DE1254271B - Fleckenentfernungsmittel - Google Patents
FleckenentfernungsmittelInfo
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
Deutsche Kl.
C09d
9 G
22 g-14
1/00
Nummer: 1254 271
Aktenzeichen: C 26950IV c/22 g
Anmeldetag: 10. Mai 1962
Auslegetag: 16. November 1967
Es besteht ein Bedürfnis an Fleckenentfernungsmitteln, N mit denen sich die verschiedenartigsten
Flecken von einer betreffenden Unterlage entfernen lassen. Im Haushalt werden beispielsweise Emaillegegenstände,
Abgußbecken, Waschbecken und Badewannen oft durch Lebensmittel, Getränke und Rost
verfärbt. Diese Flecken lassen sich nur schwer oder gar nicht mit Scheuer- oder Reinigungsmitteln entfernen,
die im wesentlichen aus einem pulvrigen Schmirgelmaterial und einer waschaktiven Substanz
bestehen. Scheuermittel, die außerdem noch eine Verbindung enthalten, die mit Wasser Chlor in Freiheit
setzt, können zwar Lebensmittel- und Getränkeflecken entfernen, sind jedoch zur Entfernung von
anorganischen Flecken, wie beispielsweise Rostflecken, wenig oder gar nicht geeignet.
Ferner wird das als Reduktionsmittel bekannte Natriumdithionit, Na2S2O4, als Komponente in bekannten
Fleckenentfernungsmitteln oder Rostentfernungsmitteln vorgeschlagen. Dieses ist zwar bei
einem niedrigen pH-Wert von beispielsweise 3 überaus wirksam und entfernt auf Porzellan sehr schnell
Rostflecken, jedoch entwickelt es bei diesem pH-Wert einen derart starken Geruch nach Schwefeldioxyd
und Schwefelwasserstoff, daß es als Komponente in einem Scheuermittel für Haushaltszwecke praktisch
nicht einsatzfähig ist. Bei höheren pH-Werten von beispielsweise über 5 tritt zwar der unerwünschte
Geruch zurück, jedoch wird dadurch auch das Reinigungsvermögen zur Entfernung von Rostflecken
derart verringert oder aufgehoben, daß es als Rostentfernungsmittel in einem Scheuermittel nicht mehr
verwendet werden kann. Zinkdithipnit verhält sich ähnlich; es ist jedoch etwas stabiler und zeigt eine
etwas langsamere Reduktionswirkung bzw. Geruchsentwicklung als das Natriumsalz.
Alle diese bekannten Reinigungsmittel zum Entfernen von Schwermetalloxyden oder wasserunlöslichen
Schwermetallsalzen, die ein starkes Reduktionsmittel,
beispielsweise Natriumdithionit, wasserlösliche Salze von Schwermetallen komplex bindende stickstofffreie
Carbonsäuren, beispielsweise Hydroxycarbonsäuren, und alkalisch reagierende Stoffe, beispielsweise
Ammoniak, Bicarbonat oder Soda, enthalten, benötigen eine für moderne Haushaltsreinigungsmittel
untragbar lange Einwirkungszeit von durchweg mindestens 10 Stunden.
Ferner sind noch andere Reinigungsmittel für Edelmetalle, Kupfer und dessen Legierungen mit
einem Gehalt an Thioharnstoff, einer organischen Säure, beispielsweise Zitronensäure, und einer organischen
Verbindung mit einer freien oder verätherten Fleckenentfernungsmittel
Anmelder:
Colgate-Palmolive Company,
New York, N. Y. (V. St. A.)
New York, N. Y. (V. St. A.)
Vertreter:
Dr. rer. nat. J. D. Frhr. v. Uexküll, Patentanwalt,
Hamburg 52, Königgrätzstr. 8
Als Erfinder benannt:
Charles Jennings Gogek, Belmont, Mass.;
Robert Tweedy Hunter jun.,
New Brunswick, N. J. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 26. Mai 1961
(112795, 112796)
V. St. v. Amerika vom 26. Mai 1961
(112795, 112796)
Oxygruppe oder einer Oxogruppe bekannt; diese insbesondere zum Weglösen von Edelmetallsulfiden
bestimmten Produkte sollen ausdrücklich sauer eingestellt sein und enthalten auch keinerlei Reduktionsmittel.
