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DE1248871B - Verfahren und Vorrichtung zum Übersetzen von Glaskörpern - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Übersetzen von Glaskörpern

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Publication number
DE1248871B
DE1248871B DENDAT1248871D DE1248871DA DE1248871B DE 1248871 B DE1248871 B DE 1248871B DE NDAT1248871 D DENDAT1248871 D DE NDAT1248871D DE 1248871D A DE1248871D A DE 1248871DA DE 1248871 B DE1248871 B DE 1248871B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
conveyor belt
glass
bodies
rows
glass body
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1248871D
Other languages
English (en)
Inventor
Guy Hugo Allgeyer Toledo Ohio Francis Stanley Wright (V St A)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
OI Glass Inc
Original Assignee
Owens Illinois Inc
Publication date
Publication of DE1248871B publication Critical patent/DE1248871B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B9/00Blowing glass; Production of hollow glass articles
    • C03B9/30Details of blowing glass; Use of materials for the moulds
    • C03B9/44Means for discharging combined with glass-blowing machines, e.g. take-outs
    • C03B9/447Means for the removal of glass articles from the blow-mould, e.g. take-outs
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B35/00Transporting of glass products during their manufacture, e.g. hot glass lenses, prisms
    • C03B35/04Transporting of hot hollow or semi-hollow glass products
    • C03B35/06Feeding of hot hollow glass products into annealing or heating kilns
    • C03B35/12Feeding of hot hollow glass products into annealing or heating kilns by picking-up and depositing

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Re-Forming, After-Treatment, Cutting And Transporting Of Glass Products (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAN
EUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
C03b
03B
Deutsche Kl.: 32 a -
Nummer: 1 248 871
Aktenzeichen: O 6770 VI b/32 a
Anmeldetag: 19. Mai 1959
Auslegetag: 31. August 1967
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Übersetzen von Glaskörpern aus stationären, in Längsrichtung mit Abstand voneinander angeordneten Formen einer Glasformmaschine in bogenförmigen Bahnen auf ein neben den Formen laufendes Transportband, auf dem die Glaskörper anschließend nachgeglüht werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Abtransport der durch Hochleistungsglasformmaschinen erzeugten großen Anzahl von Glaskörpern so zu gestalten, daß die bisher beträchtliche Ausschuß- und Bruchquote beträchtlich gesenkt wird. Die aus der Maschine kommenden Körper sind erst ungenügend erstarrt und können während des Übersetzens und Abtransportierens leicht in unerwünschter Weise verformt werden. Die mitunter beträchtlichen Abstände und größere Anzahl der Formstellen moderner Hochleistungsmaschinen haben zur Folge, daß die abtransportierten Glaskörper beim Eintritt in eine Nachglühzone unterschiedliche Temperaturen aufweisen. Aus diesem Grunde können bei bestimmten Nachglühbedingungen die in den Glaskörpern vorhandenen Spannungen immer nur aus einem Teil von ihnen entfernt werden, ohne daß diese Nachteile äußerlich erkennbar sind. Es kann darüber hinaus vorkommen, daß eine Formstelle fehlerhaft arbeitet, was meistens erst bei der Abnahme der von dieser Formstelle erzeugten schadhaften Glaskörper erkannt wird. Infolge der ungeordneten Aufstellung der Glaskörper auf dem Transportband bereitet es dann Schwierigkeiten, die fehlerhaft arbeitende Formstelle ausfindig zu machen und die Erzeugung schadhafter Glaskörper zu unterbinden.
Man hat schon bei den bekannten Glasformmaschinen Maßnahmen ergriffen, um die Verlustquote zu senken. Man kennt Ubersetzvorrichtungen mit Greifern, welche die Glaskörper während des Übersetzens senkrecht halten und dadurch eine Verformung der noch nicht genügend erstarrten Körper vermeiden. Bei Maschinen zur Herstellung von Hohlglaskörpern hat man den Greifer auch mit einer Zuführungsleitung für Kühlluft kombiniert. Während der Greifer den Hals des Hohlglaskörpers umfaßt, wird durch diese Leitung Luft in das Innere des Körpers geblasen, so daß dieser schneller erstarrt und beim Übersetzen einer Verformung weniger ausgesetzt ist. Es ist ferner bekannt, die auf dem Förderband abgesetzten Glaskörper durch einen Kanalkühlofen zu fahren und die Glaskörper auf einem breiten Förderband über die gesamte Bandbreite verteilt abzusetzen. Alle diese Maßnahmen reichen aber bei modernen Hochleistungsglasformmaschinen, die Verfahren und Vorrichtung zum Übersetzen vor? Glaskörpern
Anmelder:
Owens-Jllinois, Inc., Toledo, Ohio (V. St. A.)
