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DE1258195B - Antriebsanlage mit einem Gasturbinenhauptstrahltriebwerk - Google Patents

Antriebsanlage mit einem Gasturbinenhauptstrahltriebwerk

Info

Publication number
DE1258195B
DE1258195B DEG37101A DEG0037101A DE1258195B DE 1258195 B DE1258195 B DE 1258195B DE G37101 A DEG37101 A DE G37101A DE G0037101 A DEG0037101 A DE G0037101A DE 1258195 B DE1258195 B DE 1258195B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
control device
turbine
flow
jet engine
gas
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG37101A
Other languages
English (en)
Inventor
John Richard Erwin
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
General Electric Co
Original Assignee
General Electric Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by General Electric Co filed Critical General Electric Co
Publication of DE1258195B publication Critical patent/DE1258195B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02CGAS-TURBINE PLANTS; AIR INTAKES FOR JET-PROPULSION PLANTS; CONTROLLING FUEL SUPPLY IN AIR-BREATHING JET-PROPULSION PLANTS
    • F02C6/00Plural gas-turbine plants; Combinations of gas-turbine plants with other apparatus; Adaptations of gas-turbine plants for special use
    • F02C6/04Gas-turbine plants providing heated or pressurised working fluid for other apparatus, e.g. without mechanical power output

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Turbines (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description

  • Antriebsanlage mit einem Gasturbinenhauptstrahltriebwerk Die Erfindung betrifft eine Antriebsanlage mit einem Gasturbinenhauptstrahltriebwerk und mehreren an die Abgasleitung des Gasturbinenhauptstrahltriebwerkes angeschlossenen Strömungsenergieverbrauchern mit einer Steuereinrichtung für den Strömungsmittelfluß zwischen dem Gasturbinenhauptstrahltriebwerk und den Verbrauchern.
  • Eine derartige Antriebsanlage ist beispielsweise bei Senkrechtstartern vorgesehen, und die Erfindung soll unter Bezugnahme auf Senkrechtstarter erläutert werden. Es sei jedoch bemerkt, daß die Erfindung auch auf anderen Gebieten Anwendung finden kann.
  • Bei Senkrechtstartern sind bekanntlich zwei oder mehr Hubgebläse in den Flächen oder im Rumpf vorgesehen. Die vom Gasturbinenhauptstrahltriebwerk erzeugten Abgase werden nun den Hubgebläseantrieben zugeführt, und in den Zuführungsleitungen sind Steuereinrichtungen, wie beispielsweise Drosselventile, vorgesehen, um die Abgasmengen, die an die Hubgebläse abgegeben werden, zu steuern. Diese Steuerung erfolgt, um die Hubgebläseantriebe zum Zweck des Trimmens oder des Kurvenfluges od. dgl. unterschiedlich zu beaufschlagen. Eine derartige Steuerung über Drosselventile führt jedoch zwangläufig zu Energieverlusten in der Gasströmung, und weiterhin bringt diese Steuerung den Nachteil mit sich, daß die Drosseln das Gewicht des Flugzeuges erhöhen, da die Drosselventile im heißen Gasstrome angeordnet sind und derart aufgebaut sein müssen, daß diese den hohen Temperaturen widerstehen können.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine neuartige Antriebsanlage zu schaffen, die diese Nachteile nicht aufweist.
