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DE1256917B - Verfahren und Vorrichtung zum Messen und Anzeigen der Kontaktkraefte beim Justieren elektrischer Schaltkontakte - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Messen und Anzeigen der Kontaktkraefte beim Justieren elektrischer Schaltkontakte

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Publication number
DE1256917B
DE1256917B DE1962SC031615 DESC031615A DE1256917B DE 1256917 B DE1256917 B DE 1256917B DE 1962SC031615 DE1962SC031615 DE 1962SC031615 DE SC031615 A DESC031615 A DE SC031615A DE 1256917 B DE1256917 B DE 1256917B
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DE
Germany
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contact
memory
measured
analog
digital converter
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1962SC031615
Other languages
English (en)
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DE1861388U (de
Inventor
Heinrich Schmid
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schaltbau GmbH
Original Assignee
Schaltbau GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by Schaltbau GmbH filed Critical Schaltbau GmbH
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Priority to GB2256363A priority patent/GB979692A/en
Publication of DE1256917B publication Critical patent/DE1256917B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01LMEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
    • G01L5/00Apparatus for, or methods of, measuring force, work, mechanical power, or torque, specially adapted for specific purposes
    • G01L5/0057Apparatus for, or methods of, measuring force, work, mechanical power, or torque, specially adapted for specific purposes measuring forces due to spring-shaped elements
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H11/00Apparatus or processes specially adapted for the manufacture of electric switches
    • H01H11/0062Testing or measuring non-electrical properties of switches, e.g. contact velocity

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Length, Angles, Or The Like Using Electric Or Magnetic Means (AREA)
  • Measurement Of Resistance Or Impedance (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtungen zum Messen und Anzeigen der Kontaktkräfte beim Justieren elektrischer Schaltkontakte Die Erfindung betrifft zunächst ein Verfahren zum Messen und Anzeigen der Kontaktkräfte beim Justieren von elektrischen Schaltkontakten unter Verwendung einer Federwaage mit einem elektrischen Meßwandler, wobei der zu messende Kontakt zur Grenzwertanzeige in einen elektrischen Meßkreis eingeschaltet ist.
  • An elektrische Schaltkontakte, z. B. von Tasten, Schaltern oder Relais werden hinsichtlich des Kontaktwiderstandes bestimmte Forderungen gestellt. Die Kontakte müssen mit einem Mindestwert an Kontaktkraft aufeinanderliegen, damit der Kontaktwiderstand nicht zu groß wird. Andererseits darf z. B. bei Relais die Kontaktkraft nicht zu groß sein, da sonst die über den Magneten zu erzeugende Kraft und damit die zur Betätigung des Relais erforderliche elektrische Leistung zu groß wird. Bei Ruhekontakten gelten diese überlegungen für den nichtbetätigten Zustand der Schalteinrichtung und bei Arbeitskontakten für den betätigten Zustand. Aus diesen Gründen werden die Kontaktkräfte bei elektrischen Schaltkontakten innerhalb eines vorgegebenen Kraftbereiches liegen müssen. Beim Zusammenbau einer Schalteinrichtung treten jedoch durch Fertigungstoleranzen sehr stark verschiedene Kontaktkräfte auf. Deshalb werden bei fast allen Schaltkontakten die erforderlichen Kontaktkräfte im Wege der Justierung eingestellt mit dem Ziel, für alle Kontakte einer Schalteinrichtung und weiterhin für alle einander gleichen Schalteinrichtungen gleiche Kontaktkräfte zu erhalten. Jedem Justiervorgang geht deshalb eine Messung der vorhandenen Kontaktkraft voraus. Auf Grund der Messung wird die Kontaktkraft erhöht oder erniedrigt. Danach erfolgt wieder eine Messung der Kontaktkraft usf., bis schließlich die Kontaktkraft im vorgegebenen Bereich liegt.
