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DE1256971B - Schmierring - Google Patents

Schmierring

Info

Publication number
DE1256971B
DE1256971B DES98872A DES0098872A DE1256971B DE 1256971 B DE1256971 B DE 1256971B DE S98872 A DES98872 A DE S98872A DE S0098872 A DES0098872 A DE S0098872A DE 1256971 B DE1256971 B DE 1256971B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ring
lubricating
rings
lubricant
lubricating ring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES98872A
Other languages
English (en)
Inventor
Claus Schulze
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES98872A priority Critical patent/DE1256971B/de
Publication of DE1256971B publication Critical patent/DE1256971B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N7/00Arrangements for supplying oil or unspecified lubricant from a stationary reservoir or the equivalent in or on the machine or member to be lubricated
    • F16N7/14Arrangements for supplying oil or unspecified lubricant from a stationary reservoir or the equivalent in or on the machine or member to be lubricated the lubricant being conveyed from the reservoir by mechanical means
    • F16N7/16Arrangements for supplying oil or unspecified lubricant from a stationary reservoir or the equivalent in or on the machine or member to be lubricated the lubricant being conveyed from the reservoir by mechanical means the oil being carried up by a lifting device
    • F16N7/20Arrangements for supplying oil or unspecified lubricant from a stationary reservoir or the equivalent in or on the machine or member to be lubricated the lubricant being conveyed from the reservoir by mechanical means the oil being carried up by a lifting device with one or more members moving around the shaft to be lubricated
    • F16N7/22Arrangements for supplying oil or unspecified lubricant from a stationary reservoir or the equivalent in or on the machine or member to be lubricated the lubricant being conveyed from the reservoir by mechanical means the oil being carried up by a lifting device with one or more members moving around the shaft to be lubricated shaped as rings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Details Of Gearings (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CI.:
F16n
Deutsche Kl.: 47e-l
Nummer: 1256 971
Aktenzeichen: S 98872 XII/47 e
Anmeldetag: 17. August 1965
Auslegetag: 21. Dezember 1967
Die Erfindung bezieht sich auf einen Schmierring, der zur Schmiermittelförderung — insbesondere in einem Gleitlager — fest auf einer rotierenden Welle angeordnet ist und in einen Schmiermittelsumpf eintaucht.
Es ist bekannt, in Gleitlagern zur Förderung des flüssigen Schmiermittels Schmierringe auf der Welle anzuordnen, die von dieser mitgenommen werden und dadurch das Schmiermittel aus dem Behälter im unteren Lagerteil, in den sie eintauchen, in den oberen Lagerteil fördern. Die Schmierringe können entweder fest auf der Welle angeordnet sein oder lose auf ihr liegen und dann mit einem gewissen Schlupf mitlaufen. Die Entscheidung, ob lose oder fest angeordnete Schmierringe gewählt werden, ist unter anderem abhängig von der Betriebsdrehzahl, der Lagergröße und der Aufstellungsart der Maschine (stationär oder nicht stationär). Im allgemeinen wird jedoch der Einsatz von fest angeordneten Schmierringen bevorzugt. Diese sind betriebssicherer als lose Ringe, fördern mehr Schmiermittel als diese und können an der für die Schmiermittelzufuhr günstigsten Stelle angeordnet werden. Bei hohen Drehzahlen scheidet jedoch der Einsatz von fest angeordneten Schmierringen wegen eines zu starken Umherspritzens des Schmiermittels meist aus. Es müssen daher lose Schmierringe verwendet werden, die jedoch wegen ihrer Reibung auf der Welle den Nachteil eines schnellen Verschleißes haben.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, fest angeordnete Schmierringe so auszubilden, daß sie auch bei höheren Drehzahlen eingesetzt werden können.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß auf dem fest auf der Welle angeordneten Ring ein zweiter Ring mit geringem Spiel beweglich geführt ist und beide Ringe bis zum Erreichen einer bestimmten Drehzahl durch eine in radialer Richtung wirkende Kraft zusammengehalten sind.
Durch diese Ausbildung wird erreicht, daß bei niedrigen Drehzahlen der ganze Schmierring wie ein gewöhnlicher fester Schmierring wirkt. Bei einer bestimmten, durch die Bemessung der Kraft vorher wählbaren Drehzahl wird jedoch die am äußeren Teilring angreifende Fliehkraft größer als die die Teilringe zusammenhaltende Kraft, so daß der äußere Teilring lose wird und infolge der Bremswirkung des Schmiermittels sowie der Abstreifvorrichtungen ein Schlupf gegenüber dem inneren Teilring entsteht. Unabhängig von der Drehzahl der Maschine steigt die Drehzahl des äußeren Ringes des Schmiermittels nicht mehr wesentlich an, so daß ein zu starkes Umherspritzen des Schmiermittels vermieden wird.
Schmierring
Anmelder:
Siemens Aktiengesellschaft,
Berlin und München,
Erlangen, Werner-von-Siemens-Str. 50
Als Erfinder benannt:
Claus Schulze, Berlin
Im folgenden ist die Erfindungen Hand des in der Figur dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert:
Der Schmierring 1 besteht aus einem auf einer nicht dargestellten Welle fest angeordneten Innenring 2 und einem Außenring 3. Der Innenring 2 besitzt auf seinem äußeren Umfang einen Ansatz 4, der in einer entsprechenden Aussparung 5 des Außenringes 3 geführt ist. Damit der Außenring 3 ohne Schwierigkeit auf den Ansatz 4 aufgebracht werden kann, ist er aus zwei Teilringen 3 α und 3 b zusammengesetzt. An einer Stelle des Außenringes 3 ist eine radial gerichtete Bohrung 6 angeordnet, die auf der dem Innenring 2 zugewandten Seite durch ein gleitfähiges Teil 7 und auf der Außenseite durch einen Schraubstopfen 8 verschlossen ist. In der Bohrung 6 befindet sich eine Feder 9, die das Gleitstück 7 fest gegen die Außenfläche des Innenringes 2 preßt. Durch die Kraft dieser Feder 9 werden die beiden Ringe des Schmierringes 1 zusammengehalten. Falls erforderlich, können derartige Bohrungen mit Federn auch an mehreren, längs des Umfanges des Schmierringes verteilten Stellen angeordnet sein.
Die von der Feder 9 ausgeübte Kraft ist so bemessen, daß sie bei einer bestimmten Drehzahl der Welle von der auf den Außenring 3 wirkenden Fliehkraft aufgehoben wird, so daß der Außenring 3 lose wird und sich gegenüber dem Innenring 2 verdrehen kann. Da der Außenring 3 durch das geförderte Schmiermittel und auch durch die das Schmiermittel von seinen Außenflächen abnehmenden Abstreifvorrichtungen abgebremst wird, entsteht zwischen dem Außenring 3 und dem Innenring 2 ein Schlupf, so daß der Außenring 3 eine kleinere Drehzahl als der Innenring 2 besitzt und dadurch ein zu starkes Umherspritzen des geförderten Schmiermittels vermieden wird.
709 709/106

