DE1250612B - - Google Patents
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- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47B—TABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
A47b
Deutsche KL: 34 i-4/01
Nummer: 1250 612
Aktenzeichen: P 39046 X/34 i
Anmeldetag: 23. März 1966
Auslegetag: 21. September 1967
Schreibtische aus Stahl, worunter im Rahmen der Erfindung sowohl sogenannte Vollschreibtische als
auch Maschinenschreibtische verstanden werden, bestehen in ihrem grundsätzlichen Aufbau im allgemeinen
aus dem eigentlichen Schreibtischkörper mit zumindest einem Schreibtischuntersatz, daran angeschlossenen
Tischbeinen oder Tischfüßen und der Tischplatte. Bei den bekannten Konstruktionen sind
die Schreibtischuntersätze zumeist selbständige Bauelemente in Form von Kästen, die an die Hilfskonstruktionen
wie Zarge mit Tischbeinen, Rahmen od. dgl. angeschlossen und mit der Tischplatte vereinigt
sind. Wenn auch Schreibtische dieser Art teilweise in bewährter Ausführungsform auf dem Markt
sind, so sind sie dennoch zumindest in fertigungstechnischer Hinsicht und montagetechnischer Hinsicht
aufwendig. Zusammenfassend ist zu den bekannten Konstruktionen zu bemerken, daß sie aus einer Vielzahl
von Einzelteilen und Befestigungselementen, wie Schrauben, Stiften, Schweißverbindungen u. dgl., zusammengesetzt
sind, wobei die Einzelteile häufig eine Vielzahl von Arbeitsgängen benötigen und daher
fertigungstechnisch aufwendig sind. Auch treten Beanspruchungen auf, die für alle oder einige Bauelemente
bzw. Einzelteile erhebliche Materialstärken erforderlich machen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, anzugeben, wie ein Schreibtisch aus Stahl aufzubauen
ist, damit er auf einfache Weise aus dünnem Blech und wenigen Grundelementen, die einfach gefertigt
werden können, dennoch stabil und zur Aufnahme aller Beanspruchungen geeignet erstellt werden kann.
Die Erfindung betrifft einen Schreibtisch aus Stahl aus Schreibtischkörper und zumindest einem Schreibtischuntersatz,
daran angeschlossenen Tischbeinen und Tischplatte. Die Erfindung besteht darin, daß
der Schreibtischkörper einen Schreibtischkörpermantel mit im wesentlichen U-förmigem Grundriß
aus Wand und zwei Seitenwänden aufweist und der Schreibtischkörpermantel durch ein oder zwei eingesetzte,
zugleich Boden und innere Seitenwand des oder der Schreibtischuntersätze bildende Winkelbleche sowie die auch mit den Winkelblechen verbundene
Tischplatte zu einer ein Kastentragwerk mit offener Vorderseite darstellenden statischen Einheit
ausgesteift ist. Zur weiteren Aussteifung in insbesondere vertikaler Richtung und zugleich zur Aufstellung
bei statisch günstiger Einleitung der dabei und unter Belastung des Schreibtisches im ganzen auftretenden
und in das Kastentragwerk einzuleitenden Kräfte schlägt die Erfindung vor, die Anordnung so zu
treffen, daß vier Tischbeine an den rückwärtigen Schreibtisch aus Stahl
Anmelder:
Pohlschröder & Co. K. G.,
Dortmund, Hannoversche Str. 22
Dortmund, Hannoversche Str. 22
Als Erfinder benannt:
Rudolf Buchholz, Dortmund
Rudolf Buchholz, Dortmund
Ecken sowie an den vorderen Begrenzungen des Schreibtischkörpermantels angesetzt sind. Im Ergebnis
entsteht eine selbsttragende Konstruktion für den Schreibtischkörper, wobei in diese selbsttragende
Konstruktion über die Tischbeine die aufzunehmenden Kräfte statisch vorteilhaft eingeleitet werden.
Eine derartige selbsttragende Konstruktion hängt statisch gleichsam an der Decke oder, da es
2S sich um einen Schreibtisch handelt, an der Tischplatte.
