DE1260195B - Manometer - Google Patents
ManometerInfo
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- DE1260195B DE1260195B DE1960S0068339 DES0068339A DE1260195B DE 1260195 B DE1260195 B DE 1260195B DE 1960S0068339 DE1960S0068339 DE 1960S0068339 DE S0068339 A DES0068339 A DE S0068339A DE 1260195 B DE1260195 B DE 1260195B
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- piston
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- Pending
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01L—MEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
- G01L7/00—Measuring the steady or quasi-steady pressure of a fluid or a fluent solid material by mechanical or fluid pressure-sensitive elements
- G01L7/16—Measuring the steady or quasi-steady pressure of a fluid or a fluent solid material by mechanical or fluid pressure-sensitive elements in the form of pistons
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Measuring Fluid Pressure (AREA)
Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
GOIl
Deutsche Kl.: 42 k-10/01
Nummer: 1260195
Aktenzeichen: S 68339 IX b/42 k
Anmeldetag: 3. Mai 1960
Auslegetag: 1. Februar 1968
Die Erfindung bezieht sich auf ein Manometer zur Manometer Messung von kurzzeitigen Veränderungen unterworfenen
Drücken mit in einem mit einem Medium-
einlaßkanal versehenen und durch eine Verschlußkappe abdichtend verschlossenen Gehäuse entgegen
der Kraft einer Feder auf Grund dieser Drücke bewegbarem Kolben, der einen über einer Skala
spielenden Zeiger bewegt, und mit einem in der Zufuhrleitung des Mediums angeordneten hydraulischen
Widerstand.
Bei einem bekannten Manometer, das einen in einem Gehäuse entgegen der Kraft einer Feder auf
Grund dieses Druckes bewegbaren Kolben aufweist, welcher einen über einer Skala spielenden Zeiger bewegt,
wirkt das Druckmedium unmittelbar auf den mit einer Dichtkappe versehenen Kolben. Plötzliche
Druckänderungen wirken sich auf den Kolben aus, der somit rasche Bewegungen ausführt, die auf den
Zeiger übertragen werden. Dies führt zu hohen Beanspruchungen. Außerdem wird die Ablesung erschwert.
Einen Vorteil bringt schon ein bekanntes Manometer, das einen in der Zufuhrleitung des Druckmediums
angeordneten hydraulischen Widerstand aufweist. Die Ausbildung dieses Manometers erfordert
jedoch relativ hohe Herstellungskosten, außerdem ist die Ausbildung störanfällig, und eine
Dämpfung des Zeigers bei starken Druckstößen tritt nur in beschränktem Maß ein.
Aufgabe der Erfindung ist es, die bekannten Manometer dahingehend zu verbessern, daß mit einfachen
Mitteln eine noch wirkungsvollere Dämpfung der Druckstöße erzielt wird, so daß die Anzeige
praktisch nicht mehr von diesen Druckstößen beeinflußt wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß bei der eingangs genannten Vorrichtung der
Kolben in der Gehäusekammer, in die der Mediumeinlaßkanal mündet und in welcher der Kolben mit
Abstand von der Wand der Gehäusekammer geführt wird, mittels der Kraft der Feder gegen die Verschlußkappe
gedrückt wird und daß der Kolben ein Sackloch aufweist, dessen offenes Ende der Verschlußkappe
zugewandt ist und das mit der Gehäusekammer über einen Drosselkanal oder deren mehrere
in Verbindung steht.
Die Erfindung bringt erhebliche Vorteile. Der Aufbau des erfindungsgemäßen Manometers ist äußerst
einfach und daher störunanfällig. Gleichwohl wird mit dem erfindungsgemäßen Manometer eine äußerst
wirksame Dämpfung der Druckstöße erreicht. Vorzugsweise wird das erfindungsgemäße Manometer als
Anmelder:
Scovill Manufacturing Company,
Waterbury, Conn. (V. St. A.)
Vertreter:
Dipl.-Ing. H. Görtz, Patentanwalt,
6000 Frankfurt, Schneckenhofstr. 27
Als Erfinder benannt:
Charles Passaggie, Flushing, N. Y. (V. St. A.) - -
Hochdruckmeßgerät eingesetzt. Die in Hochdruckanlagen auftretenden sehr hohen Druckstöße werden
erfindungsgemäß äußerst wirksam gedämpft. Der Zeiger wird von diesen Druckstößen praktisch nicht
beeinflußt, so daß plötzliche Beanspruchungen des Zeigers vermieden werden und eine einwandfreie
Ablesung jederzeit möglich ist.
