DE1250358B - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
B6Sg
Deutsche KI.: 81 e -129
Nummer: 1250 358
Aktenzeichen: L 50795 XI/81 e
Anmeldetag: 25. Mai 1965
Auslegetag: 14. September 1967
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Vereinzeln von lagenweise auf einer Hubeinrichtung
übereinandergestapelten Gegenständen, bei der sich an die den Stapel stufenweise jeweils um die
Höhe einer Lage anhebende Hubeinrichtung ein Förderer anschließt, der die mittels einer Transporteinrichtung
vom Stapel zum Förderer transportierten Gegenstände in eine Reihe von mit gegenseitigem
Abstand weitergeförderten Gegenständen auflöst.
Bei lagenweise übereinander gestapelten Gegenständen, beispielsweise rechteckigen Behältern, besteht
jede Lage im allgemeinen aus mehreren Reihen, die ihrerseits jeweils mehrere Gegenstände enthalten.
Zur Auflösung jeder Stapellage ist es daher erforderlich, zunächst einmal die Lage in ihre Reihen zu vereinzeln
und dann die Reihen wiederum selbst aufzulösen, so daß letztlich die Gegenstände in einer Linie
mit Abstand weitergefördert werden.
Bei einer bekannten Vorrichtung der eingangs genannten Art erfolgt die Auflösung jeder Stapellage
in ihre Reihen durch die Transporteinrichtung, die die oberste Stapellage stufenweise, nämlich Reihe für
Reihe, auf den Förderer schiebt. Ist auf diese Weise die letzte Reihe einer Stapellage auf den Förderer übergeführt,
so wird die Hubeinrichtung mit dem Stapel angehoben, so daß die Transporteinrichtung mit dem
Abfördern der nächsten Stapellage beginnen kann.
Ein wesentlicher Nachteil dieser bekannten Vorrichtung liegt in der unvermeidlichen Zeitspanne, die
mit Rücksicht auf das Anheben des Stapels zwischen der Abförderung der letzten Reihe einer Stapellage
und der ersten Reihe der nächsten Stapellage verstreicht. Diese Totzeit verringert nicht nur die Arbeitsgeschwindigkeit
der Vorrichtung, sondern erschwert zudem auch die Einhaltung einer kontinuierliehen
Förderlinie von mit Abstand weitergeförderten Gegenständen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art so auszubilden,
daß der aufgezeigte Mangel vermieden ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Förderer einen ersten Abschnitt aufweist,
der von der Transporteinrichtung gleichzeitig jeweils mit einer ganzen Stapellage beschickbar ist,
ferner einen gegenüber diesem ersten Abschnitt anhebbaren zweiten Abschnitt, der im angehobenen Zustand
einen Anschlag für die auf dem ersten Abschnitt befindlichen Gegenstände bildet und im abgesenkten
Zustand jeweils eine Reihe der betreffenden Stapellage vom ersten Abschnitt des Förderers
auf einen weiteren Querförderer übergehen läßt.
Indem bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung die Vorrichtung zum Vereinzeln von lagenweise
gestapelten Gegenständen
gestapelten Gegenständen
Anmelder:
The Lawrence Engineering Company, Limited,
Tividale, Tipton, Staffordshire (Großbritannien)
Vertreter:
Dr.-Ing. Dr. jur. V. Tetzner, Patentanwalt,
München 9, Lorenzonistr. 54
Als Erfinder benannt:
Francis Duncan Sheldon,
Charles Alan North,
Tividale, Tipton, Staffordshire (Großbritannien)
oberste Lage des Stapels gleichzeitig als Ganzes zum ersten Abschnitt des Förderers transportiert wird,
kann die Hubeinrichtung den Stapel bereits in der Zeitspanne anheben, in der mittels des zweiten Abschnittes
des Förderers die zuvor abgehobene Stapellage in einzelne Reihen aufgelöst wird. Man erreicht
auf diese Weise nicht nur eine wesentliche Erhöhung der Arbeitsgeschwindigkeit, sondern erleichtert außerdem
die Einhaltung einer kontinuierlichen Förderlinie der abgeförderten Gegenstände. Ein weiterer
Vorzug der erfindungsgemäßen Lösung besteht in dem verhältnismäßig einfachen konstruktiven Aufbau.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung veranschaulicht. Es zeigt
F i g. 1 eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung,
F i g. 2 eine Aufsicht auf die erfindungsgemäße Vorrichtung,
F i g. 3 einen Querschnitt längs der Linie ΙΙΙ-ΠΙ
der Fig. 2.
