DE1248827B - - Google Patents
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- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K44/00—Machines in which the dynamo-electric interaction between a plasma or flow of conductive liquid or of fluid-borne conductive or magnetic particles and a coil system or magnetic field converts energy of mass flow into electrical energy or vice versa
- H02K44/08—Magnetohydrodynamic [MHD] generators
-
- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05H—PLASMA TECHNIQUE; PRODUCTION OF ACCELERATED ELECTRICALLY-CHARGED PARTICLES OR OF NEUTRONS; PRODUCTION OR ACCELERATION OF NEUTRAL MOLECULAR OR ATOMIC BEAMS
- H05H1/00—Generating plasma; Handling plasma
- H05H1/24—Generating plasma
- H05H1/26—Plasma torches
- H05H1/32—Plasma torches using an arc
- H05H1/34—Details, e.g. electrodes, nozzles
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
H05h
Deutsche Kl.: 21g-61/00
Nummer: 1 248 827
Aktenzeichen: W 39278 VIII c/21 g
Anmeldetag: 3. Juni 1965
Auslegetag: 31. August 1967
Die Erfindung betrifft Verbesserungen an Düsenanordnungen
für Plasmastrahlgeräte bzw. ein Düsenaggregat für Plasmabrenner und MHD-Generatoren,
um höhere Düsenstandfestigkeit bei höheren Betriebstemperaturen zu gewährleisten.
Es ist bei Plasmastrahlgeräten mit Beschleunigungsdüsen bisher nicht gelungen, den hohen
Gesamtwärmestrom, durch den die Düse beaufschlagt wird, zufriedenstellend zu beherrschen. So
sind die Düsen in Windkanalanlagen zur Erforschung der Verhältnisse, wie sie beim Wiedereintritt von
Raketen in die Atmosphäre auftreten, Plasmatemperaturen von 16 000° C ausgesetzt. In solchen Düsen
mit einem konvergierenden und divergierenden Wandverlauf ist der konvergierende Wandbereich
vor dem Düsenhals einem extrem hohen Wärmefluß ausgesetzt. Diese hohe Wärmebeaufschlagung resultiert
im wesentlichen aus Wärmestrahlung und aus einem Konvektionsfluß, die beide annähernd von der
gleichen Größenordnung sind. Flüssigkeitskühlung der Düsenwände sowie Leitbleche und andere Maßnahmen,
um die Wärmeabfuhr von der Düsenwand zu erhöhen, lösen dieses Problem nicht zufriedenstellend.
Die meisten Kühlsysteme weisen nämlich eine scharfe Belastungsgrenze auf, die den tragbaren
Wärmefluß vom Plasma zur Kanalwand der Düse beschränkt.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, diese Teniperaturgrenze zu überschreiten und es zu
ermöglichen, Plasmageräte mit Strömungsdüsen, die einen Halsbereich verengten Querschnitts aufweisen,
bei höheren Betriebstemperaturen arbeiten zu lassen. Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung eine
stromauf des Düsenhalses angeordnete Wärmestrahlungssperre vor, die den Düsenhals gegen
Wärmestrahlung des stromauf von der Wärmestrahlungssperre befindlichen Plasmas abschirmt. Ist
die Strahlungssperre einfach ein Formkörper aus hitzebeständigem Material, der im wesentlichen die
Gestalt eines Kegelstumpfes aufweist, so ist sie auf der gedachten Düsenachse etwa dort anzuordnen, wo
der größte Wärmefluß gemessen wurde, und zwar so, daß die Schmalseite der Strahlungssperre zum
Düsenhals zeigt.
Die Wärmestrahlung wird von den Wänden abgehalten, die erhöhter Konvektionswärme ausgesetzt
sind. Der Wärmefluß, der auf die so geschützten Wandbereiche einströmt, liegt um etwa 50%>
niedriger als der aus Strahlungswärme und Konvektionswärme resultierende Gesamtwärmefluß. Plasmastnahlgeräte
mit einem Düsenaggregat aus Düse und Wärmestrahlungssperre können deshalb mit einem
Düsenanordnung für Plasmastrahlgeräte
Anmelder:
Westinghouse Electric Corporation,
Pittsburgh, Pa. (V. St. A.)
