DE1249472B - - Google Patents
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47H—FURNISHINGS FOR WINDOWS OR DOORS
- A47H13/00—Fastening curtains on curtain rods or rails
- A47H13/01—Fastening curtains on curtain rods or rails by clamps; by clamps attached to hooks or rings
Landscapes
- Curtains And Furnishings For Windows Or Doors (AREA)
Description
Deutsche KL: 34 e -12/05
Nummer: 1249 472
Aktenzeichen: G44948X/34e
J 249 472 Anmeldetag: 24.Juni 1959
Auslegetag: 7. September 1967
Die Erfindung betrifft eine Aufhängevorrichtung für Gardinen oder Vorhänge.
Die Vorrichtung nach der Erfindung besteht aus Klemmen, zwischen deren nach unten offenen und
gegeneinander federnden Schenkeln der obere Rand der Gardine oder des Vorhanges glatt oder gefaltet
eingeführt und dort durch ausgestanzte Zungen festgehalten wird. Nach einer Ausführungsform der Erfindung
sind diese Zungen an den Schenkeln der Klemme selbst angebracht und können in gegenüber
angeordnete Aussparungen des anderen Schenkels eingreifen.
Bei einer weiteren Ausführungsform ist am oberen Rand der Gardine oder des Vorhanges eine bandförmige
Randleiste angebracht, die mit ausgestanzten Zungen versehen ist, die in Aussparungen an den
Schenkeln der Klemmen eingreifen. Diese vorzugsweise aus Kunststoff bestehende Randleiste kann mit
der Gardine oder dem Vorhang durch Schweißen, Kleben, Nähen oder andere geeignete Arbeitsvor- »o
gänge befestigt werden.
Es sind zwar schon Klemmen zum Aufhängen von Gardinen bekannt. So hat man — abgesehen von
den früher meist üblichen schmalen Metallklammern mit Tragringen — auch schon breitere Klemmen aus
Kunststoff verwendet. Die Schenkel dieser bekannten Klemmen wiesen an der Innenseite der Schenkel
Vorsprünge auf, die sich an die Innenwand des anderen Schenkels anlegten und nach dem Einführen
der Gardine durch eigens dafür vorgesehene Öffnungen am oberen Rand der Gardine hindurchtraten.
Diese bekannte Art der Tragklemme erforderte also zusätzliche Näharbeiten an der Gardine selbst.
Demgegenüber hat die Klemme nach der Erfindung den Vorteil, daß jede beliebige Gardine bzw.
Vorhang ohne vorherige spezielle Zurüstung in die Klemme eingeführt werden kann und dort sicher
festgehalten wird. Diese Klemme bietet auch die Möglichkeit, die Länge der Gardine oder des Vorhanges
einzustellen, indem je nach Bedarf der obere Rand entweder einfach oder mit einer oder mehreren
Faltungen in die Klemme eingeführt wird. Die an den Schenkeln der Klemme angebrachten Zungen
durchgreifen dabei die einfache oder die mehrfachen Lagen der Gardine oder des Vorhanges.
Wird nach dem weiteren Vorschlag der Erfindung die Gardine oder der Vorhang am oberen Rand mit
einer Leiste aus Kunststoff versehen, so erleichtert diese Leiste die etwa notwendig werdende Faltung,
da die Gardine vom oberen Rand her sozusagen um die Leiste ein kurzes Stück aufgewickelt werden
kann. Bei kurzen Faltungen erübrigen sich dann die Aufhängevorrichtung für Gardinen
oder Vorhänge
oder Vorhänge
Anmelder:
Gardisette G. m. b. H., Emsdetten (Westf.)
zum Legen exakter Falten vorgeschlagenen Markierungsfäden parallel zum oberen Rand.
