DE1249358B - Anordnung fur Ver mittlungsanlagen der Fernmeldetechnik zur Feststellung von belegten Einrichtungen - Google Patents
Anordnung fur Ver mittlungsanlagen der Fernmeldetechnik zur Feststellung von belegten EinrichtungenInfo
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- DE1249358B DE1249358B DES96505A DE1249358DA DE1249358B DE 1249358 B DE1249358 B DE 1249358B DE S96505 A DES96505 A DE S96505A DE 1249358D A DE1249358D A DE 1249358DA DE 1249358 B DE1249358 B DE 1249358B
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
249 358 Int. CL:
H04m
Deutsche Kl.: 21 a3 - 66/10
Nummer: 1249 358
Aktenzeichen: S 96505 VIII a/21 a3
Anmeldetag: 13. April 1965 X-
Auslegetag: 7. September 1967
Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung für Vermittlungsanlagen der Fernmeldetechnik zur
Feststellung von belegten Einrichtungen, beispielsweise Leitungen.
In Leitungsnetzen und Vermittlungsstellen der Fernmeldetechnik, insbesondere der Fernschreibspeichervermittlungstechnik,
ist nicht nur die Feststellung wichtig, wie viele Einrichtungen, beispielsweise Leitungen, eines Bündels im Augenblick der
. Beobachtung belegt waren, sondern darüber hinaus auch, welche Leitungen oder Einrichtungen belegt
^?grammschreibern durchgeführt. Bei der Verwendung eines Vierzigfach-Diagrammschreibers konnte man
-wate»>
<^Bisher hat man solche Messungen mit Dia-^
damit vierzig Leitungen gleichzeitig beobachten. Diese Methode ist zwar einfach, erfordert aber für
die Auswertung der Ergebnisse sehr viel Zeit, weil die Schreibspuren solcher Anordnungen manuell ausgewertet
werden müssen.
Eine Verringerung des Aufwandes bei der Auswertung der Ergebnisse könnte beispielsweise dadurch
erreicht werden, daß die einzelnen Leitungen oder Einrichtungen nicht gleichzeitig, sondern der Reihe
nach abgetastet werden. Die Ergebnisse »frei« oder »belegt« können dann in einen Lochstreifen gestanzt
werden, und die Auswertung kann mit einem Rechengerät, beispielsweise einem Digitalrechner,
vorgenommen werden. Dieser Methode haftet jedoch ein bedeutender Nachteil an. Wenn nämlich die Anzahl
der Einrichtungen, die abgefragt werden müssen, sehr groß ist, wird das Zeitintervall, nachdem die
gleiche Leitung wieder an die Reihe kommt, in vielen Fällen so groß, daß die Genauigkeit der Angaben
leidet, Ein zweiter Nachteil besteht darin, daß der die Meßwerte tragende Meßwertlochstreifen mit wachsender
Zahl der abzufragenden Leitungen oder Einrichtungen zu lang wird.
Diese Nachteile werden durch die Erfindung vermieden. Die Erfindung geht von dem Gedanken aus,
nicht den Belegungszustand jeder einzelnen Einrichtung, sondern den Belegungszustand einer Gruppe
von Einrichtungen, beispielsweise von vier Leitungen, zu kennzeichnen.
Die erfindungsgemäße Anordnung zur Feststellung belegter Einrichtungen ist dadurch gekennzeichnet,
daß jeweils eine bestimmte Anzahl von zu überprüfenden Einrichtungen, beispielsweise vigju, zu
einer Gruppe zusammengefaßt ist, daß jede Einrichtung einer Gruppe über ein ihr zugeordnetes
Schaltmittel zum Zweck einer Abfrage kurzzeitig mit einer Speichereinrichtung verbunden wird, die eine
der Anzahl der abzufragenden Einrichtungen entAnordnung für Vermittlungsanlagen der
Fernmeldetechnik zur Feststellung von belegten
Einrichtungen
Fernmeldetechnik zur Feststellung von belegten
Einrichtungen
Anmelder:
Siemens Aktiengesellschaft, Berlin und München, München 2, Wittelsbacherplatz 2
Als Erfinder benannt:
Gerhard Knopf, München
Gerhard Knopf, München
sprechende Anzahl von Speicherelementen besitzt, und daß in einer Zuordnungseinrichtung eine jeder
abgefragten Einrichtung einer Gruppe zugeordnete Kennung, beispielsweise eine Impulszuordnung, gebildet
wird.
