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DE1249748B - - Google Patents

Info

Publication number
DE1249748B
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mixer
elevator
motor
mixing trough
shaft
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1249748D
Other languages
English (en)
Publication date
Publication of DE1249748B publication Critical patent/DE1249748B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28CPREPARING CLAY; PRODUCING MIXTURES CONTAINING CLAY OR CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28C5/00Apparatus or methods for producing mixtures of cement with other substances, e.g. slurries, mortars, porous or fibrous compositions
    • B28C5/08Apparatus or methods for producing mixtures of cement with other substances, e.g. slurries, mortars, porous or fibrous compositions using driven mechanical means affecting the mixing
    • B28C5/0868Mixing apparatus in which a mixing container is hoisted along an inclined or vertical track during mixing to discharge at a higher level

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Preparation Of Clay, And Manufacture Of Mixtures Containing Clay Or Cement (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
B 28 c
Deutsche Kl.: 80 aflMI
Nummer: 1 249 748
Aktenzeichen: A 39027 V/80 a
Anmeldetag: 15. Dezember 1961
Auslegetag: 7. September 1967
Die Erfindung bezieht sich auf einen Aufzugsmischer für Beton od. dgl., bei dem der Mischtrog mittels eines Doppelseils von einem Aufzugsmotor hochziehbar und bei dem die im Mischtrog angeordnete Mischwerkswelle von einem Mischermotor antreibbar ist.
Es ist bekannt, bei einem Aufzugsmischer das Mischwerk im Mischtrog während des Aufziehens zu betreiben, indem an der Mischwelle befestigte Mischwerkzeuge gedreht werden. Bei diesen Ausführungen ist der Aufzugsmotor getrennt vom Mischermotor vorgesehen. Der Nachteil dieser Ausführung besteht darin, daß Mischermotor und Aufzugsmotor nicht in Wirkungsverbindung miteinander stehen. Es sind dadurch größere Leistungen für den Betrieb dieser Motoren notwendig, ein größerer konstruktiver Aufwand ist erforderlich, insbesondere ergibt sich aber ein großes Motorgewicht.
Aufgabe der Erfindung ist es, diese Nachteile zu vermeiden und Mischermotor und Aufzugsmotor so in Wirkverbindung zueinander zu bringen, daß ein geringerer Gewichts- und Leistungsaufwand vorhanden ist.
Die Lösung der Aufgabe besteht nach der Erfindung darin, daß der Mischermotor am Mischtrog befestigt ist, so daß in der Aufnahmestellung des Mischtrogs die Mischwerkswelle allein vom Mischermotor antreibbar ist, beim Aufziehen des Mischtrogs wirken der Mischermotor über ein festes Antriebsrad und der Aufzugsmotor über ein loses Antriebsrad gemeinsam auf die Mischwerkswelle, wobei zwischen den beiden Antriebsrädern eine Kupplung und/oder ein Freilauf angeordnet ist.
Nach diesem Hauptmerkmal der Erfindung werden zwei Motoren verwendet, die miteinander in Wirkverbindung stehen und in ihrem Antrieb so aufeinander abgestimmt sind, daß die von dem Mischmotor angetriebene Mischwerkswelle während des Hochziehens zusätzlich vom Aufzugsmotor gedreht wird, welcher den Mischtrog nach oben bewegt. Es wird dabei das Drehmoment an der Mischwerkswelle nutzbar gemacht, das durch die Betätigung der Aufzugswinde entsteht. Durch diese einfache Maßnahme werden beträchtliche Einsparungen erzielt, da man mit Motoren geringerer Leistung und entsprechend verringerten Gewichts auskommt. Auch die Mischergestellkonstruktion kann infolgedessen etwas leichter ausgeführt sein. Andererseits wird die Mischleistung in keiner Weise beeinträchtigt, sondern im Gegenteil noch gefördert, indem der Mischvorgang während des Hochziehens intensiviert wird.
Aufzugsmischer für Beton od. dgl.
Anmelder:
Pablo August,
Bernal, Buenos-Aires (Argentinien)
Vertreter:
DipL-Ing. Dr.-Ing. G. Riebling, Patentanwalt,
Lindau (Bodensee), Rennerle 10
Als Erfinder benannt:
Pablo August,
Bernal, Buenos-Aires (Argentinien)
Es ist weiterhin wesentlich, daß das mit dem Aufzugsmotor verbundene Antriebsrad der Mischwerkswelle eine Seilscheibe ist, welche gleichzeitig als Umlenkrolle für das Aufzugsseil dient, dessen eines Ende oberhalb der Entleerungsstellung fest am Mischergestell und dessen anderes Ende an der Aufzugswinde befestigt ist.
Durch diese Maßnahme wird die Wirkverbindung zwischen Mischermotor und Aufzugsmotor durch das Aufzugsseil hergestellt. Die Seilscheibe, welche auf der Mischwerkswelle angebracht ist, kann z. B. durch Seilscheiben mit anderem Durchmesser ersetzt werden, so daß immer, je nach dem Mischgut, eine Leistungsverteilung zwischen Aufzugsmotor und Mischermotor möglich ist. Zähes Mischgut wird dem Mischermotor eine größere Leistung abfordern als dünnflüssiges Gut.
Zweckmäßig ist es ferner, daß das mit dem Mischermotor verbundene, feste Antriebsrad mit dem unterhalb der Öffnung des Mischtroges angeordneten Mischermotor durch eine endlose Kette verbunden ist.
Eine weitere wichtige Möglichkeit besteht darin, daß die Durchmesser der Antriebsräder der Mischwerkswelle so gewählt sind, daß deren Antrieb durch den Aufzugsmotor und den Mischermotor während des Aufziehens mit annähernd gleicher Drehzahl erfolgt.
Durch diese Maßnahme soll wiederum erreicht werden, daß man mit der kleinsten Motorleistung den Erfindungszweck erreicht.
Eine weitere konstruktive Möglichkeit besteht darin, daß der Auf zugsmotor als polumsch altbarer Motor ausgebildet ist.
709 640/165