Diese muß entsprechend steif und stabil, ausgebildet werden. Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung, die es ermöglicht, mit außerordentlich dünnwandigem Blech zu arbeiten, ist in
diesem Zusammenhang dadurch gekennzeichnet, daß die Tischplatte aus einer mit Versteifungsausbildungen,
insbesondere längslaufenden rinnenförmigen Profilierungen versehenen, in den Schreibtischkörpermantel eingesetzten Decke und einer aufgesetzten,
den Schreibtischkörpermantel mit einem bundartigen Rand oder ganz oder teilweise umfassenden Haube
zusammengesetzt ist, die nach Anstrich, Überzug mit Kunststoff od. dgl. die eigentliche Schreibfläche bildet.
Im übrigen kann es zweckmäßig sein, die Seitenwände des Schreibtischkörpermantels vorn oben
durch eine Verkleidungsleiste zusätzlich aussteifend zu verbinden und auch diese von der schon erwähnten
Haube der Tischplatte ganz oder in der Höhe teilweise abzudecken.
Der statische Verbund der Einzelelemente, insbesondere also Schreibtischkörpermantel und Winkelbleche,
kann auf verschiedene Weise erfolgen, beispielsweise durch Schweißen, Schrauben oder unter
Umständen auch durch Kleben. Immer ist es zweckmäßig, die Anordnung so zu treffen, daß der Schreibtischkörpermantel
mit einem umlaufenden Umbug nach innen versehene Ränder aufweist und mit diesen
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die Decke sowie die Winkelbleche in statischen Verbund gebracht sind, z. B. durch Punktschweißen angeschlossen
sind. Auch die Winkelbleche tragen zweckmäßigerweise, zumindest an ihren vorderen
Kanten, einen Umbug nach innen.
Der Anschluß der Tischbeine an den Schreibtischkörper bzw. an das Kastentragwerk erfolgt, wie bereits
erwähnt, zweckmäßigerweise so, daß vier Tischbeine, zwei an den rückwärtigen Ecken, zwei an den
vorderen Begrenzungen des Schreibtischkörpermantels, angeordnet sind. Eine bevorzugte Ausführungsform
der Erfindung ist in diesem Zusammenhang dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der
rechteckig ausgeführten Ecken des Schreibtischkörpcrmantcls bzw. am vorderen Umbug als Tischbeine
Vierkantrohre angeordnet und diese vertikal versteifend an den Schreibtischkörpermantel angeschlossen
sind. Das ist besonders einfach dann möglich, wenn der Schrcibtischkörpermantcl im Bereich
der rückwärtigen Ecken zu winkelförmigen, nach außen offenen Aufnahmen für die Tischbeine aus
Vierkantrohren dreifach abgekantet ist und die Tischbeine
in diese Aufnahmen eingesetzt sind. Die Tiefe der Aufnahmen entspricht dabei zweckmäßigerweise
dem äußeren Querschnitt der Vierkantrohre, die vorderen Tischbeine wird man bei dieser Ausführungsform des erfindungsgemäßen Schreibtisches im allgemeinen
ebenfalls als Vierkantrohre ausführen und vor den vorderen Umbug des Schreibtischkörpermantels
setzen.
Auch die Verbindung der Tischbeine mit dem Schreibtischkörper bzw. mit dem Schreibtischkörpermantel
kann auf verschiedene Weise erfolgen. Insbesondere ist es möglich, auch hier Schweißverbindungen
oder Klebverbindungen zu verwirklichen. Einfacher, auch aus transporttechnischen Gründen
wegen der Möglichkeit nachträglichen Anbaus, ist eine Ausführungsform der Erfindung, die dadurch
gekennzeichnet ist, daß an dem Schreibtischkörpermantel zur Befestigung der Tischbeine übereinander
je Tischbein zumindest zwei Kopfschrauben angebracht sind und die Tischbeine aus Vierkantrohr
entsprechende, schlüssellochförmige Ausstanzungen oder Bohrungen aufweisen sowie auf die Kopfschrauben
lediglich bajonettverschlußartig aufgesetzt sind. Obwohl also eine leicht lösbare und lediglich bajonettverschlußartige
Verbindung verwirklicht ist, ist bei dieser Anordnung und Ausführungsform ein hinreichender
statischer Verbund zwischen den Tischbeinen und dem Schreibtischkörper verwirklicht, wobei
das Kastentragwerk ohne Schwierigkeiten alle auftretenden Beanspruchungen aufnimmt.
Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sind vor allem darin zu sehen, daß der erfindungsgemäße
Schreibtisch aus wenigen Einzelelementen, die ihrerseits einfach gefertigt werden können, aus dünnem
Blech auch montagetechnisch einfach aufgebaut ist, wobei trotz der erheblichen Vereinfachung alle auftretenden
Beanspruchungen und selbst extreme Beanspruchungen durch Aufstellen oder Aufsetzen einer
Person auf die Tischplatte ohne weiteres aufgenommen werden. Darüber hinaus zeichnet sich gerade die
Ausführungsform, bei der die Tischbeine als in Aufnahmen eingesetzte oder gegen einen Umbug gesetzte
Vierkantrohre ausgeführt sind, in ästhetischer Hinsicht aus.
Im folgenden werden die beschriebenen und weiteren Merkmale der Erfindung an Hand einer lediglich
ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung ausführlicher erläutert; es zeigt
F i g. 1 perspektivisch einen erfindungsgemäßen Schreibtisch bei einseitig herausgenommenen Schiebkästen,
F i g. 2 den Schreibtischkörpermantel aus dem Gegenstand nach F i g. 1 in gleicher perspektivischer
Darstellung mit zum Anschluß eingerichteten Winkelblechen,
ίο F i g. 3 die Tischplatte aus Decke und Haube, auseinandergezogen,
F i g. 4 die Vorderansicht des Gegenstandes nach Fig.l,
F i g. 5 den Grundriß des Gegenstandes nach Fig. 4,
F i g. 6 einen Höhenschnitt des Gegenstandes nach Fig. 4,
Fig. 7 bis 10 Ausschnitte A, B, C, D aus dem Gegenstand der F i g. 5,
ao Fig. 11 ein Detail, das den Anschluß eines Tischbeines
an den Schreibtischkörper eines erfindungsgemäßen Schreibtisches erläutert.
Der in den Figuren dargestellte Schreibtisch besteht aus Stahl und besitzt einen Schreibtischkörper 1
mit im Ausführungsbeispiel zwei sogenannten Schreibtischuntersätzen 2, Tischbeinen 3 und Tischplatte
4.
Der Schreibtischkörper besteht aus einem Schreibtischkörpermantel mit im wesentlichen U-förmigem
Querschnitt, aus Rückwand 5 und Seitenwänden 6. Der Schreibtischkörpermantel 1 ist durch zwei eingesetzte,
zugleich Boden- und innere Seitenwand der Schreibtischuntersätze bildende Winkelbleche 7 einerseits
und die Tischplatte 4 andererseits ausgesteift, und zwar entsteht durch die Vereinigung der beschriebenen
Elemente ein Kastentragwerk mit offener Vorderseite, welches eine statische Einheit darstellt
und bei dem auch die Winkelbleche 7 noch mit der Tischplatte 4 verbunden sind. Die Tischbeine 3, die
in dieses Kastentragwerk die aufzunehmenden Kräfte einleiten bzw. die aufgenommenen Kräfte auf den
Boden abtragen, sind an den rückwärtigen Ecken sowie an den vorderen Begrenzungen des Schreibtischkörpermantels
1 angeordnet. Die Tischplatte 4 besteht aus einer mit Versteifungsausbildungen 8, nämlich
längslaufenden, nach oben offenen, Rinnen bildenden Profilierungen 8 versehenen und in den Schreibtischkörpermantel
1 eingesetzten Decke 9 sowie einer aufgesetzten, den Schreibtischkörpermantel 1 mit
einem bundartigen Rand 10 ganz oder teilweise umfassenden Haube 11. Diese Haube 11 bildet nach Anstrich,
Überzug mit einer Kunststoffolie, Überzug mit Leder od. dgl. die eigentliche Schreibfläche. Im übrigen
sind die Seitenwände des Schreibtischkörpermantels 1 zumindest vorn oben durch eine Verkleidungsleiste
12 zusätzlich aussteifend verbunden, wobei auch diese von der Haube ganz oder wie im Ausführungsbeispiel
bezüglich der Höhe der Verkleidungsleiste 12 teilweise abgedeckt ist. Hierzu sind die
zur Tischplatte 4 gehörende Decke 9 sowie die Verkleidungsleiste 12 mit entsprechendem Umbug 13
bzw. entsprechenden Flanschen 14 versehen.
Der Schreibtischkörpermantel 1 besitzt mit einem umlaufenden, nach innen weisenden Umbug 16 versehene
Ränder 15, wobei mit diesen Rändern 15 die Winkelbleche 7 sowie die Decke 9 in statischen Verbund
gebracht sind, und zwar beispielsweise durch Punktschweißen. Auch die Winkelbleche 7 sind zu
mindest an ihren vorderen Kanten mit einem einfachen oder mehrfachen Umbug 16 nach innen ausgerüstet.