Gleichermaßen sind feste Entfärbungs- und Entfleckungsmittel für Gewebe mit einem Gehalt an
Formaldehyd-Zinksulfoxylat-Addukt, einer «-Hydroxycarbonsäure
und einer festen, stickstoffhaltigen Jcationaktiven organischen Verbindung mit einer
Kohlenstoffkette mit mindestens 12 Kohlenstoff^ atomen, insbesondere einem quaternären Ammoniumhalogenid
bekannt, die ebenfalls sauer eingestellt sind.
• Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, ein geruchfreies Fleckenentfernungsmittel vorzuschlagen,
mit dem man ohne lange Einwirkungszeiten Flecke organischen und anorganischen Urspr
und Rostflecke, von Unterlagen entfe
das außerdem eine gute Reinig
einer Oberfläche anhaftende SchmutzsG
Zur Lösung dieser Aufgabe wird'
entfernungsmittel mit einem Gehalt an Dithionit und komplexbildenden carboxylgruppenhaltigen organir sehen Puffersubstanzen vorgeschlagen, welches sich
und Rostflecke, von Unterlagen entfe
das außerdem eine gute Reinig
einer Oberfläche anhaftende SchmutzsG
Zur Lösung dieser Aufgabe wird'
entfernungsmittel mit einem Gehalt an Dithionit und komplexbildenden carboxylgruppenhaltigen organir sehen Puffersubstanzen vorgeschlagen, welches sich
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kennzeichnet durch cine Mischung mit einem Gehalt
von
(a) 0,5 bis 10 Gewichtsprozent Dithionit,
(b) 1 bis 10 Gewichtsprozent Puffersubstanz und
(c) 0,1 bis 5 Gewichtsprozent ein oder, mehrerer, gegebenenfalls im Chinonring durch ein oder
mehrere Chlor- oder Bromatome, Hydroxyl- ίο
oder Nitrogruppen substituierter Dihydroxychinone oder 2-Hydroxynaphthochinone und/oder
entsprechender Hydrochinone und/oder Hydroxybcnzocsäure mit ein oder mehreren Hydroxylgruppen
und gegebenenfalls ein oder mehreren Aminogruppen und/oder deren Salzen,
welche in wäßriger Lösung einen pH-Wert zwischen S und 10 aufweist, sowie gegebenenfalls zusätzlich
Scheuermittel und/oder oberflächenaktive Stoffe.
Die Erfindung beruht auf der Feststellung, daß das bei einem niedrigen pH-Wert bestehende Rostentfernungsvermögen
der Dithionite, wie der Natrium- und Zinksalze, auch ohne den zu beanstandenden Geruch
bei höheren pH-Werten bis etwa 10 in Gegenwart von bestimmten Aktivierungsmittel erreicht werden kann.
Diese Aktivierungsmittel sind Dioxychinone, 2-Oxynaphthochinone, substituierte Dioxychinone und 3-substituierte
2-Oxynaphthochinone, bei denen der Chinonring durch OH-, Cl-, Br- oder NO2-Reste substituiert
ist, sowie die entsprechenden Hydrochinone, Oxybenzoesäure und substituierte Oxybenzoesäuren mit
OH- oder NHa-Resten sowie deren Salze, wie die Natrium-, Kupfer(II)-, Eisen(TII)- und Aluminiumsalze.
Typische Verbindungen sind in der folgenden Tabelle 1 aufgeführt.