  • Für die Kontaktkraftmessung bei elektrischen Schaltkontakten wird die bekannte Federwaage verwendet. Der Abgreifstift der Federwaage wird an den zu messenden Kontakt angelegt und die auf die Federwaage ausgeübte Kraft langsam gesteigert, bis sie die Kontaktkraft überwindet und der Kontakt öffnet. Sobald der Kontakt geöffnet hat, wird unter Beibehaltung der auf die Federwaage ausgeübten Kraft der Meßwert an der Federwaage abgelesen. Meist ist eine optische Anzeige des Kontaktzustandes vorgesehen. Weil nun die justierende Person dabei ihre Aufmerksamkeit zunächst auf das Öffnen des Kontaktes richten muß und dann erst eine Ablesung des gewonnenen Meßwertes vornehmen kann, und weil während der Ablesung kleine Kraftzunahmen oder -abnahmen nicht vermieden werden können, sind Ableseungenauigkeiten nicht zu vermeiden, besonders wenn bei längerer Arbeitszeit das Konzentrationsvermögen der justierenden Person allmählich nachläßt. Außerdem kann die Messung nicht beliebig schnell ausgeführt werden, weil die Kraft nur vorsichtig erhöht werden darf, um beim Öffnen des Kontaktes die Auslenkung der gemessenen Kontaktfeder nicht schon zu weit zu treffen. Es ist ersichtlich, daß dieses bekannte Meß- und Justierverfahren sehr ungenau ist und erhebliche Zeit erfordert. Diese Nachteile machen sich besonders bei kleinen Kontaktkräften und bei kurzen Kontakten bemerkbar, da bei empfindlichen Schalteinrichtungen, wie Kleinstrelais, entweder der Kontaktwiderstand oder die Ansprechleistung zu groß ist, wenn die Kontaktkräfte nicht exakt eingestellt sind.
  • Es ist zwar bekannt, an Instrumenten den Zeigerstand elektrisch abzugreifen und einer elektrischen Anzeigevorrichtung zuzuführen. Ein derartiges Meßgerät löst jedoch die vorliegende Aufgabe der genauen Kontaktkraftmessung noch nicht, da die von der justierenden Person verursachte Unsicherheit nicht elimiert werden kann.
  • Es ist bereits bekannt, den Kontaktdruck mittels einer Sonde zu messen, die zwischen die die Kontakte tragenden Federn eingeführt wird und die ihrerseits aus zwei gegen Federn spreizbaren Kontakten besteht, die mittels hydraulischem oder pneumatischem Druck geöffnet werden und durch ihr Öffnen den Meßzeitpunkt angeben. Der im Nebenschluß mittels einer Federwaage gemessene Druck soll dann ein Maß für den Kontaktdruck der zu messenden Kontakte sein.
  • Bei dieser bekannten Vorrichtung ist nicht sichergestellt, daß die zu messenden Kontakte nicht schon bei Einführen der Sonde geöffnet werden. Tatsächlich wird nur der Druck gemessen, der beim Öffnen der Sonde ansteht. Die Trägheit des Drucksystems und die Ungenauigkeit der Druckanzeige machen eine Verwendung der vorbekannten Einrichtung zur Messung innerhalb auch nur halbwegs erträglicher Toleranzen unmöglich. Bei einer anderen bekannten Anordnung wird der zur Öffnung des zu messenden Kontaktes erforderliche Druck in einer nicht näher angegebenen Weise dazu verwendet, einen variablen elektrischen Widerstand einzustellen, dessen Wert über einen Gleichstromverstärker als Spannung einem über den zu messenden Kontakt aufgeladenen Kondensator mitgeteilt und an diesem gemessen wird. Die Spannung ist dann ein Maß für die Kontaktkraft. Dieses System ist unter anderem mit der Ungenauigkeit behaftet, daß der von Fall zu Fall unterschiedliche elektrische Widerstand an den Kontakten das Meßergebnis verfälscht. Weiterhin gehen die Charakteristik des variablen Widerstandes und des Gleichstromverstärkers als Fehlerquelle ein.
  • Nach der Erfindung wird zur Behebung der geschilderten Nachteile bei dem eingangs genannten Verfahren ein Analog-Digital-Wandler verwendet, der bei Überschreitung der die Toleranzgrenzen bestimmenden, vorher festgelegten Grenzwerte Signale in einen Speicher überführt, wird, ausgelöst durch das Öffnen des zu messenden Kontaktes, der beim Öffnen des Kontaktes im Speicher vorhandene Inhalt ohne Rücksicht auf weitere Signalwerte aus dem Analog-Digital-Wandler festgehalten und wird abhängig von der Anzahl der vom Analog-Digital-Wandler vor dem Öffnen des Kontaktes angegebenen Signale der Bereich der Kontaktkraft angezeigt.
  • Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren stellt das Meßergebnis unmittelbar eine Aussage dar, ob der gemessene Kontakt innerhalb der gesetzten Toleranzen oder außerhalb derselben liegt. Das Verfahren ist zudem frei von den Nachteilen der vorbekannten Verfahren. Es hat weiterhin den Vorteil, daß auch bei einer weiteren Auslenkung der gemessenen Kontaktfeder der beim Öffnen des Kontaktes anstehende Meßwert und damit die exakte Kontaktkraft festgehalten wird.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren eignet sich sowohl zum Messen der Ruhekontakte bei nicht betätigter Schalteinrichtung als auch zum Messen der Arbeitskontakte bei betätigter Schalteinrichtung.
  • Wird der mechanisch-elektrische Analog-Digital-Wandler manuell an den zu messenden Kontakt herangeführt und die Kontaktkraft manuell überwunden, dann braucht die Auslenkung nur so weit geführt zu werden, daß der Kontakt sich öffnet. Damit ist die messende Person am Meßvorgang nur noch indirekt beteiligt, und ihr Konzentrationsvermögen hat keinen Einfluß auf das Meßergebnis mehr.
  • Gemäß einer Weiterbildung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird mittels einer programmgesteuerten Vorrichtung der Analog-Digital-Wandler an den zu messenden Kontakt herangeführt, die Kontaktkraft überwunden und der über die Anzeigevorrichtung abgeleitete Meßwert zur weiteren Auswertung der Programmsteuerung zugeleitet. Die Programmsteuerung kann dann noch den vollautomatischen Justiervorgang steuern.
  • Die Erfindung betrifft weiterhin eine Vorrichtung zum Messen und Anzeigen der Kontaktkräfte elektrischer Schaltkontakte, insbesondere nach dem vorstehend beschriebenen Verfahren mit einer Federwaage mit einem elektrischen Meßwandler, einen den zu messenden Kontakt enthaltenden Stromkreis und einem Speicher.
  • Gemäß der weiteren Erfindung wird die Zeigerstellung der Federwaage über Kontaktbahnen direkt einem zweistelligen Speicher zugeführt und durch das Öffnen des zu messenden Kontaktes die Übertragung der Zeigerstellung unterbrochen und die Auswertung des Speicherzustandes eingeleitet. Der besondere Vorteil der Vorrichtung nach der Erfindung ergibt sich aus der Zuverlässigkeit des mit ihr ausübbaren oben angegebenen Verfahrens zur Messung der Kontaktkraft.
  • Mit Vorteil werden als Einzelspeicher bistabile Kippschaltungen verwendet, die über die Speicherleitungen mit den Kontaktbahnen des Analog-Digital-Wandlers verbunden sind, und es wird je nach Zeigercode mit negativer oder positiver Steuerspannung die eine oder andere Stufe der bistabilen Kippschaltung durchgeschaltet. Dabei ist es zweckmäßig, den Zeigercode und die Speicherkapazität des Speichers auf den Meßbereich und auf das gewünschte Auslösungsvermögen des Analog-Digital-Wandlers abzustimmen.
  • Als Ausgangscode des Analog-Digital-Wandlers hat sich der Gray-Binärcode bewährt.
  • Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung näher erläutert.
  • An den F i g. 1 bis 3, die in zum Teil schematischer Darstellung ausgeführt sind, wird das Prinzip der Erfindung erläutert.
  • Die F i g. 4 bis 6 zeigen in zum Teil schematischer Darstellung ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung zum Messen.
  • Die F i g. 7 bis 11 zeigen in zum Teil schematischer Darstellung ein Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung zum Justieren.
  • In F i g. 1 ist ein Umschaltekontakt k dargestellt. Ist die Ruhekontaktkraft zu messen, dann wird der Kontakt m-r geöffnet. Der Analog-Digital-Wandler ADW wird an die Mittelfeder m angelegt und der Druck so lange erhöht, bis der Kontakt öffnet. Ist der Umschaltekontakt z. B. auf einem Relais angeordnet, dann ist bei dieser Messung das Relais nicht betätigt. Soll jedoch die Arbeitskontaktkraft des Kontaktes in-a gemessen werden, muß das Relais erregt werden. In diesem Zustand ist die bewegliche Kontaktfeder m vom Arbeitskontaktstück a zu entfernen. Dies erfolgt wiederum mit dem mechanisch-elektrischen Analog-Digital-Wandler, der die am Wandler angreifende Kraft in einem entsprechenden elektrischen Code abgibt. Wie aus dieser Betrachtung zu entnehmen ist, wird bei jeder Kontaktkraftmessung ein Kontakt geöffnet.
