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DE1252743B - Relaiswahler zur Auswahl eines durch die einzelnen Ziffern einer mehrstelligen Kennzahl bestimmten Ausganges - Google Patents

Relaiswahler zur Auswahl eines durch die einzelnen Ziffern einer mehrstelligen Kennzahl bestimmten Ausganges

Info

Publication number
DE1252743B
DE1252743B DET15493A DE1252743DA DE1252743B DE 1252743 B DE1252743 B DE 1252743B DE T15493 A DET15493 A DE T15493A DE 1252743D A DE1252743D A DE 1252743DA DE 1252743 B DE1252743 B DE 1252743B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
assigned
relays
contacts
group
digit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET15493A
Other languages
English (en)
Inventor
Windolf Frankfurt/M Eduard
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Tenovis GmbH and Co KG
Original Assignee
Telefonbau und Normalzeit GmbH
Publication date
Publication of DE1252743B publication Critical patent/DE1252743B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/0008Selecting arrangements using relay selectors in the switching stages

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Relay Circuits (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND DEUTSCHES w9$k PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
Deutsche Kl.:
Nummer: ■
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
GlIc
H 03 k
T 15493 IX c/21 al
28. Juni 1958
26. Oktober 1967
Die Erfindung betrifft einen Relaiswähler zur Auswahl eines durch die einzelnen Ziffern einer mehrstelligen Kennzahl bestimmten Ausganges mit Hilfe von den einzelnen Stellen der betreffenden Kennzahl zugeordneten Auswahlrelais.
Bei bekannten Anlagen erfolgt diese selektive Markierung eines bestimmten Ausganges dadurch, daß mit Hilfe der Markierrelais eine Kontaktpyramide aufgebaut wird, deren einzelne Verästelungen je einem der möglichen Ausgänge zugeordnet sind. Es ist einleuchtend, daß hierbei Markierrelais erforderlich sind, die so viele Kontakte besitzen müssen, daß normale Relais hierfür nicht gebraucht werden können. Aber auch dann, wenn man zu diesem Zweck Vielkontaktrelais mit beispielsweise 60 oder 50 Kontakten verwendet, reichen auch diese Kontaktzahlen bei beispielsweise vierstelligen Kennzahlen noch nicht aus, um die Ansteuerung eines ganz bestimmten unter beispielsweise 10000 Ausgängen zu ermöglichen. Geringere Kontaktzahlen lassen sich aber mit den bekannten Anordnungen nur dann erreichen, wenn man vorbereitend in jeder Stufe des Auswahlschaltwerkes alle einem bestimmten vorgeordneten Stellenwert zugeordneten Markierrelais einer nachgeordneten Auswahlstufe zum Ansprechen bringt, von denen dann nur wieder eines durch die nachfolgende Kennzeichnung der nächsten Stelle wirksam gemacht wird. Damit ergibt sich aber durch die Vielzahl der eingeschalteten Markierrelais ein großer Stromverbrauch, der meist unerwünscht ist.
Nach einem bekannten Vorschlag wird jeder Stellenwert einer mehrziffrigen, kodierten Kennzahl zunächst einem dem jeweiligen Stellenwert zugeordneten Kodeumsetzer zugeführt. In den Ausgangsleitungen jedes Umsetzers können Stellenrelais ansprechen, welche den Stromkreis für die durch die folgenden Stellenrelais durchzuschaltende selektive Markierung vorbereiten. Bei dieser bekannten Anordnung werden immer so viele Stellenrelais pro Ziffernstelle benötigt, als diese Stelle dekodierte Ziffern umfaßt.
Die Erfindung schlägt im Gegensatz hierzu einen Relaiswähler zur Auswahl eines durch die einzelnen Ziffern einer mehrstelligen Kennzahl bestimmten Ausganges mit Hilfe von den einzelnen Stellen der betreffenden Kennzahl zugeordneten Auswahlrelais vor, der weder Vielkontaktrelais erfordert, noch einen großen Stromverbrauch durch die gleichzeitige Einschaltung einer Vielzahl von Relais nach sich zieht. Erfindungsgemäß ist nämlich jedem der möglichen Ziffernwerte der ersten bis vorletzten Stelle der Kennzahl je eine Gruppe von Auswahlrelais zur Relaiswähler zur Auswahl eines durch die
einzelnen Ziffern einer mehrstelligen Kennzahl
bestimmten Ausganges
Anmelder:
Telefonbau und Normalzeit G. m. b. H.,
Frankfurt/M., Mainzer Landstr. 134-146
Als Erfinder benannt:
Eduard Windolf, Frankfurt/M.
ziffernmäßigen Kennzeichnung der jeweils folgenden Stelle zugeordnet, wobei die einzelnen Auswahlrelais der gleichen Stellenwerten zugeordneten Gruppen parallel an entsprechende, die jeweiligen Ziffernwerte kennzeichnende Kontakte eines die jeweilige Kennzahl aufnehmenden Speichers angeschaltet sind und über Kontakte der der jeweils vorgeordneten Stelle zugeordneten Auswahlrelais so vorbereitet werden, daß immer nur Auswahlrelais derjenigen Gruppe ansprechen können, die den tatsächlichen Ziffernwerten der jeweils vorgeordneten Stelle zugeordnet sind. Außerdem ist der jeweils auszuwählende Ausgang lediglich durch Kontakte der durch die vorangehenden Stellenwerte ausgewählten, der niedersten Stelle der betreffenden Kennzahl zugeordneten Auswahlrelais bestimmt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 die schematische Anordnung der Speicherrelais für die einzelnen Stellen einer mehrziffrigen Kennzahl, während
