DE1258395B - Verfahren zur Herstellung eines Dehydrierungskatalysators - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines DehydrierungskatalysatorsInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
BOIj
Deutsche Kl.·. 12 g-11/34
Nummer: 1258 395
Aktenzeichen: B 60490IV a/12 g
Anmeldetag: 14. Dezember 1960
Auslegetag: 11. Januar 1968
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Katalysators für die Dehydrierung von
Kohlenwasserstoffen oder primären oder sekundären Alkoholen, wobei zu einer wäßrigen Calciumhydroxydaufschlämmung
eine Lösung eines wasserlöslichen Phosphats oder Phosphorsäure mit zum Alkalischhalten
der Aufschlämmung geeigneter Geschwindigkeit und in zur Einstellung eines Gewichtsverhältnisses
von CaO: F2O5 auf etwa 1,3 :1 bis 1,9:1 ausreichender
Menge zugefügt und dadurch ein basisches Calciumphosphat ausgefällt wird, und ist dadurch
gekennzeichnet, daß man anschließend eine wäßrige Kupfer- oder Eisensalzlösung zusetzt, daß die Konzentration
dieser Metalle, bezogen auf das Gewicht des ausgefällten Calciumphosphats, 2 bis 20 Gewichtsprozent
beträgt, das erhaltene Produkt auswäscht, gegebenenfalls trocknet, mit 2 bis 15 Gewichtsprozent
einer wärmeersetzlichen Kaliumverbindung, wiederum bezogen auf ausgefälltes Calciumphosphat, vermischt,
gegebenenfalls verformt und calciniert.
Aus der britischen Patentschrift 722 863 ist die Herstellung von Katalysatoren bekannt, die basisches
Calciumphosphat mit einem CaO-P2O5-GeWiClItS-verhältnis
von wenigstens 1,3 :1 enthalten. Diese sind jedoch im Gegensatz zu den erfindungsgemäß erhältlichen
Katalysatoren nicht mit Kupfer oder Eisen aktiviert, sondern enthalten neben dem Phosphat noch
Aktivkohle und Tonerde. Über ihre Verwendung als Dehydrierungskatalysatoren ist nichts angegeben.
Bei der Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird zweckmäßig mindestens 25°/0ige Phosphorsäure
angewandt. Die bevorzugte zersetzliche Kaliumverbindung ist Kaliumcarbonat.
Es hat sich als besonders zweckmäßig erwiesen, wenn mit der wäßrigen Lösung von Kupfer oder
Eisen 5 bis 10 % Kupfer bzw. 5 bis 15 % Eisen, bezogen auf das Gewicht des gefällten Phosphats, eingeführt
werden.
Vorteilhaft ist auch, wenn man mit dem Kupfer oder Eisen wenigstens ein weiteres Metall wie Cr, Rh, Ni
und Co zusetzt.
Es wurde gefunden, daß gewisse basische Calciumphosphate ausgezeichnete Katalysatoren für die Dehydrierung
organischer Verbindungen ergeben, wenn die im folgenden beschriebene Herstellung und Verarbeitung
angewandt wird.
Dabei ist es wichtig, daß die hergestellten Calciumphosphate
beträchtlich basischer sind als Tricalciumphosphat(CaO: P2O5 = 1,18 :1). Mit anderen Worten,
die erhältlichen Phosphate müssen ein Gewichtsverhältnis von CaO : P2O5 von wenigstens 1,3 :1 bis
hinauf zu 1,9:1 besitzen. Diese Katalysatoren werden
Verfahren zur Herstellung eines
Dehydrierungskatalysators
Dehydrierungskatalysators
Anmelder:
The Baugh Chemical Company,
Baltimore, Md. (V. St. A.)
Vertreter:
Dr. I. M. Maas, Patentanwalt,
8000 München 23, Ungererstr. 25
Als Erfinder benannt:
Robert Samuel Bowman,
Louis Julian Piasecky,
Pittsburgh, Pa. (V. St. A.)
Robert Samuel Bowman,
Louis Julian Piasecky,
Pittsburgh, Pa. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 14. Dezember 1959
(859 119)
V. St. v. Amerika vom 14. Dezember 1959
(859 119)
durch Zugabe eines wasserlöslichen Phosphats oder H3PO4 zu einer wäßrigen Aufschlämmung von Kalk
hergestellt. Als Kalkquelle dient vorzugsweise CaI-ciumhydroxyd [Ca(OH)2], doch können auch andere
Formen reaktionsfähigen Kalks verwendet werden. Bei der Herstellung der Katalysatoren ist es wesentlich,
daß das Phosphat zu der wäßrigen Kalkaufschlämmung mit zur Einhaltung eines alkalischen
pH-Bereichs im Reaktionsmedium geeigneter Geschwindigkeit zugesetzt wird. Das Reaktionsmedium
wird während der Fällung des Calciumphosphats kräftig gerührt. Die Mengenverhältnisse der Reaktionsteilnehmer werden so gewählt, daß Calciumphosphat
der oben angegebenen Basizität auffällt.
