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DE1252169B - Verfahren zur Oxydation eines Schwefelfarbstofis auf der Ware - Google Patents

Verfahren zur Oxydation eines Schwefelfarbstofis auf der Ware

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Publication number
DE1252169B
DE1252169B DENDAT1252169D DE1252169DB DE1252169B DE 1252169 B DE1252169 B DE 1252169B DE NDAT1252169 D DENDAT1252169 D DE NDAT1252169D DE 1252169D B DE1252169D B DE 1252169DB DE 1252169 B DE1252169 B DE 1252169B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
goods
oxidation
solution
dye
peroxide
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1252169D
Other languages
English (en)
Inventor
Wilmington Del. Hugh David Terhune Greensboro N. C. Albert Fredenburgh Chadwick (V. St. A.)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
EIDP Inc
Original Assignee
EI Du Pont de Nemours and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Publication date
Publication of DE1252169B publication Critical patent/DE1252169B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06PDYEING OR PRINTING TEXTILES; DYEING LEATHER, FURS OR SOLID MACROMOLECULAR SUBSTANCES IN ANY FORM
    • D06P1/00General processes of dyeing or printing textiles, or general processes of dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the dyes, pigments, or auxiliary substances employed
    • D06P1/30General processes of dyeing or printing textiles, or general processes of dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the dyes, pigments, or auxiliary substances employed using sulfur dyes
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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    • D06P1/222Oxidising agents

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  • Investigating Or Analyzing Non-Biological Materials By The Use Of Chemical Means (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
D 06 ρ
Deutsche Kl.: 8m- 8/03
Nummer: 1252169
Aktenzeichen: P 35653IV c/8 m
Anmeldetag: 10. Dezember 1964
Auslegetag: 19. Oktober 1967
Die Erfindung betrifft die Oxydation von Schwefelfarbstoffen.
Schwefelfarbstoffe erweisen sich bei vielen Anwendungen als im allgemeinen weniger kostspielig als Küpenfarbstoffe und werden in großem Umfang verwendet, um Baumwollwaren, wie Gewebe, in einer Vielfalt von Färbungen anzufärben, die von Hellgrün und Blau bis zu Schwarz reichen. Beim Färben wird im allgemeinen eine vorgewaschene Baumwollware mit einer Lösung des Farbstoffs in seiner reduzierten Form imprägniert, die imprägnierte Ware kurzzeitig gedämpft, um das Eindringen des Farbstoffs in die Fasern zu verstärken, durch Waschen überschüssiger Farbstoff entfernt und dann der Farbstoff durch Oxydation auf der Ware echt gemacht.
Die Oxydation von reduzierten Schwefelfarbstoffen auf der Ware wird kommerziell gewöhnlich bewirkt, indem man kurzzeitig in einer mit Essigsäure angesäuerten Natriumdichromatlösung behandelt. Solche Dichromat-Essigsäure-Lösungen liefern zwar gefärbte Waren mit guter" Licht- und Waschechtheit und Naß- und Trockenabriebbeständigkeit, sind aber trotzdem in verschiedener Beziehung mangelhaft. Die restlichen Chromsalze, die in der gefärbten Ware selbst nach gründlichem Waschen vorliegen, führen zu einem harten Griff der Ware und ergeben eine.starke Reibung unter Überhitzung und Verbrennung von Nadeln bei der Verarbeitung der gefärbten Ware auf mit hoher Geschwindigkeit arbeitenden Nähmaschinen, und die Oxydationsabfallösung ist im Hinblick auf ihre Beseitigung problematisch.
Das wäßrige Wasserstoffperoxyd konnte bisher nicht als annehmbarer Austauschstoff für die herkömmlichen Dichromat-Essigsäure-Oxydationslösungen angesehen werden, da viele der Schwefelfarbstoffe, insbesondere die schwarzen Schwefelfarbstoffe, deren Oxydation die größten Schwierigkeiten bietet, während der Oxydation von den gewöhnlich verwendeten wäßrigen Wasserstoffperoxydlösungen aus der Ware herausgelöst werden, so daß die Farbintensität der behandelten Ware alles andere als befriedigend ist.