Gemäß einer Ausführungsform besteht der Drosselkanal aus einer in der Kolbenwand vorgesehenen
Bohrung. Eine alternative Ausführungsform besteht darin, daß der Drosselkanal mindestens eine
in einem an der Verschlußkappe des Gehäuses anliegenden Flansch des Kolbens vorgesehene Nut ist.
Beiden alternativen Ausführungen ist der Vorteil der äußerst einfachen Herstellung gemeinsam.
An Hand der Zeichnung sei die Erfindung näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine Draufsicht auf das Manometer,
F i g. 2 eine Schnittansicht längs der Linie II-II in
Fig. 3 und
F i g. 3 eine Seitenansicht des Manometers nach Fig. 1, jedoch ohne Gehäuse.
Das Manometer weist ein Gehäuse 15 mit einer Gehäusekammer 15 α auf, in welche ein Kolben 16
aufgenommen ist, der unter der Kraft einer Feder 17 steht und über einen Arm 39 auf eine Welle 18 wirkt,
welche an einem Bügel 19 gelagert ist und einen Zeiger 20 trägt, der über einer Skala 21 bewegbar
ist, welche innerhalb eines Gehäusedeckels 23 untergebracht ist. Am Gehäuse befindet sich ein Mediumanschlußstück
24, dessen Inneres über einen Mediumeinlaßkanal 25 (F i g. 2) mit der Gehäusekammer
15 α kommuniziert.
709 747/274
Die Gehäusekammer 15 α ist gestuft und weist die vier Durchmesser a, b, c und d unter Bildung von
Schultern d, b' und d auf. Der Bohrungsabschnitt mit
dem Durchmesser α trägt ein Innengewinde, in das eine Verschlußkappe 26 unter Zwischenlage eines
Dichtungsringes 28 eingeschraubt ist. Auf der Innenseite der Verschlußkappe 26 befindet sich ein Vorsprung
27 mit konischer Seitenfläche 27 a. Der Kolben 16 hat an dem der Verschlußkappe benachbarten
Ende ein Sackloch 29, dessen Außenkante zu einer
konischen Fläche 32 abgeflacht ist, die in geringem Abstand von der konischen Seitenfläche 27 a des
Vorsprunges 27 hegt. Der Kolben 16 weist weiterhin an seinem offenen Ende einen Außenflansch 30 auf,
an dessen Innenseite sich die Feder 17 abstützt und dessen Außenseite eine oder mehrere Nuten 31 aufweist,
so daß eine kommunizierende Verbindung zwischen dem Mediumeinlaßkanal 25 und dem Sackloch
29 besteht. Alternativ oder kumulativ zu der Nut bzw. zu den Nuten 31 ist in der Kolbenwandung eine
Bohrung 33 vorgesehen.
Der vordere Teil 34 des Kolbens 16 hat einen dem Durchmesser d des Gehäuses entsprechenden
Durchmesser und ist somit geführt. Dichtungen 35, die von einer Ringplatte 36, an welcher sich die
Feder 17 abstützt, an Ort und Stelle gehalten werden, gewährleisten die Abdichtung. An dem Kolbenvorderteil
34 sitzt ein Vorsprung 37, der den Arm 39 berührt.
Für eine einwandfreie Beweglichkeit des Zeigers 20 sorgt eine mittels Schrauben 41 befestigte Abstandsplatte
40 mit Ausnehmung 40 a. Eine nicht dargestellte Feder hält den Arm 39 in Anlage an
dem Vorsprung 37. Der Bügel 19 hat einen abgewinkelten Arm 43, in welchem zwei parallele Schlitze
vorgesehen sind, durch die Schrauben 44 α hindurchragen, welche den Bügel am Gehäuse festlegen. Die
Schlitze gewährleisten eine Nulleinstellung des Zeigers, die ja durch die Lage des Bügels 19 bestimmt,
wird. Mittels einer Stellschraube 46, die in ein Gewindeloch 45 des Bügels 19 eingeschraubt ist
und auf das Gehäuse 15 drückt, kann eine Eichung des Manometers je nach der gewählten Stärke der
Feder 17 erfolgen. Nach vorgenommener Eichung wird die Stellschraube 46 mit einer Kontermutter 47
festgezogen. Bei der Eichung des Manometers bleibt der Winkel Θ konstant, so daß die Nulleinstellung
nicht geändert wird.