  • Erfindungsgemäß ist bei konstantem Strömungswiderstand der Strömungsenergieverbraucher die Steuereinrichtung derart angeordnet und ausgebildet, daß den Verbrauchern aus Turbinensegmentabschnitten unterschiedliche Abgasmengen so zuströmen, daß hinter den Turbinensegmentabschnitten unterschiedliche Rückdrücke auftreten. Diese unterschiedlichen Rückdrücke erzeugen nun ihrerseits unterschiedliche Druckabfälle in den Turbinensegmentabschnitten. In einem Turbinensegmentabschnitt, in dem ein geringerer Druckabfall durch einen höheren Rückdruck erzeugt wird, werden auch den Strahltriebwerksgasen geringere Energiemengen entnommen, so daß in diesem Segmentabschnitt ein Gas abgegeben wird, welches einen größeren Energieinhalt aufweist. Wird der Druckabfall in einem Segmentabschnitt durch eine Verringerung des Rückdruckes erhöht, so werden in diesem Segmentabschnitt solche Energiemengen dem Gas entnommen, so daß hinter diesem Segmentabschnitt ein Gas mit geringerem Energieinhalt zur Verfügung steht. Man kann also den Energieverbrauchern unterschiedliche Gasströme mit unterschiedlichen Energieinhalten zuführen und dadurch diese Strömungsmittelenergieverbraucher steuern. In vorteilhafter Weise wird hierbei die Eigenschaft eines Gasturbinenstrahltriebwerkes ausgenutzt, welches aus der Arbeitsmittelströmung eine um so höhere Energie entnimmt, je mehr der Rückdruck abfällt. Es wird also in vorteilhafter Weise die Turbine des Gasturbinentriebwerkes mit als Teil der Steuereinrichtung verwendet.
  • In vorteilhafter Weise kann die Steuereinrichtung eine Strömungsteilerklappe aufweisen, die in einem Abstand stromab des Turbinenrades liegt, der nicht größer ist als die Turbinenschaufelsehne.
  • Die Steuereinrichtung kann aber auch mit Vorteil Leitschaufeln aufweisen, die segmentabschnittsweise unterschiedlich einstellbar sind.
  • Es kann aber auch vorteilhaft sein, daß die Steuereinrichtung Strahldüsen zur Einführung eines Hilfsmediums aufweist. Dabei kann die Steuereinrichtung auch Leitschaufeln aufweisen, in denen steuerbare Blasdüsen angeordnet sind.
  • In den Figuren der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigt F i g. 1 eine schematische Ansicht einer bekannten Antriebsanlage für Hubgebläse, F i g. 2 eine schematische Ansicht einer erfindungsgemäßen Ausführungsform der Antriebsanlage, F i g. 3 ein Gasturbinentriebwerk, bei welchem die Steuereinrichtung im Gasgenerator vorgesehen ist, F i g. 4 eine Sclinlfitansicht, genommen längs, der Linie 4-4 der F fg, 2,-F i g. 5 eine Schniftänsicht einer Steuereinrichtung für eine Antriebsanlage; bei der mehr als zwei Hubgebläse verwendet werden, F i g. 6 eine schematische Darstellung einer Arbeitscharakteristik eines Gasturbinenstrahltriebwerkes, F i g. 7 eine Teilansicht einer abgeänderten Ausführungsform einer Steuereinrichtung, bei der Vorrichtungen zur Veränderung' des Leitkranzes stromauf von der Turbine @däs Gasgenerators vorgesehen sind, F i g. 8 eine Teilansicht einer bekannten Gaszuführungsanordnung,-- bei- der Drosseleinrichtungen zur Verteilung der Leistung vorgesehen sind, F i g. 9 eine Teilansicht einer stromab von der Turbine verwendeten Steuereinrichtung und F i g. 10 eine Teilansicht einer weiteren Steuereinrichtung.