Vertreter:
Dr.-Ing. H. Negendank, Patentanwalt,
Hamburg 36, Neuer Wall 41
Als Erfinder benannt:
Francis Stanley Wright,
Guy Hugo Allgeyer, Toledo, Ohio (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 20. Mai 1958 (736 626),
vom 5. Juni 1958 (740 020) - -
durch ihre vielen Formstellen einen hohen Ausstoß haben, nicht aus, um den Verlust durch Bruch oder Verformung auf das gewünschte Mindestmaß zu verringern.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die aus den einzelnen Formen kommenden Glaskörper auf jeweils diesen Formen zugeordneten stationären Stellen des Bandes abgesetzt werden, deren aufeinanderfolgende Abstände von einer Bandkante sich um mehr als dem Durchmesser der Glaskörper unterscheiden, und jede der von den Absetzstellen abtransportierten Glaskörperreihen vor dem Eintritt in die Nachglühzone einzeln einem über die Breite dieser Reihe reichenden, im wesentlichen senkrecht zum Transportband gerichteten, einstellbaren Kühlgasstrom ausgesetzt wird. Durch dieses geordnete Absetzen der Glaskörper aus einer bestimmten Form auf einer bestimmten Stelle des Bandes entstehen so viele parallele Glaskörperreihen, wie Formen bzw. Ubersetzvorrichtungen vorhanden sind. Diese Glaskörperreihen werden von dem Transportband kontinuierlich abgefahren. Jede Reihe durchfährt unmittelbar hinter der Absetzstelle eine eigens für sie vorgesehene Kühlgaszone, die nicht breiter als eine Glaskörperreihe ist. Durch diese individuelle Reihenkühlung wird erreicht, daß die beim Übersetzen meistens noch nicht genügend erstarrten Glas-
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körper sofort nach dem Absetzen so weit gekühlt werden, daß sie durch die Transportbewegungen nicht mehr verformt werden können. Jede Glaskörperreihe kann unabhängig von den anderen Reihen in unterschiedlich starkem Maße gekühlt werden, so daß die durch die Längsanordnung der Formstellen bedingte Verweilzeit und damit Abkühlungszeit der Glaskörper auf dem Band durch verschieden starke Kühlung der Reihen ausgeglichen werden kann. Die zuerst abgesetzte Reihe hat bis zum Eintritt in den Glühofen den weitesten Weg zurückzulegen und ist der Abkühlung während des Transportes am längsten ausgesetzt. Um die Glaskörpertemperaturen in den verschiedenen Reihen möglichst anzugleichen, wird diese zuerst abgesetzte Reihe durch den Kühlgasstrom nur schwach beaufschlagt, während die aus den folgenden Formen übergesetzten Reihen in zunehmendem Maße stärker gekühlt werden. Durch das erfindungsgemäße Absetzen der Körper kommen alle Glaskörper einer Reihe aus derselben Form. Wenn durch die Form bedingte Mängel an den Glaskörpern auftreten, kann die fehlerhaft arbeitende Form ohne suchen sofort erkannt und zur Behebung des Schadens stillgesetzt werden. Der Zeitraum, in dem diese Form fehlerhaft produziert, und damit auch die Anzahl der fehlerhaft produzierten Körper, kann durch die erfindungsgemäße Reihenordnung auf ein Mindestmaß reduziert werden.
