DE1249180B - - Google Patents
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- B25—HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
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- B25B27/14—Hand tools, specially adapted for fitting together or separating parts or objects whether or not involving some deformation, not otherwise provided for for assembling objects other than by press fit or detaching same
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
B 25b
B 25h; B 25 j
Deutsche Kl.: 87 a - 22
Deutsche Kl.: 87 a - 22
Nummer: 1 249 180
Aktenzeichen: B 752951 c/87 a
Anmeldetag: 5. Februar 1964
Auslegetag: 31. August 1967
Zum Sichern von Teilen auf Achsen, Zapfen od. dgl. werden vielfach federnde gewölbte oder
kegelförmige Klemmscheiben mit aufgespreizten Lappen verwendet, deren Innenkante sich bei axialer
Belastung entgegen der Aufschubrichtung auf dem die Scheibe aufnehmenden Teil verriegeln und dadurch
einem Wiederabgleiten einen Widerstand entgegensetzen soll.
Werden die Scheiben nur mittels einer einzigen Hülse oder eines Kegels aufgeschoben, werden die
Lappen, statt aufzufedern, zusammengedrückt. Es entstehen durch die Montage Deformierungen von
Scheibe und Lappen sowie Beschädigungen der Welle. Außerdem erfordert das Aufbringen der
Scheibe eine gewisse Geschicklichkeit, besonders wenn es sich — wie es in der Regel der Fall ist —
um kleine Abmessungen handelt. Vor allem bereitet es Schwierigkeiten, die Scheibe mit dem richtigen
Druck aufzuschieben, damit sie nicht zu locker sitzt oder zu stark durchgedrückt und damit überbeanspracht
wird.
Die Erfindung bezweckt, diese Schwierigkeiten zu beheben, also das Aufbringen der Scheibe zu erleichtern
und bei Sicherstellung eines vorgeschriebenen Klemmdruckes die Scheiben bereits bei der Montage
ordnungsmäßig zu verklemmen. Die Erfindung besteht demgemäß im wesentlichen darin, daß das
Werkzeug aus einer Druckhülse zum axialen Aufdrücken der radial äußeren Randteile der Klemmscheibe
gegen eine Auflagerfläche sowie aus einem inneren Schlagbolzen mit ebenfalls hülsenförmigem
Ende besteht, der zur Ausübung einer zusätzlichen Druck- oder Schlagwirkung auf die radial inneren
Teile der Klemmscheibe bis zu deren Verklemmen in der Oberfläche des aufnehmenden Teiles dient.
Zur Sicherung der Klemmscheibe gegen Durchdrücken über die Klemmstellung hinaus kann der
Arbeitshub des Schlagbolzens durch einen Anschlag, z. B. auf nur Teile eines Millimeters oder auf einige
Millimeter, begrenzt sein. Der Arbeitshub des Schlagbolzens kann hierbei entgegen einer Federwirkung
erfolgen, durch die er gegen einen Anschlag der Druckhülse gedrückt wird.
In einer vorteilhaften Ausführungsform, die sich durch ein Maximum an Einfachheit auszeichnet und
keine beweglichen Teile erfordert, kann die Druckhülse ganz oder teilweise nachgiebig ausgebildet sein,
indem z. B. die Druckhülse aus federndem Material, etwa relativ weichem Kunststoff, der Schlagbolzen
aus unnachgiebigem Material, z. B. hartem Kunststoff oder Stahl, besteht. Die Federwirkung, die auch den
Hub des Schlagbolzens zwischen dessen Anfangs-Montagewerkzeug zum Aufbringen von
Klemmscheiben
Klemmscheiben
Anmelder:
Hugo Benzing o. H. G.,
Münchingen bei Stuttgart, Daimlerstr. 49-53
Als Erfinder benannt:
Dipl.-Ing. Peter Benzing,
Münchingen-Kallenberg bei Stuttgart;
Richard Klein, Berkheim;
Alfred Trampisch, Stuttgart-Zuffenhausen
Stellung und dessen Endstellung bestimmt, wird hierbei durch die Nachgiebigkeit der Druckhülse selbst
erzeugt. Doch können hierfür auch besondere Anschläge vorgesehen sein.
Im übrigen sind vielfache Ausführungsformen des Montagewerkzeuges möglich. So kann die Druckhülse
als Handgriff ausgebildet bzw. von einem handgriffartigen Gehäuse umschlossen sein und einen
Schlagbolzen aufnehmen, der die Druckhülse bzw. das Gehäuse durchsetzt oder durch einen entsprechenden
Stößel, Hammer oder Schlagkolben betätigt wird, auf den von oben her ein Schlag nach Art eines
Körnerschlages ausgeführt werden kann.
