DE1254754B - Stufentransformator - Google Patents
StufentransformatorInfo
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- DE1254754B DE1254754B DE1962S0083117 DES0083117A DE1254754B DE 1254754 B DE1254754 B DE 1254754B DE 1962S0083117 DE1962S0083117 DE 1962S0083117 DE S0083117 A DES0083117 A DE S0083117A DE 1254754 B DE1254754 B DE 1254754B
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- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01F—MAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
- H01F29/00—Variable transformers or inductances not covered by group H01F21/00
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
HOIf
Deutsche Kl.: 21 d2 - 53/02
Nummer: 1254 754
Aktenzeichen: S 83117 VIII b/21 d2
Anmeldetag: 31. Dezember 1962
Auslegetag: 23. November 1967
Die Erfindung betrifft einen Stufentransformator, bei dem die Feinstufenwicklung aus mehreren, nach
Art einer mehrgängigen Schraube' ineinandergewikkelten, in Reihe geschalteten Leitern besteht.
Die Stufenwicklung eines Transformators besteht im allgemeinen für einen großen Regelbereich von
z. B. 30% aus einer Stammwicklung, einem Teil für die groben Spannungsstufen und einem Feinstufenteil,
während bei einem kleineren Regelbereich von z. B. lO°/o nur eine nicht angezapfte Stammwicklung
und eine Feinstufenwicklung vorhanden sind. Die Erfindung betrifft nur den Teil der Wicklung, die
die Feinstufen enthält, und solche Stufenwicklungen sind unter anderem aus der deutschen Patentschrift
932 851 bekannt.
Bei dieser bekannten Wicklung besteht der Feinstufenwicklungsteil
aus einer einzigen, sich über die ganze Höhe des Magnetkernschenkels erstreckenden
Spule mit Anzapfungen. Eine solche Spule ist leicht zu wickeln. Sie hat eine kleine Steigung und ist daher
mechanisch widerstandsfähig. Außerdem befinden sich die Anzapfungen in ziemlich großer Entfernung
voneinander, was hinsichtlich der Isolationsprobleme günstig ist. Nachteilig ist an dieser bekannten
Bauart aber, daß die Verteilung der Amperewindüngen über die Schenkelhöhe ungleichmäßig ist,
wenn nur ein Teil der Spule eingeschaltet ist. Beim Auftreten eines Kurzschlusses ergeben sich deswegen
große axiale Kräfte, und man erhält im Betrieb zusätzliche Verluste. Außerdem können beim Auftreten
von Stoßspannungen örtlich hohe Spannungsdifferenzen entstehen.
Um diese Nachteile zu vermeiden, hat man bereits jede Spannungsstufe so gleichmäßig wie möglich
über die ganze Höhe des Kernschenkels verteilt, d. h., der Wicklungsteil für die feinen Spannungsstufen besteht aus mehreren zusammengewickelten,
in Reihe geschalteten Leitern, von denen jeder an seinen beiden Enden mit einem Anschluß für eine
Anzapfung versehen ist. Solche Wicklungen sind beispielsweise aus den deutschen Patentschriften
718 671 und 737 852 bekannt.
Bei einer solchen Teilwicklung ist die Anzahl der Spannungsstufen gleich der Anzahl der zusammengewickelten
Leiter, und die Anzapfungen befinden sich sämtlich an einem Ende der Wicklung. Die
Amperewindungen sind auch bei Einschaltung nur eines Teils dieser Feinstufenwicklung über die ganze
Wicklungshöhe verteilt, und beim Auftreten von Stoßspannungen pflanzen sich diese schnell über die
ganze Wicklungshöhe fort.
Derartige Wicklungen weisen aber verschiedene Stufentransformator
Derartige Wicklungen weisen aber verschiedene Stufentransformator
Anmelder:
Smit Nijmegen Electrotechnische Fabrieken N. V., Nijmegen (Niederlande)
Vertreter:
Dipl.-Ing. H. Schaefer, Patentanwalt,
Hamburg 70, Ziesenißstr. 6
andere Nachteile auf. Werden viele Anzapfungen gefordert, so müssen viele Leiter zusammen zu einer
Spule gewickelt werden. Die Steigung eines jeden Leiters ist dabei groß, und damit ergibt sich eine verhältnismäßig
geringe mechanische Festigkeit und auch eine wesentliche Beeinträchtigung der Kurzschlußfestigkeit.
