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DE1259585B - Vorrichtung zur lichtelektrischen Abtastung der Stellung eines Kreisellaeufers - Google Patents

Vorrichtung zur lichtelektrischen Abtastung der Stellung eines Kreisellaeufers

Info

Publication number
DE1259585B
DE1259585B DE1965A0049268 DEA0049268A DE1259585B DE 1259585 B DE1259585 B DE 1259585B DE 1965A0049268 DE1965A0049268 DE 1965A0049268 DE A0049268 A DEA0049268 A DE A0049268A DE 1259585 B DE1259585 B DE 1259585B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
housing
rotor
lens
rotary rotor
photoelectric
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1965A0049268
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Walter Kundler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Raytheon Anschuetz GmbH
Original Assignee
Anschuetz and Co GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Anschuetz and Co GmbH filed Critical Anschuetz and Co GmbH
Priority to DE1965A0049268 priority Critical patent/DE1259585B/de
Publication of DE1259585B publication Critical patent/DE1259585B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C19/00Gyroscopes; Turn-sensitive devices using vibrating masses; Turn-sensitive devices without moving masses; Measuring angular rate using gyroscopic effects
    • G01C19/02Rotary gyroscopes
    • G01C19/04Details
    • G01C19/28Pick-offs, i.e. devices for taking-off an indication of the displacement of the rotor axis

