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DE1260350B - Ablenkvorrichtung fuer einen aus einer Schubduese ausstroemenden Strahl - Google Patents

Ablenkvorrichtung fuer einen aus einer Schubduese ausstroemenden Strahl

Info

Publication number
DE1260350B
DE1260350B DES91094A DES0091094A DE1260350B DE 1260350 B DE1260350 B DE 1260350B DE S91094 A DES91094 A DE S91094A DE S0091094 A DES0091094 A DE S0091094A DE 1260350 B DE1260350 B DE 1260350B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
nozzle
nozzles
section
deflection device
openings
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES91094A
Other languages
English (en)
Inventor
Cyrille Francois Pavlin
Cormeilles En Parisis
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bertin Technologies SAS
Original Assignee
Bertin et Cie SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bertin et Cie SA filed Critical Bertin et Cie SA
Publication of DE1260350B publication Critical patent/DE1260350B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02KJET-PROPULSION PLANTS
    • F02K9/00Rocket-engine plants, i.e. plants carrying both fuel and oxidant therefor; Control thereof
    • F02K9/80Rocket-engine plants, i.e. plants carrying both fuel and oxidant therefor; Control thereof characterised by thrust or thrust vector control
    • F02K9/82Rocket-engine plants, i.e. plants carrying both fuel and oxidant therefor; Control thereof characterised by thrust or thrust vector control by injection of a secondary fluid into the rocket exhaust gases

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fluidized-Bed Combustion And Resonant Combustion (AREA)

