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DE1260203B - Einrichtung fuer Anzeige und Sperrung bei Kapazitaetsueberschreitung in Rechenmaschinen - Google Patents

Einrichtung fuer Anzeige und Sperrung bei Kapazitaetsueberschreitung in Rechenmaschinen

Info

Publication number
DE1260203B
DE1260203B DE1964D0046061 DED0046061A DE1260203B DE 1260203 B DE1260203 B DE 1260203B DE 1964D0046061 DE1964D0046061 DE 1964D0046061 DE D0046061 A DED0046061 A DE D0046061A DE 1260203 B DE1260203 B DE 1260203B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stop
levers
scanning
machine
release
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1964D0046061
Other languages
English (en)
Inventor
Willy Becker
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Diehl Verwaltungs Stiftung
Original Assignee
Diehl GmbH and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Diehl GmbH and Co filed Critical Diehl GmbH and Co
Priority to DE1964D0046061 priority Critical patent/DE1260203B/de
Publication of DE1260203B publication Critical patent/DE1260203B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06CDIGITAL COMPUTERS IN WHICH ALL THE COMPUTATION IS EFFECTED MECHANICALLY
    • G06C21/00Programming-mechanisms for determining the steps to be performed by the computing machine, e.g. when a key or certain keys are depressed
    • G06C21/04Conditional arrangements for controlling subsequent operating functions, e.g. control arrangement triggered by a function key and depending on the condition of the register

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mathematical Physics (AREA)
  • Computer Hardware Design (AREA)
  • Computing Systems (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)

Description

  • Einrichtung für Anzeige und Sperrung bei Kapazitätsüberschreitung in Rechenmaschinen Gegenstand der Hauptpatentanmeldung ist eine Einrichtung für Anzeige und Sperrung bei Kapazitätsüberschreitung in Rechenmaschinen, deren Zähl-und Abarbeitswerke mittels -Wertübertragungszahnstangen beschickbar sind und die im Verschiebebereich der Wertübertragungszahnstangen schwenkbar angeordnete, maschinell betätigte Fühlglieder, den Fühlgliedern zugeordnete, über Funktionsschaltgestänge gesteuerte Anschlagglieder und ein in Abhängigkeit von der Lage der Fühl- und Anschlagglieder auslösbares Einschaltglied für die Signalgabe-und/oder Rechen- bzw. Druckunterbindungsmittel aufweist, welches freigegeben wird, wenn nach dem Anlaufen des jeweils gewählten Arbeitsganges eine der jeweils funktionsbedingt zu überwachenden Zahnstangen aus der Grundstellung verschoben ist.
  • Der Erfindung liegt eine Rechenmaschine zugrunde, die außerdem einen verschiebbaren Zählwerkschlitten mit einem Haupt- und einem Umdrehungszählwerk sowie eine vor Beginn eines Rechenvorganges einstellbare Kommaeinrichtung aufweist.
  • Das maschinelle Eintragen bzw. Übernehmen von Multiplikations- oder Divisionswerten aus dem Stiftschlitten oder einem Hilfswerk in das Betragsschaltwerk, das Hauptzählwerk oder das Umdrehungszählwerk sowie das Einbringen dieses Wertes in das Druckwerk erfolgt nach Betätigen entsprechender Funktionstasten durch die Wertübertragungszahnstangen. Die Anzahl der Wertübertragungszahnstangen entspricht der maximal in der Maschine vorgesehenen Stellenzahl, welche das Hauptzählwerk aufweist, während das Betragsschaltwerk und das Umdrehungszählwerk mit weniger Stellen versehen sind. Ist bei einem Werteintrag in eines der letztgenannten Werke eine der über der obersten Rechenstelle angeordneten Zahnstangen aus der Nullstellung verschoben, so wird die Kapazität des Werkes überzogen.
