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DE1254391B - Vorrichtung zum Erkennen optischer Informationen durch Blinde - Google Patents

Vorrichtung zum Erkennen optischer Informationen durch Blinde

Info

Publication number
DE1254391B
DE1254391B DEW38036A DEW0038036A DE1254391B DE 1254391 B DE1254391 B DE 1254391B DE W38036 A DEW38036 A DE W38036A DE W0038036 A DEW0038036 A DE W0038036A DE 1254391 B DE1254391 B DE 1254391B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
light
optical information
photocell
magnetizable
pen
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEW38036A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Heinrich Winter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEW38036A priority Critical patent/DE1254391B/de
Publication of DE1254391B publication Critical patent/DE1254391B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06KGRAPHICAL DATA READING; PRESENTATION OF DATA; RECORD CARRIERS; HANDLING RECORD CARRIERS
    • G06K7/00Methods or arrangements for sensing record carriers, e.g. for reading patterns
    • G06K7/10Methods or arrangements for sensing record carriers, e.g. for reading patterns by electromagnetic radiation, e.g. optical sensing; by corpuscular radiation
    • G06K7/10544Methods or arrangements for sensing record carriers, e.g. for reading patterns by electromagnetic radiation, e.g. optical sensing; by corpuscular radiation by scanning of the records by radiation in the optical part of the electromagnetic spectrum
    • G06K7/10821Methods or arrangements for sensing record carriers, e.g. for reading patterns by electromagnetic radiation, e.g. optical sensing; by corpuscular radiation by scanning of the records by radiation in the optical part of the electromagnetic spectrum further details of bar or optical code scanning devices
    • G06K7/10881Methods or arrangements for sensing record carriers, e.g. for reading patterns by electromagnetic radiation, e.g. optical sensing; by corpuscular radiation by scanning of the records by radiation in the optical part of the electromagnetic spectrum further details of bar or optical code scanning devices constructional details of hand-held scanners
    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09BEDUCATIONAL OR DEMONSTRATION APPLIANCES; APPLIANCES FOR TEACHING, OR COMMUNICATING WITH, THE BLIND, DEAF OR MUTE; MODELS; PLANETARIA; GLOBES; MAPS; DIAGRAMS
    • G09B21/00Teaching, or communicating with, the blind, deaf or mute
    • G09B21/001Teaching or communicating with blind persons
    • G09B21/007Teaching or communicating with blind persons using both tactile and audible presentation of the information