Die Vorrichtung enthält eine Hubeinrichtung 11 (vgl. F i g. 3), die über zwei Ketten 18 von einem
Motor 19 angetrieben wird. Im oberen Bereich des Schachtes 12, in dem sich die Hubeinrichtung 11 befindet,
ist eine Klemmeinrichtung vorgesehen, die dazu dient, die jeweils oberste Lage eines Stapels 17
von lagenweise übereinandergestapelten Gegenständen festzuhalten.
709 647/366
Diese Klemmeinrichtung (vgl. F i g. 3) enthält zwei gegeneinander bewegliche Anschlagteile 20 mit elastischen
Stützen 24, die von Schwenkhebeln 21 getragen werden, die mittels Achsen 22 gelagert und
durch zwei Zylinder-Kolbenanordnungen 23 betätigbar sind.
Die Klemmeinrichtung ist auf einem Laufkatzenwagen 25 angeordnet, der mit Rädern 26 auf Schienen
27 läuft. Durch eine im einzelnen nicht veranschaulichte Antriebseinrichtung kann der Laufkatzenwagen
25 zwischen einer Lage innerhalb des Schachtes 12, d. h. oberhalb der Hubeinrichtung 11, und einer Lage
über dem ersten Abschnitt 28 eines Förderers (vgl. F i g. 1) verfahren werden.
Dieser Förderer enthält drei Abschnitte 28, 29 und 30. Der erste Abschnitt 28 schließt sich an den
die Hubeinrichtung 11 enthaltenden Schacht 12 an und ist ein Rollenförderer, auf dem die Lasten unter
der Wirkung ihres Eigengewichtes transportiert werden. Der zweite Abschnitt 29 schließt sich an den
ersten Abschnitt 28 an und kann durch einen nicht dargestellten Antrieb gegenüber der Ebene des ersten
Abschnittes 28 angehoben und abgesenkt werden.
Zwischen den Rollen des dritten Abschnittes 30 des Förderers befinden sich die als Ketten ausgebildeten
Elemente des ersten Abschnittes 31 eines Querförderers. Der Abschnitt 30 des Förderers ist
gegenüber den Kettenelementen des Abschnittes 31 des Querförderers absenkbar.
An den Abschnitt 31 des Querförderers schließt sich ein Beschleunigungsabschnitt 32 an (vgl. Fig. 2),
auf den ein Entladeabschnitt 33 folgt, der Abweiser 34 und 35 trägt.
Die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist folgendermaßen:
Die vom Laufkatzenwagen getragene Klemmeinrichtung 20, 23 erfaßt die oberste Lage (bestehend
aus den Reihen 17«, YJb, lic) des auf der Hubeinrichtung
11 befindlichen Stapels 17. Dann wird die Hubeinrichtung Il etwas abgesenkt, so daß ein
kleiner Abstand zwischen der erfaßten obersten Lage des Stapels und der darunterliegenden Stapellage 17 d
entsteht (vgl. Fig. 3).
Sodann wird die von der Klemmeinrichtung erfaßte oberste Stapellage durch den Laufkatzenwagen
25 zum ersten Abschnitt 28 des Förderers transportiert
und auf diesen Abschnitt abgesetzt. Während der nun folgenden weiteren Vereinzelung der Gegenstände
dieser auf den Abschnitt 28 abgesetzten Lage kehrt der Laufkatzenwagen 25 mit der Klemmeinrichtung
in den Schacht 12 zurück und erfaßt die nächste Lage 17 d des Stapels.
