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DE1255451B - Elektrische Vorschubsteuerung fuer Metallbandsaegemaschinen - Google Patents

Elektrische Vorschubsteuerung fuer Metallbandsaegemaschinen

Info

Publication number
DE1255451B
DE1255451B DE1956C0013157 DEC0013157A DE1255451B DE 1255451 B DE1255451 B DE 1255451B DE 1956C0013157 DE1956C0013157 DE 1956C0013157 DE C0013157 A DEC0013157 A DE C0013157A DE 1255451 B DE1255451 B DE 1255451B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
control
saw band
support
feed
saw
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1956C0013157
Other languages
English (en)
Inventor
Robert Lewis Crane
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Continental Machines Inc
Original Assignee
Continental Machines Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Continental Machines Inc filed Critical Continental Machines Inc
Priority to DE1956C0013157 priority Critical patent/DE1255451B/de
Publication of DE1255451B publication Critical patent/DE1255451B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D55/00Sawing machines or sawing devices working with strap saw blades, characterised only by constructional features of particular parts
    • B23D55/04Sawing machines or sawing devices working with strap saw blades, characterised only by constructional features of particular parts of devices for feeding or clamping work
    • B23D55/046Sawing machines or sawing devices working with strap saw blades, characterised only by constructional features of particular parts of devices for feeding or clamping work for feeding work into engagement with the saw blade

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sawing (AREA)

Description

  • Elektrische Vorschubsteuerung für Metallbandsägemaschinen Die Erfindung betrifft eine selbsttätige Vorschubsteuerung für Bandsägemaschinen für Metall mit mindestens einer an dem das Sägeband tragenden Gestell festangeordneten pfostenartigen Stütze, die an ihrem freien Ende Einrichtungen zum seitlichen Führen des Sägebandes und Einrichtungen zum Abstützen des Rückens des Sägebandes aufweist, wobei die Stütze eine elektrische Steuer- oder Regelvorrichtung trägt, deren Betätigung im Sinn des Abschaltens der Vorschubbewegung oder deren Geschwindigkeitsregelung durch die unter dem Vorschubdruck sich mehr oder weniger ändernden Auslenkungen des Sägebandes in Vorschubrichtung erfolgt.
  • Zur selbsttätigen Vorschubsteuerung ist es bekannt, daß am Sägengehäuse ein Halter an seinem einen Ende befestigt ist, der einen Teil der elektrischen Steuerungseinrichtung und einen Fühler trägt, der die Auslenkung des Sägebandes in dessen Schnittebene gegen Federdruck aufnimmt und in elektrische Impulse umsetzt. Diese bekannte Anordnung ist infolge ihres Aufbaus relativ grobfühlig und arbeitet infolge der komplizierten Fühlereinrichtung bei den in den einschlägigen Betrieben herrschenden rauhen Arbeitsbedingungen nicht sehr zuverlässig.
  • Es ist der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe, eine derartige Vorschubsteuerung zu schaffen, die wesentlich feinfühliger arbeitet und die insbesondere eine genaue Regelung der Vorschubgeschwindigkeit vom Arbeitsdruck ermöglicht, d. h. bei einem vorbestimmten maximalen Druck das selbsttätige Band abschaltet oder die Vorschubgeschwindigkeit umgekehrt proportional den Sägedruck steuert.
  • Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß die Rückenstütze selbst mindestens längs eines zur Bewegungsrichtung des Sägebandes parallelen Teilstückes in Vorschubrichtung federnd ausgebildet ist und daß die Steuer- oder Regelvorrichtung an diesem Teilstück so befestigt ist, daß sie auf die Durchbiegung des federnden Teilstückes anspricht, wenn dieses durch den Vorschubdruck durchgebogen wird.
