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DE1259445B - Verfahren zur Lastausgleichsregelung von auf ein gemeinsames Netz arbeitenden Generatoren - Google Patents

Verfahren zur Lastausgleichsregelung von auf ein gemeinsames Netz arbeitenden Generatoren

Info

Publication number
DE1259445B
DE1259445B DE1964L0048567 DEL0048567A DE1259445B DE 1259445 B DE1259445 B DE 1259445B DE 1964L0048567 DE1964L0048567 DE 1964L0048567 DE L0048567 A DEL0048567 A DE L0048567A DE 1259445 B DE1259445 B DE 1259445B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
generator
switch
generators
actual
actual value
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1964L0048567
Other languages
English (en)
Inventor
Horst Schumann
Klaus Ullrich
Dipl-Ing Karl Van Kaick
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DE1964L0048567 priority Critical patent/DE1259445B/de
Publication of DE1259445B publication Critical patent/DE1259445B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JCIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J3/00Circuit arrangements for AC mains or AC distribution networks
    • H02J3/38Arrangements for parallely feeding a single network by two or more generators, converters or transformers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Supply And Distribution Of Alternating Current (AREA)

Description

  • Verfahren zur Lastausgleichsregelung von auf ein gemeinsames Netz arbeitenden Generatoren Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Lastausgleichsregelung von auf ein gemeinsames Netz arbeitenden Generatoren. Es treten dabei in der Steuerzentrale für ein solches Netz folgende Aufgaben auf: Es sind mehrere Generatoren auf gleiche Last zu regeln. Es sollen nur so viele Generatoren laufen, wie der erforderlichen Netzlast entspricht. Dabei soll die Vorgabe eines Signals für die Zuschaltung einer größeren Last möglich sein und die Zuschaltung dieser Last erst dann erfolgen, wenn die notwendige Generatorleistung möglich ist. Ein Generator soll Führungsgenerator sein, d. h., durch seinen Drehzahlregler soll die Netzfrequenz bestimmt werden. Nach Einschaltung dieses Generators soll die Lastausgleichsregelung, insbesondere die Zuschaltung oder Abschaltung eines Generators oder mehrerer Generatoren automatisch erfolgen.
  • Es ist bereits ein Verfahren zur Regelung auf anteilmäßig konstante Leistung von parallel arbeitenden und antriebsseitig durch Primärregler drehzahlgeregelten elektrischen Generatoren bekannt, bei dem jeweils die Leistung eines Generators auf die Leistung eines bestimmten Generators als Führer-Maschine bezogen wird und durch Vergleichsmessungen der Leistung dieses Generators mit den Leistungen je eines der übrigen Generatoren elektrische Größen zur Beaufschlagung der Drehzahlregler der Antriebsmaschinen hergeleitet werden. Dieses Verfahren löst jedoch nicht die eingangs gestellten Aufgaben, insbesondere erfolgt keine automatische Zuschaltung oder Abschaltung eines oder mehrerer Generatoren zur Lastausgleichsregelung.
  • Gemäß der Erfindung werden die obengenannten Aufgaben bei einem Verfahren zur Lastausgleichsregelung von auf ein gemeinsames Netz arbeitenden Generatoren, bei dem für jeden Generator ein dessen Abgabeleistung entsprechender Istwert dem Istwerteingang je eines Ist-Sollwert-Vergleichsgliedes zugeführt wird, wobei die Sollwerteingänge aller Vergleichsglieder miteinander verbunden sind, dadurch gelöst, daß jeder Istwert der einen Klemme je eines Schalters, dessen andere Klemme mit dem Sollwerteingang des jeweiligen Ist-Sollwert-Vergleichsgliedes verbunden ist, sowie einem Summierglied zugeführt wird, daß durch wahlweise Betätigung einer für jeden Generator vorgesehenen Einschalttaste erstens der zu dem Generator gehörende Antrieb eingeschaltet wird, zweitens der zum gleichen Generator gehörende, zwischen Istwerteingang und Sollwerteingang des zugehörigen Ist-Sollwert-Vergleichsgliedes liegende Schalter geschlossen wird und drittens ein der maximal möglichen Leistung dieses Generators entsprechender Wert dem Istwert-Summieralied entgegengesetzt aufgeschaltet wird und daß die sich aus diesem letztgenannten Vergleich ergebende Abweichung einem Grenzwertschalter zugeführt wird, der in Abhängigkeit eines oberen Grenzwertes die Anschaltung weiterer Generatorantriebe einleitet, wobei die die zugehörigen Ist-Sollwert-Vergleichsglieder überbrückenden Schalter geöffnet bleiben und die der maximal möglichen Leistung dieser Generatoren entsprechenden Werte dem Summierglied entgegengesetzt aufgeschaltet werden.
