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DE1074805B - Verfahren und Rauchgaserhitzer zur Vermeidung von Taupunkt-Unterschreitungen an rauchgasbeheizten Wärmetauschern, insbesondere Luftvorwärmern - Google Patents

Verfahren und Rauchgaserhitzer zur Vermeidung von Taupunkt-Unterschreitungen an rauchgasbeheizten Wärmetauschern, insbesondere Luftvorwärmern

Info

Publication number
DE1074805B
DE1074805B DENDAT1074805D DE1074805DA DE1074805B DE 1074805 B DE1074805 B DE 1074805B DE NDAT1074805 D DENDAT1074805 D DE NDAT1074805D DE 1074805D A DE1074805D A DE 1074805DA DE 1074805 B DE1074805 B DE 1074805B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
flue gas
gas heater
duct
air
heat
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1074805D
Other languages
English (en)
Inventor
Edingen/ Neckar Dr.-Ing. Jakob Koch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kraftanlagen AG
Original Assignee
Kraftanlagen AG
Publication date
Publication of DE1074805B publication Critical patent/DE1074805B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28DHEAT-EXCHANGE APPARATUS, NOT PROVIDED FOR IN ANOTHER SUBCLASS, IN WHICH THE HEAT-EXCHANGE MEDIA DO NOT COME INTO DIRECT CONTACT
    • F28D19/00Regenerative heat-exchange apparatus in which the intermediate heat-transfer medium or body is moved successively into contact with each heat-exchange medium
    • F28D19/04Regenerative heat-exchange apparatus in which the intermediate heat-transfer medium or body is moved successively into contact with each heat-exchange medium using rigid bodies, e.g. mounted on a movable carrier
    • F28D19/041Regenerative heat-exchange apparatus in which the intermediate heat-transfer medium or body is moved successively into contact with each heat-exchange medium using rigid bodies, e.g. mounted on a movable carrier with axial flow through the intermediate heat-transfer medium
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23MCASINGS, LININGS, WALLS OR DOORS SPECIALLY ADAPTED FOR COMBUSTION CHAMBERS, e.g. FIREBRIDGES; DEVICES FOR DEFLECTING AIR, FLAMES OR COMBUSTION PRODUCTS IN COMBUSTION CHAMBERS; SAFETY ARRANGEMENTS SPECIALLY ADAPTED FOR COMBUSTION APPARATUS; DETAILS OF COMBUSTION CHAMBERS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F23M20/00Details of combustion chambers, not otherwise provided for, e.g. means for storing heat from flames

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Air Supply (AREA)
  • Chimneys And Flues (AREA)

Description

  • Verfahren und Rauchgaserhitzer zur Vermeidung von Taupunkt-Unterschreitungen an rauchgasbeheizten Wärmetauschern, insbesondere Luftvorwärmern Die Erfindung bezieht sich auf Feuerungsanlagen, insbesondere Dampfkesselanlagen, mit rauchgasbeheizten Wärmetauschern, insbesondere Luftvorwärmern, beispielsweise umlaufenden Regenerativ-Luftvorwärmern nach dem System Ljungström. Bei solchen Anlagen wird erstrebt, ein schnelles Anfahren zu ermöglichen und die Wärmeaustauschflächen vor Schäden zu bewahren, wie sie bei früheren Anlagen beim Anfahren und bei Teillast infolge der niedrigeren Rauchgastemperatur auftreten können. Bei Abkühlung der Heizflächen unter den Taupunkt der Rauchgase, wie sie beim Anfahren des Kessels aus dem kalten Zustand und auch bei Teillast erfolgen kann, besteht nämlich eine starke Korrosionsgefahr.
  • Es sind schon verschiedene Vorschläge gemacht worden, die darauf abzielen, den Wärmeaustauschflächen mindestens diejenigen Temperaturen zu sichern, die für einen einwandfreien Betrieb erforderlich sind, d. h. also Temperaturen, die über der Taugrenze der Rauchgase liegen. Beim Anfahren eines Kessels sollen also die Rauchgase am Kesselende möglichst schnell auf diese Temperaturen gebracht werden.