| Nr. | Verbindung |
| 1 | 2,5-Dioxy-3,6-dichlor-p-benzochinon (Chloranilsäure) |
| 2 | Kupfer(Il)-chloranilat |
| 3 | Eisen(IIT)-chloranilat |
| 4 | Natriumchloranilat . |
| 5 | Aluminiumchloranilat |
| 6 | 2,5-Dioxy-p-benzochinon |
| 7 | 2,5-Dioxy-3,6-dibrom-p-benzochinon(Bromanilsäure) |
| 8 | Natrium^.S-dioxy-Sjo-dinitro-p-benzochinon] (Natriumnitranilat) |
| 9 | Tetra-oxy-p-benzochinon |
| 10 | 2-Chlor-3-oxy-l,4-naphthochinon |
| 11 | 2-Oxynaphthochinon |
| 12 | Salicylsäure |
| 13 | p-Aminosalicylsäure |
| 14 | 5-Aminosalicylsäure |
| 15 | Gentisinsäure |
| 16 | Gallensäure |
| 17 | /3-Resorcylsäure |
Die Verbindungen 1 bis 5 werden wegen der schnellen Entfernung von Rost- und organischen
Flecken bevorzugt. Die Verbindungen 1 bis 11 haben verschiedene Farben, so ist beispielsweise die Verbindung
1 rot bis orangebraun, 2 ist olivgrün, 4 ist braun, 5 ist violett, 7 ist orangerot und 8 ist gelb. Die gebrauchsfertigen
Lösungen oder Aufschlämmungen dieser Flcckenentfernungsmittel mit den Verbindungen
1, 6, 7, 8, 9, 10 oder 11 oder deren Salzen können rauhe oder adsorbierende Porzellanoberflächen unter
Umständen verfärben. Durch die Eisen(Ill)-salze werden die Fleckenentfernungsmittel oder fertigen
Mischungen zwar mittelgrau und ergeben violette Lösungen oder Aufschlämmungen; sie haben jedoch,
wenn überhaupt, nur ein geringes Verfärbungsvermögen. Diese zu einer Verfärbung neigenden
Mischungen können aber entsprechend modifiziert werden, um eine Verfärbung rauher Oberflächen zu
verhindern.
Als organische Puffersubstanzen werden die folgenden Säuren bzw. deren wasserlöslichen Salze sowie
Gemische der Salze und freien Säuren in einem geeigneten Verhältnis verwendet: Essigsäure, Oxycarbonsäu,
ren, wie Zitronensäure, Weinsteinsäure, Gluconsäure und ferner Aminocarbonsäuren, wie Aminotriessigsäure,
deren Oxyäthylderivate, Dioxyäthylaminoessigsäure und Oxyäthylaminodiessigsäure, Äthylendiamintetraessigsäure
und deren Oxyäthylderivate, wie Oxyäthyläthylendiamintriessigsäure, und Dioxyäthyläthylendiamindiessigsäure
und allgemein Aminosäuren mit mehr als einem Carbonsäurerest in α-Stellung zum
Stickstoffatom. Diese Puffersubstanzen sind ebenfalls komplexbildende Stoffe, die Metallionen maskieren
oder eine Chelatverbindung eingehen. Es können auch Derivate dieser Verbindungen verwendet werden,
sofern sie eine Pufferwirkung und Komplexbildung ergeben.
Durch die organische Puffersubstanz wird nicht nur der pH-Wert in dem gewünschten Bereich eingestellt,
in dem die Fleckenentfernung groß und die Geruchsentwicklung gering ist oder völlig fehlt, sondern es
wird auch die Entfernung der Flecken beschleunigt. Vorzugsweise wird zur Einstellung oder Kontrolle des
pH-Wertes Zitronensäure oder Natriumeitrat bzw.
ein Gemisch derselben verwendet. Die Wirkung von Natriumeitrat auf den pH-Wert und das Vermögen
zur Entfernun&yon Rostflecken durch Aufschlämmung
von Chloranirsäure sind in Tabelle 2 bei drei verschiedenen
^-Konzentrationen wiedergegeben. Die Aufschlämmungen
wurden hergestellt, indem 4 g der zu
untersuchenden Mischung mit 4 ml Wasser gemischt und entsprechende Standard-Rostflecke von Porzellanflachen
entfernt wurden. Außer den angegebenen Bestandteilen enthielt jedes Fleckenentfernungsmittel
noch 1 °/o Natriumdithionit, 7 °/o eines sprühgetrockneten Reinigungsmittels und Siliciumdioxyd.
| Mischung |
Gewichtsprozent
Chloramlsäure |
Gewichtsprozent
Natriumeitrat |
pH-Wert |
Rostentfernung
in»/. S Sekunden I IS Sekunden |
25 90 85 45 20 40 95 90 75 50 50 90 90 90 90 |
| I II \... III IV V VI VII VIII IX X XI XII XIII XIV XV |
0,33 0,33 0,33 0,33 0,33 0,67 0,67 0,67 0,67 0,67 1,0 1,0 1,0 1,0 1,0 |
0 2 5 10 15 0 2 5 10 15 0 2 4 6 8 |
6,6 7,0 7,1 7,1 7,3 6,5 6,7 7,0 7,1 7,2 6,3 6,6 6,7 6,9 7,0 |
10 20 25 25 5 |
Damit die Mischungen nicht mehr grobe, absorbierende Porzellanflächen verfärben können, wird das
Tetranatriumsalz der Äthylendiamintetraessigsäure zugesetzt, das allgemein als EDTA bezeichnet wird und
im vorliegenden Fall in einer 78°/oigen Einstellung verwendet wurde; selbstverständlich können auch
andere Sequestriermittel verwendet werden.