  • Eine Anordnung zur Durchführung des Verfahrens gemäß der Erfindung wird an Hand der Figur in dem nachstehend beschriebenen Ausführrungsbeispiel näher erläutert, wobei zugleich weitere, der Ausgestaltung der Erfindung dienende Merkmale beschrieben werden. In der Figur sind mit 1, 2, 3 und 4 Generatoren bezeichnet, die auf ein gemeinsames Netz arbeiten. Mit 1.1, 12, 13 und 14 sind Leistungs-Spannungs-Umformer bezeichnet, wobei der Leistungs-Spannungs-Umformer 11 dem Generator 1, der Leistungs-Spannungs-Umformer 12 dem Generator 2 usw. nachgeschaltet sind. Mit 21, 22, 23 und 24 sind Ist-Sollwert-Vergleichsglieder bezeichnet. Dabei ist der Istwerteingang 21a des Vergleichsgliedes 21 mit dem Ausgang des Leistungs-Spannungs-Umformers 11 verbunden, der Istwerteingang 22a des Vergleichsgliedes 22 mit dem Ausgang des Leistungs-Spannungs-Umformers 12 usw. Der Istwerteingang 21 a und der Sollwerteingang 21 b des Ist-Sollwert-Vergleichsgliedes 21 sind an die beiden Klemmen 31 a und 31 b eines Schalters 31 geführt. In entsprechender Weise sind auch die Istwerteingänge 22 a, 23 a und 24 a und die Sollwerteingänge 22 b, 23 b und 24 b der Vergleichsglieder 22, 23, 24 jeweils an Klemmen 32a, 32b eines Schalters 32, Klemmen 33 a, 33 b eines Schalters 33 und Klemmen 34a, 34b eines Schalters 34 geführt. Die Sollwerteingänge 21 b, 22 b, 23 b und 24 b sind miteinander verbunden. Der Ausgang des Ist-Sollwert-Vergleichsgliedes 21 führt auf eine Takteinrichtung 41, der Ausgang des Vergleichsgliedes 22 auf eine Takteinrichtung 42, der Ausgang des Vergleichsgliedes 23 auf eine Takteinrichtung 43 und der Ausgang des Vergleichsgliedes 24 auf eine Takteinrichtung 44. Diesen Takteinrichtungen 41, 42, 43 und 44 wird ferner die Ausgangsleitung eines Taktgebers 5 zugeführt. Die Ausgänge der Takteinrichtung 41, 42, 43 und 44 sind Dreipunktreglern 51, 52, 53 und 54 zugeführt, und zwar der Ausgang der Takteinrichtung 41 dem Dreipunktregler 51 usf. Diesen Dreipunktreglern 51, 52, 53 und 54 wird jeweils von den Klemmen 6 und 7 eine bestimmte Signalspannung zugeführt. Der Dreipunktregler 51 besteht im wesentlichen aus einem Relais 51a mit doppelter Anzugsrichtung, welches den Schalter 51 b je nach Vorzeichen des von der Takteinrichtung 41 zugeführten Signals entweder in der einen oder in der anderen Schalterstellung beaufschlagt. Entsprechende Relais in den Dreipunktreglern 52, 53 und 54 sind mit 52a, 53a und 54a und die zugehörigen Schalter mit 52b, 53 b und 54 b bezeichnet. Der Ausgang des Dreipunktreglers 51 führt auf den Eingang einer Antriebseinrichtung 61 für den Generator 1. Entsprechend führt der Ausgang des Dreipunktreglers 52 auf den Eingang einer Antriebseinrichtung 62 für den Generator 2, der Ausgang des Dreipunktreglers 53 auf den Eingang einer Antriebseinrichtung 63 für den Generator 3 und der Ausgang des Dreipunktreglers 54 auf den Eingang einer Antriebseinrichtung 64 für den Generator 4.