Die vorliegende Erfindung stellt ein Verfahren zur Oxydation eines Schwefelfarbstoffs auf einer Ware zur Verfügung, das sich dadurch kennzeichnet, daß man die Oxydation mit einer wäßrigen Wasserstoffperoxydlösung mit einem pH-Wert von 5 bis" 9 durchführt, die 0,1 bis 0,5 °/o Wasserstoffperoxyd und mindestens 0,5 °/0 eines wasserlöslichen Salzes des Magnesiums, Calciums, Strontiums oder Bariums, das mit Wasserstoffperoxyd verträglich ist, enthält, wobei sich alle Teilangaben auf das Gewicht beziehen.
Die Oxydation läßt sich, da sie rasch erfolgt (man Verfahren zur Oxydation eines Schwefelfarbstoffs auf der Ware
Anmelder:
E. I. du Pont de Nemours and Company,
Wilmington, Del. (V. St. A.)
Vertreter:
Dr.-Ing. W. Abitz und Dr. D. Morf,
Patentanwälte, München 27, Pienzenauer Str. 28
Als Erfinder benannt:
Albert Fredenburgh Chadwick,
Wilmington, Del.;
Hugh David Terhune, Greensboro, N. C.
(V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 19. Dezember 1963
(331930),
vom 5. Juni 1964 (373 105) - -
benötigt nur etwa1 /2 bis 2 Minuten bei Raumtemperatur), leicht kontinuierlich durchführen, indem man die in Endlosform vorliegende farbstoffimprägnierte Ware kontinuierlich mit solcher Geschwindigkeit durch die Peroxydlösung führt, daß die benötigte Verweilzeit in der Lösung erhalten wird. Bei der Durchführung solcher kontinuierlichen Arbeiten lassen sich in wirkungsvoller Weise an sich bekannte Vorrichtungen verwenden, mit denen ein Warenstrang abwechselnd über und unter Führungswalzen geführt wird, welche abwechselnd über einer Behandlungsflotte und in diese eintauchend angeordnet sind. Das kontinuierliche Arbeiten wird bevorzugt, aber die Oxydation läßt sich, wenn gewünscht, naturgemäß auch diskontinuierlich durchführen.
Bei der vorliegenden Erfindung wird ein Übergang des Farbstoffs aus der Ware in die Lösung während der Oxydation mit dem Ergebnis verhindert, daß man voll gefärbte Waren erhält. In dieser Beziehung wird eine Konzentration des Salzes in der Peroxydlösung von mindestens etwa 0,5% bevorzugt, da wesentlich geringere Konzentrationen im allgemeinen der Praxis nicht völlig gerecht werden. Bei Konzentrationen bis zu 7°/0
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3 4
erhält man allgemein eine wirkungsvolle Behandlung. hierbei die Ware bei1 Raumtemperatur mit etwa der
Höhere Konzentrationen lassen sich verwenden, er- gleichen Gewichtsmenge der Lösung des reduzierten
geben aber keinen die zusätzlichen Kosten ausgleichen- Farbstoffes, dämpft die imprägnierte Ware etwa
den zusätzlichen Vorteil. Ein Konzentrationsbereich 1 Minute und quetscht sie dann auf einen Flotten-
von etwa 1 bis 5%, bezogen auf das Gewicht der 5 gehalt aus, der etwa dem Warengewicht entspricht.
Lösung, wird besonders bevorzugt. ' Diese feuchte, farbstoffimprägnierte Ware wird vor
Man kann bei der-Durchführung der Erfindung alle jedem Oxydationsversuch frisch hergestellt. Als
wasserlöslichen Salze der obengenannten Metalle ver- schwarze Schwefelfarbstoffe des Handels werden
wenden, soweit sie gegenüber dem Wasserstoffperoxyd solche der im Handel als »Sulfur Black, Color Index
inert oder mit diesem verträglich sind, z.B. bei-den io No. 1« bekannten Art (Reaktionsprodukte von 2,4-Di-
Anwcndungsbedingungen keine Katalyse einer Zer- nitrophenol und Natriumpolysulfid) verwendet.