Auch kann das Werkzeug mit einem Kraftspeicher wirken, der z. B. durch eine Feder gebildet wird,
welche beim Aufdrücken des Werkzeuges bzw. der Druckhülse auf die Klemmscheibe in an sich bekannter
Weise gespannt und hiernach, z. B. durch Auslösen an sich bekannter, federbelasteter querbeweglicher
Riegelstifte od. dgl., zur Ausübung des Schlages vorgetrieben wird. Eine solche Ausführung hat
den Vorteil einer genau einstellbaren, stets konstant zu haltenden Schlagenergie. Die Riegelstifte können
in einem den Schlagbolzen vortreibenden Hammer od. dgl. untergebracht sein und z. B. von der Druckhülse
bei deren Bewegung relativ zum Schlagbolzen bzw. zu dem den Kraftspeicher abstützenden Teil
formschlüssig mitgenommen werden, bis sie gegen eine Schrägfläche treffen bzw. Auslösemittel betätigen,
durch die die Riegelstifte einwärts gedrückt werden und dadurch den Hammer oder den entsprechenden
Teil zur Ausübung des vom Schlagbolzen auszuführenden Schlaghubes freigeben.
709 639/150
Vorzugsweise ist das Werkzeug mit Mitteln zur Zentrierung des Werkzeuges auf der Klemmscheibe
versehen. Diese Zentrierung kann beispielsweise durch eine den Außenrand der Klemmscheibe umschließende
Zentrierhülse erfolgen, welche z. B. auf der Druckhülse axial federnd abgestützt ist. Dadurch
kann unter Umständeii das Aufbringen der Klemmscheibe
erleichtert werden, indem sie vor dem Aufbringen auf den Zapfen', die Achse od. dgl. in die
Zentrierhülse des Werkzeuges eingelegt und mittels des Werkzeuges auf die Achse, den Zapfen od. dgl.
aufgeschoben wird. Vor allem wird jedoch das Werkzeug zur Klemmscheibe und damit auch zu dem sie
aufnehmenden Teil, z. B. einem Zapfen, zentriert, so daß die Gewähr dafür gegeben ist, daß bei Ausführung
des Schlages der Schlagbolzen nicht auf das Ende des Zapfens od.:dgl auf trifft, sondern sich lediglich
gegen die radial inneren Teile der Klemmscheibe anlegt und diese in Klemmstellung drückt.
Statt daß der Schlag des Schlagbolzens von Hand oder durch einen von Hand gespannten Kraftspeicher,
z. B. eine Feder, erfolgt, kann die Schlagwirkung des Schlagbolzens auch mittels einer Hilfskraft, z. B. hydraulisch,
pneumatisch oder elektrisch oder auch durch eine Kombination dieser Hilfsmittel, ausgeübt
werden.
Eine andere zweckmäßige Ausführungsform des Werkzeuges, die für viele Fälle besonders geeignet
ist, besteht darin, daß das Werkzeug nach Art einer Pistole mit einem in -an sich bekannter Weise mittels
Spannhebels bis zu einer Auslösestellung spannbaren, als Schlagkolben wirkenden Stößel ausgebildet ist.
In der Zeichnung ist eine Anzahl von Ausführungsformen der Erfindung beispielsweise dargestellt.
Im einzelnen zeigt
F i g. 1 das stark vergrößerte Ende eines Werkzeuges mit elastischer Druckhülse beim Aufsetzen
derselben auf die auf einem Zapfen zu verklemmende Klemmscheibe,
Fig..2 die gleiche .Ausführungsform wie Fig. 1,
und zwar am Ende des Arbeitshubes des Schlagbolzens,
F i g. 3 eine weitere, besonders einfache Ausführungsform
der Erfindung mit starrer Druckhülse und darin federnd gelagertem, von Hand zu betätigendem
Schlagbolzen,
F i g. 4 eine ähnliche Ausführungsform wie F i g. 3 mit federnd gelagerter Zentrierhülse,
F i g. 5 eine weitere Ausführungsform mit Kraftspeicher
vor dem Spannen desselben,
F i g. 6 die gleiche Ausführungsform bei gespanntem Kraftspeicher,
F i g. 7 eine vergrößerte Darstellung der Zentrierung des Werkzeuges auf der Klemmscheibe mittels
Zentrierhülse,
F i g. 8 eine weitere Ausführungsform mit Betätigung des Schlagbolzens durch eine Hilfskraft,
F i g. 9 den unteren Teil einer v/eiteren Ausführungsform des Werkzeuges,
Fig. 10 und 11 eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Werkzeuges als Montagepistole,
und zwar vor dem Spannen einer als Kraftspeicher wirkenden Feder (F i g. 10) sowie im Augenblick des
Auslösens des Schlagbolzens (Fig. 11) und
F i g. 12 eine Ausführungsform mit magnetischer Druckhülse.
In F i g. 1 besteht das Montagewerkzeug 20 aus einem Stempel oder Schlagbolzen 21, welcher mit
dem oberen Griffteil 22 des Werkstückes aus einem Stück bestehen kann, und aus der das untere Ende
des Schlagbolzens ringförmig umgebenden Druckhülse 23. Während der Schlagbolzen 21 mit dem
5 Oberteil 22 des Werkzeuges z. B. aus Stahl oder aus hartem Kunststoff hergestellt ist, besteht die Druckhülse 23 aus einem weichen, gegebenenfalls gummiartigen
Kunststoff, so daß sie beim Aufdrücken des Werkzeuges auf die Klemmscheibe 24 oder bei einem
ίο auf das Werkzeug geführten Schlag in der in F i g. 2
dargestellten Weise an ihrem unteren Ende etwa entsprechend 23 a nachgeben kann. Die Klemmscheibe
24 zentriert sich hierbei an der konischen unteren Fläche 25 der Druckhülse. Die Klemmscheibe 24 ist
selbst kegelförmig ausgebildet und weist eine Mittelöffnung 26 sowie gegebenenfalls einige auf den Umfang
verteilte Schlitze 27 auf.