Vertreter:
Dr. jur. G. Hoepffner, Rechtsanwalt,
Erlangen, Wemer-von-Siemens-Str. 50
Als Erfinder benannt:
Joel B. Hammer, Pittsburgh, Pa. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 8. Juni 1964 (373 148)
Plasma arbeiten, dessen Temperatur etwa doppelt so hoch wie bei Anlagen mit ungeschützter Düse liegt.
Die Strahlungssperre läßt sich dabei in ihrer Ausbildung leicht den speziellen Düsenformen anpassen.
Die Erfindung soll an Hand der Zeichnung näher erläutert werden.
Die graphische Darstellung nach Fig. 1 ist als Wärmeflußdiagramm aufzufassen, dem die Konturen
einer Strömungsdüse überlagert wurden. Auf der Abszisse sind die Ortskoordinaten χ im gleichen
Maßstab abgetragen. Auf der Ordinate ist der örtlich gemessene resultierende Wärmefluß Wx, bezogen auf
den Wärmefluß W2, abgetragen, bei dem das Wandmaterial
der Düse zerstört wird. Die mit 10 bezeichnete Strömungsdüse weist vor dem Hals Il einen
konvergierenden Wandverlauf auf, der nach dem Hals in einen divergierenden Wandverlauf des Ausströmungsteils
12 übergeht. Durch den Hals 11 ist senkrecht zur Abszisse 17 eine Bezugslinie H gelegt,
die die Kurve 15 des resultierenden Wärmen1 jsses
schneidet. Auf der Ordinate 16 kann man den dazugehörigen Wärmefluß ablesen. Man sieht, daß die
höchste Wärmebeanspruchung etwas vor der Engstelle des Düsenhalses 11 auftritt. Diese Belastungsspitze
stromauf des Düsenhalses wird durch die Überlagerung der Wärmestrahlung mit dem erhöhten
Konvektionsstrom verursacht. Bemerkenswert ist dabei, daß der Wärmefluß stromab des Düsenhalses,
also dort, wo der Konvektionsstrom noch ziemlich hoch ist, aber die Wärmeeinstrahlung aus dem
Plasmaerzeuger bzw. aus der Brennkammer niedrig ist, weit unterhalb der Lastspitze liegt. Unter ört-
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lichem Wärmefluß Wx ist dabei der Wärmefluß zu
verstehen, der an der Düsenlängsachse an einer Stelle χ gemessen wird.
In F i g. 2 ist in der Darstellung nach F i g. 1 noch eine Wärmestrahlungssperre wiedergegeben, die die
Form eines Kegelstumpfes aufweist. Wie in F i g. 1 sind die Konturen der schraffiert angedeuteten
Düsenwände in ein Diagramm für die Wärmeströmung hineinprojiziert. Die Düse ist hier wieder
mit 10 bezeichnet, der Düsenhals mit 11 und der Ausströmungsteil mit 22. Die Länge der Düse ist
über der Abszisse 17 für laufende Λ-Werte abgetragen. Auf der Ordinate 16 ist wieder der bezogene
Wärmefluß -—- abgetragen. Die Strahlungssperre
ist hier als Formkörper 28 wiedergegeben. Mit den bei Windkanälen geläufigen Mitteln kann die
Strahlungssperre 28 in der Düse befestigt sein. So kann der Formkörper 28 auf einem axial gehaltenen
Stab montiert sein, der stromauf von der Strahlungssperre festgehalten wird.
Die Strahlungssperre kann aus hochtemperauirbeständigem
Material gefertigt sein, wie beispielsweise aus Keramik mit einer Zirkonoxydkomponente,
oder sie kann auch einfach aus einem gekühlten Material gefertigt sein.