Ein wesentliches Merkmal der Erfindung besteht darin, daß das gebildete basische Calciumphosphat
durch eine Verdrängungsreaktion nach einer Ausführungsform mit Kupfer und nach einer anderen
Ausführungsform mit Eisen versehen wird. Zu diesem Zweck wird zu der Aufschlämmung des gefällten
Phosphats ein lösliches Kupfer- oder Eisensalz, vorzugsweise Cu(NO3)2 oder Fe(NO3)3 zugegeben. Die
Chloride sind weniger geeignet, da es schwieriger ist, die Chloridionen auszuwaschen, die unter Umständen
vergiftend wirken können, als die Nitrationen, die auf jeden Fäll während des Erhitzens des Katalysators
zersetzt werden. Auch andere in der Wärme zersetzbare
709 718/407
Kupfer- und Eisensalze, z. B. die Acetate, die eine Verdrängungsreaktion mit dem basischen Calciumphosphat
eingehen, können verwendet werden.
Es hat sich gezeigt, daß die Verdrängungsreaktion unter Umwandlung einer bestimmten Menge des
basischen Calciumphosphats in Kupfer bzw. Eisenphosphat verläuft, die der bei der Verdrängungsreaktion
zur Verfügung stehenden Kupfer- bzw. Eisenmenge äquivalent ist.
Nach der Verdrängungsreaktion wird das Produkt abfiltriert und mit Wasser gewaschen, um das bei der
Verdrängungsreaktion gebildete Calciumsalz, z. B. Ca(NOs)2, zu entfernen, und anschließend getrocknet.
Das getrocknete Produkt wird pulverisiert, gekörnt, vorzugsweise zu einer Korngröße von 3,17 bis 4,76 mm,
und dann etwa 1 Stunde lang in Luft bei einer Temperatur von beispielsweise 535°C calciniert. Der Katalysator
ist dann gebrauchsfertig.
Als Nachweis für die günstigen Eigenschaften der erfindungsgemäß hergestellten Katalysatoren mögen
die Ergebnisse einer Reihe von Versuchen dienen, die mit Calciumphosphaten mit verschiedenen Gewichtsverhältnissen von CaO : P2O6 durchgeführt wurden,
die nach der oben beschriebenen Arbeitsweise und durch eine Verdrängungsreaktion mit Cuprinitrat
hergestellt worden waren. Für die Dehydrierung von Cyclohexanol wurden bei Katalysatorvolumina von
50 ecm Reaktionsrohre von 14,2 cm Höhe und 7/8 Zoll Durchmesser bei einer Temperatur von
ίο 350° C mit einer Dampf-Cyclohexanol-Beschickung,
worin das Molverhältnis von Dampf zu Cyclohexanol 14,3 :1 betrug, verwendet. Die Zuführungsgeschwindigkeiten
wurden bei allen Versuchen so eingestellt, daß die mittlere Verweilzeit in dem Katalysatorbett
0,55 bis 0,60 Sekunden betrug, was einer insgesamt durchgesetzten Flüssigkeitsmenge von Wasser und
Cyclohexanol von etwa 3 Volumina flüssiger Gesamtbeschickung je Volumen Katalysatorbett und Stunde
entsprach. Die Ergebnisse sind in der Tabelle I wiedergegeben.
Tabelle I
Wirkung des CaO~P2O5-Gewichtsverhältnisses auf die Dehydrierung von Cyclohexanol
Wirkung des CaO~P2O5-Gewichtsverhältnisses auf die Dehydrierung von Cyclohexanol
| CaO-P2O5 (Gewichtsverhältnis) |
Gewichtsprozent Kupfer |
. Molprozent Cyclohexanon |
Umwandlung zu Cyclohexen |
Cyclohexanon zu Cyclohexen |
| 1,18 1,40 1,60 1,90 |
5,0 5,0 5,0 5,0 |
0 44 42 60 |
100 26 21 1 |
60 1,7 2,0 60 |
Diese Angaben zeigen als erstes, daß Tricalciumphosphat (Verhältnis 1,18) für die Zwecke der Erfindung
unbrauchbar ist, da die Wirkung eine ausschließlich dehydratisierende ist. Dann zeigen sie, daß es zur
Erzielung einer beträchtlichen Dehydrierung dieses Alkohols notwendig ist, daß das Molverhältnis des
Phosphats wenigstens etwa 1,3:1 beträgt und vorzugsweise
größer ist. Ferner zeigen sie, daß mit steigendem Verhältnis die Dehydrierungswirksamkeit
ansteigt, bis bei dem Verhältnis von 1,9 nahezu ausschließlich die Dehydrierung zu dem gewünschten
Produkt, Cyclohexanon, eintritt, während ein scharfer Bruch in der Wirksamkeit bei dem und jenseits des
Verhältnisses von 1,5 erfolgt.
