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Speichereinrichtung für ein Diktiergerät mit walzen- oder manschettenförmigem
Tonträger. bei dem auswählbare Aufzeichnungsabschnitte auswählbar sind Die Erfindung
betrifft eine Speichereinrichtung für ein Diktiergerät mit walzen- oder manschettenförmigem
Tonträger, bei dem auswählbare Aufzeichnungsabschnitte mittels einstellbarer Kontakte
durch eine mit dem Tonkopfantrieb gekoppelte Speichereinrichtung auswählbar sind.
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Es ist bekannt, auf Tonträgern das Abspielen von einzelnen Abschnitten
der Tonaufzeichnung durch voreinstellbare Speicherwerke festzulegen. Bekannte Einrichtungen
dieser Art sind z. B. als Plattenspeicher ausgebildet, deren Tonarm durch eine manuelle
Betätigung in einer Schwenkbewegung über die Tonaufzeichnung geführt wird, wobei
der Tonarm während seiner Schwenkbewegung zu den ausgewählten Stellen der Tonaufzeichnung
einen kurzen Vertikalabstand und zu den nicht ausgewählten Stellen der Tonaufzeichnung
durch Abheben einen längeren Vertikalabstand aufweist. Durch diese Bewegung des
Tonarmes werden in einem Speicherwerk drehbeweglich angeordnete Kontaktlamellen
voreingestellt, deren Voreinstellung nach der Rückführung des Tonarmes in die Ausgangsstellung
erhalten bleibt. Während einer nachfolgenden Abtastperiode werden die voreingestellten
Kontakte durch einen mit dem Tonarm verbundenen Kontaktfinger abgetastet, derart,
daß die voreingestellten Kontakte des Speicherwerkes Stromkreise für einen Hubmagneten
schließen, der während der Abspielbewegung des Tonarmes diesen über den ausgewählten
Abschnitten der Tonaufzeichnungen auf die Platte aufsetzt und während der nichtausgewählten
Abschnitte der Tonaufzeichnungen von der Platte abhebt.
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Diese bekannte Einrichtung hat den Nachteil, daß die Anfangs- und
Endstellen der ausgewählten Aufzeichnungsabschnitte durch die manuelle Voreinstellung
des Tonarmes nur ungenau bestimmt werden können. Einrichtungen dieser Art sind daher
nicht brauchbar für Diktiergeräte, an deren Tonträger die einzelnen Diktatstellen
ohne manuelle Voreinstellung mit größter Genauigkeit für das Abhören, Löschen und
Wiederaufzeichnen bereitgestellt werden sollen.
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Die Nachteile bekannter Einrichtungen werden gemäß der Erfindung dadurch
vermieden, daß bei einem Diktiergerät mit Führungsspindel für Tonkopf ein Drehkörper
mit der Führungsspindel gekoppelt ist, an dessen Umfang durch eine Solenoidsteuerung
sowohl einzelne Schaltnocken ausgerückt werden können als auch mittels einer Rückstellscheibe
ausgerückte Schaltnocken gleichzeitig in Löschstellung rückführbar sind, und daß
ein von den Schaltnocken betätigter Abfühlkontakt ein Relaisschaltnetz in Tätigkeit
setzt, dessen jeweilige Schaltkombination über einen Wählschalter einstellbar ist,
und daß eine Umdrehung des Drehkörpers der Wegstrecke vom Anfang bis zum Ende der
Tonspuren auf einer Manschette entspricht.
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Eine Einrichtung dieser Art hat den Vorteil, daß die Voreinstellung
der Diktatstellen automatisch mit hoher Genauigkeit durchgeführt werden kann. Die
Genauigkeit ergibt sich durch die Konstruktionsart des Speicherwerkes, das zur Nachbildung
der verschiedenen Stellen eines Aufzeichnungsbereichs eine große Anzahl von automatisch
einstellbaren Speicherelementen aufnehmen kann.
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Es ist zwar bekannt, in Schallplattenmagazinen für die Auswahl einzelner
Schallplatten Speicherräder mit einstellbaren Wählstiften zu verwenden. Diese Anwendung
von Speicherwerken dient jedoch einem anderen Zweck und kann für den Zweck der vorliegenden
Erfindung nicht zur Lehre dienen.
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Ausführungsbeispiele der Erfindung werden an Hand der Figuren näher
erläutert.
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F i g. 1 zeigt die Gesamtansicht eines Diktiergerätes; F i g. 2, 2
a und 3 enthalten die wichtigsten Teile der Konstruktion und der Steuerschaltung
zur Dar-
Stellung einer ersten Ausführungsart des Diktiergerätes;
F i g. 4, 4 a und 5 zeigen die Arbeitsweise eines Diktiergerätes der ersten Ausführungsart
während einer Rückstelloperation; Fi g. 6, 6 a und 7 zeigen die Arbeitsweise eines
Diktiergerätes, dessen Magnetkopf auf ein Diktatende eingestellt wird; Fi g. 8,
8 a und 9 zeigen die Wirkungsweise eines Speicherwerkes zur Einstellung der Diktatstellen;
Fig. 10 zeigt einen Stromkreis für die Einstellung des Speicherwerkes nach den F
i g. 8 und 9; Fig. 11a und 11b zeigen die für die Steuerstromkreise benötigten Kontakte;
Fig. 12 zeigt das Blockschaltbild einer Diktieranlage; F i g. 13 zeigt eine Einrichtung
zur Herstellung eines Sicherheitsabstandes zwischen aufeinanderfolgenden Diktatabschnitten,
die in einem System nach Fig. 12 auftreten; Fig. 14 zeigt eine zweite Ausführungsart
eines Diktiergerätes, durch welche sowohl die Vorwärtsbewegung als auch die Rückwärtsbewegung
eines Magnetkopfes durch ein Speichermittel festgehalten wird; F i g. 14a enthält
die Darstellung von Einzelheiten der Ausführung nach Fig. 14; Fig. 15, 16, 17 und
18 zeigen Teile der Schaltungsanordnung, die zum Betrieb einer Ausführung des Diktiergerätes
nach F i g. 14 verwendet werden.
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Die Erfindung wird an Hand von Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Das erste Ausführungsbeispiel der Erfindung wird besprochen in Verbindung mit einer
in Fig. 1 beschriebenen Diktiermaschine, die direkt von einer Bedienungsperson gesteuert
wird. Das erste Ausführungsbeispiel enthält einen neuartigen Mechanismus mit einer
Steuerschaltung zum Markieren des Diktatendes, wodurch die Bedienungsperson die
Möglichkeit erhält, das von ihr Diktierte zu überprüfen und wodurch sichergestellt
wird, daß der Magnetkopf nach Abschluß der Überprüfung durch die Bedienungsperson
zu der Stelle des weitesten Vorrückens zurückgekehrt. Später wird das erste Ausführungsbeispiel
in Verbindung mit einer Steuerschaltung besprochen. Das zweite Ausführungsbeispiel
der Erfindung wird nur im Betrieb in einer Steuerschaltung besprochen.
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Gemäß Fig. 1 verbindet ein Kabel l das Diktiergerät 2 mit dem Mikrophon
4. Das Gerät 2 besitzt verschiedene Schaltungen und Mechanismen zum Aufzeichnen
und Wiedergeben von diktiertem Text und einer Anzeige über den Verlauf eines Diktats.