In weiterer Ausbildung der Erfindung werden alle gekühlten Glaskörperreihen vor Eintritt in die Nachglühzone gemeinsam einer Heizgasströmung ausgesetzt. Diese Heizgasströmung bringt die unterschied-Hch temperierten Reihen auf im wesentlichen die gleiche Eintrittstemperatur des Glühofens. Auch hierdurch wird erreicht, daß alle Glaskörperreihen trotz unterschiedlicher Förderwege und dadurch bedingter noch bestehender Temperaturdifferenzen beim Eintritt in die Nachglühzone etwa die gleiche Temperatur aufweisen, so daß in der Nachglühzone die für alle Reihen gleichen optimalen Nachglühbedingungen eingestellt werden können. So wird vermieden, daß ein Teil der Körper innere Spannungen aufweist, die bei der Weiterbehandlung zu Bruch führen können.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung werden die Glaskörper ohne gleichförmigen Querschnitt vor dem Absetzen mit ihrem größeren Querschnittsmaß wenigstens teilweise in Laufrichtung des Transportbandes gedreht. Hierdurch wird erreicht, daß die so abgesetzten Körper bei auftretenden Bandbeschleunigungen oder -Verzögerungen eine bessere Standfestigkeit aufweisen. Ein Umkippen ganzer Reihen wird so vermieden. Vorzugsweise bildet die Richtung des größten Querschnittsmaßes mit der Förderrichtung des Transportbandes einen Winkel von 45°. Dadurch wird eine gnügende Standfestigkeit der Glaskörper erzielt. Wenn trotzdem ein Körper infolge starker Bandbeschleunigung umfallen sollte, kippt er um eine Kante, die zur größeren Querschnittsausdehnung etwa parallel verläuft. So kann im ungünstigsten Fall aus jeder Reihe nur ein Körper umfallen.
In weiterer Ausbildung der Erfindung werden jeweils zwei parallel angeordnete Glaskörper zugleich übergesetzt und dabei um eine gemeinsame senkrechte Achse so gedreht, daß ihre Absetzstellen gleichen Abstand von der Bandkante haben. Auf diese Weise wird dafür gesorgt, daß auch beim Übersetzen von zwei Körpern durch einen Übersetzvorgang beide Körper in eine Reihe gelangen und auch in diesem Fall eine eindeutige Zugehörigkeit aller Körper einer Reihe zu einer bestimmten Form gegeben ist.
Die Anlage zum Übersetzen der Glaskörper besteht aus einem neben den Formen der Glasformmaschine in etwa gleicher Höhe angeordneten, durch einen Nachglühofen laufenden Transportband und den einzelnen Formen zugeordneten, um eine horizontale Achse schwenkbaren Übersetzarmen mit wenigstens einem an deren Enden um eine horizontale Achse drehbar gelagerten Greifer, durch den der in der Form erfaßte Glaskörper während des Übersetzens auf das Transportband senkrecht gehalten werden kann.
Die Anlage zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist dadurch gekennzeichnet, daß die Arme der Reihe nach in zunehmender Länge ausgebildet sind und unter dem Transportband in Förderrichtung hinter den Absetzstellen je ein in seiner
ao Breite dem Durchmesser der Glaskörper entsprechender Windkasten angeordnet ist, dessen Zuführungsleitung mit einem Regelventil versehen ist. Die unterschiedliche Länge der Arme gestattet ein Absetzen der Glaskörper in unterschiedlichem Abstand von
as der Bandkante, und die Windkästen ermöglichen eine separate Kühlung der so gebildeten Glaskörperreihen. Durch das Regelventil kann die Zuführungsgeschwindigkeit der Kühlluft entsprechend der Strecke zwischen Windkasten und Eintritt in den Nachglühofen eingestellt werden.
Nach der bevorzugten Ausführungsform der Anlage besteht der Nachglühofen aus drei Abschnitten, die als geschlossener, das Transportband umgreifender Tunnel ausgebildet sind und jeweils mit Gebläsen und Heizeinrichtungen versehen sind. In dem ersten Abschnitt werden die unterschiedlichen Temperatüren der Glaskörperreihen durch ein umgewälztes Heizmedium weiter angeglichen. In dem mittleren Abschnitt werden die für alle Glaskörperreihen gleichen Nachglühbedingungen eingehalten, und im hinteren Abschnitt erfolgt die Abkühlung. Als Heizeinrichtungen dienen im allgemeinen Brenner. Durch die Gebläse wird in allen drei Abschnitten eine Heizgasströmung erzeugt, die vorzugsweise im wesentliehen senkrecht von oben nach unten durch den Transportkanal verläuft und ständig umgewälzt wird.
Mehrere Ausführungsbeispiele des Gegenstandes
der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt.
