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DE1257560B - Photographische Kamera mit ein- oder angebautem Belichtungsmesser - Google Patents

Photographische Kamera mit ein- oder angebautem Belichtungsmesser

Info

Publication number
DE1257560B
DE1257560B DEG41805A DEG0041805A DE1257560B DE 1257560 B DE1257560 B DE 1257560B DE G41805 A DEG41805 A DE G41805A DE G0041805 A DEG0041805 A DE G0041805A DE 1257560 B DE1257560 B DE 1257560B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
built
camera
flash
diaphragm
setting
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG41805A
Other languages
English (en)
Inventor
Erwin Weller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hittech Prontor GmbH
Original Assignee
Prontor Werk Alfred Gauthier GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Prontor Werk Alfred Gauthier GmbH filed Critical Prontor Werk Alfred Gauthier GmbH
Priority to DEG41805A priority Critical patent/DE1257560B/de
Priority to US493969A priority patent/US3392651A/en
Publication of DE1257560B publication Critical patent/DE1257560B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B7/00Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
    • G03B7/04Control effected by hand adjustment of a member that senses indication of a pointer of a built- in light-sensitive device, e.g. by restoring point to a fixed associated reference mark
    • G03B7/06Control effected by hand adjustment of a member that senses indication of a pointer of a built- in light-sensitive device, e.g. by restoring point to a fixed associated reference mark by a follow-up movement of an associated reference mark to the pointer
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B7/00Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
    • G03B7/16Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly in accordance with both the intensity of the flash source and the distance of the flash source from the object, e.g. in accordance with the "guide number" of the flash bulb and the focusing of the camera

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Stroboscope Apparatuses (AREA)
  • Exposure Control For Cameras (AREA)

Description

  • Photographische Kamera mit ein- oder angebautem Belichtungsmesser Die Erfindung bezieht sich auf eine photographische Kamera mit ein- oder angebautem Belichtungsmesser sowie einer auf unterschiedliche öffnungsweiten einstellbaren Blende, die in einen Tageslichtbereich und in einen Blitzlichtbereich der Kamera mittels geeigneter Einrichtungen selbsttätig einstellbar ist, wobei diesen Einrichtungen Steller zur Berücksichtigung von Filmempfindlichkeit, Belichtungszeit und Entfernung zugeordnet sind. Die mit dem Erfindungsgegenstand zu lösende Aufgabe wird darin gesehen, die Anordnung und Ausbildung des Filmempfindlichkeitsstellers so zu treffen, daß von diesem mehrere Funktionen für die Einstellung der Blende zum Zweck einer einfachen Bedienungsweise der Kamera bei Durchführung von Blitzlichtaufnahmen abgeleitet werden können.
  • Es sind Kameras obiger Gattung bekannt, bei denen für die selbsttätige Einstellung der Blende im Tageslichtbereich der Faktor Filmempfindlichkeit zu berücksichtigen ist, während für die selbsttätige Blendeneinstellung im Blitzbereich die Leitzahl des zur Anwendung kommenden Blitzgerätes in den Kameraverschluß einzugeben ist. Bei diesen Kameras ist der für die Eingabe der Leitzahl vorgesehene Steller dem Entfernungssteller überlagert. Der der Berücksichtigung der Filmempfindlichkeit dienende Steller ist indessen mit dem Belichtungszeitsteller in verschiedenen Relativlagen kuppelbar. Obwohl der Faktor Filmempfindlichkeit auch bei der Belichtungseinstellung zur Durchführung von Blitzlichtaufnahmen zu berücksichtigen ist, hat man die Anordnung des Filmempfindlichkeitsstellers bisher so getroffen, daß sich Änderungen in der Einstellage nur auf den Belichtungsmesser, nicht aber im Blitzbereich auf die selbsttätige Blendeneinstellung auswirken konnten. Man war bisher darauf angewiesen. zwei voneinander völlig getrennte Einstellungen an der Kamera vorzunehmen. So mußte nach dem Einlegen eines neuen Films mit einer anderen als der bisher eingestellten Filmempfindlichkeit außer dem hierfür vorgesehenen Steller noch der Leitzahlsteller auf die neue, dem nunmehr eingelegten Film entsprechende Leitzahl eingestellt werden. Dieser Einstellvorgang ist auch bei der Weiterbenutzung des gleichen Blitzgerätes erforderlich. Derartige voneinander getrennte Einstellungen erfordern von dem Photographierenden trotz des an sich vorhandenen Bedienungskomforts ein gewisses Maß an Aufmerksamkeit, wenn das Ergebnis der Belichtung zufriedenstellend ausfallen soll.