  • Da das Hauptzählwerk die gleiche Stellenzahl wie die Wertübertragungszahnstangen aufweist, ist bei einem Werteintrag in dieses ein Kapazitätsüberzug nur möglich, wenn es, um einen stellengerechten Dividendeneintrag zu erhalten, durch die voreinstellbare Festkomma-Einrichtung vor dem Dividendeneintrag um die jeweils eingestellte Kommastellenzahl aus seiner Nullage nach rechts verschoben wird.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine Einrichtung zu schaffen, mit der alle in der Maschine angeordneten Wertaufnahmewerke entsprechend der jeweiligen Maschinenfunktion abwechselnd auf ihre maximale Stellenkapazität überwachbar sind, bei der aber auch eine eventuelle Kapazitätsveränderung in einem Aufnahmewerk, beispielsweise die Kapazitätsverringerung eines in einem verschiebbaren Zählwerksschlitten angeordneten Hauptzählwerkes bei einem Dividendeneintrag mit Kommastellen berücksichtigt wird und die beim Überschreiten der jeweils zulässigen Stellenzahl die Signalgabe- und/oder Rechen- bzw. Druckunterbindungsmittel einschaltet.
  • Nach der Erfindung wird vorgeschlagen, über die Fühlglieder Auslösehebel zu verschwenken, welche in Ruhestellung der Wertübertragungszahnstangen einerseits Druckhämmer eines Druckwerkes, andererseits Abtasthebel sperren, die außer den funktionsbedingt verstellbaren Anschlaggliedern auch noch weitere, über Kommavorwahlmittel einstellbare Anschlagglieder abfühlen und durch die Abfühlschaltbewegung das Einschaltglied betätigen.
  • Durch Betätigen einer Maltaste zum Einbringen eines Multiplikanden in das Betragsschaltw erk, einer Geteilttaste zum Einbringen eines Dividenden in das Hauptzählwerk oder einer Resultattaste zum Einbringen eines Multiplikators in das Umdrehungszählwerk bzw. eines Divisors in das Betragsschaltwerk sind in den eventuell zu überwachenden Stellen die Anschlagglieder in verschiedene Stellungen verlegbar. Durch Verschieben der Wertübertragungszahnstangen aus ihrer Grundstellung werden die Fühlglieder in Arbeitsstellung gebracht und durch eine maschinengesteuerte Schalteinrichtung über die Auslösehebel die zugehörigen Druckhämmer eines Druckwerkes freigegeben. Die Auslösehebel in den eventuell zu überwachenden Stellen geben dabei Abtasthebel frei, welche bei entsprechender Stellung der Anschlagglieder verschwenkbar sind und dadurch das ihnen zugeordnete Einschaltglied in Wirkstellung bringen. In den eventuell bei einem Dividendeneintrag zu überwachenden Stellen müssen in einer Rechenstelle beide Anschlagglieder eine den Fühlhebel freigebende Lage einnehmen, um das Einschaltglied in Wirkstellung zu bringen.
  • Einzelheiten der Erfindung gehen aus der nachfolgenden Beschreibung eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles hervor. Die Figur zeigt eine Seitenansicht einer in einer Rechenmaschine angeordneten Einrichtung nach der Erfindung.
  • Eine ein nicht dargestelltes Symbolrad des Druckwerkes auf die jeweils eingeschaltete Rechenfunktion einstellende Symbolzahnstange 75 ist unter der Kraft einer an ihr angreifenden Feder 76 nach links verschiebbar. In eine Verzahnung 77 der Symbolzahnstange 75 greift ein im Maschinengestell 40 gelagertes Zwischenrad 78, welches dauernd mit einem auf einer Welle 80 befestigten Zahnrad 79 kämmt. Durch Verschieben der Zahnstange 75 nach links wird folglich die Welle 80 im Uhrzeigergegensinn verschwenkt. In den eventuell zu überwachenden Rechenstellen sind auf der Welle 80 Anschlagscheiben 81 befestigt. Die über der höchsten, für einen Multiplikandeneintrag zulässigen Rechenstelle angeordnete Scheibe 81 weist an ihrem Umfang eine Ausnehmung 82 und die über der höchsten, für einen Multiplikator- oder einen Divisoreintrag zulässigen Stelle angeordnete Scheibe 81 eine Ausnehmung 84 auf. In den eventuell für einen Dividendeneintrag mit Kommastellen abzustreichenden Rechenstellen weisen die Scheiben 81 Ausnehmungen 83 auf.
