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DE1256007B - Ventilkupplung fuer Fluessigkeitsbehaelter - Google Patents

Ventilkupplung fuer Fluessigkeitsbehaelter

Info

Publication number
DE1256007B
DE1256007B DEG35999A DEG0035999A DE1256007B DE 1256007 B DE1256007 B DE 1256007B DE G35999 A DEG35999 A DE G35999A DE G0035999 A DEG0035999 A DE G0035999A DE 1256007 B DE1256007 B DE 1256007B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coupling
hollow pin
valve
coupling part
channels
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG35999A
Other languages
English (en)
Inventor
George Downie
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gaskell and Chambers Ltd
Original Assignee
Gaskell and Chambers Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gaskell and Chambers Ltd filed Critical Gaskell and Chambers Ltd
Priority to DEG35999A priority Critical patent/DE1256007B/de
Publication of DE1256007B publication Critical patent/DE1256007B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D1/00Apparatus or devices for dispensing beverages on draught
    • B67D1/08Details
    • B67D1/0829Keg connection means
    • B67D1/0831Keg connection means combined with valves
    • B67D1/0832Keg connection means combined with valves with two valves disposed concentrically

Landscapes

  • Devices For Dispensing Beverages (AREA)

Description

  • Ventilkupplung für Flüssigkeitsbehälter Die Erfindung bezieht sich auf eine Ventilkupplung für Flüssigkeitsbehälter, insbesondere Bierfässer, mit zwei getrennten Strömungskanälen, deren eines Kupplungsteil in der Wand des Fasses gelagert ist und aus einem hohlen Ventilgehäuse und einem zentral in demselben angeordneten rohrförmigen Hohlzapfen besteht, wobei in diesem Kupplungsteil zwei voneinander getrennte, in der Entkupplungsstellung versperrbare Kanäle vorgesehen sind, und deren zweites, aus einem Hohlzapfen und einer einen ringförmigen, den Hohlzapfen umgebenden Bereich aufweisenden Kupplungsvorrichtung bestehendes Kupplungsteil zwei entsprechende Kanäle aufweist, die im Kupplungszustand mit denen des ersten Kupplungsteils korrespondieren, wobei die Kanäle des ersten Kupplungsteils durch den Kupplungsvorgang zwangläufig geöffnet werden.
  • Bei einem Getränkebehälter, z. B. einem Bierfaß, wird die Flüssigkeit von dem Behälter abgezapft, wobei ein unter Druck stehendes Gas (z. B. Kohlendioxyd) in den Behälter eingeleitet wird, so daß die Flüssigkeit daraus entfernt wird; die Abgabe der Flüssigkeit wird dabei durch ein Ventil oder einen Zapfhahn gesteuert. Es ist somit erforderlich, daß ein Einlaß zum Einführen des komprimierten Gases in den Behälter sowie ein Auslaß, durch den die Flüssigkeit aus dem Behälter herausfließen kann, vorgesehen ist. Ferner kann es erforderlich sein, das Innere des Behälters von Zeit zu Zeit zu reinigen (z. B. mit Hilfe einer Reinigungsflüssigkeit oder eines Reinigungsdampfes) und den Behälter nach der Entleerung wieder mit Flüssigkeit zu füllen. Diese beiden Vorgänge erfordern einen Einlaß und einen Auslaß; der Auslaß wirkt dabei als Belüftung.
  • Es sind bereits Ventilkupplungen für Flüssigkeitsbehälter bekannt, bei denen hierzu zwei voneinander getrennte Strömungskanäle vorgesehen sind. Zum Verschließen dieser Strömungskanäle dienen zwei voneinander getrennte Ventilverschlußstücke, von denen das eine über das anzuschließende Kupplungsteil und das andere über den Betriebsdruck zum Faßinneren geöffnet wird. Das Betriebsmedium kann durch diesen zweiten Kanal somit nur zum Faßinneren, nicht jedoch umgekehrt strömen. Eine solche Ventilkupplung kann daher nur zum Entleeren, nicht jedoch zum Füllen verwendet werden. Hierzu ist ein besonderes Entlüftungsventil erforderlich.