Setzung des Peroxydes ergeben oder nicht unter Ver- Es hat sich gezeigt, daß Wasserstoffperoxydlösun-
brauch des Peroxydes reagieren. Beispiele für geeignete gen, die den in den folgenden Beispielen verwendeten
Salze sind die Acetate, Chloride und Nitrate des mit der Abänderung entsprechen, daß sie kein Salz
Magnesiums, Calciums, Strontiums und Bariums und 15 der obengenannten Metalle enthalten, keine wirksame
das Sulfat des Magnesiums. Von diesen werden die Oxydation der farbstoffimprägnierten Ware ergeben,
vier Nitrate und das Magnesiumsulfat bevorzugt, sondern vielmehr wesentliche Mengen des Farbstoffes
wobei das Magnesiumsulfat im Hinblick auf seine auflösen und in die Lösungen übertragen, wodurch in
Gesamtwirksamkeit und seine relativ geringen Kosten jedem Fall die behandelte Ware Farbtonvariationen
besonders bevorzugt wird. Die Chloride sind wirk- 20 (Bronzierung) aufweist oder eine schlechte Farbintensi-
sam, ergeben aber eine Chlorioneinführung, die eine tat hat. Die folgenden Beispiele zeigen die Wirksam-
Korrosion von Metallapparaturen verursachen kann. keit, mit der solche Mängel durch das Vorliegen der
Man arbeitet daher.bei Durchführung der Erfindung Metallsalze in der Peroxydlösung beim Einsatz der
in z.B. Stahlapparaturen im allgemeinen mit einem Lösungen bei entsprechenden Bedingungen beseitigt
kein Chlorid darstellenden Metallsalz. Beispiele für 25 werden.
Salze, die mit Wasserstoffperoxyd bei den Anwen- . -I1
dungsbcdingungcn nicht verträglich und daher unge- Beispiel
eignet sind, sind die Permanganate, Sulfite und Jodide Eine Probe einer farbstoff imprägnierten Ware, die
der obigen Metalle. . in der obigen Weise frisch hergestellt worden ist, wird
Zur Erzielung eines wirksamen Arbeitens soll die 30 mit einer solchen Geschwindigkeit (etwa 0,9 m/Min.
Konzentration des Wasserstoffperoxyds (H2O2) in der = 1 Yard/Min.) durch eine Peroxyd-Oxydationslö-
Oxydationslösung mindestens 0,1% betragen, wäh- sung geführt, daß man eine Verweilzeit in der Lösung
rcnd Konzentrationen über etwa 0,5% vermieden von einer Minute erhält, und dann mit Wasser gespült,
werden sollen, da bei ihnen das Peroxyd eine Neigung wobei die wäßrige Peroxydlösung 0,18% H2O2 und
zeigt, den Farbstoff in nachteiliger Weise anzugreifen. 35 0,5% CaCl2 enthält und einen pH-Wert von 3,5 (ohne
Konzentrationen von 0,15 bis 0,4%, bezogen auf das Einstellung) aufweist. Die Farbintensität der anfallen-
Gewicht der Lösung, werden bevorzugt. den gefärbten (oxydierten) Ware ist beträchtlich
Die Peroxydlösung soll einen pH-Wert von 5 bis schlechter als bei einer entsprechenden Probe der etwa 9 aufweisen. Bei einer etwa pH 5 übersteigenden farbstoffimprägnierten Ware, die mit einer herkömm-Azidität wird keine wirksame Oxydation erhalten, 40 liehen, 1 % Essigsäure enthaltenden 1 %igen Natriumwährend bei einer etwa pH 9 übersteigenden Alkalini- dichromatlösung oxydiert worden ist.