Die folgende Tabelle 3 zeigt das Rostentfernungsvermögen
und das Verfärbungspotential mehrerer Mischungen, die neben den angegebenen Bestandteilen
noch 2 Gewichtsprozent Natriumdithionit, 1 Gewichtsprozent Chloranilsäure, 7 Gewichtsprozent
Waschmittel und Siliciumdioxyd enthalten.
| Mischung |
Gewichtsprozent
Natriumeitrat |
Gewichtsprozent
EDTA |
pH-Wert |
Rostentfernungs
vermögen in IS Sekunden |
Verfärbung rauher
Oberflächen |
| XVI | 0 2 4 4 4 4 2 |
0 0 0 1 2 5 2 |
6,4 6,4 6,5 6,7 7,0 9,3 7,0 |
70 90 90 85 80 5 85 |
ja ja |
| XVII | 0 | 2 | 6,6 | 75 | gering keine keine, beseitigt Verfärbungen keine |
| XVIII | keine | ||||
| XIX | |||||
| XX | |||||
| XXI | |||||
| XXII | |||||
| XXIII |
Ein Vergleich des Rostentfernungsvermögens der Mischung XVI mit XVII und XVIII zeigt, daß die
Rostentfernung sehr viel schneller bei Anwesenheit von Citrat erfolgt. Die Mischung XXIII zeigt, daß
EDTA eine ähnliche Wirkung besitzt, aber nicht ganz so gut wie das Citrat wirkt. Die Mischungen XVI,
XVII und XVIII haben praktisch das gleiche Vermögen, rauhe Stellen auf alten Abwaschbecken zu verfärben.
Die Mischung XIX zeigt, daß dieses Verfärbungsvermögen bereits bei einem Gehalt von l°/0
EDTA verringert und bei 2°/0 (XX) verschwunden ist, während bei 5°/o (XXI) Verfärbungen beseitigt werden.
Die Schnelligkeit der Rostentfernung der Mischung XXI ist verglichen mit der der Mischungen XIX
und XX erheblich geringer, da der pH-Wert oberhalb des Bereiches liegt, wo das Rostentfernungsvermögen
bei den hier verwendeten Natriumdithionit- und Chloranilsäurekonzentrationen
groß ist. Die Einstellung der Mischung XXI kann auf verschiedene Weise geändert werden, um eine sehr schnelle Rostentfernung zu
ermöglichen und trotzdem die in der Tabelle 3 erwähnte Eigenschaft der Entfärbung rauher Stellen
beizubehalten. So läßt sich (a) das Verhältnis von Natriumdithionit zu Chloranilsäure steigern; (b) kann
das Natriumeitrat vollständig oder teilweise durch Zitronensäure ersetzt werden, um den pH-Wert in
einen Bereich von etwa 6 bis 7 zu bringen; und (c) kann das Tetranatriumsalz der Äthylendiamintetra-
essigsäure gänzlich oder teilweise durch das Dinatriumsalz oder durch die reine Säure ersetzt werden,
um· den pH-Wert in einen Bereich von 6 bis 7 zu bringen.
Die Mischung XXl entfernt Rostflecke vollständig, jedoch bei den durchgeführten Versuchen nach
einer etwas längeren Behandlungsdauer von etwa einer M inulc.
Es können noch weitere Bestandteile, wie oberflächenaktive Stoffe, Netzmittel, Reinigungsmittel,
Parfüme, Füllstoffe, Verdünnungsmittel und Scheuermittel, in verschiedener Menge zugesetzt
werden.
