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DE1254064B - Haltevorrichtung zum Verbinden von Verpackungsteilen u. dgl. oder zum Verschliessen von unter UEberdruck stehenden, von der Innenseite zugaenglichen Behaeltern u. dgl. - Google Patents

Haltevorrichtung zum Verbinden von Verpackungsteilen u. dgl. oder zum Verschliessen von unter UEberdruck stehenden, von der Innenseite zugaenglichen Behaeltern u. dgl.

Info

Publication number
DE1254064B
DE1254064B DET27586A DET0027586A DE1254064B DE 1254064 B DE1254064 B DE 1254064B DE T27586 A DET27586 A DE T27586A DE T0027586 A DET0027586 A DE T0027586A DE 1254064 B DE1254064 B DE 1254064B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
holding element
holding device
section
face
holding
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET27586A
Other languages
English (en)
Inventor
Alfons Thiel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DET27586A priority Critical patent/DE1254064B/de
Publication of DE1254064B publication Critical patent/DE1254064B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D39/00Closures arranged within necks or pouring openings or in discharge apertures, e.g. stoppers
    • B65D39/04Cup-shaped plugs or like hollow flanged members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

  • Haltevorrichtung zum Verbinden von Verpackungsteilen u. dgl. oder zum Verschließen von unter Überdruck stehenden, von der Innenseite zugänglichen Behältern u. dgl.
  • Es sind bereits Haltevorrichtungen zum Verbinden von Teilen bekannt, bei denen ein in einem Blech tiefgezogenes Halteelement in Art eines Hohlniet durch in den zu verbindenden Teilen angebrachte Bohrungen geführt und an seinem Kopf plastisch verformt wird. Zum Öffnen einer solchen Nietverbindung muß dieses bekannte Halteelement zerstört werden.
  • Demgegenüber bezieht sich die Erfindung auf eine Haltevorrichtung mit einem druckknopfartigen Halteelement, das durch elastische, also wieder rückgängig zu machende Verformung in der jeweiligen Öffnung, beispielsweise Bohrungen oder Behälteröffnungen, gehalten und gesichert wird.
  • Es sind auch bereits Verschlußdeckel bekannt, die in Art eines druckknopfartigen oder kappenartigen Halteelementes durch Tiefziehen aus im wesentlichen starrem, elastischem, biegefähigem Material, beispielsweise Metallblech ausgebildet sind. Diese bekannten Verschlußdeckel tragen einen ringsum laufenden Außenrand als Widerlagerteil für den Rand der zu verschließenden Dose od. dgl. und sind an ihrer Umfangswand von einem Bereich größten Querschnitts aus nach beiden Seiten verjüngt verformt und mittels sich im wesentlichen axial erstreckender Rippen ringsum gleichzeitig und radial sowohl nach innen als nach außen zusätzlich elastisch nachgiebig ausgebildet (USA.-Patentschrift 2 671 574). Solche Verschlußdeckel sollen dadurch in der Öffnung in der zu verschließenden Dose od. dgl. festgeklemmt werden, daß der Deckelboden nach dem Einsetzen des Deckels nach oben über einen Totpunkt hinausgezogen wird. Es ist aber mit diesen bekannten Verschlußdeckeln keine Blockierung in der Dosenöffnung möglich, weil der Bodenteil dieser bekannten Deckel wesentlich kleiner als die offene Querschnittsfläche im Bereich des Umfangrandes ist. Außerdem sind bei diesen bekannten Deckeln die Rippen an der Umfangswand nicht durchgehend, sondern treffen sich versetzt im Bereich größten Querschnitts. Dadurch ist der eingesetzte Deckel weder bei hochgezogenem Mittelteil noch bei eingedrücktem Mittelteil gegen eine radial einwärts gerichtete Druckwirkung eines Gefäßrandes od. dgl. blockiert. Der Deckel kann deshalb ohne weiteres an seinem Außenrand aus der ihn aufnehmenden Öffnung gezogen werden, einerlei, ob der Deckelboden hochgezogen oder eingedrückt ist.
  • Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Haltevorrichtung zum Verbinden von Verpackungsteilen u. dgl. oder zum Verschließen unter Überdruck stehenden, von der Innenseite zu- gänglichen Behältern u. dgl. zu schaffen, deren druckknopfartiges Halteelement durch Einschnappen des Halteelementbodens positiv blockiert werden kann, so daß das Halteelement erst dann wieder aus der es aufnehmenden Öffnung genommen werden kann, nachdem der Halteelementboden in die ursprüngliche Lage zurückgeschnappt worden ist.