Ein Katalysator mit dem Verhältnis von 1,9 oder mit einem sich diesem Wert nähernden Verhältnis, der in
der oben beschriebenen Weise hergestellt ist, läßt sich beim Arbeiten im technischen Maßstab schwierig auf
wirtschaftliche Weise filtrieren und waschen. Es wurde jedoch gefunden, daß diese Schwierigkeit bei der Herstellung
von stark basischen Calciumphosphaten durch eine zweistufige Fällung vermieden werden
kann. In der ersten Stufe wird ein verhältnismäßig grober und leicht filtrierbarer Niederschlag erzeugt,
indem man die Ca(OH)2-Aufschlämmung und die
Phosphorsäure in Verhältnissen anwendet, die zur Einstellung eines Gewichtsverhältnisses CaO: P2O5
von etwa 1,18:1 führen. In der zweiten Stufe wird dieses Gewichtsverhältnis durch anteilsweise Zugabe
von Calciumhydroxyd unter Rühren auf 1,3:1 bis 1,9:1 erhöht. Das so erhaltene Produkt läßt sich
leicht filtrieren und auch leicht mit Wasser waschen. Das getrocknete Pulver hat verbesserte Fließeigenschaften
und läßt sich sehr viel leichter pelletisieren oder auspressen als das in einer einzigen Stufe erzeugte
und liefert härtere und dichtere Körner. Das Produkt kann nach Durchführung der Verdrängungsreaktion
dann bei 100 bis 105 0C getrocknet und in Luft bei etwa
1000° C calciniert werden.
Es wurde gefunden, daß auf diese Weise hergestellte und mit Kupfer aktivierte Katalysatoren ganz besonders
wertvoll für die Dehydrierung von Cyclohexanol zu Cyclohexanon sind, nicht nur weil dabei
hervorragende Ausbeuten erzielt werden, sondern auch weil Nebenreaktionen, wie die Bildung von
Phenol und Cyclohexen, praktisch vollständig unterdrückt werden. Die Konzentration an Kupfer in dem
Katalysator beträgt etwa 2 bis 20 Gewichtsprozent, wobei der optimale Bereich bei etwa 5 bis 10 % liegt,
bezogen auf das Gewicht des ausgefällten Ca-Phosphats. Diese Grundlage zur Bezeichnung der Kupfer-
und Eisenmengen wird der Einfachheit halber im folgenden durchweg angewandt. Der Grund hierfür
besteht darin, daß die Verdrängungsreaktion zu einer Umwandlung eines Teils des basischen Ca-Phosphats
in ein lösliches Calciumsalz führt, so daß im fertigen Katalysator weniger Calciumphosphat vorhanden ist
als zu Beginn der Verdrängungsreaktion. Es wäre daher eine Berechnung notwendig, um die Menge an
Calciumphosphat zu bestimmen, die in lösliches Salz übergeführt wurde, und dann eine Berechnung zur
Bestimmung der Konzentration von Kupfer in dem Produkt. Dies würde durch die Verwendung eines
Kaliumsalzes, wie weiter unten beschrieben, weiter kompliziert werden, da dieses als Verdünnungsmittel
wirken und weitere Berechnungen erfordern würde.
Deshalb besteht die einfachste Weise der Bezeichnung der Kupfer- und Eisengehalte darin, sie auf das ursprüngliche
CaO-P2O5, d. h. das bei Beginn der Verdrängungsreaktion
vorliegende zu beziehen.
Außer den obenerwähnten Verbesserungen der physikalischen Eigenschaften und des Verhaltens des
Katalysators beim Gebrauch weist der mit Kupfer aktivierte, zweistufig hergestellte Katalysator mit
einem Verhältnis von 1,9 eine eher noch bessere Wirksamkeit und Selektivität bei der Dehydrierung von
Cyclohexanol auf als der durch die oben beschriebene, einstufige Fällung hergestellte. So führt der oben
beschriebene, einstufig hergestellte Katalysator mit einem Verhältnis von 1,9 zu einer Umwandlung zu
Cyclohexanon von 60 Molprozent und zu Cyclohexen von 1 Molprozent, wohingegen der zweistufig hergestellte
Katalysator mit einem Verhältnis von 1,9 unter den gleichen Arbeitsbedingungen eine Umwandlung
zu Cyclohexanon von 75 Molprozent und zu Cyclohexen von 0,6 Molprozent erreichen läßt. Das
Molverhältnis von Cyclohexanon zu Cyclohexen wird daher auf 125 erhöht.
Die Zahlen der Tabelle I lassen erkennen, daß eine Beziehung zwischen der Dehydrierungsaktivität und
-Selektivität und der hohen Oberflächenalkalinität besteht. Es wurde ferner gefunden, daß bei Zugabe von
2 Gewichtsprozent Kalium als Kaliumcarbonat (K2CO3) zu einem durch die zweistufige Fällung hergestellten
Katalysator mit einem Gewichtsverhältnis von 1,9, der mit Kupfer aktiviert ist, eine Steigerung
der Umwandlung von Cyclohexanol zu Cyclohexanon auf 91 Molprozent und eine Bildung von Cyclohexen
lediglich in Spurenmengen erzielt wird. Eine weitere Steigerung der Alkalinität bewirkt somit eine sogar
noch höhere Dehydrierungsaktivität und -Selektivität. Die Versuchsbedingungen bei dieser Überprüfung
waren die gleichen, wie sie in Verbindung mit Tabelle I beschrieben wurden.