Description

  • Ablenkvorrichtung für einen aus einer Schubdüse ausströmenden Strahl Die Erfindung bezieht sich auf eine Ablenkvorrichtung für einen aus einer Schubdüse ausströmenden Strahl, insbesondere zur Steuerung einer Rakete, mittels mehrerer in Abständen am Umfang eines Querschnittes der Schubdüse nahe ihrem Austrittsquerschnitt angeordneter und in die Schubdüse einmündender Öffnungen, durch die ein Strömungsmittel wahlweise durch eine oder mehrere dieser Öffnungen quer zum Schubstrahl zugeführt werden kann.
  • Bei bekannten Vorrichtungen dieser Art wird den in die Schubdüse einmündenden Öffnungen komprimierte Luft zugeführt, die beispielsweise von der Primärluft bzw. der Förderseite des Luftverdichters oder von einem Stauluftkanal abgezweigt wird. An Stelle der komprimierten Luft wird auch aus besonderen Behältern komprimierter Stickstoff, Wasserstoff oder Hydrazin über die Öffnungen in die Schubdüse eingeblasen. Der Nachteil dieser bekannten Ablenkvorrichtungen liegt jedoch in ihren langen Ansprechzeiten und in den verhältnismäßig geringen Ablenkkräften.
  • Es ist auch schon vorgeschlagen worden, den Schubstrahl durch eine Stoßwelle abzulenken, die durch in den Schubstrahl einschiebbare Ablenkkörper aus sich in Gase zersetzendem Material erzeugt wird.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine Ablenkvorrichtung der eingangs erwähnten Art zu schaffen, durch die die Ansprechzeit der gesamten Anlage verringert und gleichzeitig die Wirksamkeit der Steuervorrichtung in erheblichem Maß vergrößert wird.
  • Die Aufgabe wird erfindungsgemäß bei einer eingangs beschriebenen Ablenkvorrichtung dadurch gelöst, daß zur Speisung der als Düsen ausgebildeten Öffnungen Brennkammern angeordnet sind, die über kurze Anschlußstücke unmittelbar mit den zugehörigen Düsen verbunden sind, und daß über den Brennkammern Vorratsbehälter angeordnet sind, von denen Treibstoff wahlweise den einzelnen Brennkammern zugeführt wird. Durch die Verwendung von Brennkammern mit zugeordneten Düsen ist die kinetische Energie des Ablenkstrahls beträchtlich höher als bei den bekannten Ablenkvorrichtungen. Da die Brennkammern über möglichst kurze Leitungen mit den Düsen verbunden sind, wird durch die erfindungsgemäße Vorrichtung die Ablenkung des Schubstrahls unmittelbar nach der Zündung des in die Brennkammer eingespeisten Treibstoffes bewirkt.
  • Als Treibstoff werden Monergole (Treibstoffe, die ihre Energie ohne weitere Zusätze freigeben) oder vorzugsweise Diergole (Treibstoffe; die zum Verbrennen mit einem weiteren Stoff gemischt werden müssen) verwendet. In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung ist die Fördermenge"des Strömungsmittels und das Querschnittsverhältnis zwischen dem Austrittsquerschnitt und dem Hals der Düsen so bemessen, daß der aus den Düsen ausströmende Ablenkstrahl überschallgeschwindigkest erreicht. Um einen guten Wirkungsgrad zu erreichen, kann weiterhin jede Düse aus mehreren Teildüsen zusammengesetzt sein. In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung sind die einen Kreisausschnitt bildenden Brennkammern innen durch radial verlaufende Trennwände in mehrere Brennzellen unterteilt, um die Entwicklung von Querschwingungen in den Brennkammern zu verhindern. Dabei kam der flüssige Treibstoff gegen die Wandungen - der Brennzellen gespritzt werden, um als Nebenwirkung eine Kühlung dieser Wandungen zu erreichen. Die Ansprechzeit der gesamten Ablenkvorrichtung kann weiterhin dadurch verkürzt werden, daß die Treibstoffzufuhr. über elektrisch gesteuerte Einspritzventile, die so nahe wie möglich an jeder Brennkammer angebracht sind, gesteuert wird.
  • Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden beispielsweisen Beschreibung, in der zwei erfindungsgemäße Ausführungsbeispiele an Hand der Figuren erläutert werden. Es zeigt F i g. 1 eine Ansicht einer teilweise geschnittenen Schubdüse mit einer erfindungsgemäßen Ablenkvorrichtung, F i g. 2 eine Ansicht bzw. einen Schnitt- entlang der Linie II-II der F i g. 1, F i g. 3 eine perspektivische, schematische Ansicht einer abgewandelten Ausführungsform der Ablenkvorrichtung, Fig. 4A bzw. 4B Schnitte durch die Düsen der Ablenkvorrichtung entlang den Ebenen AA bzw. BB der F i g. 3.
  • Die mit einer Auskleidung 1 a versehene Schubdüse 1 enthält nahe ihrem Austrittsquerschnitt 1 b mehrere, beispielsweise vier Düsen 2 für die Ablenkung des Strahls der Schubdüse 1. Jede Düse 2 ist in einem Formteil 3 ausgebildet, der vorzugsweise in den Mantel der Schubdüse 1 eingesetzt ist und sich jeweils nur über einen Teil des Umfangs der Schubdüse erstreckt. Der Austrittsquerschnitt der Düsen 2 ist auf Überschallströmung ausgelegt und besteht von der Anströmseite zur Abströmseite hin aus einem durch einen Düsenhals 3 a begrenzten, konvergierenden Teil und einem divergierenden,- in die Schubdüse 1 einmündenden Teil 3 b, dessen Strömung vorteilhafterweise gegen die Strömung der Schubdüse gerichtet ist.
  • Die Schubdüse 1 weist mehrere koaxiale Brennkammern 5 auf, die mit dem jeweils zugehörigen Formteil 3 über ein sehr kurzes konvergierendes Anschlußstück 4 verbunden sind und, ebenso wie die Formteile 3, nur über einen Teil des Umfangs der Schubdüse verlaufen.