  • Bei Anlagen, die mit Staubfeuerung arbeiten, muß außerdem angestrebt werden, daß sich möglichst schnell eine ausreichende Heißlufttemperatur einstellt, die es erlaubt, auf Mühlenbetrieb überzugehen. Auch bei Verwendung anderer Brennstoffe, die für einen einwandfreien Verbrennungsvorgang Frischluft von hoher Temperatur benötigen, ist eine möglichst schnelle Erreichung dieser Temperatur von Bedeutung.
  • Diese Erfordernisse sind bekannt, und es sind verschiedene Vorschläge gemacht worden, um die genannte Aufgabe zu lösen. So ist es bekannt, in die Ansaugleitung des Frischluftgebläses oder zwischen das Frischluftgebläse und den rauchgasbeheizten Luftvorwärmer einen Lufterhitzer zu schalten, mit dessen Hilfe die Luft auf eine ausreichend hohe Temperatur gebracht wird. Solche Lufterhitzer wurden mittels Dampf oder elektrisch beheizt. Auch ist es bereits be-Icannt, die Luft während des Anfahrens in der Weise auf die erforderliche Temperatur zu erhitzen, daß man innerhalb des Luftkanals Heizöl über eine Brennerdüse mit sehr hohem Luftüberschuß verbrennt. Eine solche offene Verbrennung innerhalb des Luftkanals bringt aber Gefahren mit sich, und zwar insofern, als die Flamme oder unverbranntes Öl den rauchgasbeheizten Luftvorwärmer gefährden oder auch bis in die Mühlen durchschlagen und dort zu Bränden führen kann. Weiter ist bekannt, die . Verbrennungsluft durch Warmwasser vorzuwärmen. Auch die bereits im Lufterhitzer aufgeheizte Luft selbst kann zur Erhöhung der Lufteintrittstemperatur benutzt werden, indem ein Teil der Luft hinter dem Luftvorwärmer abgezweigt und mit der kalten Luft vermischt wird.
  • Erwähnt sei schließlich noch das Prinzip der »lokalen Rauchgasbeimischung«. Dieses besteht darin, daß der kalten Luft heißes Rauchgas zugemischt wird.
  • Alle diese Verfahren weisen jedoch Nachteile auf, deren Behandlung im einzelnen sich erübrigt. Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis der Schwierigkeiten und Nachteile der bekannten Verfahren. Sie zeigt einen neuen Weg, der diese Gefahren vermeidet und darüber hinaus ein wesentlich schnelleres Erreichen der für die Wärmeaustauschflächen erforderlichen hohen Temperaturen gestattet.
  • Es handelt sich also ebenfalls um ein Verfahren zur Vermeidung von Taupunkt-Unterschreitungen an rauchgasbeheizten Wärmetauschern, insbesondere Luftvorwärmern. Ferner wird auch hier von dem bekannten Gedanken Gebrauch gemacht, beim Anfahren und bei Teillast die Temperatur der Wärmeaustauschflächen durch zusätzliche Beheizung zu erhöhen. Während aber sämtliche bisher bekanntgewordenen Verfahren zur Lösung der genannten Aufgabe die Beheizung im Luftkanal vornehmen, besteht im Unterschied hierzu das neue und wesentliche Merkmal des Verfahrens gemäß der Erfindung darin, daß die Temperaturerhöhung auf dem Wege über die in den Wärmetauscher, eintretenden Rauchgase bewirkt wird, und zwar werden die Rauchgase mittels eines Erhitzers etwa auf diejenige Temperatur gebracht, die für einen einwandfreien Betrieb der Wärmeaustauschflächen erforderlich ist.
