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DE1254000B - Ruehrwerksmuehle - Google Patents

Ruehrwerksmuehle

Info

Publication number
DE1254000B
DE1254000B DED37787A DED0037787A DE1254000B DE 1254000 B DE1254000 B DE 1254000B DE D37787 A DED37787 A DE D37787A DE D0037787 A DED0037787 A DE D0037787A DE 1254000 B DE1254000 B DE 1254000B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
container
agitator
mill according
grinding
mill
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED37787A
Other languages
English (en)
Inventor
Kaspar Engels
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Draiswerke GmbH
Original Assignee
Draiswerke GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Draiswerke GmbH filed Critical Draiswerke GmbH
Priority to DED37787A priority Critical patent/DE1254000B/de
Publication of DE1254000B publication Critical patent/DE1254000B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C17/00Disintegrating by tumbling mills, i.e. mills having a container charged with the material to be disintegrated with or without special disintegrating members such as pebbles or balls
    • B02C17/16Mills in which a fixed container houses stirring means tumbling the charge

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)

Description

  • Rührwerksmühle Die Erfindung bezieht sich auf eine kontinuierlich arbeitende Rührwerksmühle mit aufrecht stehendem Mahlbehälter, dem das Mahlgut von unten zugeführt wird, mit einem Sieb am oberen Auslaß und einem im Mahlbehälterzentrum angeordneten, aus einer Mehrzahl von scheibenförmigen Rührelementen bestehenden Rührwerk.
  • Mühlen dieser Art sind bekannt. Im allgemeinen weisen derartige Mühlen einen zylindrischen Behälter auf, in dem konzentrisch ein Scheibenrührwerk angeordnet ist. Der Behälter wird dabei zwischen 30 und 90,% mit Mahlkörpern kleinen Durchmessers gefüllt, zwischen denen bei laufendem Rührwerk das von unten eingepumpte Mahlgut hindurchtreten muß.
  • Durch die nach oben gerichtete Fließbewegung werden nun die Mahlkörper mehr oder weniger mit angehoben. Im Durchschnitt muß die Sinkgeschwindigkeit der Mahlkörper der Steiggeschwindigkeit des Mahlgutes entsprechen. Bedingt durch die Rührscheiben wird der zylindrische Mahlbehälter innen praktisch in mehrere Kammern aufgeteilt. Der wesentliche Mahleffekt findet an der Peripherie der Rührscheiben statt. Um gute Mahleffekte zu erzielen, dürfen Mindestabstände zwischen Rührscheibe und Behälter nicht unterschritten werden. An diesen Stellen sind deshalb die Mahlgutfließgeschwindigkeiten, bedingt durch den geringen Durchgangsquerschnitt, relativ groß. Dies bedeutet andererseits, daß an den genannten Stellen immer die Gefahr besteht, daß Mahlkörper von einer Kammer zur nächsten Kammer nach oben getragen werden. Diese Erscheinung begrenzt die Durchsatzgeschwindigkeit der bekannten Mühlen relativ schnell.
  • Es wurde schon vorgeschlagen, dieser Erscheinung dadurch abzuhelfen, daß die Rührscheibe nicht als Vollscheibe ausgebildet wird, sondern als Scheibenring, und daß die Verbindungen des Scheibenringes mit der Welle als nach unten ausgerichtete Rührarme ausgebildet werden. Durch diese Ausführungsform soll erreicht werden, daß die zu viel nach oben geförderten Mahlkörper durch die innere Scheibenöffnung wieder nach unten befördert werden. Eingehende Beobachtungen zeigen jedoch, daß die vorgenannte Ausbildung der Rührscheiben als Scheibenring diese Aufgabe nur in geringem Umfang zu lösen vermag und überdies noch andere Schwierigkeiten mit sich bringt.