Nähere Einzelheiten der Erfindung sowie eine Erläuterung einer erfindungsgemäßen Anordnung werden
an Hand der Fig. 1 und 2 angegeben.
Dabei ist in der F i g. 1 eine Anordnung gezeigt, in der zum Teil bereits bekannte Verkehrsmeßeinrichtungen verwendet werden.
Die F i g. 2 zeigt eine zweite, von vorhandenen Anlagen
unabhängig arbeitende Abtasteinrichtung für die Feststellung und Registrierung von belegten Einrichtungen
nach der Erfindung.
Es wird zunächst auf die Fig. 1 eingegangen. Die Anlage im strichpunktierten Teil der Fig. 1, die
einen Generator G, die Zähler Zl und Zl, die Wähler
Wl, Wl und W 3 sowie einen Kontakt w enthält,
ist eine bekannte Verkehrsmeßeinrichtung VME. Im linken oberen Teil der F i g. 1 sind die zu überprüfenden
Einrichtungen, die hier z. B. Leitungen Ll, 1/2;.. Ln sind, dargestellt. Die zu überprüfenden
Leitungen sind erfindungsgemäß jeweils entweder direkt oder über Auswerteschaltmittel AS an eine
Speicheranordnung SP anschältbar. Die Auswerteschaltungen
AS sind zur Anpassung der beiden Systeme (Leitungsmeßeinrichtung) vorgesehen, um in
jedem Fall ein eindeutiges Kriterium für den Zustand »frei« oder »belegt« einer abzufragenden Leitung zu
bekommen. Ihre Anschaltung kann entweder manuell oder abhängig von einer automatischen Steuerung geschehen.
Die Speicheranordnung SP enthält Speicherglieder, beispielsweise Relais 51 ... 54, die den Belegungszustand
der vier gerade angeschalteten Leitungen aufnehmen und speichern.
709 640/96
3- ■ 4
Die erwähnte Zuordnung einer Wertigkeit zu einer ζ 12 ... ζ 44 Erdpotential an die Eingänge El ... E4
Leitung innerhalb einer abzufragenden Gruppe ge- der Verkehrsmeßeinrichtung VME gelangt. Über den
schieht mittels der Relais/1 ... /4 und deren Kon- Wählerarm w3 des Wählers W3 werden die Ein-
takte/12 ... . ζ44. Die Anschaltung der einzelnen gängeTil . .. E4 während eines Schrittes des Wäh-
Relais erfolgt über den Wähler W 2 der für diesen 5 lers W 2 abgetastet, und die Impulse gelangen zu
Fall als vorhanden vorausgesetzten Verkehrsmeßein- einem Zähler Z.