Claims (5)

Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. In der Zeichnung ist das Gehäuse 1 des Mischers gezeichnet, welches auf dem Mischergestell 2 angeordnet ist. Eine dieser Streben kann als Aufzugsschiene 3 ausgebildet sein. Unterhalb des Gehäuses 1 ist der Silo 4 angeordnet, in welchen das fertige Mischgut von dem im Gehäuse 1 eingezeichneten, in Entleerungsstellung gebrachten Mischtrog 5 gelangt. Der Mischtrog 5 hat auf seiner Mischwerkswelle 6 im Innern des Mischtrogs 5 das Mischwerk und außerhalb auf einer Seite das feste Antriebsrad 7, welches durch eine endlose Kette 8 mit dem am Mischtrog 5 angebrachten Mischermotor 9 verbunden ist. Auf beiden Seiten ist weiter auf der Mischwerkswelle 6 ein loses Rad 10 angeordnet, welches den Mischtrog 5 auf den Aufzugsschienen 3 führt. Ganz außen befinden sich dann ebenfalls auf beiden Seiten der Mischwerkswelle 6 die Seilscheiben 11, um welche sich das Aufzugsseil 12 schlingt. Das eine Ende 13 des Aufzugsseiles 12 ist fest am Mischergestell 2 befestigt, während das andere Ende auf der Aufzugswinde 14 angebracht ist. Der Mischtrog S wird noch durch Rollen 15 innerhalb der Aufzugsschienen 3 geführt. Die Aufzugswinde 14 wird durch den Aufzugsmotor 16 über den Kettentrieb 17 und das entsprechende Kettenrad auf der Aufzugsscheibe 18 angetrieben. Der Arbeitsauflauf einer Charge ist folgender: Ist der Mischtrpg 5 am unteren Ende der Aufzugsschienen SjfSTSpkoinmen, wird der Aufzugsmotor 16 durch Endschalter automatisch ausgeschaltet. Der Mischermotor 9 am Mischtrog 5 läuft jedoch weiter. Nun beginnt das Einfüllen des Mischgutes, während sich die Mischwerkswelle 6 dreht. Damit sich diese drehen kann, ist die Seilscheibe 11 mittels Freilauf auf der Mischwerkswelle 6 angebracht. Beim Abschluß des Einfiillvorganges wird der Aufzugsmotor 16 eingeschaltet und der Mischtrog 5 wird gehoben, dabei jedoch auch gleichzeitig die Seilscheibe 11 und damit die Mischwerkswelle 6 gedreht. Die Geschwindigkeit des Aufzugsseiles 12 wird durch die Drehzahl und den Durchmesser der Aufzugswinde 14 beim Ausführungsbeispiel so gewählt, daß die Drehzahl der Mischwerkswelle 6 der Drehzahl entspricht, mit weleher der Mischermotor 9 die Mischwerkswelle 6 antreibt. Am oberen Ende macht der Mischtrog 5 infolge der Führung in den Aufzugsschienen 3 eine Schwenkung zum Entleeren und schaltet in der Endstelliing den Aufzugsmotor 16 ab. Da der Aufzugsmotor 16 vorzugsweise als Bremsmotor ausgelegt ist, bleibt der Mischtrog 5 in der Endstellung stehen, die Mischwerkswelle 6 läuft jedoch weiter, da der Mischwerksmotor 9 nicht abgeschaltet wird. So kann die Mischwerkswelle 6 noch die letzten Teile des Mischgutes hinausschaufeln. Danach wird der Aufzugsmotor 16 im umgekehrten