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DE1251175B - Bierfaßventil - Google Patents

Bierfaßventil

Info

Publication number
DE1251175B
DE1251175B DENDAT1251175D DE1251175DA DE1251175B DE 1251175 B DE1251175 B DE 1251175B DE NDAT1251175 D DENDAT1251175 D DE NDAT1251175D DE 1251175D A DE1251175D A DE 1251175DA DE 1251175 B DE1251175 B DE 1251175B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve
union nut
barrel
valve body
beer keg
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1251175D
Other languages
English (en)
Inventor
Downey Cahf Edward G Akers (V St A)
Original Assignee
Polytop Corporation, Slatersville, R I (V St A)
Publication date
Publication of DE1251175B publication Critical patent/DE1251175B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D1/00Apparatus or devices for dispensing beverages on draught
    • B67D1/08Details
    • B67D1/0829Keg connection means
    • B67D1/0831Keg connection means combined with valves
    • B67D1/0832Keg connection means combined with valves with two valves disposed concentrically

Landscapes

  • Devices For Dispensing Beverages (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
B67d
Deutsche Kl.: 64 c-27/02
Nummer: 1251175
Aktenzeichen: P 37779III/64 c
Anmeldetag: 1. Oktober 1965
Auslegetag: 28. September 1967
Die Erfindung betrifft ein Bierfaßventil, das mittels eines Bajonettverschlusses an dem Spundloch eines Fasses befestigbar ist, wobei die den Bajonettverschluß bildenden, miteinander zusammenwirkenden Verschlußorgane teilweise an dem Faß und teilweise an einer über den Ventilkörper des Ventils stülpbaren Überwurfmutter angeordnet sind, und zwar in Form von nach innen bzw. nach außen hervorstehenden Klauen bzw. Ansätzen.
Durch die bajonettverschlußartig zusammenwirkenden Verschlußorgane soll bei einem Bierhahn das unbeabsichtigte Lösen des Hahns von dem Faß, z. B. beim Lagern, Rollen usw., verhütet werden.
Bei einem in der deutschen Patentschrift 148 007 beschriebenen Bierhahn dieser Art wird eine zweiteilige Kupplungshülse benutzt, die aus einem Kupplungsteil mit nach innen diametral gegenüberstehenden Kupplungsansätzen und einer über dieses Kupplungsglied gestülpten Überwurfmutter besteht. Das Kupplungsglied mit den nach innen diametral gegenüberstehenden Kupplungsansätzen wirkt dabei mit einer in das Spundloch eingesetzten Büchse zusammen, die an ihrem oberen Ende mit Daumenflanschen versehen ist, in deren Zwischenräume die Kupplungsansätze eingeführt werden. Bei dem bekannten Bierhahn soll eine Rückwärtsdrehung des gesamten Bierhahns und damit auch des Kupplungsteils dadurch verhindert werden, daß nach Anziehen der Überwurfmutter die Kupplungsansätze so fest an geschweiften Teilen der Daumenflanschen der in das Faß eingesetzten Büchse sitzen, daß es unmöglich sein soll, durch eine entgegengesetzte Drehung des Hahns die Kupplung ohne vorheriges Lockern der Überwurfmutter zu lösen. Um eine Verriegelung des Kupplungsteils zu erhalten, ist somit eine zusätzliche Klemmeinrichtung, nämlich eine Überwurfmutter, notwendig. Bei dem bekannten Bierhahn besteht im übrigen auch noch die Gefahr, daß, da zwischen den geschweiften Teilen und den Kupplungsansätzen im wesentlichen nur eine Reibungshaftung vorhanden ist, ein Rückdrehen eintreten kann, und zwar insbesondere, wenn z. B. die geschweiften Teile nach einigem Gebrauch etwas abgenutzt sind, d. h., bei diesem bekannten Bierhahn besteht die Gefahr eines unbeabsichtigten Lösens des Hahns.