Der in Fig. 2 wieder mit 15 bezeichnete Wärmefluß weist gegenüber dem nach F i g. 1 einen wesentlich
gleichmäßigeren Verlauf auf, und es fehlt die Belastungsspitze vor dem Düsenhals. Dabei ist den
Fig. 1 und 2 ein Arbeitsmedium bzw. Plasma gleicher Temperatur zugrunde gelegt. Man sieht, daß
bei einem Düsenaggregat mit der Strahlungssperre der Gesamtwärmefluß nicht einmal die Hälfte des
Wärmeflusses erreicht, bei dem die Düsenwand zerstört werden würde. Das beruht darauf, daß die
Wärmestrahlung aus dem heißen Plasmareseivoir durch die Strahlungssperre 28 vom Düsenhals 11 abgehalten
ist.
Da in einem Düsenaggregat mit der Strahlungssperre
die in F i g. 1 dargestellte Lastspitze nicht auftritt, kann das Temperaturniveau des Plasmas bzw.
Arbeitsmittels angehoben werden. Da also der Düsenhals durch die Wärmestrahlung nicht belastet
wird, sondern lediglich durch die Konvektionswärme, die näherungsweise der Arbeitsmitteltemperatur
proportional ist, ist die Belastungshöhe also allein durch die Arbeitsmitteltemperatur festgelegt.
Andererseits kann man als guten Hinweis für die Praxis angeben, daß die schädliche Wärmestrahlung
vom Düsenhals dann abgeschirmt ist, wenn der Wärmefluß bei konstanten Betriebsbedingungen auf
ίο den halben Wert absinkt, nachdem eine Strahlungssperre vor der Düse angeordnet wurde.
Claims (4)
1. Düsenanordnung für Plasmastrahlgeräte, la, wie Plasmabrenner und MHD-Generatoren, mit
einem Halsbereich verengten Strömungsquerschnitts, gekennzeichnet durch eine stromauf des Düsenhalses (11) angeordnete
Wärmestrahlungssperre (28), die den Düsenhals (11) gegen Wärmestrahlung des stromauf von
der Wärmestrahlungssperre befindlichen Plasmas abschirmt.
2. Düsenanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Wärmestrahlungssperre
ein Formkörper aus hitzebeständigem Material dient, der die Gestalt eines Kegelstumpfes (28)
aufweist, welcher mit der Schmalseite dem Düsenhals zugewandt und koaxial zur Düsenachse
angeordnet ist.
3. Düsenanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß Form und Anordnung
der Wärmestrahlungssperre (28) so gewählt sind, daß der Düsenhals (11) und dessen
stromauf benachbarte Wandpartie gegen die Wärmestrahlung des Arbeitsgases vollständig
abgeschirmt wird, so daß der Wärmetransport zum Düsenhals nur durch Konvektion erfolgt.
4. Düsenanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Wärmefluß zum
Düsenhals auf die Hälfte des ohne Wärmestrahlungssperre einfallenden Gesamtwärmeflusses
aus Strahlungs- und Konvektionswärme eingestellt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
709 639/426 8.67 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US373148A US3358503A (en) | 1964-06-08 | 1964-06-08 | Optically baffled throated nozzle |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1248827B true DE1248827B (de) | 1967-08-31 |
Family
ID=23471179
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1248827D Pending DE1248827B (de) | 1964-06-08 |
Country Status (3)
| Country | Link |
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| CH (1) | CH438845A (de) |
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Families Citing this family (1)
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Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3066528A (en) * | 1957-12-09 | 1962-12-04 | Plasmadyne Corp | Wind tunnel |
| US3133410A (en) * | 1960-08-15 | 1964-05-19 | Phillips Petroleum Co | Burning rate control of solid propellants |
-
0
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-
1964
- 1964-06-08 US US373148A patent/US3358503A/en not_active Expired - Lifetime
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1965
- 1965-06-04 CH CH787165A patent/CH438845A/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US3358503A (en) | 1967-12-19 |
| CH438845A (de) | 1967-06-30 |
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