tat die benötigte Metallsalzmenge nicht in Lösung Wenn man die gleiche Peroxydlösung nach vorgehalten werden kann. Vorzugsweise beträgt der heriger Einstellung ihres pH-Wertes auf 6,1 oder 8,6 pH-Wert der Peroxydlösung 6 bis 8. Wenn eine Ein- einsetzt, sind die Farbintensität und die Echtheit der stellung des pH-Wertes nötig ist, um ihn in den wirk- 45 anfallenden, behandelten Ware im wesentlichen gleich samen Bereich zu bringen, kann man entsprechende derjenigen der mit der herkömmlichen Dichromat-Mengen all der gewöhnlich für die pH-Einstellung Essigsäure-Lösung oxydierten Ware,
verwendeten löslichen Säuren oder Alkalien zusetzen, . .
wobei die Verwendung von Stoffen, wie des Natrium- Beispiel 2
silicates, die zur Ausfällung des Metallkations des 50 Die Arbeitsweise von Beispiel 1 wird unter Verwen-Salzes neigen, vermieden werden soll. Geeignete Sau- dung einer Peroxydlösung mit einem pH-Wert von 7,5 ren sind die Salz-, Salpeter-, Schwefel- und Essigsäure, und einem Gehalt von 0,18% an H2O2 und von 2,0% wobei ihre genaue Wahl etwas von dem eingesetzten an CaCl2 im wesentlichen wiederholt. Die Farbintensi-Metallsalz beeinflußt wird, und geeignete Alkalien die tat und Echtheit der behandelten Ware gleichen im Alkalihydroxyde und Ammoniumhydroxyd. 55 wesentlichen derjenigen einer mit der herkömmlichen
Die Oxydation des Farbstoffes mit der Peroxyd- Dichromat-Essigsäure-Lösung erhaltenen Ware,
lösung wird vorzugsweise bei einer Temperatur von Wenn man den CaCl2-Gehalt auf 3,0 oder 5,0%
etwa 16 bis 60°C (etwa 60 bis 1400F) durchgeführt. erhöht, werden ähnliche Ergebnisse erhalten.
Niedrigere und höhere Temperaturen, z.B. bis zu .
770C (170° F) oder darüber, sind anwendbar, dürften 60 B e 1 s ρ 1 e 1 3
aber nicht lohnen. Die Arbeitsweise von Beispiel 1 wird mit der Ab-
Jn den folgenden Beispielen werden mehrere Meter änderung wiederholt, daß man eine Peroxydlösung (mehrere Yards) eines 10,2-cm-Streifens von vorge- mit einem pH von 8,1 verwendet, die an Stelle des waschenem, ungebleichtem 2,7-m-Baumwollköper Calciumchlorides 1% Magnesiumsulfat (MgSO4) ent-(3 Yard) nach der herkömmlichen Arbeitsweise frisch 65 hält. Die Farbintensität der behandelten Ware gleicht mit einer frisch angesetzten 10%igen Lösung eines in im wesentlichen derjenigen einer mit der herkömmreduzierter Form vorliegenden schwarzen Schwefel- liehen Dichromat-Essigsäure-Lösung oxydierten Ware, farbstoffe des Handels imprägniert. Man imprägniert und das Absorptionsvermögen der Ware ist derjenigen
der Vergleichsprobe überlegen (nach AATC 79-1954T bestimmt).
Beispiel 4
Das Beispiel 3 wird mit der Abänderung wiederholt, daß der pH-Wert der Peroxydlösung 5,3 beträgt. Die Farbintensität der behandelten Ware ist im wesentT liehen gleich derjenigen einer mit der herkömmlichen Dichromat-Essigsäure-Lösung oxydierten Ware, und ihr Absorptionsvermögen ist demjenigen der Vergleichsprobe überlegen.
Beispiel 5
Das Beispiel 4 wird mit der Abänderung wiederholt, daß die Peroxydlösung 0,35 % H2O2 enthält. Die Farbintensität der behandelten Ware gleicht im wesentlichen derjenigen einer mit der herkömmlichen Dichromat-Essigsäure-Lösung oxydierten Ware.
