Ausführungsform ähnlich jener der F i g. 1 könnte als Beispiel einer von verschiedenen
möglichen Abwandlungen eine Auslösekupplung 27 und bei einer Ausführung ähnlich jener der F i g. 2
eine schwenkbare Einstapelstelle angewandt werden u. dgl.
Claims (10)
1. Vorrichtung zum Einstapeln von flachen Sendungen, wie z. B. Briefsendungen, in an zumindest
einer Längsseite offene Behälter, die in jeweils gleicher Richtung unmittelbar aufeinanderfolgend
durch eine Fördereinrichtung an der
Einstapelstelle vorbeigeführt werden, gekennzeichnet
durch
einen Geber (22), der bei Erreichen einer vorgegebenen, dem baldigen Vollzustand des
an der Einstapelstelle vorbeigeführten Behälters (1) entsprechenden Zone ein Signal
abgibt,
Mittel zum Feststellen (32... 35) einer Lücke im Förderstrom der an die Einstapelstelle
(2; 31) angelieferten Sendungen und/oder zum Herstellen (25,14; 40,41) einer solchen
Lücke beim Ansprechen des Gebers (22),
eine Stelleinrichtung (6; 16,17; 27) zum Herstellen einer raschen Relativbewegung zwischen der Einstapelstelle (2; 31) und den beiden in ihrem Bereich befindlichen Behältern (1, Γ)
eine Stelleinrichtung (6; 16,17; 27) zum Herstellen einer raschen Relativbewegung zwischen der Einstapelstelle (2; 31) und den beiden in ihrem Bereich befindlichen Behältern (1, Γ)
und eine Steuerschaltung (26,12; 36,37), die
beim Ansprechen des Gebers (22) die Stelleinrichtung in entsprechender zeitlicher Zu-Ordnung
zu einer die Einstapelstelle erreichenden Förderstromlücke wirksam werden läßt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stelleinrichtung (6; 27, 28,
29) auf den Antrieb der Behälter-Fördereinrichtung einwirkt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Behälter (1,1') unter der
Einwirkung der Schwerkraft durch ein Führungsorgan (3) an der Einstapelstelle (2; 31) vorbeigeführt
werden und das Führungsorgan unter .dem Einfluß einer Bremse (6) steht, die durch
eine Abtasteinrichtung (8, 9, 7) in Abhängigkeit vom Füllzustand des Behälters (1) gesteuert wird.
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Stelleinrichtung
diese Bremse (6) dient.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß mit der gesteuerten Bremse (6)
ein Geschwindigkeitsbegrenzer (11) verbunden ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen das Führungsorgan
(3) und die mit dem Geschwindigkeitsbegrenzer (11) verbundene Bremse (6) eine durch die Steuerschaltung
(37) entsprechend einem vorgegebenen Fallweg freigebbare Kupplung (27) eingefügt ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Stelleinrichtung
den die Einstapelstelle (2) bildenden Ausgang (16) des die Sendungen anliefernden
Förderkanals (13) umfaßt, der weichenartig verschwenkbar ausgebildet ist, und daß Stellorgane
(17, 21, 20) vorgesehen sind, die die Einstapelstelle (2) unter dem Einfluß der Steuerschaltung
(26) rasch in Richtung auf den neuen Stapelbehälter (V) verschwenken und sie nach dem
Weiterrücken dieses Stapelbehälters wieder in ihre Ruhestellung gelangen lassen.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß zum Feststellen einer Lücke im Förderstrom der an die Einstapelstelle angelieferten
Sendungen eine Lichtschranke (32... 34) dient.
9. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß zum Herstellen einer
Lücke im Förderstrom der an die Einstapelstelle (31) angelieferten Sendungen eine der Einstapelstelle
vorgeschaltete Bearbeitungseinrichtung (43) beim Ansprechen des Gebers (22, 40) kurzzeitig
stillgesetzt wird.
10. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß zum Herstellen einer
Lücke im Förderstrom der an die Einstapelstelle (2) angelieferten Sendungen in die Zuführförderstrecke
(13) der Sendungen ein sogenannter Durchlaufvereinzeler (14) eingefügt ist, der beim Ansprechen
des Gebers (22) kurzzeitig stillgesetzt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
709 747/375 1.68 © Bundesdruckerei Berlin
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1967
- 1967-11-13 FR FR1552112D patent/FR1552112A/fr not_active Expired
- 1967-11-13 BE BE706426D patent/BE706426A/xx unknown
- 1967-11-14 NL NL6715448A patent/NL6715448A/xx unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR1552112A (de) | 1969-01-03 |
| NL6715448A (de) | 1968-05-16 |
| BE706426A (de) | 1968-03-18 |
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