  • Die eingangs erwähnte Aufgabe wird gemäß der Erfindung im wesentlichen dadurch gelöst, daß dem Filmempfindlichkeitssteller, der in an sich bekannter Weise in verschiedenen Einstellagen ortsfest verrastbar ist, zwei Steuerkanten zugeordnet sind, von denen die eine Steuerkante über ein den Faktor Beliehtungszeit berücksichtigendes Summengetriebe mit dem Belichtungsmesser und die andere Steuerkante über ein weiteres, den Faktor Entfernung berücksichtigendes Summengetriebe mit dem Blendenbetätigungsring in Wirkungsverbindung steht. Durch diese Anordnung und Ausbildung des Filmempfindlichkeitsstellers sind die Voraussetzungen dafür geschaffen worden, daß von diesem mehrere Funktionen für die Einstellung der Blende in den verschiedenen Arbeitsbereichen der Kamera abgeleitet werden können. Der Filmempfindlichkeitssteller dient nunmehr als gemeinsame Basis für die selbsttätige Blendeneinstellung sowohl im Tageslicht- als auch im Blitzlichtbereich der Kamera. Daher kann die Blende auch im Blitzbereich durch den Filmempfindlichkeitssteller beeinflußtwerden, wodurch wiederum die Handhabung der Kamera vereinfacht und die Anzahl der Fehlerquellen, die durch falsche Einstellung eines der Einstellorgane bzw. durch Unterlassen einer Einstellung entstehen können, verringert wird.
  • Was die Summengetriebe anbetrifft, so besteht eine vorteilhafte Ausbildung des Gegenstandes der Erfindung darin, daß jedes Summengetriebe durch ein an sich bekanntes Hebeldifferential gebildet wird. Durch eine derartige Ausbildung der Summengetriebe kann die Freizügigkeit der Kamera- bzw. Verschlußkonstruktion beibehalten werden, da Hebeldifferentiale eine flache raumsparende Bauweise haben und sich relativ einfach den vorliegenden Raumverhältnissen anpassen lassen.
  • Um Blitzgeräte mit unterschiedlichen Richtzahlen benutzen zu können, ist nach einem weiteren Vorschlag zur Ausgestaltung und Weiterbildung der Erfindung vorgesehen, daß mit dem Filmempfindlichkeitssteller ein der Berücksichtigung unterschiedlicher Blitzrichtzahlen dienender und eine der Steuerkanten tragender Steller in verschiedenen Relativlagen kuppelbar ist, der über das auf die Blende einwirkende Hebeldifferential mit dem Entfernungssteller wirkungsmäßig verbunden ist. Dadurch wird der Photographierende in die Lage versetzt, Blitzlichtaufnahmen mit Blitzgeräten unterschiedlicher Intensität durchzuführen. Hierbei wird durch die Anwendung des Richtzahlstellers, der zweckmäßigerweise mit einer Skala für die verschiedenen Intensitäten der Blitzgeräte ausgerüstet ist, die Handhabung der Kamera weiterhin vereinfacht, denn bei einem Austausch des eingelegten Films gegen einen solchen mit anderer Filmempfindlichkeit ist lediglich der Filmempfindlichkeitssteller auf den neuen Wert einzustellen, während die Einstellung des Richtzahlstellers bei Verwendung des gleichen Blitzgerätes unverändert bleibt. -In der Zeichnung sind zwei nachstehend näher beschriebene Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung veranschaulicht. Es zeigt F i g. 1 in schematischer Darstellung die Zuordnung der einzelnen der Berücksichtigung der Faktoren Zeit, Filmempfindlichkeit und Entfernung dienenden Steller eines Verschlusses für photographische Kameras, bei denen zur Durchführung von Blitzlichtaufnahmen stets ein und derselbe Blitzlampentyp Anwendung findet, F i g. 2 eine im Prinzip mit den Stellern für Zeit, Filmempfindlichkeit und Entfernung gemäß F i g. 1 übereinstimmende Anordnung, jedoch für Kameras", bei denen die Anwendung verschiedener Blitzlampentypen zur Durchführung von Blitzlichtaufnahmen vorgesehen ist.
