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DE1253296B - Verfahren und Vorrichtung zur Waermebehandlung von Federn - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Waermebehandlung von Federn

Info

Publication number
DE1253296B
DE1253296B DE1959H0036375 DEH0036375A DE1253296B DE 1253296 B DE1253296 B DE 1253296B DE 1959H0036375 DE1959H0036375 DE 1959H0036375 DE H0036375 A DEH0036375 A DE H0036375A DE 1253296 B DE1253296 B DE 1253296B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
springs
spring
length
plunger
heat treatment
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1959H0036375
Other languages
English (en)
Inventor
Karl-Gustav Hahn
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HAHN FA GEB
Original Assignee
HAHN FA GEB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HAHN FA GEB filed Critical HAHN FA GEB
Priority to DE1959H0036375 priority Critical patent/DE1253296B/de
Publication of DE1253296B publication Critical patent/DE1253296B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21DMODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
    • C21D9/00Heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering, adapted for particular articles; Furnaces therefor
    • C21D9/02Heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering, adapted for particular articles; Furnaces therefor for springs
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21DMODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
    • C21D1/00General methods or devices for heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering
    • C21D1/34Methods of heating
    • C21D1/40Direct resistance heating

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Crystallography & Structural Chemistry (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Springs (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int CL:
C21d
Deutsche KL: tat·..n/m.
Nummer: 1253296
Aktenzeichen: H 36375 VI a/18 C AmneMetag: 13. Mai 1959 Auslegetag: 2. November 1967
Die Erfindung betrifft die Herstellung von Federn aod bezieht itch insbesondere auf cm Verfahr« und auf eine Vorrichtung zur Wärmebehandlung für insbesondere hochwertigen Einbauwecken, wie Steuerungen od. dgl·, dienende Federn zur Verschiebung ihrer Federkonitanten durch gleichzeitige Belastung and Erwärmung. Bei diesem bekannte» Verfahren, mit dem ein künstliches Altem erreichbar ist, wird die Verschiebung der Fcderkomtäaten nach Ablauf einer einstellbaren Zeil abgebrochen. Die Verschlebuag der Federkonstanten erfolgt somit bei allen Federn etwa um den gleichen Betrag. Die Federn besitzen somit vor and nach der Behandlung unter· schjedllcne Federkräfte bzw. L&agea. Die Federkräfte bei gegebener Einbaulänge sind also auch bei diesen Federn sehr unterschiedlich, so daß der Am· schuß vcihältniMDÜßig groß ist.
Mit Rücksicht auf dia Bedeutung der Federn als Maschinenelemente müsse« deren Abmessungen, wie Drahtstärke, Fcdcrdurchmcsscr, Windungszahl und Baulänge, bei der Herstellung laufend kontrolliert werden. Trotzdem BSt sich nicht vermeiden, daß durch wechselnde Querschnitte des Drahtes unterschiedliche Hirten des Werkstoffes usw., die sich beim Formen der Feder in ungleichen Abmessungen bemerkbar machen, die fertiggestellten Federn in der Fcdrrcharakteristik oder «steife unterschiedlich ausfallen. Mit anderen Worten, die Federkonstantcn verlaufen im Diagramm unterschiedlich geneigt oder beginne«! an einer anderen Stelle, so daß nc nebeneinander verlaufen.
Gerade aber HIr hochwertige Einbauzwecke, z. B. Verwendung der Federn bei Reglern, Ventilen oder elektrischen Relais, bei denen öle Federsteife die Ansprcchgenauigkrit beeinflußt, Hegt der auf die Federkraft bei gegebener Einbaulänge abgestellte Prüfwert bei der Abnahme der Federn in einem äußerst kleinen Tokranrbcrcich, der sich em so schwerer einhaltest läßt, als die MaBe des Draht- bzw. Federduxchmcssers in der Federgleichung als Faktoren io der vierteil bzw. dritten Potenz auftreten. So kommt es leicht vor, daß selbst bei sorgfältigster Beachtung der Voraussetzungen bei 4er Toleranzprüfong der Federn und Aufwahl nach »gut« und >Auischuß« die Zahl der Ausschußfedem die der Gutfcdcm übertrifft. Da aber solche Ausschußfedern anderweitig kaum verwendbar sind, müssen sie praktisch als Schrott angesehen werden.
Das bekannte Setzen der Federn, das bei dea ersten Belastungen cmc bleibende Formänderung der Federn bewirkt, kann durch das eingangs erläuterte Verfahren bewirkt werden. Dabei wird io einfacher
Verfahren und Vorrichtung
zur Wärmebehandlung von Federn
Anmelder
Fa. Gebrüder Hahn, Scfiaiksmühte (Westf.) Als Erfinder benannt: Kari-Gustav Hahn, Schalksmühle (Westf.)
