DE436588C - Pessarkappe mit gummiueberzogenem Spiralfederrand und Einfuehrungsvorrichtung - Google Patents
Pessarkappe mit gummiueberzogenem Spiralfederrand und EinfuehrungsvorrichtungInfo
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- DE436588C DE436588C DEC37079D DEC0037079D DE436588C DE 436588 C DE436588 C DE 436588C DE C37079 D DEC37079 D DE C37079D DE C0037079 D DEC0037079 D DE C0037079D DE 436588 C DE436588 C DE 436588C
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61F—FILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
- A61F6/00—Contraceptive devices; Pessaries; Applicators therefor
- A61F6/06—Contraceptive devices; Pessaries; Applicators therefor for use by females
- A61F6/08—Pessaries, i.e. devices worn in the vagina to support the uterus, remedy a malposition or prevent conception, e.g. combined with devices protecting against contagion
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Description
- Pessarkappe mit gummiiiheraogenem Spiralfederrand und Einführungsvorrichtung. Die Erfindung betrifft eine besondere Ausführungsform des allgemein bekannten Kappenpessars aus Metall, Zelluloid, keramischer oder Gummimasse mit geeignetem Apparat für die Handhabung des Pessars.
- Das wesentliche der Erfindung besteht darin, daß zum Unterschied von bereits bekannten Ausführungsformen der Spiralfederrand der Pessarkappe leicht lösbar mittels einer auswechselbaren Randlasche aus Gummi o. dgl. durch einen Klemmring festgehalten wird; unterhalb des letzteren ist auf der -Wandungsaußenseite ein ringsum laufender Kranz von hohlen oder massiven Buckeln als Anschlag für die becherförmige Hülse der Einführungsvorrichtung vorgesehen. Letztere besteht aus einer zum Umfassen des Pessars geeigneten Hülse in Becherform, deren Wandung entweder selbst elastisch (z. B. Gummi, Spiraldraht) oder geschlitzt ist und einen Klemmring. trägt; die Hülse ist mit einer Fingerhülse beweglich (verschieblich oder gelenkig) oder starr verbunden, die ebenfalls mittels Klemmringes oder durch eigene Elastizität (Gummi, Spiralfeder usw.) sich fest auf einen Finger aufschieben läßt.
- Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand dargestellt, und zwar zeigt: Abb. ia die Pessarkappe im Längsschnitt, Abb. ib dieselbe in Seitenansicht, Abb. 2 die Einführungsvorrichtung in Seitenansicht, Abb.3 Einführungsvorrichtung und Pessarkappe in Seitenansicht, Abb. q. eine Seitenansicht einer gelenkigen Fingerhülse, Abb. 5 einen Fingeraufsatz in Spiralform. Die Einführungsvorrichtung 3, q. besteht aus einer etwa 5 bis 6 cm langen, etwas gebogenen Röhre aus Metallblech, Draht, Zelluloid, Gummi oder keramischer Masse oder Holz. Diese Röhre kann gezogen, seitlich offen oder gebördelt sein. Es ist daran zu unterscheiden, daß das untere längere Ende als Fingeraufsatz dient und das obere, becherförmige, kürzere Stück das Pessar umfaßt. Beide Enden können miteinander fest verbunden aus einem Stück oder aus verstellbaren Einzelteilen beweglich hergestellt sein. Durch Umbördeln des unteren Randes nach innen und seitliche Schlitzbildung mit Schiebering 7 zum Festsetzen am Finger kann sich der untere Teil des Fingeraufsatzes jeder beliebigen Fingergröße anpassen. Bei Herstellung aus Gummi oder Spiraldraht paßt er sich ebenfalls ohne weiteres an (Abb.3 und 5). Der obere Teil des Einführungsapparates besteht aus einem fest angeschlossenen oder beweglichen, - der . Pessarförm angepaßten becherförmigen Aufsatz (Abb. "4) mit nach innen leicht umgebogenere Rand, der bei festem Material längsseits geschlitzt und wie der untere Teil der Röhre mit Schiebering 8 versehen ist. Bei Ausführung aus Gummi oder Spiraldraht ist letzteres nicht erforderlich.