richtung VME. ' Waren nun beispielsweise beim Zeitpunkt der Be-Der
Ablauf einer Belegtprüfung nach der Erfin- legtprüfung der ersten aus den LeitungenLl. . .L4
dung soll nunmehr im einzelnen erläutert werden. bestehenden Leitungsgruppe die Leitungen L 2 und
Über den Wählerarm wl des Wählers Wl in der io L 3 belegt, so wurden bei der Anschaltung des ersten
Verkehrsmeßeinrichtung VME und über den betätig- Anschalterelais A1 über den Wähler PFl die Speiten
Kontakt/ wird das erste Anschalterelais A1 er- cherrelais 52 und 53 erregt, während die beiden
regt. Über seine Kontakte a 11, a 12, α 13 und α 14 Speicherrelais 51 und 54 nicht erregt wurden. Nach
werden die Leitungen Ll, Ll, L3 und L4 mit den Abfall des Anschalterelais A1 werden die erregten
Speicherrelais 51 ... 54 verbunden. Diese Verbin- 15 Speicherrelais 52 und 53 über ihre ersten Kontakte
dung kann entweder direkt oder aber über eine Aus- s 12 und 5 13 gehalten. Gleichzeitig sind auch die
werteschaltung ^45 geschehen. Der Belegtzustand der Kontakte 5 22 und s 23 betätigt worden. Der Wählerabgefragten
Leitungen dieser ersten Gruppe wird arm w2 des Wählers W2 schaltet nun auf seinen
nunmehr in den Speicherrelais 51 ... 54 dadurch ersten Schritt 1. Dadurch wird das Relais/1 erregt
bewertet, daß die Kontakte ill ... 514 dann an- 20 und schaltet seine Kontakte ζ 11... ζ 14. Der Wählerziehen,
wenn die Leitung belegt ist. Um zu gewähr- arm w3 des Wählers W 3 tastet während dieser Zeit
leisten, daß die abzufragenden Leitungen jeweils nur die vier Eingänge El ... E4 ab. Da in diesem Fall
für eine kurze Zeit mit den Speichergliedern verbun- angenommen wurde, daß die Leitungen 2 und 3 beden
sind und diese somit nur jeweils den momenta- legt waren, d.h. der Kontakt522 geschlossen ist,
nen Belegungszustand der Leitungen aufnehmen, 25 liegt jetzt an den Eingängen E 3 und E 4 Erdpotenwird
der Erregungsstromkreis für das Anschalterelais tial an. Diese beiden Impulse gelten als Kriterium für
Al durch den Kontakt/ sofort nach Ansprechen des die belegte LeitungL2 und werden einem ZählerZ
Relais Al wieder unterbrochen. Die Steuerung des zugeleitet. Der Wählerarm w 2 schaltet nunmehr auf
Kontaktes/ geschieht dabei über ein RelaisF, das seinen nächsten Schritt 2, erregt damit das Relais72,
über jeden ersten Schritt 0 des Wählerarmes w2 des 30 und dieses bringt seine Kontakte z21 .. . i"24. Da
Wählers W 2 erregt wird. voraussetzungsgemäß die Leitung L 3 ebenfalls belegt
Die weiteren Schritte 1 bis 5 des Wählers W2 die- war, der Kontakt s23 also betätigt ist, gelangt nunnen
zusammen mit dem Wähler W 3 zur Umsetzung' mehr über die betätigten Kontakte ζ 21. .. ζ 24 Erddes
Belegungszustandes der vier Leitungen einer potential an die Eingänge El, E2, E3 und E4. Diese
Gruppe von Leitungen in eine Impulsserie. Zu die- 35 Impulse werden durch schrittweises Abtasten des
sem Zweck eignet sich z. B. eine Impulsserie, die Wählers Wh zum Zähler weitergeleitet. Entspremaximal
2" Impulse besitzt, wobei η die Anzahl der chend werden die weiteren Relais/3 und 74 durch
in einer Gruppe zusammengefaßten Einrichtungen schrittweises Weiterschalten des Wählers W 2 erregt,
ist. In dem hier beschriebenen Beispiel, bei dem vier Durch schrittweises Abtasten der Eingänge E1... E 4
Leitungen zu einer Gruppe zusammengefaßt sind, 40 durch den Wählerarm w 3, der jeweils während eines
liefert eine Zuordnungseinrichtung ZE dann fünfzehn Schrittes des Wählers W 2 hier vier Schritte macht,
Impulse, wenn alle vier Leitungen der Gruppe belegt gelangt dann Erdpotential zur Zählerschaltung Z,
sind. Eine einwandfreie Prüfung, welche der vier Lei- wenn der in Reihe zu den z'-Kontakten liegende
tungen belegt waren, kann beispielsweise dann erhal- 5-Kontakt geschlossen ist, d. h., wenn die dem Speiten
werden, wenn der Leitung Ll als Zuordnung ein 45 cherrelais 5 entsprechende Leitung belegt ist.