Weise das Setunaß beim Wickeln vorspannter federn durch höhere Vorspannung, bei sonstigen Zagfedern durch Verkleinerung der Wkkcllängc und
•o bei Druckfedern durch Vergrößerung der WcXcI-länge berücksichtigt.
Die Erfindung vermeidet solche Mängel. Sie geht aus von der an sich bekannten Erkenntnis, daß bei Erwärmung von zu Federn geformten Stahldrähtcn
»5 die Harte, Proportionalitätsgrenze, Streckgrenze und Zugfestigkeit zunächst sinken, so daß eine größere, Ober das gewöhnliche Setzen der Federn bei einer Belastung hinausgehende bleibende Verformung möglich ist. Jedoch steigen nach dem Erkalten die Festigkeitiwerte bis über ihre Ausgamjswerte an und erreichen z.B. bei patentierten SlahJdräbteu einen Höchstwert, wenn die Federn etwa auf 200° C erwärmt, wurden. Dieses Ansteigen der Härte, der Proportionalitäfcsgreozc, der Streckgrenze und der Brucfa-
3S festigkeit dürfte auf einen künstlichen Alterungiprozcß bzw. auf den Abbau der beim Wickeln entstandenen Eigcnspannungcn zurückzuführen sein. Gemäß der Erfindung wird die Verschiebung der Fedcrkonstaotea bei Erreichen einer vorbestimmten Feder-
4» kraft (Prüfwert) bei vorbestknmter EiobadSnge der Federn beendet. Dadurch erhalten die Federn trotz der unterschiedlichen Federsteifen bei einer dem Priifwert entsprechenden Belastung eine gleiche Llage oder, mit aadereo Worten, bei einer dem Prüf· wert entsprechenden Länge eine gleiche Federkraft Die Federn besitzen gerade in belastetem Zustand die gewünschte gleiche Federkraft, die für die Ansprechgenauigkeit der Federn erforderlich ist. Die durch eventuell auftretende unterschiedliche Steigun-
5« gen der Federkonstanten, die alle durch den Priifwert laufen, sieb ergebenden ungleichen Längen der Federn im entlasteten Zustand werden hierbei gern
7« «tv w
3 4
in Kauf genommen, da die Federn bei hochwertigen F i g. 3 eine Vorrichtung zur erfindungsgemäßen
Einbauzwecken, wie Steuerungen od. dgl., nur selten Behandlung von Schraubenzugfedern in schemati-
ganz entlastet werden und eine genaue Federkraft scher Darstellung und
bzw. Federlänge in diesem Bereich nicht unbedingt F i g. 4 eine belastete Zugfeder, ebenfalls mit Federerforderlich ist. Der Prüfwert wird also von diesen 5 diagramm.
Federn eingehalten, so daß der Ausschuß und damit Die in F i g. 1 dargestellte Vorrichtung zur Behand-
die Herstellungskosten von Federn, die bei der Be- lung von Schraubendruckfedern, deren Länge mit
lastung mit der Prüflast eine gleiche Länge haben, einem bewußten Übermaß versehen ist, besteht aus
wesentlich verringert werden. einer mit einem Gewicht 3 belasteten Waage 4, der
Es empfiehlt sich, erfindungsgemäß die Dauer der io ein Stößel 5 als Gegenlager zugeordnet ist. Die vorteilhaft unter Gewichtsbelastung bei einer je nach Waage 4 ist dabei als Tafelwaage ausgebildet, so daß Stahlart bei etwa 200 bzw. 250° C liegenden Tempe- die Seitenteile 6 und 7 der Waage immer parallel zum ratur, zweckmäßig durch Hindurchleitung elektri- Lagerteil 8 geführt werden. Das Seitenteil 6 trägt eine sehen Stromes erfolgende Erwärmung, deren Dauer Schale 9 zur Aufnahme von Gewichten 3, deren Gedurch das Erreichen der dem Prüfwert entsprechen- 15 wicht innerhalb der zulässigen Druckbelastung der den Länge begrenzt werden soll, durch einen auf die zu behandelnden Feder liegt, während das Seiten-Längenänderung der Federn ansprechenden Steuer- teil 7 mit einem Dämpfer 10 versehen ist, der die Stromkreis zu regeln, in dem nach Erreichen der dem Einpendelzeit der Waage wesentlich verringert und Prüfwert entsprechenden Länge durch Schließen des dem Waagenteil eine solche Trägheit verleiht, wo-Steuerstromkreises der Heizstromkreis unterbrochen 20 durch sehr große Kraftunterschiede der aus mangel- und zugleich die behandelte Feder gewichtsentlastet haftem Draht gefertigten Federn vollkommen aus- und dann durch eine der Gewichtsentlastung züge- geglichen werden. Wenn nämlich die erwärmten ordnete Bewegung der Steuerstrom wieder ausge- Federn in dem Augenblick der Entlastung alle die schaltet ist. Zweckdienlich wird die Gewichtsbela- gleiche Kraft auf das Waagensystem ausüben, so stung bei der erfindungsgemäßen Behandlung der 25 würde sich doch die unterschiedliche Temperatur der Feder anders, und zwar proportional etwa geringer einzelnen Federn, bedingt durch die unterschiedliche als die Federprüfbelastung gewählt. Die Verfor- Länge bei der Herstellung, auf die Federkraft im ermungsgeschwindigkeit der Federn kann dabei durch kälteten Zustand auswirken. Das Ausgleichen dieser einen Dämpfer verzögert werden. Unterschiede übernimmt der Dämpfer, indem er der