Bei einer in der deutschen Patentschrift 95 598 beschriebenen Zapfvorrichtung erfolgt die Befestigung derselben an einer in das Spundloch eines Fasses eingesetzten Buchse mittels einer schwenkbaren Klaue, die durch einen Schwenkhebel gesichert ist, wobei jedoch keine Maßnahmen vorgesehen sind, um Bierfaßventil
Anmelder:
Polytop Corporation,
Slatersville, R. I. (V. St. A.)
Vertreter:
Dr.-Ing. A. van der Werth und Dr. F. Lederer,
Patentanwälte, Hamburg 90, Wilstorfer Str. 32
Als Erfinder benannt:
Edward G. Akers, Downey, Calif. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. ν. Amerika vom 2. Oktober 1964 (400 999)
ein unbeabsichtigtes Verdrehen der Zapfvorrichtung zu verhindern.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die den bekannten Bierhähnen bzw. Zapfvorrichtungen anhaftenden Nachteile zu beheben und ein Bierfaßventil zu schaffen, bei dem ein unbeabsichtigtes Lösen nicht zu befürchten ist, und zwar auch nicht nach längerem Gebrauch desselben. Die Befestigung bzw. Anbringung des Bierfaßventils in einem Spundloch eines Fasses soll dabei schnell und einfach erfolgen können, so daß Beschädigungen des Bierfaßventils nicht zu befürchten sind.
Zur Lösung der der Erfindung zugrunde liegenden Aufgabe wird ein Bierfaßventil vorgeschlagen, das dadurch gekennzeichnet ist, daß an der Überwurfmutter federnde Verriegelungsklauen vorgesehen sind, die in Verschlußstellung zur Verhinderung einer Verdrehung der Überwurfmutter relativ zum Faß hinter die an dem Faß angeordneten, einen Teil des Bajonettverschlusses bildenden Ansätze greifen. Durch die Verwendung von federnden Verriegelungsklauen, die hinter die an dem Faß angeordneten Ansätze greifen, erfolgt die Verriegelung nahezu selbsttätig, und es wird mit absoluter Sicherheit ein unbeabsichtigtes Zurückdrehen bzw. Lösen vermieden.
Entsprechend einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung kann der durch die Überwurfmutter dichtend gegen das Faß bzw. das Spundloch geh also tene Ventilkörper ein Flüssigkeitsregelventil und ein Gasregelventil enthalten, wobei die beiden Ventile gegen eine Schließstellung gedrückt werden, wenn
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der Druck in dem Faß den Druck innerhalb des Ventilkörpers überschreitet. Auf diese Weise wird ein unbeabsichtigtes Austreten von in dem Faß enthaltender Flüssigkeit verhindert, d. h., es können keine Verluste an Flüssigkeit entstehen.
Vorzugsweise können die Verriegelungsklauen an den Enden von elastischen Armen angeordnet sein, die am unteren Ende der Überwurfmutter angebracht sind, wobei die elastischen Arme aus einem Stück mit der Überwurfmutter bestehen und in Umfangsrichtung derselben verlaufen.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand der Zeichnung näher beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 eine Draufsicht auf ein in ein Bierfaß eingesetztes Bierfaßventil,
Fig. 2 eine vergrößerte Schnittansicht entsprechend Linie 2-2 von F i g. 1,
F i g. 3 einen Schnitt nach Linie 3-3 von F i g. 2, F i g. 4 eine Seitenansicht des Bierfaßventils,
Fig. 5 eine Schnittansicht nach Linie 5-5 in Fig. 4, wobei einige Teile nur teilweise wiedergegeben sind,
Fig. 6 eine teilweise Schnittansicht einer abgeänderten Ausführungsform eines Gaseinlaßventils.
Zum besseren Verständnis der Erfindung kann summarisch festgestellt werden, daß es sich um ein Bierfaßventil handelt, welches auf ein Bierfaß aufgesetzt werden kann und das das Einströmen von Gas in das Faß und das Abzapfen von Flüssigkeit aus dem Faß ermöglicht. Bei einem derartigen Bierfaßventil werden ein Flüssigkeitsregelventil und ein Gasregelventil in Schließstellung gedrückt, wenn der Druck in dem Faß den Druck innerhalb des VentilkOrpers überschreitet.