  • Dies wird durch die Erfindung dadurch erreicht, daß der die geschlossene Stirnfläche des Halteelementes bildende Boden im wesentlichen flach bis leicht sphärisch gewölbt und mit im wesentlichen gleich großem Querschnitt wie die offene Stirnseite des Halteelementes ausgebildet ist, während sich die axialen Rippen durchgehend über die gesamte Länge der Umfangswand erstrecken und mit ihrer Tiefe dazu abgestimmt sind, bei auf Höchstmaß radial gedehntem Halteelement dessen Boden mit dem zwischen dem Boden und dem Bereich größten Querschnitts liegenden ringförmigen Umfangswandteil als Blockierung gegen radiales Zusammenziehen des Halteelementes in dessen Innenraum einzuschnappen.
  • Durch die Erfindung wird eine sichere Blockierung des Halteelementes erreicht, die eine für Massenartikel, wie Eierpackungen u. dgl. außerordentlich vorteilhaft, einfache, billige und leicht herzustellende und zu handhabende Sicherung bildet. Die Erfindung bietet auch besonderen Vorteil zum Verschließen von unter Überdruck stehenden, von der Innenseite zugänglichen Behältern, da ein solcher Verschluß nur nach vorherigem gewolltem Rückschnappen des Halteelementbodens in die ursprüngliche Lage geöffnet werden kann.
  • In einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist der Bereich größten Querschnitts am Halteelement mit einer elastischen Dehnungsfähigkeit bis auf den Umfang der durch die geschlossene Stirnfläche und einen diesen umgebenden Ring entsprechend dem zwischen dieser Stirnfläche und dem Bereich größten Querschnitts liegenden Umfangsflächenteil gegebenen Scheibe ausgebildet.
  • In dieser Ausführungsform der Erfindung kann das druckknopfartige Halteelement von der geschlossenen Stirnfläche aus über den Zustand größtmöglicher elastischer Dehnung der Umfangsfläche hinaus eingedrückt werden. Die durch die Formgebung und das Material bedingten elastischen Eigenschaften der Umfangsfläche gewährleisten dann, daß der eingedrückte Teil des Halteelementes nur dann in seine ursprüngliche Lage zurückkehren kann, wenn er von innen bzw. der Rückseite her wieder gewollt zurückgedrückt wird.
  • Eine andere Ausführungsform der Erfindung sieht vor, daß der Bereich größten Querschnitts am Halteelement mit einer elastischen Dehnungsfähigkeit bis auf einen geringfügig kleineren Umfang als derjenige der durch die geschlossene Stirnfläche und einen diese umgebenden Ring entsprechend dem zwischen dieser Stirnfläche und dem Bereich größten Querschnitts liegenden Umfangsflächenteil bestimmt ist und daß die geschlossene Stirnfläche des Halteelementes in Art einer diesen Umfangsunterschied aufnehmenden Schnappfederscheibe ausgebildet ist.
  • Außer der Überschreitung der Totpunktlage, die durch die größte elastische Dehnungsfähigkeit der Umfangsfläche des druckknopfartigen Halteelementes gegeben ist, bietet diese Ausführungsform der Erfindung noch eine zusätzliche Sicherung durch die Schnappfederscheibe. Zugleich wird durch die Schnappfederscheibe auch das Überschreiten der durch die maximale elastische Dehnungsfähigkeit der Umfangswandung gegebene Totpunktlage leichter und sicherer überschritten, ohne die Gefahr eines Aufreißens der Wandung an der Stelle größten Querschnitts.
  • Im Rahmen der Erfindung können die faltenartigen Rippen zweckmäßig mit wellenförmigem Profil oder auch kantigem, trapezförmigem, rechteckigem oder dergleichen Profil ausgebildet sein.