Zur Durchführung des Verfahrens kann eine Vor- 30 Verformungsbeschleunigung im Waagensystem eine
richtung benutzt werden, die erfindungsgemäß eine Kraft entgegensetzt. Eine anomal lange oder starke
an sich bekannte, der Aufnahme der zu behandeln- Feder wird durch die längere Verformungszeit höher
den Federn dienende Einspannvorrichtung mit zwei erwärmt, erreicht eine größere Verformungsbeschleu-
an den Enden der Federn angreifenden Teilen auf- nigung und wird durch die Trägheit des Waagen-
weist, von denen mindestens eines bewegbar und be- 35 systems bei einer geringen Kraft entlastet, so daß
lastbar ist. Vorteilhaft ist dabei dem bewegbaren und nach dem Erkalten der verlangte Kraftwert erreicht
belastbaren Teil ein Bewegungsdämpfer zugeordnet. wird. Dadurch können auch sehr unterschiedliche
Das belastbare Teil der Einspannvorrichtung kann Federkräfte ausgeglichen werden, wenn die Trägheit
dabei nach Art einer Tafelwaage mit höherverstell- des Waagensystems und die Verformungsgeschwin-
barem Anschlagkontakt ausgebildet sein. Erfindungs- 40 digkeit nach der Feder einmalig eingestellt werden,
gemäß empfiehlt es sich, das dem Waagenteil gegen- Das Seitenteil 6 ist an seinem unteren Ende mit einer
überliegende Teil der Einspannvorrichtung vorteil- Platte 11 versehen, gegen die sich die zu behandelnde
haft als Stößel auszubilden, der über einen Zahn- Schraubendruckfeder 12 abstützt. Der Stößel 5 liegt
Stangentrieb heb- und senkbar ist. Dieser kann dabei in der Wirkungslinie des Seitenteiles 6 und ist an
zweckdienlich durch eine Sperrvorrichtung in Form 45 seinem oberen Ende mit einer Platte 13 versehen,
eines Winkelhebels feststellbar sein, dessen einer, gegen die sich die Feder 12 mit ihrem anderen Ende
mit einer sperrzahnartigen Nase versehener Arm mit abstützt. Der Stößel 5 ist verschiebbar gelagert und
einem Arm des Stößels koppelbar und durch eine am kann von Hand mit dem Hebel 14 und dem Zahnrad
anderen Arm des Winkelhebels angreifende Feder in 15, das in eine entsprechende Verzahnung des
Sperrstellung festhaltbar ist. Die Sperrvorrichtung 50 Stößels 5 eingreift, bewegt werden. Der Stößel 5 ist
kann durch ein Relais ausschwenkbar sein, das in weiterhin mit einem verstellbaren Anschlag 16 ver-
einem Steuerstromkreis liegt, der durch einen am sehen, der mit einem Doppelschalter 17 und einer
Anschlag für das Waagenteil und einer an diesem Sperrvorrichtung 18 in Wirkverbindung steht. Die
vorgesehenen Zunge gebildeten Kontakt steuerbar Sperrvorrichtung 18 ist schwenkbar am Lager 22
ist. Die die zu behandelnde Feder zwischen sich auf- 55 befestigt und besteht aus einem Winkelhebel 19,
nehmenden Teile der Einspannvorrichtung bilden vor- dessen Arm 20 mit einer Sperrnase 21 versehen ist,
teilhaft Ubertragungskontakte eines der Erwärmung die den Anschlag 16 und damit den Stößel 5 in seiner
der Feder dienenden elektrischen Heizstromkreises, die Feder 12 belastenden Stellung hält. Am anderen
der mit dem Steuerstromkreis durch einen gemein- Arm 23 des Winkelhebels 19 ist an einem Zapfen 24
samen und durch den Stößelarm betätigbaren Dop- 60 eine Zugfeder 25 vorgesehen, die am Gestell der
pelschieber unterbrechbar ist. Vorrichtung an einem Festpunkt 26 angreift und die
In der Zeichnung ist die Erfindung in Ausfüh- Sperrvorrichtung 18 in ihrer Wirkstellung hält. Fer-
rungsbeispielen dargestellt, und zwar zeigt ner ist an dem Arm 23 des Winkelhebels 19 eine
F i g. 1 eine Vorrichtung zur erfindungsgemäßen Stange 27 angelenkt, die als Magnetkern mit dem
Behandlung von Schraubendruckfedern in schema- 65 Elektromagnet 28 in Wirkverbindung steht. Beim