  • In der Zeichnung bedeutet 1 die Frontplatte eines Objektivverschlusses, die bekanntlich ortsfest angeordnet, d. h. mit dem Gehäuse des Verschlusses fest verbunden ist. Mit der Frontplatte 1 ist ein in verschiedenen Relativlagen zu dieser, der Berücksichtigung des Faktors Filmempfindlichkeit dienender Steller 2 fest verbindbar. Hierzu können am Filmempfindlichkeitssteller 2 mehrere Rastkerben 2 a vorgesehen und an der Frontplatte 1 eine Federzunge 3 befestigt sein, die an ihrem freien Ende einen Kupplungsstift 3 a trägt. Jeder der Rastkerben kann gemäß der in F i g. 1 nur andeutungsweise wiedergegebenen Skala 2b jeweils ein bestimmter Filmempfindlichkeitsweri zugeordnet sein. Der Filmempfindlichkeitssteller 2 weist gemäß der in F i g. 1 dargestellten Anordnung zwei Steuerkanten 2 c und 2 d auf. Zur Berücksichtigung der Faktoren Belichtungszeit und Entfernung sind dem Filmempfindlichkeitssteller 2 zwei weitere Steller 4 und 5 zugeordnet. Jeder der beiden relativ zum Filmempfindlichkeitssteller 2 beweglich angeordneten Steller 4 und 5 ist mit einer Steuerkante 4 a bzw. 5 a versehen.
  • Um mit der vorbeschriebenen Anordnung eines Objektivverschlusses unter Berücksichtigung des einmal eingestellten Filmempfindlichkeitswertes sowohl Tages- als auch Blitzlichtaufnahmen mit selbsttätiger Blendeneinstellung machen zu können, sind dem Filmempfindlichkeitssteller 2 und dem Belichtungszeitsteller 4 einerseits, ferner dem Filmempfindlichkeitssteller 2 und dem Entfernungssteller 5 andererseits je ein, beispielsweise als Hebeldifferential ausgebildetes Summengetriebe zugeordnet. Jedes dieser beiden Summengetriebe besteht im wesentlichen aus einer ortsfest sowie drehbar gelagerten Welle 7 bzw. 8, von denen jede einenends einen drehfest angeordneten Hebelarm 9 bzw. 10 trägt. Am freien Ende des jeweiligen Hebelarms 9 bzw. 10 ist mittels eines Gelenkzapfens 11. bzw. 12 ein Waagebalkenhebel 13 bzw. 14 angeordnet, von denen jeder beidenends mit Stiften 13 a und 13 b bzw. 14 a und 14 b versehen ist. Diese Stifte der Differentialhebel 13 und 14 kommen unter dem Einfluß je einer einenends am Hebelarm 9 bzw. 10, anderenends an je einem ortsfesten Stift 15 bzw. 16 angreifenden Windungsfeder 17 bzw. 18 zur Anlage, die damit ein im bzw. entgegen dem Uhrzeigersinn gerichtetes Drehmoment auf das jeweilige Hebelsystem ausübt.