Ein Auslösehebel 5 wird nach vorn gezogen, um das Einführen einer Manschette 12
zu gestatten, und anschließend wird der Hebel s wieder in die Fig. 1 gezeigte Lage
gebracht. Die vom Mikrophonteil 6 des Handgeräts 4 abgeleiteten Signale werden durch
das Kabel 1 Verstärkerschaltungen und von dort aus einem Aufzeichnungs- und Wiedergabekopf
20 (F i g. 2) zugeführt. Der Kopf 20 ist seitlich beweglich auf einem Träger 22
befestigt und läßt sich aus einer Ausgangslage am äußersten linken Ende der Manschette
12 zu einer Vorschublage am äußersten rechten Rand der Manschette 12 bewegen; die
Manschette 12 sitzt auf Dornen 15 und 16 und wird durch den Antriebsdorn 16 in Vorwärtsrichtung
(s. Pfeil 13) gedreht. Unter bestimmten Bedingungen wird die Manschette 12 in der
durch den Pfeil 17 angedeuteten Rückwärtsrichtung gedreht. Außerdem besteht die
Möglichkeit, den Magnetkopf 20 schrittweise in Vorwärts- oder Rückwärtsrichtung
zu schalten, je nachdem, wie es die Lage erfordert. Die kombinierte Bewegung der
Manschette 12, wie sie der Pfeil 13 andeutet, und die seitliche Bewegung des Aufzeichnungs-
und Widergabekopfes 20 haben das Aufzeichnen einer spiralförmigen Signalspur zur
Folge, die am linken Ende der Manschette 12 beginnt und zum rechten Rand der Manschette
12 verläuft. In den hier beschriebenen Ausführungsbeispielen der Diktiereinrichtung
bildet die Signalspur eine fortlaufende Spirale, die sich über die ganze Breite
der Manschette erstreckt. Da die Manschette 12 eine endlose Schleife darstellt,
kann man sagen, daß die von dem Kopf 20 nachgefahrene ununterbrochene spiralförmige
Spur aus mehreren Einzelwindungen von je einheitlicher Länge besteht, welche der
Strecke entspricht, um die sich die Manschette 12 während eines einzigen Umlaufs
weiterbewegt.
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Die Bewegung des Kopfes 20 erfolgt unter der Steuerung der Leitspindel
18, deren Gewindesteigung so gewählt ist, daß eine bestimmte Zahl von einzelnen
Spuren nacheinander vom Anfang bis zum Ende der Manschette 12 aufgezeichnet wird.
In einem typischen kommerziellen Ausführungsbeispiel hat die Manschette 12 einen
Außenumfang von etwa 12,8 Zoll. Wenn die Leitspindel 18 eine Gewindesteigung
von 40 Gängen pro Zoll hat und die Breite der Manschette 12 von links nach rechts
3,5 Zoll beträgt, ergibt die Zahl der Gewindegänge pro Zoll multipliziert mit 3,5
insgesamt 140 einzelne spiralförmige Spuren über die Breite der Manschette
12 hinweg, wobei jede Spur eine Länge hat, die etwa dem Außenumfang der Manschette
12, also 12,8 Zoll entspricht. Die angegebenen Abmessungen sind typisch und
werden nur zur Veranschaulichung aufgeführt, um weiter unten die außerordentliche
Genauigkeit aufzuzeigen, die mit den verschiedenen Ausführungsformen der Erfindung
erreichbar ist.
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Wie aus F i g. 1 hervorgeht, besitzt die Maschine 2 einen Geschwindigkeitsreglerhebel7,
einen Lautstärkerreglerknopf 9 und einen Abstimm- oder Gleichlaufknopf 11. Der Hebel
7 ermöglicht es, je nach Bedarf des Abhörenden die Manschette langsamer oder schneller
ablaufen zu lassen. Der Knopf 9
regelt die Lautstärke während der Wiedergabe.
Mit Hilfe des Knopfes 11 kann der Benutzer den Kopf 20
mit großer Feinheit
einstellen, um den richtigen Gleichlauf mit einer vorher auf der Manschette
12
aufgezeichneten Spur herzustellen.
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Zusätzlich zu dem Magnetkopf 20, der Sprechsignale während des Aufzeichnens
aufnimmt und als Ausgabegerät bei der Wiedergabe von Signalen dient, besitzt das
Mikrophonhandgerät 4 einen Betriebsart-Steuerknopf 8 mit den drei Stellungen »Aufzeichnungen«
(REC), »Abhören« (LIS) und »Prüfeng (REV). Außerdem weist das Mikrophonhandgerät
4
einen Befehls- oder Schaltknopf 33 mit drei Stellungen auf, nämlich »Brief«
(LTR), »Aus« und »Sekretärin« (SEC), sowie eine Diktierschiene 10.
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Um einen Text auf der Manschette 12 aufzuzeichnen, wird der Betriebsart-Steuerknopf
8 in die obere Stellung »Aufzeichnen« gebracht. Wenn der Benutzer diktieren möchte,
drückt er die Diktierschiene 10,
was zur Folge hat, daß sich die Manschette
12 und der Kopf 20 in der oben beschriebenen Weise bewegen und über nicht dargestellte
Schaltungen Signale
auf der Manschette 12 aufgezeichnet werden.
Um eine bereits besprochene Manschette abzuhören, wird der Betriebsart-Steuerknopf
8 in die mittlere Stellung »Abhören« gebracht, so daß der Antrieb in der Maschine
2 automatisch in Betrieb gesetzt, die Manschette 12 gedreht, der Kopf 20 bewegt
wird, wobei entsprechende Wiedergabesignale erzeugt werden. Falls der Benutzer den
letzten Teil des Textes, den er vorher aufgesprochen hat, abzuhören wünscht, bewegt
er den Betriebsart-Steuerknopf 8 nach unten in die unterste Stellung »Prüfen«. Der
Knopf 8 ist von der unteren zur mittleren Lage federbelastet. Eine derartige Betätigung
des Knopfes 8 hat eine Rückstelloperation des Magnetkopfes 20 zur Folge,
so daß er in eine entsprechende Lage auf der unmittelbar davor liegenden Spur der
Manschette gebracht wird. Jedesmal, wenn der Knopf 8 so in die untere Lage gedrückt
wird, erfolgt also eine Rückstelloperation. Die unter Federdruck erfolgende Bewegung
des Knopfes 8 in die Abhörlage gestattet es dann dem Benutzer, den unmittelbar vorher
aufgezeichneten, über den Kopf 20 übertragenen Text abzuhören.
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Wie die meisten Diktiermaschinen, ist die Maschine 2 mit einer Indexieranordnung
29 und damit verbundenen Stanzeinrichtungen zum Lochen eines Indexzettels
31 versehen. Auf dem Indexzettel 31
befinden sich numerische Angaben,
die der relativen Lage des Kopfes 20 in bezug auf die Manschette
12
entsprechen.
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In dem hier gezeigten Beispiel umfaßt der Indexzettel 31 vierzehn
Stufen mit den Bezeichnungen 0, 10 usw. bis 140. Der Knopf 33 am Handgerät
4 besitzt eine obere und eine untere Stellung, die der oberen bzw. der unteren
Spur auf dem Indexzettel 31
entsprechen, wodurch das Ende von Briefen bzw.
andere Instruktionen für die Sekretärin angezeigt werden.
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Das erste Ausführungsbeispiel der Markiervorrichtung besteht aus zwei
Speichersteuerteilen, von denen der eine eine bestimmte Spiralspur auf der Manschette
anzeigt oder auswählt und der andere einen bestimmten Bezugspunkt auf der durch
den ersten Teil der Markiereinrichtung ausgewählten Spur anzeigt oder auswählt.
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Die zum Betrieb des ersten Ausführungsbeispiels gehörenden Vorrichtungen
und Schaltungen sind in F i g. 2 bis 11 b dargestellt.
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Die Wirkungsweise des ersten Ausführungsbeispiels der Markiereinrichtung
wird in Verbindung mit einer typischen Folge von Maschinenoperationen beschrieben,
wobei es sich um das Diktieren (Aufzeichnungen) von Text, das Rückstellen und Prüfen
von Textteilen und die nachfolgenden Wiedergabeoperationen bis zum Ende des vorher
diktierten Textes handelt.
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Während des Diktierens von Text oder dessen anschließender Wiedergabe
wird der Kopfträger 22 in der durch den Pfeil 21 angezeigten Richtung bewegt, indem
er bei 19 in Eingriff mit der Leitspindel 18
gebracht wird. Gleichzeitig wird
die Manschette entsprechend dem Pfeil 13 angetrieben, wodurch das Aufzeichnen
spiralförmiger Spuren 14 auf der Manschette 12 bewirkt wird. Die an der Steuerung
des Antriebsmechanismus beteiligten elektrischen Schaltungen sind in F i g. 3, 5
und 7 dargestellt, welche den Zustand der Schaltung sowohl während des Diktierens
und des Abhörens von Text als auch beim Erkennen, daß der Punkt des weitesten Vorrückens
erreicht ist, zeigen. Zum Zweck des Diktierens von Text wird der Betriebsart-Steuerknopf
8 in die obere Lage »Aufzeichnen« gebracht (s. F i g. 3). Die Bedienungsperson
drückt die Diktierschiene 10. Dadurch wird ein Stromkreis errichtet, der ein Leistungsrelais
84 und ein Aufzeichnungs- oder Funktionsrelais 32 erregt. Beim Ansprechen des Leistungsrelais
84 werden der Kontakt 84-1 geschlossen und der Kontakt 84-2 geöffnet.