tischer Darstellung, Einschalten des Elektromagnets 28 wird die Stange
F i g. 2 eine belastete Druckfeder mit Federdia- 27, die aus einem magnetisierbaren Material besteht,
gramm, in die Magnetspule eingezogen, so daß der Winkel-
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hebel 19 verschwenkt wird und die Sperrnase 21 In der F i g. 2 ist eine fertige Schraubendruck-
außer Eingriff kommt. feder 12 mit dazugehörigem Federdiagramm dar-
Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist folgende: gestellt. Die Feder 12 ist mit der Prüflast belastet In der F i g. 1 ist die Vorrichtung zur Behandlung und besitzt daher die Länge a, die der Einbaulänge von Schraubendruckfedern in der Wirkstellung dar- 5 entspricht. Die Länge b gibt die Länge der Feder im gestellt, d. h., die zu behandelnde Feder 12 ist zwi- unbelasteten Zustand an, während die Länge c die sehen den Platten 11 und 13 angeordnet und wird Länge der Feder 12 vor der Behandlung angibt. In durch das Gewicht 3 belastet. Gleichzeitig wird die der Zeichnung ist der Unterschied zwischen den Feder 12 von einem Heizstrom durchflossen, der von Längen b und c zur besseren Darstellung verhältnisden Anschlußkontakten 29 über die Leitung 30, io mäßig groß bemessen. In der Praxis beträgt dieser Schalter 17 und Leitung 31 an die Platte 13 und Unterschied in etwa bis zu 2 mm. Bei einer sehr über die Leitung 32, Lagerteil 8, den Waagebalken genauen Herstellung der Feder mit hochwertigem und das Seitenteil 6 zu der Platte 11 geführt wird. Federstahl beträgt der Unterschied sogar nur wenige Durch das Fließen des Stromes durch die Feder 12 Zehntelmillimeter. In dem Diagramm sind die Kennwird diese erwärmt. Die Spannung des Heizstromes 15 linien einer weiteren Feder strichpunktiert dargestellt, wird sehr niedrig gewählt, etwa 24 Volt, so daß sie Die Länge d gibt hierbei die Länge der fertigen entfür die Bedienungsperson nicht gefährlich ist. Außer- spannten Feder an, während die Länge der unbehandem ist diese Spannung je nach Drahtstärke und delten Feder der Länge e entspricht. Auch bei dieser Drahtlänge der Feder 12 regelbar, um unerwünschte Feder geht die Kennlinie der behandelten Feder Gefüge und unwirtschaftliche Prüfung durch zu 20 durch den Prüfwert Pr, so daß die Länge der belange Heizzeiten zu vermeiden. lasteten Feder wieder der Länge α entspricht. Die
Durch diese Erwärmung wird die Festigkeit und Kennlinien der fertigen Federn 12 gehen nun trotz damit auch die Elastizitätsgrenze des Federwerk- der im unbelasteten Zustand unterschiedlichen Länstoffes verringert, so daß die Feder 12 durch das gen der Federn durch den Prüfpunkt Pr, da die Gewicht 3 über das normale Setzmaß hinaus blei- 25 Federn 12 unterschiedliche Federstreifen besitzen, bend zusammengedrückt wird. Nach Erreichen einer die sich in unterschiedlichen Steigungen der Federbestimmten Federlänge (Einbaulänge) wird ein kennlinien äußern. Das bedeutet, daß die fertigen Steuerstromkreis, dessen Spannung etwa auch 24 Volt Federn nun bei gleicher Belastung, die in etwa der beträgt, geschlossen. Dieses geschieht durch eine Prüfbelastung entspricht, d. h., die Prüfbelastung wird Kontaktzunge 33, die an dem Seitenteil 6 der 30 um etwa 6% geringer als die bei der gewünschten Waage 4 angebracht ist und bei seinem Absinken Einbaulänge erforderliche Federkraft gewählt, auf mit einem verstellbaren Anschlagkontakt 34 in Be- das gleiche Maß mit äußerst geringen Toleranzen rührung kommt. Der Steuerstromkreis steht nun von zusammengedrückt werden oder daß bei gleicher den Anschlußkontakten 35 über die Leitungen 36 Einbaulänge α (belastete Federlänge) mit äußerst und 32, Lagerteil 8, den Waagebalken, Seitenteil 6, 35 geringer Toleranz gleich große Kräfte durch die Kontaktzunge 33, Kontakt 34, Leitung 37, Schalter Feder abgegeben werden. Bei der bleibenden Ver-
17 und Leitung 38 und über die Leitung 39 mit dem formung der Feder wird durch die Verkürzung der Elektromagnet 28 in Verbindung, so daß dieser die unbelasteten Feder der Federdurchmesser etwas verStange 27 einzieht und somit die Sperrvorrichtung größert. Dadurch wird die Federsteife verändert.