  • Für die Formgebung des Halteelementes bestehen im Rahmen der Erfindung die verschiedensten Möglichkeiten, beispielsweise kann das Halteelement doppelkonisch nach beiden Enden hin verjüngt ausgebildet sein. Hierdurch ist die Umfangslinie größten Durchmessers besonders stark am Halteelement vorgebildet. Es ist aber auch möglich, das Halteelement faßförmig, bauchig nach beiden Seiten hin verjüngt auszubilden; obwohl in solchem Fall die Umfangslinie größten Querschnitts des Halteelementes nicht streng vorgebildet ist, läßt sich auch bei einem solchen Halteelement das Einschnappen und Blockieren ohne weiteres erzielen. Das Halteelement kann im Rahmen der Erfindung auch nach seinem einen Ende hin kegelförmig verjüngt und nach seinem anderen Ende hin bogenförmig verjüngt ausgebildet sein. In dieser Form läßt sich das Halteelement besonders leicht in die es aufnehmende Öffnung einführen. Für das Einschnappen und sichere Blockieren des Halteelementes ist es vorteilhaft, wenn der größte Querschnitt etwa in der Mitte der Umfangsfläche des Halteelementes liegt. Zusätzlich kann das Halteelement im Rahmen der Erfindung im Bereich seines größten Querschnitts einen sich ringförmig um die Umfangsfläche erstreckenden Absatz aufweisen.
  • Einige Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden an Hand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt Fig. 1 eine Ausführungsform der Haltevorrichtung nach der Erfindung in axialem Schnitt, F i g. 2 eine Haltevorrichtung nach F i g. 1 in eingedrücktem Zustand, F i g. 3 eine Haltevorrichtung nach der Erfindung in abgewandelter Ausführungsform, Fig. 4 die Haltevorrichtung nach Fig. 3 in eingedrücktem Zustand, Fig. 5 eine Teildarstellung des Halteelementes in einer dritten abgewandelten Ausführungsform, Fig. 6 eine Teildarstellung des Halteelementes in einer vierten abgewandelten Ausführungsform, F i g. 7 eine Teildarstellung der Umfangswandung des Halteelementes im Schnitt nach der Linie VII-VII derFig.1,3,5und6, F i g. 8 eine Teildarstellung der Umfangswandung des Halteelementes in abgewandelter Ausführungsform und entsprechende Darstellung wie F i g. 7, Fig. 9 eine weitere Ausführungsform der Halte vorrichtung nach der Erfindung im axialen Schnitt und Fig. 10 die Anwendung der Haltevorrichtung nach der Erfindung zum Verschließen eines Verpackungsbehälters mit schwenkbarem Oberteil, beispielsweise einer Eierverpackung.
  • Die Haltevorrichtung nach der Erfindung besteht aus einer Halteöffnung 1 in einer Platte 2 oder je einer Halteöffnung 1, 3 in mehreren zusammenzuhaltenden Platten 2, 4 od. dgl. einerseits und einem durch diese Halteöffnung 1 bzw. Halteöffnungen 1, 3 gesteckten druckknopfartig ausgebildeten Halteelement 5. Das Halteelement 5 ist durch Tiefziehen aus im wesentlichen starrem, elastischem, biegefähigem Material hergestellt, beispielsweise aus festem Kunststoff, wie festem Polyvinylchlorid oder Polystyrol. Dabei ist es wesentlich für das druckknopfartige Halteelement 5, daß es einen größten Querschnitt 6 aufweist und von dort aus nach beiden Enden verjüngt geformt und zumindest an einem Teil seiner Umfangsfläche 7 durch Formgebung ringsum gleichzeitig und radial sowohl nach innen als nach außen nachgiebig ausgebildet ist. Dadurch läßt sich das Halteelement 5 zunächst wie ein Druckknopf durch die jeweilige Halteöffnung 1 bzw. 3 stecken, auch wenn diese Öffnung 1 bzw. 3 gerade eben das stirnseitige Ende des Halteelementes 5 durchläßt. Das Halteelement 5 kann dann im Bereich seines größten Querschnitts 6 ringsum radial gedehnt werden, beispielsweise durch Einsetzen von Spannelementen od. dgl., um es gegen Herausfallen aus den Öffnungen 1 bzw. 3 zu sichern.
  • Bei den in der Zeichnung dargestellten Ausführungsformen, insbesondere denjenigen nach Fig. 1 bis 8 und 10, erfolgt das radiale Ausdehnen des Halteelementes 5 durch Eindrücken seiner geschlossenen Stirnseite8, wie dies besonders die Fig. 2, 4 und 10 zeigen.
  • Das Eindrücken der geschlossenen Stirnseite 8 wird im Beispiel der F i g. 1 und 2 dadurch ermöglicht, daß die Dehnungsfähigkeit des Halteelementes 5 im Bereich 6 seines größten Querschnitts bis auf denjenigen Umfang bemessen wird, der sich ergibt, wenn man die geschlossene Stirnfläche 8 und einen diese umgebenden Ring 9 annimmt. Der Ring 9 wird dabei durch denjenigen Umfangsflächenteil gebildet, der zwischen der geschlossenen Stirnfläche 8 und dem Bereich 6 größten Querschnitts des Halteelementes 5 liegt. Diese erforderliche Dehnungsfähigkeit wird dadurch erreicht, daß die Umfangswand 7 durch einen ringsum laufenden ununterbrochenen Kranz von Rippen 10 gebildet ist.