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Schmierring, der zur Schmiermittelförderung — insbesondere in einem Gleitlager — fest auf einer rotierenden Welle angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem fest auf der Welle angeordneten Ring (2) ein zweiter Ring (3) mit geringem Spiel beweglich geführt ist und beide Ringe bis zum Erreichen einer bestimmten Drehzahl durch eine in radialer Richtung wirkende Kraft (9) zusammengehalten sind.
2. Schmierring nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilringe (2, 3) durch eine oder mehrere Federn (9), die jeweils ein auf den Umfang des fest angeordneten Schmierringes (2) einwirkendes Gleitstück (7) beaufschlagen, zusammengehalten sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Britische Patentschrift Nr. 346 556;
USA.-Patentschrift Nr. 1304 730.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
709 709/106 12.67 © Bundesdruckerei Berlin
DES98872A 1965-08-17 1965-08-17 Schmierring Pending DE1256971B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES98872A DE1256971B (de) 1965-08-17 1965-08-17 Schmierring

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES98872A DE1256971B (de) 1965-08-17 1965-08-17 Schmierring

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1256971B true DE1256971B (de) 1967-12-21

Family

ID=7521803

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES98872A Pending DE1256971B (de) 1965-08-17 1965-08-17 Schmierring

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1256971B (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1304730A (en) * 1919-05-27 Lubricating device
GB346556A (en) * 1930-03-28 1931-04-16 Dunford Brothers Ltd Improvements in or relating to lubricating devices

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1304730A (en) * 1919-05-27 Lubricating device
GB346556A (en) * 1930-03-28 1931-04-16 Dunford Brothers Ltd Improvements in or relating to lubricating devices

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