  • In F i g. 1 ist eine Hubgebläseanlage für einen Senkrechtstarter dargestellt, die zwei Hubgebläse aufweist, obwohl es selbstverständlich ist, daß mehr als zwei Hubgebläse entweder in den Flächen oder im Rumpf zum Anheben, Trimmen und Steuern vorgesehen sein können.' In einer derartigen Anlage wird ein Gasturbinenhauptstrahltriebwerk 10 verwendet, um Arbeitsgase zu erzeugen, die während des Hubflugzustandes durch- einen Kanal 11 und Abzweigungen 12 und 13 zu spitzenbeaufschlagten Gebläsen 14 und 15 geleitet werden. Es sei bemerkt, daß in F i g. 1 lediglich der Hubflugzustand dargestellt ist und daß das Strahltriebwerk 10 über einen nicht dargestellten Verteiler das Gas nach hinten ausstoßen kann, um in an sich "bekannter Weise einen Schub zu erzeugen. Um in einem derartigen System eine Steuerung um die Längsachse und. eine Drehbewegung um die Längsachse zu erzielen, ohne daß dabei ein Verlust im Gesamthub der Hubgebläse 14 und 15 auftritt, muß die vom Gasgenerator 10 erzielbare Leistung höher sein als die von den Hubgebläsen 14 und 15 benötigte Leistung. Die Leistungserhöhung ist erforderlich, um die dauernden Drosselverluste -auszugleichen. Die Drosselverluste sind zwangläufig durch die Antriebsanlage bedingt, da Drosselventile 16 vorgesehen sind, um die Strömung zu den Hubgebläsen zu steuern. F i g. 8 zeigt die Anordnung in detaillierter Weise bei einem Hubgebläse, wobei Drosselventile 17 in der Zuführung 18 angeordnet sind, welche die Strömung der Austrittsgase zu den Leitschaufeln 19 steuern:: Die Leitschaufeln 19 leiten die Gase zu nicht dargestellten Turbinenschaufeln der spitzenbeaufschlagten: Hubgebläse 14. Eine ähnliche Anlage wird auf der anderen Seite des Senkrechtstarters verwendet. Das Hubgebläse 14 weist ebenfalls Leitschaufeln 19. auf, um die Gase zu beschleunigen, die dem spitzenbeaufschlagten Turbinengebläse 14 zugeleitet werden. Die Verwendung von Drosselventilen 17 führt zu einem Energieverlust des Gasstroms, der. - das: Hubgebläse 14 antreibt. Die Drosselverluste werden nun dadurch- ausgeschaltet, daß die verschiedenen Drosselventile 16 und 17 entfallen, die bei den bekannten Antriebsanlagen verwendet werden, und dadurch ist es möglich, die Energie in den Arbeitsgasen maximal auszunutzen. Bei der Antriebsanlage wird ein Triebwerk verwendet, das die Eigenschaft hat, daß bei einem abnehmbaren Rückdruck auf das Triebwerk die Energie erhöht wird, die aus dem Arbeitsmedium gewonnen werden kann. Dies ist eine typische Charakteristik von Gasturbinen. Eine derartige Charakteristik ist in F i g. 6 gezeigt, wobei dargestellt ist, daß bei vermindertem Rückdruck sich die Nutzleistung erhöht, die pro Gewichtseinheit des Austrittsgases erzielbar ist.
  • In F i g. 2 ist eine Antriebsanlage, ähnlich wie die in F i g. 1 dargestellte, gezeigt . Die Drosselventile 16 und 17 sind jedoch nicht mehr vorhanden und durch eine Steuereinrichtung 20 ersetzt, die im Kanalabschnitt 11 vor den Abzweigungsleitungen 12 und 13 stromab vom Triebwerk 10 angeordnet ist. Die Steuereinrichtung 20 unterteilt den Strömungsmittelfluß, der vom Triebwerk 10 ausgeht, dadurch, daß diese das Strömungsquerschnittsverhältnis des Kanals 11 einstellt, um verschiedene Strömungsmengen den Hubgebläseantrieben 14 und 15 zuzuleiten.
  • F i g. 3 zeigt ein Gasturbinenstrahltriebwerk, welches einen Kompressor 21, Brennkammern 22, einen Leitkranz 23 und eine Turbine 24 aufweist. Es ist die Anordnung der Steuereinrichtung 20 gegenüber dem Triebwerk dargestellt, und die Steuereinrichtung 20 ist stromab von der Turbine, der Turbine benachbart, angeordnet. Der Ausdruck »benachbart« ist auf einen Raum begrenzt, in welchem das obere Ende der Steuereinrichtung 20 in einem Abstand stromab von der Turbine angeordnet ist, der nicht größer ist als die Turbinenschaufelsehnenlänge. Der Zweck der Steuereinrichtung ist es, den Strömungsmittelfluß zwischen den Abzweigungen derart aufzuteilen, daß keine wesentliche Strömung von einer Abzweigungsleitung zur anderen Abzweigungsleitung auftritt. Eine schematische Ansicht einer Ausführungsform der Steuereinrichtung 20 ist ganz allgemein in F i g. 4 gezeigt. Die Kanäle sind ringförmig ausgebildet und die Steuereinrichtung 20 kann, wie gestrichelt dargestellt, verschwenkt werden, um einen größeren Strömungsquerschnitt in der Abzweigungsleitung 13 zu erzeugen. Falls mehr als zwei Hubgebläse oder Energieverbraucher vorgesehen sind, kann die Steuereinrichtung 20 die Form haben, die schematisch in F i g. 5 dargestellt ist. Bei der Steuereinrichtung 20 können zusätzliche Teile 25 und 26 vorgesehen sein, um die Strömungsquerschnitte der Abzweigungsleitungen 12 und 13 und einer zusätzlichen Abzweigungsleitung 27 zu verändern. Es ist zu erkennen, daß eine Bewegung der Teile 20, 25 und 26 die entsprechenden Strömungsquerschnitte der Kanäle 12, 13 und 27 ändert.