Insbesondere aus den Fig. 7 und 11 entnimmt man, daß im Bereich der rechteckig ausgeführten
Ecken des Schreibtischkörpermantels 1 bzw. am vorderen Umbug als Tischbeine 3 nach bevorzugter Ausführungsform
der Erfindung und folglich auch im Ausführungsbeispiel Vierkantrohre angeordnet sind,
die, wie weiter unten noch erläutert wird, vertikal versteifend an den Schreibtischkörpermantel 1 angeschlossen
sind. Dazu besitzt der Schreibtischkörpermantel 1 zunächst im Bereich der rückwärtigen Ecken
winkelförmige, nach außen offene Aufnahmen 17 für die Tischbeine 3 aus Vierkantrohr, wobei die Aufnahmen
durch dreifache Abkantung gebildet sind. Die Tischbeine 3 sind in diese Aufnahmen 17 eingesetzt,
die Durchmesserverhältnisse sind entsprechend gewählt. Die vorderen Tischbeine bestehen
ebenfalls aus Vierkantrohr und sind vor den vorderen Umbug 16 des Schreibtischkörpermantels gesetzt.
Zur Verbindung der Tischbeine 3 mit dem Schreibtischkörpermantel 1 bzw. dem daraus aufgebauten
Kastentragwerk sind an den Schreibtischkörpermantel zur Befestigung der Tischbeine 3 übereinander
je Tischbein 3 zumindest zwei Kopfschrauben 18 angebracht und die Tischbeine 3 aus Vierkantrohr
mit entsprechenden, schlüssellochförmigen Ausstanzungen oder Bohrungen 19 versehen, so daß
sie auf die Kopfschrauben 18 lediglich bajonettverschlußartig aufgesetzt sind. An die Aufnahmen 17
des Schreibtischkörpermantels 1 für die Vierkantrohre sowie an den vorderen Umbug 16 sind innenseitig
Lochleisten 20 angeschlossen, die einerseits der weiteren Aussteifung und Verstärkung dienen, die
andererseits gleichzeitig so gestaltet sind, daß sie übliche Schiebkastenführungen mit Schiebkasten 21 aufnehmen
können, wobei im allgemeinen bloßes Einhängen der mit entsprechenden Einhängelementen
ausgerüsteten Schiebkastenführungen ausreichend sind. Nach bevorzugter Ausführungsform sind dabei,
wie im Ausführungsbeispiel, die Lochleisten 20 zugleich als Mutterstücke für die als sogenannte Ansetzschrauben
geführten Kopfschrauben 18 zur Befestigung der Tischbeine 3 vorgesehen. Die Lochleisten
20 können ihrerseits durch diese Kopfschrauben 18 am Schreibtischkörpermantel 1 befestigt sein.
Diese Ausführungsform zeichnet sich offenbar durch besondere Einfachheit aus, weil besondere Befestigungsmittel
für die Tischbeine 3 bzw. die Lochleisten 20 oder die Schiebkastenführungen nicht mehr erforderlich
sind. — Bei der beschriebenen Ausführungsform müßten Schiebkastenführungen und Schiebkästen
für einseitige Führung verwirklicht werden. Es besteht aber auch die Möglichkeit, Schiebkästen,
die zweiseitige Schiebkastenführungen aufweisen, zu verwirklichen. Dazu ist, wie im Ausführungsbeispiel,
die Anordnung so getroffen, daß zusätzlich Lochleisten 22 in der hinteren Ecke, welche die Winkelbleche
7 mit der Rückwand 5 des Schreibtischkörpermantels 1 bilden, sowie an dem vorderen vertikalen
Umbug 23 der Winkelbleche 7 angeordnet und in diese übliche Schubkastenführungen einsetzbar oder
einhängbar sind. Dabei sind, wie die F i g. 10 erläutert, die an dem vorderen, vertikalen Umbug 23
der Winkelbleche 7 angeschlossenen Lochleisten 22 zur Abdeckung des Spaltes zwischen Untersatz und
eingeführtem Schiebkasten 21 vorgezogen. Es entsteht so ein Schiebladenstulp, der ohne weiteres zum
Zweck des Öffnens von der Innenseite der Bedienungsausnehmung zwischen den Schreibtischuntersätzen
hintergriffen werden kann. Die in der hinteren Ecke, welche die Winkelbleche 7 mit der Rückwand 5
des Schreibtischkörpermantels 1 bilden, angeordneten Lochleisten 22 sind ihrerseits abgewinkelt und
beispielsweise mit Schaumstoff 24 hinterlegt, um einen weichen Anschluß an den aus dünnem Blech
ίο bestehenden Schreibtischkörpermantel 1 zu gewährleisten.