  • Die Brennkammern 5 sind innen vorzugsweise mit einem feuerfesten Überzug (durch Spritzverfahren aufgebrachte Ton- oder Zirkonerde) oder mit einem Schutzlack genügender Dicke ausgekleidet und in mehrere Brennzellen 5 c unterteilt. Die Brennkammern 5 enthalten zu diesem Zweck mehrere Trennwände 5a, die an der Kammerwand befestigt sein können und zusammen mit den Außenrippen 5 b die Brennkammer 5 versteifen. Die vorteilhafterweise mit Öffnungen 6 durchsetzten Trennwände 5 a sollen jedoch hauptsächlich die Entwicklung von Querschwingungen vermeiden, die bei einer instabilen Verbrennung im Inneren einer Brennkammer 5 auftreten können.
  • Bei Verwendung eines 2-Komponenten-Treibstoffes werden die Brennkammern 5 vorzugsweise über zwei geneigte Einspritzebenen 7 mit Treibstoff versorgt. Die eine Ebene 7 a hat wenigstens eine Einspritzöffnung je Brennzelle 5c und wird vorteilhafterweise von der zweiten Einspritzebene 7 b umschlossen. Diese hat mehrere Einspritzöffnungen mit vorzugsweise auseinandertretenden Achsen, so daß bei einem Brennstoffüberschuß die Brennkammer-Innenwände und gegebenenfalls auch die Trennwände 5a abgekühlt werden. Die Trennwände 5 a können von der Brennkammer-Außenwand unabhängig sein und aus einem Metall bestehen, dessen Schmelzpunkt sehr hoch liegt, wie etwa Molybdän.
  • An die Brennkammer 5, d. h. an jede Gruppe von Brennzellen 5 c sind so nahe wie möglich zwei elektrisch gesteuerte Einspritzventile angeschlossen. Sie steuern die Treibstoffzufuhr in Abhängigkeit von einem nicht dargestellten zentralen Steuersystem, gegebenenfalls unter Zwischenschaltung einer vorteilhafterweise pneumatischen Leistungsstufe.
  • Die erfindungsgemäße Ablenkvorrichtung enthält ferner in an sich bekannter Weise für jedes Reaktionsmittel Behälter 9 a, 9 b, die vorzugsweise kreisringförmig und koaxial zu der von ihnen umgebenen Schubdüse angeordnet sind, sowie Speicher 10 für Stickstoff unter Druck, der zur Lieferung der Hilfsenergie dient.
  • Die verwendeten Treibstoffe können gewöhnliche Diergole mit geringem Zündverzug (beispielsweise UDMH und N204) sein. Dabei wird bei einem Brennstoffüberzug nur eine mäßige Temperatur erreicht. Man kann auch ein Monergol verwenden, dem ein anderes Ergol beigemischt wird, das das Gemisch zündfähig macht und einen ausreichend kurzen Zündverzug sicherstellt. Das Monergol kann Hydrazin sein, wobei die Reaktion in diesem Fall mit Hilfe einer geringen Oxydationsmittelzugabe, beispielsweise N204 oder HNO3, sichergestellt ist. Dieses Komponentenpaar gestattet es, eine Temperatur in der Größenordnung von 1500° C und einen spezifischen Impuls von gleicher Größenordnung zu erreichen, wie ihn gewöhnliche Hypergole, deren Brenntemperatur nahe bei 3000° C liegt, aufbringen. Man kann ferner die Zersetzung eines Monergols in einem heißen Katalysatorbett erwägen. -Die Arbeitsweise einer solchen Vorrichtung ist wie folgt: Ein von den! nicht dargestellten zentralen Steuersystem gegebener Befehl (elektrisches Signal) öffnet wenigstens während einer bestimmten Zeitdauer die einer entsprechenden Düse 2 zugeordneten elektrischen Einspritzventile B. Wird die an einer betrachteten Düse angeschlossene Brennkammer 5 mit Treibstoff beschickt, so zündet die Reaktion mit einer Verzögerung, die praktisch auf höchstens einige Millisekunden reduziert ist, wobei die Fördermenge des Reaktionsmittels so groß ist, daß sich der Druck in der Brennkammer bei einem Wert stabilisiert, auf den die unmittelbar abströmseitig gelegene Düse genau ausgelegt ist. Die Anbringung der verschiedenen Bauteile in unmittelbarer Nähe der Schubdüse macht es möglich, die Gesamtansprechzeit der Ablenkvorrichtung auf einen sehr kleinen Wert zu verringern.
  • Da der durch die Ablenkung des aus der Schubdüse austretenden Schubstrahls erreichte Querschub größer ist als der Eigenschub der Brennkammer-Düseneinheit, können die Brennkammern kleiner als bekannte Hilfsdüsen sein, die unmittelbar quer in die Atmosphäre ausstrahlen und für denselben Querschub ausgelegt sind. Das erforderliche Treibstoffgewicht wird ebenfalls verringert sowie auch die Zündverzögerung der Brennkammern, die von deren Abmessung abhängt und zu einem beträchtlichen Teil die Gesamtansprechzeit beeinflußt.
  • Die F i g. 3, 4 A und 4 B zeigen eine abgewandelte Ausführungsform, bei der die Brennzellen 5 d voneinander getrennt sind und in einen Verbindungsteil 4 b mit im wesentlichen konvergierendem Querschnitt und ringausschnittförmiger Ausbildung münden. Diese Ausführung der Brennzellen in Form von Töpfen ist vorteilhaft, denn sie gestattet es, die Brennzellenwandungen durch die sogenannte Roving-Technik herzustellen, d. h. durch Wicklung von Garnen auf der Basis von Glasfasern, die später in eine plastische Schicht eingetaucht werden, wodurch die genannten Zellen sehr leicht und einfach hergestellt werden können. Die mit jeder Brennzelle 5 b verbundenen schrägen Einspritzebenen 7c, 7 d sind in diesem Fall vorteilhafterweise kreisförmig ausgebildet und liegen nicht mehr koaxial zu der