Es zeigt
F i g. 1 eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, eines Teiles einer bekannten Glasformmaschine nach Linie 1-1 der F i g. 2, die eine bevorzugte Ausführungsform der Einrichtung nach der Erfindung darstellt,
Fig. 2 einen Teilgrundriß eines Fertigformendes einer sechs Abschnitte umfassenden Maschine, die für Doppelbetrieb geeignet ist, und das erfindungs-Verfahren zur Aufstellung umgesetzter Glaswaren in
' sechs Reihen auf einem Förderband, das an der Seite der Maschine entlangläuft,
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie 3-3 der Fig. 1, F i g. 4 einen Schnitt nach der Linie 4-4 der F i g. 3, F i g. 5 einen Schnitt nach der Linie 5-5 der Fig. 1, F i g. 6 einen teilweise unterbrochenen Aufriß nach Linie 6-6 der F i g. 5,
F i g. 7 einen senkrechten Schnitt der aus Zylinder und Kolben bestehenden Antriebsvorrichtung der Umsetzvorrichtung nach der Erfindung,
F i g. 8 eine teilweise unterbrochene Vorderansicht der Antriebsverbindung zwischen dem Motor und dem Umsetzarm in Blickrichtung von der Vorderseite der Formmaschine, d. h. von dem Förderband aus gesehen,
F i g. 9 eine teilweise Seitenansicht, ähnlich der Fig. 1, einer anderen Ausführungsform der Erfindung, welche die Waren einzeln umsetzt, wobei die Ware während des Umsetzens von der Maschinenform auf das Förderband von oben gesehen um 45° entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht wird,
Fig. 10 eine schematische Ansicht der Warenumsetzung nach der in F i g. 9 dargestellten Ausführungsform,
Fig. 11 eine Seitenansicht einer Einzelumsetzvorrichtung in der Formstellung,
Fig. 12 eine vertikale Teilansicht, teilweise geschnitten, nach Linie 23-23 der F i g. 11,
Fig. 13 eine Draufsicht des Maltesertriebkopfes entsprechend der Stellung der Umsetzvorrichtung, wie sie in Fig. 11 gezeigt ist, wobei das Malteserrad des Maltesertriebes für eine Drehung der Umsetzgreifer um 45° in einer Richtung während des Umsetzens der Ware von der Form auf das Förderband nach dem in Fig. 10 gezeigten Umsetzmuster ausgebildet ist,
Fig. 14 eine schematische Ansicht des Maltesertriebes für eine 45°-Drehung der Greifervorrichtung in den beiden äußersten Betriebsstellungen während der Warenumsetzung,
Fig. 15 eine schematische Draufsicht einer dritten Ausführungsform der Erfindung für doppelte Umsetzung, die mit einem Maltesertrieb zum Drehen der Zangen um 45° im Gegen Uhrzeigersinn versehen ist,
Fig. 16 eine Seitenansicht eines vollständigen Glühofens, der in F i g. 1 nur teilweise gezeigt war, in seiner Betriebsanordnung mit seinem Beschickungsende an der Seite einer Formmaschine (letztere ist in strichpunktierten Linien angedeutet),
Fig. 17 einen Schnitt nach Linie 28-28 der F i g. 16, in dem die Luftkästen zum Abkühlen der am Beschickungsende auf das Förderband abgesetzten Ware gezeigt sind,
Fig. 18 eine Teildraufsicht nach Linie 29-29 der Fig. 17,
Fig. 19 einen Schnitt nach der Linie 30-30 der Fig. 16,
Fig. 20 einen Schnitt nach der Linie 31-31 der Fig. 19,
F i g. 21 einen Schnitt nach der Linie 32-32 der Fig. 20,
F i g. 22 ein Diagramm, in dem als Betriebsbeispiel unter tatsächlichen Betriebsbedingungen die Temperaturen der dem Ofen in fünf einzelnen Reihen zugeführten Glasware in Abhängigkeit von dem jeweiligen Standort dieser Reihen während der Bewegung durch die geregelten Heizzonen des Ofens dargestellt sind.
Die nachfolgend beschriebene Vorrichtung sowie das Verfahren zum Entnehmen, Umsetzen und Nachglühen ist bei einer beliebigen Formmaschine anwendbar. Die Formmaschine weist eine Posten-Zuführvorrichtung und eine Rohlingform mit Halsring auf. Diese Teile sind nicht gezeigt, da sie für die Erfindung nicht von Bedeutung sind. Der Halsring wird von einer Umkehrvorrichtung 10 getragen, die abwechselnd um ein Gelenk geschwenkt wird, um i/φ,den Rohling der Fertigblasform 12 zuzuführen. Die "? 'Blasformen 12 öffnen und schließen sich und formen fertige Behälter 13. Die geformten Behälter sind auf Formbodenplatten 14 in aufrechter Stellung abgesetzt, so daß~ihre Mittelachsen senkrecht stehen. Jeder der sechs Abschnitte der Maschine, wie in F i g. 1 und 2 dargestellt, ist für Doppelbetrieb eingerichtet. Die eigentliche Formvorrichtung ist nicht ein Teil der Erfindung, und es wird lediglich beispielsweise auf eine geeignete Formmaschine hingewiesen.