  • Mit 71, 72, 73 und 74 sind Einschalttasten bezeichnet; diese Tasten schließen bei ihrer Betätigung einen Schalter 71a, 72a, 73a oder 74a, welche die Antriebseinrichtungen 61, 62, 63 oder 64 in Gang setzen; eingangsseitig sind diese Schalter an eine gemeinsame Klemme 8 geführt. Wird die Taste 71 betätigt, dann werden gleichzeitig mit dem Schalter 71a auch der Schalter 31 und ein Schalter 71b geschlossen. Entsprechend wird bei der Betätigung der Taste 72 mit dem Schalter 72a auch der Schalter 32 und ein Schalter 72 b geschlossen. Mit dem Betätigen der Taste 73 wird entsprechend außer dem Schalter 73 a der Schalter 33 und ein Schalter 73 b geschlossen. Beim Betätigen der Taste 74 wird neben dem Schalter 74 a der Schalter 34 und ein Schalter 74 b geschlossen. Je eine Klemme 71 c, 72 c, 73 c und 74 c der Schalter 71 b, 72 b, 73 b und 74 b ist mit einer gemeinsamen Klemme 9 verbunden. Die anderen Klemmen 71 d, 72 d, 73 d und 74 d der Schalter 71 b, 72 b, 73b und 74b sind auf je einen Widerstand 81, 82, 83 und 84 geführt, wobei die Klemme 71 d mit dem Widerstand 81 usf. verbunden ist. Die Ausgänge dieser Widerstände e1, 82, 83 und 84 sind zusammengeführt und führen auf ein Vergleichsglied 10. Dem Vergleichsglied 10 werden andererseits noch die in einem Summierglied 15 summierten Ausgangsspannungen der Leistungs-Spannungs-Umformer 11, 12, 13 und 14 zugeführt. Außerdem kann an der Klemme 16 noch ein weiterer fiktiver Istwert einer Last zugefübrt werden. Der Ausgang des Vergleichsgliedes 10 führt auf den Eingang eines Grenzwertschalters 17, welcher eine obere und eine untere Grenzwertlage besitzt. Bei Erreichen einer dieser Grenzwertlagen wird durch ein Signal eine Schalteinrichtung 18 beaufschlagt. Diese Schalteinrichtung 18 ist eingangsseitig ferner mit den Klemmen 71 ä, 72 d, 73 d und 74 d verbunden. Die Ausgänge der Schalteinrichtung 18 führen auf Relais 91, 92, 93 und 94. Diese Relais schließen bei ihrer Erregung Schalter 91a und 91b, 92 a und 92 b, 93 a und 93 b und 94 a und 94 b, wobei das Relais 91 die Schalter 91 a und 91 b schließt usf. Die eine Klemme der Schalter 91 b, 92 b, 93 b und 94 b ist mit der Klemme 9 verbunden. Die andere Klemme des Schalters 91 b ist mit der Klemme 71 d verbunden, die andere Klemme des Schalters 92b mit der Klemme 72d, die andere Klemme des Schalters 93 b mit der Klemme 73 d und die andere Klemme des Schalters 94 b mit der Klemme 74 d. Jeweils die eine Klemme der Schalter 91 a, 92 a, 93 a und 94 a ist mit der Klemme 8 verbunden; die andere Klemme des Schalters 91 a ist mit der Klemme 71 a verbunden, die andere Klemme des Schalters 92a mit der Klemme 72 a, die andere Klemme des Schalters 93 a mit der Klemme 73 a und die andere Klemme des Schalters 94a mit der Klemme 74a.
  • Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende: Durch Drücken einer der Tasten 71, 72, 73 oder 74 wird ein Antrieb 61, 62, 63 oder 64 für die Generatoren 1, 2, 3 oder 4 eingeschaltet.
  • Es möge die Taste 71 betätigt worden sein. Dann beginnt der Generator 1 zu laufen, und es wird der am Leistungs-Spannungs-Umformer 11 aufgetretene, der Leistung entsprechende Istwert durch die mit der Betätigung der Taste 71 gleichzeitig erfolgende Schließung des Schalters 31 auf die Sollwertklemmen 21b, 22b, 23b und 24b gegeben. Gleichzeitig wird dieser Istwert über das Summierglied 15 auf das Vergleichsglied 10 gegeben.
  • Mit der Betätigung der Taste 71 wird noch zugleich der Schalter 71c geschlossen. Dadurch wird ein durch den Widerstand 81 bestimmter Spannungswert dem Vergleichsglied 10 zugeführt. In dem Vergleichsglied 10 wird die Differenz dieses Spannungswertes und des Spannungswertes, der von dem Summierglied 15 angelegt wird, durchgeführt. Die Differenz dieser beiden Spannungswerte wird auf den Grenzwertschalter 17 gegeben: Die Widerstände 81, 82, 83 und 84 sind so gewählt, daß sie der maximal möglichen Leistung des zugehörigen Generators entsprechen. Es wird also in dem Grenzwertschalter 17 die Differenz zwischen maximal möglicher Leistung und jeweiliger Istleistung verglichen. Erreicht die Differenz einen bestimmten oberen oder unteren im Grenzwertschalter einstellbaren Wert, so wird ein Signal entweder auf der Leitung 17a oder 17b der Schalteinrichtung 18 zugeführt.
