DE1256462B - Aschenbecher - Google Patents
AschenbecherInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A24—TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
- A24F—SMOKERS' REQUISITES; MATCH BOXES; SIMULATED SMOKING DEVICES
- A24F19/00—Ash-trays
- A24F19/06—Ash-trays with tiltable bowl or false floor
Landscapes
- Closures For Containers (AREA)
Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
A24f
Deutsche Kl.: 44 b-27/01
Nummer: 1256462
Aktenzeichen: L 40401III/44 b
Anmeldetag: 6. November 1961
Auslegetag: 14. Dezember 1967
Die Erfindung betrifft einen Aschenbecher mit einem zur vorübergehenden Aufnahme der Asche
dienenden und zum Entleeren der Asche in den eigentlichen Aschenbehälter, etwa an dessen oberem
Rand, mittels Zapfen od. dgl. schwenkbar gelagerten Deckel.
Es sind Aschenbecher bekannt, bei denen ein zur vorübergehenden Aufnahme der Asche als nach unten
gewölbte Schale ausgebildeter Deckel vorgesehen ist, der zum Entleeren der Asche in den Aschenbehälter
um eine horizontale Achse schwenkbar angeordnet ist. Nachteilig ist dabei, daß beim Entleeren Aschereste
in der Schale verbleiben können.
Weiterhin ist ein Aschenbecher bekannt, bei dem sich ein als Teil eines Rotationshohlkörpers ausgebildeter,
nach außen konvex gewölbter und einen Aschenbehälter abschließender Deckel um eine Achse
verschwenkbar unter einem feststehenden und nach dem Behälterinneren zu sich erstreckenden Rand vorbeiführen
läßt. Dieser Aschenbecher hat insbesondere den Nachteil, daß schon bei verhältnismäßig kleinem
Deckel große horizontale Abmessungen des Aschenbehälters erforderlich sind, sofern die Öffnung des
Behälters ganz freigegeben werden soll. Von Nachteil ist es auch, daß beim Verschwenken des Deckels die
auf diesem liegende Asche gegen den Rand und dabei zu einem mehr oder weniger großen Teil auch auf die
sichtbare äußere Fläche des Randes geschoben wird. Ungünstig ist auch, daß sich der Schwenkmechanismus
im unteren Teil des Aschenbehälters befindet und dadurch einer starken Verschmutzung ausgesetzt
ist, die unter Umständen sogar seine Funktion in Frage stellt.
Vorstehend erwähnte Nachteile sind bei einem Aschenbecher mit einem als Teil eines Rotationshohlkörpers,
insbesondere als halbe Hohlkugel ausgebildeten, etwa in Höhe des oberen Randes des Aschenbehälters
mittels Zapfen um seine Rotationsachse schwenkbar aufgehängten, in seiner Normallage eine
nach oben offene Schale für die vorübergehende Aufnahme der Asche bildenden Deckels erfindungsgemäß
dadurch vermieden, daß eine Einrichtung zum Abstreifen der Asche als etwa in Höhe des oberen Randes
des Behälters sich erstreckende feststehende ebene Leiste ausgebildet ist, so daß der Deckel während
seiner Verschwenkung beim Entleeren der Asche in den Behälter wenigstens mit seiner Innenfläche passend
an ihr entlanggleitet.
Durch die erfindungsgemäße Ausbildung des Aschenbechers wird erreicht, daß der Deckel beim
Entleeren der Asche in den Aschenbehälter selbsttätig gesäubert wird und insbesondere auch die etwa
Aschenbecher
Anmelder:
Heribert Low,
Schwäbisch Gmünd, Weissensteinerstr. 122
Als Erfinder benannt:
Heribert Low, Schwäbisch Gmünd
vom Ausdrücken der Zigarette usw. herrührenden fest amDeckel anhaftenden Aschenteilchen stets völlig
von diesem abgestreift werden. Das hat nicht nur den Vorteil, daß der Aschenbecher auch nach langem ununterbrochenem
Gebrauch stets einen frisch gereinigten sauberen Eindruck erweckt, sondern vor allem
ao auch den Vorteil, daß eine störende Geruchsbildung, wie sie bei den bekannten Aschenbechern durch die
schon nach kurzer Benutzungsdauer auf dem Deckel haftenbleibenden Aschenrückstände hervorgerufen
wird, sicher verhindert ist.
In zweckmäßiger Ausbildung der Erfindung wird vorgeschlagen, die Leiste als entlang des ganzen Behälterrandes
sich erstreckenden gegebenenfalls gleichzeitig als Anschlag für die Begrenzung der Schwenkbewegung
und/oder für die Fixierung der Normallage des Deckels dienenden, flanschartig nach innen vorspringenden
den Deckelrand übergreifenden Bund mit auf der einen Seite der Deckelschwenkachse
angeordnetem schmalem passendem Schlitz für den Durchtritt des Deckels auszubilden.