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Ventilkupplung der eingangs definierten Art so auszubilden, daß durch sie ein Entleeren und ein Füllen des Fasses ohne zusätzliche Vorrichtungen möglich ist. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der rohrförmige Hohlzapfen des ersten Kupplungsteils kupplungsseitig einen Kopf und mindestens eine Bestandteil eines Kanals bildende radiale Öffnung aufweist sowie von dem anderen ringförmig ausgebildeten Kanal umgeben ist, zur Abdichtung der Kanäle nur ein einziges auf dem Hohlzapfen verschiebbar geführtes Ventilverschlußstück dient und als Strömungskanal zwischen dem Hohlzapfen sowie dem diesen umgebenden ringförmigen Bereich der Kupplungsvorrichtung des zweiten Kupplungsteils ein Ringspalt vorgesehen ist, wobei der Innendurchmesser des unteren Bereichs des Hohlzapfens größer als der Außendurchmesser des in ihn ragenden rohrförmigen Hohlzapfens ist, und daß der ringförmige Bereich der Kupplungsvorrichtung in der Kupplungsstellung an der Innenwand des hohlen Ventilgehäuses und der Hohlzapfen mit seiner Stirnseite am Ventilverschlußglied dichtend anliegt und dieses in einer die Durchtrittskanäle freigebenden Stellung hält.
  • Von diesen Merkmalen ist es bei Ventilkupplungen bekannt, zwei Strömungskanäle durch ein einziges Verschlußstück zu verschließen und an dem Hohlzapfen einen Kopf und eine radiale Öffnung als Kanalverbindung vorzusehen. Bei diesen Ventilkupplungen werden die Kanäle durch Verschieben des Hohlzapfens und Ventilgehäuses mit denen der anderen Kupplungshälfte in Verbindung gebracht. Darüber hinaus sind diese Ventilkupplungen entsprechend ihrem speziellen Verwendungszweck kompliziert aufgebaut und können somit keine Anregung für den Aufbau einer aus wenigen Bauteilen bestehenden Ventilkupplung der erfindungsgemäßen Art geben. Durch die Lösung, nach der Erfindung werden besondere Vorteile erzielt, die vor allem darin bestehen. daß ein Durchströmen der Ventilkupplung in beiden Richtungen möglich ist; auf diese Weise kann Lei Verwendung der erfindunas2emäßen Ventilkupplung ohne jede Zusatzvorrichtung sowohl Flüssigkeit aus Fässern ausgeschenkt als auch in Fässer eingefüllt bzw. eine Reinigung der Fässer durch Einfüllen eines Reinigungsmittels vorgenommen werden. Weiter ist es günstig, daß bei der erfindungsgemäßen Lösung der Gasströmungsweg bei eingerückter Kupplung ringförmig und über seinen gesamten Querschnitt offen ist, so daß ein Strömungsmittel unbehindert durch ihn hindurchtreten kann; ein Druckabfall ist also nicht zu besorgen. Auch wirkt sich recht günstig aus, daß das Ventilverschlußstück außen angeordnet ist; es kann somit nicht wie im Fall von innen angeordneten Verschlußkörpern zu Schmrazansan:rA-lungen kommen. wenn bei entkuppeltem Ventil im einen Kupplungsteil eine Vertiefung nach außen offenliegt.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und im folgenden näher erläutert. Es zeigt F i g. 1 einen Schnitt durch eine Ausführungsform eines Ventils gemäß der Erfindung mit einer zugeordneten Kupplung, F i g. 2 eine Ansicht ähnlich der nach F i g. 1, wobei Ventil und Kupplung zusammengebaut sind, und F i g. 3 eine Teilansicht der Kupplung nach den F i g. 1 und 2 in einer Richtung senkrecht zu den Ansichten nach den F i g. 1 und 2.
  • Das in der Zeichnung dargestellte Ausführungsbeispiel einer Ventilkupplung ist zur Verwendung in einem Getränkebehälter, z. B. einem Bierfaß, bestimmt. Das eine Kupplungsteil weist ein hohles Ventilgehäuse 10, einen rohrförmigen Hohlzapfen 11 und ein Ventilverschlußglied 12 auf, das gleitend an dem Hohlzapfen 11 befestigt und im Ventilgehäuse 10 angeordnet ist.
