DE1258981B - Verfahren zum Traenken und Vergiessen von Wicklungen - Google Patents
Verfahren zum Traenken und Vergiessen von WicklungenInfo
- Publication number
- DE1258981B DE1258981B DE1961L0037889 DEL0037889A DE1258981B DE 1258981 B DE1258981 B DE 1258981B DE 1961L0037889 DE1961L0037889 DE 1961L0037889 DE L0037889 A DEL0037889 A DE L0037889A DE 1258981 B DE1258981 B DE 1258981B
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- resin
- casting
- filled
- casting resin
- winding
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01F—MAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
- H01F41/00—Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or assembling magnets, inductances or transformers; Apparatus or processes specially adapted for manufacturing materials characterised by their magnetic properties
- H01F41/005—Impregnating or encapsulating
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01F—MAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
- H01F27/00—Details of transformers or inductances, in general
- H01F27/02—Casings
- H01F27/022—Encapsulation
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Insulating Of Coils (AREA)
Description
- Verfahren zum Tränken und Vergießen von Wicklungen Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Tränken und Vergießen von Wicklungen für Meßwandler und Transformatoren od. dgl. mit zwei spezifisch verschieden schweren, flüssig vergießbaren Stoffen, wobei der zum Tränken vorgesehene spezifisch leichte Stoff durch den für das Vergießen verwendeten spezifisch schwereren Stoff verdrängt wird.
- Bei derartigen Gießvorgängen ist es erforderlich, einerseits eine gute Durchdringung der Wicklung mit isolierendem Gießharz zu erhalten, andererseits soll aber die Wicklung als Ganzes genügend Festigkeit aufweisen, um mechanisch und elektrisch bedingten Kräften widerstehen zu können.
- Nun ist beim Vergießen von elektrisch hoch beanspruchten Wicklungen bekannt, die zu vergießende Wicklung zuerst mit einem dünnflüssigen isolierbaren Stoff zu tränken, um alle Hohlräume mit diesem Isoliermittel auszufüllen. Dies wird dadurch erreicht, daß für einen Trockenspannungswandler zuerst flüssiges Reinharz eingefüllt wird, bis die Gießform gefüllt ist. Dieses reine, nicht vermischte Gießharz dringt in die Hohlräume der Wicklung ein und verhindert so eine Blasenbildung bzw. das Verbleiben von Luftresten. Das ungefüllte Gießharz selbst ist jedoch mechanisch nicht für die endgültige Ummantelung geeignet. Deshalb wird, solange das Beinharz in noch flüssigem Zustand ist, ein mit einem Füllstoff versehenes Gießharz zu dem Beinharz hinzugegossen und das Beinharz auf diese Weise so weit verdrängt, daß dieses nur noch in den feinen Hohlräumen der Wicklung verbleibt. Dabei geht selbstverständlich ein erheblicher Teil des reinen Gießharzes verloren, der nachher nicht mehr zu gebrauchen ist, da die daran anschließende Aushärtung des Beinharzes irreversibel ist und dieses somit für einen weiteren Gießvorgang nicht mehr brauchbar ist. Außerdem nimmt ein solcher Arbeitsvorgang sehr viel Zeit in Anspruch, wodurch eine erhebliche Verteuerung des herzustellenden Gerätes bedingt ist. Diese Methode hat außerdem noch den Nachteil, daß Störungen im Gießvorgang selbst auftreten können, wenn der Nachguß mit dem gefüllten Harz bei großen Spulen nicht rasch genug erfolgt.
- Ferner ist ein Verfahren bekannt, bei dem ein spezifisch leichterer Stoff, in diesem Fall ein Transformatorenöl, durch einen spezifisch schwereren Stoff, ein Gießharz, beim Vergießen verdrängt wird. Zur Durchführung dieses Verfahrens sind jedoch zwei völlig Getrennte Einrichtungen zum Zuführen bzw. Ableiten und Auffangen des Öls und Zuführen des Gießharzes notwendig, was einen entsprechend hohen apparativen Aufwand bedingt. Außerdem sind mehrere Verfahrensschritte zur Erzeugung des Endprodukts bzw. -zustands notwendig.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das Tränken und nachfolgende Vergießen in einen einzigen Arbeitsgang zu vereinfachen, Verluste an Gießharz zu vermeiden und eine gleichmäßig widerstandsfähige, homogene Durchdringung der Wicklung zu gewährleisten.