Ein bevorzugtes erfindungsgemäßes Fleckenentfernungsmittel ist ein reinigendes Scheuermittel bzw. allgemein
ein Produkt, welches etwa die folgende Zusammcnsetzung
besitzt:
| Bestandteile | Zusammen setzung |
Bevorzugte Zusammen setzung |
| !Natriumdithionit... Aktivicrungsmittcl.. Puffer Chclicrmittel Organisches Waschmittel Parfüm Schcuermatcrial .... |
0,5 bis 10 0,1 bis 5 1 bis 10 0 bis 10 0 bis 10 0 bis 0,5 65 bis 98 |
2 bis 4 1 bis 3 2 bis 5 2 bis 5 4 bis 8 0,1 bis 0,3 80 bis 91 |
30
Ein bevorzugtes Reinigungs- und Scheuermittel besteht aus den folgenden Substanzen:
2,0 °/0 Natriumdithionit, 1,0% Chloranilinsäure,
2,0% Citrat,
2,0% Citrat,
2,0% EDTA,
6,7% Reinigungsmittel, 0,3% Parfüm,
86,0% Siliciumdioxyd.
2,0% EDTA,
6,7% Reinigungsmittel, 0,3% Parfüm,
86,0% Siliciumdioxyd.
35
40 Es kann jede waschaktive Substanz, wie Seifen oder synthetische waschaktive Substanzen, und zwar
anionische, kationische und nichtionogene Produkte verwendet werden. Tm allgemeinen wird eine waschaktive
Substanz bevorzugt, welche beim Aufrühren des Reinigungsmittels in Gegenwart von Wasser
Schaum bildet, wie wasserlösliche Alkalisalze von Alkylbenzolsulfonsäuren mit 8 bis 18 Kohlenstoffatomen
im Alkylrest, z.B. vorzugsweise das Natriumsalz der Tridecylbenzolsulfonsäure.
Als Schmirgelmaterial werden vorzugsweise gemahlener Quarz oder Siliciumdioxyd, aber auch andere
Produkte, wie feinverriebener Feldspat, Bimsstein, Kreide, Tripoli, Kieselgur, Diatomeenerde verwendet.
Um die Wirkungsweise derartiger Scheuermittel zu bestimmen, wurden mit säurefestem Porzellan mittlerer
Qualität beschichtete Stahlbleche unter Standardbedingungen mit Flußsäure angeätzt. Einige Versuchsstreifen wurden mit Tee verfärbt, indem sie abwechselnd
in eine Standard-Teelösung und eine Eisen(lll)-sulfatlösung eingetaucht und anschließend feucht abgerieben
wurden, um überschüssiges Eisentannat von der Oberfläche zu entfernen. Die Flecke waren gleichmäßig
graubraun gefärbt. Weitere Versuchsstreifen wurden mit Eisenrostflecken versehen, indem sie
benetzt, mit Eisenpulver bestreut, wieder benetzt und dann getrocknet wurden, bis sich gleichmäßige Flecken
auf der Oberfläche ausbildeten. Zur Rostentfernung wurden Gummiringe auf die fleckige Oberfläche der
Bleche geklebt. Im allgemeinen wurden vier solche Ringbereiche auf jedem Blech mit 4 g der zu untersuchenden
Mischungen in '4 ml Wasser aufgefüllt und eine bestimmte Zeit lang stehengelassen, dann wurde
mit Wasser gespült und die derart behandelte Fläche visuell auf Rostentfernung beurteilt.
Die folgende Tabelle 4 zeigt die erhaltenen Meßergebnisse der erfindungsgemäßen Mischungen, die
außer den aufgeführten Bestandteilen noch 7% Reinigungsmittel enthielten, während der Rest aus
Siliciumdioxyd bestand.