  • Durch Einleiten einer Maschinenfunktion werden die ihr zugeordneten Scheiben 81 mit ihren Ausnehmungen 82, 83 oder 84 unter abgewinkelte Lappen 85 von auf einer Hohlachse 86 gelagerten Abtasthebeln 87 geschwenkt. Die Abtasthebel 87 weisen abgewinkelte Lappen 88 auf, an denen Arme 89 von Auslösehebeln 90 angreifen, welche die Abtasthebel 87 in einer wirkungslosen Lage halten. Nach Freigabe durch die Arme 89 legen sich die Abtasthebel 87 unter der Kraft von an ihnen angreifenden, mit dem anderen Ende an einer Achse 91 des Maschinengestells 40 befestigten Federn 92 mit ihren Lappen 85 an die Anschlagscheiben 81 an. Ist eine der Ausnehmungen 82, 83 oder 84 im Schwenkbereich eines Lappens 85, so wird der jeweilige Abtasthebel 87 weiter im Uhrzeigergegensinn verschwenkt als die übrigen und druckt dabei mit einer Kante 93 auf eine allen Abtasthebeln 87 zugeordnete, seitlich in einem Winkelhebel 94, 95 befestigte Achse 96. Dadurch wird der Winkelhebel 94, 95 ebenfalls im Uhrzeigergegensinn verschwenkt. über einen seitlich in dem Arm 95 befestigten Bolzen 97 ist eine bekannte Signalgabe-, Rechen- oder Druckunterbindungseinrichtung einschaltbar. Der Winkelhebel 94, 95 ist auf einer in der Hohlachse 86 schwenkbar gelagerten Welle 121 befestigt.
  • Die Auslösehebel 90 sind auf einer Achse 98 schwenkbar gelagert und weisen abgewinkelte Arme 99 zum Verriegeln von Druckhämmern 100 eines Druckwerkes 7101 auf. An Armen 103 der Auslösehebel 90, welche in Grundstellung an einem maschinenfesten Anschlag 122 anliegen, sind Fühlglieder 104 angelenkt, die in Nullstellung der Maschine unter der Kraft von an ihnen angreifenden, mit ihren anderen Enden an einer Achse 105 des Maschinengestells 40 befestigten Federn 106 mit rechtwinklig abgebogenen Lappen 9.07 an Wertübertragungszahnstangen 53 in Anlage gehalten werden. Beim Verschieben der Zahnstangen 53 aus ihrer Grundstellung nach links folgen die Lappen 107 nach, die Fühlglieder 104 werden durch die Federn 106 im Uhrzeigersinn verschwenkt, bis sie an einem Auslösebalken 108 anliegen. Dabei gelangt eine Schaltkante 114 der Fühlhebel 104 in Aussparungen 109 des Auslösebalkens 108. Der Auslösebalken 108 ist beiderseits an Schubstangen 110 angelenkt, die in Führungen 123, 124 nahezu vertikal in der Maschine verschiebbar sind. Die Schubstangen 110 sitzen unter der Kraft von an ihnen angreifenden Federn 111 mit Rollen 112 an Kurvenscheiben 113 der Maschinenhauptwelle 32 auf und sind mit einem Langloch 125 auf der Maschinenhauptwelle 32 geführt.
  • über die Kurvenscheiben 113 wird beim Drehen der Maschinenhauptwelle 32 der Auslösebalken 108 nach oben verschoben; die an ihm anliegenden Fühlglieder 104 werden angehoben und die zugehörigen Auslösehebel 90 im Uhrzeigersinn verschwenkt. Beim Verschwenken der Auslösehebel90 geben die Arme die zugehörigen Druckhämmer 100 und die Arme 89 die entsprechenden Abtasthebel 87 frei.