Entsprechend F i g. 1 ist das Bierfaßventil 10 an einem üblichen, z. B. aus Metall bestehenden Bierfaß 12 befestigt. Entsprechend F i g. 2 hat das Bierfaß 10 einen nach außen gewölbten Oberteil 14, der mit einer im wesentlichen kreis- bzw. ringförmigen Vertiefung 16 versehen ist, in der sich das Spundloch 18 befindet. Das Spundloch 18 hat einen inneren Durchlaß 20 von im allgemeinen zylindrischer Gestalt, wobei dieser Durchlaß zur Aufnahme des Bierfaßventils 10 bestimmt ist. Das im wesentlichen zylindrische Spundloch 18 ist an seiner Außenseite mit einen Teil des Bajonettverschluß bildenden Ansätzen 22 versehen, welche zur Befestigung des Bierfaßventils 10 an dem Faß 12 dienen. Das obere Ende des Spundloches ist in geeigneter Weise mit einer Dichtfläche 24 versehen.
Der Ventilkörper 26 hat eine im wesentlichen zylindrische, dem inneren Durchlaß 20 entsprechende Form, so daß er in den Durchlaß eingesetzt werden kann, um sich in das Bierfaß hinein zu erstrecken. Der Ventilkörper 26 weist einen Flansch 28 auf, der der Dichtfläche 24 gegenüberliegt, wobei zwischen dem Flansch 28 und der Dichtfläche 24 eine Dichtungsscheibe 30 angeordnet ist, um eine ausreichende Abdichtung zu gewährleisten. Der obere Teil der Dichtungsscheibe 30 ist im wesentlichen flach bzw. flanschartig ausgebildet und mit einer zentralen Durchlaßöffnung versehen, wobei sich an den inneren Rand des flanschartigen Teils ein hülsenförmiger Teil 32 anschließt, der sich nach unten zwischen dem Durchlaß 20 und dem Ventilkörper 26 erstreckt, um die Scheibe 30 daran zu hindern, aus der abdichtenden Stellung zwischen Spundloch 18 und Ventilkörper 26 herausgedrückt zu werden. Die Dichtungsscheibe 30 besteht z. B. aus elastischem Material, um eine gute Abdichtung zu gewährleisten.
Der Ventilkörper 26 ist mit einer inneren Bohrung zur Aufnahme eines Ventilsitzgliedes 34 versehen. Entsprechend F i g. 3 hat das Ventilsitzglied 34 mehrere im wesentlichen in axialer Richtung verlaufende Nuten 36, die den Durchgang von Gas zwischen dem Ventilkörper 26 und dem Ventilsitzglied 34 möglich machen. Das Ventilsitzglied 34 ist in seinem Inneren
ίο mit einem Ventilsitz 38 versehen. Der Ventilsitz 38 besteht im wesentlichen aus einer konisch abgeschrägten Dichtungsfläche. An den Ventilsitz 38 schließt sich eine im wesentlichen zylindrische Bohrung 40 an, die als Führung für das Flüssigkeitsregelventil 42 dient. Das Flüssigkeitsregelventil 42 ist mit einem Dichtring 44 versehen, der zum Verschließen der zylindrischen Bohrung 40 gegen den Ventilsitz 38 gedrückt wird. Es ist zu beachten, daß das Ventil 42 in Aufwärtsrichtung schließt, so daß ein auf seinen Boden ausgeübter Druck die Schließkraft erhöht, da dadurch der Dichtring 44 fester gegen den Ventilsitz 38 gedrückt wird.