Für die erfindungsgemäßen Zwecke reichen 2°/0 Kalium,
die in Form von etwa 3,5 % Kaliumcarbonat zugeführt werden, aus und entsprechen offenbar der
optimalen Menge für diese Reaktion. Abhängig von der jeweiligen Umsetzung kann jedoch das Kalium
2 bis 15 Gewichtsprozent ausmachen, wenn man es auf die oben erläuterte Grundlage bezieht.
Das Kalium übt offenbar einen synergistischen Effekt aus. Unter den Versuchsbedingungen der
Tabelle I wurde in einer Betriebszeit von 40 Minuten unter Verwendung eines 8 % Kupfer enthaltenden
Katalysators eine 81°/oige Umwandlung von Cyclohexanol zu Cyclohexanon erzielt. Der gleiche kupferhaltige
Katalysator lieferte mit 2 % Kalium eine 91°/0ige Ausbeute, wohingegen ein nur kaliumhaltiger
Ca-Phosphat-Katalysator praktisch keine Wirkung hat. Bei diesen Versuchen wurde das Katalysatorbett
bei 2500C gehalten, und es wurde für eine Betriebszeit
von 40 Minuten eine Durchsatzgeschwindigkeit der gesamten flüssigen Beschickung von 3 angewandt.
Ein sogar noch wirksamerer Katalysator als der oben beschriebene wurde durch Zugabe einer geringen
Menge Rhodium durch Verdrängungsreaktion (0,25 Gewichtsprozent) zu dem kupfer-kaliumhaltigen Katalysator
erreicht. Die Rhodiummenge kann, bezogen auf die vorstehend angegebene Grundlage, zwischen
0,05 und 2°/0 betragen.
Bei einer auf Flüssigkeit bezogenen Durchsatzgeschwindigkeit von 6 Volumina gesamter aus Wasser
und Cyclohexanol bestehender Beschickung je Katalysatorvolumen und Stunde, die eine Cyclohexanolkontaktzeit
von etwa 0,25 Sekunden ergibt, wurde mit dem rhodiumhaltigen Katalysator eine Umwandlung
von 83% des Cyclohexanols zu Cyclohexanon bei einer Betriebszeit von 40 Minuten erzielt. Nach einer
Betriebszeit von 90 Minuten betrug die Umwandlung immer noch 81 Molprozent. Unter den gleichen Bedingungen
wurde mit dem kupfer-kaliumhaltigen Katalysator eine Umwandlung von Cyclohexanol zu
Cyclohexanon von 68% bei einer Betriebszeit von 40 Minuten und von 19 % bei einer Betriebszeit von
100 Minuten erreicht.
Der rhodiumhaltige Katalysator wird einfach dadurch hergestellt, daß die erforderliche Rhodiummenge,
beispielsweise als Rhodiumtrichlorid, zu der Cuprinitratlösung gegeben wird. Beide Metalle werden
dann in die Ca-Phosphat-Struktur durch Verdrängungsreaktion eingeführt, wobei die oben beschriebene
Arbeitsweise angewandt wird. Der Katalysator wird dann filtriert, gewaschen, getrocknet, mit Kaliumcarbonat
vermischt und gekörnt. Nach dem Calcinieren bei 535°C ist er gebrauchsfertig.
Eine überraschende Eigenschaft dieser zweistufig gefällten Katalysatoren, die mit Kupfer—Kalium
bzw. Kupfer—Kalium—Rhodium aktiviert sind, besteht
darin, daß sie am besten bei anomal tiefen Katalysator-Bettemperaturen, z.B. 240 bis 26O0C,
über längere Zeiträume und mit einer höheren Selektivität arbeiten als bei den in Tabelle I angegebenen
Bettemperaturen, die üblicherweise bei dem durch eine einzige Fällung hergestellten Katalysator angewandt
werden. Die abgesehen von der Ersparnis an Wärmeenergie mit diesem Merkmal verbundenen Vorteile
gehen aus den Daten der Tabelle II hervor. Es wurde ein in zwei Stufen gefällter Katalysator mit einem
Gehalt von 8% Kupfer und 2% Kalium verwendet.
