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DE126008C - - Google Patents

Info

Publication number
DE126008C
DE126008C DENDAT126008D DE126008DA DE126008C DE 126008 C DE126008 C DE 126008C DE NDAT126008 D DENDAT126008 D DE NDAT126008D DE 126008D A DE126008D A DE 126008DA DE 126008 C DE126008 C DE 126008C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
calendar
clockwork
cord
spring
hand
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT126008D
Other languages
English (en)
Publication of DE126008C publication Critical patent/DE126008C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B19/00Indicating the time by visual means
    • G04B19/24Clocks or watches with date or week-day indicators, i.e. calendar clocks or watches; Clockwork calendars
    • G04B19/243Clocks or watches with date or week-day indicators, i.e. calendar clocks or watches; Clockwork calendars characterised by the shape of the date indicator
    • G04B19/24346Clocks or watches with date or week-day indicators, i.e. calendar clocks or watches; Clockwork calendars characterised by the shape of the date indicator band-shaped
    • G04B19/2436Driving or releasing mechanisms wherein the date indicators are driven or released mechanically by a clockwork movement
    • G04B19/24373Driving or releasing mechanisms wherein the date indicators are driven or released mechanically by a clockwork movement driven or released stepwise by an energy source which is released at determined moments by the clockwork movement

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromechanical Clocks (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Neuerung an solchen Kalendern, bei welchen ein den Aufdruck der Daten, Wochentage und dergl. tragender Papierstreifen nach Ablauf von je 24 Stunden durch Auslösung eines von einem Uhrwerk allmählich aufgezogenen Spannwerkes selbsttätig weitergeschaltet wird, so dafs der das nächste Datum tragende Abschnitt dieses Streifens sichtbar wird.
Bei den bisher bekannten Kalendern dieser Art, wie sie z. B. durch die Patentschrift 40g 16 bekannt geworden sind, wird das Kalenderschaltwerk durch ein Zahnradgetriebe aufgezogen, welches beständig die Feder desselben spannt. Die Auslösungsvorrichtung ist hierbei am Schaltwerk angebracht. Bei dieser Anordnung müssen Schaltwerk und Uhrwerk nahe bei einander sein, was sich in vielen Fällen praktisch schwer ausführen läfst.
Nach vorliegender Erfindung wird zur Uebertragung der Kraft des Uhrwerkes auf das aufzuziehende Schaltwerk des Kalenders eine Schnur oder ein ähnliches Zugorgan benutzt und ist, um dies praktisch in einfacher Weise zu ermöglichen, die Auslösungsvorrichtung an dem Uhrwerk angeordnet. Hierdurch wird nicht nur die räumliche Anordnung des Kalenders von dem Uhrwerk, abgesehen von der Verbindung durch das Zugorgan, gänzlich unabhängig, sondern es können auch durch ein einziges Uhrwerk mehrere Kalender, welche durch je ein Zugorgan mit dem Uhrwerk verbunden sind, gleichzeitig weiter geschaltet werden.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist eine solche Einrichtung, bei vvelcher das Uhrwerk mit dem Kalender und der zur Veränderung des Datums dienenden Vorrichtung in einem gemeinsamen Gehäuse angeordnet ist, in
Fig. ι im Längsschnitt,
Fig. 2 in Seitenansicht dargestellt.
Fig. 3 zeigt eine ähnliche Einrichtung, bei welcher der Kalender selbst nur die Einrichtung zum Umwechseln des Datums mit dem Schaltwerk trägt, das Uhrwerk und die Auslösevorrichtung aber vom Kalender getrennt angeordnet ist.
Der Papierstreifen, welcher den Aufdruck für die sämmtlichen Tage eines Jahres oder anderen Zeitabschnittes nach Datum, Monat und Wochentag trägt, ist, wie üblich, zu einer Rolle α aufgewickelt, welche in dem Gehäuse b um eine Spindel c lose drehbar ist. Das Ende des Streifens ist an der Vorderseite des Gehäuses oben über einen Stift oder eine Rolle d geführt und an dieser so weit herabgezogen, dafs, wie aus Fig. 3 ersichtlich, durch Oeffnungen in der Vorderwand dieses Gehäuses Monat, Datum und Wbchentagsname des betreffenden Tages sichtbar werden.
Am unteren Ende des Gehäuses b ist der Papierstreifen zwischen zwei Walzen e und f hindurchgeführt, die an ihrer Umfläche zweckmäfsig mit Gummi oder dergl. überzogen sind und das Papierblatt fest zwischen sich fassen. Die Achsen der beiden Walzen e und f tragen aufserhalb des Gehäuses Zahnräder g bezw. /7, die mit einander in Eingriff stehen und deren Drehung entgegen der den Streifen weiterschaltenden Drehungsrichtung durch eine Sperrfeder i verhindert wird. Das Zahnrad h steht mit einem Zahnrade k in Eingriff, auf dessen Achse ein Federgehäuse / drehbar angeordnet ist, das eine Spiralfeder enthält, die, wie bei den Federn