Der Ventilkörper 26 erstreckt sich nach unten und bildet einen Nippel 46, der sich nach oben in das Innere des_ unteren Endes des Ventilsitzgliedes 34 erstreckt. Der Nippel schließt sich an das Ventilsitzglied 34 an und bildet eine Fortsetzung der Durchlaßbohrung des Ventilsitzgliedes, wobei der Nippel außerdem als Sitz für eine Feder 48 dient, welche sich gegen die Unterseite des Ventils 42 abstützt, um das Ventil 42 in seine Schließstellung zu drücken. Der Ventilkörper 26 ist mit Kanälen 50 versehen, die sich an die Nuten 36 anschließen. Der Ventilkörper 26 erstreckt sich weiter nach unten, um in einen Schlauchnippel 42 auszulaufen, an welchem ein biegsames Rohr 54 befestigt ist. Das Rohr 54 dient als Tauchrohr und erstreckt sich bis zum Boden des Fasses 12. Der Ventilkörper 26, das Ventilsitzglied 34, das Ventil 42 und das biegsame Rohr 54 bestehen in geeigneter Weise aus polymeren Stoffen, die das Bier in dem Faß 12 nicht verunreinigen, reibungsfest sind und bei der Benutzung des Bierfasses 12 gegebenenfalls auftretenden Temperaturen widerstehen.
Das Gasregelventil 26 besteht im wesentlichen aus einer zylindrischen Hülse aus kautschukartigem Material und ist um den Ventilkörper 26 derart herumgelegt, daß sie diesen abdichtend oberhalb der Enden der Kanäle 50 umgibt. Das Gasregelventil 56 weist einen unteren Ansatz 58 auf, der den Ventilkörper 26 an seinem unteren Ende oberhalb des Schlauchnippels 42 umgibt, wobei er vorzugsweise daran befestigt ist, um Leckage zu verhindern. Die Außenseite des Gasregelventils 56 ist mit Rippen 60 versehen, wobei jede Rippe 60 einen sich in axialer Richtung erstreckenden Schlitz 62 aufweist, der die Rippe von innen nach außen durchsetzt. Jeder Schlitz 62 dient als ein gesondertes Luftventil, welches es ermöglicht, daß durch die Nuten 36 und die Kanäle 50 zum Innenraum 64 des Gasregelventils 56 geliefertes Druckmedium von innen nach außen durch die Schlitze in das Faß eindringen kann. Die Schlitze 62 werden jedoch bei von außen auf die Rippen einwirkenden Druck verschlossen, wodurch das Auftreten von Gas oder Flüssigkeit aus dem Inneren des Fasses 12 durch diese Schlitze verhindert wird.
Der Ventilkörper 26 und die mit ihm in Verbindung stehenden bzw. daran befestigten Teile werden
5 6
an einem Faß 12 mittels der Überwurfmutter 66 be- tungsrings 44 gegen den Ventilsitz 46 wird das Ausfestigt. Die Überwurfmutter 66 ist an ihrem oberen lecken von Bier oder das Ausströmen von Gas aus äußeren Ende mit einer mutterartigen Außenfläche dem Faß 12 durch den zentralen Durchgangskanal 68, z. B. nach Art einer Sechskantmutter, versehen, verhindert, während die selbstschließenden Schlitze um das Anziehen der Überwurfmutter 66 gegenüber 5 62 im Gasregelventil 56 ein Entweichen des Inhalts den nockenartigen Ansätzen 22 des Fasses 12 zu aus dem Faß durch die Kanäle 50 und die Nuten 36 unterstützen bzw. zu erleichtern. An der Innenfläche verhindern. Der bei Benutzung z. B. in einer Gastder Überwurfmutter 66 sind nach innen ragende An- wirtschaft verbleibende Teil der Zapfvorrichtung 52 sätze bzw. Klauen 70 angeordnet, die mit den An- weist ebenfalls eine Überwurfmutter 80 auf. Zur Besätzen 22 in Eingriff gebracht werden und derart da- io festigung der Überwurfmutter 80 ist diese mit nach mit zusammenwirken, daß, wenn die Überwurfmutter innen ragenden Klauen 84 versehen, die mit an der 66 gedreht wird, sie auf dem Faß 12 angezogen wird. Außenseite der Überwurfmutter 66 angeordneten Die Überwurfmutter 66 ist an ihrem oberen Ende Klauen 82 zusammenwirken. Die Überwurfmutter ist mit einem nach innen ragenden Flansch 72 versehen, mit einem geeigneten Dichtungsring 86 versehen, so der gegen die Oberseite des Flansches 28 des Ventil- 15 daß eine Abdichtung zwischen dem Flansch 28 und körpers 26 anliegt, so daß der Ventilkörper bei An- der unteren Seite der Überwurfmutter 80 bewirkt ziehen der Überwurfmutter 66 nach unten gedrückt wird.