- Sie wird dadurch gelöst, daß der spezifisch schwere Stoff ein Gießharz mit Füllstoffanteil und der spezifisch leichte Stoff ein Gießharz ohne Füllstoffanteil ist und daß gleichzeitig während des Vergießens mit dem gefüllten Gießharz die Tränkung der Wicklung mit dem ungefüllten Gießharz in einem Arbeitsgang dadurch erfolgt, daß auf dem gefüllten Gießharz eine für die Tränkung ausreichend dünnflüssige Schicht des ungefüllten Gießharzes nur in solcher Menge schwimmt, die für eine vollständige Durchtränkung der Wicklung ohne überschuß notwendig ist. Bei dem Verfahren gemäß der Erfindung kann in die Gießform zunächst eine Schicht des gefüllten Gießharzes bis zum unteren Rand der aktiven Teile der Wicklung eingefüllt werden, daran anschließend die erforderliche Menge des ungefüllten Gießharzes hinzugegossen und zum Schluß mit dem gefüllten Gießharz der Gießvorgang vollends zu Ende geführt werden.
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung schematisch dargestellt. Die Hochspannungsspule 1 eines Trockenspannungswandlers soll mit Gießharz getränkt und umgossen werden. Zu diesem Zweck wird die Spule, die auf dem Spulenträger 2 befestigt ist, z. B. in eine sogenannte verlorene Gießform 3 eingebaut, die nach dem Guß an dem Wandler verbleibt. Zunächst wird nun ein mit Quarzmehl gefülltes Gießharz 4 so weit in die Form eingegossen, bis die aktiven Teile der Spule gerade erreicht sind. Danach wird die Schicht 5 mit reinem Gießharz eingefüllt und nunmehr mit gefülltem Gießharz 6 die Form vollends ausgegossen. Das Gießharz ohne Füllmittel ist spezifisch leichter und schwimmt auf dem gefüllten Harz. Die in der Zeichnung dargestellte Gießphase zeigt, wie das gefüllte Harz auf Grund seiner größeren Dickflüssigkeit hochsteigt, während in der Wicklung durch den Eindringwiderstand eine gewisse Niveauabsenkung des Gießharzspiegels erfolgt. In diese Absenkung fließt nun das auf dem gefüllten Gießharz schwimmende Reinharz nach. Dabei ist darauf zu achten, daß der Eindringwiderstand in der Wicklung durch Verwendung entsprechender Wicklungsisolation möglichst niedrig gehalten wird. Nach Beendigung des Gießens ist bei richtiger Bemessung des ungefüllten Harzes kein Überlauf mehr erforderlich.
- Dieser Arbeitsvorgang ist also sowohl herstellungstechnisch einfach, als auch materialmäßig billig, da kein teueres Harz mehr unnötig zum Überlauf gebracht werden muß.
- Besitzt der Wandler eine Ausleitung mit Kondensatordurchführung, so läßt sich das Verfahren nach der Erfindung für die Kondensatordurchführung in gleicher Weise anwenden.
Claims (2)
- Patentansprüche: 1. Verfahren zum Tränken und Vergießen von Wicklungen für Meßwandler und Transformatoren od. dgl. mit zwei spezifisch verschieden schweren, flüssig vergießbaren Stoffen, wobei der zum Tränken vorgesehene spezifisch leichte Stoff durch den für das Vergießen verwendeten spezifisch schwereren Stoff verdrängt wird, d a -durch gekennzeichnet, daß der spezifisch schwere Stoff ein Gießharz mit Füllstoffanteil und der spezifisch leichte Stoff ein Gießharz ohne Füllstoffanteil ist und daß gleichzeitig während des Vergießens mit dem gefüllten Gießharz die Tränkung der Wicklung mit dem angefüllten Gießharz in einem Arbeitsgang dadurch erfolgt, daß auf dem gefüllten Gießharz eine für die Tränkung ausreichend dünnflüssige Schicht des ungefüllten Gießharzes nur in solcher Menge schwimmt, die für eine vollständige Durchtränkung der Wicklung ohne überschuß notwendig ist.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in die Gießform zunächst eine Schicht des gefüllten Gießharzes bis zum unteren Rand der aktiven Teile der Wicklung eingefüllt wird, daran anschließend die erforderliche Menge des ungefüllten Gießharzes hinzugegossen wird und zum Schluß mit dem gefüllten Gießharz der Gießvorgang vollends zu Ende geführt wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1029 089; USA.-Patentschrift Nr. 2 857 626.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1961L0037889 DE1258981B (de) | 1961-01-06 | 1961-01-06 | Verfahren zum Traenken und Vergiessen von Wicklungen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1961L0037889 DE1258981B (de) | 1961-01-06 | 1961-01-06 | Verfahren zum Traenken und Vergiessen von Wicklungen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1258981B true DE1258981B (de) | 1968-01-18 |
Family
ID=7268084