  • Als Steuer- oder Regelvorrichtung kann eine an sich bekannte Vorrichtung verwendet sein, bei welcher die Änderung des Luftspaltes des magnetischen Kreises einer Spule als Steuer- oder Regelgröße dient, oder es kann eine an sich bekannte, mit unter Zugeinwirkung veränderbarem Widerstand arbeitende Vorrichtung verwendet werden.
  • Die Rückenstütze kann mit ihrer von dem Sägeband abgewendeten Seite an dem freien Ende eines an dem Ende der Stütze fest angeordneten, federnden, die Steuer- oder Regelvorrichtung tragenden Teiles anliegen. Wenn je eine ober- und unterhalb des Tisches angeordnete pfostenartige Stütze vorgesehen ist, können beide Stützen mit einer Steuer- oder Regelvorrichtung versehen sein.
  • Die Erfindung wird in folgenden Beispielen an Hand von Zeichnungen näher erläutert. In den Zeichnungen zeigt F i g. 1 eine schematische perspektivische Darstellung einer Metallbandsäge mit hydraulisch angetriebenem Mechanismus zur Führung des Werkstücktisches, F i g. 2 ein Schaltungsschema für die Steuerung, welche für die Ausführungsform der F i g. 1 benutzt wird, F i g. 3 eine der F i g. 2 entsprechende Darstellung einer mechanischen Einrichtung zum Vorschub des Werkstücktisches unter der Steuerung eines Meßgerätes, welches auf die auf das Sägeband ausgeübte Beanspruchtung des Werkstückes anspricht, F i g. 4 ein Schaltschema für die Steuerung, die für die Ausführungsform der F i g. 3 benutzt wird, F i g. 5 im größeren Maßstab eine Einzeldarstellung, F i g. 6 eine schematische Darstellung der Anwendung eines Meßgerätes, um die Geschwindigkeit eines Hauptantriebes veränderlich zu steuern, F i g. 7 eine Darstellung einer Bandsäge, aus welcher ersichtlich ist, in welcher Weise das Meßgerät gelagert wird, F i g. 8 ein Schaltschema der Anordnung nach F i g. 7, F i g. 9 eine Draufsicht auf das Meßgerät, F i g. 10 eine der F i g. 1 ähnliche perspektivische Darstellung einer anderen Ausführungsform der Erfindung, F i g. 11 im größeren Maßstab eine Darstellung der oberen und unteren Sägeführungen und Widerstandspfosten der Bandsäge der F i g. 10 und F i g. 12 eine der F i g. 11 ähnliche Darstellung, in der gezeigt ist, wie die Meßgeräte auf dem oberen und unteren abweichbaren Widerstandspfosten gelagert sind.
  • Am Rahmen 5 einer Metallbandsäge ist ein endloses Sägeband 6 über nicht dargestellte Scheiben geführt, die im Boden 7 und Oberteil 8 des Rahmens so gelagert sind, daß das Sägeband durch einen Schlitz 9 im Spanntisch 10 gradlinig gespannt nach unten durchgeht.
  • Der Tisch 10 ist gradlinig parallel zum Schlitz 9 bewegbar. Bei der Ausführungsform gemäß F i g.1 erfolgt der Vorschub des Tisches hydraulisch. Hierfür ist der Kolben 11 eines hydraulischen Zylinders 12 mit dem Tisch verbunden.
  • Das Sägeband überträgt den vom Werkstück ausgeübten Druck auf ein Widerlager 13, das aus einem Pfosten 14 besteht, der am Kopf 8 der Maschine vertikal verstellbar gelagert ist, so daß sein unteres Ende mit der Sägeführung 15 dicht an das Werkstück eingestellt werden kann. Die Sägeführung 15 besteht aus einem Paar von winkelig angeordneten Führungsstangen 16, zwischen welchen das Sägeband hindurchgeht, und aus einer Rolle 17, deren Drehachse seitlich neben dem Sägeband liegt und gegen deren vordere Stirnfläche die hintere Kante des Sägebandes gleitet.