  • In den bei einem Dividendeneintrag mit Kommastellen eventuell zu überwachenden Zählwerkstellen weisen die Abtasthebel 87 seitlich Stifte 115 auf, welche mit auf einer Kommaeinstellwelle 116 befestigten Anschlagscheiben 117 zusammenarbeiten. Für jede einstellbare Kommastelle ist eine Anschlagscheibe 117 vorgesehen. Die Scheiben 117 weisen an ihrem Umfang, wendelförmig angeordnet, je eine Ausnehmung 118 auf. Auf der Kommaeinstellwelle 116 ist ferner ein Ritzel119 befestigt, welches mit einem von Hand verstellbaren Kommaschieber 120 kämmt. Durch Einstellen eines Festkommas über den Schieber 120 wird die nach Verschieben des Zählwerkschlittens um die jeweilige Kommastellenzahl nach rechts über der obersten Hauptzählwerkstelle liegende Anschlagscheibe 117 mit ihrer Ausnehmung 118 in den Schwenkbereich des Stiftes 115 gebracht. Die in den bei einen Dividendeneintrag zu überwachenden Stellen vorgesehenen Abtasthebel 87 werden somit nach Freigabe erst verschwenkt, wenn sowohl ihr Lappen 85 in die Ausnehmung 83 der Scheiben 81 als auch ihr Stift 115 in die Ausnehmung 118 der Scheiben 117 einschwenken kann.
  • Zur Funktionserläuterung der Einrichtung sei angenommen, daß das Betragsschaltwerk eines Rechenwerkes maximal zwölf, das Umdrehungszählwerk maximal acht und das Hauptzählwerk maximal sechzehn Rechenstellen aufweise. Dementsprechend sind auch sechzehn Wertübertragungszahnstangen 53 vorhanden. Durch die voreinstellbare Festkomma-Einrichtung solle maximal vier Kommastellen vorwählbar sein. Zum überwachen eines Multiplikandeneintrages ist in der dreizehnten Rechenstelle eine Anschlagscheibe 81 mit der Ausnehmung 82, zum Überwachen eines Multiplikator- oder Divisoreintrages ist in der neunten Rechenstelle eine Scheibe 81 mit der Ausnehmung 84 und zum überwachen eines Dividendeneintrages mit Kommastellen ist in der sechzehnten, fünfzehnten, vierzehnten und dreizehnten Rechenstelle je eine Scheibe 82. mit- der Ausnehmung 83 und eine Scheibe 117 mit einer Ausnehmung 118 vorgesehen.
  • Beim Betätigen der einen Multiplikandeneintrag herbeiführenden Maltaste wird in bekannter Weise ein Stufenanschlag od. dgl. verschwenkt. Dieser Stufenanschlag begrenzt den Verschiebeweg der Symbolzahnstange 75, die unter dem Zug der Feder 76 steht, so daß bei Freigabe der Symbolzahnstange 75 die in der dreizehnten Rechenstelle angeordnete Scheibe 81 mit ihrer Ausnehmung 82 unter den Lappen 85 des zugehörigen Abtasthebels 87 gelangt. Gleichzeitig wird der Antriebsmotor eingeschaltet und die Maschinenhauptwelle 32 für eine Umdrehung freigegeben. Die einen Wert beinhaltenden Zahnstangen 53 werden in bekannter Weise durch Federkraft nach hinten verschoben und bringen den einzutragenden Wert zunächst in das Druckwerk 101.. Dabei geben die Zahnstangen 53 die Fühlglieder 104 frei, so daß letztere von den Federn 106 mit ihren Schaltkanten 114 über den Auslösebalken 108 geschwenkt werden. Nach etwa einer halben Umdrehung der Maschinenhauptwelle 32 heben die Kurvenscheiben 113 den Auslösebalken 108 und die verschwenkten Fühlglieder 104 an; die zugehörigen Auslösehebel 90 werden im Uhrzeigersinn verschwenkt und die Druckhämmer 100 zum Abdruck des Wertes freigegeben.