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Educational Technology (AREA)
  • Educational Administration (AREA)
  • Audiology, Speech & Language Pathology (AREA)
  • Toxicology (AREA)
  • Artificial Intelligence (AREA)
  • Computer Vision & Pattern Recognition (AREA)
  • Character Input (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Erkennen optischer Informationen durch Blinde Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Erkennen optischer Informationen, wie Zeichen, Buchstaben und Skizzen durch Blinde. Sie geht davon aus, daß von der Information, wie z. B. den einzelnen Teilen eines schwarzen Buchstabens, das Licht einer Lichtquelle anders reflektiert wird als von dem Informationsträger, z. B. dem weißen Papier.
  • Bisher versuchte man das verschieden stak reflektierte Licht in Form akustischer Zeichen dem Gehör des Blinden zugänglich zu machen, wie es in der USA.-Patentschrift 2 420 716 beschrieben ist. Dies hat jedoch Nachteile, da die Geräusche der Umgebung sich störend bemerkbar machen und die von dem Gerät entwickelten Töne und Geräusche anderen Personen lästig werden können. Verwendet man Ohrhörer, so wird das für Blinde besonders wichtige Erfassen der Geräusche ihrer Umgebung behindert.
  • Zudem bedeutet das Erlernen der Zuordnung von Tönen und Geräuschen zur räumlichen Verteilung von Zeichen und Buchstaben eine Erschwerung. Viel einfacher wäre es für einen Blinden, derartige, räumlich verteilte Zeichen und Buchstaben seinem hervorragend entwickelten Tastsinn zugänglich zu machen.
  • Zwar wurde schon versucht, auf elektrooptischem Weg diese nur sichtbaren und nicht fühlbaren Buchstaben und Zeichen auf einer Tastfläche in Form eines Reliefs wiederzugeben, wie es in der deutschen Patentschrift 608 509 beschrieben ist. Es erweist sich aber, daß das Auflösungsvermögen derartiger Tastflächen nicht groß ist und bei der Wahl einer starken Vergrößerung der Buchstaben und Zeichen in der Tastfläche die Koordination zwischen der Vorwärtsbewegung des z. B. die Zeilen entlangwandernden Gerätes und der Tastorgane, z. B. der Fingerkuppen des Blinden, Schwierigkeiten bereitet.
  • Ein Gerät, mit dem der Blinde mit seinem kochentwickelten Tastsinn direkt jeden Buchstaben und jedes Zeichen abfahren kann, wie z. B. mit einer Nadel die Mater eines Druckstockes, und dabei auch feinste Einzelheiten erfaßt, hat es bisher noch nicht gegeben.
  • Die Erfindung stellt ein solches Gerät dar. Zu ihr gehört eine magnetisierbare Unterlage, auf die der Informationsträger, z. B. das bedruckte Papier, gelegt wird. Über die optische Information wird die erfindungsgemäße Vorrichtung geführt, die einen enggebündelten Lichtstrahl aussendet. Das vom Informationsträger oder der Information reflektierte Licht dieses Lichtstrahles wird in einer Fotozelle aufgefangen. Der infolge unterschiedlicher Reflexionen von einem Sollwert, der z. B. dem des vom Informationsträger reflektierten Lichtes entspricht, abweichende Fotozellenstrom bewirkt, daß in einer Magnetisierungsspule ein Strom fließt. Das dadurch aufgebaute Feld magnetisiert einen magnetisierbaren Teil der Vorrichtung, der der optischen Information zugewandt ist und z. B. als Weicheisenmagnetkern ausgebildet ist. Die von dem magnetisierbaren Teil ausgehenden Kraftlinien schließen sich in dem nächstliegenden Teil der magnetisierbaren Unterlagen und bewirken ein gegenseitiges Anziehen von Unterlage und magnetisierbaren Teil der Vorrichtung. Aus diesem Anzugsmoment, das der Blinde als hemmenden Widerstand empfindet, und seiner Reihenfolge mit weiteren Anzugsmomenten ist der Blinde nach entsprechender Einweisung in der Lage, die optische Information auszuwerten, d. h. Buchstaben oder Zahlen zu lesen, Zeichen oder Skizzen zu erkennen. Dies gilt insbesondere für Blinde, denen das Schriftbild noch im Gedächtnis haftet. Gerade diesen Menschen gibt dieses Verfahren den Zugang zur gedruckten Literatur wieder.
  • Die Vorrichtung, wie sie in einem Ausführungsbeispiel in der Zeichnung dargestellt ist, besteht aus einem Eisenblech 9 als Unterlage und einem von dem Blinden geführten Stift 1. Im vorderen Teil des Stiftes ist eine Lichtquelle 5 angeordnet, die über eine Optik, bestehend aus einem Kondensor 6, einer Sammellinse 7 und einem Objektiv 8, ein scharfes Lichtbündel durch die offene Spitze aussendet. Die Schärfe des Lichtbündels ist ein Maß für das Auflösungsvermögen und damit die Erkennbarkeit kleinster Zeichen. Eine gleichfalls in der Spitze angebrachte Fotozelle 11, die gegen den Lichtstrahl abgedeckt ist, fängt durch die offene Stiftspitze das von dem Informationsteil reflektierte Licht. Da bei schwarzen Buchstaben (Information) auf weißem Untergrund (Informationsträger) kein Licht reflektiert wird, löst die Fotozelle mit Hilfe einer Kompensationsspannungsschaltung einen Strom aus, der durch eine Magnetisierungsspule 10 fließt. Innerhalb dieser Spule befindet sich ein magnetisierbarer Kern 12, der gleichzeitig als Gehäuse für die Lichtquelle, Optik und Fotozelle dient. Im übrigen Teil des Stiftes ist die elektrische Schaltung 4, die Batterie 3 und ein Schalter 2 untergebracht. Der Stift besitzt eine äußere Kunststoffhülle 13. Die optische Information 14 liegt zwischen Stift und Unterlage auf dieser auf.
  • Um auch farbige Informationen, wie z. B. Gemälde oder Buntdrucke, wahrnehmen zu können, lassen sich nach einer Weiterbildung der Erfindung (nicht dargestellt) ein oder mehrere Farbfilter in den Strahlengang des Lichtbündels oder des reflektierten Lichtes einschalten. Die Fotozelle muß selbstverständlich in diesem Fall für das gesamte Farbspektrum ausreichend und möglichst gleichmäßig empfindlich sein.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Erkennen optischer Informationen durch Blinde, die einen enggebündelten Lichtstrahl aussendet und die Reflexionen dieses Lichtstrahles von den optischen Informationen in einer Fotozelle auffängt und in fühlbare Informationen umsetzt, gekennzeichnet durch eine Einrichtung, in der der infolge unterschiedlicher Reflexionen von einem Sollwert abweichende Fotozellenstrom einen der optischen Informationen zugewandten magnetisierbaren Teil der Vorrichtung mit Hilfe einer Magnetisierungsspule in magnetischen Zustand versetzt, sowie durch eine magnetisierbare Unterlage für die optische Information.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie die Form eines Stiftes (1) hat, in dessen vorderen Teil sich eine Lichtquelle (5), die über eine Optik (6, 7, 8) ein scharfes Lichtbündel durch die offene Spitze aussendet, und eine Fotozelle (11) zur Aufnahme des durch die offene Stiftspitze von der optischen Information reflektierten Lichtes befinden, wobei der vordere Teil als die Spitze des Stiftes bildender magnetisierbarer Kern (12) ausgebildet ist, der auf seinem oberen Teil von einer Magnetisierungsspule (10) umgeben ist, und daß der übrige Teil des Stiftes die elektrischen Schaltungsteile (4) und Batterien (3) enthält.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein oder mehrere Farbfilter in den Strahlengang des Lichtbündels oder des reflektierten Lichtes einschaltbar sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 608 509; USA.-Patentschrift Nr. 2 420 716; »Neuheiten und Erfindungen Nr. 283, 1958, S.181,182.
DEW38036A 1964-11-25 1964-11-25 Vorrichtung zum Erkennen optischer Informationen durch Blinde Pending DE1254391B (de)

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DE1254391B true DE1254391B (de) 1967-11-16

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DEW38036A Pending DE1254391B (de) 1964-11-25 1964-11-25 Vorrichtung zum Erkennen optischer Informationen durch Blinde

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DE (1) DE1254391B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4119811A (en) * 1977-04-04 1978-10-10 Anthony C. Moricca Photo-vibratory transducer

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE608509C (de) * 1930-12-08 1935-01-24 Georges Albert Thomas Einrichtung zur plastischen Wiedergabe von nur sichtbaren Buchstaben, Zeichen u. dgl. fuer Blindenlesemaschinen
US2420716A (en) * 1944-11-04 1947-05-20 Rca Corp Reading aid for the blind

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