  • Die Anreicherung des Behälters mit Mahlkörpern von unten nach oben hin findet nämlich auch dann schon statt, wenn durch eine hohe Umlaufgeschwindigkeit des Mischwerks bzw. der Rührscheiben Mahlgut und Mahlkörper nur einen Ring an der Behälterwand bilden, der überhaupt nicht bis zu den Durchbrüchen in der Rührscheibe reicht. Wird hingegen das Mahlgut so stark zugepumpt, daß dieser Ring bis zu diesen Durchbrüchen reicht, dann besteht die Gefahr, daß das Mahlgut durch diese inneren öffnungen nach oben gedrückt wird. Diese Erscheinung soll zwar durch die nach unten gerichteten, als Rührarme ausgebildeten Speichen unterbunden werden. Die Wirkung der Speichen ist jedoch nicht zufriedenstellend. Selbst dann, wenn die Speichen im gewünschten Sinn arbeiten, besteht immer noch ein erheblicher Nachteil darin, daß dann ein umgekehrter Kreislauf entsteht, d. h. das Mahlgut geht verstärkt durch den an der äußeren Behälterwand in Verbindung mit der Rührscheibe gebildeten Reibspalt nach oben, nimmt dabei Mahlkörper mit und kommt zum Teil durch die Öffnungen in der Rührscheibe wieder nach unten zurück. Es entsteht also ein erheblicher Bewegungsimpuls in und entgegen der allgemeinen Durchflußrichtung. Diese verstärkten Impulse bewirken jedoch, daß ungenügend behandeltes Mahlgut schneller als gewünscht zum Auslaß gelangt und feines Mahlgut länger als notwendig in der Mühle verbleibt.
  • Schließlich ist eine kontinuierlich arbeitende Rührwerksmühle in Vorschlag gebracht worden, die nicht zum bekannten Stand der Technik zählt und bei der in einem aufrecht stehenden Mahlbehälter eine Förderschnecke dazu dient, die Mahlkörper in der Trogmitte nach oben zu befördern, wobei dann die Mahlkörper vom oberen Behälterrand aus wieder in der Randzone nach unten fallen. Da bei dieser Mühle sehr hohe Verschleißerscheinungen an der Behälterwand auftreten, ist es Aufgabe des älteren Vorschlages, die auftretenden Verschleißerscheinungen an der Innenfläche des Mahlbehälters und an der Förderschnecke zu vermindern. Es ist dazu üblich, die gefährdeten Stellen einer Mühle verstärkt auszuführen oder mit Überzügen zu versehen. Der ältere Vorschlag besteht darin, auf der Innenwand des zylindrischen Mahlbehälters Horizontal- und Vertikalrippen anzuordnen.
  • Ferner sind Mühlen mit Mahlbehältern bekannt, deren Gestalt von der Kreiszylinderform abweicht, doch handelt es sich bei diesen bekannten Mühlen um Mahlbehälter mit waagerechter Achse. Schließlich kennt man eine aufrecht stehende Rührwerksmühle, deren Mahlbehälter von der kreiszylindrischen Form abweicht. Diese bekannte Mühle weist jedoch drei Rührwerke auf, die aus einzelnen Rührstäben bestehen. Die vom Kreiszylinder abweichende Form des Mahlbehälters ist bei dieser Mühle durch die geometrische Anordnung der Rührwerkswellen auf den Endpunkten eines gleichseitigen Dreiecks bedingt. Damit das über den Mahlelementen befindliche Mahlgut in die Mahlzone gelangt, wird es im Kreislauf am unteren Ende des Troges abgepumpt und oben wieder zugegeben. Bei dieser Anordnung der diskontinuierlich arbeitenden Mühle treten nicht die Probleme auf, deren Lösung durch den Erfindungsgegenstand angestrebt wird.