18 außer Eingriff bringt. Dadurch wird der Stößel 5 40 Da die Feder aber nur um ein sehr kleines Stück durch Federn od. dgl. nach unten gezogen. Gleich- verkürzt wird, ist die Änderung der Federsteife kaum zeitig wird durch das Absinken des an den meßbar und ändert auch nichts daran, daß die Kenn-Stößel angebrachten Anschlages 16 der Doppel- linie der fertigen Feder durch den Prüfpunkt Pr geht, schalter 17 betätigt, so daß Heiz- und Steuerstrom da der Kontakt 34 bei Erreichen der Einbaulänge α ausgeschaltet werden. Die Sperrvorrichtung 18 wird 45 die Vorrichtung mit dem Steuerstrom abschaltet,
nun durch die Feder 25 wieder in Wirkstellung ge- Die in der F i g. 3 dargestellte Vorrichtung dient bracht. Die fertige Feder 12 kann nun aus der Vor- zur Behandlung von Zugfedern. Aus diesem Grund richtung herausgenommen werden und eine neue ist die Vorrichtung gegenüber der Vorrichtung nach Feder auf die Platte 13 aufgesetzt werden. Diese Fig. 1 abgewandelt, so daß die zu behandelnde Druckfeder ist so bemessen, daß die zur gewünschten 50 Feder 41 auf Zug beansprucht wird. Das Gewicht 3 Federkraft im Prüfwert erforderliche Länge bewußt ist hierbei in der Schale 9 auf dem Seitenteil 7 anüberschritten ist, da diese durch die Wärmebehand- geordnet, und die Kontaktzunge 33 kommt bei einer lung verringert wird. Sodann wird der Stößel 5 durch Aufwärtsbewegung mit dem Kontakt 34 in Berühden Hebel 14 und das Zahnrad 15, welches in eine rung, während sich der Stößel 5 in seiner unteren Verzahnung des Stößels 5 eingreift, angehoben. Da- 55 Lage in Wirkstellung befindet. Der Einfachheit halbei trifft der Anschlag 16 auf eine Leitfläche 40 der ber sind in dieser Figur die elektrischen Anschluß-Sperrnase 21, so daß die Sperrvorrichtung ver- leitungen fortgelassen worden, da die Schaltung der schwenkt wird, bis in der oberen Stellung des in F i g. 1 dargestellten entspricht.