  • Das Verfahren gemäß der Erfindung schließt zunächst einmal grundsätzlich die Gefahr eines Durchschlagens der Flamme zu den Mühlen und damit die Brandgefahr aus. Wesentlich ist ferner, daß diese Erhitzung der Wärmeaustauschflächen, beispielsweise des Ljungström-Vorwärmers, von der heißen Seite her mit den normalen Betriebsbedingungen übereinstimmt, unter denen die Erwärmung ja ebenfalls von der heißen Seite her erfolgt. Hierdurch wird, was das Entscheidende ist,.erreicht, daß die Erhitzung der Wärmeaustäuschflächen unmittelbar in demjenigen Teil erfolgt, der als erster durch kalte Rauchgase gefährdet wird, und daß das Erreichen der erforderlichen Temperaturen wesentlich schneller erfolgt als bei Anordnung des Erhitzers in der bekannten Weise im Luftkanal.
  • Für die Beheizung des Erhitzers können die an sich bekannten Wege beschritten werden, beispielsweise die Verwendung einer elektrischen Beheizung oder auch Dampfbeheizung. In vielen Fällen ist diese Möglichkeit aber nicht gegeben. Bei Blockkraftwerken beispielsweise steht Fremddampf zur Beheizung eines solchen Rauchgaserhitzers während der Anfahrperiode nicht zur Verfügung. Andererseits ist auch eine elektrische Beheizung nicht in allen Fällen durchführbar oder wirtschaftlich vertretbar. Infolgedessen ist in der Regel die Beheizung durch Verbrennungswärme vorzuziehen, wobei man zweckmäßigerweise den gleichen Brennstoff verwendet, der zur Befeuerung der Kesselanlage benutzt wird und daher in jedem Falle zur Verfügung steht.
  • Die Verbrennung kann mit offener Flamme innerhalb des Rauchgaskanals erfolgen, da ja Brandgefahr grundsätzlich nicht besteht. Sofern es für erforderlich gehalten wird, kann man in den Zug der Verbrennungsgase Schutzvorrichtungen einschalten, insbesondere solche zur Abscheidung schädlicher Beimengungen (unverbrannter Brennstoffreste) und zur Verhinderung von Flammendurchschlag, beispielsweise Drahtgitter. Diese Möglichkeit ist in besonders einfacher Form dann gegeben, wenn man den Brenner nicht innerhalb des Rauchgaskanals anordnet, sondern seitlich von diesem in einer Verbrennungskammer, die in den Rauchgaskanal einmündet. Diese seitliche Anordnung ist aus konstruktiven Gründen vorzuziehen.
  • Eine andere Lösung ist die, daß man gemäß weiterer Erfindung die Verbrennungsgase nicht unmittelbar in den Rauchgaskanal einführt, sondern den Rauchgaserhitzer als vom Rauchgaskanal luftdicht getrennten Wärmetauscher ausbildet, der die Wärme der Verbrennungsgase mittelbar durch seine Wände hindurch auf den Rauchgas strom überträgt. Auch hier bestehen wieder die beiden Möglichkeiten, daß man den Wärmetauscher des Erhitzers unmittelbar innerhalb des Rauchgaskanals anordnet oder aber in einer seitlichen Kammer, wobei im zweiten Falle die Verwendung einer Hilfsströmung eines gasförmigen Mittels durch diese Kammer und den Wärmetauscher des Erhitzers hindurch zwecks Abführung der Wärme in den Rauchgaskanal hinein vorteilhaft sein kann.
  • Für die Weiterleitung der den Wärmetauscher des Erhitzers in abgekühlten Zustand verlassenden Verbrennungsgase bestehen ebenfalls verschiedene Möglichkeiten. Bemißt man diesen Wärmetauscher so, daß die Wärme der Verbrennungsgase dort bereits weitestgehend nutzbar gemacht wird, so kann man den die Verbrennungsgase abführenden Kanal einfach hinter den Wärmeaustauschflächen (Luftvorwärmer) in den Rauchgaskanal einmünden lassen. Da aber die abgeführten Verbrennungsgase in der Regel doch noch immer nennenswerte Wärmemengen enthalten werden, läßt man den Kanal besser vor dem Erhitzer in den Rauchgaskanal einmünden. Es werden dabei die vom Kessel ankommenden Rauchgase an dieser Stelle durch die Restwärme bereits vorgewärmt, um dann anschließend durch den Erhitzer weiter erhitzt zu werden.