Fig. 2a und 2b Kontaktanordnungen zur Kennzeichnung eines vom Relaiswähler nach Fig. 1 erreichbaren Ausganges zum Gegenstand haben.
Wie Fig. 1 zeigt, sind zur Kennzeichnung jedes Stellenwertes jeweils fünf Relais Tl bis TS, Hl bis HS, Zl bis ZS und El bis ES vorhanden. Jeder der einzelnen Stellenwerte wird durch die'gleichzeitige Erregung zweier derartiger Relais festgelegt. Im Ausführungsbeispiel ist die Zahl der lOOOer-Werte auf vier beschränkt, so daß die gleichzeitige Erregung der Relais Tl und Γ2 das erste Tausend, der Relais Π und Γ 3 das zweite Tausend, der Relais Tl und T 4 das dritte Tausend und der Relais Π und TS das vierte Tausend kennzeichnen. Würden weitere lOOOer-Werte zu kennzeichnen sein, so würden
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lOer-Gruppe und es ist aus dem gesamten Aufbau des Zahlengeberspeichers leicht ersichtlich, daß beispielsweise im lOOOOer-System tausend derartiger Kontaktgruppen vorhanden sind. Über diese 1000 5 Kontaktgruppen werden 10000 Ausgänge bereitgestellt, und jeder Ausgang wird lediglich durch betätigte Speicherrelaiskontakte der der niedersten Stelle zugeordneten Speicherrelaisgruppe gekennzeichnet. Im Ausführungsbeispiel, bei dem die Ein-
— wie dies für die 100er-, 10er- und ler-Werte dargestellt ist — die Relais Tl und Γ 3 das fünfte Tausend, die Relais Tl und Γ4 das sechste Tausend, die Relais Tl und Γ 5 das siebente Tausend, die Relais Γ 3 und Γ 4 das achte Tausend, die Relais Γ 3 und Γ 5 das neunte Tausend und schließlich die Relais Γ 4 und Γ 5 das zehnte Tausend zu kennzeichnen haben.
Zur Aufnahme von tausend unterschiedlichen
Kennzeichen sind infolgedessen fünf Relais H Ibis H 5, io speicherung der Zahl Uli vorausgesetzt ist, sind soje zehn RelaisZl bis ZS und je hundert Relais El wohl in Fig. 2a als auch in Fig. 2b die Kontakte bis £5 erforderlich, d.h. zusammen 555 Relais.Diese el und el geschlossen, so daß damit an der ersten Relais sind so geschaltet, daß beispielsweise die dem Leitung gegebenenfalls ein Kennzeichnungspotential erstenTausendzugeordnetenl00er-RelaisHlbisH5 zur Verfügung steht, das ausgewertet werden kann, nur erregt werden können, wenn zuvor die das erste 15 Während in Fig. 2a die Ausgangsleitungen der Tausend kennzeichnenden lOOer-Relais, nämlich die einzelnen Gruppen an einer gemeinsamen Eingangs-Relais Tl und Tl, erregt wurden. In entsprechender leitung liegen, ist die Anordnung nach Fig. 2b so Weise erfolgt auch die Vorbereitung der beispiels- getroffen, daß die einzelnen Leitungen neutral geweise dem ersten Hundert, gekennzeichnet durch die schaltet sind und eine gemeinsame oder getrennte Relais Hl und Hl, zugeordneten lOer-RelaisZl 20 Ausgangs- bzw. Eingangsleitung aufweisen können, bis ZS, da auch diese nur erregt werden können,
wenn zuvor sowohl die Kontakte der zugeordneten 100er- als auch lOer-Gruppen geschaltet wurden.
Im vereinfachten Ausführungsbeispiel ist angenommen, daß die Erregung der einzelnen Kennzeichnungsrelais Π bis TS, Hl bis HS, Zl bis ZS und El bis E5 durch einen nicht dargestellten Zahlengeberspeicher erfolgt, der beispielsweise zur Kennzeichnung der Zahl 1111 in den Speichern der 1000er-, 100er-, 10er- und ler-Gruppen die Kontakte at und bt, ah und bh, az und bz sowie ae und be schließt. Dadurch kommen zunächst in der 1000er-Gruppe die Relais Π und Tl zum Ansprechen. Durch Schließen der Kontakte ti und ti wird das erste Tausend gekennzeichnet, und da an diese Kontakte lediglich die Speicherrelais Hl bis H S der ersten lOOer-Gruppe dieses Tausends angeschlossen sind, sprechen über die Kontakte ah und bh nach Schließen der Kontakteil und ti die RelaisHl und Hl dieser Speicherrelaisgruppe an. Sie schließen ihre Kontakte hl und hl, so daß nunmehr auch die durch die Kontakte az und bz durch den nicht dargestellten Zahlengeberspeicher vorbereiteten Relais Zl und Z 2 der ersten lOer-Gruppe des ersten Hunderts vom ersten Tausend ansprechen können. Schließen diese Relais die Kontakte ζ 1 und zl, so ist auch den Relais El und El der ersten Leitung der ersten lOer-Gruppe des ersten Hunderts vom ersten Tausend die Möglichkeit gegeben, anzusprechen, um dadurch nun endgültig die eingespeicherte mehrstellige Kennzahl auszuwerten. Die Kontakte der ler-RelaisEl bis ES der verschiedenen Gruppen können in der aus den Fig. 2a und 2b ersichtlichen Weise geschaltet werden. Dargestellt ist