Impuls, der Leitung L 2 als Zuordnung zwei Impulse, Insgesamt können also in diesem Fall maximal, der Leitung L 3 als Zuordnung vier und der Leitung entsprechend den vier Schritten des Wählers W 2 und L4 als Zuordnung acht Impulse gegeben werden. den vier Schritten des Wählers W3 fünfzehn Impulse Aus der Summe der Zuordnungsimpulse am Ende zum Zähler Z gegeben werden. Die Impulse werden eines Belegtprüfvorganges können dann einwandfrei 50 dort addiert und beispielsweise mit einem Streifendie belegten Leitungen oder Einrichtungen erkannt locher als zweistellige Zahl in einen Lochstreifen einwerden. gestanzt. Mit Hilfe eines nachgeschalteten Rechenin der Zuordnungseinrichtung ZE der Schaltung gerätes, beispielsweise einem Digitalrechner, kann ist zu diesem Zweck eine aus sechzehn Kontakten dann festgestellt werden, wie viele und welche der ill ... i44 bestehende Kontaktkette vorhanden. 55 vier Leitungen einer Leitungsgruppe im Augenblick Über die fünfzehn Kontakte ζ 12 ... ζ 44 wird dabei der Beobachtung belegt waren. In dem hier beschriedie Impulszuordnung für die Belegtanzeige der in benen Beispiel ergibt sich aus der Impulszahl einer Gruppe zusammengefaßten Leitungen gebildet, 2+4=6, daß in der ersten Gruppe die Leitungen L 2 während über den Kontakt ζ 11 eine Funktionsprü- und L3 zum Zeitpunkt der Beobachtung belegt fung der Zuordnungs- und Meßeinrichtung möglich 60 waren.
Impuls, der Leitung L 2 als Zuordnung zwei Impulse, Insgesamt können also in diesem Fall maximal, der Leitung L 3 als Zuordnung vier und der Leitung entsprechend den vier Schritten des Wählers W 2 und L4 als Zuordnung acht Impulse gegeben werden. den vier Schritten des Wählers W3 fünfzehn Impulse Aus der Summe der Zuordnungsimpulse am Ende zum Zähler Z gegeben werden. Die Impulse werden eines Belegtprüfvorganges können dann einwandfrei 50 dort addiert und beispielsweise mit einem Streifendie belegten Leitungen oder Einrichtungen erkannt locher als zweistellige Zahl in einen Lochstreifen einwerden. gestanzt. Mit Hilfe eines nachgeschalteten Rechenin der Zuordnungseinrichtung ZE der Schaltung gerätes, beispielsweise einem Digitalrechner, kann ist zu diesem Zweck eine aus sechzehn Kontakten dann festgestellt werden, wie viele und welche der ill ... i44 bestehende Kontaktkette vorhanden. 55 vier Leitungen einer Leitungsgruppe im Augenblick Über die fünfzehn Kontakte ζ 12 ... ζ 44 wird dabei der Beobachtung belegt waren. In dem hier beschriedie Impulszuordnung für die Belegtanzeige der in benen Beispiel ergibt sich aus der Impulszahl einer Gruppe zusammengefaßten Leitungen gebildet, 2+4=6, daß in der ersten Gruppe die Leitungen L 2 während über den Kontakt ζ 11 eine Funktionsprü- und L3 zum Zeitpunkt der Beobachtung belegt fung der Zuordnungs- und Meßeinrichtung möglich 60 waren.