  • Das Ventilgehäuse 10 ist im Bereich seiner öffnung zylindrisch ausgebildet. An seiner der Öffnung gegenüberliegenden Seite schließt sich ein kegelstumpfförmiger Abschnitt 13 an, der in ein eine Verlängerung des Hohlzapfens 11 bildendes Rohr 14 übergeht. Im Betrieb ist das freie Ende des Rohres 14 im Inneren des Fasses am oder in der Nähe des Faßbodens angeordnet. Der Hohlzapfen 11 ist an seinem äußeren Ende durch einen Kopf 15 abgeschlossen; in der Nähe dieses Kopfes 15 ist jedoch in der Seitenwandung des Hohlzapfens 11 mindestens eine Bestandteil eines Kanals bildende radiale Öffnung 16 ausgebildet. Auch im kegelstumpfförmigen Abschnitt 13 des Ventilgehäuses 10 ist mindestens eine Öffnung 17 an-eordnet.
  • Zweckmäßig erweise ist der zylinderförmige Abschnitt des Ventilgehäuses 10 außen mit einem Schraubgewinde 18 versehen, das zur Befestigung des Kupplungsteils in dem zugehörigen Behälter bestimmt ist.
  • Das Ventilverschlußglied 12 weist eine ringförmige Scheibe mit einem zentrischen hohlen Vorsprung 19 auf. in den der Hohlzapfen 11 eingreift. Der Vorsprung 19 steht im Dichtungseingriff mit dem Hohlzapfen 11, zu welchem Zweck z. B. eine Ringdichtung 20 im Vorsprung 19 vorgesehen ist. Eine Spiralfeder 21 umgibt den Hohlzapfen 11 in der Weise, daß sie zwischen dem Vorsprung 19 und dem im Durchmessec kleineren Ende des Gehäuses 10 angeordnet ist; die Feder 21 wirkt dabei derart, daß sie das Ventilverschlußglied in Richtung auf die Öffnung des Ventilgehäuses 10 beaufschlagt. Der Verschiebeweg des Ventilverschlußgliedes 12 wird durch einen am Kopf 15 ausgebildeten Anschlag 22 begrenzt.
  • In einer Nut des Ventilverschlußgliedes 12 ist eine weitere Ringdichtung 23 angebracht, die in der Schließstellung des Ventilverschlußgliedes 12, d. h. in der Stellung, in die es durch die Feder 21 gebracht worden ist, mit dem benachbarten Teil des Ventilgehäuse-Innenraumes unter Bildung einer Abdichtung im Eingriff steht. In dieser Stellung verhindert das Ventilverschlußglied 12 einen Flüssigkeitsdurchfluß durch die Öffnungen 16 und 17 im Hohlzapfen 11 bzw. Ventilgehäuse 10 von einer Seite des Ventils zur anderen. Der Vorsprung 19 des Ventilverschlußzliedes 12 deckt dabei die Öffnungen 16 des Hohlzapfens 11 ab, während die ringförmige Scheibe die Verbindung zwischen den Öffnungen 17 des Ventilgehäuses 10 und dessen Auslaß unterbricht. Zusätzlich ist ein weiteres Abdichtelement 24 in Form eines O-Ringes vorgesehen, der mit dem Vorsprung 19 des Ventilverschlußgliedes 12 im Eingriff steht und in einer im Hohlzapfen 11 ausgebildeten Nut befestigt ist, so daß die Möglichkeit des Leckens bei in Schließstellung befindlichem Ventilverschlußglied 12 weiter verrinLyert wird.
  • Das zweite Kupplungsteil weist einen ein offenes Ende besitzenden Hohlzapfen 25 a auf. Das Ende dieses Hohlzapfens 25 a läßt sich mit der im Bereich der Öffnung des Ventilgehäuses 10 liegenden Seite des Ventilverschlußgliedes 12 in Eingriff bringen. Der Hohlzapfen 25 a ist von einem ringförmigen Bereich 25 umgeben, der auf seiner Außenseite eine ringförmige federnde Einlage 26 besitzt. Zwischen dem ringförmigen Bereich 25 und dem Hohlzapfen 25 a ist ein Ringspalt 27 gebildet.
  • Bei einer fortgesetzten Bewegung des zweiten Kupplungsteils in Richtung auf das erste Kupplungsteil wird das Ventilverschlußstück 12 in das Innere des Ventilgehäuses 10 gedrückt, wodurch die öffnungen 16 und 17 im Hohlzapfen 11 bzw. Ventilgehäuse 10 freigelegt werden. Die Öffnungen 17 stehen über einen ringförmig ausgebildeten Kanal 27 a mit dem Ringspalt 27 in Verbindung, der seinerseits mit einem Anschluß 28 (F i g. 3) versehen ist, der beim Füllen des Behälters als Entlüftung bzw. beim Abzapfen von Flüssigkeit aus dem Behälter zum Zuführen von komprimiertem Gas verwendet werden kann.