  • Um die Leistungsaufteilung der in F i g. 2 dargestellten Anlage zu zeigen, bei der eine Steuereinrichtung 20 stromab von der Turbine 24 verwendet wird, sei ein Beispiel gegeben.
  • Es sei angenommen, daß ein bestimmter Zustand oder Umstand mehr Leistung am Hubgebläse 15 und weniger Leistung am Hubgebläse 14 erforderlich macht. Es sei bemerkt, daß der Innenaufbau der Hubgebläse 14 und 15 der gleiche ist, wie in F i g. 8 gezeigt, wobei jedoch die Drosselventile 17 nicht vorhanden sind. Die Turbinenleitschaufeln 19 sind fest angeordnet und bilden daher einen konstanten Strömungswiderstand. Wenn die Steuereinrichtung 20 nach aufwärts in die in F i g. 2 gestrichelt dargestellte Stellung bewegt ist, wird der vom Triebwerk 10 abgegebene Strömungsmittelfluß proportional zwischen den Abzweigungsleitungen 13 und 12 verteilt, wobei eine größere Strömungsmenge in die Abzweigungsleitung 13 eintritt. Wegen der fest eingestellten Turbinenleitschaufeln 19 muß sich deshalb eine größere Strömungsmenge durch die festen Strömungsquerschnitte der Leitschaufeln 19 hindurchdrängen. Danach nimmt der Druck in der Abzweigungsleitung 13 zu. Durch diese Druckzunahme in der Leitung 13 wird der Rückdruck auf die Turbine erhöht und. der Druckabfall in der Turbine im Bereich der Abzweigungsleitung 13 vermindert. Wenn dieser Druckabfall wegen des erhöhten Rückdruckes in der Abzweigungsleitung 13 vermindert ist, wird weniger Arbeit von der Turbine im Triebwerk 10 dem Gas entnommen, und die Temperatur in der Abzweigungsleitung 13 stromab von der Turbine ist deshalb höher. Da die Turbine weniger kinetische Energie dem Gas, welches in die Abzweigungsleitung 13 strömt, aufnimmt, verbleibt mehr Gesamtenergie im Gas in der Abzweigungsleitung 13, was dazu führt, daß eine größere Strömung mit einem höheren Gesamtdruck und einer höheren Gesamttemperatur dem Gebläseantrieb zugeleitet wird. Dies ist der gewünschte Zustand, um mehr Leistung im Hubgebläse 15 zur Verfügung zu haben, und dieser Zustand wurde ohne Drosselverluste erzielt, da keine Drosselung stattgefunden hat. Der umgekehrte Zustand stellt sich am Hubgebläse 14 ein. Der Strömungsmittelzufluß zur Abzweigungsleitung 12 ist vermindert. Es ist jedoch im Hubgebläse 14 der gleiche feste Leitschaüfelquerschnitt als Strömungswiderstand vorhanden, so daß ein geringerer Druck erforderlich ist, um diesen Strömungsmittelfluß durch die Leitschaufeln zu treiben. Demzufolge fällt der Druck in der Abzweigungsleitung 12 ab, und darauf ergeben sich ein verminderter Rückdruck auf die Turbine und eine Erhöhung des Druckabfalls in der Turbine des Triebwerkes 10, und zwar in dem Teil, der die Abzweigungsleitung 12 speist. Es wird nun durch die Turbine mehr Energie aus dem Gas entnommen, das in die Abzweigungsleitung 12 eintritt. Dies führt zu einer geringeren Temperatur des Gases in der Abzweigungsleitung 12 und deshalb zu einer geringeren Energiezuführung am Hubgebläseantrieb 14. Dies ist wieder der erwünschte Zustand, der ohne Drosselverluste erreicht wird.