ίο Die Formmaschine hat eine Grundplatte 15, auf der die Warenformvorrichtungen A bis E angebracht sind. Die Maschine hat ein Paar vertikale Endrahmenaufbauten 16, die mit der Grundplatte 15 verbunden sind. Dem vertikalen Rahmen sind waagerechte Konsolen 17 zugeordnet, welche einen sich längs erstrekkenden oberen Träger oder Rahmenteil 18 aufweisen, der parallel zu der Längsausrichtung der Fertigformen 12 der sechs Formvorrichtungen der Maschine angeordnet ist. Gegenüber und über jeder der
ao Formeinrichtungen A bis F ist eine in F i g. 2 mit 19 a bis 19/ bezeichnete Konsole angeordnet. Die Konsolen variieren in der Länge voneinander, so daß sie horizontal in Längsrichtung verschieden weit vom oberen Rahmenteil 18 vorstehen. Bei dem in den Zeichnungen dargestellten Beispiel sind sie so angeordnet, daß ihre Längen progressiv von einem Ende der Maschine zum anderen variieren, so daß ihre äußeren Enden stufenweise ausgerichtet sind.
Am äußeren Ende einer jeden Konsole ist eine verstellbare Befestigungsvorrichtung für eine Glaswarenumsetzvorrichtung vorgesehen, die nachfolgend noch näher beschrieben wird. Alle Befestigungsvorrichtungen sind gleich ausgebildet und mit den gleichen Bezugsziffern versehen. Mit dem äußeren Ende einer jeden Konsole, z.B. der Konsole 19a (Fig. 1), ist eine vertikale Führung 20 fest verbunden (s. F i g. 7). Die Führung 20 besteht aus zwei gegenüberliegenden Nuten 21, welche T-Führungen 22 aufnehmen, die mit einem vertikalen Rahmen 23 der Umsetzvorrichtung aus einem Stück bestehen. Der Rahmen 23 ist einstückig mit dem Zylinder-Kolben-Motor der Umsetzvorrichtung verbunden.
Nach F i g. 1 besteht jede Umsetzvorrichtung aus einem vertikalen Rahmen 23, wobei der Zylinder-Kolben-Motor 30 ein Teil dieses Rahmens ist. Der Motor 30 ist in F i g. 7 in seinen Einzelheiten gezeigt. Er weist einen Zylinder 31 mit einem Stirnteil 32 a und einem Bodenteil 32 b auf, welche die entgegengesetzten Enden des Zylinders verschließen. Am Kopfende des Zylinders 31 ist ein verstellbarer Kopfendteil 33 mit einem sich aufwärts erstreckenden Wellenansatz 34 vorgesehen. Der Wellenansatz 34 ist in einem Lager 35 gelagert, welches ein Teil des Stimteiles 32 α ist. Der Wellenansatz 34 ist mit Gewinde versehen und wird durch einen Gewindering 36, der am äußeren Ende der Welle 34 angreift, in Stellung gehalten. Der Kopfendteil 33 weist Kolbenringe 37 auf, die den Zylinder mediumdicht abschließen. Die vertikale Verstellung des Kopfendteiles 33 erfolgt durch Drehen des Ringes 36 in der entsprechenden Richtung. Dies bewirkt ein Heben oder Senken des Kopfendteiles 33 und dient dazu, den Hub Im Zylinder einzustellen. Zwischen dem Stirnteil 32 a und dem Kopfendteil 33 befindet sich eine Mediumkammer 38, die mit einer Zylinderöffnung 39 in Verbindung steht. Die Öffnung 39 ist zur Verbindung mit einer Mediumleitung 40 mit Gewinde versehen. Die Leitung 40 bildet einen Teil eines Druckmittelsystems, das für
die vorliegende Erfindung nicht von wesentlicher Bedeutung ist.