Wirkung der Katalysator-Bettemperaturen auf die Dehydrierung von Cyclohexanol über einem 8% Kupfer
und 2 % Kalium enthaltenden Katalysator
ßettemperatur
0C
Molprozent
Umwandlung zu Cyclohexanon nach
Umwandlung zu Cyclohexanon nach
40 Minuten j 120 Minuten
200 Minuten Molprozent
Umwandlung zu Phenol nach
10 Minuten I 40 Minuten \ 120 Minuten
10 Minuten I 40 Minuten \ 120 Minuten
350
300
260
240
300
260
240
90,7
92,9
93,0
82,1
92,9
93,0
82,1
66,2
83,9
90,3
83,4
83,9
90,3
83,4
72,9 63,8 4,1
0,7
0,0
0,0
0,7
0,0
0,0
1,9
1,3
0,7
0,0
1,3
0,7
0,0
0,0
0,0
0,0
0,0
Auch hier wurde wieder die bereits oben beschrie- Die obigen Angaben lassen deutlich erkennen, daß
bene Dampf-Cyclohexanol-Beschickung bei einer 65 die optimale Bettemperatur bei 2600C liegt, wobei,
Durchsatzgeschwindigkeit der gesamten Flüssigkeit bezogen auf den Durchsatz, die größte Umwandlung
von 3, was eine Cyclohexanolkontaktzeit von etwa zu Cyclohexanon bei gleichzeitigem sehr hohem Wert
0,55 Sekunden ergibt, verwendet. der Selektivität erzielt wird. Da in den Produkten nur
Spurenmengen von Cyclohexen und Phenol feststellbar sind, beträgt die schließlich erhaltene Umwandlung
zu Cyclohexanon bei 26O0C etwa 99°/0.
Eine weitere Verbesserung der Wirksamkeit des kupfer-kaliumhaltigen Katalysators wurde erreicht,
wenn eine allein aus Cyclohexanoldampf bestehende, trockene Beschickung eingesetzt wurde. Wenn hierbei
auch nicht eine so hohe Umwandlung je Durchsatz wie bei Verwendung der mit Dampf verdünnten
Cyclohexanolbeschickung erreicht wird (auf Grund der Gleichgewichtsverhältnisse), so werden damit
doch andere Vorteile erzielt. Hierzu gehört eine Steigerung der Wirksamkeit der Katalysatoren bezüglich
der Einheiten des gebildeten Produkts je Katalysatorvolumen und Zeiteinheit.
Im folgenden wird die Bezeichnung Raumausbeute als Meßgröße für die Wirksamkeit eines Katalysators
gebraucht, die als Gramm gebildetes Cyclohexanon je Kubikzentimeter Katalysatorbettvolumen und Stunde
definiert ist. Die in Tabelle III angegebenen Daten, die mit dem Katalysator der Tabelle II erhalten
wurden, liefern einen Vergleich zwischen den mit nasser und mit trockener Cyclohexanolbeschickung
arbeitenden Systemen.
Vergleich zwischen Dampf-Cyclohexanol- und Trocken-Cyclohexanol-Beschickungssystemen
bei der katalytischen Dehydrierung von Cyclohexanol bei 2600C
Beschickung
Molprozent
Umwandlung zu Cyclohexanon nach 40 Minuten I 120 Minuten I 200 Minuten
Raumausbeute an Cyclohexanon, g/cm3/Std. nach
40 Minuten I 120 Minuten I 200 Minuten
Dampf—Cyclohexanol* ..
Trockenes Cyclohexanol**.
Trockenes Cyclohexanol**.
93,0 80,5
90,3 78,0 72,9
72,5
72,5
0,75
2,56
2,56
0,72 2,45
0,58 2,26
* Molverhältnis von Dampf zu Cyclohexanol = 14,3; durchgesetzte Gesamtflüssigkeitsmenge = ungefähr 3 Std.-1
** Durchgesetzte Flüssigkeitsmenge = etwa 3 Std.-1
Das während längerer Versuchszeiten insgesamt gebildete Keton entspricht folgenden Werten:
| Tabelle | Beschickung | IV | Katalysator 6 Stunden |
| Dampf—Cyclohexanol .. Trockenes Cyclohexanol |
Bildung in g/cm3 4 Stunden |
3,2 13,32 |
|
| 2,75 9,65 |
|||
35
In jedem Fall wurden nur Spurenmengen an Nebenprodukten gebildet. Daraus ergibt sich ohne weiteres,
daß zu Lasten eines etwas höheren Kreislaufanteils die Wirksamkeit des Katalysators um etwa das Vierfache
gesteigert werden kann, wenn eine aus einer einzigen Komponente bestehende Beschickung, nämlich
Cyclohexanolgas, verwendet wird. Ferner ergibt sich, daß das Ausmaß der Cyclohexanonbildung bei
Verwendung einer Dampf-Cyclohexanol-Beschickung nach der 2-Stunden-Grenze rascher abfällt. Das mit
einer trockenen Beschickung arbeitende System ermöglicht daher eine längere Betriebszeit ohne Unterbrechung.
Zu weiteren Vorteilen des mit einer trockenen Cyclohexanolbeschickung arbeitenden Systems
gehören eine einfacher durchführbare Rückgewinnung und Rückführung und der Verbrauch einer geringeren
Gesamtwärmemenge für das ganze Verfahren.
Zur Regenerierung des Katalysators wird ein einfaches Luftbrennverfahren angewandt. Das verbrauchte
Katalysatorbett wird bei der Betriebstemperatur mit Hilfe von Dampf oder Stickstoff von organischen
Dämpfen gereinigt, wonach Luft mit solcher Geschwindigkeit in den Gasstrom eingeführt
wird, daß die Katalysatorbettemperatur nicht um mehr als etwa 200°C ansteigt, d.h. die Bettemperatur bei
etwa 46O0C bleibt. Eine lang dauernde Luftbehandlung
ist für eine vollständige Regeneration der Katalysatoraktivität nicht erf orderlich. V2 bis 1 Stunde in dem
teilweise aus Luft bestehenden Strom reicht aus, um . die volle Aktivität des Katalysators wieder zu erreichen.