Durch das Werkzeug wird die Klemmscheibe 24 mit ihrer Mittelöffnung 26 über den Zapfen 28 irgendeines
Teiles 29 gedrückt, wobei eine Bohrung 30 im -Schlagbolzen ein Überschieben desselben über den
Zapfen 28 ermöglicht.
Das Aufklemmen der Klemmscheibe 24 auf den Zapfen 28 geschieht in der in F i g. 1 und 2 ersichtliehen
Weise. Die Klemmscheibe 24 wird auf den Zapfen 28 aufgesetzt, hierauf das Werkzeug auf die
Klemmscheibe aufgesetzt, wobei die Druckhülse 23 sich mittels ihrer Endfläche auf den radial äußeren
Teilen der Klemmscheibe 24 abstützt und gegebenenfalls bis zum Anliegen am Teil 29 vorschiebt. Bei
weiterem axialem Vordrücken des Werkzeuges wird die Druckhülse 23 in der in F i g. 2 dargestellten
Weise verformt, während der Stempel oder Schlagbolzen 21 durch einen auf das Werkzeug ausgeführten
Schlag einen zusätzlichen axialen Hub ausführt und hierbei die radial inneren Teile der Klemmscheibe 24
über den Zapfen 28 drückt, bis sich die Kante der Innenbohrung 26 in der Oberfläche des Zapfens 28
verklemmt. Die Klemmscheibe ist dadurch gegen Abziehen nach oben gesichert, da bei einem auf die
Klemmscheibe ausgeübten aufwärts gerichteten Zug oder Druck die Klemmscheibe sich durchzudrücken
sucht und dadurch die Klemmkraft zunehmend verstärkt.
Bei dem nach Art eines Körners ausgeführten Montagewerkzeug gemäß F i g. 3 bildet das äußere
Gehäuse 31 gleichzeitig in seinem unteren Teil die Druckhülse 32, die wieder mittels einer konischen
Endfläche 33 die Klemmscheibe aufnimmt. In der Druckhülse 32 ist der Schlagbolzen 34 mit einer der
Bohrung 30 (F i g. 1, 2) entsprechenden Bohrung 35 verschiebbar gelagert und wird durch eine Feder 36
aufwärts gegen einen Stößel 37 gedrückt, der mit einem Kopf oder Amboßteil 38 aus dem Gehäuse 31
oben herausragt und dessen Aufwärtsbewegung durch einen Querstift 39 begrenzt wird, welcher in dem Gehäuse
31 fest gelagert ist und den Stößel 37 in einem Langloch 40 durchsetzt. Zur genauen Einstellung des
Hubes h dient eine Mutter 41, die durch eine Gegenmutter 42 gesichert werden kann.
Gehäuse 31 mit Druckhülse 32 und Schlagbolzen 34 mit Stößel 37 bestehen bei dieser Ausführung vorzugsweise
je aus Stahl. Das Gehäuse 31 wird mit der Hand ergriffen und auf die Klemmscheibe aufgedrückt,
worauf mit einem Hammer od. dgl. auf den Kopf 38 des Stößels geschlagen wird, so daß dieser
zusammen mit dem Schlagbolzen 34 einen Arbeitshub h ausführen kann. Der Arbeitshub h ist hierbei
so bemessen, daß eine günstige Klemmkraft der Klemmscheibe auf dem zugeordneten Zapfen od. dgl.
erreicht wird.
Bei der Ausführungsform nach F i g. 4 besteht das Gehäuse 43 aus einem oberen rohrförmigen Teil 44
und einem unteren Teil 45, in welchen die Druckhülse
46 mittels Gewindes 47 eingeschraubt ist, wobei eine Mutter 48 die Druckhülse in ihrer Lage sichert.
Die Druckhülse kann dadurch in axialer Richtung mit Bezug auf das Gehäuse 43 eingestellt werden. In
der Druckhülse 46 ist der Schlagbolzen 49 axial verschiebbar gelagert. Er stützt sich gegen einen Stößel
50 ab, der mittels eines Querstiftes 51 in Langlöchern 52 des Gehäuses um einen kleinen Betrag h axial verschiebbar
gelagert ist. Gegebenenfalls kann eine Feder vorgesehen sein, welche den Schlagbolzen 49 und
den Stößel 50 in deren obere Lage drückt. Das obere Ende des Stößels 50 wird durch ein Amboßstück 53
gebildet, auf das ein Schlag mittels eines Hammers od. dgl., ähnlich wie im Fall der F i g. 3, ausgeführt
werden kann.