  • Der auf das Sägeband durch das Werkstück ausgeübte Druck lenkt den Pfosten 14 durch die Rolle 17 aus seiner vertikalen Lage geringfügig ab. Diese geringfügige Ablenkung des Pfostens bildet ein Maß für die Beanspruchung des Sägebandes und wird zur Steuerung des maschinellen Tischvorschubes verwendet. Hierfür ist eine Steuer- oder Regelvorrichtung 18 auf dem Pfosten gelagert. Das Ansprechen seines Meßorgans auf das Abbiegen des Pfostens wird über entsprechende Stromkreise bei der Ausführungsform gemäß F i g. 1 zur Steuerung eines Solenoidventils 19 benutzt. Das Ventil 19 ist in der zum hydraulischen Zylinder 12 führenden Beaufschlagungsleitung eingeschaltet.
  • Der Pfosten 14 erhält durch Verringerung seiner Dicke bei 14' für eine Länge, die etwas größer ist als zur Unterbringung der Regelvorrichtung notwendig, eine erhöhte Biegsamkeit in dem Teil, auf welchem das Meßgerät liegt.
  • Es können auch zwei Meßgeräte Rücken an Rükken auf der vorderen und hinteren Stirnseite des Pfostens gemäß F i g. 5 vorgesehen sein. Die empfindlichen Elemente der beiden Regelvorrichtungen sind im gleichen Steuerkreis angeordnet, so daß der Regelimpuls eine geradlinige Änderung im Gegensatz zu der nicht gleichförmigen Änderung aus dem Vergleich der Meßangabe bei einer Regelvorrichtung auf dem Pfosten 14 aufweist.
  • Die Steuer- oder Regelvorrichtung gemäß F i g. 5 hat zwei Magnetpole 20,20', die beide am Pfosten 14 mit einem Luftspalt zwischen sich befestigt sind, wobei der eine der beiden Pole eine Wicklung 21 aufweist. Ändert sich der Luftspalt zwischen den Polen, so ändert sich auch die Wicklungsimpedanz. Durch Lagerung der beiden Regelvorrichtungen Rükken an Rücken in der gezeigten Weise wird erreicht, daß eine nach hinten gerichtete Abbiegung des Pfostens 14 infolge des Druckes des Werkstückes auf das Sägeband die Impedanz der einen Spule erhöht und die Impedanz der anderen Spule erniedrigt.
  • Bei der Schaltung gemäß F i g. 2 sind die Wicklungen 21 der beiden Abtastvorrichtungen quer an den gegenüberliegenden Ecken 22, 22' einer Gleichrichterbrücke 23 in Serie mit dem Widerstand eines Potentiometers 24 geschaltet, dessen Gleitkontakt mit der einen Klemme der Sekundärwicklung eines Transformators 25 verbunden ist. Die anderen beiden Ecken 26, 26' der Brücke sind über Kondensatoren 27,27' mit der anderen Klemme der Sekundärwicklung verbunden. Vorzugsweise ist der Transformator spannungsregulierend, um Änderungen der Leitungsspannung zu kompensieren.
  • Ein Meßinstrument 28 liegt an den Ecken 26, 26' der Brücke, und sein Zeiger 29 zeigt Abweichungen von einer bestimmten Beziehung zwischen den Impedanzen der Spulen der beiden Meßgeräte an. Das Potentiometer 24 ermöglicht eine Nulljustierung. Ein quer zu den Ecken 26, 26' der Brücke geschalteter Kondensator 30 dient zum Ausglätten der Schwankungen des Gleichstromes.
  • Schlägt der Zeiger 29 bei ungleicher Impedanz aus, nähert er sich einem Kontakt 31 auf einem einstellbaren Arm 32. Berührt er diesen Kontakt, wird ein Erregerstromkreis für einen Elektromagneten 33 geschlossen, durch dessen Erregung ein Schalter 34 im Stromkreis für das Solenoidventil19 geschlossen wird. Das Ventil wird geschlossen, und der Vorschub des Werkstücktisches 10 verzögert sich. Durch Verstellung des den Kontakt tragenden Armes 32 kann eine optimale Werkstückvorschubgeschwindigkeit eingestellt werden, welche eben unterhalb der Geschwindigkeit liegt, bei der die Beanspruchung für das Sägeband den kritischen Wert überschreitet.