  • Durch die beiden Grenzwertlagen des Grenzwertschalters 17 wird die Zuschaltung weiterer Generatoren oder die Abschaltung von Generatoren in Abhängigkeit von den jeweils sich in Betrieb befindlichen Generatoren und dem jeweiligen Istwert gesteuert. Wird die Differenz zwischen der maximal möglichen Leistung des Generators 1, der durch Betätigung der Taste 71 angelassen wurde, gegenüber der anliegenden Last zu klein, dann erfolgt von dem Grenzwertschalter 17 der Befehl »Generator zuschalten «. Die Auswahl des zuzuschaltenden Generators erfolgt durch die Schalteinrichtung 18. Diese Schalteinrichtung 18 verfügt durch die von den Klemmen 71 d, 72 d, 73 d und 74 d zugeführten Leitungen über Signale, die den jeweiligen Stand der eingeschalteten Generatoren markieren.
  • Ist der Generator 1 eingeschaltet, so kann bei eintreffendem Signal »Generator zuschalten« vom Grenzwertschalter 17 einer der Generatoren 2, 3, 4 durch die Schalteinrichtung dazu ausgewählt werden. Vorzugsweise wird eine zyklische Zuschaltung und eine entgegen diesem Zyklus laufende Abschaltung durch die Schalteinrichtung 18 bestimmt. Der Zuschaltbefehl wird den Relais 91, 92, 93 bzw. 94 zugeleitet, die die Schalterschließung der ihnen zugeordneten Schalter (bzw. deren Öffnung) veranlassen. Wird also bei zyklischer Reihenfolge der Befehl »Generator zuschalten« gegeben und ist die Taste 71 ursprünglich gedrückt, so erhält jetzt das Relais 92 den Anzugsbefehl und über den Schalter 92a wird die Antriebseinrichtung 62 für den Generator 2 eingeschaltet. Dabei ist es wesentlich, daß der Schalter 32 nicht geschlossen wird, so daß der Istwert des Generators 1 Sollwert des Ist-Sollwert-Veraieichsgliedes 22 ist. In dem Vergleichsglied 22 wird die Differenz des zugeführten Istwertes vom Leistungs-Spannungs-Umformer 12 mit dem Istwert des Generators 1, den der Leistungs-Spannungs-Umformer 11 liefert, verglichen und die Abweichung über die Takteinrichtung 42 dem Dreipunktregler 52 zugeführt. Die Taktzuführung vom Taktgeber 5 dient zur Stabilisierung des Regelkreises, da die verwendeten Regler üblicherweise integrales Verhalten aufweisen; es wird dadurch erreicht, daß die Stellbefehle jeweils nur kurze Zeit auf den Regler einwirken. Die Takteinrichtungen 41, 42, 43 und 44 sind insofern nur schematisch dargestellt, als einerseits für positive als andererseits für negative Regelabweichungen verschiedene, jedoch an sich bekannte Maßnahmen getroffen werden müssen, um bei vor-Qegebenem Takt des Taktgebers 5 die Regelabweichung in entsprechender Weise zu beaufschlagen.
  • Je nach dem Vorzeichen der vorliegenden Regelabweichung leiten die Schalter 51 b, 52 b, 53 b oder 54b ein Signal von der Klemme 6 bzw. von der Klemme 7 zur Verminderung oder Erhöhung der Kraftstoffzufuhr der Antriebseinrichtung weiter. Dadurch wird die Drehzahl des entsprechenden Generators geändert. Es erfolgt so im ganzen System eine Verteilung der abgegebenen Leistung auf gleiche Last.
  • Die durch den Befehl »Generator zuschalten« erfolgte Beeinflussung des Relais 92 bewirkt, daß gleichzeitig mit der Anschaltung der Antriebseinrichtung 62 noch durch den Schalter 92 b eine Spannung, die durch den Widerstand 82 bestimmt ist, zusätzlich auf das Vergleichsglied 10 geschaltet wird. Der Widerstand 82 ist wieder so gewählt, daß er der maximal möglichen Leistung des Generators 2 entspricht. In dem Vergleichsglied 10 erfolgt jetzt ein Vergleich der maximal möglichen Leistungen der Generatoren 1 und 2 mit der jeweiligen Summe aller Istwerte. Die Differenz dieser Werte bewirkt gegebenenfalls eine weitere Zuschaltung von Generatoren oder bei Lastsenkung eine Abschaltung in der in der Schalteinrichtung 18 vorgesehenen Reihenfolge. Soll ein Großverbraucher eingeschaltet werden. dann wird eine seiner Leistung entsprechende Spannung an die Klemme 16 gelegt und dieser Wert zur Summe aller tatsächlichen Istwerte addiert. Die Einschaltung des Großverbrauchers wird über eine nicht näher dargestellte Sperreinrichtung erst dann freigegeben, wenn durch Anlauf weiterer Generatoren genügend Netzleistung zur Verfügung steht.