  • Das dem Filmempfindlichkeitssteller 2 und dem Steller 4 zugeordnete Hebeldifferential 7, 9,11 und 13 dient der Beeinflussung des Meßwerks eines in die Kamera eingebauten Belichtungsmessers. Hierzu ist auf der Welle 7 ein Zahnsegment 19 drehfest angeordnet, das gegebenenfalls über ein in der Zeichnung lediglich durch Ritzel 20 und 21 sowie eine strichpunktierte Linie angedeutetes Zahnradgetriebe mit einem Zahnsegment 22 in Wirkungsverbindung steht, welches seinerseits am Grundrahmen 23 eines Meßwerks 24 befestigt sein kann. Der Grundrahmen 23 ist bekanntlich zum Zweck der Eingabe bestimmter Belichtungsfaktoren, wie Belichtungszeit und Filmempfindlichkeit, in seiner Grundstellung veränderbar angeordnet. Dies ist bei der Mehrzahl von Kameras mit voll- bzw. halbautomatischer Blendeneinstellung der Fall, denn dort kann eine den Beleuchtungsverhältnissen entsprechende Blendeneinstellung nur zustande kommen, wenn die Faktoren Belichtungszeit und Filmempfindlichkeit zuvor am Meßwerk 24 berücksichtigt worden sind.
  • Aus F i g. 1 ist ferner ersichtlich, daß die Drehspule des Meßwerks 24 einen Zeiger 24 a trägt, der gegenüber einer mit Blendenwerten versehenen Skala 25 spielt. Den Extremwerten »2,8« und »22« kann jeweils ein Warnfeld 26 bzw. 27 angeschlossen sein. Sobald der Eintritt des Meßwerkzeigers 24 a in das jeweilige Warnfeld erfolgt, bedeutet dies, daß auf Grund der vorliegenden Beleuchtungsverhältnisse brauchbare Aufnahmen wegen Über- oder Unterbelichtung nicht mehr erwartet werden dürfen. Die Anordnung der Blendenskala 25 und der beiden ihr zugeordneten Warnfelder 26 und 27 sowie des Meßwerks 24 kann hierbei zweckmäßigerweise so getroffen sein, daß das Meßergebnis in einem Gehäusefenster der Kamera sichtbar bzw. mittels Prismen in den Sucher eingespiegelt wird.
  • Zur selbsttätigen Einstellung der Blende im Blitzbereich kann das dem Filmempfindlichkeitssteller 2 sowie dem der Eingabe des Entfernungswertes dienende Steller 5 zugeordnete Hebeldifferential 8, 10, 12 und 14 mit einem Blendenbetätigungsring 28 in Wirkungsverbindung stehen. Zu diesem Zweck ist auf der Welle 8 ein Hebel 29 drehfest angeordnet, dessen freies Ende durch die Feder 18 und eine am Ring 28 angreifende Feder 30 mit einem an diesem befestigten Mitnehmerstift 28 a kraftschlüssig verbunden ist. Auf dem Ring 28 lagert eine Anzahl von Blendenlamellen 31, von denen in der Zeichnung der Einfachheit halber lediglich eine dargestellt ist. Die zweite Lagerstelle für die Lamellen 31. kann auf einem weiteren Ring 32 vorgesehen sein. Die beiden Ringe 28 und 32 können relativ zueinander beweglich sowie feststellbar angeordnet sein. Zweckmäßigerweise sind hierbei die Lamellen 31 am Blendenbetätigungsring 28 mittels je einer Stift-Schlitz-Verbindung 31 a, 28 b und am Ring 32 mittels eines Stiftes 31 b drehbeweglich gelagert.
  • Um auch Aufnahmen mit selbsttätiger Blendeneinstellung bei Tageslicht machen zu können, kann eine in der Zeichnung nicht weiter veranschaulichte Abtasteinrichtung vorgesehen sein. Diese Einrichtung kann mit dem Blendenbetätigungsring 32 in Wirkungsverbindung stehen und ein Organ aufweisen, welches nach Voreinstellung von Filmempfindlichkeit und Belichtungszeit die von der Beleuchtung abhängige Einstellung des Meßwerkzeigers 24 a abtastet, wodurch eine den jeweiligen Beleuchtungsverhältnissen entsprechende Blendenöffnung selbsttätig eingestellt wird.
