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DE1250048B - - Google Patents

Info

Publication number
DE1250048B
DE1250048B DENDAT1250048D DE1250048DB DE1250048B DE 1250048 B DE1250048 B DE 1250048B DE NDAT1250048 D DENDAT1250048 D DE NDAT1250048D DE 1250048D B DE1250048D B DE 1250048DB DE 1250048 B DE1250048 B DE 1250048B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
thread
elastic
floats
knitted fabric
highly elastic
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1250048D
Other languages
English (en)
Publication date
Publication of DE1250048B publication Critical patent/DE1250048B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B1/00Weft knitting processes for the production of fabrics or articles not dependent on the use of particular machines; Fabrics or articles defined by such processes
    • D04B1/14Other fabrics or articles characterised primarily by the use of particular thread materials
    • D04B1/18Other fabrics or articles characterised primarily by the use of particular thread materials elastic threads

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Of Fabric (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
D 04 b
Deutsche KL: 25 a -17/01
Nummer: 1 250 048
Aktenzeichen: H 39228 VII a/25 a
Anmeldetag: 22. April 1960
Auslegetag: 14. September 1967
Die Erfindung betrifft ein aus einem hochelastischen Faden, z. B. aus einem Gummifaden, einem texturierten, synthetischen Textilfaden, wie Kräuselkrepp, usw. hergestelltes hochelastisches Rechts/Links-Gestrick, das in jedem zweiten Maschenstäbchen und in jeder zweiten Maschenreihe Flottungen aufweist.
Bei einem Rechts/Links-Gestrick aus üblichen, nichtelastischen Fäden ist die Dehnfähigkeit in Richtung der Maschenreihen größer als in Richtung der Maschenstäbchen. Hingegen ist bei demselben Gestrick, wenn es unter Verwendung der gleichen Bindung und Dichte aus hochelastischen Fäden hergestellt ist, zwar die Elastizität an sich in beiden Richtungen größer, jedoch liegen die Verhältnisse hinsichtlich der Dehnfähigkeit genau umgekehrt wie bei einem Gestrick aus nichtelastischen Fäden, d. h., daß die Elastizität in Richtung der Maschenstäbchen größer als in Richtung der Maschenreihen ist. Ein Gestrick in Rechts/Links-Bindung, das nur aus hochelastischen Fäden gearbeitet ist, weist daher unterschiedliche Dehnungsverhältnisse auf. Dies ist unter anderem darauf zurückzuführen, daß die Maschenschenkel S-förmig in Richtung der Maschenstäbchen gekrümmt sind, so daß bei Ausübung von Zug in Längsrichtung etwas längere Fadenstückchen parallel zur Richtung liegen, in der die Kraft wirkt. Man hat weiterhin erkannt, daß die Verwendung von Flottungen bei einem Gestrick der hier in Frage stehenden Art die Verhältnisse hinsichtlich der Dehnfähigkeit beeinflußt. In diesem Zusammenhang ist schon den sogenannten Buntmusterwaren als nachteilig nachgesagt worden, daß die querliegenden Fadenstücke beim Gebrauch der Ware leicht zerreißen, weil diese durch diese Fadenstücke die Dehnbarkeit in Richtung der Reihe verliert. Im übrigen hat man es jedoch als notwendig angesehen, außer den elastischen Fäden auch nichtelastische Fäden an den Stellen zu verarbeiten, an denen der elastische Faden flottlief. So z. B. ist bereits bekannt, einen elastischen und einen nichtelastischen Faden so miteinander zu verbinden, daß der nichtelastische Faden sozusagen ein nichtelastisches Gerippe bildet, das vom elastischen Faden überzogen und durchzogen wird. In einem anderen bekannten Fall ist man davon ausgegangen, daß eine zu starke Elastizität von Gewirken schädlich und somit nicht wünschenswert ist und hat deshalb durch Verarbeitung von elastischen und nichtelastischen Fäden etwa im Verhältnis 1:1 und durch Wahl einer geeigneten Bindungstechnik erreicht, daß die Elastizität des Gewirkes nicht zu weich und die Möglichkeit einer Aus einem hochelastischen Faden hergestelltes
hochelastisches Rechts/Links-Gestrick
Anmelder:
Hengel & Co Trikot- u. Strickwarenfabrik,
Aalen (Württ.)
Überdehnung des Gewirkes, die zum Ermüden oder sogar Reißen der elastischen Fäden führen könnte, vermieden wird. Auch in einem anderen bekannten Fall hat man empfohlen, einen Gummifaden mit Flottungen gelegentlich zu kleinen Maschen zu verarbeiten, anschließend jedoch nichtelastische Fäden zu verarbeiten, wobei die Anordnung so getroffen wurde, daß der Gummifaden seine Maschenform völlig verliert und sich gerade zeigt. In diesem Fall ist jedoch die Dehnfähigkeit des Gewirkes auf den maximalen Dehnfähigkeitswert der nichtelastischen Ware begrenzt.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein hochelastisches Rechts/Links-Gestrick lediglich aus hochelastischen Fäden unter Verwendung von Flottungen und unter Ausnutzung der den hochelastischen Fäden innewohnenden Dehnfähigkeit so herzustellen, daß es in Richtung der Maschenreihen und der Maschehstäbchen etwa gleiche Dehnfähigkeit besitzt.