Die Abstreifleiste kann an einem über den Rand des Aschenbehälters gestülpten U-profilförmigen abnehmbaren
Ring befestigt sein. Der Deckel ist zweckmäßig im Ring gelagert. Die Ausbildung eines abnehmbaren
Ringes erleichtert das von Zeit zu Zeit notwendige gründliche Reinigen des Aschenbechers,
insbesondere das Leeren und Reinigen des Aschenbehälters und ermöglicht darüber hinaus, dem
Aschenbecher ein besonders vorteilhaftes Aussehen zu verleihen, beispielsweise durch besondere Formgebung
des Ringes, durch Wahl unterschiedlicher Materialien, verschiedener Farben usw.
Um ein Verkratzen oder sonstiges mögliches Beschädigen der Leiste beim Entleeren des Deckels zu
vermeiden, wird weiter vorgeschlagen, den auf der einen Seite der Deckelschwenkachse liegenden Teil
des Deckelrandes mit einem nach innen und/oder nach außen vorspringenden flanschartigen Steg zu
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versehen, mit dem der Deckel in der Normallage auf der Oberseite der Leiste aufliegt. Der Deckel wird
durch die Kraft wenigstens einer Feder in der Normallage gehalten und ist nur gegen die Kraft der Feder
aus der Normallage verschwenkbar.
Die Erfindung ist in der Zeichnung in Ausführungsbeispielen gezeigt und wird an Hand dieser im
einzelnen näher erläutert. Es zeigen
F i g. 1 und 1 a in zwei zueinander senkrechten Schnitten ein Ausführungsbeispiel, bei dem der Dekkel
als Teil einer Hohlkugel ausgebildet und in einem abnehmbaren Ring gelagert ist und
Fig. 2 und 2a in zwei zueinander senkrechten
Schnitten ein Ausführungsbeispiel, bei dem der Dekkel als Teil eines Hohlzylinders ausgebildet und ebenfalls
in einem abnehmbaren Ring schwenkbar gelagert ist.
Am Aschenbehälter 1 ist ein Deckel 2 mittels Zapfen 3 in einem abnehmbaren Ring 4 schwenkbar gelagert.
Eine am Ring 4 ausgebildete Leiste 5 weist für ao den Durchtritt des Deckels 2 beim Verschwenken
einen Schlitz 6 auf. Knöpfe 7, die auf den Zapfen 3 befestigt sind, dienen zum Verschwenken des Deckels.
Am Deckelrand ist ein flanschartiger Steg 8 vorgesehen, der zusammen mit der Leiste 5 sowohl zur
Fixierung der Normallage als auch zur Begrenzung der Verschwenkbarkeit des Deckels 2 dient. Außerdem
dient der Steg 8 zur Abdeckung des Schlitzes 6 in der Abstreifleiste 5.
Wie aus der F i g. 1 ersichtlich, ist ein Verschwenken des Deckels 2 aus der gezeichneten Normallage,
in welcher der Steg 8 auf dem geschlitzten Teil der Leiste 5 aufliegt, um die durch die Zapfen 3 hindurchgehende
Achse nur entgegen dem Uhrzeigersinn möglich, und zwar um etwa 180°, d. h. so weit, bis der
Steg 8 oben auf dem ungeschlitzten Teil der Leiste 5 aufsitzt. Dabei gleitet während der Schwenkbewegung
die Fläche 9 des Deckels 2 genau passend an der Kante 10 des Schlitzes 6 in der Leiste 5 entlang, wodurch
die im Deckel 2 liegende und etwa an diesem anhaftende Asche abgestreift und in den Behälter 1
entleert wird. Nach leichtem Zurückschwenken kann der Deckel 2 losgelassen werden, da er infolge seines
Eigengewichts von selbst in seine Normallage zurückkehrt, in welcher er durch den Steg 8 wieder gehalten
ist. Es kann auch eine Feder angeordnet sein, die beim Verschwenken des Deckels 2 aus der dargestellten
Normallage gespannt wird und die beim Loslassen der Betätigungsknöpfe 7 den Deckel 2 wieder in seine
Normallage zurückbewegt und in dieser hält.
In den F i g. 2 und 2 a sind die mit den F i g. 1 und
1 a übereinstimmenden Teile mit den gleichen Bezugszeichen versehen. Der Behälter 1 hat hier z. B. eine
ovale Form. Der Deckel 2 ist hier z. B. als Teil eines Hohlzylinders ausgeführt. Die verhältnismäßig große
Fläche des Ringes 4 kann hier zum Ablegen von Zigaretten u. dgl. verwendet werden oder es können
hierfür auf dem Ring 4 entsprechende Flächen oder Halterungen 11 ausgebildet und angeordnet werden.
Die Funktion der einzelnen Teile ist die gleiche wie in den F i g. 1 und 1 a. Lediglich ist der Schlitz 6 so
ausgebildet, daß er sowohl mit seiner Kante 10 an der Innenfläche 9 als auch mit seiner Kante 12 an der
Außenfläche 13 des Deckels 2 genau passend entlanggleitet, beim Entleeren des Deckels 2 in den Behälter 1,
also jeweils beide Deckelflächen, von der Asche gesäubert werden.