Es gehen vom Kontakt 84-1 mehrere Strompfade aus, um aus einer Stromquelle
78 den Motor 76 sowie die Kupplung 77 zu speisen und die Leitspindel
18 zu betätigen. Wenn irgendeiner der Kontakte 25, 51 und 32-1 geschlossen ist,
verläuft ein Strompfad von der Stromquelle 78 zu der Kupplung 77, so daß die Manschette
12 und der Kopfträger 22 im Zusammenwirken mit der Leitspindel 18 bewegt
werden. Ein Kontakt 25 ist dem ersten Steuerteil des Vorrückmarkiermechanismus zugeordnet
und wird in erster Linie vom Kopfträger 22 gesteuert. Der Kontakt
51
ist dem zweiten Steuerteil des Vorrückmarkiermechanismus zugeordnet und
steht unter Steuerung eines Stiftradspeichers 30 mit zugeordneter Einstell-
und Rückstellvorrichtung (s. F i g. 8 und 9). Während einer Aufzeichnungsoperation
ist der Kontakt 32-1 geschlossen, da das Funktionsrelais 32 erregt ist. Der Zustand
der Kontakte 25 und 51 spielt zu diesem Zeitpunkt in der Abtriebsschaltung
keine Rolle, d. h., die Kontakte 25 und 51 können offen oder geschlossen
sein; ihr Zustand hat keine Wirkung auf die Kupplungsantriebsschaltung, da der Kontakt
32-1 den hauptsächlichen steuernden Einfiuß zum Verbinden der Stromquelle
78 mit der Kupplung 77 bildet.
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In F i g. 3 werden, wenn der Betriebsart-Steuerschalter
8 in der »Aufzeichnen«-Lage und die Diktierschiene 10 gedrückt sind,
die Relais 84 und 32 erregt, und durch das Schließen der Kontakte
84-1 und 32-1 wird die Kupplung 77 mit Strom versorgt. Die Konstruktion des Relais
32 ist in F i g. 8 und 9 dargestellt.
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Der Anker 34 des Relais ist bei 38 drehbar gelagert. Beim Ansprechen
des Relais 32 dreht sich der Anker 34, so daß sich ein Ansatz 34a
in Richtung des Uhrzeigers bewegt, wie es F i g. 8 und 9 zeigen. Durch diese Bewegung
des Ansatzes 34a wird der normalerweise offene Kontakt 32-1 geschlossen und
der normalerweise geschlossene Kontakt 32-2 geöffnet. Der Kontakt 32-2 liegt
in einer Speichereinstellschaltung (F i g. 10).
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Der Kontakt 25, von dem schon gesagt worden ist, daß er sich im ersten
Steuerteil der Markieranordnung befindet, sitzt auf einem Schalterträger
24, der gleitbar auf eine Stange 26 montiert ist (F i g. 2). Der Kontakt
25 ist so angeordnet, daß er unter der Steuerung eines Ansatzes 23 am Kopfträger
22 unter den entsprechenden Bedingungen, die noch beschrieben werden, betätigt
wird.
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Außerdem enthält diese Anordnung einen Kontakt 27 auf dem Schalterträger
24 und einen Kontakt 28
auf dem Kopfträger 22. Dies sind die sogenannten
»Suchzeit«-Kontakte, die in der Speichereinstellschaltung in F i g. 10 liegen.
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Beim Fortschreiten der Textaufzeichnung in F i g. 2 wird der Schalterträger
24 vor dem Kopfträger 22 bei dessen Fortschreiten von links nach rechts
mitbewegt. Gleichzeitig mit der Bewegung des Schalterträgers 24 wird der zweite
Speichersteuerteil in Form des bereits erwähnten Stiftradspeichers 30 gedreht. Wie
aus allen F i g. 2, 4, 6, 8 und 9 hervorgeht, umfaßt der Stiftradspeicher 30 mehrere
Stifte 50, die als nicht eingestellt
oder nicht betätigt angesehen
werden, wenn sie nach rechts gestellt sind, und als eingestellt oder aktiv, wenn
sie nach links gestellt sind.
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Dem Stiftradspeicher 30 ist eine Kontaktanordnung 51 zugeordnet. Der
Kontakt 51 liegt am Rande des Speichers 30 (s. F i g. 8 a) und ist so angeordnet,
daß er von jedem beliebigen Stift, wie z. B. dem Stift 50a,
der in die linke
oder Einstellage bewegt worden ist (s. F i g. 6 und 6 a), betätigt wird. Der Speicher
30 ist so angeordnet, daß er während jeden Umlaufs der Manschette 12 eine Umdrehung
ausführt. Daher besitzen die Stifte 50 im Stiftradspeicher 30 eine vorherbestimmte,
synchronisierte und lagemäßige Beziehung zu jeder Spur 14 auf der Manschette 12.
Während einer Aufzeichnungsoperation hat der Einstellzustand der Stifte 50 im Stiftrad
30 keine Wirkung auf den Maschinenbetrieb. Im ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung
wird vorzugsweise jeweils nur ein Stift eingestellt zu Vorrückmarkierzwecken.
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Nun sei angenommen, daß die Bedienungsperson einen Text auf der Spiralspur
14a (F i g. 4) der Manschette 12 diktiert hat.
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Falls die Bedienungsperson das vor Erreichen der Spur 14a diktierte
Material zu prüfen wünscht, legt sie den Betriebsart-Steuerknopf 8 in die »Prüf«-
oder Rückstellage. Dadurch wird bewirkt, daß der Strom aus der Quelle 78 einen Rückstellmagneten
35 erregt, so daß eine Rückstelleinrichtung 37 (F i g. 4) betätigt wird. Wenn der
Betriebsart-Steuerknopf 8 in die gestrichelt gezeichnete Lage 8 a (F i g. 5) gelegt
wird, dann wird jeweils der Rückstellmagnet 35 erregt und damit der Kopfträger 22
unter der Einwirkung der Rückstelleinrichtung um einen Zahn nach links (F i g. 4)
zurückgestellt. Bei der Bewegung des Kopfträgers 22 nach links während des Rücktastens
bleiben der Schalterträger 24 und die Schalteranordnung 25 in der am weitesten vorgerückten
Lage, um damit den vorgeschrittensten Punkt des diktierten Textes anzuzeigen, wie
es F i g. 4 zeigt.
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Bevor der Betriebsart-Steuerknopf 8 in die Prüflage in F i g. 5 gebracht
wird, wird der Stiftradspeicher 30 so eingestellt, daß er die genaue Winkellage
innerhalb der Spur 14 a anzeigt, wo das Diktat geendet hat. Das Einstellen des Speichers
30 erfolgt automatisch unter der Steuerung der in F i g. 8 und 9 gezeigten Vorrichtungen
und der in F i g. 10 gezeigten Einstellschaltung.
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Gemäß F i g. 8 umfaßt die Anordnung zum Einstellen eines bestimmten
Stiftes 50 im Stiftradspeicher 30 ein Speichereinstellsolenoid 48 (F i g. 8, 9 und
10). In dem Solenoid 48 ist ein Tauchkernelement 52 mit einem Arm 54 verbunden,
das mit einer Stange 42 verbunden ist. Diese trägt eine Spule 36, die in F i g.
8 und 9 durch eine Druckfeder 46 nach links gestellt wird. Der Spule 36 ist ein
Kontakt 44 zugeordnet, der normalerweise geschlossen ist, wenn sich die Spule 36
links in ihrer Ausgangslage befindet (s. F i g. 8). Der Kontakt 44 wird geöffnet,
wenn sich die Spule 36 nach rechts bewegt (F i g. 9). Wenn die Spule 36 links steht
(F i g. 8), wird der Speicher 30 als nicht eingestellt betrachtet, und bei Bewegung
der Spule 36 nach rechts (s. F i g. 9) befindet sich der Speicher im Einstellzustand.