Claims (1)

  1. Patentanspruch: ·
    Relaiswähler zur Auswahl eines durch die einzelnen Ziffern einer mehrstelligen Kennzahl bestimmten Ausganges mit Hilfe von den einzelnen Stellen der betreffenden Kennzahl zugeordneten Auswahlrelais, dadurch gekennzeichnet, daß jedem der möglichen Ziffernwerte der ersten bis vorletzten Stelle der Kennzahl je eine Gruppe von Auswahlrelais (Tl bis TS, Hl bis HS, Zl bis ZS, El bis ES) zur ziffernmäßigen Kennzeichnung der jeweils folgenden Stelle zugeordnet ist, wobei die einzelnen Auswahlrelais der gleichen Stellenwerten zugeordneten Gruppen (lOOer-Gruppe, lOer-Gruppe, ler-Gruppe) parallel an entsprechende, die jeweiligen Ziffernwerte kennzeichnende Kontakte (at bis et, ah bis eh, az bis ez, ae bis ee) eines die jeweilige Kennzahl aufnehmenden Zeichens angeschaltet sind und über Kontakte (ti bis t5, hl bis hS, zl bis ζ5, el bis eS) der der jeweils vorgeordneten Stelle zugeordneten Auswahlrelais so vorbereitet werden, daß immer nur Auswahlrelais derjenigen Gruppe ansprechen können, die den tatsächlichen Ziffernwerten der jeweils vorgeordneten Stelle zugeordnet sind, und daß der jeweils auszuwählende Ausgang lediglich durch Kontakte der durch die vorangehenden Stellenwerte ausgewählten, der niedersten Stelle der betreffenden Kennzahl zugeordneten Auswahlrelais bestimmt ist.
    lediglich die Anordnung der Kontakte einer einzigen 55 S. 588 bis 625.
    In Betracht gezogene Druckschriften: The Bell System Techn. Journal, Vol. 30, 1951,
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    709 679/405 10.67 © Bundesdruckerei Berlin
DET15493A Relaiswahler zur Auswahl eines durch die einzelnen Ziffern einer mehrstelligen Kennzahl bestimmten Ausganges Pending DE1252743B (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1252743B true DE1252743B (de) 1967-10-26

Family

ID=605593

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DET15493A Pending DE1252743B (de) Relaiswahler zur Auswahl eines durch die einzelnen Ziffern einer mehrstelligen Kennzahl bestimmten Ausganges

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DE (1) DE1252743B (de)

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