gewöhnlicher Uhrwerke üblich, mit einem Ende an der Achse, mit dem anderen am Gehäuse befestigt ist, so dafs die Feder bei der Drehung des Gehäuses / im Sinne des Uhrzeigers gespannt wird. Eine am Federgehäuse vorgesehene Schaltklinke geht, wie bei Uhrfedern üblich, bei dieser Drehung lose über die Zähne eines mit dem Rade k verbundenen Schaltrades hinweg, kommt aber bei der Rückwärtsbewegung der Trommel mit diesem Schaltrade in Eingriff, so dafs hierbei durch die Spannung der Feder die Walzen e und f entsprechend gedreht werden, die dadurch den Papierstreifen weiter von der Rolle α abziehen und so das Datum ändern.
Das Aufziehen des Federtriebwerkes erfolgt durch ein Uhrwerk gewöhnlicher Art, welches auf der Zeichnung nicht dargestellt ist. Auf einer von diesem Uhrwerk gedrehten Spindel n, welche sich beispielsweise in der Stunde einmal um sich selbst dreht, also der Minutenzeigerspindel, ist eine Schnurscheibe ο lose drehbar angebracht, die mit einer am Umfange der Federtrommel / vorgesehenen Schnurscheibe durch die Treibschnur verbunden ist. Aufserdem ist auf dieser Spindel η ein Zahnrad jp ebenfalls lose angeordnet, das mit Hülfe von Vorgelegerädern q von der Achse η so angetrieben wird, dafs es sich in 24 Stunden einmal um sich selbst dreht. Das Zahnrad ρ trägt einen bei r drehbaren Hebel s, der sich mit seinem hinteren Ende unter dem Druck einer Feder if gewöhnlich gegen einen geeigneten Anschlag χ stützt und mit einem Vorsprung versehen ist, der in die Bahn eines an der Schnurrolle ο vorgesehenen Stiftes ν vorragt, derart, dafs bei der Drehung des Zahnrades ρ die Schnurscheibe 0 mitgenommen wird.
Die Schnurscheibe 0 ist mit dem Federgehäuse / durch eine Schnur 5 verbunden, deren Enden einerseits am Umfange des Federgehäuses I, andererseits an der Schnurscheibe 0 befestigt sind, und welche so um beide herumgeschlungen ist, dafs bei der Drehung der Schnurscheibe 0 auch das Federgehäuse / durch Vermittelung der Schnur ganz allmählich gespannt wird.
An einer geeigneten Stelle ist, wie oben erwähnt, in der Bahn der Spitze des Hebels s ein Anschlagstift χ vorgesehen, so dafs der Hebel, wenn er gegen diesen Anschlag stöfst, um seine Achse r gedreht wird, wodurch der Vorsprung u aus der Bahn des Stiftes ν gebracht wird, und die Schnurscheibe ο bezw. die nur durch die Schnur t gespannt gehaltene Feder im Federhaus / ausgelöst wird. Die Feder bewirkt nun in der beschriebenen Weise den Vorschub des Kalenderstreifens, und das Uebersetzungsverhältnifs der Schnurscheiben und Zahnräder ist so berechnet, dafs der Vorschub des Kalenderstreifens der Länge eines das betreffende Datum tragenden Kalenderblattes entspricht.
Ein mittels Zahnräder 1, 2, 3 angetriebener Windfang 4 verhindert das zu schnelle Ablaufen des Federtriebwerkes in bekannter Weise.
Das untere, aus dem Kalender heraustretende freie Ende des Papierstreifens kann entweder von Zeit zu Zeit mit der Hand abgerissen oder auch durch das Uhrwerk oder durch ein von diesem unabhängiges Triebwerk auf eine Trommel oder Rolle aufgewickelt werden.
In· Fig. 3 ist eine Ausführungsform der Erfindung angedeutet, bei welcher der Kalender von dem Uhrwerk getrennt angeordnet ist, so dafs beide nur durch die Schnur 5 mit einander verbunden sind. Eine solche Schnur, welche z. B. aus einem dünnen Stahldraht bestehen kann, läfst sich ohne Schwierigkeiten, wie in Fig. 3 angedeutet, mittels Rollen vom Kalender b bis zu einer in ziemlicher Entfernung angeordneten Uhr fortleiten.
Man kann mit Hülfe dieser Schnurverbindung zugleich mehrere Kalender in der beschriebenen Weise weiterschalten, nur mufs in diesem Fall das Uhrwerk stark genug sein, um den entsprechenden Widerstand zu überwinden. So können beispielsweise sämmtliche Kalender eines Bureaus oder Geschäftes, in welchem in verschiedenen Räumen oder an verschiedenen Arbeitsplätzen mehrere solche Kalender vorhanden sind, durch eine einzige Centraluhr selbstthätig verstellt werden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Kalenderuhr mit einem die Daten tragenden Papierstreifen, dessen Federtriebwerk durch ein gewöhnliches Uhrwerk während des Verlaufes des ganzen Kalendertages aufgezogen und nach Ablauf von 24 Stunden ausgelöst wird, dadurch gekennzeichnet, dafs das die Drehung des 24-Stundenrades übertragende Getriebe in einer Schnur besteht, deren Enden sich einerseits auf dem Federgehäuse des Kalendertriebwerkes, andererseits auf das in Form einer Schnurtrommel ausgebildete 24-Stundenrad auf- und abwickeln, wobei die Auslösevorrichtung zwischen dem letzteren Rade und dem Uhrwerk angeordnet ist.
2. Eine Ausführungsform der Kalenderuhr nach Anspruch 1, bei welcher der Kalender von dem Uhrwerk getrennt und nur durch die das Triebwerk des Kalenders aufziehende Schnur mit der Uhr verbunden ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT126008D Active DE126008C (de)

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