- Zum Einsetzen wird das Kappenpessar 9 lose in den Becher gestellt, nachdem der Schieberin- 8 des Bechers über den Schlitz zur leichten Verengung des Becherrandes bis an denselben herangeschoben ist, so daß ein Übergreifen des nach innen gebördelten Becherrandes über den unterhalb des Pessarrandes ringsum laufenden Kranz von Einzelerhebungen 6 (Buckeln) nicht möglich ist. Infolgedessen läßt sich der Finger mit dem Einführungsapparat auch leicht zurückziehen, nachdem das Pessar an Ort und Stelle sitzt (Abb. 3). Der Spiralfederrand zo der Pessarkappe g ist mittels einer auswechselbaren, leicht lösbaren Randlasche 2, aus Gummi o. dgl. durch einen Klemmring r festgehalten. Zum Entfernen des Pessars ist es nur nötig, den Becher fest auf das Pessar aufzudrücken (Abb. q.), nachdem bei der Ausführungsform aus festem Material der Schiebering nach unten gedrückt wurde, so daß der nach innen umgebogene Becherrand des Fingeraufsatzes leicht über die kranzförmigen Pessarerhebungen fassen kann und an ihnen Halt findet. Der Vorteil besteht darin, daß die Verwendung des Apparates, der leicht sauber gehalten werden kann, weit hygienischer ist als bei Benutzung des bloßen, auch meist zu kurzen Fingers.
- Mit entsprechender Spitze versehen (Abb. 5) kann der Fingeraufsatz 5 in Spiralform auch zur Handhabung von hohlen Intrauterinpessaren und offenen Pessarkappen verwandt werden.
Claims (1)
- PATENT-ANSP12ücHE: r. Pessarkappe mit gummiüberzogenem Spiralfederrand und Einführungsvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß der Spiralfederrand leicht lösbar mittels einer auswechselbaren Randlasche aus Gummi o. dgl. durch einen Klemmring festgehalten wird, unterhalb dessen auf der Wandungsaußenseite ein ringsum laufender Kranz von hohlen oder massiven Buckeln als Anschlag für die becherförmige Hülse der Einführungsvorrichtung vorgesehen ist. a. Einführungsvorrichtung für das Pessar nach Anspruch z, gekennzeichnet durch eine zum Umfassen des Pessars geeignete Hülse in Becherform, deren Wandung entweder selbst elastisch (z. B. Gummi, Spiraldraht) oder geschlitzt ist und einen Klemmring trägt, und welche mit einer Fingerhülse beweglich (verschieblich oder gelenkig) oder starr verbunden ist, die ebenfalls mittels Klemmringes oder durch eigene Elastizität (Gummi, Spiralfeder usw.) sich fest auf einen Finger aufschieben läßt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEC37079D DE436588C (de) | 1925-08-15 | 1925-08-15 | Pessarkappe mit gummiueberzogenem Spiralfederrand und Einfuehrungsvorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DEC37079D DE436588C (de) | 1925-08-15 | 1925-08-15 | Pessarkappe mit gummiueberzogenem Spiralfederrand und Einfuehrungsvorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE436588C true DE436588C (de) | 1926-11-04 |
Family
ID=7022636
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEC37079D Expired DE436588C (de) | 1925-08-15 | 1925-08-15 | Pessarkappe mit gummiueberzogenem Spiralfederrand und Einfuehrungsvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE436588C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2003015680A3 (en) * | 2001-08-16 | 2003-09-18 | Peter James Brian Lamb | Applicator for introducing an object into a vagina |
| WO2014015975A1 (en) * | 2012-07-24 | 2014-01-30 | Pitacco Sergio | Device for collecting a catamenial flow |
-
1925
- 1925-08-15 DE DEC37079D patent/DE436588C/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2003015680A3 (en) * | 2001-08-16 | 2003-09-18 | Peter James Brian Lamb | Applicator for introducing an object into a vagina |
| US7186248B2 (en) | 2001-08-16 | 2007-03-06 | Peter James Brian Lamb | Device for introducing an object into a vagina with sanitary finger mounting means |
| US7815593B2 (en) | 2001-08-16 | 2010-10-19 | Peter James Brian Lamb | Device for introducing an object into a vagina with sanitary finger mounting means |
| WO2014015975A1 (en) * | 2012-07-24 | 2014-01-30 | Pitacco Sergio | Device for collecting a catamenial flow |
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