ist. Die Steuerung dieser Kontakte geschieht über die Durch die in diesem Ausführungsbeispiel der Ervier
Impulsrelais 71 ... 74, die wiederum über den findung verwendeten Einrichtungen einer bereits vor-Wählerarm
w2 des Wählers W 2 erregt werden. Das handenen Verkehrsmeßeinrichtung VME ist die Zeit,
Kriterium für einen belegten Zustand wird dadurch die zur Prüfung der Leitungsgruppen benötigt wird,
gewonnen, daß über die von den einzelnen Speicher- 65 begrenzt. Der Impulsabstand am Eingang des Währelais
51 ... 54 gesteuerten Kontakte 521, 522, 523 lers Wl beträgt nämlich bei derartigen Anordnungen
und 5 24 und über die in Abhängigkeit von den Inl· etwa 400 Millisekunden. Da der Wähler insgesamt
pulsrelais 71 ... 74 nacheinander erregten Kontakte vierhundert Ausgänge hat, können alle Ausgänge
innerhalb von 3 Minuten einmal durchlaufen werden. Innerhalb von 3 Minuten können also maximal
400 · 4 Leitungen, das sind 1600 Leitungen, abgefragt und ihre Belegungszustände festgehalten werden.
Bei weniger als 1600 abzufragenden Leitungen kann der Abtastabstand von 3 Minuten beispielsweise
auf 1 Minute verkürzt werden, oder die Einrichtung kann kontinuierlich durchlaufen.
Es ist selbstverständlich möglich, die Erfindung dadurch zu erweitern, daß die abzufragenden Leitungen
nicht in Gruppen zu vier, sondern in Gruppen zu fünf oder sechs Leitungen zusammengefaßt werden
und daß dann der Wähler W 3 an Stelle von vier abzutastenden Schritten fünf bzw. sechs Schritte abtasten
muß.
Der oben beschriebene Nachteil einer begrenzten Abtastgeschwindigkeit wird durch eine zweite erfindungsgemäße
Anordnung vermieden. Hierzu wird auf die F i g. 2 hingewiesen, in der eine Abtasteinrichtung
für die Registrierung von belegten Leitungen oder Einrichtungen dargestellt ist, die ebenfalls auf
dem Gedanken der Erfindung gebaut ist.
Diese Einrichtung arbeitet schneller als die erweiterte Verkehrsmeßeinrichtung der F i g. 1, d. h., der
Abtastabstand, nach dem die gleiche Leitung wieder an die Reihe kommt, ist kleiner. Die Anordnung
selbst ist einfacher aufgebaut, und der Meßwertlochstreifen, auf dem die Zählergebnisse, d. h. die Impulse,
eingestanzt werden, ist kürzer. Die Speicherung der eine Leitung als belegt kennzeichnenden
Kriterien in Relais ist bei diesem Ausführungsbeispiel nicht mehr erforderlich.
An Stelle der Speicherrelais tritt nunmehr ein Streifenlocher, dessen Lochstreifen k Spuren besitzt.
Allerdings ist die Erfindung nicht nur auf Streifenlocher als Speichereinrichtung beschränkt; es können
selbstverständlich an die Stelle von Streifenlochern auch Magnetbandgeräte treten. Die Leitungen sind
auch hier zu Gruppen zusammengefaßt und werden gleichzeitig mit Relaiskontakten an die Meßeinrichtung
angeschaltet. Jeder der gleichzeitig abgetasteten Leitungen ist jedoch dabei ein bestimmter Empfangsmagnet des Streifenlochers für Parallelbetrieb und
damit eine bestimmte Spur auf dem Lochstreifen zugeordnet. Es wird also die örtliche Lage des
Loches auf dem Lochstreifen zur Kennzeichnung des Belegungszustandes einer bestimmten Leitung benutzt. Bei Verwendung eines allgemein benützten
Streifenlochers mit vier Kanälen lassen sich nach diesem Verfahren z. B. alle fünfzig Millisekunden
gleichzeitig vier Schaltglieder abfragen. Dieses Verfahren arbeitet also bei gleichem Streifenlocher achtmal
so schnell (wie das vorher beschriebene Verfahren mit einer bereits vorhandenen Verkehrsmeßeinrichtung.