Die nebeneinanderliegenden Enden der Leiter sind schwierig zu verankern, und die Anzapfungen
kommen an einem Ende der Feinstufenwicklung dicht beieinander zu liegen, was die Isolationsprobleme
erheblich vergrößert..
Schließlich ist noch in der deutschen Patentschrift 679 084 in der Einleitung darauf hingewiesen, daß
man auch Wicklungen ausgeführt hat, bei denen für jede Stufe eine gesonderte und je über die ganze
Wicklungslänge der Stammwicklung sich erstrekkende Wicklungsspirale verwendet wird, wobei die
einzelnen Stufenwicklungen im Durchmesser, also radial übereinander angeordnet sind. Wie dort bereits
angeführt, erhält man hierbei zwar infolge der guten kapazitiven Kopplung der einzelnen Stufen gegeneinander
günstige elektrische Verhältnisse, nachteilig ist aber die schlechte Raumausnutzung und
die ungünstigen Verhältnisse bezüglich der Dimensionierung des Leiterquerschnittes.
Die Erfindung hat den Zweck, einen Stufentransformator mit einer Feinstufenwicklung zu schaffen,
bei dem die letztere aus mehreren, nach Art einer mehrgängigen Schraube ineinandergewickelten, in
Reihe geschalteten Leitern besteht, wobei aber die Nachteile der bekannten Wicklungen wesentlich verringert
oder gar völlig vermieden sind. Die Erfindung besteht darin, daß die Anzapfungen längs der
axialen Wicklungshöhe verteilt angeordnet sind. Dabei kann zweckmäßigerweise die Feinstufenwicklung
aus zwei oder mehreren parallelgeschalteten, koaxialen Wicklungsteilen bestehen. '
709 689/188
Claims (1)
- 3 4Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der F i g. 4 ein Schema einer Zylinderwicklung mitErfindung besteht die Feinstufenwicklung aus meh- Anzapfungen, deren Teil mit den Anzapfungen ausreren, konzentrisch zueinander angeordneten, in zwei je durch mehrere zusammengewickelte LeiterReihe geschalteten Zylinderspulen oder Lagen, von gebildeten Spulen besteht, unddenen nur die äußerste Anzapfungen besitzt. Die 5 F i g. 5 ein Schema einer aus Scheibenspulen be-Feinstufenwicklung kann auch aus zwei oder meh- stehenden Wicklung mit Anzapfungen,reren in Reihe geschalteten Scheibenspulen be- Die Zylinderwicklung nach F i g. 1 ist aus einerstehen. Stammwicklung A und einer Zylinderspule B zusam-Eine Stufenwicklung nach der Erfindung kann mengesetzt, die durch zwei zusammengewickelte etwa als ein Kompromiß der bekannten Wicklungen io Leiter bl, b2 gebildet ist. Diese Leiter sind in Reihe angesehen werden, nämlich jener Wicklungsart, bei geschaltet und derart in regelmäßigen Entfernungen der nur eine einzige Zylinderlage oder Spule aus mit Anzapfungen versehen, daß vier gleiche Späneinem einzigen Leiter vorgesehen ist, wobei die An- nungsstufen gebildet werden. Durch die Tatsache, zapfungen regelmäßig über die Höhe verteilt sind, daß die Spule B aus zwei in Reihe geschalteten Lei- und aus jener Wicklung, bei der mehrere ineinander- 15 tern bl, b2 besteht, erstreckt jede der vier Spangewickelte Leiter sich je über die ganze Höhe er- nungsstufen sich über die Hälfte der Höhe der Spule, strecken und nur an den Enden eine Anzapfung tra- Dies ist daher über eine zweimal so große Höhe wie gen. Bei der Wicklung nach der Erfindung sind meh- bei einer Stufenspule, die nur aus einem Leiter berere ineinandergewickelte Leiter vorhanden, aber die steht und ebenfalls mit vier Spannungsstufen ausgeeinzelne Spannungsstufe erstreckt sich nicht über die 20 führt ist.ganze Wicklungshöhe, sondern nur über einen Teil Die