  • Der Analog Digital-Wandler ADW greift nach F i g. 2 an dem zu messenden Kontakt k an. Die auf den Wandler ausgeübte Kraft versucht den Kontakt k zu öffnen. Diese Kraft wird über den Analog-Digital-Wandler in einen elektrischen Code umgewandelt, der direkt einem Speicher Sp zugeleitet wird. Der Ausgang des Analog-Digital-Wandlers zeigt während des gesamten Meßvorganges die auf ihn einwirkende Kraft in einem elektrischen Code an. Solange der Kontakt k noch nicht geöffnet ist, steht dieser Code, d. h. diese Kraft, auch im Speicher Sp eingetragen. Wird die Kraft am Wandler nun so weit erhöht, bis der Kontakt k öffnet. dann wird über diesen Kontakt selbst der Speicher Sp auf dem gerade entstehenden Meßwert festgehalten, auch dann, wenn der vom Analog-Digital-Wandler weiterhin gelieferte Meßwert kleiner oder größer wird. Mit der Abstoppung des Speichervorganges wird auch die Anzeige eingeleitet. Eine Anzeigevorrichtung Az übernimmt den festgehaltenen Meßwert des Speichers. Die Anzeige erfolgt im gleichen Code oder kann auf bekannte Weise in jeden beliebigen Anzeigecode umgewandelt werden. Vor jeder Messung wird der Speicher in die Ausgangslage gebracht und die Anzeige über die Anzeigevorrichtung gelöscht.
  • Wie schon eingangs erläutert, läßt sich das Anlegen des Analog-Digital-Wandlers auch über eine Vorrichtung bewirken, da jetzt nur eine Kraftzunahmebewegung auszuführen ist, die sicher zur Öffnung des zu bemessenden Kontaktes führt. Dieses Verfahren bietet den großen Vorteil, daß damit eine vollautomatische Kontaktkraftmessung und Kontaktjustierung aufgebaut werden kann. Wie F i g. 3 zeigt, wird der beim Öffnep des Kontaktes k über die Anzeigevorrichtung Az ableitbare Meßwert einer Programmsteuerung Pst zugeführt und zur Steuerung der Justierung verwendet. Je nach Meßwert wird die Kontaktkraft erhöht oder erniedrigt. Liegt der Meßwert schließlich in dem vorgegebenen Kraftbereich, dann erfolgt Weiterschaltung auf den nächsten Arbeitsgang. Eine derartige Kontaktkraftmessung und Justierung ist durch das erfindungsgemäße Meßverfahren ermöglicht.
  • In F i g. 4 ist die Umwandlung der Kontaktkraft in einem elektrischen Code angedeutet. Als mechanischelektrischer Analog-Digital-Wandler wird eine bekannte Federwaage verwendet, deren Zeiger Z über mehrere Kontaktbahnen cl ... en schleift. Die Kontaktbahnen sind entsprechend dem Code und dem gewünschten Auflösungsvermögen des Meßbereiches ausgebildet. Die Kontaktbahnen weisen Abschnitte auf, bei denen der Stromkreis über den Zeiger Z geschlossen oder unterbrochen ist. Die einzelnen Kontaktbahnen sind so voneinander verschieden, daß in jeder einem Meßwert zugeordneten Zeigerstellung eine verschiedene Verbindung cl . . . cn gegeben ist. Die Wahl des Codes ist dabei so getroffen, daß bei den Übergängen auf den benachbarten Meßwert keine falsche Ausgangsinformation entsteht. Dafür eignet sich insbesondere der Gray-Binärcode, bei dem sich von Codezeichen zu Codezeichen stets nur eine Stelle ändert, d. h. bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel des Analog-Digital-Wandlers der Zustand von einem der Kontakte cl. . . . e n.