  • Zweckmäßig ist das Instrument 28 am Oberteil $ der Maschine angeordnet, während das Potentiometer 24 und die Gleichrichter des Brückenkreises in einem beliebig angeordneten Kasten 35 liegen.
  • Bei der Ausführungsform gemäß F i g. 3 wird der Tischvorschub mechanisch durch eine Spindel 36 erzeugt, die am Tisch gelagert . ist und in einer am Gestell liegenden Spindelmutter 37 läuft. Die Spindel 36 wird durch einen Elektromotor 38 angetrieben, der durch eine Schaltung gemäß F i g. 4 gesteuert wird. Diese Schaltung ist mit der in F i g. 2 gezeigten identisch mit Ausnahme, daß an Stelle des Elektromagneten 33 der Zeiger 29 in Verbindung mit dem Kontakt 31 die Erregung der Wicklung eines elektromagnetischen Schalters 39 steuert. Der Schalter 39 steuert den Stromkreis für den Motor 38.
  • Bei den Ausführungsbeispielen gemäß F i g.1 bis 4 wird der Werkstücktisch, wenn er nicht in der geschilderten Weise stillgesetzt wird, kontinuierlich mit gleichmäßiger Geschwindigkeit vorgeschoben. Bei der Ausführungsform gemäß F i g. 6 dagegen ändert sich die Geschwindigkeit des Vorrückens des Tisches mit dem auf den Widerlagerpfosten einwirkenden Druck. Dazu ist ein Regelventil 40 in der zum Zylinder 12 führenden Leitung 41. vorgesehen.
  • Das Ventil 40 steht in Öffnungsrichtung gegen die Zugkraft eines Elektromagneten 43 durch eine Feder 42 unter Vorspannung. Die Wicklung des Elektro= magneten kann durch den Meßstrom am Instrument 28 nach Verstärkung durch einen Verstärker 44 erregt werden. Erhöht sich das Potential am Instrument 28, wird auch die durch den Verstärker 44 der Wicklung 43 zugeführte Spannung größer, und das Ventil 40 verschiebt sich weiter in Richtung seiner Schließlage. Erreicht die Beanspruchung des Sägebandes den kritischen Wert, ist das Venti140 vollkommen geschlossen, und der Vorschub ist unterbrochen.
  • In F i g. 7 bis 9 wird ein Widerstandsmeßinstrument verwendet, das im wesentlichen aus einem schlangenförmig auf einer biegsamen Unterlage 46 angebrachten Widerstandsdraht 45 besteht, wobei die Unterlage unmittelbar auf der vorderen und rückwärtigen Fläche des Widerlagerpfostens gemäß F i g. 7 angebracht werden kann.
  • Die Klemmen 47,47' eines jeden der beiden Meßinstrumente liegen gemäß F i g. 8 im Brückenkreis. Die Potentialdifferenz an den Ecken 26, 26' der Brücke, welche auf dem Instrument 28 angezeigt wird, wird durch einen Verstärker 44 verstärkt. Der Ausgang des Verstärkers dient in beliebiger Weise zur Steuerung des Vorschubes des Tisches 10.
