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DE1250882B - Schaltungsanordnung fur Fernmelde insbesondere Fernsprechnebenstellenanlagen, bei denen Schaltauftrage am Ver mittlungsplatz durch die Tastatur eines Maikierzahlengebers erteilbar smd - Google Patents

Schaltungsanordnung fur Fernmelde insbesondere Fernsprechnebenstellenanlagen, bei denen Schaltauftrage am Ver mittlungsplatz durch die Tastatur eines Maikierzahlengebers erteilbar smd

Info

Publication number
DE1250882B
DE1250882B DET29927A DE1250882DA DE1250882B DE 1250882 B DE1250882 B DE 1250882B DE T29927 A DET29927 A DE T29927A DE 1250882D A DE1250882D A DE 1250882DA DE 1250882 B DE1250882 B DE 1250882B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switching
keyboard
exchange
circuit arrangement
issued
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET29927A
Other languages
English (en)
Inventor
Jürgen Holz Dipl -Ing Egon Ossendorf Backnang Friedrich Ackermann
Original Assignee
Telefunken Patentverwertungsgesellschaft mbH, Ulm/Donau
Publication date
Publication of DE1250882B publication Critical patent/DE1250882B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/58Arrangements providing connection between main exchange and sub-exchange or satellite
    • H04Q3/62Arrangements providing connection between main exchange and sub-exchange or satellite for connecting to private branch exchanges
    • H04Q3/625Arrangements in the private branch exchange

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Astronomy & Astrophysics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Sub-Exchange Stations And Push- Button Telephones (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
H04m
H04q
Deutsche KL: 21 a3 - 54/01
Nummer: 1250 882
Aktenzeichen: T 29927 VIII a/21 a3
Anmeldetag: 3. Dezember 1965
Auslegetag: 28. September 1967
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechnebenstellenanlagen, bei denen Markierer den Verbindungsaufbau über Haus- und Amtskoppelfelder steuern und bei denen Schaltaufträge am Vermittlungsplatz durch die Tastatur eines Markierzahlengebers erteilbar sind.
Allgemein ordnet man dem Vermittlungsplatz einer Fernsprechnebenstellenanlage eine Tastatur zu, \ durch deren Betätigung ein Zahlengeber gesteuert wird, der entsprechend den nacheinander gedrückten Tasten die für die Einstellung der Wähleinrichtungen i dienenden Impulsfolgen bildet.
In Nebenstellenanlagen, in denen der Verbindungsaufbau durch Markierer gesteuert wird, verarbeiten die Markierer die in einem Zwischenspeicher des Zahlengebers aufgenommenen Wählkennzeichen und stellen dementsprechend die Wähleinrichtungen ein.
Es wurde durch die deutsche Patentschrift 925 654 bekannt, die am Zahlengeber getasteten Ziffern entweder in den Zahlengeberspeicher einzuspeichern oder dem Markierer unmittelbar oder mittelbar einen Markierauftrag ohne Inanspruchnahme des Zahlengeberspeichers zu vermitteln.
Bei den bekannten Einrichtungen bedarf auch ein Verbindungsaufbau, der durch den Vermittlungsplatz eingeleitet wird, der Mithilfe des Markierers. Für die Ansteuerung des Markierers durch den Zahlengeber bzw. den Zahlengeberspeicher müssen besondere Schaltmittel vorgesehen werden.
Durch die deutsche Patentschrift 1163 397 wurde ein Markierzahlengeber bekannt, bei dem bei der Wähltastenbetätigung eine Kombination mehrerer Anker eines Mehrfachrelais entsprechend einem Kode in ihre Arbeitslage übergeführt werden, wobei Arbeitskontakte dieser Anker sowohl die für die Durchschaltung des ausgewählten Teilnehmers vorgesehenen Koppelpunkte eines Koppelfeldes markieren als auch die Betätigungsspulen aller Anker des Mehrfachrelais kurzschließen, so daß weitere Tastenbetätigungen wirkungslos bleiben, bis nach der erfolgten Durchschaltung der markierten Koppelpunkte die Anker in ihre Ruhelage zurückgeführt und damit der Markierzahlengeber für den nächsten Vermittlungsvorgang freigeschaltet ist. Derartige Markierzahlengeber können keine Wahlimpulsserien unmittelbar für die Steuerung von Wähleinrichtungen abgeben.
Diese bekannte Anordnung eines Markierzahlengebers ermöglicht eine mittelbare Ansteuerung eines Koppelfeldes mit Hilfe einer Zahlengebertastatur.
Schaltungsanordnung für Fernmelde-,
insbesondere Fernsprechnebenstellenanlagen, bei denen Schaltaufträge am Vermittlungsplatz durch die Tastatur eines Markierzahlengebers erteilbar sind
Anmelder:
Telefunken
Patentverwertungsgesellschaft m. b. H.,
Ulm/Donau, Elisabethenstr. 3
Als Erfinder benannt:
Friedrich Ackermann,
Jürgen Holz,
Dipl.-Ing. Egon Ossendorf, Backnang
Ein derartiger Markierzahlengeber könnte die Tätigkeit des Markierers auf die Durchführung der seitens der angeschlossenen Teilnehmer geäußerten und der auf den Amtsleitungen ankommenden Verbindungswünsehe beschränken, während die seitens des Vermittlungsplatzes erteilten Schaltaufträge durch den Markierzahlengeber unmittelbar ohne Mithilfe des Markierers abgewickelt werden könnten, wenn eine Möglichkeit für die gegenseitige Abgrenzung der Wirkungsbereiche und für das richtige zeitliche Zusammenspiel der beiden Einrichtungen vorhanden wäre.
Die Erfindung zeigt einen Weg zur Trennung der beidseitigen Funktionen, so daß beide Einrichtungen ohne gegenseitige Störungen nebeneinander arbeiten können. Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß durch die Betätigung einer Taste steuerbare Schaltmittel vorgesehen sind, die die den Markierer mit dem Amtskoppelfeld verbindenden Steueradern auftrennen und die Betätigungsspulen des Amtskoppelfeldes an die Ausgänge der Tastatur des Markierzählengebers des Vermittlungsplatzes anschalten.
Die Erfindung wird an dem Schaltbild erklärt. In dem Schaltbild sind nur die für das Verständnis der Erfindung notwendigen Steuereinrichtungen schematisch dargestellt, während die anderen an sich für den Betrieb der Nebenstellenanlage notwendigen Einrichtungen — insbesondere die Darstellung der Sprechwege — fortgelassen sind.
709 649/53
Zur Vermittlung eines abgehenden Amtsgespräches durch den Vermittlungsplatz Pl hat die Vermittlungsperson durch Betätigung der einer Amtsübertragung zugeordneten Abfragetaste, die nicht besonders dargestellt ist, die Amtsübertragung A Ue belegt und das dort vorgesehene, nicht dargestellte Relais AS erregt. Sie tastet dann die gewünschte Wählinformation mittels ihrer durch die Taste T symbolisch dargestellten Tastatur des Markierzahlengebers in den Zahlengeberspeicher Sp ein, der die Abgabe der eingetasteten Information als Wahlimpulsserien in nicht näher dargestellter Weise über die Amtsübertragung A Ue zu der angeschlossenen Amtsvermittlungsstelle bewirkt, wo der Verbindungsaufbau zu der gewünschten Gegenstelle durchgeführt wird. Die Vermittlungsperson teilt dann das Gespräch der rufenden Nebenstelle durch Betätigen der Verbindungstaste V zu. Hierbei spricht das Relais MV in dem Stromkreis an:
(-), vull, V, MV (1-2), as 2, +. Relais MV hält sich über:
(-Vw 12, mvl, WV (5-6), asZ, +.
Der Kontakt mv 3 schaltet beim Vermittlungsplatz Pl die Lampe VL ein, die so lange leuchtet, wie das Relais AS und folglich auch das Relais MV erregt bleiben. Das Relais MV schaltet mittels seines als nur ein einziger Umschaltekontakt mv 1 dargestellten Markierumschalters die vom Markierer M über die Kontakte vr, ρ und den Widerstand w 15 verlaufen- : den Steueradern von den Eingängen der Betätigungsspulen des Amtskoppelfeldes AK ab und schaltet diese an die Ausgänge der Tastatur, die hier nur durch eine Taste Γ dargestellt ist. Gleichzeitig wird durch den Kontakt mv 4 der dazugehörige Zahlengeberspeicher Sp ausgeschaltet, so daß beim Betätigen der Tastatur T nicht eine Einspeicherung der eingetasteten Information und ihre Umwandlung in Wählimpulsserien erfolgt, sondern nur die Markierung des Amtskopplers AK. Es erfolgt die Durchschaltung · der der eingetasteten Information entsprechenden Nebenstelle. Nach der Durchschaltung fällt in der Amtsübertragung\A Ue das Relais As ab und folglich auch das Relais MV, so daß die Eingänge des Amtskoppelfeldes AK wieder an ,den Markierer angeschaltet, der Zahlengeberspeicher wieder ein- und die Verbindungslampe VL wieder ausgeschaltet werden. :
Für die Entgegennahme eines auf einer Amtsleitung ankommenden Anrufs betätigt die Vermittlungsperson ebenfalls die der betreffenden Amtsübertragung zugeordnete Abfragetaste und stellt den Vermittlungswunsch des Amtsteilnehmers fest. Durch die anschließende Betätigung der Verbindungstaste V wird in der vorher beschriebenen Weise das Relais MV erregt, so daß die Vermittlungsperson die Rufnummer der gewünschten Nebenstelle in die Tastatur T eintasten und die Verbindung zur gerufenen Nebenstelle herstellen kann.
■ ■