  • Wird im Betrieb der Behälter gefüllt oder ausgewaschen, so wird Bier oder eine Reinigungsflüssigkeit in den Hohlzapfen 25 der Ventilkupplung eingeführt. Darauf kann das Bier oder die Flüssigkeit durch die radialen Öffnungen 16 im Hohlzapfen 11 und von dort in das Innere des Behälters strömen, wobei die aus dem Behälter abgeführte Luft durch die Öffnungen 17 im Ventilgehäuse 10 entlüftet und dann durch den ringförmigen Kanal 27 a sowie den Ringspalt 27 abgeführt wird.
  • Soll Bier aus dem Behälter abgezapft werden, wird durch den Anschluß 28, den Ringspalt 27, den ringförmigen Kanal 27 a und die Öffnungen 17 im Ventilgehäuse 10 komprimiertes Gas in den Behälter eingeführt. Hierbei weist die Ventilkupplung (die einen Teil des Zapfkopfes darstellt) eine rasch lösbare Befestigung, z. B. federvorgespannte oder auf Grund der Trägheit arbeitende, gelenkig angebrachte Finger 29 auf. die mit dein Rand 30 des Ventilgehäuses 10 derart im Eingriff stehen, daß sie die beiden Kupplungsteile miteinander verbinden.
  • Unabhängig davon, ob derartige Finger 29 vorgesehen sind oder nicht, ist es wesentlich, daß die Kupplungsstellung durch eine axiale Bewegung und nicht durch Drehbewegung hergestellt werden kann. Durch Vermeidung einer solchen Drehbewegung wird nämlich eine Abnutzung der verschiedenen Abdicl:tflächen auf ein Minimum reduziert.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Ventilkupplung für Flüssigkeitsbehälter, insbesondere Bierfässer, mit zwei getrennten Strömungskanälen, deren eines Kupplungsteil in der Wand des Fasses gelagert ist und aus einem hohlen Ventilgehäuse und einem zentral in demselben angeordneten rohrförmigen Hohlzapfen besteht, wobei in diesem Kupplungsteil zwei voneinander getrennte, in der Entkupplungsstellung versperrbare Kanäle vorgesehen sind, und deren zweites, aus einem Hohlzapfen und einer einen ringförmigen, den Hohlzapfen umgebenden Bereich aufweisenden Kupplungsvorrichtung bestehendes Kupplungsteil zwei entsprechende Kanäle aufweist, die im Kupplungszustand mit denen des ersten Kupplungsteils korrespondieren, wobei die Kanäle des ersten Kupplungsteils durch den Kupplungsvorgang zwangläufig geöffnet werden, dadurch gekennzeichnet, daß der rohrförmige Hohlzapfen (11) des ersten Kupplungsteils kupplungsseitig einen Kopf (15) und mindestens eine Bestandteil eines Kanals bildende radiale Öffnung (16) aufweist sowie von dem anderen ringförmig ausgebildeten Kanal (27 a) umgeben ist, zur Abdichtung der Kanäle (16 bzw. 27 a) nur ein einziges auf dem Hohlzapfen (11) verschiebbar geführtes Ventilverschlußstück (12) dient und als Strömungskanal zwischen dem Hohlzapfen (25 a) sowie dem diesen umgebenden ringförmigen Bereich (25) der Kupplungsvorrichtung des zweiten Kupplungsteils ein Ringspalt (27) vorgesehen ist, wobei der Innendurchmesser des unteren Bereichs des Hohlzapfens (25 a) größer als der Außendurchmesser des in ihn ragenden rohrförmigen Hohlzapfens (11) ist, und daß der ringförmige Bereich (25) der Kupplungsvorrichtung in der Kupplungsstellung an der Innenwand des hohlen Ventilgehäuses (10) und der Hohlzapfen (25 a) mit seiner Stirnseite am Ventilverschlußglied (12) dichtend anliegt und dieses in einer die Durchtrittskanäle (16 bzw. 27 a) freigegebenden Stellung hält. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 895 396, 683 540; österreichische Patentschriften Nr. 215 237, 142810, britische Patentschrift Nr. 697 799; australische Patentschrift Nr. 214 337; USA.-Patentschrift Nr. 2 539 349.
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