  • Der Druck in der Abzweigungsleitung 13 stromab von der Turbine ist höher als der Druck in der Abzweigungsleitung 12, und dies führt zu unterschiedlichen Rückdrücken auf die Turbine.
  • Zur Erzielung der gleichen Ergebnisse kann auch eine Veränderung des Leitkranzes stromauf von der Turbine vorgesehen sein, und diese ist schematisch in F i g. 7 dargestellt. Der Leitkranz 23 der Turbine 10 weist schwenkbar an Schwenkeinrichtungen 28 gelagerte Schaufeln auf, die verdreht werden können, um den Strömungsquerschnitt zu verändern oder zu vermindern. In F i g. 7 sind ebenfalls die Turbinenschaufeln der Turbine 24 schematisch dargestellt. Es sei darauf hingewiesen, daß die Anwendung der in F i g. 7 dargestellten Ausführungsform die Steuereinrichtung 20 überflüssig macht und daß durch diese Ausführungsform die gleichen Ergebnisse erzielt werden. Mit der in F i g. 7 dargestellten abgeänderten Ausführungsform ist die Betriebsweise der Anlage die gleiche. Es sei wieder angenommen, daß auf das Hubgebläse 15 eine größere Leistung aufgegeben werden soll und auf das Hubgebläse 14 eine geringere Leistung. Durch die Öffnung der Schaufeln 23, die. in F i g. 7 dargestellt sind, in dem Teil des Kranzes, welcher die Abzweigungsleitung 13 speist, wird die Strömungsmenge wieder proportional unterteilt, um eine größere Strömung den feststehenden Leitschaufeln 19 (F i g. 8) im Hubgebläse 15 zuzuleiten, wobei in der Abzweigungsleitung 13 eine größere Strömungsmenge fließt. Es entsteht dann wieder ein höherer statischer Druck in der Abzweigungsleitung 13 und ein kleinerer Druckabfall im entsprechenden Segment der Turbine. Bei diesem geringeren Druckunterschied zwischen den beiden Seiten der Turbine wird aus den Austrittsgasen weniger Energie entnommen, so daß in der Abzweigungsleitung 13 eine höhere Gastemperatur zur Verfügung steht. Es wird eine höhere Leistung dem Hubgebläse 15 zugeleitet, und dies ist der erwünschte Betriebszustand. Der umgekehrte Betriebszustand stellt sich beim Hubgebläse 14 ein. Beim Öffnen der in F i g. 7 dargestellten Schaufeln 23 im Segment der Abzweigungsleitung 13 werden die Schaufeln 23 im Segment der Abzweigungsleitung 12 mehr geschlossen. Dies führt zu einem geringeren Strömungsmittelfluß in der Abzweigungsleitung 12 und zu den festen Leitschaufeln im Hubgebläse 14 und weiterhin zu einem niedrigeren statischen Druck in der- Abzweigungsleitung 12. Der geringere statische Druck führt zu einem größeren Druckabfall im entsprechenden Segment der Turbine, so daß mehr Energie aus den Gasen entnommen wird, und dies führt zu einer geringeren Temperatur der Gase in der Abzweigungsleitung 12, woraus folgt, daß die Gase in der Abzweigungsleitung 12 einen geringeren Druck haben. Dieser geringere Druck und die geringere Temperatur und die geringere Strömungsmenge führen zu einer geringeren Leistungsabgabe an das Hubgebläse 14.