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Schaltungsanordnung für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechnebenstellen anlagen, bei denen Markierer den Verbindungsaufbau über Haus- und Amtskoppelfelder steuern und bei denen Schaltaufträge am Vermittlungsplatz durch die Tastatur eines Markierzahlengebers erteilbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Betätigung einer Taste (F) steuerbare Schaltmittel (MV) vorgesehen sind, die die den Markierer (M) mit dem Amtskoppelfeld (AK) verbindenden Steueradern auftrennen und die Betätigungsspulen des Amtskoppelfeldes (AK) an die Ausgänge der Tastatur (Γ) des Markierzahlengebers des Vermittlungsplatzes anschalten.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die Taste steuerbaren Schaltmittel (mv4) die wahlweise Anschaltung der Tastatur (T) des Markierzahlengebers an den Zahlengeberspeicher (Sp) oder an das Amtskoppelfeld (AK) bewirken.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
709 649/53 9. 67 © Bundesdruckerei Berlin
DET29927A Schaltungsanordnung fur Fernmelde insbesondere Fernsprechnebenstellenanlagen, bei denen Schaltauftrage am Ver mittlungsplatz durch die Tastatur eines Maikierzahlengebers erteilbar smd Pending DE1250882B (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1250882B true DE1250882B (de) 1967-09-28

Family

ID=604420

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DET29927A Pending DE1250882B (de) Schaltungsanordnung fur Fernmelde insbesondere Fernsprechnebenstellenanlagen, bei denen Schaltauftrage am Ver mittlungsplatz durch die Tastatur eines Maikierzahlengebers erteilbar smd

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