wird und die auf der Dichtfläche 24 aufliegende Die Überwurfmutter 80 ist mit einem koaxialen Dichtungsscheibe 30 zusammenpreßt. Auf diese Durchlaßkanal 88 versehen und weist eine Gasein-Weise wird der Ventilkörper 26 an seiner Außenseite 20 laßöffnung 90 auf, die im wesentlichen durch einen gegen das Innere des Fasses 12 abgedichtet. Um ein Nippel 92 für den Anschluß einer Gasleitung gebil-Lösen der Überwurfmutter 66 zu verhindern, ist sie det ist. Durch die Gaseinlaßöffnung 90, den Durchmit elastischen Armen 64 versehen, die an ihren laßkanal 88 und die sich daran anschließenden Nu-Enden federnde Verriegelungsklauen 76 aufweisen. ten 36 kann somit Druckgas in das Innere des Fasses Die Verriegelungsklauen 76 sind so angeordnet, daß 25 eingeleitet werden.
sie hinter den nockenartigen Ansätzen 22 einschnap- Eine Sonde 94 ist im Durchlaß 88 befestigt. Die
pen bzw. einrasten. Um dieses Einschnappen bzw. Sonde 94 ist durch eine Ringdichtung 96 abgedichtet
Einrasten zu ermöglichen, besteht die Überwurfmut- . und mittels einer Kappe 98 befestigt, welche einen
ter 66 aus polymerem, elastischem Material. Um die Bierauslaßnippel 100 besitzt. Die Sonde 94 ist mit
federnden Verriegelungsklauen 76 in ihrer Einrast- 30 einem inneren Durchlaß 102 versehen, welcher an
stellung hinter den Ansätzen 22 zu sichern, ist ein seinem oberen Ende breiter ist und einen Ventilsitz
Sicherungsring 78 vorgesehen, der aus Metall oder 104 bildet. Die Ventilkugel 106 kann abdichtend
polymerem Material bestehen kann und eine solche gegen den Sitz 104 anliegen, um das Ausströmen von
Größe hat, daß er in die Vertiefung 16 paßt und mit Flüssigkeit aus dem Inneren des Bierauslaßnippels
*der Außenseite der Überwurfmutter 66 in Eingriff 35 100 in Abwärtsrichtung in den inneren Durchlaß 102
kommen kann, wenn die Verriegelungsklauen in ihre zu verhindern. Das untere Ende der Sonde 94 er-
Stellung hinter den Ansätzen 22 eingeschnappt sind. streckt sich nach unten und ist so gelagert, daß es
Der Sicherungsring 78 hat eine abgeschrägte untere mit dem oberen Ende des Flüssigkeitsregelventils 42
Kante 79, um seine Montage zu erleichtern, und ist in Eingriff gebracht werden kann, um es von seiner
an seiner Innenfläche mit Vorsprüngen bzw. lang- 40 Sitzfläche 38 wegzudrücken, wenn die Uberwurfmut-
gestreckten Warzen 81 versehen, um den Reibungs- ter 80 auf die Überwurfmutter 66 gebracht wird,
eingriff mit der Außenfläche der elastischen Arme 74 Das Äußere der Sonde 94 ist mit axial ausgerich-
zu erhöhen. Die Anwesenheit des Sicherungsrings 78 teten Flossen versehen, welche Nuten 108 begrenzen,
verhindert ein unbeabsichtigtes Ausspreizen der Ver- welche die Verbindung von dem Gaseinlaß 90 um
riegelungsklauen 76, so daß die Überwurfmutter sich 45 das Äußere der Sonde 94 mit den Nuten 36 ermög-
nicht unbeabsichtigt drehen und lockern kann. liehen, so daß eine Gasströmung vom Nippel 92 zum