Das Einstellen des Speichers 30 unter der Steuerung des Solenoids 48 geschieht,
wenn die Bedienungsperson den Betriebsart-Steuerknopf 8 aus der »Aufzeichnen«- in
die »Abhören«-Lage bewegt (F i g. 5). Das Einstellen des Speichers erfolgt automatisch
und beansprucht die Aufmerksamkeit der Bedienungsperson nicht. Gemäß F i g. 10 umfaßt
der das Solenoid 48 erregende Stromkreis die Kontakte 32-2, 27 und 28, 44 und 84-2.
Wenn der Knopf 8 aus der »Aufzeichnen«-Stellung herausbewegt wird, fällt das Aufzeichnen-Relais
32 ab. Der Anker 34 und der Ansatz 34 a bewegen sich dann entgegen dem Uhrzeigersinn
(F i g. 8 und 9). Der Kontakt 32-2, der während der ganzen voraus-Qegangenen Aufzeichnungszeit
offengehalten worden ist, schließt nun (F i g. 1.0). Das Solenoid 48 wird nur dann
erregt, wenn der Kopfträger 22 gegen den Schalterträger 24 stößt, was durch die
Null-Zeit-Kontakte 27 und 28 angezeigt wird. Es wird angenommen, daß der Stiftradspeicher
30 vorher im nicht eingestellten Zustand war, wobei die Spule 36 links steht (F
i g. 8), und daß der Kontakt 44 jetzt geschlossen ist. Während der kurzen Zeit,
in der der Betriebsart-Steuerknopf 8 aus der Aufzeichnen- in die Abhörenlage bewegt
wird, ist das Leistungsrelais 84 kurzzeitig stromlos. Dadurch wird der Kontakt 84-1
kurz geöffnet und der Kontakt 84-2 kurz geschlossen. Wenn alle in F i g. 10 gezeigten
Kontaktschließungen erfolgt sind, wird das Solenoid kurz erregt und bewegt den Ansatz
54 nach rechts (F i g. 8 und 9). Dadurch wird die Spule 36 aus der äußersten linken
Ausgangsstellung (F i g. 8) in die Einstellage (F i g. 9) gebracht. Durch die Bewegung
der Spule 36 wird der Kontakt 44 geöffnet und dadurch das Solenoid 48 abgeschaltet.
Wenn sich der Stab 42 nach rechts bewegt (F i g. 9), nimmt er die Spule 36 mit,
und diese wird hinter dem Ansatz 34a verriegelt und bleibt dort selbst beim Abschalten
des Solenoids 48. Das Solenoid 48 ist jedoch lange genug erregt, um den Stab 42
nach rechts zu bewegen (F i g. 8 und 9). Durch eine Schraube 61 ist am Ende des
Stabes 42 ein Scheibenelement 56 mit einer Öffnung 56a befestigt. Bei 60
ist ein Gabelglied 62 drehbar an einem Ansatz des Scheibenelements 56 angebracht.
Das Glied 62 ist bei 66 mit einem Einstellhebel 64 verbunden, der bei 68 drehbar
gelagert ist. Das Glied 64
besitzt einen Ansatz 64 a, der nahe am Stiftradspeicher
30 und insbesondere an einem Stift 50 liegt als Ergebnis der gleichzeitigen Drehung
des Stiftradspeichers 30 und der Leitspindel 18.
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Die Erregung des Solenoids 48 bewirkt eine Schwenkung des Glieds 64
und des Ansatzes 64a, so daß ein Stift im Speicher 30, z. B. der Stift 50a, nach
links in seine Einstellage bewegt wird (F i g. 6 und 6a). Durch den Stift
50a wird die genaue Winkellage, die in der Spur 14a während der soeben beendeten
Diktierzeit erreicht worden ist, genau angezeigt und markiert. Die Scheibe 56 befindet
sich neben den Enden aller Stifte 50 im Speicher 30, damit gleichzeitig mit dem
Einstellen des Stiftes 50a alle anderen Stifte nach rechts in die nicht eingestellte
Lage zurückgebracht werden.
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Daher werden vor jeder Rückstelloperation zum Prüfen des schon aufgezeichneten
Textes die beiden Speichersteuerteile der Markieranordnung einschließlich des Schalterträgers
24 und des zugeordneten Schalterkontaktes 25 und der Stiftradspeicher 30 mit dem
Stift 50a so eingestellt, daß der genaue Punkt des weitesten Vorrückens während
der soeben beendeten Diktierperiode angezeigt wird.
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Nach Belieben kann eine Anzeigevorrichtung 70 mit zugeordneter Skala
71 vorgesehen werden, um die diktierte Textmenge sowie den auf der Manschette 1.2
noch verbliebenen Raum für weiteren Text anzuzeigen.
Der Zeiger
70 bewegt sich mit dem Schalterträger 24 und gibt daher den Punkt des weitesten
Vorrückens des Trägers 24 wieder.
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Wenn der Betriebsart-Steuerknopf 8 wiederholt in die gestrichelt gezeichnete
Lage 8a bewegt wird, bewirkt das eine Rückstellbewegung des Kopfträgers 22 nach
links, und das Gerät wird auf Wiedergabe geschaltet, wenn der Betriebsart-Steuerknopf
in die mittlere Abhörenstellung gebracht wird, die in F i g. 5 durchgehend gezeichnet
ist. Wenn der Betriebsart-Steuerknopf in dieser Lage ist, wird das Leistungsrelais
84 erregt, aber das Funktionssteuer- oder Aufzeichnen-Relais 32 ist nicht erregt.
Durch das Ansprechen des Leistungsrelais 84 werden der Kontakt 84-1 geschlossen
und der Kontakt 84-2 geöffnet.
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Sollen Teile des vorhergehenden Textes korrigiert werden, kann die
Bedienungsperson das tun, indem sie den Betriebsart-Steuerknopf 8 in die obere Aufzeichnenlage
bringt und das neue Material normal diktiert. Nach diesem Diktat, wenn die Bedienungsperson
wieder auf Abhörenbetrieb schaltet, erfolgt keine Änderung in der Einstellung des
Speichers 30,
da der Schalterträger 24 gegenüber dem Träger
22
verschoben ist, die »Zeit-Null«-Kontakte 27 und 28
offen sind
und die Schaltung von F i g. 10 nicht betätigt werden kann. Bei jeder Erregung des
Aufzeichnen-Relais 32 wird jedoch der Ankeransatz 34a
auf der Verriegelungslage
bezüglich der Spule 36 herausbewegt, woraufhin die Spule 36 in ihre Ausgangslage
(s. F i g,. 8) zurückkehrt. Dadurch wird der Kontakt 44 in seine normale
geschlossene Lage zurückgestellt, aber die Einstellung des Speichers 30 bleibt unverändert.
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Die Vorrückmarkierungsanordnung des ersten Ausführungsbeispiels ist
wirksam, wenn das Gerät auf Abhören- oder Wiedergabebetrieb geschaltet wird, um
den Kopfträger 22 genau auf den Punkt des weitesten Vorrückens zurückzustellen,
der während der vorausgegangenen Diktierperiode erreicht worden ist. Die Kupplung
77 wird während einer Abhöroperation unter der Steuerung der parallel verdrahteten
Kontakte 25 und 51 (F i g. 5) betätigt. Der Kontakt 32-1 wird nur dann geschlossen,
wenn die Anordnung im Aufzeichnenbetrieb ist, und ist daher in F i g. 5 offen. Beim
Ansprechen des Leistungsrelais 84 entsteht ein Stromweg von der Stromquelle 78 aus
über die Kontakte 84-1, 25 und 51, wodurch das Gerät und insbesondere
der Kopfträger 22 zum Punkt des weitesten Vorrückens weiterbewegt werden. Die Erregung
der Kupplung 77 erfolgt in erster Linie unter der Steuerung des Kontakts 25, der
geschlossen bleibt, bis der Träger 22 den in F i g. 6 gezeigten Punkt des weitesten
Vorrückens erreicht.
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Da der Stiftradspeicher 30 bei jedem Umlauf der Manschette 12 eine
Umdrehung ausführt, gelangt der ; Stift 50a in Kontakt mit dem Schalterkontakt 51
und öffnet ihn je einmal während jedes Umlaufs, bis der Kopfträger 22 den Kontakt
25 erreicht. Bis dahin bleibt der Kontakt 25 aber geschlossen, und der Antrieb über
die Kupplung 77 wird weiter aufrechterhalten, ob der Kontakt 51 offen ist oder nicht.