  • Sind einige der mit Armen 89 versehenen Auslösehebel 90 verschwenkt, so legen sich deren zugehörige Abtasthebel 87 mit ihren Lappen 85 an die Anschlagscheiben 81 an. Ist auch in der dreizehnten Rechenstelle ein Wert enthalten, so taucht der Abtasthebel 87 dieser Stelle unter der Kraft der Feder 92 mit seinem Lappen 85 in die Ausnehmung 82 ein und löst über die Kante 93 das Einschaltglied 94, 95 aus. Beim Vorhub der Zahnstangen 53 wird der abgedruckte Wert in bekannter Weise in das Betragsschaltwerk übernommen und, nachdem die Druckhämmer 100 maschinell in Grundstellung gebracht sind, die Fühlglieder 104 in ihre Ruhelage geschwenkt, wodurch die Druckhämmer 100 verriegelt und die Abtasthebel 87 in ihre wirkungslose Lage gebracht werden.
  • Durch Betätigen einer Isttaste zum Einbringen eines Multiplikators oder eines Divisors wird über die Symbolzahnstange 75 die in der neunten Rechenstelle angeordnete Scheibe 81 mit ihrer Ausnehmung 84 in den Schwenkbereich des Lappens 85 des Abtasthebels 87 verdreht. Ist in der neunten Stelle ein Wert enthalten, so erfolgt somit, wie bereits beschrieben, ebenfalls das Auslösen des Einschaltgliedes 94, 95.
  • Durch Betätigen einer Geteilttaste zur Erzielung des Dividendeneintrags werden über die Symbolzahnstange 75 die Anschlagscheiben 81 der dreizehnten, vierzehnten, fünfzehnten und sechzehnten Rechenstelle mit ihren Ausnehmungen 83 unter die Lappen 85 gedreht. Bei Divisionen mit einer, zwei, drei oder vier Kommastellen wird der Kommaschieber 120 vor Beginn der Rechnung um einen, zwei, drei oder vier Schritte nach links verschoben, wodurch eine der in der sechzehnten, fünfzehnten, vierzehnten oder dreizehnten Rechenstelle angeordneten Anschlagscheiben 117 mit ihrer Ausnehmung 118 in den Schwenkbereich des Stiftes 115 des jeweiligen Abtasthebels 87 gelangt. Mit jeder Kommastelle verringert sich die Kapazität des Hauptzählwerkes um eine Stelle, da dieses vor einem Werteintrag, um einen stellengerechten Dividendeneintrag zu erhalten, um die jeweils eingestellte Kommastellenzahl nach rechts verlegt wird. Ein beispielsweise drei Stellen hinter dem Komma aufweisender Dividend darf bei dem vorgesehenen sechzehnstelligen Hauptzählwerk somit maximal dreizehnstellig sein. Wird die Zahnstange 53 der vierzehnten Stelle aus ihrer Nullage verschoben und der zugehörige Abtasthebel 87 freigegeben, so schwenkt dessen Stift 115 in die Ausnehmung 118 der Scheibe 117 und dessen Lappen 85 in die Ausnehmung 83 der Scheibe 81, wodurch das Einschaltglied 94, 95 in Auslösestellung gelangt.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Einrichtung für Anzeige und Sperrung bei Kapazitätsüberschreitung in Rechenmaschinen, deren Zähl- und Arbeitswerke mittels Wertübertragungszahnstangen beschickbar sind, und die im Verschiebebereich der Wertübertragungszahnstangen schwenkbar angeordnete, maschinell betätigte Fühlglieder, den Fühlgliedern zugeordnete, über Funktionsschaltgestänge gesteuerte Anschlagglieder und ein in Abhängigkeit von der Lage der Fühl- und Anschlagglieder auslösbares Einschaltglied für die Signalgabe- und/oder Rechen- bzw. Druckunterbindungsmittel aufweist, welches freigegeben wird, wenn nach dem Anlaufen des jeweils gewählten Arbeitsganges eine der jeweils funktionsbedingt zu überwachenden Zahnstangen aus der Grundstellung verschoben ist, nach Patentanmeldung D 44060 IX e / 42m 1 (deutsche Auslegeschrift 1254 890) und die außerdem einen verschiebbaren Zählwerkschlitten mit einem Haupt- und