  • Diese Rippen 10 können entweder wellenartigen Querschnitt aufweisen, wie dies Fig.7 zeigt, oder auch ein kantiges Profil, beispielsweise Rechteckprofil, Trapezprofil od. dgl., wie dies bei den Rippen 10' in F i g. 8 ersichtlich ist.
  • Beim Eindrücken des Halteelementes 5 werden diese Rippen 10 im Bereich 6 des größten Querschnitts ringsum radial nach außen gebogen, wobei sich die Rippen verflachen und im Bereich 6 des größten Querschnitts überhaupt glatt legen, um so eine beträchtliche Querschnittsvergrößerung in diesem Bereich 6 zu ergeben. Im Beispiel der F i g. 1 und 2 sind die Rippen 10 so ausgebildet, daß sie sich soeben im Bereich 6 glatt gelegt haben, wenn die Stirnfläche 8 und der sie umgebende Ring 9 über den Totpunkt ihrer Eindrückbewegung laufen. Die Eigenelastizität des Materials und das Bestreben, die Rippen wieder etwas stärker einzustellen, verursacht, daß die geschlossene Stirnfläche 8 und der sie umgebende Kragen 9 über den Totpunkt hinaus in das Innere des Halteelementes 5 laufen.
  • Im Beispiel der Fig.3 und 4 sind wiederum Rippen 20 vorgesehen, die aber eine Dehnungsfähigkeit im Bereich des größten Querschnitts 6 am Halteelement 5 bieten, die nur einen geringfügig kleineren Maximalumfang zuläßt als derjenige, der durch die geschlossene Stirnfläche 18 und einen diesen umgebenden Ringl9 bestimmt wird. Auch hier bildet sich der Ring 19 beim Eindrücken des Halteelementes 5 aus demjenigen Teil der Umfangswand 7, der zwischen der Stirnfläche 18 und dem Bereich 6 des größten Querschnitts liegt. Zusätzlich ist im Beispiel der F i g. 3 und 4 die Stirnwandung 18 des Halteelementes 5 in Art einer Schnappfederscheibe ausgebildet, die in dem in Fig. 3 gezeigten Ruhezustand nach außen geschnappt und in dem eingedrückten Zustand des Halteelementes 5 nach einwärts geschnappt ist, wie dies F i g. 4 zeigt. Wird bei der Betätigung der Haltevorrichtung nach der Erfindung zunächst auf die Stirnfläche 18 gedrückt, so schnappt diese von der Stellung der F i g. 3 einwärts in die Stellung der F i g. 4. Das weitere Drücken auf die Schnappfederscheibe 18 hat zur Folge, daß der Kranz von Rippen 20 an der Unterkante etwas nach einwärts gezogen wird, während der Kranz von Rippen 20 im' Bereich des größten Querschnitts ringsum radial nach außen gedrückt wird. Dies erfolgt so lange, bis die Dehnungsfähigkeit der Umfangswandung 7 im Bereich 6 des größten Querschnitts erschöpft ist. Beim weiteren Eindrücken des druckknopfartigen Halteelementes wird jetzt an der geschlossenen Stirnfläche 28 der Umfang verringert.
  • Die Ausübung des Druckes auf die einwärts geschnappte Stirnfläche 18 kommt aber dem entgegen und zieht die sie umgebende Ringfläche 19 unter Verengung der Rippen 20 am inneren Ende durch die Totpunktlage.
  • Um die Haltevorrichtung nach F i g. 3 und 4 wieder zu öffnen, muß von innen her gegen die einwärts geschnappte Stirnfläche 18 gedrückt werden, so daß diese zunächst in ihre in Fig. 3 gezeigte Schnapplage nach außen tritt. Durch den weiteren Druck auf die Stirnfläche 18 wird dann auch der Ring 19 entsprechend wie beim Eindrücken durch die Totpunktlage gezogen.
  • Die faltenartigen Rippen 10, 20 können sich dabei auf die gesamte Länge des Halteelementes erstrecken.
  • Sie können jedoch auch besonders nach dem Widerlagerelement 21 hin verkürzt werden und sich damit nur auf einen Teil der Gesamtlänge des Halteelementes 5 erstrecken.