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Schließlich bewegt sich der Kopfträger 22 nach rechts mittels der
Leitspindel 18, so daß der Ansatz 23 in Kontakt mit einem der Blatteile
der Schalteranordnung 25 gelangt. Dies geschieht, wenn der t Kopfträger
22 und der Kopf 20 in die Spur 14 a hineingelangen, die die
während der vorausgegangenen Diktierperiode als letzte aufgezeichnete Spur ist.
Der Ansatz 23 öffnet den Kontakt 25, so daß der Antrieb für die Kupplung 77 dann
von dem Zustand des Kontakts 51 und des Stiftradspeichers 30 abhängig
ist. Durch Weiterdrehung der Leitspindel 18 wird der vorher eingestellte
Stift 50 genau bis zu der Winkellage herumbewegt, welche der Lage entspricht, in
die er vorher eingestellt war, und nun öffnet der Stift 50a den Kontakt 51.
Da jetzt alle Kontakte 25, 51 und 32-1 offen sind, besteht kein Stromkreis zum Erregen
der Kupplung 77, und das Gerät stoppt, nachdem der Kopfträger 22 und der
Kopf 20 genau in die richtige Winkellage in der Spur 14 a zurückgebracht
worden sind, die während der vorausgegangenen Aufzeichnungsperiode erreicht worden
war.
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Die Schalteranordnung 24 bewegt sich weiter nach rechts, während
die Aufzeichnung auf der Manschette 12 fortschreitet. Wenn die ganze Manschette
mit Aufzeichnungen gefüllt ist, müssen der Kopfträger 22 und der Schalterträger
24 nach links zurückgestellt werden, um eine neue Aufzeichnungsoperation
entweder auf derselben Manschette 12 oder auf einer anderen Manschette einzuleiten.
Die Vorrichtungen in F i g. 11 a und 11 b bilden ein relativ unkompliziertes Mittel
zum Rückstellen des Schalterträgers 24 nach links. Das Rückstellen des Kopfträgers
22 und des Kopfes 20 nach links geschieht durch das Drücken des Knopfes
29 a auf dem Indexknopf 29
(F i g. 1). Gleichzeitig mit dem Drücken
des Knopfes 29a und der Bewegung der Indexanordnung 29 mit dem Kopfträger
22 und dem Köpf 20 nach links wird ein anderer durch den Knopf 39
betätigter Mechanismus ganz nach rechts bewegt; um den Schalter 24 mitzunehmen,
und danach ganz nach links bewegt, um den Träger 24 wieder in seine Ausgangslage
zu bringen. Der Knopf 39 kann zur Betätigung in Verbindung mit dem Indexknopf
29a oder als getrennter Steuerknopf angeordnet sein. Der Normalzustand des
Rückstellmechanismus ist in F i g. 11 a dargestellt. Die Abwärtsbewegung des Knopfes
39 (s. F i g. 11 b) bewirkt die Drehung eines Winkelhebelriegels 40 entgegen
dem Uhrzeigersinn. Der Riegelansatz 40a verriegelt sich an einem Ansatz 24a
des Schalterträgers 24. Der Riegel 40 ist bei 41 drehbar am Kopfträger
22 gelagert, und wenn der Kopfträger 22 nach links in seine Ausgangslage
zurückbewegt wird, wird auch der Schalterträger 24 in seine entsprechende
Ausgangsstellung zurückgeführt, wo er für eine neue Diktierperiode in Bereitschaft
bleibt.
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Eine Systemanordnung entweder für das erste Ausführungsbeispiel der
Markiervorrichtung, das soeben beschrieben worden ist, oder für das zweite, nachstehend
beschriebene Ausführungsbeispiel ist in F i g. 12 dargestellt. Das System umfaßt
mehrere räumlich getrennte Stationen, A, B und C, die über ein Nachrichtennetz
90 an eine zentrale Aufzeichnungsvorrichtung 91 angeschlossen sind. Jede Außenstation,
wie z. B. die Station A, besitzt ein Handsteuergerät mit Aufzeichnungs- und Abhörkopf,
wie z. B. das Handgerät 4 (F i g. 1) zum Bewirken der verschiedenen Funktionen in
der zentralen Aufzeichnungsanordnung 91. Das Nachrichtennetz 90 umfaßt
eine Auswählschaltung, eine Umschaltanordnung sowie weitere Schaltungen zum Anschließen
der Stationen an die Aufzeichnungsvorrichtung 91. Die Aufzeichnungsanordnung 91
besitzt Steuerschaltungen, den Markierspeicher des ersten oder des zweiten hier
beschriebenen Ausführungsbeispiels und einen Aufzeichnungsträgerantrieb,
der
dem soeben besprochenen vergleichbar ist. Wahlweise kann eine andere zentrale Aufzeichnungsanordnung
92 über das Netz 90 an jede der Außenstationen angeschlossen werden.
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Falls eine Vorrückmarkierungsvorrichtung wie die hier besprochene
mit dem Schalterträger 24 und dem Stiftradspeicher 30 in der zentralen
Aufzeichnungsanordnung 91 von F i g. 12 enthalten ist, wäre seine Wirkungsweise
allgemein vergleichbar der oben beschriebenen. In der Systemauslegung würde der
Vorrückmarkierungsspeicher eingestellt, wenn eine Bedienungsperson an einer der
angeschlossenen Außenstationen eine Diktierperiode abschließt.
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Die Wirkungsweise des ersten Ausführungsbeispiels der Markiervorrichtung
in einer Systemumgebung ist vergleichbar der Wirkungsweise in einer Maschinenumgebung,
abgesehen davon, daß in der Systemumgebung weitere Steuerleitungen benötigt werden.
Wenn eine räumlich getrennte Bedienungsperson an einer der Außenstationen, wie z.
B. der Station Ä, an eine der zentralen Aufzeichnungsvorrichtungen 91
oder
92 angeschlossen ist, stehen alle Funktionen, die normalerweise in einer Maschinenumgebung
möglich sind, ebenfalls über das Nachrichtennetz 90
zur Verfügung. Während
des Diktierens von Text von einer Außenstation aus werden der Vorrückmarkierungsmechanismus
mit dem Schalterträger 24
und dem zugeordneten Kontakt 25 sowie der
Stiftradspeicher 30 mit den Stiften 50 synchron mit der Bewegung des
Trägers 22 und des Kopfes 20 über die Magnetmanschette 12 hinweg
angetrieben.
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Falls die Bedienungsperson an der Außenstation einen vorher diktierten
Text zu prüfen wünscht, schaltet sie das Gerät auf Abhörbetrieb um, wodurch das
Stiftrad 30 in der oben beschriebenen Weise eingestellt wird. Danach schaltet
die Bedienungsperson an der Außenstation den Kopf 20 und den Träger
22
zurück, um den vorher diktierten Text abzuhören (s. F i g. 4). Die Bedienungsperson
an der Außenstation kann die Anordnung lange genug in Betrieb halten, um das ganze
vorher diktierte Material abzuhören. In vielen Fällen ist die Bedienungsperson jedoch
mit nur einem Teil des vorher diktierten Textes zufrieden und hängt dann das Handgerät
an ihrer Außenstation wieder auf, wodurch diese Station von der Zentrale getrennt
wird. Der Steuerteil der zentralen Aufzeichnungsanordnung sendet ein Signal über
die Leitung 93 zu der Und-Schaltung 94, das z. B. anzeigt, daß das Gerät im Wiedergabebetrieb
arbeitet. Ein Abtrennimpuls auf Leitung 95 gelangt zu einem weiteren Eingang
der Und-Schaltung 94,
falls von der Außenstelle nur ein Teil des Diktats abgehört
wird. Das Ausgangssignal der Schaltung 94
wird dem Abtastblock 96 zugeführt
und bewirkt in Verbindung mit dem Markierspeichereingangsimpuls auf Leitung
97 die Zuführung von Spannung zum Antriebsmechanismus über die Leitung
98, um sicherzustellen, daß der Mechanismus die Wiedergabe automatisch bis
zum Ende des Diktats fortsetzt, selbst wenn die Außenstelle abgetrennt worden ist.