  • Schließlich kann der vorbeschriebenen, in F i g. 1 veranschaulichten Anordnung noch eine Umschaltvorrichtung zugeordnet sein, mittels welcher eine derartige Beeinflussung der einzelnen Stellorgane möglich ist, daß die Blende im Tageslichtbereich abhängig von der Stellung des Meßwerkzeigers 24 a und im Blitzbereich durch das dem Fifimempfindlichkeitssteller 2 sowie dem Entfernungssteller 5 zugeordnete Hebeldifferential 8, 10, 12 und 14 selbsttätig einstellbar ist. Die der Umstellung vom Tages- auf den Blitzbereich dienende Einstellung arbeitet hierzu zweckmäßig mit einem am Hebel 29 befestigten Stift 29 a derart zusammen, daß bei Einstellung auf »Blitzautomatik« dieser Hebel sowie der Differentialhebel 14 die in F i g. 1 gezeigte Stellung einnimmt, während bei Umstellung auf »Tageslichtautomatik« ein in der Zeichnung nicht weiter veranschaulichter Betätigungsteil mit dem Stift 29a in Eingriff kommt und den Hebel 29 entgegen der Kraft der Feder 18 verschwenkt, wodurch der Differentialhebel 14 von der Steuerkurve 5 a abgehoben wird.
  • Die Handhabung und Wirkungsweise der vorbeschriebenen sowie in F i g. 1 dargestellten Anordnung ist folgendermaßen: Zum Zweck der Einstellung einer mit vorstehender Einrichtung ausgerüsteten photographischen Kamera, ist zunächst am Filmempfindlichkeitssteller 2 der dem eingelegten Film entsprechende Wert einzustellen und im Anschluß daran der Kupplungsstift 3 a mit der entsprechenden Rastkerbe 2 a wieder in Eingriff zu bringen. Sollen mit der Kamera Blitzlichtaufnahmen gemacht werden, so hat der Photographierende die nicht weiter veranschaulichte Umschaltvorrichtung der Kamera auf die hierfür vorgesehene Einstellage zu überführen. Bei diesem Vorgang wird durch die Umschaltvorrichtung der Blendenbetätigungsring 32 ortsfest verrastet, der Ring 28 hingegen frei beweglich gemacht. Gleichzeitig wird der mit dem Stift 29 a im Eingriff stehende Betätigungsteil der Umschaltvorrichtung derart bewegt, daß der Differentialhebel 14 sowie der Hebel 29 unter dem Einfluß der Windungsfeder 18 in die in F i g. 1 veranschaulichte Stellung übergeführt werden können. Um eine leitzahlgerechte Einstellung der Blende im Blitzbereich zu erhalten, braucht der Photographierende lediglich noch den der Berücksichtigung der Entfernung dienenden Steller auf den richtigen Entfernungswert einzustellen. Dabei gleitet der Stift 14 b des Waagebalkens 14 an der Steuerkurve 5 a entlang, wodurch dieser Hebel um den als Momentandrehpunkt wirkenden Stift 14 a geschwenkt wird. Diese Drehbewegung wird durch den Hebel 10 auf die Welle 8 übertragen und von dieser über den Hebel 29 auf den federbelasteten Blendenbetätigungsring 28 weitergeleitet. Durch die Drehung des Ringes 28 werden die Blendenlamellen 31 um die Stifte 31 b geschwenkt und geben eine der eingestellten Entfernung entsprechende, leitzahlgerechte Blendenöffnung frei. Der Photographierende hat bei Durchführung von Blitzlichtaufnahmen lediglich darauf zu achten, daß der zur Anwendung kommende Blitzlampentyp mit der für die Kamera vorgesehenen Typenbezeichnung der Blitzlampe übereinstimmt.
  • Das Hebeldifferential 7, 9, 11 und 13 übt im Blitzbereich der Kamera keinerlei Einfluß auf die Blendeneinstellung aus, da etwaige Drehbewegungen der Steller 2 und 4 lediglich die Grundstellung des Meßwerkes 24 verändern. Da jedoch der Blendenbetätigungsring 32 im Blitzbereich der Kamera drehfest verrastet wird und zwischen der mit diesem Ring wirkungsmäßig verbundenen Abtastvorrichtung sowie dem Meßwerk 24 lediglich eine einseitig wirkende, d. h. kraftschlüssige Verbindung besteht, können die beiden Steller 2 und 4 bewegt werden, ohne daß hierdurch ein Einfluß auf den Blendenbetätigungsring 32 ausgeübt wird. Der Photographierende ist daher beim Arbeiten im Blitzbereich hinsichtlich der Wahl der Belichtungszeit in keiner Weise gebunden.