Ein weiterer Vorteil, der diese zweite Anordnung auszeichnet, ist darin zu sehen, daß durch
Verwendung von schnelleren Streifenlochern und durch Erhöhung der Anzahl der Kanäle, beispielsweise
von vier auf sieben, der Abfrageabstand noch weiter verkürzt werden kann.
Das in der F i g. 2 dargestellte Ausführungsbeispiel enthält zwei Koppler KI und KIl, an die die Leitungen
Ll ... Ln über nicht dargestellte Relaiskontakte gruppenweise angeschaltet und abgefragt werden. Die
Verbindung zur Meßeinrichtung selbst geschieht wiederum entweder direkt oder über eine Auswerteschaltung
AS. Die Meßeinrichtung enthält einen Locher L, einen Taktgeber T und eine Kopplersteuerung
KS. Der Locher L, an dessen Stelle auch ein Magnetbandgerät MG, das gestrichelt dargestellt ist,
verwendet werden kann, enthält eine Reihe von Empfangsmagneten, von denen jeder einer Leitung
einer Gruppe zugeordnet ist. Ist eine Leitung beim Abfragezeitpunkt belegt, so zieht der zugeordnete
Empfangsmagnet an und stanzt ein Loch in den Lochstreifen. Die Auswertung des Lochstreifens kann
beispielsweise in einem nachgeschalteten Rechengerät erfolgen.
Eine vorteilhafte Erweiterung kann dadurch erreicht werden, daß über die Kopplersteuerung KS
die beiden Koppler KI und KII so gesteuert werden,
daß der Koppler £1 mehrmals durchgelaufen ist,
ehe der Koppler KH einmal durchgelaufen ist. An den Koppler KI werden also alle die Leitungen angeschlossen,
die wegen ihrer kurzen Belegungszeit in kurzen Zeitabständen abgetastet werden müssen,
während an den Koppler KH alle Leitungen angeschlossen
sind, ,die längere Belegungszeiten haben und daher in längeren Zeitabständen abgetastet werden
können.
Weiterhin ist es vorteilhaft, daß die hier aufgezeigte Einrichtung auch für Belastungsmessungen
eingesetzt werden kann. Zu diesem Zweck ist ein Taktgeber T vorgesehen, durch den die Impulsfolge
am Eingang der Kopplersteuerung einstellbar ist. Dadurch ist es möglich, daß die durch einen Koppler
an die Meßeinrichtung angeschalteten Leitungen in einem größeren Abtastzeitraum angeschaltet werden.
Claims (12)
1. Anordnung für Vermittlungsanlagen der Fernmeldetechnik zur Feststellung von belegten
Einrichtungen, beispielsweise Leitungen, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils eine
bestimmte Anzahl von zu überprüfenden Einrichtungen, beispielsweise vier, zu einer Gruppe
zusammengefaßt ist, daß jede Einrichtung einer Gruppe über ein ihr zugeordnetes Schaltmittel
(all, all, ö 13, al4 ... anl, anl, an3, an4)zam
Zweck einer Abfrage kurzzeitig mit einer Speichereinrichtung (SP) verbunden wird, die eine
der Anzahl der abzufragenden Einrichtungen entsprechende Anzahl von Speicherelementen
(51. . .'54) besitzt, und daß in einer Zuordnungseinrichtung (ZE) eine jeder abgefragten Einrichtung
einer Gruppe zugeordnete Kennung, beispielsweise eine Impulszuordnung, gebildet wird.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung der die Einrichtung
einer zu überprüfenden Gruppe an die Speichereinrichtung (5P) anschaltenden Schaltmittel
(all. ..α 14, bis anl...α«4) über Anschaltrelais
(Al.. .An) geschieht, die über einen Wählerarm (w 1) eines in einer an sich bekannten
Verkehrsmeßeinrichtung (VME) angeordneten Wählers (Wl) jeweils nacheinander für die Dauer
eines Abfragezeitraumes erregt werden.
3. Anordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung zwischen
den abzufragenden Einrichtungen einer Gruppe und einer Speichereinrichtung (5P) über
Auswerteschaltmittel (AS) erfolgt.
4. Anordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die in den Speichereinrichtungen
(SP) angeordneten Speicher-
elemente Relais (51... 54) sind, die nur im Fall
einer belegten Einrichtung erregt werden, und daß dann über erste Kontakte (5ΊΙ...5Ί4) ein
Haltekreis für ein erregtes Relais gebildet wird, bis die Belegtprüfung beendet ist.
5. Anordnung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuordnungseinrichtung
(ZE) eine der Anzahl von Einrichtungen einer Gruppe entsprechende Anzahl von Relais (71
...74) besitzt, die über einen zweiten Wähler (Wl) der Verkehrsmeßeinrichtung (VME) schrittweise
während eines Abfragezeitraumes erregt werden und die jeweils eine der Anzahl der Einrichtungen einer Gruppe entsprechende Anzahl
von Kontakten (/11.../14, /21... /24, /31... /34, /41... /44) besitzen.
6. Anordnung nach Anspruch 1 mit 5, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bildung einer Zuordnungskennung
für die in einer Gruppe zusammengefaßten Einrichtungen in der Zuordnungseinrichtung
(ZTi) pro Einrichtung einer Gruppe ein von einem den Belegzustand einer Einrichtung
festhaltenden Relais (51... 54) gesteuerter Kontakt (sll.. .sl4) vorhanden ist und daß
über die in Abhängigkeit von dem während eines Abfragezeitraumes nacheinander erregten Relais
(71... 74) betätigten Kontakten (/11... /44) nur im Fall einer belegten Einrichtung Eingänge (TiI
...Ti 4) der Verkehrsmeßeinrichtung (FMTi) erregt sind.
7. Anordnung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Abfrage der Eingänge
(TiI.. .E4) der Verkehrsmeßeinrichtung (FMTi)
über einen dritten Wähler (W3) geschieht, dessen Wählerarm (w3) alle Eingänge (E 1.. .Ti4) während
eines Schrittes des zweiten Wählers (Wl) abtastet.
8. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschaltung der in einer
Gruppe zusammengefaßten Einrichtungen an eine den Belegtzustand einer Einrichtung festhaltende
Speichereinrichtung über Koppler (TCT, KII in Fig. 2) geschieht, die über eine Kopplersteuerung
(KS) gesteuert werden.
9. Anordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Speichereinrichtung ein
Streifenlocher (L in F i g. 2) ist, dessen Lochstreifen mehrere (k) Spuren aufweist und der mit
mehreren (k) Empfangsmagneten ausgerüstet ist, wobei jeder Empfangsmagnet einer Spur des Lochstreifens
einer bestimmten Einrichtung innerhalb der abzufragenden Gruppe zugeordnet ist.
10. Anordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Speichereinrichtung ein
Magnetbandgerät (MG) ist.
11. Anordnung nach Anspruch 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschaltung der
nur kurzzeitig belegten Einrichtungen über einen ersten Koppler (KI) geschieht, während die Anschaltung
der mit längerer Belegungszeit beaufschlagten Einrichtungen über einen anderen Koppler (7C77) geschieht, und daß der eine Koppler
(KI) während eines Umlaufes des anderen Kopplers (KII) mehrmals umläuft.
12. Anordnung nach Anspruch 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß ein Taktgeber (T)
vorhanden ist, der über eine Taste (t) an die Kopplersteuerung (KS) anschaltbar ist und
durch den die Folge der Steuerimpulse für die Kopplersteuerung (KS) einstellbar ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
709 640/96 8. 67 © Bundesdruckerei Berlin
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1249358B true DE1249358B (de) | 1967-09-07 |
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ID=603474
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES96505A Pending DE1249358B (de) | Anordnung fur Ver mittlungsanlagen der Fernmeldetechnik zur Feststellung von belegten Einrichtungen |
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 |