Nach Verdrängung der Luft mit Dampf oder Stickstoff und nach Abkühlen auf etwa 2600C ist das
Katalysatorbett für den nächsten Dehydrierungszyklus gebrauchsfertig. Auch noch nach 30 Zyklen
der Verwendung und Regenerierung ist der 8 °/0-Kupfer-2°/0-Kalium-Katalysator
noch gleichmäßig hoch wirksam.
Zur Erläuterung der Herstellung eines 8 % Kupfer und 2 % Kalium enthaltenden Katalysators mit einem
Verhältnis von 1,9 soll folgendes Beispiel dienen:
406 ml einer 3,llmolaren Phosphorsäure mit einem Gehalt von 89,6 g P2O5 wird unter kräftigem Rühren
zu einer Aufschlämmung von 138 g Calciumhydroxyd, das 103 g CaO enthält, in 1500 ml Wasser gegeben.
Das Produkt ist ein Calciumphosphat mit einem Gewichtsverhältnis von CaO zu P2O5 von 1,15.
Nach etwa VaStimcligem Stehenlassen wird das
erhaltene Gemisch zur Erzielung eines CaO-P2Og-Gewichtsverhältnisses
von 1,9 hydrolisiert, indem man anteilsweise unter Rühren 90,5 g trockenes Calciumhydroxyd
mit einem Gehalt von 67 g CaO zugesetzt. Eine wäßrige Lösung von 79,0 g Cuprinitrat-Trihydrat
wird dann langsam zu dem gerührten Gemisch gegeben. Durch diese Cuprinitratmenge wird auf die
Oberfläche des Katalysators eine Kupfermenge aufgebracht, die 8% des gesamten vorliegenden CaO
und P2O5 vor der Verdrängungsreaktion entspricht.
Das wie oben erhaltene Reaktionsgemisch wird nach ^ständigem Stehenlassen abfiltriert und mit Wasser
gewaschen, bis etwa 80 °/0 oder mehr der Nitrationen entfernt sind. Das Produkt wird dann in einem Ofen
bei 100 bis 15O0C bis zu einem Feuchtigkeitsgehalt von 30 bis 35°/0 an Luft getrocknet. Dann wird es
pulverisiert und mit 10,4 g gepulvertem Kaliumcarbonat gründlich vermischt. Das gesamte Produkt
wird gekörnt, gewöhnlich zu Körnern von 3,17 oder 4,76 mm, wobei Tablettiermaschinen oder Strangpressen
verwendet werden. Das gekörnte Produkt wird durch lstündiges Calcinieren bei etwa 535 0C
aktiviert.
Die katalytische Wirkung des Kupfers kann auch noch durch andere Aktivierungsmittel wie Eisen-,
Chrom-, Nickel-, Kobalt- und Rhodiumsalze mit organischen oder anorganischen Anionen, ausgenommen
die Chloride, unterstützt oder gefördert werden. Die erfindungsgemäßen Katalysatoren eignen sich
ganz allgemein für die Dehydrierung von primären und sekundären Alkoholen. So wurden die durch
zweistufige Fällung und Aktivierung hergestellten Phosphate mit einem Kupfergehalt von 8 °/0 und einem
Kaliumgehalt von 2 % mit Erfolg für die Dehydrierung
von η-Amylalkohol zu Valeraldehyd, von 4-Methylpentanol-(2) zu 4-Methylpentanon-(2) und von sek.-Butylalkohol
zu Methyläthylketon verwendet. Diese Katalysatoren besitzen eine hervorragende Wirkung
bei der Verwendung für empfindliche Dehydrierungsreaktionen, die in Konkurrenz mit leicht vor sich
gehenden und unerwünschten Nebenreaktionen ablaufen. Sie eignen sich insbesondere für die Umwandlung
von primären und sekundären Alkoholen in Aldehyde und Ketone, wobei sie, wenn es die Struktur
wie im Fall von Cyclohexanol zuläßt, auch eine dehydroaromatisierende Wirkung aufweisen. So führt
dieser Katalysator in Verbindung mit Rhodium unter den geeigneten Bedingungen Cyclohexanol in Phenol über.
Ein erfindungsgemäßes Calciumphosphat, vorzugsweise mit dem Verhältnis von 1,9, das mit Eisen an
Stelle von Kupfer aktiviert ist und wie in der vorherigen Ausführungsform auch Kalium enthält, eignet
sich insbesondere für die Herstellung von Styrol aus Äthylbenzol sowie für die Umwandlung der n-Butene
in Butadien-(1,3) unter kräftigeren Bedingungen in Gegenwart von Dampf bei hoher Temperatur. Unter
solchen Bedingungen muß der Katalysator ein hohes Ausmaß an Strukturstabilität besitzen. Dieser Katalysator
wird in der oben beschriebenen Weise durch Verdrängungsreaktion mit beispielsweise Ferrinitrat
mit Eisen hergestellt.