  • Bei den vorher beschriebenen Ausführungsformen ist die Sägeführung, durch welche das Sägeband geführt wird, wenn es die Arbeitszone der Maschine betritt, an dem ablenkbaren Widerlagerpfosten befestigt. Infolgedessen resultiert die Ablenkung des Widerlagerpfostens nicht nur aus dem Druck, der vom Werkstück auf den Pfosten übertragen wird, sondern zum Teil auch aus dem Normaldruck, der vom Sägeband auf die Sägeführung ausgeübt wird, da durch entsprechende Lagerung des Widerlagerpfostens dieser Druck ein Drehmoment auf den Pfosten ausüben muß. Zur Vermeidung dieses Umstandes wird bei der Anordnung gemäß F i g. 10 bis 12 das Sägeband gegen den Druck des Werkstückes oberhalb und unterhalb der Arbeitszone durch einen oberen ablenkbaren Widerstand 50 oberhalb des Werkstücktisches und durch einen unteren ablenkbaren Widerstand 51 unterhalb des Werkstücktisches gehalten. Die ablenkbaren Widerstände sind an Pfosten 14,14' befestigt. Der obere Pfosten 14 ist unnachgiebig im Kopf 8 der Maschine vertikal verstellbar gelagert. Der Pfosten 14' des unteren Widerstandes braucht nicht vertikal verstellbar zu sein und ist einfach im Bodenteil 7 des Maschinengestells befestigt.
  • Die üblichen Sägeführungen 15,15' sind nicht an den freien Enden der Widerstände wie in den vorhergehenden Ausführungsformen befestigt, sondern sind ungehindert in Richtung des Werkstückvorschubdruckes am Sägeband verschiebbar gelagert und liegen an den Widerständen nur an.
  • Zur Lagerung ist jede der Sägeführungen an dem freien Ende eines Armes 58, 58' befestigt, der sich in Längsrichtung entlang der Hinterkante des Sägebandes in Richtung zum anliegenden Pfosten 14 bzw.14' erstreckt. Jeder Arm 58,58' ist bei 59 schwenkbar mit seinen Pfosten verbunden. Die schwenkbar gelagerten Enden der Arme und die anliegenden Teile der Pfosten sind gegabelt, um Platz für das Sägeband zu schaffen und die Achsen der Schwenkverbindungen 59 senkrecht zu den Seiten des Sägebandes und durch dessen Bahn gehen zu lassen. Es liegen also die Lagerpunkte für die Sägeführungen dicht an der von der Zahnkante des Sägebandes durchlaufenden Bahn, so daß durch den Druck des Sägebandes ihnen kein oder nur ein geringes Drehmoment übertragen wird. Es wird somit durch die Lagerung der Sägeführungen ihre Verschiebung in Längsrichtung und in Drehrichtung zum Sägeband unterdrückt, wobei sie aber unbehindert nach hinten in Abhängigkeit von dem auf das Sägeband durch das Werkstück ausgeübten Druck schwingen können.
  • Wie besonders in der F i g. 11 gezeigt, wird der auf die Sägeführungen übertragene Druck auf den oberen Widerstand 50 über eine Verbindung 60 übertragen, die ein konischer Vorsprung ist, der von der hinteren Seite des Armes 58 in der Weise vorragt, daß sein Scheitel an der vorderen Stirnseite des Widerstandes anliegt. In irgendeiner anderen gleichwertigen Weise kann dieser Druck auf den Widerstand 50 übertragen werden, soweit die hierfür in Frage kommende Verbindung eine Verschiebung zwischen der Sägeführung und dem Widerstand in einer Richtung parallel zum Wege des Sägebandes, d. h. vertikal nach oben und nach unten, zuläßt.
  • Durch den somit auf den Widerstand übertragenen Druck wird er abgelenkt. Diese Ablenkung wird durch ein druckempfindliches Element 18 verwertet, welches auf dem Widerstand zur Steuerung des Werkstückzuführungsdruckes gelagert ist. Wie schon vorhergehend hervorgehoben, ist die spezielle Bauart des verwendeten Druckmeßgerätes unwichtig.