Der Motor 30 weist im Zylinder einen Kolben 41 mit sich nach unten erstreckender Kolbenstange 42 auf. Die Kolbenstange 42 durchgreift eine mediumdichte Stopfbuchse 43 im Bodenteil 32 b des Zylinders und geht an ihrem unteren Ende in eine Zahnstange 44 über. Am anderen Ende des Kolbens 41 ist ein zur Kolbenstange 42 konzentrisch angeordneter konischer Stift 45 ausgebildet. Der Kopfendteil 33 weist eine zylindrische Bohrung 46 auf, die mit dem konischen Stift 45 fluchtet. Der Durchmesser der Bohrung ist eine Kleinigkeit größer als der größte Durchmesser des Stiftes. Das innenliegende Ende der zylindrischen Bohrung 46 ist mit der Kammer 38 durch einen radialen Kanal 47 verbunden. Ein weiterer Mediumkanal 48 im Kopfendteil 33 erstreckt sich von dem Inneren des Zylinders zu einer Nadelventilkammer 49. Ein axial angeordnetes, zur Verstellung mit Gewinde versehenes Nadelventil 50 ist im oberen Wellenansatz 34 des Kopfendteiles 33 vorgesehen. Es kann durch sein äußeres Kopfende 50 a relativ zu seinem Sitz in der Nadelventilkammer 49 verstellt werden. Das obere Ende dieser Kammer steht mit einem radialen Schlitz 51 in Verbindung, der seinerseits mit der Kammer 38 über einen Ringraum 52 verbunden ist. Im Kopfendteil 33 ist ein Kugelrückschlagventil 53 vorgesehen, das lediglich den Einlaß des Druckmittels in den Zylinder gestattet.
Das Bodenende des Motors ist an das Druckmittelsystem mittels der Leitung 54 angeschlossen, die mit der radialen Zylinderöffnung 55 verbunden ist. Die Öffnung 55 hat axial vom Bodenende des Zylinders einen Abstand, der kleiner als die axiale Höhe des Kolbens 41 ist, so daß die Öffnung 55 geschlossen wird, wenn der Kolben beim Abwärtshub seine unterste Stellung erreicht. Die Öffnung 55 verbindet den Zylinder auch mit einem vertikalen Kanal 56, der mit einem horizontalen, mit einer zylindrischen Ventilkammer 58 verbundenen Kanal 57 in Verbindung steht. Wenn der Kolben die radiale Öffnung 55 schließt, bilden die Kanäle 56 und 57 zusammen mit der Öffnung 55 eine Verbindung zwischen der Ventilkammer und der Druckmittelleitung 54.
Nahe dem unteren Ende des Rahmens 23 dieser Umsetzvorrichtung ist eine horizontale Welle 70 vorgesehen (s. F i g. 5, 7 und 8). Die Welle 70 weist einen Vierkantendteil 71 auf, auf welchen ein Handgriff 72 aufgesetzt ist. Das äußere Ende der Welle 70 ist mit Gewinde versehen, wobei eine Mutter 73 den Handhebel in Stellung hält. Der Handhebel 72 hat einen Handgriff 72 α mit einem bogenförmigen Schlitz 74. Der Schlitz 74 fluchtet mit dem Gußstück 75, das zur Aufnahme einer Schraube 76 mit einer Gewindebohrung versehen ist. Wenn die Schraube 76 den Schlitz 74 durchgreift und im Gußstück 75 angezogen wird, ist der Handgriff 72 fest mit dem Rahmen 23 der Umsetzvorrichtung verbunden. Hierdurch wird die Welle 70 festgelegt. Die Welle ist innerhalb des Rahmens 23 in einer Buchse 77 gelagert, die zur Aufirechterhaltung der axialen Lage der Welle 70 mit einem Bund am Rahmen 23 anliegt. Ein Ritzel 78 ist mit einer Antriebsbuchse 83 verbunden, die auf der Welle 70 gelagert ist. Das Ritzel 78 steht mit den Zähnen der Zahnstange 44 auf der Kolbenstange des Motors 30 im Eingriff und wird durch die vertikale hin- und hergehende Bewegung der Zahnstange in beiden Richtungen angetrieben. Das Ritzel 78 ist mit der Nabe 81 des Armes 80 der Umsetzvorrichtung mittels Schrauben 78 α und Stift 78 b fest verbunden, so daß der Arm 80 bei Drehung des Ritzels 78 mitgenommen wird.