  • Es kann der die abgekühlten Verbrennungsgase vom Rauchgaserhitzer abführende Kanal aber auch in den Luftkanal eingeleitet werden, und zwar entweder auf der kalten oder auf der heißen Seite.
  • In allen Fällen, in denen der die Verbrennungsgase abführende Kanal in den Rauchgaskanal oder in den Luftkanal einmündet, können - wie schon vorher in Zusammenhang mit offen brennenden Erhitzern erwähnt - Schutzvorrichtungen zur Abscheidung schädlicher Beimengungen und zur Verhinderung von Flammendurchschlag vorgesehen werden.
  • Zur Veranschaulichung des Erfindungsgedankens stellt die Zeichnung- zwei Ausführungsbeispiele dar. Fig. 1 zeigt eine Anlage mit offen brennendem Rauchgaserhitzer und Fig. 2 eine Anlage, bei der der Rauchgaserhitzer als luftdicht getrennter Wärmetauscher ausgebildet ist. Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 handelt es sich darum, einen Ljungström Luftvorwärmer 1, der in einen Luftkanal 2 und einen Rauchgaskanal 3 eingeschaltet ist, mittels eines Brenners 4 auf die erforderlichen Temperaturen zu erwärmen. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist dieser Brenner 4 nicht unmittelbar innerhalb des Rauchgaskanals 3 angeordnet, sondern innerhalb einer seitlich angebrachten Verbrennungskammer 5, die in den Kanal 3 offen einmündet. Eine Schutzvorrichtung 6, wie sie möglicherweise in Betracht kommen kann, ist durch gestrichelte Linien angedeutet.
  • Die Strömungsrichtungen in den beiden Kanälen sind durch Pfeile kenntlich gemacht. Der Luftstrom L wird mittels eines Gebläses 7 erzeugt. Der Gasstrom G verläuft hierzu im Gegenstrom.
  • Durch die . Verbrennungsgase des Brenners 4, der also beispielsweise mit Öl oder mit Kohlenstaub beheizt werden möge, wird hierbei der Luftvorwärmer 1 sehr schnell erwärmt, so daß mit Drehung des Rotors auch der Luftstrom L mittelbar erwärmt wird. Entscheidend für die Schonung des Luftvorwärmers ist aber die bereits hervorgehobene Tatsache, daß der in erster Linie gefährdete Teil, nämlich der Teil innerhalb des Rauchgaskanals 3, unverzüglich - und nicht erst mittelbar wie nach den bekannten Verfahren - auf die erforderliche Temperatur gebracht wird.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 ist der Brenner 4 wieder in einer besonderen Verbrennungskammer 5 angeordnet. Diese Kammer 5 mündet aber in den Rauchgaskanal nicht unmittelbar ein, sondern es werden die heißen Verbrennungsgase einem vom Rauchgaskanal luftdicht getrennten Wärmetauscher 8 zugeführt, der in diesem Fall innerhalb des Rauchgaskanals 3 angeordnet ist. Die abgekühlten Verbrennungsgase verlassen den Wärmetauscher 8 des Erhitzers durch einen Kanal 9, der in Strömungsrichtung vor dem Erhitzer in den Rauchgaskanal 3 einmündet, so daß diese Verbrennungsgase, die immer noch gewisse Wärmemengen enthalten, den - Rauchgasstrom dort bereits etwas vorwärmen.
  • Die schon erwähnten Möglichkeiten der Einführung der Verbrennungsgase in den Luftkanal 2 sind durch gestrichelte Linien 10 und 11 angedeutet. An der Einmündung dieser Kanäle 9 bzw. 10 bzw. 11 oder auch im weiteren Zuge der Verbrennungsgase können wieder die erwähnten Schutzvorrichtungen vorgesehen werden.