Auf das untere Ende des Druckstückes 46 ist eine Zentrierhülse 54 aufgesetzt, die unter der Wirkung
einer Feder 55 steht, welche sich einerseits gegen die Zentrierhülse 54 und andererseits gegen die Gegenmutter
48 abstützt und die Zentrierhülse gegen eine Bundfläche 56 an der Druckhülse 46 anlegt. Die
Zentrierhülse 54 hat die Aufgabe, die Klemmscheibe (24 in Fig. 2) an ihrem Außenumfang aufzunehmen
und dadurch das Werkzeug gegen die Klemmscheibe und damit auch gleichzeitig gegen den Zapfen 28 zu
zentrieren, wie dieses für das nachfolgend beschriebene Ausführungsbeispiel in entsprechender Form in
F i g. 7 dargestellt ist.
Die Ausführungsform nach F i g. 5 bis 7 ist ein Montagewerkzeug mit einem Kraftspeicher. Das Gehäuse
des Werkzeuges besteht in diesem Fall aus einer äußeren, aus Blech gezogenen Hülse 57, in die
eine Hülse 58 fest eingesetzt ist und nach oben durch ein Verschlußstück 59 abgeschlossen wird. Ein
—■ ebenso wie die Teile 58 und 59 — mit der Gehäusehülse 57 fest verbundenes Lagerstück 60 am
unteren Ende des Gehäuses dient zur Lagerung der Druckhülse 61, mit der ein unteres Druckstück 62
fest verbunden ist und welche im Gehäuse axial gleiten kann. Auf das Druckstück 62 ist wieder eine
Zentrierhülse 54 aufgesetzt, die gegen die Wirkung einer Feder 55 für sich (oder gegebenenfalls zusammen
mit der Druckhülse 61) aufwärts geschoben werden kann.
Mit der Druckhülse 61 ist ferner ein oberes erweitertes Hülsenstück 63 mittels eines Querbolzens 64
fest verbunden. Es wird an seinem oberen Ende durch eine Ringkante 65 begrenzt und ist beiderseits derselben
durch eine äußere Schrägfläche 65 α und eine innere Schrägfläche 66 abgeschrägt. Im Innern der
Druckhülse 61 ist ein rohrförmiger Schlagbolzen 67 gelagert, welcher durch eine Feder 68 innerhalb eines
Spieles h, das durch Langlöcher 69 für den Querbolzen 64 im Schlagbolzen 67 bestimmt ist, abwärts
gedrückt wird.
Im oberen zylindrischen Teil 58 des Gehäuses ist nach Art eines Kolbens der sogenannte Hammer 70
verschiebbar gelagert. Er steht unter der Wirkung der als Kraftspeicher wirkenden Feder 71, welche sich
einerseits gegen das obere Verschlußstück 59 und andererseits gegen den Hammer 70 abstützt und letzteren
nach unten zu drücken sucht. In einer Querbohrung 72 im unteren Teil des Hammers sind in
radialer Richtung zwei unter der Wirkung einer Feder 73 stehende querbewegliche Riegelstifte 74 gelagert,
welche von der Feder 73 bis zu Anschlägen nach außen gedrückt werden, derart, daß sie bei einer relativen
Aufwärtsbewegung der Drückhülse 61 mit dem Teil 63 in Pfeilrichtung χ von der ringförmigen Oberkante
65 des Teiles 63 mitgenommen werden.
An seinem unteren Ende ist der Gehäuseteil 58
ίο durch eine Kegelfläche 75 abgeschrägt, welche im
Bewegungsbereich der Riegelstifte 74 bei deren relativer Aufwärtsbewegung liegt. Entlüftungslöcher 76,
77 und 78 verhindern, daß bei der Bewegung der Druckhülse 61 mit dem Teil 63 bzw. des Hammers 70
im Innern des Gehäuses Luftkompressionen auftreten, welche die Bewegungen dieser Teile hindern.
In Fig. 5 ist das Werkzeug in seiner entspannten Lage dargestellt. Das Werkzeug wird in der in F i g. 7
gezeigten Weise auf die Klemmscheibe 24 aufgesetzt, wobei die Zentrierhülse 54 die Klemmscheibe 24 am
Umfang umschließt und dadurch eine Zentrierung des Schlagbolzens 67 mit dem Zapfen 28 sicherstellt.
Das von der Hand am Gehäuse 57 umgriffene Werkzeug wird nunmehr abwärts gedrückt, bis das Druckstück
62 der Druckhülse auf dem äußeren Rand der Klemmscheibe 24 aufsitzt. Wird nunmehr das Werkzeug
weiter nach unten gedrückt, wird einerseits die schwache Feder 55 und andererseits die als Kraftspeicher
dienende starke Feder 71 zusammengedruckt; letztere dadurch, daß die sich im Gehäuse
57 relativ nach oben verschiebende Druckhülse 61 mittels des Hülsenstückes 63 und der Riegelstifte 74
den Hammer 70 mitnimmt, der dadurch die Feder 71 spannt. Sobald die Riegelstifte 74 die Schrägfläche 75
am oberen Gehäusestück 58 erreicht haben, werden die Riegelstifte 74 nach innen gedrückt, bis sie die
Oberkante 65 des Hülsenstückes 63 nach innen überschritten haben. In diesem Augenblick wird der Hammer
70 freigegeben, d. h. die als Kraftspeicher dienende Feder 71 entspannt sich, indem sie den Hammer
70 freigegeben, d. h., die als Kraftspeicher die-Riegelstifte 74 an der Kegelfläche 66 abgleiten und
gegen die Wirkung der Feder 73 weiter nach innen gedrückt werden. Kurz vor der unteren Endlage trifft
der Hammer 70 auf das obere Ende des Schlagbolzens 67 auf, der dadurch seinen Arbeitshub h ausführen
und die Klemmscheibe 24 mit der vorgeschriebenen Klemmkraft auf dem Zapfen 28 verklemmen
kann.
Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 8 zeigt ein Montagewerkzeug mit pneumatischer Auslösung
eines Hammers. In das untere Ende des Gehäuses 79 ist der Werkzeugfuß 80 eingeschraubt. Er trägt starr
in ihm gelagert eine Druckhülse 81 unter Zwischenschaltung einer Zentrierhülse 82, die nur so viel über
die Druckhülse 81 hinausragt, daß die Klemmscheibe mit Zentrierung in sie eingelegt werden kann. In der
Mittelbohrung des Werkzeugfußes 80 ist der Schlagbolzen 83 begrenzt axial beweglich gelagert. Er steht
unter der Wirkung einer Feder 84, die sich einerseits am Schlagbolzen 83 und andererseits an einem Querstift
85 abstützt, der im Werkzeugfuß 80 befestigt ist und den Schlagbolzen 83 in einem Langloch 86
durchsetzt, derart, daß der Schlagbolzen 83 gegen die Anschlagsfläche 87 federnd gedrückt wird.
Im oberen Teil des Gehäuses 79 ist ein Kolben 88 verschiebbar gelagert, der durch eine Feder 89 aufwärts
gedrückt wird und einen Zylinderraum 90 be-
grenzt, dem Druckluft durch einen Anschluß 91 zugeführt werden kann. Das untere Ende der das Gehäuse
axial durchsetzenden Kolbenstange 92 trägt fest, aber einstellbar mit ihm verbunden, einen zylindrischen
Schieber 93, der an seinem unteren Ende — ähnlich der Kegelfläche 75 des vorhergehenden
Ausführungsbeispiels ■— eine Kegelfläche 94 aufweist. Mit der Kolbenstange 92 ist des weiteren der Hammer
95 mit Spiel verbunden. Ein Querstift 96, der fest in das untere Ende der Kolbenstange 92 eingesetzt
ist, durchsetzt ein Langloch 97 im Schaft 98 des Hammers 95, wobei eine Feder 99 den Hammer 95
abwärts zu drücken sucht. Der Hammer 95 ist kolbenartig in eine obere zylindrische Ausnehmung
des unteren Werkzeugfußes 80 eingesetzt und trägt querliegende Riegelzapfen 74 entsprechend dem Ausführungsbeispiel
nach F i g. 5 und 6. Die Riegelzapfen werden federnd nach außen gedrückt, so daß sie in
der gezeichneten Stellung unter der Wirkung der Feder 99 auf dem oberen Ende des zylindrischen Ansatzes
101 des Werkzeugfußes 80 aufruhen.
Die Wirkungsweise dieser Vorrichtung ist folgende: Nach dem Aufsetzen des Werkzeuges auf die Klemmscheibe
bzw. derselben mittels des Werkzeuges auf den Zapfen 28 ·— sinngemäß entsprechend F i g. 7 —
wird durch ein Schaltventil od. dgl., das sich am Werkzeug selbst, z. B. in Fingernähe, befinden kann,
Druckluft in den Raum 90 geliefert. Der Kolben 88 mit dem Kolbenschieber 93 wird abwärts gedrückt,
während der Hammer 95 durch die Riegelstifte 74 aufgehalten wird, indem sich der Querstift 96 im
Langloch 97 verschiebt. Sobald die Kegelfläche 94 des Kolbenschiebers 93 die Riegelstifte 74 erreicht,
werden diese durch die Schrägfläche nach innen gedrückt, so daß sie über die Oberkante des zylindrischen
Ansatzes 101 hinweggleiten und dadurch den Hammer 95 freigeben. Dieser kann nunmehr
unter der Wirkung der zuvor gespannten Feder 99 seinen Abwärtshub und den notwendigen Schlag auf
den Schlagbolzen 83 ausführen.
Eine Querbohrung 102 verbindet den Raum der Feder 89 mit der Außenluft. Eine entsprechende Verbindung
ist zweckmäßig auch für den Zylinderraum 100 unterhalb des Hammers 95 vorgesehen.
Eine der Ausführung nach F i g. 8 ähnliche Ausführungsform ist in F i g. 9 dargestellt. Gleiche Teile
sind hierbei mit gleichen Bezugszeichen wie in F i g. 8 versehen. Zum Unterschied von der vorhergehenden
Ausführung erstreckt sich das fest angeordnete Gehäuse 79 nicht über den unteren Teil des Werkzeuges,
der von einem besonderen gehäuseförmigen Teil 103 umschlossen wird. In diesem ist einerseits die Kolbenstange
92 mit dem Kolbenschieber 93 und andererseits der Werkzeugfuß 104 verschiebbar gelagert.