  • Beabsichtigt der Photographierende Tageslichtaufnahmen mit selbsttätiger Blendeneinstellung zu machen, so hat er zunächst die Umschaltvorrichtung der Kamera auf die hierfür vorgesehene Einstellung zu bringen. Dabei wird der Ring 28 ortsfest verrastet, während nunmehr der Blendenbetätigungsring 32 frei beweglich wird. Beim Umstellen gelangt der Betätigungsteil der Umschaltvorrichtung mit dem Stift 29a in Eingriff, wodurch der Hebel 29 eine Drehung im Uhrzeigersinn erfährt, was zur Folge hat, daß der Differentialhebel 14 von der Steuerkante 5 a abgehoben wird. Die Steller 2 und 5 können nunmehr innerhalb ihres gesamten Einstellbereichs bewegt werden, ohne daß hierbei der Hebel 29 mit dem Mitnehmerstift 28 a des Blendenbetätigungsringes 28 in Berührung kommt. Falls der Photographierende für Tageslichtaufnahmen den gleichen Film verwendet wie zuvor für Blitzlichtaufnahmen, so braucht die Einstellung des Filmempfindlichkeitsstellers 2 nicht geändert zu werden. Mittels des Stellers 4 kann nun die Vorwahl der gewünschten Belichtungszeit getroffen werden. Dabei wird durch das Hebeldifferential 7, 9,11 und 13 das Zahnsegment 19 bewegt, das seinerseits über das Getriebe 20 und 21 den Grundrahmen 23 des Meßwerks 24 in eine bestimmte, die Faktoren Filmempfindlichkeit und Belichtungszeit berücksichtigende Grundstellung überführt. Mittels der nicht weiter veranschaulichten Abtastvorrichtung wird nunmehr in an sich bekannter Weise der Meßwerkzeiger 24a, dessen Stellung von der Beleuchtung abhängig ist, abgetastet, wobei der Blendenbetätigungsring 32 aus seiner Ausgangslage heraus um einen der Einstellung des Meßwerkzeigers 24a entsprechenden Betrag bewegt wird, was letztlich zur Folge hat, daß die Blendenlamellen 30 eine der vorherrschenden Beleuchtung entsprechende Öffnung freigeben.
  • Während die in F i g. 1 gezeigte Anordnung die Durchführung von Blitzlichtaufnahmen mit stets nur ein und demselben Blitzlampentyp zuläßt, besteht bei der in F i g. 2 gezeigten Ausführung die Möglichkeit, Blitzgeräte verschiedener Intensität anzuwenden. Zu diesem Zweck ist dem Filmempfindlichkeitssteller 2' ein der Berücksichtigung unterschiedlicher Richtzahlen dienender Steller 33 zugeordnet, der in verschiedenen Relativlagen mit dem vorgenannten Steller kuppelbar ist. Der Filmempfindlichkeitssteller 2' weist hierzu eine mit einem Kupplungsstift 34 a versehene Federzunge 34, der Richtzahlsteller 33 hingegen mehrere Rastkerben 33a auf. Jeder Rastkerbe 33 a ist gemäß der in F i g. 2 gezeigten Anordnung ein bestimmter Richtzahlwert der auf dem Richtzahlsteller 33 angedeuteten Skala 33 b zugeordnet. In gleicher Weise wie beim Ausführungsbeispiel gemäß F i -g. 1 trägt der Filmempfindlichkeitssteller 2' eine Steuerkante 2 c', an der der Stift 13 b des Summengetriebes 7, 9, 11,13 zur Anlage kommt, während die mit dem Summengetriebe 8, 10, 12, 14 zusummenarbeitende Steuerkante 33 c am Richtzahlsteller 33 angeordnet ist. Durch die Möglichkeit, den Richtzahlsteller 33 gegenüber dem Filmempfindlichkeitssteller 2' in seiner Relativlage zu verändern, konnten die Voraussetzungen zur Anwendung von Blitzlampen mit unterschiedlicher Lichtintensität geschaffen werden, da die Beeinflussung des Blendenstellringes 28 im Blitzbereich der Kamera nicht mehr nur von der Stellung des Filmempfindlichkeitsstellers 2', sondern zusätzlich noch von der Relativlage des Richtzahlstellers 33 abhängig ist. Unter dem Begriff Richtzahl ist im allgemeinen die Leitzahl bei einer bestimmten Filmempfindlichkeit zu verstehen. Bei den vorbesehriebenen beiden Ausführungen kann davon ausgegangen werden, daß die Richtzahl der Leitzahl bei einer Filmempfindlichkeit von 18 DIN entspricht. Damit stellt die Richtzahl einen einzigen, unveränderten Wert für die Intensität der Blitzlichtquelle dar. An Stelle der Richtzahl könnte auch eine Blitzlampentypenskala vorgesehen sein, die z. B. die Bezugswerte PF 1, PF 5, XM 1, XM 5 usw. enthält.