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Obwohl die Markieranordnung des ersten hier beschriebenen Ausführungsbeispiels
einen Bezugspunkt auf der Manschette 12 mit großer Genauigkeit finden kann,
kann es in einer Systemumgebung zweckmäßig sein, außerdem eine Schutzzone zwischen
aufeinanderfolgenden Diktierperioden vorzusehen. Zu diesem Zweck wird ein Schutzzonenrelais
99
(F i g. 9 und 13) anfänglich erregt, wenn eine zentrale Aufzeichnungsanordnung,
wie z. B. die zentrale Aufzeichnungsanordnung 91 oder 92, zuerst von
einer Außenstation belegt wird. Gemäß F i g. 9 ist ein Anker 100 des Schutzzonenrelais
99 bei 101
drehbar gelagert und bei 102 mit dem Stab
26 verbunden.
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Bei der Belegung sendet die Belegungsschaltung 103 (F i g.
13) Spannung zu dem Schutzzonenrelais 99 und bringt es zum Ansprechen. Die Erregung
des Relais 99 bewirkt eine Schwenkung des Ankers 100
im Uhrzeigersinn
(F i g. 9). Dadurch wird dem Stab 26 und der Trägergruppe 24 eine
nach links gerichtete Bewegung erteilt. Das Schutzzonenrelais 99 wird während
einer Diktierperiode erregt gehalten, solange die Anordnung durch eine der in F
i g. 12 gezeigten Außenstationen belegt bleibt. In der Kopfträgereinheit
22 und der Schalterträgereinheit 24 kann ein zusätzlicher Kontakt
104 bzw. 105 verwendet werden.
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Wenn eine Außenstation von einer Aufzeichnungsanordnung getrennt wird,
fällt das Schutzzonenrelais 99 ab. Beim Abfallen des Relais 99 können der Stab 26
und der Schalterträger 24 sich in F i g. 9 um einen bestimmten Betrag, der von der
effektiven Bewegung des Ankers 100 abhängig ist, nach rechts bewegen. Durch
ein Abtrennsignal auf Leitung 106 in Verbindung mit der Markierspeicheranordnung
wird dann die Kupplungsschaltung erregt, bis der Kontakt 104 auf dem Kopfträger
22 und der Kontakt 105 auf dem Schalterträger 24 wieder den Kontakt schließen,
wodurch die Kupplungsschaltung stromlos wird. Iüerdurch wird ein bestimmtes Schutzzonenintervall
in einer Systemumgebung festgelegt.
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Die Schutzzonenschaltung von F i g. 13 ist in der Kupplungsantriebsschaltungsanordnung,
um ein vorherbestimmtes Schutzzonenintervall jenseits des durch den Stiftradspeicher
festgelegten genauen Bezugspunktes festzulegen. Die Kontakte 104 und 105
können
an Stelle des Kontaktes 25 eingesetzt werden und dazu dienen, eine bestimmte Spiralspur
festzulegen, die vielleicht um eine oder zwei Spuren vor der letzten Spur des aufgezeichneten
Diktats liegt, wobei der Stiftradspeicher einen genauen Bezugspunkt innerhalb der
ausgewählten Spur festlegt.
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Nach Belieben kann, wie es durch den Block 67
in F i g. 9 angedeutet
wird, eine rückseitige Markieranordnung ähnlich der in der USA.-Patentamneldung
Serial 334 210 vom 30. 12. 1963 (»Dictating System« von M.-P. L a n g e n d o r
f und L. E. West) beschriebenen vorgesehen werden, um die Geheimhaltung
des
Diktats sicherzustellen in Kombination mit dem Stiftradmarkierspeicher
und Schalterträger nach der Erfindung. Weiter könnte ein zusätzlicher Schalterträger
in Kombination mit einem Stiftradspeicher zur Zusammenwirkung mit dem Träger
24 und dem Stiftrad 30 als rückseitige Markiervorrichtung vorgesehen
werden.
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Eine bevorzugte Anordnung für mehrere Markierfunktionen ist jedoch
hier als zweites Ausführungsbeispiel gezeigt. In einem zweiten Ausführungsbeispiel
der Erfindung (s. F i g. 14 bis 18) dient der Stiftradspeicher zum Festlegen sowohl
einer vorderen Markieranzeige als auch einer hinteren Markieranzeige; dies ist besonders
zweckmäßig in einem System wie dem in F i g. 12 gezeigten.
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In F i g. 14 treibt die Leitspindel 18 a den Kopfträger 22 a mit dem
Tonkopf 20 a an. Die Manschette 12a wird über den Antriebsdorn 16a angetrieben,
und eine spiralförmige Spur wird in der oben beschriebenen
Art
und Weise nachgezeichnet. Der durch den Block 107 dargestellte Antrieb weist
vorzugsweise eine Vorwärtskupplung, die über die Leitungen 108 und
109 gesteuert wird, und eine Rückwärtskupplung, die über die Leitungen
110 und 1.11 gesteuert wird, auf.
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Der Antrieb 107 ist über ein Untersetzergetriebe
112 mit dem Stiftradspeicher 30a verbunden. In diesem Ausführungsbeispiel
der Erfindung treibt das Untersetzergetriebe 112 den Stiftradspeicher 30a so an,
daß dieser eine Umdrehung ausführt, während die gesamte Spiralspur auf der Manschette
12a nachgezeichnet wird. Daher entspricht in diesem Fall der Stiftradspeicher
30a keiner einzelnen Spiralspur auf der Manschette 12 a, sondern vielmehr
der gesamten Folge von Spiralspuren auf der Manschette 12a. Ein Speichereinstellsolenoid
113 mit Tauchkern 114 liegt dicht neben dem Stiftradspeicher
30a, um dessen Stifte einzustellen. Die Stifte 115 im Stiftradspeicher
30a werden als nicht eingestellt (aktiv) betrachtet, wenn sie in F i g. 14
nach rechts stehen, und als eingestellt (inaktiv), wenn sie nach links stehen. Neben
den Stiften 115 befindet sich ein Kontaktsatz 116 und 117,
der die Erregung eines Stiftradrelais 119 von einer Stromquelle
120 aus steuert. Das Relais 119 betätigt drei Kontaktzungen
119-1, 119-2 und 119-3, um Spannungen von den Zungenklemmen
121,
122 und 123 auf die Kontakte 140, 141, 142, 143,
114
übertragen zu können.
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Unter entsprechenden Bedingungen wird ein Einschaltsperrelais
124 vom Zungenkontakt 122 über die Kontaktzunge 119-2 und den
Arbeitskontakt 142 erregt und steuert seinerseits die Betätigung der Kontaktzungen
124-1 und 124-2 für die Weiterleitung von Spannungen von den Zungenklemmen
125 und 126
aus zu einem Satz von Kontakten 145 und
146.
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Zur Erleichterung der Darstellung werden die verschiedenen Relaiskontakte,
wie z. B. die Kontaktzunge 119-1, und die Kontakte, wie z. B. die Kontakte
140, 141 usw., in F i g. 14 auf die von ihnen gesteuerten Stromkreise in
Fig. 15 bis 18 aufgeteilt. Diese zeigen nicht unbedingt eine genaue übereinstimmung
mit der Darstellung nach Fig. 14.
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Gemäß Fi g. 14 a besitzt die Kontaktfeder 117
einen Ansatz
117a, mit dem ein Kontaktschuh 127
verbunden ist. Der Kontaktschuh
127 ist so angeordnet, daß er auf jedem nicht eingestellten Stift
115 aufliegen kann. Die Anordnung ist dabei so getroffen, daß beim Umlauf
des Stiftradspeichers 30 a während des Aufzeichnens von Informationen auf
der Manschette 12 a (F i g. 14 und 14 a) die Kontakte 116 und
117 jedesmal dann geschlossen werden, wenn der Schuh 127 über einen
der Stifte 115, der gerade nicht eingestellt ist, hinweggleitet.