Das Ausführungsbeispiel läßt erkennen, daß man bei dem erfindungsgemäßen Schreibtisch den
Schreibtischkörpermantel 1 einteilig aus verhältnismäßig dünnem Blech bilden kann. Das gleiche gilt
für die Winkelbleche, doch liegt im Rahmen der Erfindung auch eine Ausführungsform, bei der der
Schreibtischkörpermantel 1 unter Beibehaltung des beschriebenen grundsätzlichen Aufbaus aus mehreren
ao Teilstücken zusammengesetzt ist, was auch für die Winkelbleche 7 gilt. Immer empfiehlt es sich jedoch,
so die sogenannte Haube, die zusammen mit der Decke 9. die Tischplatte bildet, einstückig, statisch
gleichsam als Schale durch Pressen oder Tiefziehen zu formen; sie kann dann aus dünnem Blech hergestellt
und ohne jede weitere Versteifung in der schon beschriebenen Weise auf die Decke 9, den
Schreibtischkörpermantel 1 umfassend, aufgesetzt werden. Auch diese Haube 11 besteht zweckmäßigerweise
aus Blech, obwohl grundsätzlich auch die Möglichkeit besteht, die Haube aus Kunststoff herzustellen.
In den Figuren ist angedeutet worden, daß die Versteifungsrippen 8, die in der Decke 9 des erfindungsgemäßen
Schreibtischkörpermantels profiliert sind, weitere Funktionen erfüllen können. Sie können
beispielsweise der Aufnahme von Gestängen für einen oder mehrere Verschlüsse, z.B. einem Zentralverschluß,
dienen, um die Schreibtischuntersätze zu fixieren. Das ist in F i g. 6 angedeutet worden, doch
bedarf der Verschluß im einzelnen nicht der Beschreibung.
Claims (17)
1. Schreibtisch aus Stahl aus Schreibtischkörper mit zumindest einem Schreibtischuntersatz, daran
angeschlossenen Tischbeinen und Tischplatte, dadurch gekennzeichnet, daß der Schreibtischkörper einen Schreibtischkörpermantel
(1) mit im wesentlichen U-förmigem Grundriß aus Rückwand (5) und zwei Seitenwänden (6)
aufweist und der Schreibtischkörpermantel (1) durch ein oder zwei eingesetzte, zugleich Boden
und innere Seitenwand des oder der Schreibtischuntersätze (2) bildenden Winkelbleche (7) sowie
die auch mit den Winkelblechen (7) verbundene Tischplatte (4) zu einer ein Kastentragwerk mit
offener Vorderseite darstellenden statischen Einheit ausgesteift ist.
2. Schreibtisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß vier Tischbeine (3) an den
rückwärtigen Ecken sowie an den vorderen Begrenzungen des Schreibtischkörpermantels (1) angeordnet
sind.
3. Schreibtisch nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Tischplatte (4)
aus einer mit Versteifungsausbildungen (8), ins-
besondere längslaufenden Profilierungen, versehenen, in den Schreibtischkörpermantel (1) eingesetzten
Decke (9) und einer aufgesetzten, den Schreibtischkörpermantel (1) mit einem bundartigen
Rand (10) ganz oder teilweise umfassenden Haube (11) als Schreibplatte zusammengesetzt ist.
4. Schreibtisch nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände (6)
des Schreibtischkörpermantels (1) vorn oben durch eine Verkleidungsleiste (12) zusätzlich aussteifend
verbunden sind und daß diese von der Haube (11) ganz oder teilweise abgedeckt ist.
5. Schreibtisch nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Schreibtischkörpermantel
(1) mit einem umlaufenden Umbug (16) nach innen versehene Ränder (15) aufweist
und mit diesen die Winkelbleche (7) sowie die Decke (9) in statischen Verbund gebracht, z.B.
durch Punktschweißen aneinander angeschlossen sind.