  • Als besonders zweckmäßig haben sich faltenartige Rippen 10, 20 mit wellenförmigem Profil erwiesen, wie sie beispielsweise in Fig. 7 dargestellt sind. Es ist aber auch möglich, die faltenartigen Rippen mit kantigem, d. h. trapezförmigem, rechteckigem oder ähnlichem Profil auszubilden, wie dies beispielsweise bei den Rippen 22 in F i g. 8 gezeigt ist.
  • Das Halteelement 5 kann, wie F i g. 1 bis 4 zeigen, besonders zweckmäßig doppelkonisch nach beiden Enden hin verjüngt ausgebildet sein. Es ist aber auch möglich, eine faßförmig bauchige Form, die sich nach beiden Enden hin verjüngt, wie bei dem Halteelement 25 nach F i g. 5 vorzusehen.
  • Eine weitere Ausbildungsmöglichkeit besteht darin, die in F i g. 6 des Halteelementes 26 nach seinem einen Ende hin kegelförmig und nach seinem anderen Ende hin bogenförmig verjüngt auszubilden. In diesem Beispiel ist der obere Teil 27 des Umfangsrandes nach unten hin kegelstumpfförmig erweitert und der untere Teil28 des Umfangsrandes bogenförmig bis zur geschlossenen Stirnfläche 8 verjüngt.
  • Wenngleich hier der Übergang 29 wie auch im Beispiel der Fig. 5 abgerundet ist, stellt er doch eine definierte Ebene 6 größten Querschnitts dar, an der sich das Halteelement 26 beim Eindrücken ausdehnt und eindrücken läßt.
  • In Fig. 9 ist eine weitere abgewandelte Ausführungsform der druckknopfartigen Haltevorrichtung gezeigt. In diesem Beispiel ist das druckknopfartige Halteelement 35 in ein Halteloch 31 einer Platte 32 od. dgl. eingesetzt. Zusätzlich zu dem Widerlagerrand 33 hat das druckknopfartige Halteelement 35 noch einen Sicherungsrand 39, der durch die faltige Ausbildung des Umfangsrandes 34 mit den Rippen 36 noch ausreichend nachgiebig ist, um den zwischen dem Sicherungsrand 39 und der geschlossenen Stirnseite 8 des Halteelementes 35 liegenden Teil der Umfangswandung 34 eindrücken zu können. Die Rippen 36 geben auch eine ausreichende Nachgiebigkeit radial nach innen, um das Halteelement 35 über den Sicherungsrand 39 wieder aus der Öffnung 31 ziehen zu können.
  • F i g. 10 zeigt die Anwendung einer Haltevorrichtung nach Fig. 1 und 2 für einen mehrteiligen Behälter od. dgl., dessen Teile mit einem Scharnier oder sonstigen Gelenk 40 miteinander verbunden sind, wie dies beispielsweise bei Eierverpackungen u. dgl. oftmals der Fall ist. Der obere Verpackungsteil 41 ist hier unmittelbar der Träger des druckknopfartigen Halteelementes 5, d. h., das Halteelement 5 ist unmittelbar an dem oberen Verpackungsteil 41 ausgebildet. Der untere Verpackungsteil 42 weist in diesem Beispiel die Halteöffnung 43 auf, die hier mit einem Bördelrand 44 umgeben ist.
  • In dem in F i g. 10 gezeigten eingedrückten Zustand des Halteelementes 5 drückt dieser Bördelrand 44, wie bei 45 gezeigt, die Rippen 10 etwas ein. Hierdurch wird nicht allein ein sicheres Schließen der Haltevorrichtung 5, 43 gewährleistet, sondern auch noch erreicht, daß der obere Verpackungsteil 41 und der untere Verpackungsteil 42 federnd fest zusammengehalten werden.
  • Die Haltevorrichtung nach der Erfindung kann aus jeglichem festem, elastischem Material hergestellt werden, das die für das Eindrücken des Halteelementes bzw. das radiale Ausdehnen des Halteelementes mit Spannelementen erforderliche Biegefähigkeit aufweist.