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Gemäß Fig. 15 ist eine Schaltung vorgesehen, die die Stifte
115 periodisch während des Aufzeichnens von Text auf der Manschette 12a und
der gleichzeitigen Drehung des Stiftradspeichers 30a nach links stellt. Wenn
der Kontaktschuh 127 auf einen nicht eingestellten Stift 115 trifft, werden
die Kontakte 116 und 117 geschlossen, da dann der Kontaktschuh
127 von diesem Stift genügend abgedrückt wird. Durch das Schließen der Kontakte
117 und 116 wird ein Stromkreis von der Stromklemme 120
aus
geschlossen, durch den das Relais 119 erregt wird. Beim Ansprechen des Relais
119 werden die zugeordneten Kontakte 119-1, 119-2 und 119-3
aus der in F i g. 14 gezeigten Lage heraus umgeschaltet, um Spannung von den Zungenkontakten
121, 122
und 123 an die Kontakte 140, 142 und 144 zu
legen. Ist die Anordnung auf Aufzeichnen geschaltet, dann wird das Funktionsrelais
32 erregt und damit ein zusätzlich vorgesehener Kontakt 32-3 (Fig.
15) geschlossen. Sobald der Kontakt 119-1 umschaltet, entsteht daher in F
i g. 15 ein Stromkreis zum Erregen des Speichereinstellsolenoids 113. Der
Tauchkern 114 des Solenoids 113 bewegt sich nach links (F i g. 14)
und schiebt den zugeordneten Stift 115 in die Einstellage. Damit fällt aber
der Kontaktschuh 127 und kann die Kontakte 116 und 117 wieder öffnen.
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Der oben beschriebene Vorgang wird fortgesetzt, solange die Bedienungsperson
der Anordnung diese im Aufzeichnenbetrieb beläßt.
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Die Schaltung von Fig. 16 enthält eine Rücklaufkupplung
128, die in dem Block 107 in Fig. 14 enthalten ist. Die Schaltung
von Fig. 16 ist vorzugsweise in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel in Verbindung
mit der Markieranordnung vorgesehen an Stelle einer schrittweise arbeitenden Rückstellschaltung,
wie sie in Verbindung mit dem ersten Ausführungsbeispiel beschrieben worden ist.
Die Schaltung nach Fig. 17 veranschaulicht eine normale Wiedergabe- und Diktierschaltung
zum Erregen einer Vorwärtskupplung 129, die ebenfalls in dem Block
107 in F i g. 14 enthalten ist. Durch eine weiterhin vorgesehene Einrichtung
in Form der Schaltung nach Fig. 18 wird erreicht, daß einer der Stifte im Stiftradspeicher
30 a im nicht eingestellten Zustand belassen wird, wie z. B. der Stift
115 a (F i g. 14 a), wodurch der Abschluß einer Diktierperiode und der Beginn
der nächsten angezeigt wird.
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Zum Zweck der Veranschaulichung sei angenommen, daß der Stift
115a während einer vorausgegangenen Diktierperiode eingestellt worden ist
und nun während der derzeitigen Diktierperiode als rückseitige Markiervorrichtung
dient (F i g. 14a).
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Was zunächst die Schaltung nach F i g. 17 betrifft, so wird die Kontakteinheit
84-3 durch das Leistungsrelais 84 betätigt, das oben in Verbindung
mit dem ersten Ausführungsbeispiel besprochen worden ist. Daher ist der Kontakt
84-3 während des Diktier-oder Wiedergabebetriebes normalerweise geschlossen. Außerdem
besitzt die Schaltung nach F i g. 17 einen Kontakt 32-4, der wie der Kontakt
32-3 zusätzlich vorgesehen ist, um durch das oben besprochene Funktionsrelais
32 betätigt zu werden. Während des Diktierens von Text erregt die Schaltung
von Fig. 17 die Vorwärtskupplung 129 über den Leistungsrelaiskontakt
84-3 und den Funktionsrelaiskontakt 32-4.
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Die Schaltung nach F i g. 16 ermöglicht es der Bedienungsperson, die
Rücklaufkupplung 128 so lange zu erregen, bis ein rückseitiger Markierstift,
wie z. B. der Stift 115 a (F i g. 14 a), angetroffen wird. Ein weiterer in
dem Handgerät 130 angeordneter Kontakt 87 wird immer dann geschlossen,
wenn der Betriebsartknopf 137 in die Prüfenstellung gebracht wird. Der Kontakt
87 liegt in dem Rücklaufstromkreis von Fig. 16 zum Erregen der Rücklaufkupplung
128, um den Antrieb im Block 107 umzusteuern. Da die Stifte
115 normalerweise und fortlaufend eingestellt werden, während das Diktat
fortschreitet, trifft, wenn der Mechanismus von Fig. 14 später durch Erregen der
Kupplung 128 umgesteuert wird, der den Kontakten 116 und 117 zugeordnete
Kontaktschuh 127 normalerweise auf keinen Stift, bis ein Stift auftaucht,
der als rückseitige Markierung
uneingestellt gelassen worden ist,
wie z. B. der Stift 115 a. Daher bleibt das Relais 119 (F i g. 14) für ein entsprechendes
Zeitintervall unbetätigt, so daß eine Spannung von der Kontaktzunge 119-1
an den Kontakt 141 angelegt wird und die Rücklaufkupplung 128 fortlaufend
unter der Steuerung des Mikrophongerätes 130 der Bedienungsperson (Fig. 16)
erregt bleibt. Unter diesen Voraussetzungen wird der Antrieb für den Kopf
20a in Rückwärtsrichtung bewegt, und ebenso wird der Stiftradspeicher
30a in Rückwärtsdrehung gedreht. Dies wird fortgesetzt, bis der Kontaktschuh
127 auf einen vorher nicht eingestellten Stift, wie z. B. den Stift 115 a
(F i g. 14 a) trifft und das Relais 119 erregt wird. Beim Ansprechen schaltet das
Relais alle seine Kontakte in F i g. 14 um, und dies hat zur Folge, daß die dem
Kontakt 141 (Fig. 16) zugeordnete Kontaktzunge 119-1 abhebt und eine weitere
Erregung der Rücklaufkupplung 128 verhindert wird. Während der Erregung der
Rücklaufkupplung 128 legt eine Kontaktzunge 147 an, und eine andere
Kontaktzunge 148 ist abgehoben (Fig. 17). Der Kondensator149 wird über die
angelegte Kontaktzunge 147 während des Rücklaufs aufgeladen. Wenn die Kontaktzunge
119-l
abhebt und damit die Kupplung 128 abschaltet, hebt sich ebenfalls
die Kontaktzunge 147 ab, während sich die andere Kontaktzunge 148
schließt. Hierdurch entsteht ein Entladepfad für den Kondensator 149 über
eine Diode 150, um die Vorwärtskupplung 129 zu erregen, so daß der
Speicher 30a vorwärts und damit weg von dem rückseitigen Markierungsstift 115a bewegt
wird.
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Die Schaltung nach F i g. 15 verhindert daher ebenfalls, daß der Diktierende,
der derzeit Zugriff zur zentralen Aufzeichnungsanordnung hat, einen vorher von einer
anderen Person diktierten Text abhören kann. Gemäß Fig. 17 besteht nun im Abhör-
oder Wiedergabebetrieb ein Stromkreis zum Erregen der Vorwärtskupplung
129. Dieser Stromkreis umfaßt die Leitungsrelaiskontaktzunge 84-3
und die Kontaktzunge 119-2, die in Verbindung mit dem Kontakt 143
einen Ruhekontakt darstellt.
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Die Einrichtungen und Schaltungen für das zweite Ausführungsbeispiel
der Erfindung beruhen auf dem fortlaufenden Einstellen von Stiften 115 in
dem Stiftradspeicher 30 a während einer normalen Diktierperiode. Nach einer
Diktierperiode, wenn ein Diktierender von den zentralen Aufzeichnungsanordnungen
getrennt wird, wird durch die Schaltung nach Fig. 18 der fortlaufende Einstellvorgang
des Stiftradspeichers unwirksam gemacht, so daß ein einziger Stift, wie z. B. der
Stift 15a, im nicht eingestellten Zustand bleibt und so das Ende des derzeitigen
Diktierintervalls und damit der Anfang des nächsten Diktierintervalls markiert wird.