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1961L0037889 Pending DE1258981B (de) | 1961-01-06 | 1961-01-06 | Verfahren zum Traenken und Vergiessen von Wicklungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1258981B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1290247B (de) * | 1966-11-09 | 1969-03-06 | Licentia Gmbh | Verfahren zum Impraegnieren und Umgiessen duenndraehtiger Wicklungen |
| EP0671872A1 (de) * | 1994-03-09 | 1995-09-13 | Braun Aktiengesellschaft | Gehäuse insbesondere für ein elektrisches Zahnreinigungsgerät sowie Verfahren zu dessen Herstellung |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1029089B (de) * | 1952-02-13 | 1958-04-30 | Siemens Ag | Verfahren zur Verhuetung von Rissbildung beim Traenken und Ummanteln von Wicklungen,insbesondere fuer Trockenspannungswandler |
| US2857626A (en) * | 1955-07-18 | 1958-10-28 | Western Electric Co | Methods of encapsulating articles |
-
1961
- 1961-01-06 DE DE1961L0037889 patent/DE1258981B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1029089B (de) * | 1952-02-13 | 1958-04-30 | Siemens Ag | Verfahren zur Verhuetung von Rissbildung beim Traenken und Ummanteln von Wicklungen,insbesondere fuer Trockenspannungswandler |
| US2857626A (en) * | 1955-07-18 | 1958-10-28 | Western Electric Co | Methods of encapsulating articles |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1290247B (de) * | 1966-11-09 | 1969-03-06 | Licentia Gmbh | Verfahren zum Impraegnieren und Umgiessen duenndraehtiger Wicklungen |
| EP0671872A1 (de) * | 1994-03-09 | 1995-09-13 | Braun Aktiengesellschaft | Gehäuse insbesondere für ein elektrisches Zahnreinigungsgerät sowie Verfahren zu dessen Herstellung |
| US5604329A (en) * | 1994-03-09 | 1997-02-18 | Braun Aktiengesellschaft | Housing, in particular for an electrical tooth cleaning device, and process for producing it |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| CH261736A (de) | Verfahren zur Herstellung eines Trockentransformators. | |
| DE1258981B (de) | Verfahren zum Traenken und Vergiessen von Wicklungen | |
| DE1665075B1 (de) | Verfahren zur Isolierung eines elektrischen Gegenstandes | |
| DE2255212A1 (de) | Verfahren zum umgiessen von teilen insbesonders impraegnierten teilen elektrischer geraete und/oder deren komponenten mit kunstharz | |
| DE2058648B2 (de) | Verfahren zum Imprägnieren und Vergießen einer Hochspannungswicklung aus Feindraht mit Gießharz | |
| DE1051353B (de) | Aus Giessharz bestehender Endverschluss fuer elektrische Kabel | |
| DE3720366C2 (de) | ||
| DE702137C (de) | Verfahren zur Herstellung von Kabelverbindungen pa | |
| AT222741B (de) | Verfahren zum Aufbringen eines Überzuges von gleichmäßiger Durchschlagsfertigkeit | |
| DE1263928B (de) | Verfahren zum Impraegnieren und Umgiessen von elektrischen Wickeln | |
| DE1061430B (de) | Transformator | |
| DE970962C (de) | Verfahren zur Herstellung von mit festem Dielektrikum hohlraumfrei durchsetzten Wicklungen | |
| DE1690007B2 (de) | Verfahren und vorrichtung zur herstellung eines kappenisolators fuer elektrische hochspannungsleitungen | |
| DE1191907B (de) | Verfahren zur Herstellung von Giessharz-Spannungswandlern und Vorrichtung zur Durchfuehrung dieses Verfahrens | |
| DE458444C (de) | Verfahren zur Herstellung von Magnetkernen aus pulverfoermigem Material, insbesondere fuer Fernmelde-Belastungsspulen | |
| DE1290247B (de) | Verfahren zum Impraegnieren und Umgiessen duenndraehtiger Wicklungen | |
| DE1128027B (de) | Verfahren zur Herstellung eines Trocken-Transformators, insbesondere Klein-Transformators, mit einem die Wicklung und den Eisenkern umgebenden topfartigen Gehaeuse | |
| DE1267737B (de) | Impraegnier-Umgiessverfahren fuer elektrische Geraete | |
| AT217714B (de) | Verfahren zur Herstellung eines Hartschichtstoffes | |
| AT230486B (de) | Einrichtung an Spulen von elektrischen Geräten für die Imprägnierung mit Niederdruckharzen ohne Verwendung von Formen | |
| AT147427B (de) | Kabelendverschluß und Verfahren zu seiner Herstellung. | |
| DE2162208C3 (de) | Verfahren zum Herstellen von Gießharz-Hochspannungsisolatoren und Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens | |
| DE1479428B2 (de) | Verfahren zum umhuellen von geraeten | |
| DE1044913B (de) | Isolierte Leiter bzw. isolierte Leiterbuendel, insbesondere von Wicklungen elektrischer Maschinen | |
| DE1564664A1 (de) | Verfahren zur Herstellung getraenkter Wicklungen,insbesondere von Spulen |