Stufenwicklung nach Fig. 2 ist in derselbenderselben. Demzufolge befinden sich die Anzapfun- Weise wie diejenige nach F i g. 1 gebildet, aber siegen nicht lediglich an den Stirnenden der Spule, son- ist mit fünf Spannungsstufen ausgeführt. In diesemdem außerdem an Punkten, die zwischen den Spu- Fall erstreckt jede Spannungsstufe sich über denlenenden liegen. Da aber hierbei die Spannungsstufen 25 2/5-ten Teil der Höhe der Spule B. Es wird klar sein,über zwei oder mehrere ineinandergewickelte Leiter daß die Anzahl der Spannungsstufen, geteilt durchverteilt sind, nehmen die einzelnen Spannungsstufen die Anzahl der Leiter bl, bl, bei der Spule nacheinen merklich größeren Teil der Spulenhöhe in An- Fig. 1 eine ganze Zahl und bei der Spule nachspruch als bei der ersterwähnten bekannten Wick- F i g. 2 eine Bruchzahl gibt,lung. 30 Die in F i g. 3 dargestellte Stufenwicklung ist eben-Bei einer Wicklung nach der Erfindung ist also in falls in derselben Weise wie die Spule nach F i g. 1 mindestens einem Teil der Wicklung die Anzahl der gebildet, aber die Leiter b 1 und b 2 sind derart mit Spannungsstufen größer als die Anzahl der Leiter. Anzapfungen versehen und gegenseitig verbunden, Dies hat zur Folge, daß jede Spannungsstufe sich daß die Spule B aus zwei parallelgeschalteten koüber einen größeren Teil der Wicklungshöhe er- 35 axialen Teilen I und II besteht. Die Anzahl der streckt, verglichen mit der Wicklung, bei der nur ein Spannungsstufen ist wieder vier. Der Vorteil der einziger Leiter mit Anzapfungen versehen ist, so Parallelschaltung der Spulteile I und II ist, daß, daß die Folgen der ungleichmäßigen Verteilung wenn nur ein Teil der Spule B im Betrieb ist, die weniger schwerwiegend sind. Man kann die Anzahl Amperewindungen gleichmäßiger über den Schenkel der Anzapfungen und die Anzahl der Leiter derart 40 des magnetischen Kernes verteilt sind,
wählen, daß die Anzapfungen gleichmäßig über die F i g. 4 betrifft eine als Zylinderwicklung ausge-Wicklungshöhe verteilt zu liegen kommen. Die An- führte Stufenwicklung mit einer Stammwicklung A zahl der Spannungsstufen, geteilt durch die Anzahl und zwei aus mehreren zusammengewickelten Leider Leiter, kann eine ganze Zahl, kann aber auch tern gebildeten Spulen Bl und Bl. Die Spule Bl ist ein Bruch sein. 45 durch vier Leiter bl', bl', bl·' und b4' gebildet,Ist die Stufenwicklung, wie 'üblich, als Zylinder- und die Spule B1 besteht zum größten Teil aus dreiwicklung ausgeführt, so kann die Feinstufenwicklung Leitern b 1", b 1" und b 3". Die Leiter der beidenaus mehreren gesonderten Zylinderspulen oder La- Spulen Bl und Bl sind alle in Reihe geschaltet. Nurgen bestehen, und jede Spannungsstufe kann dabei die Spule Bl ist mit Anzapfungen versehen, unddie ganze Windungszahl eines Leiters von mindestens 5° zwar derart, daß es vier Spannungsstufen gibt. Auseiner dieser Spulen oder Lagen und einen Teil der der Zeichnung geht hervor, daß jede SpannungsstufeWindungszahl eines Leiters einer anderen Spule um- alle Windungen eines Leiters der Spule B1 und denfassen. 