  • In der F i g. 5 wird die Übertragung der Meßwerte dargestellt. Die über den Analog-Digital-Wandler AD W eingestellte Kontaktkombination cl ... en wird über die Speicherleitung spl ... spn auf die Speicherzellen des Speichers übertragen (F i g. 6). Ist die entsprechende Kontaktbahn nicht mit dem Zeiger verbunden, z. B. c 1, dann greift die positive Spannung U 2 über die Diode D 1 auf die Speicherleitung sp l durch. In der nachgeschalteten Speicherzelle, einer bistabilen Kippschaltung, wird der Transistor T 1 gesperrt und der Transistor T 1' leitend. Wenn, wie durch Kontakt c2 angedeutet, der Zeigerstromkreis z-c2 geschlossen ist, dann greift die negative Spannung U 1 auf die entsprechende Speicherleitung sp 2 durch. In der nachgeschalteten Speicherzelle wird der Transistor T1 leitend und der Transistor T 1' gesperrt. Über die Speicherleitungen sp 1 ... sp n werden die Speicherzellen je nach Zustand der zugeordneten Kontaktbahn in den einen oder anderen Schaltzustand versetzt. Da an jeder Kontaktbahn cl ... en eine Speicherzelle angeschaltet ist, steht im Gesamtspeicher Sp stets der vom Analog-Digital-Wandler abgegebene Meßwert an. Die Ansteuerung der Speicherzellen ist vom Schaltzustand des zu messenden Kontaktes k abhängig gemacht worden. In dem Augenblick, in dem dieser Kontakt öffnet, wird die Ansteuerung des Speichers unterbunden, und durch das bistabile Verhalten desselben ist der exakte Meßwert festgehalten. Die Auswertung und Ablesung dieses Meßwertes wird, wie durch ein Schaltmittel A angedeutet ist, in demselben Augenblick eingeleitet. Die an den Ausgängen A 1-A n des Speichers stehenden Potentiale stellen den ermittelten Meßwert in dem Code des Analog-Digital-Wandlers dar. Dieser Code kann in bekannter Weise auf einen beliebigen Anzeigecode umgewandelt werden. Die Zurückstellung des Speichers in die Ruhelage erfolgt automatisch, wenn der gemessene Kontakt k wieder geschlossen wird oder wenn auf einen neuen zu messenden Kontakt umgeschaltet wird. Dabei wird ja auch der Analog-Digital-Wandler in seine Ausgangslage gebracht. Die Anschaltung des neuen Kontaktes k löscht auch automatisch die Anzeige.
  • Die Erfindung ermöglicht das Justieren von elektrischen Schaltkontakten, insbesondere unter Ausübung des oben beschriebenen Verfahrens, wobei exakte Meßergebnisse erzielt werden, die für die weiteren Justiervorgänge erforderlich sind und die sich auch für den Aufbau einer programmgesteuerten Justieranlage eignen. Zur Messung der Kontaktkraft wird ein mechanisch-elektrischer Analog-Digital-Wandler verwendet, der nur zwei der Mindest- und Maximalkontaktkraft des zu messenden Kontaktes entsprechende Ausgangssignale abgibt, und beim Öffnen des Kontaktes wird der Schaltzustand von durch die beiden Signale gesteuerten Schaltmittel festgehalten und davon abhängig der Bereich der gemessenen Kontaktkraft angezeigt. Dabei wird mit Vorteil die Unterscheidung der Bereiche so getroffen, daß beim Fehlen beider Signale vor dem Öffnen des zu messenden Kontaktes zu kleine Kontaktkraft, beim Auftreten nur des die Mindestkontaktkraft kennzeichnenden Signals vor dem öffnen des zu messenden Kontaktes richtige Kontaktkraft und beim Auftreten beider Signale vor dem öffnen des zu messenden Kontaktes zu große Kontaktkraft angezeigt wird.
  • Der Analog-Digital-Wandler kann bei dieser Vorrichtung ohne Belastung der messenden Person zur Kontaktkraftmessung verwendet werden, da die elektrische Umwandlung und Auswertung des Meßwertes von der Auslenkung der Kontaktfeder unabhängig ist. Über den Analog-Digital-Wandler wird der zu messende Kontakt nur sicher geöffnet. Die elektrische Auswertung und Anzeige liefert sofort ein Signal, das den folgenden Arbeitsgang kennzeichnet. Mit einer derartigen Vorrichtung für die Justierung von elektrischen Schaltkontakten sind Meßfehler ausgeschaltet, und der Justiervorgang ist zu einer reinen Routinearbeit ohne besondere Konzentration auf den Meßvorgang geworden. Wenn der zur Meßwertbildung vorgesehene Analog-Digital-Wandler über eine Haltevorrichtung an die zu messenden Kontakte herangeführt und weiterbewegt wird, dann können die von der erfindungsgemäßen Vorrichtung abgegebenen Signale zur Steuerung des Justierwerkzeuges und des gesamten Justiervorganges ausgenutzt werden, so daß eine vollautomatische Justierung von elektrischen Schaltkontakten realisiert werden kann.