In F i g. 6 ist eine andere Ausführungsform eines Innern des Fasses 12 durch die Schlitze 62 möglich Gasregelventils dargestellt. Dieses Ventil 120 besteht ist. Das untere Ende der Sonde 94 ist mit Labyrinthaus elastischem Material und umgibt mit seinem flanschen 110 und einer Ringdichtung 112 versehen, oberen Ende das untere Ende des Ventilkörpers 26, 50 welche zwischen der Außenseite des unteren Endes während der untere Dichtungsrand 124 den Nippel der Sonde 94 und dem Innern des Ventilsitzgliedes 52 umgibt. Wenn ein Überdruck auf die Außenseite 34 die Abdichtung übernehmen. Im Hinblick darauf, des Ventils 120 einwirkt, wird der Dichtungsrand 124 daß sowohl die Flansche 110 als auch die Ringgegen den Nippel 52 gedrückt, so daß weder Gas dichtung 112 ein angemessenes Abdichten bewirken, noch Flüssigkeit nach oben in den Raum 64 ent- 55 kann auf eins der beiden Dichtungsmittel gewünschweichen kann, während eine Strömung in entgegen- tenf alls verzichtet werden.
gesetzter Richtung bei umgekehrten Druckverhältnis- Die Überwurfmutter 80 ist mit einem Handgriff sen möglich ist. Das Ventil 120 ist mit Rippen 122 114 versehen, um das Verriegeln der Überwurfmutversehen, wobei sich an den Dichtungsrand 124 nach ter 80 auf der Überwurfmutter 66 zu erleichtern. Der unten vorstehende Füße 126 anschließen, die auf 60 Handgriff 114 hat einen inneren Durchlaß 116, weleinem Abstandshalter 128 ruhen. Der Abstandshalter eher in einem aus einem Stück mit ihm bestehenden 128 unterstützt die Halterung des Ventils 122 und Stöpsel 118 endet, welcher mit dem übrigen Teil der verhindert eine Geräuscherzeugung im Ventil 120, Überwurfmutter 80 über einen verringerten Querwenn Luft entleert wird. schnitt verbunden ist. Dieser Querschnitt ist so be-
Das Bierfaßventil entsprechend der Erfindung ist 65 rechnet, daß, sofern der Gasdruck in dem Durchlaß
in halbpermanenter Weise am Faß 12 angeordnet und 90 übermäßig groß werden sollte, der Stöpsel 118
wird von der Brauerei mit dem mit Bier gefüllten herausgedrückt wird, bevor Bruchgefahr für das Faß
Faß 12 verschickt. Durch das Anliegen des Dich- 12 besteht.
Zur Verwendung wird das volle Faß zur Gastwirtschaft mit der aufzubringenden Überwurfmutter 80 und allen dadurch in Lage festgehaltenen Teilen geliefert. Die Überwurfmutter 80 wird über ihren Bierauslaßnippel 100 mittels einer biegsamen Leitung an ein Bierverteilungsventil angeschlossen. Die Überwurfmutter 80 wird dann auf die Überwurfmutter 66 aufgebracht und eine Druckgasquelle wird an den Nippel 92 angeschlossen. Druckluft mit verhältnismäßig niedrigem Überdruck oder Kohlendioxyd wird üblicherweise für diesen Zweck verwendet, wobei nur einige Kilogramm Druck pro Quadratzentimeter nötig sind, um das Bier aus dem Faß 12 mit angemessener Geschwindigkeit herauszudrücken. Aus dieser Konstruktion ist ersichtlich, daß die Über- »5 wurfmutter 80 leicht aufbringbar und von der Überwurfmutter 66 entfernbar ist und daß nur, nachdem die Ringdichtung 112 in das Innere vom Ventilsitzteil 34 eingesetzt ist, das Ventil 42 offengehalten wird. Kein Bier entweicht, wenn die äußere Über- ao wurfmutter 80 eingesetzt wird.