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe durch die Verwendung der an sich bekannten 1:1-hinterlegt gearbeiteten Bindung für die Anordnung der Flottungen gelöst.
Zwar sind bereits elastische Strümpfe bekannt, wie sie z. B. für chirurgische Zwecke erforderlich sind oder bei Gesundheitsschäden getragen werden müssen. Für diese Strümpfe werden einerseits elastische Fäden, z. B. bestehend aus einer Seele aus Gummi und aus einer Umwicklung aus Fasermaterial, und andererseits die Anordnung von Flottungen in jedem zweiten Maschenstäbchen und in jeder zweiten Maschenreihe des Gestricks verwendet. Jedoch dienen die Flottungen des unter Spannung verarbeiteten Gummifadens dazu, das schlauchförmige Gestrick an bestimmten Stellen, z. B. an den Knien, Knöcheln usw., stärker zusammenzuziehen, damit der Schlauch an den in Frage kommenden Stellen, z. B. der Beuge des Knies und des Fußes, gekrümmt wird.
Ausgehend von der Erkenntnis, daß die hochelastischen und die nichtelastischen Fäden sich auch
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bei Flottungen in entgegengesetzter Weise verhalten, indem die Flottungen bei nichtelastischen Fäden die Dehnfähigkeit in Richtung der Flottung blockieren, hingegen bei hochelastischen Fäden völlige Ausnutzung der den hochelastischen Faden innewohnenden Dehnfähigkeit erlauben, besitzt das erfindungsgemäße Gestrick eine gleich gute, hohe Dehnfähigkeit nach allen Richtungen. Die gute Elastizität nach allen Richtungen ist einerseits auf die versetzte Anordnung der kurzen Flottungen und andererseits auf die Verwendung des hochelastischen Materials zurückzuführen. Bei Verarbeitung hochelastischen Materials ist die Dehnfähigkeit des erfindungsgemäßen Gestricks in Richtung der Maschenstäbchen und in Richtung der Maschenreihen etwa gleich oder überwiegt in Richtung der Maschenreihen wie bei den üblichen Gestricken aus nichtelastischem Faden. Die versetzte Anordnung der Maschen und die starke Kontraktion des elastischen Fadens bringt den weiteren Vorteil mit sich, daß die Gestrickoberseite gleichmäßig und glatt ist, wie es· bei den Gewirken und Gestricken bekannter Art nicht der Fall ist. In Verbindung mit den sehr kurzen Flottungen auf der Unterseite ist das Gestrick nach der Erfindung gegen mechanische Beschädigungen, z. B. durch Scheuerung oder durch Ziehfäden, äußerst widerstandsfähig.
Aus der Zeichnung ist die Anordnung der Flottungen nach der bekannten 1:1-hinterlegt gearbeiteten Bindung ersichtlich.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Aus einem hochelastischen Faden, z. B. aus einem Gummifaden, einem texturierten, synthetischen Faden, wie Kräuselkrepp, usw. hergestelltes hochelastisches Rechts/Links-Gestrick, das in jedem zweiten Maschenstäbchen und in jeder zweiten Maschenreihe Flottungen aufweist, gekennzeichnet durch die Verwendung der an sich bekannten 1:1-hinterlegt gearbeiteten Bindung für die Anordnung der Flottungen.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschriften Nr. 639 307, 604 655;
    deutsche Auslegeschrift Nr. 1076 306;
    deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1737 905;
    belgische Patentschrift Nr. 566 925;
    USA.-Patentschriften Nr. 2 574 737, 2 347 005;
    Schmitz, W., »Wirkereilehre«, Berlin 1929, S. 40, 41.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DENDAT1250048D Pending DE1250048B (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1250048B true DE1250048B (de) 1967-09-14

Family

ID=603905

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT1250048D Pending DE1250048B (de)

Country Status (1)

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DE (1) DE1250048B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4150554A (en) * 1977-08-22 1979-04-24 Alamance Industries, Inc. Panty hose with elastic waist band

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4150554A (en) * 1977-08-22 1979-04-24 Alamance Industries, Inc. Panty hose with elastic waist band

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