Letzterer trägt an seinem unteren Ende die Druckhülse 81 mit der Zentrierhülse 82 und an seinem
oberen Ende einen ringförmigen Ansatz 105, auf dem sich der Hammer 95 mittels der Riegelstifte 74 abstützt.
Eine Feder 106 drückt den Werkzeugfuß 104 gegen einen Anschlag 107, der durch einen in eine
untere Nut des gehäuseförmigen Teiles 103 eingesetzten Sprengring gebildet wird.
Wird Druckluft auf den mit der Kolbenstange 92 verbundenen (in Fig. 9 nicht dargestellten) Kolben
88 gegeben, wird die untere Hälfte des Werkzeuges durch die Kolbenstange 92 abwärts bewegt, bis die
Druckhülse 81 auf der Klemmscheibe 24 aufliegt. Die Feder 106 übt hierbei entsprechend ihrer Bemessung
einen solchen Druck auf den Werkzeugfuß 104 und die Druckhülse 81 aus, daß die Klemmscheibe
auf den Zapfen 28 aufgedrückt wird. Hiernach wird beim weiteren Abwärtsgang der Kolbenstange 92 der
Kolbenschieber 93 im Gehäuse 103 abwärts gedrückt und die Feder 99 gespannt, während der Hammer 95
in den Grenzen des Langloches 97 aufgehalten wird. Sobald die Riegelstifte 74 durch die Kegelfläche 94
des Kolbenschiebers 93 einwärts gedrückt werden,
ίο wird der Hammer 95 freigegeben und unter der Wirkung
der zuvor gespeicherten Energie der Feder 99 schlagartig gegen den Schlagbolzen 83 vorgetrieben.
Die Fig. 10 und 11 zeigen ein Werkzeug in Pistolenform. In dem mehrteiligen Gehäuse 108, dessen
beide Teile 109, 110 z. B. durch den Querstift
111 gegeneinander axial gesichert sind und das an seinem oberen Ende durch eine hülsenförmige Haube
112 abgeschlossen wird, ist die Druckhülse 113 mit der Zentrierhülse 114, der Schlagbolzen 115, der
Schlagkolben 116 und der Federbolzen 117 eingesetzt. Die Druckhülse 113 ist mit dem unteren Teil
110 des Gehäuses 108 fest, zweckmäßig jedoch einstellbar verbunden, während die Zentrierhülse 114
durch eine Feder 118 belastet wird und sich infolgedessen, ähnlich wie in Fig. 4, relativ zum Gehäuse
108 verschieben kann. Die Bewegung des Schlagbolzens 115 ist durch das Spiel begrenzt, das durch
ein von dem Querstift 111 durchsetztes Langloch 119 bestimmt wird. Eine Feder 120 drückt den Federbolzen
117 gegen einen Anschlag 121 am Gehäuse 108, während der Schlagkolben 116 mit einem gewissen
Spiel zwischen der oberen Verlängerung 122 des Schlagbolzens 115 und dem Federbolzen 117
innerhalb des Gehäuses gelagert ist. In einer Querbohrung des Schlagkolbens 116 ist ein Auslösestift
123 gelagert, der durch eine Blattfeder 124 bis zu einem Anschlag 125 nach außen gedrückt wird, derart,
daß er über eine Anschlagnase 126 eines Spannhebels 127 greift, welcher in einem Gelenk 128 an
einem Handgriff 129 des Gehäuses schwenkbar gelagert ist. Der Spannhebel wird durch eine Blattfeder
130 gegen eine Anschlagsfläche 131 am Gehäuse 108 gedrückt.
Zum Betätigen des Werkzeuges wird der Spannhebel von den Fingern der den Handgriff 129 umgreifenden
Hand in Pfeilrichtung y um den Gelenkbolzen 128 geschwenkt. Hierbei nimmt die Anschlagsnase
126 des Spannhebels mittels des Auslösestiftes 123 den Schlagkolben 116 und damit den
Federbolzen 117 in Aufwärtsrichtung mit, wobei die als Kraftspeicher dienende Feder 120 gespannt wird.
In der in Fig. 11 dargestellten Endlage des Werkzeuges verläßt die Anschlagnase 126 den Auslösestift
123, wodurch der Schlagkolben 116 freigegeben und unter dem Druck der gespannten Feder 120 abwärts
geschleudert wird. Es trifft hierbei auf das obere Ende der Verlängerung 122 des Schlagbolzens 115, wodurch
dieser in den Grenzen des durch das Langloch 119 gegebenen Spiels vorwärts bewegt wird und da-
durch die Klemmscheibe 24 auf ihrem Zapfen 28 verklemmt.
Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten Ausführungsbeispiele
beschränkt. So kann das Werkzeug statt in Schaftform oder in Pistolenform auch in anderer
Weise ausgebildet sein, z. B. nach Art der bekannten Heftmaschinen, bei denen Druckhülse,
Schlagbolzen u. dgl. an einem gestellseitig gelagerten Schwenkarm angeordnet sind. Sinngemäß können
ferner in allen Ausführungsbeispielen Handbetätigung, Betätigung durch einen Kraftspeicher oder
durch eine Hilfskraft gegeneinander ausgetauscht werden, sofern nur in allen Fällen gewährleistet ist,
daß die Klemmscheibe zunächst an ihrem radial 5 äußeren Rand gefaßt und hierauf durch einen Schlagbolzen
oder Stempel in ihrem radial mittleren Teil vorgedrückt und dabei auf dem sie aufnehmenden
Teil, z.' B. einem Zapfen, einer Achse od. dgl., aufgeklemmt wird. ίο
In allen Fällen kann die Druckhülse, z. B. 32, 46, 62, 81 oder 113, ganz oder teilweise als Dauermagnet
ausgebildet sein, um die zu montierende Klemmscheibe magnetisch festzuhalten. So zeigt beispielsweise
Fig. 12 eine Ausführung etwa entsprechend Fig. 4, bei der auf die Druckhülse 46 innerhalb
eines Stahlmantels 46« eine Hülse 46 b aus magnetischem Werkstoff aufgesetzt ist. Das Aufbringen der
Klemmscheibe kann dadurch sehr wesentlich erleichtert werden.
Claims (22)
1. Montagewerkzeug zum Aufbringen von federnden, insbesondere kegelförmigen Klemmscheiben
auf einen aufnehmenden Teil, z. B. einen Zapfen od. dgl., dadurch gekennzeichnet,
daß das Werkzeug aus einer Druckhülse (23; 32; 46 usw.) zum axialen Aufdrücken der
radial äußeren Randteile der Klemmscheibe (24) gegen eine Auflagerfläche sowie aus einem inneren
Schlagbolzen (21; 34; 49 usw.) mit ebenfalls hülsenförmigem Ende besteht, der zur Ausübung
einer zusätzlichen Druck- oder Schlagwirkung auf die radial inneren Teile der Klemmscheibe (24)
bis zu deren Verklemmen in der Oberfläche des aufnehmenden Teiles (28) dient.
2. Montagewerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitshub (h) des
Schlagbolzens zur Sicherung der Klemmscheibe gegen Durchdrücken über die Klemmstellung hinaus
durch einen Anschlag (39; 52 usw.), z. B. auf nur etwa einen oder einige Millimeter, begrenzt
ist.
3. Montagewerkzeug nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlagbolzen
durch Federwirkung gegen einen Anschlag (39) der Druckhülse gedrückt wird und entgegen der
Federwirkung seinen Arbeitshub ausführt.
4. Montagewerkzeug nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckhülse (23)
ganz oder teilweise nachgiebig ausgebildet ist (Fig. 1,2).
5. Montagewerkzeug nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckhülse (23)
aus federndem Material, z. B. relativ weichem Kunststoff, der Schlagbolzen (21) aus unnachgiebigem
Material, z. B. hartem Kunststoff oder Stahl, besteht.
6. Montagewerkzeug nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckhülse (32)
als Handgriff (31) ausgebildet oder mit einem solchen fest verbunden ist und der Schlagbolzen (34)
mittels eines den Handgriff bis zu dessen oberem Ende durchsetzenden und zur Ausführung des
Schlages über dieses Ende hinausragenden Stößels (37) betätigbar ist (F i g. 3).
7. Montagewerkzeug nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Hub (h) des
Stößels (37) mit Bezug auf die Druckhülse (32) durch einen Querstift (39) begrenzt ist, welcher
mit dem einen (31) der beiden genannten Teile (Stößel oder Hülse) unverschiebbar verbunden
und in einem Schlitz (40) des anderen Teiles (37) begrenzt verschiebbar gelagert ist.
8. Montagewerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlagbolzen (67)
in an sich bekannter Weise durch Auslösen eines gespannten Kraftspeichers (71; 99; 120) vprtreibbar
ist (Fig. 5 bis 11).
9. Montagewerkzeug nach Anspruch 1 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Kraftspeicher
(71) durch die Relativbewegung von Druckhülse (61; 104) und Halteteil oder Gehäuse (57;. 103)
bzw. einem entsprechenden Teil (93) gespannt und der Schlagbolzen (67; 83; 115) durch Auslösen
eines verriegelten Hammers (70; 95) oder Schlagkolbens (116) vortreibbar ist.
10. Montagewerkzeug nach Anspruch 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Kraftspeicher in
an sich bekannter Weise durch eine oder mehrere Federn (71; 99; 120) gebildet wird.
11. Montagewerkzeug nach Anspruch 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Hammer (70;
95) oder ein mit diesem zusammenwirkendes Stößelglied einen oder mehrere an sich bekannte,
federbelastete querbewegliche Riegelstifte (74) od. dgl. aufweist, die bei einer relativen Bewegung
der Druckhülse (61; 81) relativ zu einem Stößelglied (93) oder Gehäuse (57; 58) von einer Stirnfläche
(65; 101) der Druckhülse bis zur Berührung mit einer Schrägfläche (75; 94) des Stößelgliedes
oder Gehäuses mitgenommen bzw. aufgehalten und dadurch gegen den Federdruck so weit
über die Innenkante der Hülsenstirnfläche zurückgedrückt werden, daß sie den Hammer (70; 95)
oder das Stößelglied freigeben und dieser durch einen Kraftspeicher (71; 99) oder eine andere
Vortriebskraft vorgetrieben wird (F i g. 5, 6, 8).