Im Betrieb wird die Mediumleitung an das Mediumanschlußstück 24 angeschlossen. Das Druckmedium
tritt über den Mediumeinlaßkanal 25 und die Nuten 31 und/oder die Bohrung 33 in das Sackloch
29 ein. Auf Grund des aufgebauten Druckes im Sackloch 29 wird der Kolben 16 gegen die Wirkung
entsprechende Strecke verschoben. Diese Verschiebung wird durch den Zeiger 20 angezeigt. Wesentlich
ist, daß eine verhältnismäßig große Druckmittelmenge aus der Gehäusekammer 15 α in das Sackloch
gelangen muß, um einen Ideinen Kolbenweg hervorzurufen. Die Nuten 31 bzw. Bohrungen 33 gewährleisten
eine wirksame Dämpfung der Kolbenbewegung, so daß auch bei starken plötzlichen Druckveränderungen keine stoßartige Bewegung des
Kolbens auftritt.
Claims (4)
1. Manometer zur Messung von kurzzeitigen Veränderungen unterworfenen Drücken mit in
einem mit einem Mediumeinlaßkanal versehenen und durch eine Verschlußkappe abdichtend verschlossenen
Gehäuse entgegen der Kraft einer Feder auf Grund dieser Drücke bewegbarem Kolben,
der einen über einer Skala spielenden Zeiger bewegt, und mit einem in der Zufuhrleitung des
Mediums angeordneten hydraulischen Widerstand, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben
(16) in der Gehäusekammer (15 a), in die der Mediumseinlaßkanal (25) mündet und in welcher
der Kolben mit Abstand von der Wand der Gehäusekammer geführt wird, mittels der Kraft der
Feder (17) gegen die Verschlußkappe (26) gedrückt wird und daß der Kolben (16) ein Sackloch
(29) aufweist, dessen offenes Ende der Verschlußkappe (26) zugewandt ist und das mit der
Gehäusekammer (15 a) über einen Drosselkanal oder deren mehrere (31, 33) in Verbindung steht.
2. Manometer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Drosselkanal aus einer in
der Kolbenwand vorgesehenen Bohrung (33) besteht.
3. Manometer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Drosselkanal als mindestens
eine in einem an der Verschlußkappe (26) anliegenden Flansch (30) des Kolbens (16)
vorgesehene Nut (31) ausgebildet ist.
4. Manometer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der wirksame Durchmesser des
Flansches (30) des Kolbens (16), der dem Druck des Mediums ausgesetzt ist, kleiner ist als der
Durchmesser (b) der Gehäusekammer (15 α), um
einen Mediumsdurchgang zu der und durch die Nut (31) zu ermöglichen.
der Feder 17 je nach der Größe des Druckes um eine 55 tember 1943.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 448152;
USA.-Patentscb.rift Nr. 2 498 366; »Archiv für Technisches Messen«, V1343-4, Sep-
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
709 747/274 1. 68 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1960S0068339 DE1260195B (de) | 1960-05-03 | 1960-05-03 | Manometer |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE1960S0068339 DE1260195B (de) | 1960-05-03 | 1960-05-03 | Manometer |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1260195B true DE1260195B (de) | 1968-02-01 |
Family
ID=7500212
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1960S0068339 Pending DE1260195B (de) | 1960-05-03 | 1960-05-03 | Manometer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1260195B (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE448152C (de) * | 1924-10-29 | 1927-08-12 | Adolf Mueller | Kolbenmanometer |
| US2498366A (en) * | 1946-01-10 | 1950-02-21 | Greer Hydraulics Inc | Automatic gauge valve |
-
1960
- 1960-05-03 DE DE1960S0068339 patent/DE1260195B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE448152C (de) * | 1924-10-29 | 1927-08-12 | Adolf Mueller | Kolbenmanometer |
| US2498366A (en) * | 1946-01-10 | 1950-02-21 | Greer Hydraulics Inc | Automatic gauge valve |
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