Die Klemmen nach der Erfindung können auch dazu ausgenutzt werden, die Gardine oder den Vorhang
in die gewünschten senkrecht verlaufenden Längsfalten zu legen, da die nacheinander gegebenenfalls
in kurzen Abständen auf die Gardine oder den Vorhang aufgereihten Klemmen von selbst das Bestreben
haben, sich zickzackförmig gegeneinander zu stellen. Die Klemmen, die vorzugsweise aus Kunststoff
bestehen, können auch fortlaufend gestaltet sein und in regelmäßigem Abstand vorgesehene Knicklinien
aufweisen.
In der Zeichnung ist die Aufhängevorrichtung mit der dafür besonders ausgebildeten Gardine nach der
Erfindung beispielsweise dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 eine Aufhängevorrichtung in Seitenansicht,
F i g. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II in F i g. 1 in vergrößertem Maßstab,
F i g. 3 eine weitere Ausführung der Tragvorrichtung in Seitenansicht,
F i g. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV in F i g. 3 in vergrößertem Maßstab.
Wie die in den F i g. 1 und 2 dargestellte Ausführungsform der Erfindung zeigt, besteht die Aufhängevorrichtung
aus verhältnismäßig breiten Klemmen 6, zwischen deren nach unten weisende offene
Schenkel die Gardine oder der Vorhang einschiebbar ist. Aus dem einen Schenkel sind Ausnehmungen 7,
z. B. in Kreisform ausgestanzt, während aus dem anderen Schenkel Zungen 8 ausgepreßt sind, die in
die Aussparungen des anderen Schenkels eingreifen können und, wenn der Gardinenstoff zwischen die
Schenkel eingeführt wird, diesen gegen Herausziehen nach unten festhalten. Da die Klemmen 6 aus elastischem
Material, z. B. Kunststoff, bestehen, können sie nach Bedarf durch Auseinanderbiegen geöffnet
werden, so daß der Gardinen- oder Vorhangstoff aus den Klemmen entfernt werden kann. An jeder
Klemme 6 ist oben eine Öse angebracht, mit deren Hilfe die Klemmen an den üblichen Ringen, Gleitern
oder Tragrollen für Gardinen oder Vorhänge
709 640/21
Claims (6)
1. Aufhängevorrichtung für Gardinen oder Vorhänge, dadurchgekennzeichnet, daß
sie aus Klemmen (6) mit zwei nach unten offenen und gegeneinander federnden Schenkeln besteht,
zwischen denen der gefaltete oder nicht gefaltete
obere Rand der Gardine oder des Vorhanges durch ausgestanzte Zungen (8) gehalten ist.
2. Aufhängevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zungen (8) zum
Halten der Gardine oder des Vorhanges am einen oder an beiden Schenkeln der Klemme (6) ausgedrückt
sind.
3. Aufhängevorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß
gegenüber den Zungen (8) des einen Schenkels am anderen Schenkel der Klemme (6) Aussparungen
(7) vorgesehen sind, in welche die Zungen (8) eingreifen.
4. Aufhängevorrichtung nach Anspruch \, dadurch gekennzeichnet, daß an einem oder an beiden
Schenkeln der Klemme (10) Aussparungen (12) vorgesehen sind, in welche ausgestanzte Zungen
(13) einer am oberen Rand der Gardine oder des Vorhanges (14) befestigten Bandleiste (11)
eingreifen.
5. Aufhängevorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Bandleiste (11)
mit dem oberen Rand der Gardine oder des Vorhanges (14) durch Schweißen, Kleben, Nähen
od. dgl. verbunden ist.
6. Aufhängevorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, gekennzeichnet durch eine bügelartige
Zusatzfeder (9) zwecks Verstärkung der Federkraft der Klemme (6,10).
In Betracht gezogene Druckschriften:
Französische Patentschrift Nr. 877175;
USA.- Patentschrift Nr. 2 863 164.
Französische Patentschrift Nr. 877175;
USA.- Patentschrift Nr. 2 863 164.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
709 640/21 8.67 Q Bundesdrucfcerel BerUn
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1249472B true DE1249472B (de) | 1967-09-07 |
Family
ID=603549
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1249472D Pending DE1249472B (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1249472B (de) |
-
0
- DE DENDAT1249472D patent/DE1249472B/de active Pending
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