  • Das eingangs erläuterte Mahlproblem, wie es bei kontinuierlich arbeitenden, aufrecht stehenden Rührwerksmühlen mit geschlossenen Scheibenrührelementen auftritt, denen das Mahlgut von unten zugeführt wird und in denen die Mahlkörper während des Mahlvorganges in gleichen Höhenbereichen der Mühle verbleiben sollen, wird von diesen älteren Vorschlägen nicht berührt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Rührwerksmühle zu schaffen, bei der eine homogene Verteilung der Mahlkörper aufrechterhalten bleibt, wobei die Mahlkörper innerhalb gewisser Höhenbereiche des Mahlbehälters verbleiben sollen.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß bei einer kontinuierlich arbeitenden Rührwerksmühle mit aufrecht stehendem Mahlbehälter, dem das Mahlgut von unten zugepumpt wird, mit einem Sieb am oberen Auslaß und einem im Mahlbehälterzentrum angeordneten, aus einer Mehrzahl von scheibenförmigen Rührelementen bestehenden Rührwerk, vorgeschlagen, daß der Mahlbehälter eine von der Kreiszylinderform abweichende Gestalt aufweist. Dadurch wird erreicht, daß die Mitnahme von Mahlkörpern durch das Mahlgut durch den jeweiligen Spalt zwischen Behälterwand und Rührscheibe von vornherein verhindert wird. Für eine Ausbildung des Mahlbehälters gemäß der vorstehend gekennzeichneten Erfindung bestehen verschiedene Ausführungsmöglichkeiten. So kann der Mahlbehälter eine beliebige Vieleckform erhalten oder auch mit Einbauten ausgestattet werden.
  • Nach einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen Rührwerksmühle können die Rührwerksachse und die Behälterlängsachse einen spitzen Winkel miteinander bilden.
  • Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung weisen die die von der Kreiszylinderform abweichende Gestalt des Mahlbehälters bewirkenden Staubarrieren, die Ecken des Behälters oder die Wellen eines gewellten Zylinders in Längsrichtung des Behälters eine leichte Schraubenlinienform auf. Diese Schraubenlinie kann dabei gleichsinnig mit dem Drehsinn der Rührwerkswelle, aber auch gegensinnig dazu verlaufen. Bei der Ausführungsform mit auf der Behälterinnenwand angebrachten schraubenlinienförmigen Stauleisten werden die Mahlkörper erheblich am Mitwandern mit dem Mahlgut zum Mühlenauslaß gehindert und damit der Maximaldurchsatz der Mühle erhöht. Da diese Staubarrieren einerseits die Abrollgeschwindigkeit der Mahlkörper-Mahlgut-Mischung auf der Trogwand vermindern und andererseits den Beanspruchungsbereich zwischen Rührscheibe und Trogwand vergrößern, ist die Ausführungsform mit Staubarrieren besonders zweckvoll. Die Staubarrieren können beispielsweise aus Federstahl bestehen, der auf einen Kern aufgewickelt und dann mittels dieses Kernes in den Mahlbehälter eingebracht wird. Im Mahlbehälter wird der Federstahl vom Kern gelöst, worauf sich die Schraubenfeder entspannt und mit eigener Federspannung an die Troginnenwand zur Bildung der Staubarriere anlegt.
  • Die rührwerksnächsten Behälterwandteile, beispielsweise die Erhöhungen eines gewellten Trogmantels, sind für die Differenzgeschwindigkeit zwischen Mahlgut und Rührwerksscheiben bestimmend, während die Ausbuchtungen als Beruhigungs- und Absetzräume dienen. Diese Ausführungsform behält die große Differenzgeschwindigkeit zwischen Mahlgut und Rührscheiben, wie sie für den Effekt derartiger Mühlen notwendig ist, voll und ganz bei. Gegenüber den bekannten Einrichtungen hat sie aber den Vorteil, daß in den erweiterten Ausbuchtungen die Mahlkörper sukzessive langsam absinken können, und zwar in wesentlich größerem Maß, als dies in den reinen Reibspalten bisher möglich gewesen ist. Durch den Zentrifugaldruck der Mahlelemente wird der Vorgang des Absinkens der Mahlhilfskörper begünstigt. Dadurch unterscheidet sich die erfindungsgemäße Lösung auch grundsätzlich von der eingangs beschriebenen bekannten Ausführung mit durchbrochenen Reibscheiben.