6. Schreibtisch nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß auch die Winkelbleche
(7) zumindest an ihren vorderen Kanten, mit einem Umbug (23) nach innen ausgerüstet
sind. '
7. Schreibtisch nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der
rechteckig ausgeführten Ecken des Schreibtischkörpermantels (1) bzw. am vorderen Umbug (16)
als Tischbeine (3) Vierkantröhre angeordnet und diese vertikal versteifend an den Schreibtischkörpermantel
(1) angeschlossen sind.
8. Schreibtisch nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Schreibtischkörpermantel
(1) im Bereich der rückwärtigen Ecken zu winkelförmigen, nach außen offenen Aufnahmen (17) für die Tischbeine (3) aus Vierkantrohren
dreifach abgekantet ist und die Tischbeine in diese Aufnahmen (17) eingesetzt sind.
9. Schreibtisch nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die vorderen Tischbeine
(3) aus Vierkantrohr an beiden Seiten vor den vorderen Umbug (16) des Schreibtischkörpermantels
(1) eingesetzt sind.
10. Schreibtisch nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,· daß an dem Schreibtischkörpermantel
(1) zur Befestigung der Tischbeine (3) aneinander je Tischbein (3) zumindest zwei Kopfschrauben (18) angebracht sind und die
Tischbeine (3) aus Vierkantrohr entsprechende, schlüssellochförmige Ausstanzungen oder Bohrungen
(19) aufweisen und auch die Kopfschrauben (18) lediglich bajonettverschlußartig aufgesetzt
sind.
11. Schreibtisch nach den Ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß an die Aufnahmen
(17) des Schreibtischkörpermantels (1) für die Vierkantrohre sowie: an den vorderen Umbug (16)
Lochleisten (20) angeschlossen sind und in diese übliche Schiebkastenführungen mit Schiebkästen
(21) eingehängt oder eingesetzt sind.
12. Schreibtisch nach den Ansprüchen 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Lochleisten (20)
zugleich die Mutterstücke für die als Ansetzschrauben ausgeführten Kopfschrauben (18) zur
Befestigung der Tischbeine (3) darstellen und die Lochleisten (20) ihrerseits durch diese Kopfschrauben
(18) am Schreibtischkörpermantel (1) befestigt sind.
13. Schreibtisch nach den Ansprüchen 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich Lochleisten
(22) in der hinteren Ecke, welche die Winkelbleche (7) mit der Rückwand (5) des Schreibtischkörpermantels (1) bilden, sowie an
dem vorderen vertikalen Umbug (23) der Winkelbleche (7) angeordnete und auch in diese übliche
Schubkastenführungen mit Schubkästen (21) eingesetzt bzw. eingehängt sind.
14. Schreibtisch nach den Ansprüchen 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die an den vorderen
vertikalen Umbug (23) der Winkelbleche (7) angeschlossenen Lochleisten (22) zur Abdeckung
des Spaltes zwischen Schreibtischuntersatz und Schiebkasten (21) vorgezogen sind.
15. Schreibtisch nach den Ansprüchen 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Schreibtischkörpermantel
(1) einerseits, die Winkelbleche (7) andererseits einstückig geformt sind.
16. Schreibtisch nach den Ansprüchen 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Haube (11) der
Tischplatte (4) frei von Versteifungen statisch als Schale ausgeführt ist.
17. Schreibtisch nach den Ansprüchen 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß zum Fixieren des
oder der Schreibtischuntersätze (2) ein oder mehrere Verschlüsse vorgesehen und diese Verschlüsse
in den Versteifungsausbildungen (8) der Decke (9) untergebracht sind.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
709 648/17 9. 67 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP0039046 | 1966-03-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE1250612B true DE1250612B (de) | 1967-09-21 |
Family
ID=7376260
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DENDAT1250612D Pending DE1250612B (de) | 1966-03-23 |
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| BE (1) | BE695634A (de) |
| DE (1) | DE1250612B (de) |
| NL (1) | NL6703919A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2261733A1 (de) * | 1972-12-16 | 1974-06-20 | Krause Kg Robert | Versenkbeschlag fuer geraetetraeger |
-
0
- DE DENDAT1250612D patent/DE1250612B/de active Pending
-
1967
- 1967-03-15 NL NL6703919A patent/NL6703919A/xx unknown
- 1967-03-17 BE BE695634D patent/BE695634A/xx unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2261733A1 (de) * | 1972-12-16 | 1974-06-20 | Krause Kg Robert | Versenkbeschlag fuer geraetetraeger |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BE695634A (de) | 1967-09-01 |
| NL6703919A (de) | 1967-09-25 |
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