  • In den beiden dargestellten und beschriebenen Ausführungsbeispielen wurden für die stromab gelegene Steuereinrichtung und für die stromauf gelegene Steuereinrichtung mechanische Einrichtungen verwendet. Es ist aber auch möglich, in der Anlage Strömungsvorrichtungen zu verwenden, und F i g. 9 zeigt schematisch eine derartige Vorrichtung. Mit dieser Vorrichtung ist es möglich, die gleichen Ergebnisse ohne bewegliche Teile zu erzielen, und F i g. 9 zeigt lediglich ein Ausführungsbeispiel, mit dem dieses Ergebnis erzielt werden kann. Die F i g. 9 zeigt, auf welche Weise der Austritt der Turbine 24 proportional unterteilt werden kann, und zwar durch die Verwendung einer Strömungsvorrichtung. Es kann eine Düse für ein unter hohem Druck stehendes fluides Medium 30 vorgesehen sein, wobei dieses Medium aus einer Kammer 31 eines konischen Bauteils 32 ausgestoßen wird. Dieser Bauteil 32 kann wie die Steuereinrichtung 20 in F i g. 2 der Turbine benachbart angeordnet sein, um die Strömung zu unterteilen, und zwar, um, wie dargestellt, einen geringeren Strömungsmittelfluß zur Abzweigungsleitung 12 und einen größeren Strömungsmittelfluß zur Abzweigungsleitung 13 zu leiten. In gleicher Weise können als Steuerungen stromauf von der Turbine Leitschaufeln 23 mit Düsen 33 für ein Druckmittel, wie in F i g. 10 gezeigt, vorgesehen sein, um die Strömungsqüerschnitte zwischen den Schaufeln 23 ohne Verdrehung der einzelnen Schaufeln zu verändern. Diese Ausführungsform ist schematisch dargestellt und zeigt, daß Strömungsvorrichtungen verwendet werden können, um die Strömungsquerschnitte bei den beiden dargestellten und beschriebenen Ausführungsformen zu verändern.
  • Die Erfindung wurde insbesondere unter Bezugnahme auf eine Antriebsanlage für Senkrechtstarter beschrieben. Es ist jedoch klar, daß das Prinzip der Leistungsverteilung und die Einrichtungen zur Erzeugung einer derartigen Leistungsverteilung nicht auf eine derartige Anlage beschränkt sind. Statt der spitzenbeaufschlagten Hubgebläse 14 und 15 könnten Turbinen zum Antrieb elektrischer Generatoren vorgesehen sein.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Antriebsanlage mit einem Gasturbinenhauptstrahltriebwerk und mehreren an die Abgasleitung des Gasturbinenhauptstrahltriebwerkes angeschlossenen Strömungsenergieverbrauchern mit einer Steuereinrichtung für den Strömungsmittelfluß zwischen dem Gasturbinenhauptstrahltriebwerk und den Verbrauchern, dadurch gekennzeichnet, daß bei konstantem Strömungswiderstand(19) der Strömungsenergieverbraucher (14, 15) die Steuereinrichtung (20, 23, 25, 26, 32, 33) derart angeordnet und ausgebildet ist, daß den Verbrauchern (14, 15) aus Turbinensegmentabschnitten (12, 13, 27) unterschiedliche Abgasmengen so zuströmen, daß hinter den Turbinensegmentabschnitten unterschiedliche Rückdrücke auftreten.
  2. 2. Antriebsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung Strömungsteilerklappen (20, 25, 26) aufweist, die in einem Abstand stromab des Turbinenrades (24) liegen, der nicht größer ist als die Turbinenschaufelsehne.
  3. 3. Antriebsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung Leitschaufeln (23) aufweist, die segmentabschnittsweise einstellbar sind.
  4. 4. Antriebsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung Strahldüsen (31, 32) zur Einführung eines Hilfsmediums aufweist.
  5. 5. Antriebsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung Leitschaufeln (23) aufweist, in denen steuerbare Glasdüsen (33) angeordnet sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 565 097; deutsche Auslegeschrift Nr.1092 311; schweizerische Patentschrift Nr. 326 695; französische Patentschrift Nr. 1030 483; USA: Patentschriften Nr. 2 931173, 2 650 666; »Aero Digest« , 68. Band, Heft 1 (Januar 1954), S.24.
DEG37101A 1962-03-12 1963-02-19 Antriebsanlage mit einem Gasturbinenhauptstrahltriebwerk Pending DE1258195B (de)

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DEG37101A Pending DE1258195B (de) 1962-03-12 1963-02-19 Antriebsanlage mit einem Gasturbinenhauptstrahltriebwerk

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