  • Der Analog-Digital-Wandler mit zwei verschiedenen auf die Mindest- und Maximalkontaktkraft angepaßten elektrischen Ausgangssignalen nach F i g. 7 wird an die Mittelfeder m des Kontaktes nach F i g. 1 angelegt und die Kraft so lange erhöht, bis der Kontakt öffnet. Ist der Umschaltekontakt z. B. auf einem Relais angebracht, dann ist bei dieser Messung das Relais nicht betätigt. Soll jedoch die Arbeitskontaktkraft des Kontaktes m-a gemessen werden, muß das Relais erregt werden. In diesem Zustand ist die bewegliche Kontaktfeder m vom Arbeitskontaktstück a zu entfernen. Dies erfolgt wiederum über den mechanisch-elektrischen Analog-Digital-Wandler, der nur dann ein Ausgangssignal abgibt, wenn die Mindest-oder Maximalkontaktkraft einwirkt. Wie diese Betrachtung zeigt, wird auch hier bei jedem Meßvorgang ein Ruhekontakt geöffnet und bei der Mindest-und Maximalkontaktkraft vom Wandler ein elektrisches Ausgangssignal erzeugt.
  • Wie aus F i g. 7 zu ersehen ist, wirkt der Analog-Digital-Wandler ADW auf den zu messenden Kontakt k ein. Die auf den Wandler ausgeübte Kraft ist bestrebt, den zu messenden Kontakt k zu öffnen. Für diesen Kontakt k ist die Mindest- und Maximalkontaktkraft vorgegeben. Bei diesen Kontaktkräften gibt der Analog-Digital-Wandler ADW die Signale min und max ab. Beide Signale steuern Speicherschaltmittel. Das Signal min steuert das Schaltmittel A, das zwei stabile Stellungen A »0« und A »1« aufweist. Das Signal max wirkt auf das Schaltmittel B mit den Stellungen B »0« und B »1« ein. Solange der zu messende Kontakt h geschlossen ist, können die Signale min und max auf die nachgeschalteten Speicherschaltmittel einwirken. Setzt man voraus, daß beide Schaltmittel zu Beginn einer Messung die Ausgangslage A »0« bzw. B »0« einnehmen, dann wird bei der Messung ein Signal min vor dem Öffnen des zu messenden Kontaktes k das Speicherschaltmittel A in den Zustand A »l« umsteuern. Der Empfang des Signals max vor dem Öffnen des zu messenden Kontaktes k veranlaßt den Übergang des Speicherschaltmittels B in den Zustand B »1«. Wird der zu messende Kontakt k geöffnet, dann wird der gerade bestehende Zustand der Speicherschaltmittel aufrechterhalten und zur Aussage über den Kraftbereich des ermittelten Meßwertes verwendet. Die Ausgänge A »0«, A »1«, B»0« und B»1« sind über logische Schaltungen U1, U2 und U3 zusammengefaßt, deren Ausgänge b1, b 2 und b 3 den Kraftbereich des Meßwertes kennzeichnen. Tritt vor dem Öffnen des zu messenden Kontaktes kein Signal min oder max auf, dann sind die Speicherschaltmittel in den Zuständen A »0« und B »0«. Die über die logische Schaltung U 1 vollzogene Verknüpfung liefert das Ausgangssignal b 1, das zu kleine Kontaktkraft kennzeichnet. Tritt vor dem öffnen des zu messenden Kontaktes k das Signal min auf, dann sind die Speicherschaltmittel in den Zuständen A »1« und B »O«. Die UND-Schaltung U2 verknüpft diese Bedingungen zu einem Signal b 2, das richtige Kontaktkraft kennzeichnet. Treten von dem Öffnen des zu messenden Kontaktes beide Signale min und max auf, dann nehmen die Speicherschaltmittel die Zustände A»1« und B»1« ein. Diese Bedingungen führen über die UND-Schaltung U3 zu dem Signal b3, das zu hohe Kontaktkraft kennzeichnet. Wie aus der Erläuterung zu entnehmen ist, stehen die drei für die Justierung erforderlichen Signale bereit, wenn die erfindungsgemäße Vorrichtung eingesetzt wird. Wird die Justierung in bekannter Weise ausgeführt, dann ergibt der Meßvorgang gleich die Weisung, in welcher Weise die Justierung vorzunehmen ist. Dies erleichtert und beschleunigt den Justiervorgang wesentlich. Außerdem sind die Meßunsicherheiten ausgeschaltet. Darüber hinaus bietet die Justiervorrichtung durch die Ausgangssignale b 1, b 2 und b 3 den Vorteil, daß sie direkt zur Steuerung der Justierwerkzeuge verwendet werden kann. Dies erlaubt den Aufbau einer vollautomatischen Justieranlage.