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In F i g. 18 legt sich der Kontakt 131 an, wenn ein Diktierender
abhängt und sich von der zentralen Aufzeichnungsanordnung trennt. Die Schaltung
nach Fig. 18 umfaßt wiederum die Vorwärtskupplung 129 und ein Einschaltsperrelais
124. Die Vorwärtskupplung 129 wird über die Kontaktzunge 124-1 und die Klemme
145 erregt, deren Schaltzustand von dem Einschaltsperrelais 124 (Fig.
14) gesteuert wird. Falls ein Diktierender den Antrieb der Anordnung im Zentrallaufzeichner
umgeschaltet hat und abhängt, bevor die Anordnung den Punkt des weitesten Vorrückens,
dargestellt durch den letzten nicht eingestellten Stift 115 a
in Vorwärtsrichtung auf dem Stiftradspeicher 30a, erreicht hat, gelangt durch
Anlegen der Kontaktzunge 131 Spannung über die Kontaktzunge 124-1, und die
Kupplung 129 wird erregt und die Anordnung in Vorwärtsrichtung weiterbewegt.
Sobald der Kontaktschuh 127 (F i g. 14 a) auf den ersten nicht eingestellten
Stift in Vorwärtsrichtung trifft, spricht das Relais 1.19 an, und die Kontaktzungen
119-1 bis 119-3 werden umgelegt. Der Stromweg für das Speichereinstellsolenoid
113 (F i g. 15) bleibt aber offen, da das Aufzeichnenrelais 32 nicht erregt
und damit die Kontaktzunge 32-3 offen ist. Daher bleibt dieser von Kontaktschuh
127 angetroffene Stift im nicht eingestellten Zustand und dient später als rückseitige
Markierung für die nächste Diktierperiode.
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Die Kontaktzunge 119-2 errichtet über den Kontakt 142 (Fig.
14 und 18) einen Stromweg zum Erregen des Einschaltsperrelais 124. Dieses
hebt die Kontaktzunge 124-1 ab und unterbricht den vom Kontakt
145 ausgehenden Stromkreis zum Erregen der Vorwärtskupplung 129. Das
Ansprechen des Relais 119 bewirkt jedoch das Anlegen der Kontaktzunge
119-3, so daß ein Stromkreis über den Kontakt 144 (F i g. 18) errichtet und
dadurch die Vorwärtskupplung im erregten Zustand bleibt. Außerdem wird das Einschaltsperrelais
124 über eine Selbsthalteschaltung, nämlich über die Kontaktzunge
124-2 und den Kontakt 146 erregt gehalten.
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In diesem Zeitabschnitt liegt jedoch weiterhin die Kontaktzunge
119-2 an dem Kontakt 142. Dadurch entsteht ein Parallelstrompfad.
Durch die fortbestehende Erregung der Vorwärtskupplung 129
über den Kontakt
119-3 wird der Stiftradspeicher 30a eine genügende Strecke weiterbewegt,
damit der Kontaktschuh 127 in den Zwischenraum zwischen dem ersten in Vorwärtsrichtung
angetroffenen Stift und dem nächstfolgenden Stift einfallen kann. Sobald der Kontaktschuh
127 in diese Lücke einfällt, öffnen sich die Kontakte 116 und
117, das Relais 119
fällt ab, so daß die Vorwärtskupplung
129 stromlos wird. Die Kontaktzungen 119-3 und 124-1 sind nun
beide abgehoben, und damit ist der Stromkreis für die Vorwärtskupplung 129 unterbrochen
(F i g. 18). Ober die Kontaktzunge 124-2 bleibt aber das Relais
124 so lange erregt, wie der Abtrennkontakt 131
(F i g. 18) geschlossen
ist. Sobald das Nachrichtennetz eine andere Station an die zentrale Aufzeichnungsanordnung
anschließt, öffnet der Kontakt 131, und das Relais 124 fällt ab. Die Schaltung
ist dann bereit zum Betrieb nach einer weiteren Diktierperiode. Die reine Wirkung
des Betriebs der vorstehenden Anordnung und Schaltung besteht darin, daß ein einziger
Stift im Speicher 30a uneingestellt bleibt und damit eine rückseitige Markierung
herstellt, die das Ende einer Diktierperiode und den Anfang der nächstfolgenden
Diktierperiode darstellt. Der rückseitige Markierungsstift, wie z. B., der Stift
115 a in F i g. 14 a, dient also dazu, die Geheimhaltung zu gewährleisten
und zu verhindern, daß eine später diktierende Person unbeabsichtigt die Anordnung
umschaltet in den von einer anderen Person vorher diktierten Text hinein, wie es
schon in Verbindung mit Fig. 16 beschrieben worden ist. Infolge der hier vorgesehenen
automatischen Sperren erzeugt jeder beliebige nicht eingestellte Stift, wie z. B.
der Stift 115 a, außerdem eine vorherbestimmte Schutzzone zwischen
aufeinanderfolgenden Diktierperioden.
Der Vorgang des Einstehens
oder überspringens von Stiften in dem Stiftradspeicher 30 a wird während des ganzen
Verlaufs des Aufzeichnens und Wiedergebens von Informationen auf der Manschette
12a fortgesetzt.
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Dem Stiftradspeicher 30a ist ein Speicherrückstellsolenoid 132 zugeordnet,
das z. B. unter der Steuerung der die Aufzeichnungszentrale überwachenden Person
durch Anlegen von Spannung von Klemme 133 aus erregt werden kann. Es können Vorkehrungen
getroffen werden, daß eine solche Erregung immer dann erfolgt, wenn die Bedienungsperson
den Manschettenauslösehebel5 (Fig. 1) betätigt, um die Manschette 12a zu entnehmen
und eine neue Manschette einzusetzen, oder es kann auch so eingerichtet werden,
daß die Erregung unter anderen Umständen je nach den Erfordernissen des Systems
erfolgt. Bei Erregung des Solenoids 132 wird ein Joch 134 nach rechts bewegt
(s. Fig. 14), und über eine Spule 135 wird eine Rückstellscheibe 136 gen die vorstehenden
Enden aller vorher eingestellten Stifte bewegt, wodurch alle Stifte in die Bereitschaftstellung
für eine neue Folge von Operationen rückgestellt werden.
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Bei dem oben besprochenen ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung
ist die Schalterträgereinheit, die solchen in bekannten Vorrichtungen benutzten
Einheiten gleicht, sehr vorteilhaft in Verbindung mit dem Stiftradspeicher
30 benutzt worden, um eine Endzone und einen genauen Bezugspunkt für das
diktierte Material mit einer bisher in der Technik nicht bekannten Genauigkeit und
Einfachheit des Betriebs festzulegen. Die Anordnung des ersten Ausführungsbeispiels
nutzt die vorteilhaften Merkmale früherer Anordnungen aus und kombiniert sie mit
dem neuartigen Stiftradspeichermechanismus, um eine sehr neuartige und brauchbare
Registrieranordnung zu erreichen. Beim zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung
dient eine einzige einteilige Speichervorrichtung 30a sowohl als vordere
wie auch als rückseitige Markiereinrichtung und führt diese beiden Funktionen in
vereinfachter und unkomplizierter Art und Weise aus. Außerdem erzeugt infolge seiner
Auslegung das zweite Ausführungsbeispiel eine Schutzzone zwischen aufeinanderfolgenden
Diktierperioden in vereinfachter Art und Weise. Der Speicher 30a kann nach Belieben
auch in einer Diktieranlage wie der in Verbindung mit dem ersten Ausführungsbeispiel
besprochenen entweder nur für die vordere Markierung oder für die kombinierte vordere
und rückseitige Markierung verwendet werden, wodurch der Schalterträger 22 und der
Kontakt 25, die im ersten Ausführungsbeispiel enthalten sind, unnötig werden. '
Wenn ein einteiliger Markierspeicher, der sowohl vordere als auch rückseitige Markierungen
anbringen kann, wie derjenige des zweiten Ausführungsbeispiels, in eine Diktieranlage
eingebaut wird, kann die Fähigkeit zur vorderen Markierung als dessen normale Funktion
dienen. Beispielsweise kann das rückseitige Markieren vorteilhaft verwendet werden,
um einfache Diktierperioden in Rückwärtsrichtung durch die Betätigung einer Lampe
oder anderer Anzeigemittel anzuzeigen, da eine Diktieranlage selten Geheimhaltungsfunktion
erfordert.