  • Sollte der durch die ursprünglich betätigte Taste 71 eingeschaltete Generator 1 ausfallen, was durch eine geeignete, nicht näher dargestellte Meßapparatur festgestellt wird, wird der Schalter 31, der die Sollwertvorgabe für die anderen Generatoren bestimmt, geöffnet und dafür der in zyklischer Reihenfolge der Generatoren nächste Sollwertvorgabekontakt 32 geschlossen und zugleich eine entsprechende Anzeige in die Schalteinrichtung 18 gegeben. In der Schalteinrichtung 18 ist Vorsorge getroffen, daß der ursprünglich zuerst eingeschaltete Generator bzw. der in zyklischer Reihenfolge folgende Generator bei Ausfall des zuerst eingeschalteten Generators bei Abschaltbefehlen vom Grenzwertschalter 17 nicht stillgesetzt wird.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zur Lastausgleichsregelung vors auf ein gemeinsames Netz arbeitenden Generatoren, bei dem für jeden Generator ein dessen Abgabeleistung entsprechender Istwert dem Istwerteingang je eines Ist-Sollwert-Vergleichsgliedes zugeführt wird, wobei die Sollwerteingänge aller Vergleichsglieder miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Istwert der einen Klemme je eines Schalters, dessen andere Klemme mit dem Sollwerteingang des jeweiligen Ist-Sollwert-Vergleichsgliedes verbunden ist, sowie einem Summierglied zugeführt wird, daß durch wahlweise Betätigung einer für jeden Generator vorgesehenen Einschalttaste erstens der zu dem Generator gehörende Antrieb eingeschaltet wird, zweitens der zum gleichen Generator gehörende, zwischen Istwerteingang und Sollwerteingang des zugehörigen Ist-Sollwert-Vergleichsgliedes liegende Schalter geschlossen wird und drittens ein der maximal möglichen Leistung dieses Generators entsprechender Wert dem Istwert-Summierglied entgegengesetzt aufgeschaltet wird und daß die sich aus diesem letztgenannten Vergleich ergebende Abweichung einem Grenzwertschalter zugeführt wird, der in Abhängigkeit eines oberen Grenzwertes die Anschaltung weiterer Generatorantriebe einleitet, wobei die die zugehörigen Ist-Sollwert-Vergleichsglieder überbrückenden Schalter geöffnet bleiben und die der maximal möglichen Leistung dieser Generatoren entsprechenden Werte dem Istwert-Summierglied entgegengesetzt aufgeschaltet werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Abweichung des im Summierglied erfaßten Gesamt-Istwertes von der maximal möglichen Leistung aller gerade eingeschalteten Generatoren ein Grenzwertschalter beaufschlagt wird, der bei Erreichen einer unteren Grenzwertlage jeweils das Abschalten eines Generators und bei Erreichen einer oberen Grenzwertlage das Zuschalten eines Generators einleitet.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die maximal mögliche Leistung der eingeschalteten Generatoren durch Zuordnung von Widerständen zu diesen Generatoren und durch Summierung der durch sie fließenden Ströme erfaßt wird.
  4. 4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß vor Zuschaltung eines Großverbrauchers ein seiner Leistung entsprechender Strom zum Gesamt-Istwert addiert wird und die Zuschaltung über eine Sperreinrichtung erst dann freigegeben wird, wenn durch Zuschalten weiterer Generatoren genügend Netzleistung zur Verfügung steht.
  5. 5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuschaltung der Generatoren in zyklischer Reihenfolge, die Abschaltung in entgegengesetzter Reihenfolge vorgenommen wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1130 047.
DE1964L0048567 1964-08-19 1964-08-19 Verfahren zur Lastausgleichsregelung von auf ein gemeinsames Netz arbeitenden Generatoren Pending DE1259445B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0047867A1 (de) * 1980-09-15 1982-03-24 Licentia Patent-Verwaltungs-GmbH Schaltungsanordnung zur wirtschaftlichen Ausnutzung von Primär-Energiewandlern

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1130047B (de) * 1958-01-20 1962-05-24 Licentia Gmbh Verfahren und Anordnung zur Regelung auf anteilmaessig konstante Leistung von parallel arbeitenden elektrischen Maschinen

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