Stößels 5 die Sperrvorrichtung mit Hilfe der Feder Die Zugfeder 41 ist mittels der am Stößel 5 und 25 in ihre Sperrstellung zurückkehrt. Durch die 60 am Seitenteil 6 der Waage 4 vorgesehenen Haken 42 Aufwärtsbewegung des Anschlages 16 wurde gleich- und 43 eingespannt und wird von einem Heizstrom, zeitig der Doppelschalter 17 betätigt, der nun der durch den Schalter 17 abschaltbar ist, durchwieder seine Ein-Stellung einnimmt, während die flössen und dadurch erhitzt, so daß ein Überschrei-Feder 12 die Platte 11 und damit das Seitenteil 6 ten der Elastizitätsgrenze erreicht wird. Unter der angehoben hat, so daß die Kontaktzunge 33 65 Einwirkung des Gewichtes 3 wird daher die Feder 41 nicht mehr mit dem Anschlagkontakt 34 in Ver- bleibend auseinandergezogen oder die Vorspannung bindung steht. Damit ist die Ausgangsstellung wieder der Feder bleibend verringert, bis die Kontaktzunge erreicht. 33 mit dem Anschlagkontakt 34 in Berührung
kommt. Dadurch wird der Steuerstromkreis geschlossen, und der Elektromagnet verschwenkt die Sperrvorrichtung 18 aus ihrer Wirkstellung. Dadurch wird der Stößel 5 durch Federkraft od. dgl. angehoben und durch den Anschlag 16 der Schalter 17 betätigt, der dadurch den Heiz- und Steuerstromkreis öffnet. Nun kann die fertige Feder aus den Haken 42 und 43 ausgehakt werden und eine neue Feder eingehängt werden. Diese Zugfeder 41 ist so bemessen, daß die zur gewünschten Federkraft im Prüfpunkt erforderliche Länge unterschritten ist oder die im Prüfpunkt zur gewünschten Federkraft erforderliche Vorspannung überschritten ist, da die Zugfeder durch die Wärmebehandlung verlängert wird bzw. an Vorspannung verliert. Der Stößel 5 wird nun wieder durch den Hebel 14 in seine Spannstellung gebracht. Somit ist die Ausgangsstellung wieder erreicht.
Die F i g. 4 zeigt eine Zugfeder im belasteten Zustand mit dazugehöriger Federkennlinie. Auch in diesem Diagramm ist ähnlich wie bei der F i g. 2 die Kennlinie einer weiteren Feder strichpunktiert eingezeichnet. Die Feder, deren Kennlinie mit strichpunktierten Linien im Diagramm kenntlich gemacht ist, besaß eine verhältnismäßig große Vorspannung, die durch die erfindungsgemäße Behandlung verringert wurde. Die Feder, deren Kennlinie mit vollen Strichen dargestellt ist, besaß ebenfalls eine Vorspannung, die durch die erfindungsgemäße Behandlung vollkommen aufgehoben und die Feder zusätzlich noch etwas bleibend auseinandergezogen wurde,. so daß die Windungen der entspannten Feder nicht mehr aneinanderliegen. Die Kennlinien der fertigen Federn laufen wiederum alle durch den Prüfpunkt Pr. Dabei ist es gleichgültig, ob bei der Behandlung der Federn die Vorspannung der Federn verringert und/oder die Längen der unbelasteten Federn vergrößert werden. Die fertige Feder besitzt mit sehr geringen Abmaßen bei gleicher Länge im belasteten Zustand immer die gleiche Zugkraft.
Wie bereits erwähnt, ist die Erfindung nicht auf die dargestellten Ausführungsformen beschränkt. Vielmehr sind noch mancherlei andere Ausführungen und Anwendungen möglich. So kann das Verfahren auch bei der Herstellung von Biegefedern, insbesondere von Blattfedern als Kontaktfedern angewendet und die Ausbildung der Vorrichtung auf mannigfache Art abgeändert werden. So könnte z. B. der höhenverstellbare Stößel 5 maschinell angehoben und gesenkt werden, wobei der dazu erforderliche Antrieb durch den vorhandenen Steuerstrom steuerbar ist. Weiterhin ist es in vielen Fällen zweckmäßig, die Federn vor der erfindungsgemäßen Behandlung einer allgemeinen Erwärmung zu unterwerfen, wobei die durch das Wickeln der Federn in den Federn hervorgerufenen inneren Spannungen beseitigt werden. Ferner können insbesondere die Druckfedern bei der erfindungsgemäßen Behandlung auf einen Dorn aufgesteckt oder in eine Röhre eingesteckt werden, um ein Knicken der Federn zu vermeiden.
Patentansprüche:
1. Wärmebehandlungsverfahren für insbesondere hochwertigen Einbauzwecken, wie Steuerungen od. dgl., dienende Federn zur Verschiebung ihrer Federkonstanten durch gleichzeitige Belastung und Erwärmung, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschiebung bei Erreichen einer vorbestimmten Federkraft (Prüfwert) bei vorbestimmter Einbaulänge der Federn (12, 41) beendet wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Temperatur bei der Wärmebehandlung der beim bekannten künstlichen Altern üblichen Temperatur entspricht.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wärmebehandlung der Federn durch einen bei Erreichen der dem Prüfwert entsprechenden Länge ansprechenden Steuerstromkreis beendigt wird.
4. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verformungsgeschwindigkeit der Federn (12, 41) durch einen Dämpfer (10) verzögert wird.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß nach Erreichen der dem Prüfwert entsprechenden Länge und Beendigung der Wärmebehandlung die Federn (12, 41) gleichzeitig gewichtsentlastet werden.
6. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Belastung der Federn (12, 41) während der Erwärmung vom Prüfwert proportional abweichend gewählt wird.
7. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch eine an sich bekannte, der Aufnahme der zu behandelnden Feder (12 oder 41) dienende Einspannvorrichtung (5, 6) mit zwei an den Enden der Federn (12, 41) angreifenden Teilen (5 und 6), von denen mindestens eines bewegbar und belastbar ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß dem bewegbaren und belastbaren Teil (6) ein Bewegungsdämpfer (10) zugeordnet ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß das belastbare Teil (6) der Einspannvorrichtung nach Art einer Tafelwaage (4) ausgebildet ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß dem Waagenteil (6) ein verstellbarer Anschlagkontakt (34) zugeordnet ist.
11. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das dem Waagenteil (6) gegenüberliegende Teil (5) der Einspannvorrichtung als Stößel ausgebildet und über einen Zahnstangentrieb (15) heb- und senkbar und mit einer selbsttätig wirkenden Sperrvorrichtung (18) in der Wirkstellung feststellbar ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrvorrichtung (18) als Winkelhebel (19) ausgebildet ist, dessen einer, mit einer sperrzahnartigen Nase (21) versehener Arm (20) mit einem Arm (16) des Stößels (5) koppelbar ist, während die die Sperrvorrichtung (18) in ihrer Sperrstellung haltende Feder (25) an dem anderen Arm (23) des Winkelhebels (19) angreift.
13. Vorrichtung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrvorrichtung (18) durch ein Relais (28) ausschwenkbar ist, das in einem durch eine vom Anschlag (34) für das Waagenteil (4, 6) und eine an diesem vorgesehene Zunge (33) gebildeten kontaktsteuerbaren Steuerstromkreis (32, 37 bis 39) liegt.

Claims (15)

kommt. Dadurch wird der Steuerstromkreis geschlossen, und der Elektromagnet verschwenkt die Sperrvorrichtung 18 aus ihrer Wirkstellung. Dadurch wird der Stößel 5 durch Federkraft od. dgl. angehoben und durch den Anschlag 16 der Schalter 17 betätigt, der dadurch den Heiz- und Steuerstromkreis öffnet. Nun kann die fertige Feder aus den Haken 42 und 43 ausgehakt werden und eine neue Feder eingehängt werden. Diese Zugfeder 41 ist so bemessen, daß die zur gewünschten Federkraft im Prüfpunkt erforderliche Länge unterschritten ist oder die im Prüfpunkt zur gewünschten Federkraft erforderliche Vorspannung überschritten ist, da die Zugfeder durch die Wärmebehandlung verlängert wird bzw. an Vorspannung verliert. Der Stößel 5 wird nun wieder durch den Hebel 14 in seine Spannstellung gebracht. Somit ist die Ausgangsstellung wieder erreicht. Die F i g. 4 zeigt eine Zugfeder im belasteten Zustand mit dazugehöriger Federkennlinie. Auch in diesem Diagramm ist ähnlich wie bei der F i g. 2 die Kennlinie einer weiteren Feder strichpunktiert eingezeichnet. Die Feder, deren Kennlinie mit strichpunktierten Linien im Diagramm kenntlich gemacht ist, besaß eine verhältnismäßig große Vorspannung, die durch die erfindungsgemäße Behandlung verringert wurde. Die Feder, deren Kennlinie mit vollen Strichen dargestellt ist, besaß ebenfalls eine Vorspannung, die durch die erfindungsgemäße Behandlung vollkommen aufgehoben und die Feder zusätzlich noch etwas bleibend auseinandergezogen wurde,. so daß die Windungen der entspannten Feder nicht mehr aneinanderliegen. Die Kennlinien der fertigen Federn laufen wiederum alle durch den Prüfpunkt Pr. Dabei ist es gleichgültig, ob bei der Behandlung der Federn die Vorspannung der Federn verringert und/oder die Längen der unbelasteten Federn vergrößert werden. Die fertige Feder besitzt mit sehr geringen Abmaßen bei gleicher Länge im belasteten Zustand immer die gleiche Zugkraft. Wie bereits erwähnt, ist die Erfindung nicht auf die dargestellten Ausführungsformen beschränkt. Vielmehr sind noch mancherlei andere Ausführungen und Anwendungen möglich. So kann das Verfahren auch bei der Herstellung von Biegefedern, insbesondere von Blattfedern als Kontaktfedern angewendet und die Ausbildung der Vorrichtung auf mannigfache Art abgeändert werden. So könnte z. B. der höhenverstellbare Stößel 5 maschinell angehoben und gesenkt werden, wobei der dazu erforderliche Antrieb durch den vorhandenen Steuerstrom steuerbar ist. Weiterhin ist es in vielen Fällen zweckmäßig, die Federn vor der erfindungsgemäßen Behandlung einer allgemeinen Erwärmung zu unterwerfen, wobei die durch das Wickeln der Federn in den Federn hervorgerufenen inneren Spannungen beseitigt werden. Ferner können insbesondere die Druckfedern bei der erfindungsgemäßen Behandlung auf einen Dorn aufgesteckt oder in eine Röhre eingesteckt werden, um ein Knicken der Federn zu vermeiden. Patentansprüche:
1. Wärmebehandlungsverfahren für insbesondere hochwertigen Einbauzwecken, wie Steuerungen od. dgl., dienende Federn zur Verschiebung ihrer Federkonstanten durch gleichzeitige Belastung und Erwärmung, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschiebung bei Erreichen einer vorbestimmten Federkraft (Prüfwert) bei vorbestimmter Einbaulänge der Federn (12, 41) beendet wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Temperatur bei der Wärmebehandlung der beim bekannten künstlichen Altern üblichen Temperatur entspricht.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wärmebehandlung der Federn durch einen bei Erreichen der dem Prüfwert entsprechenden Länge ansprechenden Steuerstromkreis beendigt wird.
4. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verformungsgeschwindigkeit der Federn (12, 41) durch einen Dämpfer (10) verzögert wird.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß nach Erreichen der dem Prüfwert entsprechenden Länge und Beendigung der Wärmebehandlung die Federn (12, 41) gleichzeitig gewichtsentlastet werden.
6. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Belastung der Federn (12, 41) während der Erwärmung vom Prüfwert proportional abweichend gewählt wird.
7. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch eine an sich bekannte, der Aufnahme der zu behandelnden Feder (12 oder 41) dienende Einspannvorrichtung (5, 6) mit zwei an den Enden der Federn (12, 41) angreifenden Teilen (5 und 6), von denen mindestens eines bewegbar und belastbar ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß dem bewegbaren und belastbaren Teil (6) ein Bewegungsdämpfer (10) zugeordnet ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß das belastbare Teil (6) der Einspannvorrichtung nach Art einer Tafelwaage (4) ausgebildet ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß dem Waagenteil (6) ein verstellbarer Anschlagkontakt (34) zugeordnet ist.
11. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das dem Waagenteil (6) gegenüberliegende Teil (5) der Einspannvorrichtung als Stößel ausgebildet und über einen Zahnstangentrieb (15) heb- und senkbar und mit einer selbsttätig wirkenden Sperrvorrichtung (18) in der Wirkstellung feststellbar ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrvorrichtung (18) als Winkelhebel (19) ausgebildet ist, dessen einer, mit einer sperrzahnartigen Nase (21) versehener Arm (20) mit einem Arm (16) des Stößels (5) koppelbar ist, während die die Sperrvorrichtung (18) in ihrer Sperrstellung haltende Feder (25) an dem anderen Arm (23) des Winkelhebels (19) angreift.
13. Vorrichtung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrvorrichtung (18) durch ein Relais (28) ausschwenkbar ist, das in einem durch eine vom Anschlag (34) für das Waagenteil (4, 6) und eine an diesem vorgesehene Zunge (33) gebildeten kontaktsteuerbaren Steuerstromkreis (32, 37 bis 39) liegt.
14. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 7 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die die zu behandelnden Federn (12, 41) zwischen sich aufnehmenden Teile (11, 13; 42, 43) der Einspannvorrichtung in einem elektrischen Heizstromkreis (30 bis 32) liegen.
15. Vorrichtung nach Anspruch 13 und 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Heizstrom und der Steuerstrom durch einen gemeinsamen Dop-
10
pelschalter (17) unterbrechbar sind, der durch den Arm (16) am Stößel (S) betätigbar ist
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschrift Nr. 2 254 525; »Konstruktion«, 1953, S. 342;
Werkstoff-Handbuch »Stahl und Eisen«, 3. Auflage 1953, S. Q11-2.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
7»βΟ/2β1
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FR2346607A1 (fr) * 1976-04-02 1977-10-28 Aerowatt Procede pour assurer le parallelisme sous charge des extremites d'un ressort de compression
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