3/4-ten Teil der Windungszahl eines Leiter der SpuleDie Erfindung wird an Hand der Zeichnung näher B 2 umfaßt.erläutert, die mehrere Ausführungsbeispiele einer er- 55 F i g. 5 bezieht sich auf einen aus Scheibespulenfindungsgemäßen Wicklung schematisch zeigt. In der Cl bis C 6 bestehenden Teil einer Stufenwicklung,Zeichnung ist von der jede Scheibespule durch zwei züsammenge-Fig. 1 ein Schema einer Zylinderwicklung mit wickelte Leiter el, el gebildet ist. Die Leiter allerAnzapfungen, deren Wicklungsteil mit den Anzap- Scheibespulen sind in Reihe geschaltet, und der be-fungen aus zwei zusammengewickelten Leitern gebil- 60 trachtete Wicklungsteil ist mit sechs Spannungsstufendet ist, versehen.F i g. 2 ein Schema einer Variante der Wicklung Patentansprüchenach F i g. 1 mit einer anderen Anzahl der Spannungsstufen, 1. Stufentransformator, bei dem die Fein-F i g. 3 ein Schema einer anderen Variante der 65 stufenwicklung aus mehreren, nach Art einerWicklung nach Fig. 1, deren Teil mit den Anzap- mehrgängigen Schraube ineinandergewickelten, infungen aus zwei parallelgeschalteten koaxialen Tei- Reihe geschalteten Leitern besteht, dadurchlen besteht, gekennzeichnet, daß die Anzapfungenlängs der axialen Wicklungshöhe verteilt angeordnet sind (Fig. 1 und 2).2. Stufentransformator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Feinstufenwicklung aus zwei oder mehreren parallelgeschalteten, koaxialen Wicklungsteilen besteht (Fig. 3).3. Stufentransformator nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Feinstufenwicklung aus mehreren konzentrisch zueinander angeordneten, in Reihe geschalteten Zylinderspulen oder Lagen besteht, von denen nur die äußerste Anzapfungen besitzt (Fig. 4).4. Stufentransformator nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Feinstufenwicklung aus zwei oder mehreren in Reihe geschalteten Scheibenspulen besteht (F i g. 5).In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 718 671, 737 852,
ίο 932 851, 976084.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen709 689/188 11.67 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1962S0083117 DE1254754B (de) | 1962-11-28 | 1962-12-31 | Stufentransformator |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL286014 | 1962-11-28 | ||
| DE1962S0083117 DE1254754B (de) | 1962-11-28 | 1962-12-31 | Stufentransformator |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1254754B true DE1254754B (de) | 1967-11-23 |
Family
ID=25997099
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1962S0083117 Pending DE1254754B (de) | 1962-11-28 | 1962-12-31 | Stufentransformator |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1254754B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2912935A1 (de) * | 1979-03-31 | 1980-10-02 | Smit Transformatoren Bv | Wicklung mit anzapfungen |
| EP0061076A1 (de) * | 1981-03-24 | 1982-09-29 | Smit Transformatoren B.V. | Feinregelwicklungen für einen Transformator oder eine Drosselspule |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE718671C (de) * | 1934-07-03 | 1942-03-18 | Aeg | Anzapftransformator fuer grosse Leistung mit konzentrischen Wicklungen auf der Oberspannungsseite |
| DE737852C (de) * | 1937-01-31 | 1943-07-27 | Siemens Ag | Gegen UEberspannungen geschuetzte Wicklung fuer Transformatoren oder Drosselspulen |
| DE932851C (de) * | 1948-10-02 | 1955-09-12 | Siemens Ag | Vorrichtung zum Schutz von Regelwicklungen von Transformatoren |
| DE976084C (de) * | 1943-07-24 | 1963-02-21 | Siemens Ag | Aus ineinandergewickelten und sich je ueber die ganze Wicklungslaenge erstreckenden Schaltspiralen bestehende Schaltroehre, insbesondere Stellwicklung fuer Transformatoren |
-
1962
- 1962-12-31 DE DE1962S0083117 patent/DE1254754B/de active Pending
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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