Schubdüse. Diese schrägen Einspritzebenen sind in F i g. 3 zu sehen; ihre Abdeckung trägt die Treibstoffzuführungsleitungen. Jede Düse 2 wird nach dieser Ausführungsform durch mehrere Teildüsen 2 c gebildet, die einen konvergierend-divergierenden Querschnitt haben, sowohl in einem Radialschnitt nach der EbeneAA, wie auch in einem Schnitt längs einer Zylinderfläche nach BB (F i g. 4 A bzw. 4 B). Es ist so möglich, ein erhöhtes Verhältnis zwischen dem Austrittsquerschnitt 2 b und dem Halsquerschnitt 2a jeder Teildüse 2c zu erreichen, ohne daß dabei die Wand der Schubdüse 1 zu stark geschwächt wird oder die Wandung der Teildüse im Bereich des Düsenhalses zu schnell verschleißt. Die Teildüsen 2c können topfförmig ausgeführt und in einen blockförmigen Formteil 3 eingearbeitet sein, der in der Wandung der Schubdüse 1 angebracht ist. Sie können auch in einer örtlichen Wulst der Auskleidung l a, die beispielsweise aus einem elastischen, geschichteten Material besteht, angeordnet sein und mit einer Graphitauskleidung 11 versehen sein.
  • Die Erfindung umfaßt jedoch auch die Kombination von beispielsweise kreisförmig ausgebildeten Düsen mit den in mehrere Brennzellen unterteilten Brennkammern, durch die eine gleichmäßige Beschickung der Düsen sichergestellt ist. Wenn die Einspritzung in die Schubdüse nur im normalen Schallwellenbereich erfolgt, können auch Teildüsen mit in Längsrichtung konvergierendem Querschnitt benutzt werden.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Ablenkvorrichtung für einen aus einer Schubdüse ausströmenden Strahl, insbesondere zur Steuerung einer Rakete, mittels mehrerer in Abständen am Umfang eines Querschnittes der Schubdüse nahe ihrem Austrittsquerschnitt angeordneter und in die Schubdüse einmündender Öffnungen, durch die ein Strömungsmittel wahlweise durch eine oder mehrere dieser Öffnungen quer zum Schubstrahl zugeführt werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß zur Speisung der als Düsen (2) ausgebildeten Öffnungen Brennkammern (5) angeordnet sind, die über kurze Anschlußstücke (4) unmittelbar mit den zugehörigen Düsen (2) verbunden sind, und daß über den Brennkammern Vorratsbehälter angeordnet sind, von denen Treibstoff wahlweise den einzelnen Brennkammern zugeführt wird.
  2. 2. Ablenkvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fördermenge des Strömungsmittels und das Querschnittsverhältnis zwischen dem Austrittsquerschnitt und dem Hals der Düsen (2) so bemessen sind, daß der aus den Düsen ausströmende Ablenkstrahl eine überschallgeschwindigkeit erreicht.
  3. 3. Ablenkvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Düse (2) aus mehreren Teildüsen (2c) zusammengesetzt ist, deren Eintritts- (2 d) und Austrittsquerschnitte nebeneinander angeordnet sind und die je einen getrennten Düsenhals (2a) aufweisen.
  4. 4. Ablenkvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine mit einer Düse (2) verbundene Brennkammer (5) von mit Rippen versehenen Wänden (5b) begrenzt ist und die Form eines Ringausschnittes hat.
  5. 5. Ablenkvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede einen Ringausschnitt bildende Brennkammer (5) innen durch radiale Trennwände (5 a) in mehrere Brennzellen (5e) unterteilt ist.
  6. 6. Ablenkvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein flüssiger Bi-Treibstoff verwendet wird, dessen Komponenten durch zwei getrennte schräge Einspritzebenen jeder Brennzelle (5 c) zugeleitet werden, wobei die eine Komponente zur Mitte jeder Brennzelle (5c) ausgerichtete Einspritzöffnungen (7a) hat und die andere Komponente zum Umfang jeder Zelle ausgerichtete Einspritzöffnungen (7 b) hat, um als Nebenwirkung eine Kühlung der Wandungen (5 b) zu erreichen.
  7. 7. Ablenkvorrichtung nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Düse (2) durch einen ringausschnittförmigen Verbindungsteil (4 b) mit konvergierendem Querschnitt an mehrere getrennte Brennzellen (5d) angeschlossen ist. B. Ablenkvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß elektrisch gesteuerte Einspritzventile (8) die einzigen beweglichen Teile der Steuerungsvorrichtung sind und so nahe wie möglich an jeder Brennkammer angebracht sind. 9. Ablenkvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Düse (2) bildenden Teildüsen (2 c) mit einer Graphitauskleidung (11) versehen sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 1031139; USA.-Patentschrift Nr. 2 943 821. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1180 251.
DES91094A 1963-05-17 1964-05-15 Ablenkvorrichtung fuer einen aus einer Schubduese ausstroemenden Strahl Pending DE1260350B (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1031139B (de) 1955-07-12 1958-05-29 Snecma Rueckstossduese mit Richteffekt
US2943821A (en) * 1950-12-30 1960-07-05 United Aircraft Corp Directional control means for a supersonic vehicle
DE1180251B (de) 1961-02-28 1964-10-22 United Aircraft Corp Durch Schub angetriebenes Fahrzeug, wie z. B. eine Rakete, bei dem in der Schubduesezum Steuern durch Zufuehrung eines Stroemungsmittels einseitig Stosswellen erzeugt werden

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