Es ist zu beachten, daß das erfindungsgemäße Ventil auch für die Abgabe von anderen Flüssigkeiten als Bier geeignet ist und auch auf andere Gefäße als Bierfässer aufbringbar ist. «5

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Bierfaßventil, das mittels eines Bajonettver- · Schlusses an dem Spundloch eines Fasses befestigbar ist, wobei die den Bajonettverschluß bildenden, miteinander zusammenwirkenden Verschlußorgane teilweise an dem Faß und teilweise an einer über den Ventilkörper des Ventils stülpbaren Überwurfmutter angeordnet sind, und zwar in Form von nach innen bzw. nach außen hervorstehenden Klauen bzw. Ansätzen, dadurch gekennzeichnet, daß an der Überwurfmutter (66) federnde Verriegelungsklauen--(76) vorgesehen sind, die in Verschlußstellung zur Verhinderung einer Verdrehung der Überwurfmutter relativ zum Faß (12) hinter die an dem Faß (12) angeordneten, einen Teil des Bajonettverschlusses bildenden Ansätze (22) greifen.
2. Bierfaßventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der durch die Überwurfmutter (66) dichtend gegen das Faß (12) bzw. das Spundloch gehaltene Ventilkörper (26) ein Flüssigkeitsregelventil (42) und ein Gasregelventil (56) enthält und daß die beiden Ventile (26 und 56) gegen eine Schließstellung gedrückt werden, wenn der Druck in dem Faß den Druck innerhalb des Ventilkörpers (26) überschreitet.
3. Bierfaßventil nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungsklauen (76) an den Enden von elastischen Armen (74) angeordnet sind, die am unteren Ende der Überwurfmutter (66) angebracht sind, aus einem Stück mit der Überwurfmutter (66) bestehen und in Umfangsrichtung der Überwurfmutter (66) verlaufen.
4. Bierfaßventil nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß um die Überwurfmutter (66) im Bereich der Arme (74) ein Sicherungsriag (78) angeordnet ist, um die Verriegelungsklauen (76) hinter den Ansätzen (22) festzuhalten.
5. Bierfaßventil nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Gasregelventil (56) eine über den Ventilkörper (26) gezogene elastische Hülse umfaßt, weiche eine innere Fläche und eine äußere, axial nach außen gerichtete, Rippen (60) enthaltende Fläche aufweist und eingerichtet ist um Durchlaß von Gas aus dem Ventilkörper (26) zum Inneren des Fasses zu erlauben und Durchlaß von Material aus dem Inneren des Fasses nach dem Inneren des Ventilkörpers (26) zu verhindern.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 95 558, 148 007.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
709 649/31 9.67 © Bundesdruckerei Berlin
DENDAT1251175D Bierfaßventil Pending DE1251175B (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1251175B true DE1251175B (de) 1967-09-28

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ID=604613

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DENDAT1251175D Pending DE1251175B (de) Bierfaßventil

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DE (1) DE1251175B (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3002023A1 (de) * 1979-01-31 1980-08-07 Vsh Fabrieken Nv Schnellkupplung, insbesondere fuer gase unter hohem druck
EP0102701A3 (en) * 1982-07-07 1985-07-10 Grundy (Teddington) Limited Closure-fitting unit for beverage containers
US5971117A (en) * 1996-05-06 1999-10-26 Fichtel & Sachs Ag Piston-cylinder aggregate with displacement-dependent dampening force field
EP2164797B1 (de) * 2007-05-31 2019-07-03 Heineken Supply Chain B.V. Zapfvorrichtung und verbinder mit kühlung

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