  • Ein Analog-Digital-Wandler für die Vorrichtung ist in F i g. 8 dargestellt. Der Zeiger Z einer Federwaage gibt bei zwei bestimmten Auslenkungen, die auf die Mindest- und Maximalkontaktkraft abgestimmt sind, Kontakt mit den Ausgängen min und max. Diese Kontakte sind auf einer Bahn verstellbar, so daß verschiedene Kontaktbereiche eingestellt werden können. Der Gegenkontakt zu dem beweglichen Zeiger Z kann ein feiner elastischer Draht sein, der senkrecht zum Zeiger steht. Die Kontaktkraft dieser Meßkontakte ist sehr klein, damit die Charakteristik des Analog-Digital-Wandlers nicht beeinflußt wird. Dieser kleine Kontaktdruck ist ausreichend, da nur Steuerströme für die nachgeschalteten Speichermittel geschaltet werden. Wie F i g. 9 erkennen läßt, wirkt die Steuerspannung U nur so lange auf die Steuerschaltmittel ein, wie der zu messende Kontakt k geschlossen ist. Der Analog-Digital-Wandler gibt beim Meßvorgang die Signale min und max ab, und zwar in Form der Kontaktverbindung z-min und z-max. Da die Auslenkung des Kontaktes k nicht sofort nach der Öffnung unterbrochen wird, können diese Verbindungen bei jeder Messung hergestellt werden. Die Einstellung der Speicherschaltmittel wird jedoch nach dem Öffnen des Kontaktes k unterbunden. Außerdem fällt das Schaltmittel Ab ab, das die Ausgabe des Meßwertes veranlaßt.
  • In F i g. 10 ist eine bistabile Kippschaltung mit den beiden Transistoren T 1 und T l' gezeigt. Die Ansteuerung dieser Schaltung erfolgt über den Eingang früh, d. h., diese Kippschaltung stellt das Speicherschaltmittel A dar. Bei jedem positiven Impuls, der über die Leitung min einläuft, ändert die Kippschaltung ihren Zustand. Vor jeder Messung erfolgt die Zurückstellung der Schaltung, wie durch den Kontakt r angedeutet ist. In der Ausgangslage A »0« ist der Transistor T 1 leitend, so daß der Ausgang A »0« Erdpotential führt. Gibt der Analog-Digital-Wandler vor dem Öffnen des zu messenden Kontaktes k das Signal min ab, dann wird das Speicherschaltmittel A in den Zustand A »1« umgesteuert. Der Transistor T 1' wird leitend und der Transistor T 1 gesperrt. Dieser Zustand des Speicherschaltmittels bleibt festgehalten, auch wenn der Kontakt z-min am Analog-Digital-Wandler wieder geöffnet wird. Ist vor dem Öffnen des zu messenden Kontaktes k nur das Signal min vom Wandler abgegeben worden, dann steht in diesem Augenblick der Speicherzustand A »1« und B»0« fest, der sich auch dann nicht mehr ändert, wenn nachträglich vom Wandler noch das Signal max gebildet wird. Beim Öffnen des zu messenden Kontaktes k wird auch die Auswertung des Speicherzustandes eingeleitet. Dies kann in einfachster Weise durch Anschaltung der Speisespannung an die logischen Ausgangskreise U1, U2 und U3 vorgenommen werden.