einem Umdrehungszählwerk sowie eine vor Beginn eines Rechenvorganges einstellbare Kommaeinrichtung aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß über die Fühlglieder (104) Auslösehebel (90) verschwenkbar sind, welche in Ruhestellung der Wertübertragungszahnstangen (53) einerseits Druckhämmer (100) eines Druckwerkes (101) andererseits Abtasthebel (87) sperren, die außer den funktionsbedingt verstellbaren Anschlaggliedern (81) auch noch weitere, über Kommavorwahlmittel (119, 120) einstellbare Anschlagglieder (117) abfühlen und durch die Abfühlschaltbewegung das Einschaltglied (94, 95) betätigen.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die an den Auslösehebeln (90) schwenkbar angelenkten, unter dem Zug an ihnen angreifender Federn (106) an den Wertübertragungszahnstangen (53) anliegenden Fühlglieder (104) durch Ausschwenken aus der Ruhestellung mit maschinengetriebenen Schaltmitteln (108) kuppelbar und von diesen in eine die Auslösehebel (90) in die Wirklage verschwenkende Stellung anhebbar sind.
  3. 3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß alle Auslösehebel (90) auf einer gemeinsamen, maschinenfesten Achse (98) schwenkbar gelagert und außer mit an sich bekannten abgewinkelten Lappen (99) zum Verriegeln der ihnen zugeordneten Druckhämmer (100) mit Auslegern (89) zum Sperren bzw. Freigeben der Abtasthebel (87) versehen sind.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die über ein Funktionsschaltgestänge (75, 78, 79) bzw. die über die Kommavorwahlmittel (119, 120) einstellbaren Anschlagglieder (81 bzw. 117) auf verschiedenen, im Maschinengestell (40) gelagerten Wellen (80 bzw. 116) befestigt und den Abtasthebeln (87) derart zugeordnet sind, daß die jeweils in der gleichen Rechenstelle angeordneten Anschlagglieder (81, 117) durch an den Abtasthebeln (87) angeordnete Anschlagstifte (7115) und/oder Anschlagkanten (85) gleichzeitig abfühlbar sind.
  5. 5. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die über das Funktionsschaltgestänge (75, 78, 79) verstellbaren Anschlagglieder (871) als Scheiben ausgebildet sind, welche an ihrem Umfang, den Maschinenfunktionen -entsprechend, zueinander versetzt angeordnete Ausnehmungen (82, 83, 84) aufweisen und die durch Einleiten der verschiedenen Maschinenfunktionen in unterschiedliche Stellungen schwenkbar sind.
  6. 6. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die über die Kommävorwahlmittel (1l9, 120) einstellbaren Anschlagglieder (117) als Scheiben ausgebildet sind, welche an ihrem Umfang der maximalen Kommastellenzahl entsprechend wendelförmig angeordnete Ausnehmungen (118) aufweisen und die durch Einstellen verschiedener Kommastellenzahlen in unterschiedliche Stellungen schwenkbar sind.
  7. 7. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtasthebel (87) schwenkbar auf einer maschinenfesten Achse (86) gelagert sind und sich nach Freigabe durch die Auslösehebel (90) unter der Kraft von an ihnen angreifenden Federn (92) mit den Anschlagstiften (115) und/oder Anschlagkanten (85) an die ihnen zugeordneten Anschlagglieder (81, 117) anlegen bzw. in den bei bestimmten Maschinenfunktionen zu überwachenden Stellen in deren Ausnehmungen (82, 83, 84, 118) einschwenken. B. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtasthebel (87) Schaltkanten (93) zum Verlegen des allen Abtasthebeln (87) gemeinsam zugeordneten Einschaltgliedes (94, 95) in Auslösestellung aufweisen.
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