  • Bei Durchführung von Blitzlichtaufnahmen hat der Photographierende außer den unter Bezugnahme auf die Anordnung gemäß F i g. 1 bereits erwähnten Einstellungen der einzelnen Steller noch den Richtzahlsteller 33 auf denjenigen Wert einzustellen, der der Richtzahl des verwendeten Blitzgerätes entspricht. Dadurch sind die Filmempfindlichkeit und die Richtzahl des Blitzgerätes in den Verschluß eingegeben. Durch Einstellung des Entfernungsstellers 5 auf den richtigen Entfernungswert wird der Blendenbetätigungsring 28 vermittels des Hebeldifferentials 8, 10, 12,14 sowie des Hebels 29 gedreht, wodurch eine leitzahlgerechte Blendenöffnung selbsttätig eingestellt wird. Im Tageslichtbereich ist die Arbeitsweise der in F i g. 2 gezeigten Anordnung die gleiche wie bei der Ausführung nach F i g. 1.
  • Die Anwendung der vorbeschriebenen, in F i g. 1 und 2 dargestellten Einrichtung ist indessen nicht auf Kameras mit selbsttätiger Blendeneinstellung im Tageslichtbereich beschränkt, sie kann auch dort Anwendung finden, wo mit Hilfe des Belichtungsmessers auf dem Prinzip der Nachführtechnik die Blende halbautomatisch, d. h. durch Nachführung des Blendenbetätigungsringes auf einen beleuchtungsgerechten Blendenöffnungswert einzustellen ist.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Photographische Kamera mit ein- oder angebautem Belichtungsmesser sowie einer auf unterschiedliche öffnungsweiten einstellbaren Blende, die in einem Tageslichtbereich und in einem Blitzlichtbereich der Kamera mittels geeigneter Einrichtungen selbsttätig einstellbar ist, wobei diesen Einrichtungen Steller zur Berücksichtigung von Filmempfindlichkeit, Belichtungszeit und Entfernung zugeordnet sind, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß dem Filmempfindlichkeitssteller (2 bzw. 2'), der in an sich bekannter Weise in verschiedenen Einstellagen ortsfest verrastbar ist, zwei Steuerkanten (Z e und 2 d bzw. 2c' und 33c) zugeordnet sind, von denen die eine Steuerkante (Z e bzw. 2c') über ein den Faktor Belichtungszeit berücksichtigendes Summengetriebe (7, 9, 11 und 13) mit dem Belichtungsmesser und die andere Steuerkante (2d bzw. 33e) über ein weiteres, den Faktor Entfernung berücksichtigendes Summengetriebe (8, 10, 12 und 14) mit dem Blendenbetätigungsring (28) in Wirkungsverbindung steht.
  2. 2. Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedes der beiden Summengetriebe (7, 9,11,13 sowie 8, 10, 12,14) aus einem Hebeldifferential gebildet wird.
  3. 3. Kamera nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Filmempfindlichkeitssteller (2') ein der Berücksichtigung unterschiedlicher Blitzrichtzahlen dienender und eine der Steuerkanten (33 c) tragender Steller (33) in verschiedenere Relativlagen kuppelbar ist, der über das auf die Blende einwirkende Hebeldifferential (8,10,12 und 14) mit dem Entfernungssteller (5) wirkungsmäßig verbunden ist.
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