Claims (10)

  1. Patentansprüche: 1. Haltevorrichtung zum Verbinden von Verpackungsteilen u. dgl., oder zum Verschließen von unter Überdruck stehenden, von der Innenseite zugänglichen Behältern u. dgl., bestehend aus einer in dem einen der zu verbindenden Teile angebrachten Öffnung oder in jedem der zu verbindenden Teile angebrachten übereinanderzulegenden Öffnungen und einem in diese Öffnung bzw. Öffnungen einzusetzenden druckknopfartigen Halteelement, das durch Tiefziehen aus im wesentlichen starrem, elastischem, biegefähigem Material gebildet und an einem der zu verbindenden Teile oder einem gesonderten Widerlagerteil angebracht ist und das an seiner Umfangswand von einem Bereich größten Querschnitts auch nach beiden Seiten verjüngt geformt und mittels sich im wesentlichen axial erstreckenden Rippen ringsum gleichzeitig und radial sowohl nach innen als auch nach außen zusätzlich elastisch nachgiebig ausgebildet ist, d a d u r c h gekennzeichnet, daß der die geschlossene Stirnfläche (8, 18) des Halteelements (5, 35) bildende Boden im wesentlichen flach bis leicht sphärisch gewölbt und mit im wesentlichen gleich großem Querschnitt wie die offene Stirnseite des Halteelements (5, 35) ausgebildet ist, während sich die axialen Rippen (10, 20, 22, 36) durchgehend über die gesamte Länge der Umfangswand erstrecken und mit ihrer Tiefe dazu abgestimmt sind, bei auf Höchstmaß radial ausgedehntem Halteelement (5, 35) dessen Boden (8, 18) mit dem zwischen dem Boden (8, 18) und dem Bereich (6) größten Querschnitts liegenden ringförmigen Umfangsteil als Blockierung gegen radiales Zusammenziehen des Halteelementes (5 35) in dessen Innenraum einzuschnappen.
  2. 2. Haltevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Bereich (6) größten Querschnitts am Halteelement mit einer elastischen Dehnungsfähigkeit bis auf den Umfang der durch die geschlossene Stirnfläche (8) und einen diesen umgebenden Ring (9) entsprechend dem zwischen dieser Stirnfläche (8) und dem Bereich (6) größten Querschnitts liegenden Umfangsflächenteil gegebenen Scheibe (8, 9) ausgebildet ist.
  3. 3. Haltevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Bereich (6) größten Querschnitts am Halteelement (5) mit einer elastischen Dehnungsfähigkeit bis auf einen geringfügig kleineren Umfang als derjenige, der durch die geschlossene Stirnfläche (18) und einen diese umgebenden Ring (19) entsprechend dem zwischen dieser Stirnfläche (18) und dem Bereich (6) größten Querschnitts liegenden Umfangsflächenteil bestimmt ist und daß die geschlossene Stirnfläche (18) des Halteelementes (5) in Art einer diesen Umfangsunterschied aufnehmenden Schnappfederscheibe ausgebildet ist.
  4. 4. Haltevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die faltenartigen Rippen (10, 20, 36) mit wellenförmigem Profil ausgebildet sind.
  5. 5. Haltevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die faltenartigen Rippen (22) mit kantigem, d. h. trapezförmigem, rechteckigem oder dergleichen Profil ausgebildet sind.
  6. 6. Haltevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteelement (5) doppelkonisch nach beiden Enden hin verjüngt ausgebildet ist.
  7. 7. Haltevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteelement (25) faßförmig bauchig nach beiden Enden hin verjüngt ausgebildet ist.
  8. 8. Haltevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteelement (26) nach seinem einen Ende hin kegelförmig verjüngt und nach seinem anderen Ende hin bogenförmig verjüngt ausgebildet ist.
  9. 9. Haltevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der größte Querschnitt etwa in der Mitte der Umfangsfläche des Halteelementes (5, 25) liegt.
  10. 10. Haltevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteelement (35) im Bereich seines größten Querschnitts einen sich ringförmig um die Umfangsfläche erstreckenden Absatz (39) aufweist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 2 321 755. 2 671 574.
DET27586A 1964-12-10 1964-12-10 Haltevorrichtung zum Verbinden von Verpackungsteilen u. dgl. oder zum Verschliessen von unter UEberdruck stehenden, von der Innenseite zugaenglichen Behaeltern u. dgl. Pending DE1254064B (de)

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DE9203598U1 (de) * 1992-03-19 1992-05-14 Benthaus, Erhard, 6350 Bad Nauheim Blister-Verpackung und Vorrichtung zu ihrem Verschließen
RU2615269C2 (ru) * 2012-07-10 2017-04-04 Филипп ДРОПСИ Тара типа коробки, выполненной из двух материалов, для упаковки товара

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