Unterdessen ist die auf den Abschnitt 28 abgesetzte Lage bis zum Abschnitt 29 gerollt, der im angehobenen
Zustand als Anschlag wirkt (vgl. Fig. 1). Der Abschnitt 29 wird nun abgesenkt, so daß die
vorderste Reihe der auf dem Abschnitt 28 befindlichen Lage auf den Abschnitt 29 übergeht und von
hier auf den Abschnitt 30 gelangt (der sich im angehobenen Zustand befindet). Durch Absenken des
Abschnittes 30 gelangt dann die vorderste Reihe des betrachteten Stapels auf die Kettenelemente 31 des
Querförderers. Auf dem Beschleunigungsabschnitt 32 werden die Gegenstände der betrachteten vordersten
Reihe sodann weiter vereinzelt. Unterdessen wird der Abschnitt '29 wieder abgesenkt und läßt die zweite
Reihe der auf den Abschnitt 28 abgesetzten Lage auf
ίο den wieder angehobenen Abschnitt 30 übergehen
usw.
Claims (1)
- Patentansprüche:1. Vorrichtung zum Vereinzeln von lagenweise auf einer Hubeinrichtung übereinandergestapelten Gegenständen, bei der sich an die den Stapel stufenweise jeweils um die Höhe einer Lage anhebende Hubeinrichtung ein Förderer anschließt, der die mittels einer Transporteinrichtung vom Stapel zum Förderer transportierten Gegenstände in eine Reihe von mit gegenseitigem Abstand weitergeförderten Gegenständen auflöst, dadurch gekennzeichnet, daß der Förderer (28, 29, 30) einen ersten Abschnitt (28) aufweist, der von der Transporteinrichtung (25) gleichzeitig jeweils mit einer ganzen Stapellage (z. B. YId) beschickbar ist, ferner einen gegenüber diesem ersten Abschnitt (28) anhebbaren zweiten Abschnitt (29), der im angehobenen Zustand einen Anschlag für die auf dem ersten Abschnitt befindlichen Gegenstände bildet und im abgesenkten Zustand jeweils eine Reihe der betreffenden Stapellage vom ersten Abschnitt (28) des Förderers auf einen weiteren Querförderer (31, 32,33) übergehen läßt.2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Förderer (28, 29, 30) noch einen dritten Abschnitt (30) enthält, zwischen dessen von Rollen gebildeten Förderelementen die als Ketten ausgebildeten Elemente des ersten Abschnittes (31) des Querförderers (31, 32, 33) angeordnet sind und der zur Übertragung der Gegenstände auf den ersten Abschnitt (31) des Querförderers (31, 32, 33) gegenüber diesem absenkbar ist.3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zur lagenweisen Überführung der Gegenstände vom Stapel auf den ersten Abschnitt (28) des Förderers (28, 29, 30) dienende Transporteinrichtung (25) als ein mit einer Klemmeinrichtung (20, 23) versehener Laufkatzenwagen ausgebildet ist, dessen Führungs-Schienen (27) sich bis über den Bereich des ersten Abschnittes (28) des Förderers erstrecken.In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschrift Nr. 2 944 702.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen709 647/366 9.67 © Bundesdruckerei Berlin
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1250358B true DE1250358B (de) | 1967-09-14 |
Family
ID=604120
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL50795B Pending DE1250358B (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1250358B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0396491A3 (de) * | 1989-05-02 | 1991-08-21 | Poul Thogersen | Werkstückzuführvorrichtung und Verfahren an Werkzeugmaschinen |
-
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- DE DEL50795B patent/DE1250358B/de active Pending
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0396491A3 (de) * | 1989-05-02 | 1991-08-21 | Poul Thogersen | Werkstückzuführvorrichtung und Verfahren an Werkzeugmaschinen |
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