  • F i g. 11 zeigt z. B. die logische Schaltung U2, .die das Signal b 2 liefert, wenn die gemessene Kontaktkraft richtig ist. Die über die Widerstände R 4 an der Spannung - Uo liegenden Umschaltekontakte sind Nachbildungen des Ausgangskreises vom Speicherschaltmittel. Die Ausgänge A »1« und B »O« der Speicherschaltmittel sind über Widerstände R 5 zusammengefaßt und mit der Steuerelektrode des NPN-Transistors T2 verbunden. Solange einer der Ausgänge noch negatives Potential - U0 führt, bleibt der Transistor T 2 gesperrt. Dabei ist die Spannung - U 2 etwas kleiner als die halbe Spannung - Uo zu wählen. Sind beide Ausgänge A »1« und B »0« auf Erdpotential, dann wird der Transistor T2 leitend. Am Ausgang b2 tritt das Potential U2 auf. In ähnlicher Weise sind die logischen Schaltungen U1 und U3 aufgebaut. Sie werden von den Ausgängen A »0« und B»0« bzw. A »i« und B»1« gesteuert und liefern das Ausgangssignal b 1 oder b 3. Diese Ausgangssignale kennzeichnen den weiteren Arbeitsvorgang. Beim Auftreten des Ausgangssignals b I. muß die Kontaktkraft erhöht werden. Dies erfolgt von Hand oder wird über die programmgesteuerte Anlage eingeleitet. Tritt das Signal b 3 auf, dann wird die Kontaktkraft erniedrigt, und beim Signal b 2 ist der Justiervorgang beendet. Es erfolgt die Umschaltung auf einen neuen Kontakt. Vor der neuen Messung der Kontaktkraft sind die Speicherschaltmittel in ihre Ausgangslage zu bringen. Dies kann auch dadurch erfolgen, daß der Zeiger Z des Wandlers in seine Nullage O zurückkehrt. Dabei werden die Signale min und max erst wieder wirksam, wenn der zu messende Kontakt k geschlossen ist. Die Auslenkung der zu messenden Kontaktfeder führt zum elektrischen Signal b 1, b 2 und b 3, und beim Zurückstellen der Kontaktfeder wird die Vorrichtung automatisch wieder in die Ausgangslage gestellt.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zum Messen und Anzeigen der Kontaktkräfte beim Justieren von elektrischen Schaltkontakten unter Verwendung einer Federwaage mit einem elektrischen Meßwandler, wobei der zu messende Kontakt zur Grenzwertanzeige in einen elektrischen Meßkreis eingeschaltet ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein Analog-Digital-Wandler (ADW) verwendet wird, der bei Überschreitung der die Toleranzgrenzen (min, max) bestimmenden, vorher festgelegten Grenzwerte Signale in einen Speicher (Sp) überführt, daß, ausgelöst durch das Öffnen des zu messenden Kontaktes (k), der beim Öffnen des Kontaktes im Speicher vorhandene Inhalt ohne Rücksicht auf weitere Signalwerte aus dem Analog-Digital-Wandler festgehalten wird und daß abhängig von der Anzahl der vom Analog-Digital-Wandler vor dem Öffnen des Kontaktes abgegebenen Signale der Bereich der Kontaktkraft angezeigt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Federwaage mit dem Analog-Digital-Wandler (ADW) mittels einer programmgesteuerten Vorrichtung betätigt und die Anzeige des Kontaktkraftbereiches zur weiteren Auswertung der Programmsteuerung zugeleitet wird.
  3. 3. Vorrichtung zum Messen und Anzeigen der Kontaktkräfte beim Justieren von elektrischen Schaltkontakten, insbesondere zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2, mit einer Federwaage mit einem elektrischen Meßwandler, einem den zu messenden Kontakt enthaltenden Stromkreis und einem Speicher, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeigerstellung der Federwaage über Kontaktbahnen direkt einem zweistelligen Speicher zugeführt wird und daß durch das Öffnen des zu messenden Kontaktes die Übertragung der Zeigerstellung unterbrochen und die Auswertung des Speicherzustandes eingeleitet wird.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktbahnen auf zwei vorgebbare Werte einstellbar sind.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß als Speicher bistabile Schaltungen verwendet sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1759 626, 1711958, 1682 513; USA.-Patentschriften Nr. 2 789 430, 2 776 561; Zeitschrift »Werkstattstechnik«, 1960, H. 10, S. 537 bis 547.
DE1962SC031615 1962-06-08 1962-06-08 Verfahren und Vorrichtung zum Messen und Anzeigen der Kontaktkraefte beim Justieren elektrischer Schaltkontakte Pending DE1256917B (de)

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