Zweckmäßig wird der Schlitz in der Leiste so schmal ausgebildet, daß etwa an der äußeren Fläche
des Deckels anhaftende Aschenteilchen beim Verschwenken des Deckels nicht wieder durch den
Schlitz hindurch aus dem Aschenbehälter heraustreten können. Um ein Beschädigen, insbesondere ein
Verkratzen des Deckels zu vermeiden, wird die Leiste zweckmäßig aus einem verhältnismäßig weichen
Werkstoff hergestellt oder mit einem weichen Belag versehen, der sich gut an die Deckelfläche anschmiegt
und eine gute Reinigungswirkung gewährleistet.
Claims (6)
1. Aschenbecher mit einem als Teil eines Rotationshohlkörpers, insbesondere als halbe Hohlkugel
ausgebildeten, etwa in Höhe des oberen Randes des Aschenbehälters mittels Zapfen um
seine Rotationsachse schwenkbar aufgehängten, in seiner Normallage eine nach oben offene Schale
für die vorübergehende Aufnahme der Asche bildenden Deckel, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Einrichtung zum Abstreifen der Asche als etwa in Höhe des oberen Randes des
Behälters (1) sich erstreckende feststehende ebene Leiste (5) ausgebildet ist, so daß der Deckel (2)
während seiner Verschwenkung beim Entleeren der Asche in den Behälter wenigstens mit seiner
Innenfläche (9) passend an ihr entlanggleitet.
2. Aschenbecher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiste (5) als entlang des
ganzen Behälterrandes sich erstreckender, gegebenenfalls gleichzeitig als Anschlag für die Begrenzung
der Schwenkbewegung und/oder für die Fixierung der Normallage des Deckels (2) dienender, flanschartig nach innen vorstehender, den
Deckelrand übergreifender Bund mit auf der einen Seite der Deckelschwenkachse (3) angeordnetem
schmalem passendem Schlitz (6) für den Durchtritt des Deckels ausgebildet ist.
3. Aschenbecher nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiste (5) an einem
über den Rand des Aschenbehälters (1) gestülpten U-profilförmigen abnehmbaren Ring (4) befestigt ist.
4. Aschenbecher nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (2) im Ring (4) gelagert
ist.
5. Aschenbecher nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der auf der
einen Seite der Deckelschwenkachse (3) liegende Teil des Deckelrandes einen nach außen und/oder
innen vorstehenden flanschartigen Steg (8) aufweist, mit dem der Deckel (2) in Normallage auf
der Oberseite der Leiste (5) aufliegt.
6. Aschenbecher nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (2)
durch die Kraft wenigstens einer Feder in der Normallage gehalten und nur gegen die Kraft der
Feder aus dieser Lage verschwenkbar ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Britische Patentschrift Nr. 489 724;
USA.-Patentschrift Nr. 1 881 540.
Britische Patentschrift Nr. 489 724;
USA.-Patentschrift Nr. 1 881 540.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
709 708/37 12.67 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL40401A DE1256462B (de) | 1961-11-06 | 1961-11-06 | Aschenbecher |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL40401A DE1256462B (de) | 1961-11-06 | 1961-11-06 | Aschenbecher |
| FR914074A FR1337711A (fr) | 1962-10-31 | 1962-10-31 | Cendrier |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1256462B true DE1256462B (de) | 1967-12-14 |
Family
ID=25985477
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DEL40401A Pending DE1256462B (de) | 1961-11-06 | 1961-11-06 | Aschenbecher |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1256462B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102007034107A1 (de) * | 2007-07-21 | 2009-01-22 | Audi Ag | Ascher |
| EP2022353A2 (de) | 2007-07-21 | 2009-02-11 | Dr. Schneider Kunststoffwerke GmbH | Ascher |
| DE102010027457A1 (de) * | 2010-07-17 | 2012-01-19 | Audi Ag | Ascher für ein Kraftfahrzeug |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1881540A (en) * | 1929-03-05 | 1932-10-11 | Brown & Bigelow | Ash receiver |
| GB489724A (en) * | 1937-02-03 | 1938-08-03 | Louis Henry Reid | Improvements relating to smokers' ash receptacles |
-
1961
- 1961-11-06 DE DEL40401A patent/DE1256462B/de active Pending
Patent Citations (2)
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| EP2022353A2 (de) | 2007-07-21 | 2009-02-11 | Dr. Schneider Kunststoffwerke GmbH | Ascher |
| EP2022353A3 (de) * | 2007-07-21 | 2009-02-25 | Dr. Schneider Kunststoffwerke GmbH | Ascher |
| DE102007034107B4 (de) * | 2007-07-21 | 2009-04-23 | Audi Ag | Ascher |
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| DE102010027457B4 (de) * | 2010-07-17 | 2013-08-29 | Audi Ag | Ascher für ein Kraftfahrzeug |
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