  • Die Absinkbewegung in den erweiterten Trogräumen ist demnach langsam, wenn die Durchpumpgeschwindigkeit des Mahlgutes gering ist; sie steigert sich, wenn verstärkt Mahlgut durchgesetzt wird. Selbst bei ungewollt starker Förderung, bei welcher anomal viele Mahlhilfskörper nach oben gefördert würden, ist in ganz kurzer Zeit wieder ein weitestgehender Ausgleich gegeben.
  • Bei einer bevorzugten Ausführung weisen die Rührscheiben verschiedene Durchmesser auf, wobei die Durchmesser der Rührscheiben von unten nach oben zunehmen. Analog dazu besteht ein weiteres Merkmal der Erfindung darin, daß die rührwerksnächsten Behälterwandteile in Längsrichtung konisch verlaufen. Diese Ausführungsvariation bringt den Vorteil, daß sich die Mühlen auf ihre Durchsatzlänge hin besser an die fortschreitende Mahlbewegung einerseits und an die resultierenden Kräfte zwischen Schwerebeschleunigung und Zentrifugalbeschleunigung anpassen lassen. Diese Anpassung wird unterstützt, wenn die Staubarrieren in einer leichten Schraubenlinienform angeordnet sind. Diese Staubarrieren können auch aus sich über die ganze Länge des Behälters erstreckenden Leisten bestehen.
  • Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung werden an Hand der Zeichnung näher erläutert, die verschiedene Ausführungsformen der Erfindung darstellt. Dabei zeigt F i g. 1 einen senkrechten Schnitt durch eine erfindungsgemäß ausgebildete kontinuierlich arbeitende Rührwerksmühle, F i g. 2 einen Schnitt in Richtung I-1 der F i g. 1, F i g. 3 eine weiteres Ausführungsbeispiel mit rechteckig ausgebildetem Behälter und F i g. 4 einen wellenförmig ausgebildeten Behältermantel.
  • Die erfindungsgemäße Rührwerksmühle besteht aus einem Behältermantel 1, dem Behälterboden 2 mit einer Einlauföffnung 3 für das Mahlgut. In dem Behälter läuft eine Rührwelle 4 mit Rührscheiben 5 konzentrisch um. Oberhalb des Behältermantels ist ein Sieb 6 angeordnet, welches die Mahlkörper zurückhalten soll. Um das Sieb 6 herum ist, vorzugsweise über einen Teil der Länge des Siebes, eine Fangtasse 8 angeordnet, die eine Auslaufschnauze 9 aufweist.
  • Entsprechend einer möglichen Ausführungsform der Erfindung sind am Behältermantel l Einbauten 10 vorgesehen. Diese Einbauten 10 bestehen vorzugsweise aus radial gerichteten, sich über die ganze Länge des Behältermantels 1 erstreckende Leisten. Das Mahlgut wird, entsprechend dem Pfeil a bei der Einlauföffnung 3 eingepumpt, besitzt eine allgemeine translatorische Bewegung gemäß dem Pfeil b nach oben und in den durch die Einbauten 10 gebildeten Räumen eine kleinere translatorische Bewegung nach unten gemäß den Pfeilen c. Vor allem der translatorischen Bewegung in Richtung b ist selbstverständlich eine rotatorische Bewegung überlagert. Gemäß den Pfeilen d und e fließt das fertig bearbeitete Mahlgut dann durch das Sieb 6 in die Fangtasse 8 und aus dieser durch die Auslaufschnauze 9 ab.
  • In F i g. 2 ist ein Querschnitt entsprechend der Linie I-1 der F i g. 1 des ersten Ausführungsbeispieles dargestellt. Mit 1 ist wieder der Behältermantel gekennzeichnet, während 4 die Rührwerkswelle und 5 eine Scheibe bezeichnet. Aus F i g. 2 ist die radiale Richtung und die Ausdehnung der Leisten 10 ersichtlich. Die radiale Länge ist derart gewählt, daß der Abstand zwischen den den Rührscheiben benachbarten Kanten und den Rührscheiben selbst wiederum den Mahlverhältnissen optimal angepaßt ist, während die Räume zwischen zwei Einbauten 10 einen größeren Abstand von der Rührscheibe aufweisen, so daß die zuvor beschriebene Absinkbewegung der Mahlelemente in diesen Räumen stattfinden kann.