12. Montagewerkzeug nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnfläche (65) der
Druckhülse (61, 63) zum erleichterten Abgleiten der Riegelglieder nach innen abgeschrägt (66) ist.
13. Montagewerkzeug nach Anspruch 11 und 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckhülse
(61) relativ zu einem äußeren Gehäuse (57, 58) verschiebbar gelagert und die Schrägfläche (75)
an dem Gehäuse angeordnet ist.
14. Montagewerkzeug nach Anspruch 11 und
12, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckhülse (81) einen Teil eines äußeren Gehäuses (79) bildet
und die Schrägfläche (94) an einem in dem Gehäuse verschiebbar gelagerten Stößelglied (93)
angeordnet ist (F i g. 8).
15. Montagewerkzeug nach Anspruch 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckhülse (46;
61, 62; 81; 113) von einer zur Zentrierung der Scheibe an deren Außenrand dienenden Zentrierhülse
(54; 82; 114) umschlossen ist.
16. Montagewerkzeug nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Zentrierhülse (54;
114) auf der Druckhülse axial federnd (55; 118) abgestützt ist.
17. Montagewerkzeug nach Anspruch 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckhülse (61;
81; 104) innerhalb eines gehäuseförmigen Halteteiles (57; 103) verschiebbar gelagert ist, das
10
gleichzeitig auch zur verschiebbaren Lagerung und gegebenenfalls zur Abstützung des den
Schlagbolzen (67; 83) vortreibenden Hammers (70; 95) dient.
18 Montagewerkzeug nach Anspruch 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlagbolzen
(83) bzw. der den Schlagbolzen treffende Hammer (95) od. dgl. durch eine Hilfskraft, z. B. hydraulisch,
pneumatisch oder elektrisch vortreibbar ist.
19. Montagewerkzeug nach Anspruch 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß ein den Schlagbolzen
(83) vortreibender Stößel oder Hammer zweiteilig ausgebildet ist und beide Stößel- oder Hammerteile
(93, 95) verschiebbar ineinandergelagert und bis zu einem Anschlag (96, 97) federnd auseinandergedrückt
werden, wobei der zum Zusammenwirken mit dem Schlagbolzen dienende Hammerteil (95) verriegelbar ist und der zweite durch
eine äußere Kraft zu betätigende Stößelteil (93) mit Mitteln (94) zum Entriegeln des Hammerteiles
(95) versehen ist, derart, daß beim Verschieben des Stößelgliedes (93) das Hammerglied (95)
unter Spannung eines Kraftspeichers (99) verriegelt bleibt, bis das Stößelglied (93) seine Entriegelungsstellung
erreicht und das Hammerglied (95) entriegelt und dadurch dieses zum Schlag auf
den Schlagbolzen (83) unter der Wirkung des Kraftspeichers freigibt.
20. Montagewerkzeug nach Anspruch 1 bis 13 und 15 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß die
Druckhülse (81; 104) innerhalb eines mit dem Hammer (95) oder einem Stößelglied (92) für
denselben fest verbundenen Gehäuses (103) gegen Federwirkung (106) verschiebbar gelagert ist
(Fig. 9).
21. Montagewerkzeug nach Anspruch 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß das Werkzeug nach
Art einer Pistole mit einem in an sich bekannter Weise mittels Spannhebels (127) bis zu einer Auslösestellung
(Fig. 11) spannbaren Schlagkolben (116) oder Hammer ausgebildet ist (Fig. 11, 12).
22. Montagewerkzeug zum Aufbringen von federnden, insbesondere kegelförmigen Klemmscheiben
auf einen aufnehmenden Teil, insbesondere nach Anspruch 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Werkzeugfuß bzw. eine auf die Klemmscheibe (24) aufzusetzende Druckhülse
(46; 62; 81) als Dauermagnet ausgeführt ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Französische Patentschrift Nr. 1 040 789;
USA.-Patentschriften Nr. 2 606 320, 2 771 609,
907 241.
Französische Patentschrift Nr. 1 040 789;
USA.-Patentschriften Nr. 2 606 320, 2 771 609,
907 241.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
709 639/150 8. 67 © Bundesdruckerei Berlin
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1249180B true DE1249180B (de) | 1967-08-31 |
Family
ID=603385
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB75295A Pending DE1249180B (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1249180B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0461643A3 (en) * | 1990-06-15 | 1992-10-14 | Trw United-Carr Gmbh & Co. Kg | Device for mounting a groundplate on a support |
| EP0513579A1 (de) * | 1991-05-15 | 1992-11-19 | Panduit Corporation | Werkzeug zum Installieren von Halterungen, die auf deren Rückseite mit Klebstoff versehen sind |
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- DE DEB75295A patent/DE1249180B/de active Pending
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0461643A3 (en) * | 1990-06-15 | 1992-10-14 | Trw United-Carr Gmbh & Co. Kg | Device for mounting a groundplate on a support |
| EP0513579A1 (de) * | 1991-05-15 | 1992-11-19 | Panduit Corporation | Werkzeug zum Installieren von Halterungen, die auf deren Rückseite mit Klebstoff versehen sind |
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