Ein erfindungsgemäßer BCP-Katalysator mit sehr guter Strukturbeständigkeit während des Dampfsinterns
ist ein zweistufig hergestellter mit einem CaO-P2O6-Gewichtsverhältnis von 1,9 und einem
Gehalt von etwa 12% Eisen und 10% Kaliumcarbonat. Die Bedeutung, die der Verwendung
einer besonderen Kombination von CaO-P2O5-Verhältnis
und Eisengehalt bei der Erzielung dieser Stabilität zukommt, ergibt sich aus der folgenden
Tabelle:
Wirkung des CaO-PgOs-Gewichtsverhältnisses und des Eisengehalts auf die Strukturstabilität und die Aktivität
des Katalysators bei der Dehydrierung von Äthylbenzol
| Katalysator | CaO-P2O5- Verhältnis |
Eisen | Volumenverminderung bei der Dampfsinterung* |
BET Oberfläche**, nach der Dampf sinterung |
Styrol-Raumausbeute, |
| °/o | °/o | m2/g | g/cm3 Katalysator/Std. | ||
| A | 1,7 | 12 | 10 | 21,3 | 0,17 |
| B | 2,1 | 12 | 23 | 10,1 | 0,21 |
| C | 1,9 | 12 | 2 | 32,5 | 0,24 |
| D | 2,1 | 20 | 13 | 18,8 | 0,12 |
| E | 1,9 | 20 | 18 | — | 0,02 |
* Vä Stunde bei 700° C in vollständiger Dampfatmosphäre.
** Gesamtoberfläche, bestimmt durch Stickstoffadsorption.
Die Oberfläche dieser Katalysatoren vor der Dampfsinterung beträgt etwa 72 m2/g.
Die obigen Daten zeigen, daß ein 12% Eisen enthaltender Katalysator mit dem Verhältnis CaO-P2O5
— 1,9 (zweistufig hergestellt) sehr gute Stabilität besitzt. Er ist der beste aus der Gruppe. Gleichzeitig
ist festzustellen, daß dieser Katalysator C die beste Aktivität bei der Dehydrierung von Äthylbenzol aufweist.
Durch mehr Eisen und/oder höheres oder niedrigeres CaO-P2O5-Gewichtsverhältnis wird ein
weniger stabiler und weniger aktiver Katalysator erhalten. Hierbei werden Äthylbenzol und Wasser
mit Geschwindigkeiten von 1,0 bzw. 1,5 g je Minute bei einer mittleren Bettemperatur von 6000C durch
ein 100-cm3-Bett eines Katalysators geleitet, der aus dampfgesinterten, 4,76 mm Körnern besteht. Unter
diesen Bedingungen liegt ein Molverhältnis von Wasser zu Äthylbenzol von etwa 9:1 vor, und die
Äthylbenzolkontaktzeit beträgt 0,9 Sekunden, berechnet als Verweilzeit in dem Katalysatorbett. Es
werden somit nahezu die gleichen Verhältnisse geschaffen, wie sie bei der technischen Herstellung von
Styrol aus Äthylbenzol vorliegen. Die Ausbeute an Styrol wird als Raumausbeute (Gramm Styrol je
Kubikzentimeter Katalysatorbettvolumen und Stunde) berechnet. Unter den oben angegebenen Strömungsbedingungen wird eine Raumausbeute an Styrol von
0,24 bei einer Umwandlung von 40% erzielt. Die obigen Angaben beziehen sich auf innerhalb von 1 bis
4 Tagen durchgeführte Versuche. Die aktiveren Katalysatoren wurden für Zeiträume von 4 Tagen dauernd
in Betrieb gehalten.
Die Eisenmenge in den Katalysatoren dieser Ausführungsform liegt vorteilhaft im Bereich von etwa
10 bis 15%.
Die in Tabelle V aufgeführten Katalysatoren wurden auf ähnliche Weise hergestellt, wie sie oben für die
kupfer- und kaliumhaltigen Katalysatoren für die Alkoholdehydrierung beschrieben wurden. In jedem
Fall wurde ein Calciumphosphat mit einem Gewichtsverhältnis von CaO: P2O5 von 1,9 nach der zweistufigen
Arbeitsweise hergestellt. Das Eisen wurde durch Verdrängungsreaktion auf die Oberfläche des
Katalysators aufgebracht, indem eine Ferrinitratlösung mit dem basischen Ca-Phosphat mit dem
Gewichtsverhältnis von 1,9 in Berührung gebracht wurde. Nach Filtrieren und Waschen zur Entfernung
des Hauptteils der Nitrationen (als Calciumnitrat) wurde das Produkt bis zu einem Feuchtigkeitsgehalt
von 30 bis 35% getrocknet, pulverisiert, mit Kaliumcarbonat in einer Menge, die 10% des Trockengewichts
des Ca-Phosphats entspricht, vermischt und dann pelletisiert. Anschließend wurde der Katalysator
durch VaStündige Dampf Sinterung bei 700° C stabilisiert.