  • Bei dem in F i g. 3 gezeigten Ausführungsbeispiel weist der Behälter 11 eine beispielsweise rechteckige Querschnittsform auf, wobei der geringste Abstand zwischen der Scheibe 5 und der Behälterwand 11 etwa dem Abstand zwischen den Einbauten 10 und den Scheiben 5 der F i g. 2 entspricht. Die in den Ecken gebildeten Ausweitungen des rechteckigen Behältermantels 11 dienen als Beruhigungs- und Absitzräume.
  • Eine weitere Ausführungsmöglichkeit des Behältermantels ist in F i g. 4 dargestellt. Der Mantel 12 ist in Form eines Wellrohres mit Wellen in Rohrachsrichtung ausgebildet. Die den Scheiben nächsten Erhöhungen dieses gewellten Behältermantels 12 sind wiederum für die Differenzgeschwindigkeit zwischen Mahlgut und Rührscheibe verantwortlich. Die Ausbuchtungen dienen wiederum als Absitzräume.
  • Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten und beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt. So ist es beispielsweise möglich, die Behältermäntel 1,11 bzw. 12 mit Kühl- oder Heizvorrichtungen zu umgeben. Auch besteht die Möglichkeit, wie oben erwähnt, Rührscheiben 5 mit unterschiedlichem Durchmesser zu verwenden, wobei vorzugsweise die Durchmesser von unten nach oben zunehmen. Analog dazu besteht die Möglichkeit, den Behältermantel in bezug auf die Längsachse des Behälters konisch auszubilden. In vielen Fällen ist es auch zweckmäßig, die Einbauten bzw. die Kanten oder Wellen des Behältermantels nicht achsparallel, sondern in Form einer Schraubenlinie mit großer Steigung anzuordnen. Die Schraubenlinie kann dabei gleichsinnig mit dem Drehsinn der Rührwerkswelle, aber auch gegensinnig dazu verlaufen.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Kontinuierlich arbeitende Rührwerksmühle mit aufrecht stehendem Mahlbehälter, dem das Mahlgut von unten zugepumpt wird, mit einem Sieb am oberen Auslaß und einem im Mahlbehälterzentrum angeordneten, aus einer Mehrzahl von scheibenförmigen Rührelementen bestehenden Rührwerk, dadurch gekennzeichnet, daß der Mahlbehälter eine von der Kreiszylinderform abweichende Gestalt aufweist.
  2. 2. Mühle nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Mahlbehälter mit vorzugsweise radial nach innen gerichteten Staubarrieren.
  3. 3. Mühle nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Mahlbehälter mit eckigem, vorwiegend rechteckigem Querschnitt.
  4. 4. Mühle nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Mahlbehälter mit gewelltem Mantel.
  5. 5. Mühle nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in Achslängsrichtung der Abstand zwischen dem äußeren Rand der Rührwerksscheiben und den rührwerksnächsten Behälterwandteilen unterschiedlich ist.
  6. 6. Mühle nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Rührwerksachse und die Behälterlängsachse einen spitzen Winkel miteinander bilden.
  7. 7. Mühle nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die die von der Kreiszylinderform abweichende Gestalt des Mahlbehälters bewirkenden Staubarrieren, die Ecken des Behälters oder die Wellen eines gewellten Zylinders in Längsrichtung des Behälters eine leichte Schraubenlinienform aufweisen. B. Mühle nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Rührwerksscheiben verschiedene Durchmesser aufweisen. 9. Mühle nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchmesser der Rührwerksscheiben von unten nach oben zunehmen. 10. Mühle nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die rührwerksnächsten Behälterwandteile in Längsrichtung konisch verlaufen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 489 327, 576 946, 614 149; USA.-Patentschrift Nr. 3 008 657. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1195 145.
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