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Mechanical Optical Scanning Systems (AREA)
  • Optical Radar Systems And Details Thereof (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur lichtelektrischen Abtastung der Stellung eines Kreiselläufers Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur lichtelektrischen Abtastung der Stellung eines Kreiselläufers, bei der der Kreiselläufer in einem Gehäuse und eine gehäusefeste, durch eine nachgeschaltete gehäusefeste Optik scheinbar ins Unendliche gerückte Blende vorgesehen sind, von der ein Linsensystem ein reelles Bild ins Unendliche projiziert und eine weitere gehäusefeste Optik ein Bild der Blende in einer vorbestimmten Ebene entwirft.
  • Bekannt ist bereits eine Vorrichtung zum optischen Abtasten der Stellung, die ein Kreiselläufer mit einem in ihm eingebauten Linsensystem in dem Gehäuse einnimmt, in dem eine Lichtquelle dem Kreiselläufer gegenüber eingebaut ist. Bei dieser Vorrichtung stellt das in den Kreiselläufer eingebaute Linsensystem lediglich eine zweiteilige Sammellinse dar, die das von einer gehäusefesten Lichtquelle ausgehende Strahlenbündel, das nach Durchgang durch den Kreiselläufer durch einen Spiegel reflektiert wird und dabei das Linsensystem ein zweites Mal durchquert, zusammengefaßt auf eine gehäusefeste zweite Spiegelfläche fallen läßt, die dann das Strahlenbündel über einen Ringspiegel auf eine ringförmige Ableseskala fallen läßt. Dort bildet das Strahlenbündel einen Lichtfleck, der abgelesen werden kann.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das Abtasten ohne Verwendung eines Spiegels durch lichtelektrische Abtastzellen zu ermöglichen.
  • Erfindungsgemäß ist diese Aufgabe bei der eingangs erläuterten Vorrichtung dadurch gelöst, daß das Linsensystem eines Keplerschen Fernrohres in den Kreiselläufer eingebaut ist und daß in der vorbestimmten Ebene lichtelektrische Elemente in bestimmter Zuordnung zu dem Bild der Blende angeordnet sind.
  • An sich ist es nicht mehr neu, daß bei einer optischen Abtasteinrichtung, bei der eine hinsichtlich einer ihrer physikalischen Größen abzutastende Baueinheit in einem Gehäuse vorgesehen ist, ein Linsensystem ein reelles Bild einer gehäusefesten Blende, die durch die nachgeschaltete gehäusefeste Optik scheinbar ins Unendliche gerückt ist, ins Unendliche mittels Strahlen projiziert, die mittels einer weiteren gehäusefesten Optik ein Bild der Blende in einer vorbestimmten Ebene entwerfen. Das ist nämlich bei einem Interferometer bekannt.
  • Vorzugsweise weist die Blende zwei aufeinander senkrechte Hell-Dunkel-Grenzen auf, und für jede Grenze sind zwei gegengekoppelte lichtelektrische Elemente vorgesehen.
  • Dabei kann das in den Kreiselläufer eingebaute Linsensystem mindestens dreiteilig ausgestaltet und der Durchmesser der mittleren Linse so bemessen sein, daß diese Linse das gesamte in den Kreiselläufer eintretende Licht der Ausgangslinse des Kreiselläuc fers zuführt.
  • Die Ausgangssignale der in Abhängigkeit von der Stellung des Kreiselläufers gesteuerten lichtelektrischen Elemente können zur Steuerung eines Nachlaufantriebs verwendet werden, der das Gehäuse achsgleich zur optischen Achse des Kreiselläufers einstellt.
  • Die Erfindung ist nachstehend an Hand eines Ausführungsbeispiels erläutert, das in den Zeichnungen dargestellt ist. In diesen zeigt F i g. 1 den Kreiselläufer und die gehäusefest angeordneten optischen Elemente an Hand eines Längsschnittes in der Lage, in der die Drallachse des Läufers mit der Gehäuseachse zusammenfällt, Fig. 2 eine Blende, F i g. 3 die optischen Elemente des in F i g. 1 gezeigten Geräts in der Lage, in der die Läuferachse gegenüber der Gehäuseachse abgelenkt ist, F i g. 4 eine der F i g. 1 entsprechende Darstellung eines anderen in den Läufer eingebauten optischen Systems und F i g. 5 das reelle Bild der Blende in der Ebene, in der die lichtelektrischen Abtastzellen liegen.
  • In dem Gehäuse 10 eines Kreiselgeräts ist mit drei Freiheitsgraden ein kugelförmiger Kreiselläufer 11 gelagert. Zu diesem Zweck ist er von einer im Ge häuse 10 befestigten Lagerbuchse 12 umgeben, deren Innenwandung kugelig gestaltet ist und den Kreiselläufer 11 mit geringem Spielraum umgibt. In den Spalt wird durch nicht näher veranschaulichte Drosselöffnungen Druckluft eingeleitet, die in dem Spalt ein Luftkissen bildet, auf welchem der Kreiselläufer 11 schwimmt. Der Antrieb des Kreiselläufers kann in beliebiger Weise erfolgen. Beispielsweise kann der Läufer den Kurzschlußanker eines Drehstrommotors darstellen, dessen Ständer von der Buchse 12 gebildet wird.
  • Die nachstehend beschriebene Anordnung dient dem Zweck, durch lichtelektrische Abtastzellen nach Größe und Richtung die Winkelabweichung der Drallachse 13 des Läufers von der Gehäuseachse 14 abzutasten.
  • Im Gehäuse 10 ist im Abstand vom Läufer eine auf der Gehäuseachse 14 befindliche Lichtquelle 15 angeordnet. Ferner trägt das Gehäuse gleichachsig eine kreisrunde Blende 16, die in Fig. 2 in Stirnansicht wiedergegeben ist. Sie hat zwei einander gegenüberstehende durchsichtige Quadranten, zwischen denen zwei undurchsichtige Quadranten liegen.
  • Die Blende weist also zwei aufeinander senkrechte Hell-Dunkel-Grenzen auf.