  • Bei der Ausführungsform gemäß F i g. 11, bei der nur der obere Widerstand ein Druckmeßgerät trägt, wird der auf die untere Sägeführung 15' ausgeübte Druck unterdrückt und daran gehindert, die Genauigkeit der Steuerung zu beeinflussen, indem der Arm 58' in genauer Lage durch eine zwischen dem Widerlagerpfosten 51 und dem Arm 58' angeordnete Feder 70 nachgiebig gehalten wird. Die Feder 70 hat nur eine geringe Federkonstante, so daß der untere Widerstand keinen nennenswerten Anteil der Vorschubkraft aufnimmt.
  • Bei der Ausführungsform gemäß F i g.12 ist ein zweites Druckmeßgerät 18' auf dem Widerstand 51 unterhalb des Arbeitsbereiches in entgegengesetzter Lage zum Druckmeßgerät 18 am oberen Widerstand gelagert. Die Änderungen der Impedanz infolge der Ablenkung der Widerstände erfolgen in entgegengesetzter Richtung, so daß das Nettoresultat kumulativ ist. Bei dieser Anordnung braucht man keine Bezugswicklung, da die Wicklungen 21, 21' der beiden Druckmeßgeräte in dem Brückenkreis in der gleichen Weise wie im vorhergehenden Ausführungsbeispiel zueinander entgegengesetzt angeordnet werden können.
  • Bei Benutzung eines zweiten am unteren Widerstand gelagerten Druckmeßgerätes in der geschilderten Weise muß dieses insbesondere gegen Metallspäne geschützt sein, die bei Berührung mit den Pfosten die magnetischen Konstanten des Kreises ändern würden.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Selbsttätige elektrische Vorschubsteuerung für Bandsägemaschinen für Metall mit mindestens einer an dem das Sägeband tragenden Gestell fest angeordneten pfostenartigen Stütze, die an ihrem freien Ende Einrichtungen zum seitlichen Führen des Sägebandes und Einrichtungen zum Abstützen des Rückens des Sägebandes aufweist, wobei die Stütze eine elektrische Steuer- oder Regelvorrichtung trägt, deren Betätigung im Sinne des Abschaltens der Vorschubbewegung oder deren Geschwindigkeitsregelung durch die unter dem Vorschubdruck sich mehr oder weniger ändernden Auslenkungen des Sägebandes in Vorschubrichtung erfolgt, d a -durch gekennzeichnet, daß die Rückenstütze (14) mindestens längs eines zur Bewegungsrichtung des Sägebandes (6) parallelen Teilstückes in Vorschubrichtung federnd ausgebildet ist und daß die Steuer- oder Regelvorrichtung an diesem Teilstück so befestigt ist, daß sie auf die Durchbiegung des federnden Teilstückes anspricht, wenn dieses durch den Vorschubdruck durchgebogen wird.
  2. 2. Steuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Steuer- oder Regelvorrichtung mindestens eine an sich bekannte Vorrichtung (20,20', 21) verwendet ist, bei welcher die Änderung des Luftspaltes des magnetischen Kreises einer Spule als Steuer- oder Regelgröße dient.
  3. 3. Steuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Steuer- oder Regelvorrichtung eine an sich bekannte mit unter Zugeinwirkung veränderbarem elektrischem Widerstand arbeitende Vorrichtung (45) verwendet ist.
  4. 4. Steuerung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei welcher die Rückenstütze an einem an der Stütze angelenkten Hebelarm angebracht ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückenstütze (14) mit ihrer von dem Sägeband abgewendeten Seite an dem freien Ende eines an dem Ende der Stütze fest angeordneten, federnden, die Steuer- oder Regelvorrichtung tragenden Teiles anliegt.
  5. 5. Steuerung nach einem der vorhergehenden Ansprüche mit je einer ober- und unterhalb des Tisches angeordneten pfostenartigen Stütze, dadurch gekennzeichnet, daß beide Stützen (14, 14") mit einer Steuer- oder Regelvorrichtung versehen sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 253 064, 640 055, 735 485; USA.- Patentschriften Nr. 1421607, 2 566 551, 2 601576, 2 602 987, 2 625 965.
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