Beispiel 6
Die Arbeitsweise von Beispiel 1 wird mit der Abänderung wiederholt, daß man eine Peroxydlösung mit einem pH-Wert von 5,4 verwendet, die an Stelle des Calciumchlorides 2% Strontiumnitrat [Sr(NOa)2] enthält. Die behandelte Farbe besitzt ein gutes Absorptionsvermögen und eine gute Farbintensität, hat jedoch einen etwas rötlichen Farbton.
Beispiel 7
Die Arbeitsweise von Beispiel 1 wird mit der Abänderung wiederholt, daß man eine Peroxydlösung mit einem pH-Wert von 5,4 verwendet, die an Stelle des Calciumchlorides 2% BaCl2 · 2H2O enthält. Die behandelte Ware hat ein gutes Absorptionsvermögen und eine gute Farbintensität, besitzt jedoch einen etwas rötlichen Farbton.
In einer Reihe von ähnlichen Versuchen wie im Beispiel 3 werden Peroxydlösungen verwendet, die Magnesiumsulfat (MgSO4) in Konzentrationen von 0,049, 0,123 und 0,49% enthalten. Die anfallenden, behandelten Warenproben zeigen eine schlechte Farbintensität und erscheinen grau, wenn man sie mit der gemäß Beispiel 3 oxydierten Ware oder mit einer mit der herkömmlichen Dichromat-Essigsäure-Lösung oxydierten Ware vergleicht. Die Arbeitsweise von Beispiel 3 wird dann mit der Abänderung wiederholt, daß man in der Peroxydlösung an Stelle des Magnesiumsulfates 2% Natriumsulfat (Na2SO4) einsetzt. Die behandelte Ware zeigt eine sehr schlechte. Farbintensität und wirkt grau.
In allen obigen Beispielen haben die mit Peroxydlösungen behandelten Warenproben nach einfacher Spülung einen weichen Griff, während mit der herkömmlichen Dichromat-Essigsäure-Lösung behandelte Proben im Vergleich einen deutlich harten Griff ergeben. Die mit Peroxydlösungen gemäß der Erfindung behandelten, gefärbten Proben haben ferner eine gute Farbintensität und besitzen eine gute Licht- und Waschechtheit und Farbabrieb-Naß- wie -Trockenbeständigkeit und sind in diesen Beziehungen gegenüber gefärbten Waren, die mit der herkömmlichen Dichromat-Essigsäure-Oxydationslösung oxydiert worden sind, vorteilhaft. Eine Extraktion von Farbstoff aus der Ware durch die Peroxydlösungen bei deren
ao Einsatz tritt nicht oder nur in einem sehr geringen Umfang ein.
Alle in Prozent ausgedrückten Konzentrationsan-■ gaben in der Beschreibung beziehen sich, wenn nicht anders angegeben, auf das Gewicht.
25

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum Oxydieren von Schwefelfarbstoffen auf der Faser, dadurch gekennzeichnet, daß die Oxydation mit 0,1- bis 0,5gewichtsprozentiger wäßriger Wasserstoffperoxydlösung, die mindestens 0,5 Gewichtsprozent eines das Wasserstoffperoxyd nicht zersetzenden wasserlöslichen Magnesium-, Calcium-, Strontiumoder Bariumsalzes enthält, bei pH-Werten von 5 bis 9 durchgeführt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als wasserlösliches Salz Magnesiumsulfat verwendet wird.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 110 367;
Chemisches Zentralblatt, 1939, I, S. 1451 (USSR-Patentschrift Nr. 52 728).
709 678/399 10.67 © Bundesdruckerei Berlin
DENDAT1252169D 1963-12-19 Verfahren zur Oxydation eines Schwefelfarbstofis auf der Ware Pending DE1252169B (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
US33193063A 1963-12-19 1963-12-19
US373105A US3278254A (en) 1963-12-19 1964-06-05 Oxidation of sulfur dyes on cotton using hydrogen peroxide solutions

Publications (1)

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DE1252169B true DE1252169B (de) 1967-10-19

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GB1020146A (en) 1966-02-16
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