| Zusammensetzung | Aktivicrungs mittcl |
Citratgehalt | Na8SjO4- Gehalt |
pH-Wert | Rostentfernung | Sekunden | Entfernung von Teerflecken |
Sekunden |
| °/o | Vo | Vo | V· | 30 | V· | 15 | ||
| XXlV (1) ... | 0,1 | 5D | 2 | 6,35 | 75 | 30 | 25 | 15 |
| XXV (1) ... | 0,3 | 5D | 2 | 6,4 | 95 | 30 | 95 | 15 |
| XXVl (1) ... | 0,6 | 5D | 2 | 6,4 | 100 | 15 | 100 | 15 |
| XXVIl (1) ... | 1,0 | 5D | 2 | 6,5 | 85 | 15 | 100 | 15 |
| XXVlIl (6) ... | 1,5 | 5D | 2 | 6,6 | 70 | 15 | 85 | 15 |
| XXIX (7) ... | 1,0 | 5D | 2 | 6,5 | 60 | 15 | 95 | 15 |
| XXX (8) ... | 1,2 | 5D | 2 | 6,7 | 50 | 30 | 80 | 15 |
| XXXI (13) ... | 1,0 | 5D | 2 | 7,0 | 20 | 30 | 50 | 15 |
| XXXIl (14) ... | 1,0 | 5D | 2 | 7,0 | 20 | 15 | 50 | 5 |
| xxxiii(io)..! | 0,1 | 4A | 2 | 6,9 | 10 | 15 | 10 | 5 |
| XXXIV (10) ... | 0,8 | 4A | 2 | 6,5 | 25 | 30 | 20 | — |
| XXXV (2) ... | 1,0 | 4A | 2 | 6,5 | 95 | 30 | — | |
| XXXVl (3) ... | 1,0 | 4A | 2 | 6,8 | 95 | 30 | — | |
| XXXVH (15) ... | 1,0 | 5D | 2 | 6,3 | 25 | 15 | — | |
| XXXVI If (11) ... | 0,4 | 4A | 2 | 6,9. | 10 | 15 | — | |
| XXXIX (11) ... | 1,4 | 4A | 2 | 6,6 | 20 | 30 | 15· | |
| XL (17) ... | 1,0 | 5D | 2 | 6,5 | 10 | 30 | 30 | 15 |
| XLl (12) ... | 1,0 | 5D | 2 | 6,8 | 20 | 15 | 50 | 15 |
| XLlI (4) ... | 1,0 | -4A | 2 | 7,0 | "30 | 85 |
D — Natriumcitrat-dihydrat.
A = Natriumeitrat wasserfrei.
Die VersuchsergebniSStr-zeigen, aSrT),5 ^BS l°/0
Chloranilsäure (1) unter den Versuchsbedingungen ein etwas besseres Aktivierungsmittel ist als alle anderen
Produkte, daß jedoch' alle äußerst wirksam die Fleckenentfernung aktivieren.
Die Fleckenentfernungsmittel können in beliebigen Vorrichtungen hergestellt und die einzelnen Bestandteile
in beliebiger Reihenfolge miteinander vermischt werden.
Der pH-Wert der Lösung oder Aufschlämmung von
5 bis 10 beeinflußt erheblich die Geschwindigkeit der Rostentfernung bei dem oben beschriebenen und
unter statischen Bedingungen erfolgenden Versuch. Jedem Verhältnis von Natriumdithionit und Chloranilsäure
(oder anderem Aktivierungsmittel) in einer bestimmten Zusammensetzung entspricht ein pH-Wert,
bei dem die Geschwindigkeit der Rostentfernung einen Höchstwert besitzt. Dieses kann durch übliche
Prüfung der entfernten Rostmenge bestimmt werden.
ao
Claims (1)
- Patentanspruch:Fleckenentfernungsmittel mit einem Gehalt an Dithionit und komplexbildenden carboxylgruppenhaltigen organischen Puffersubstanzen, g e k e n"n^ zeichnet durch eine Mischung mit einem Gehalt von(a) 0,5 bis 10 Gewichtsprozent Dithionit,(b) 1 bis 10 Gewichtsprozent Puffersubstanz und(c) 0,1 bis 5 Gewichtsprozent ein oder mehrerer, gegebenenfalls im Chinonring durch ein oder mehrere Chlor- oder Bromatome, Hydroxyl- oder Nitrogruppen substituierter Dihydroxychinone oder 2-Hydroxynaphthochinone und/ oder entsprechender Hydrochinone und/oder Hydroxybenzoesäuren mit ein oder mehreren Hydroxylgruppen und gegebenenfalls ein oder mehreren Aminogruppen und/oder deren Salzen,welche in wäßriger Lösung einen pH-Wert zwischen 5 und 10 aufweist, sowie gegebenenfalls zusätzlich Scheuermittel und/oder oberflächenaktive Stoffe.In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 885 334;
schweizerische Patentschrift Nr. 331 455;
USA.-Patentschrift Nr. 2 548 892.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US11279661A | 1961-05-26 | 1961-05-26 | |
| US112795A US3207694A (en) | 1961-05-26 | 1961-05-26 | Compositions for and processes of removing stains |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1254271B true DE1254271B (de) | 1967-11-16 |
Family
ID=26810360
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEC26950A Pending DE1254271B (de) | 1961-05-26 | 1962-05-10 | Fleckenentfernungsmittel |
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| CA (2) | CA689396A (de) |
| DE (1) | DE1254271B (de) |
| FR (1) | FR1330355A (de) |
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