Drehsinn wieder eingeschaltet und läßt den Mischtrog 5 nach unten gehen. Damit für das Ablassen des Mischtrogs 5 weniger Zeit benötigt wird als für das Hinaufziehen, wird der Aufzugsmotor 16 z. B. als polumschaltbarer Motor ausgebildet. Ein sehr wichtiger Vorteil für alle Mischer, welche auf dem Weg von unten nach oben mischen, besteht darin, daß der Aufzugsmotor 16 polumschaltbar ist, damit auf dem Weg nach oben eine längere Laufzeit und damit eine geringere Hubgeschwindigkeit und ein geringerer Kraftbedarf notwendig ist und ferner auf dem Weg nach unten durch doppelte Geschwindigkeit sehr wenig Zeit verloren wird. Patentansprüche:
1. Aufzugsmischer für Beton od. dgl., bei dem der Mischtrog mittels eines Doppelseils von einem Aufzugsmotor hochziehbar und bei dem die im Mischtrog angeordnete Mischwerkswelle von einem Mischermotor antreibbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Mischermotor (9) am Mischtrog (5) befestigt ist, so daß in der Aufnahmestellung des Mischtrogs (5) die Mischwerkswelle (6) allein vom Mischermotor (9) antreibbar ist, beim Aufziehen des Mischtrogs (5) wirken der Mischermotor (9) über ein festes Antriebsrad (7) und der Aufzugsmotor (16) über ein loses Rad (10) gemeinsam auf die Mischwerkswelle (6), wobei zwischen den beiden Antriebsrädern (7,10) eine Kupplung und/oder ein Freilauf angeordnet ist.
2. Mischer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das mit dem Aufzugsmotor (16) verbundene lose Rad (10) der MischwerkswelIe (6) eine Seilscheibe (11) ist, welche gleichzeitig als Umlenkrolle für das Aufzugsseil (12) dient, dessen eines Ende (13) oberhalb der Entleerungsstellung fest am Mischergestell (2) und dessen anderes Ende an der Aufzugswinde (14) befestigt ist.
3. Mischer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das feste Antriebsrad (7) mit dem unterhalb der Öffnung des Mischtrogs (5) angeordneten Mischermotor (9) durch eine endlose Kette (8) verbunden ist.
4. Mischer nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchmesser der Antriebsräder (7,11) der Mischwerkswelle (6) so gewählt sind, daß deren Antrieb durch den Aufzugsmotor (16) und den Mischermotor (9) während des Aufziehens mit annähernd gleicher Drehzahl erfolgt.
5. Mischer nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufzugsmotor (16) als polumschaltbarer Motor ausgebildet ist.
In Betracht gezogene Drackschriften:
Französische Patentschrift Nr. 1 092 437.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
709 640/165 8. 67 © Bundesdruckerei Berlin
DENDAT1249748D Pending DE1249748B (de)

Publications (1)

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DE1249748B true DE1249748B (de) 1967-09-07

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