  • Wenngleich in der Zeichnung zu beiden Ausführungsbeispielen als Wärmeaustauschfläche nur ein Ljungström Luftvorwärmer gezeichnet ist, um den Grundgedanken der Erfindung in möglichst einfacher Form zu veranschaulichen, so treffen die Überlegungen aber doch auf Wärmeaustauschflächen beliebiger Art zu. Ist dem Luftvorwärmer beispielsweise ein Speisewasservorwärmer vorgeschaltet, der bei zu niedrigen Rauchgastemperaturen ja ebenfalls rauchgasgefährdet ist, so ist der Rauchgaserhitzer zweckmäßigerweise bereits vor diesem anzuordnen.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zur Vermeidung von Taupunkt-Unterschreitungen an rauchgasbeheizten Wärmetauschern, insbesondere Luftvorwärmern, gemäß welchem beim Anfahren und bei Teillast die Temperatur der Wärmeaustauschflächen durch zusätzliche Beheizung erhöht wird, dadurch gekennzeichnet, daß diese Temperaturerhöhung auf dem Wege über die in den Wärmetauscher eintretenden Rauchgase bewirkt wird, die mittels eines Erhitzers etwa auf diejenige Temperatur gebracht werden, die für einen einwandfreien Betrieb der Wärmeaustauschflächen erforderlich ist.
  2. 2. Rauchgaserhitzer zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß er in an sich bekannter Weise durch Verbrennungswärme erhitzt wird, vorzugsweise unter Verwendung des gleichen Brennstoffes, der zur Befeuerung der Kesselanlage zur Verfügung steht.
  3. 3. Rauchgaserhitzer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Brenner (4) in einer seitlich des Rauchgaskanals (3) angeordneten, offen in den Kanal mündenden Verbrennungskammer (5) angeordnet ist, so daß die Verbrennungsgase des Erhitzers in den Kanal einströmen, während die Verbrennungsflamme nicht oder nur unwesentlich in den Kanal hineinschlägt.
  4. 4. Rauchgaserhitzer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß er als vom Rauchgaskanal luftdicht getrennter Wärmeaustauscher (8) ausgebildet ist, der die Wärme der Verbrennungsgase mittelbar durch seine Wandungen hindurch auf den Rauchgasstrom überträgt.
  5. 5. Rauchgaserhitzer nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der die abgekühlten Verbrennungsgase vom Rauchgaserhitzer (8) abführende Kanal (9) in den Rauchgaskanal vor dem Rauchgaserhitzer einmündet.
  6. 6. Rauchgaserhitzer nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der die abgekühlten Verbrennungsgase vom Rauchgaserhitzer abführende Kanal (10 bzw. 11) in den Luftkanal (2) einmündet.
  7. 7. Rauchgaserhitzer nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennnzeichnet, daß im Zuge des die Verbrennungsgase vom Rauchgaserhitzer abführenden Kanals bzw. des die Verbrennungsgase weiterleitenden Rauchgas- oder Luftkanals Schutzvorrichtungen (6), insbesondere zur Abscheidung schädlicher Beimengungen und/oder zur Verhinderung von Flammendurchschlag, angeordnet sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Mitteilungen der Verseinigung der Großkesselbesitzer, 1951, Heft 12/13, S. 259/260; Zeitschrift BWK, 1955, Heft 1, S. 10 bis 13; Archiv für Wärmewirtschaft und Dampfkessel-Wesen, 1931, S. 369; Gumz : »Die Luftvorwärmung im Dampfkesselbetrieb«, 1933, S. 281 bis 289 (insbesondere S. 285, 287, 289).
DENDAT1074805D Verfahren und Rauchgaserhitzer zur Vermeidung von Taupunkt-Unterschreitungen an rauchgasbeheizten Wärmetauschern, insbesondere Luftvorwärmern Pending DE1074805B (de)

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DE (1) DE1074805B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1240213B (de) 1957-08-16 1967-05-11 Aeg Anlage fuer den Teillastbetrieb von Schmelzfeuerungen mit Vorwaermung der Verbrennungsluft durch Rauchgase der Hauptfeuerung und zusaetzlicher Vorwaermung durch Rauchgase einer Zusatzfeuerung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1240213B (de) 1957-08-16 1967-05-11 Aeg Anlage fuer den Teillastbetrieb von Schmelzfeuerungen mit Vorwaermung der Verbrennungsluft durch Rauchgase der Hauptfeuerung und zusaetzlicher Vorwaermung durch Rauchgase einer Zusatzfeuerung

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