Durch Modifizieren des Katalysators C der Tabelle V kann sogar noch eine größere Dehydrie-
709 718/407
rungsaktivität erreicht werden. Zu diesem Zweck werden geringe Mengen Chrom oder Chrom und
Kupfer in die Katalysatorstruktur eingebaut. Die genaue Arbeitsweise zur Herstellung dieses als Typ F
bezeichneten Katalysators wird im folgenden beschrieben:
Zu einer Aufschlämmung von 160 g Calciumhydroxyd mit einem Gehalt von 120 g CaO in 1500 ml
Wasser werden unter gutem Rühren 499 g Phosphorsäurelösung mit einem Gehalt von 100 g P2O5 gegeben.
Dabei wird ein Calciumphosphat mit einem Gewichtsverhältnis von 1,20 gebildet. Nach einer halben Stunde
werden 94 g Calciumhydroxyd mit einem Gehalt von 70 g CaO in kleinen Anteilen zu dem obigen Gemisch
zugesetzt. Die so erhaltene Aufschlämmung von Calciumphosphat mit einem Gewichtsverhältnis von
1,9 wird 1Z2 Stunde stehengelassen. Dann wird eine
wäßrige Lösung von 252 g Fe(NO3)3 · 9 H2O, 22,1 g
Cu(NOg)2 · 3 H2O und 22,3 g Cr(NO3)3 · 9 H2O unter
Rühren zu dem Gemisch gegeben. Auf diese Weise werden 12 % Eisen, 2 % Kupfer und 1 °/0 Chrom in den
Katalysator eingeführt. Nach ^stüricliges Stehenlassen
wird das Gemisch filtriert und mit Wasser gewaschen, bis wenigstens 80% der gesamten Nitrationen entfernt
sind. Das Produkt wird in einem Ofen bei 105 0C auf einen Feuchtigkeitsgehalt von 20 bis 30°/0 getrocknet,
pulverisiert und anschließend mit 29 g K2CO3
vermischt. Dadurch erhält man 10% K2CO3. Das
Produkt wird mit Hilfe von Tablettiermaschinen oder Strangpressen zu 4,76 mm Körnern verarbeitet. Die
Katalysatorkörner werden durch ^jjStündiges oder
längeres Dampf sintern bei 7000C aktiviert. Dieser
Katalysatortyp führt in einem Zeitraum von 4 Tagen zu einer mittleren Raumausbeute von 0,296 g Styrol
je Kubikzentimeter Katalysator je Stunde bei einem Umwandlungsgrad von 50% und einer mittleren
Bettemperatur von 6000C.
Claims (4)
1. Verfahren zur Herstellung eines Katalysators für die Dehydrierung von Kohlenwasserstoffen
oder primären oder sekundären Alkoholen, wobei zu einer wäßrigen Calciumhydroxydaufschlämmung
eine Lösung eines wasserlöslichen Phosphats oder Phosphorsäure mit zum Alkalischhalten der
Aufschlämmung geeigneter Geschwindigkeit und in zur Einstellung eines Gewichtsverhältnisses
von CaO: P2O5 auf etwa 1,3:1 bis 1,9:1 ausreichender
Menge zugefügt und dadurch ein basisches Calciumphosphat ausgefällt wird, d adurch
gekennzeichnet, daß man anschließend eine wäßrige Kupfer- oder Eisensalzlösung
zusetzt, daß die Konzentration dieser Metalle, bezogen auf das Gewicht des ausgefällten
Calciumphosphats, 2 bis 20 Gewichtsprozent beträgt, das erhaltene Produkt auswäscht, gegebenenfalls
trocknet, mit 2 bis 15 Gewichtsprozent einer wärmezersetzlichen Kaliumverbindung, wiederum
bezogen auf ausgefälltes Calciumphosphat, vermischt, gegebenenfalls verformt und calciniert.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die Phosphorsäure zu der
Calciumhydroxydaufschlämmung in einer zur Einstellung eines Gewichtsverhältnisses von CaO: P2O5
auf etwa 1,18:1 ausreichenden Menge und anschließend anteilweise trocknes Calciumhydroxyd
zur Steigerung dieses Verhältnisses auf etwa 1,3 :1 bis 1,9 :1, vorzugsweise 1,6:1 bis 1,9:1,
zugibt.
3. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß man mit
Hilfe der Kupferverbindung 5 bis 10% Kupfer und mit Hilfe der Eisenverbindung 5 bis 15%
Eisen, bezogen auf das Gewicht des gefällten Phosphats, einführt.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß man mit
dem Kupfer oder Eisen wenigstens ein weiteres Metall wie Chrom, Rhodium, Nickel und Cobalt
zusetzt.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 918 986, 961619;
USA,-Patentschriften Nr. 2 442 319, 2 046 556, 218 457, 2 333 216, 2 442 320;
britische Patentschriften Nr. 680 509, 722 863.
britische Patentschriften Nr. 680 509, 722 863.
709 718/407 12.67 © Bundesdruckerei Berlin
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