  • Diese Blende wird mittels einer am Gehäuse 10 befestigten Kondensatorlinsel6' gleichmäßig beleuchtet. Dieser Blende ist eine gehäusefeste Optik in Gestalt eines Objektivs 17 nachgeschaltet, durch die ein reelles Bild der Blende 16 scheinbar ins Unendliche gerückt wird. Das ist dadurch angedeutet, daß der von der Blende 16 ausgehende Strahlengang 18 die Linse 17 parallel gerichtet verläßt. Dieser parallele Strahlengang tritt in eine axiale Bohrung 19 des Kreiselläufers 11 ein, die zur Drallachse 13 gleichachsig liegt. In diese Bohrung ist ein Keplersches Fernrohr eingebaut, dessen Objektivlinse 20 ein reelles Bild 21 der Blende 16 erzeugt. Die Okularlinse 21' des Keplerschen Fernrohrs projiziert das Bild 21 ins Unendliche mittels eines Strahlenganges 22, der den Kreiselläufer auf der der Blende 16 entgegengesetzten Seite verläßt. Dieser Strahlengang 22 wird nun mittels einer weiteren gehäusefesten Optik 23 auf eine Ebene24 projiziert und erzeugt dort wiederum ein reelles Bild 25 der Blende, das in Fig. 1 durch einen Pfeil angedeutet und in F i g. 5 in Achsrichtung betrachtet, dargestellt ist. In der Ebene 24 befinden sich vier am Gehäuse befestigte lichtelektrische Elemente 26, die um die Gehäuseachse 14 herum verteilt sind. Vorzugsweise sind diese Elemente gegenüber den Hell-Dunkel-Grenzen des Bildes 25 der Blende 16 ausgerichtet. Für jede Grenze sind daher zwei solche Elemente 26 vorgesehen. Diese sind elektrisch gegengekoppelt.
  • F i g. 3 zeigt, in welcher Weise sich das reelle Bild 25 verschiebt, wenn die Läuferachse 13 gegenüber der Gehäuseachse 14 kippt.
  • Bei dem in Fig. 4 gezeigten Ausführungsbeispiel ist das in den Kreiselläufer eingebaute Linsensystem dreilinsig ausgestaltet. Die mittlere Linse 27 dient dem Zweck, das gesamte in den Kreiselläufer eintretende Licht der Ausgangslinse 21' des Kreiselläufers zuzuführen. Das bietet den Vorteil, daß die Energie der Lichtquelle 15 besser ausgenutzt wird.
  • Die Ausgangssignale der in Abhängigkeit von der Stellung des Kreiselläufers 11 gesteuerten lichtelektrischen Elemente 26 können zur Steuerung eines Nachlaufantriebes verwendet werden, der das Ge- häuse 10 achsgleich zur optischen Achse 13 des Kreiselläufers 11 einstellt. Zu diesem Zweck wird das Gehäuse 10 um zwei die Achse 14 schneidende und zueinander rechtwinklige Achsen schwenkbar in einem Gestell gelagert und mit zwei Nachlaufmotoren versehen, die Schwenkungen des Gehäuses 10 um die beiden Querachsen herbeiführen. Diese Motoren werden von den lichtelektrischen Elementen gesteuert.
  • In Fig. 1 ist eine solche Querachse mit 29 bezeichnet. Die andere Querachse 30 erscheint in F i g. 1 als Punkt. Das Gehäuse 10 kann um die Querachse30 schwenkbar in einem in der Zeichnung nicht dargestellten Kardanring gelagert sein, der seinerseits im Gestell um die Achse 29 schwenkbar ist. Dann verläuft die Achse 30 stets rechtwinklig zu den beiden Achsen 14 und 29. Der eine Nachlaufmotor ist am Gestell befestigt und wirkt auf den Kardannug ein, während der andere Nachlaufmotor vom Kardanring getragen wird und auf das Gehäuse 10 einwirkt.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zur lichtelektrischen Abtastung der Stellung eines Kreiselläufers, bei der der Kreiselläufer in einem Gehäuse und eine gehäusefeste, durch eine nachgeschaltete gehäusefeste Optik scheinbar ins Unendliche gerückte Blende vorgesehen sind, von der ein Linsensystem ein reelles Bild ins Unendliche projiziert und eine weitere gehäusefeste Optik ein Bild der Blende in einer vorbestimmten Ebene entwirft, d a d u r c h g e -kennzeichnet, daß das Linsensystem (20, 21') eines Keplerschen Fernrohres in den Kreiselläufer (11) eingebaut ist und daß in der vorbestimmten Ebene (24) lichtelektrische Elemente (26) in bestimmter Zuordnung zu dem Bild (25) der Blende (16) angeordnet sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Blende (16) zwei aufeinander senkrechte Hell-Dunkel-Grenzen aufweist und für jede Grenze zwei gegengekoppelte lichtelektrische Elemente (26) vorgesehen sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das in den Kreiselläufer (11) eingebaute Linsensystem (20, 21', 27) mindestens dreilinsig ausgestaltet ist und der Durchmesser der mittleren Linse (27) so bemessen ist, daß diese Linse das gesamte in den Kreiselläufer (11) eintretende Licht der Ausgangslinse (21') des Kreiselläufers (11) zuführt.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgangssignale der in Abhängigkeit von der Stellung des Kreiselläufers gesteuerten lichtelektrischen Elemente (26) zur Steuerung eines Nachlaufantriebes verwendet werden, der das Gehäuse (10) achsgleich zur optischen Achse (13) des Kreiselläufers (11) einstellt. ~~~~~~~~~ In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1022032.
DE1965A0049268 1965-05-20 1965-05-20 Vorrichtung zur lichtelektrischen Abtastung der Stellung eines Kreisellaeufers Pending DE1259585B (de)

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Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1259585B true DE1259585B (de) 1968-01-25

Family

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1022032B (de) * 1956-02-11 1958-01-02 Zeiss Carl Fa Interferometer zu Messzwecken

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1022032B (de) * 1956-02-11 1958-01-02 Zeiss Carl Fa Interferometer zu Messzwecken

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