Wie aus F i g. 1 und 2 ersichtlich, haben die Arme 80 der Umsetzvorrichtungen verschiedene Länge. Die Arme sind mit 80 a bis 80/ bezeichnet und den entsprechenden Formvorrichtungen A bis F zugeordnet. Da jedoch alle Arme mit Ausnahme ihrer Länge gleich ausgebildet sind, ist die Beschreibung des Umsetzarmes, der in F i g. 5 und 6 gezeigt ist, für alle Arme 80 gültig.
An dem Arm 80 ist eine mit dem Ritzel 78 verbundene Nabe 81 angeformt, die sich mit dem Ritzel 78 deckt. In der Nabe ist zur Aufnahme einer sich mit der Nabe drehenden Buchse 83 eine Bohrung 82 vorgesehen. Am Ende der Welle 70, die über die Buchse
83 hinaus vorsteht, ist ein Kettenrad 84 angeordnet, das nur mittels des Handhebels 72 über die Welle 70 drehbar ist. Am äußeren Ende des Armes 80 ist im Lager 86 eine horizontale Welle 85 angebracht und mit einer Mutter 87 in Stellung gehalten. Ein Kettenrad 88 ist auf der Welle 85 befestigt. Die Kettenräder
84 und 88 sind durch eine endlose Kette 89 verbunden, deren Spannung durch die Spannrolle 90 eingestellt werden kann. So werden die beiden Wellen 70 und 85 durch die Verbindung mit der Kette 89 in fester Drehstellung zueinander gehalten. Die Wellen haben die Aufgabe, die Greifer während der Schwenkbewegung des Umsetzarmes 80 in vertikaler Stellung zu halten.
Wie aus Fig. 3 und 4 ersichtlich, ist eine Greifer-Vorrichtung 100 (s. F i g. 1) am äußeren Ende des Umsetzarmes jeder Umsetzvorrichtung angebracht. Der obere Teil der Greifer 100 weist einen Maltesertrieb auf. Er besteht aus einem Malteserkegelradantrieb 101, der mit einem am äußeren Ende des Umsetzarmes 80 durch Schrauben 103 befestigten Kegelradsegment 102 im Eingriff steht. Der Malteserantrieb 101 ist auf einer vertikalen Welle 104, die einen Teil des Gußteiles 105 bildet, drehbar angeordnet. Die Wellen 104 und 85 sind an das Gußstück 105 angeformt. Eine Schutzplatte 106 ist an der Außenseite des Armes 80 angebracht und auf der Welle 104 durch Muttern 107 befestigt. Die Welle 85 ist ebenfalls in einem Lager des an den Arm 80 angeschraubten Gußsternes 108 gelagert.
Während der Betätigung der Umsetzvorrichtung beim Schwenken des Umsetzarmes 80 wird die Greifervorrichtung 100 in aufrechter Stellung gehalten. Dies wird durch die Kette 89 bewirkt, welche die Räder 84 und 88 verbindet (F i g. 5 und 6). Da diese Räder auf den horizontalen Wellen 70 und 85 befestigt sind, werden die beiden Wellen an einer Drehung gegeneinander gehindert. Die Welle 70 ist, wie erwähnt, mit dem Rahmen der Umsetzvorrichtung durch die Schraubverbindung an dem Stellhebel 72 (F i g. 8) fest verbunden. Zur Vertikaleinstellung der Greifervorrichtung kann der Stellhebel 72 an seiner Schraubverbindung 75, 76 gelöst und von Hand in die richtige Einstellung gebracht werden. Hierauf wird die Schraube 76 wieder angezogen, um diese Einstellung festzulegen. Die Schwenkung des Stellhebels dreht die Welle 70 und das Kettenrad 84, das seinerseits das Kettenrad 88 und die Welle 85 über die Kette 89 dreht. Da das Gußstück 105 der Greifervorrichtung (F i g. 3) aus einem Stück mit der Welle
85 besteht, wird es so eingestellt.
Die verschiedenen Arbeitsweisen bei der Umsetzung der Gegenstände sind in der Zeichnung dargestellt. Eine davon ist in den F i g. 1 und 2 gezeigt. Der Gegenstand 13 wird paarweise geformt und auf den Formbodenplatten 14 abgesetzt. Der Umsetzarm 80 wird in seine Stellung über die Formen geschwenkt. Die zwei Greifer werden um die Hälse der Gegenstände gelegt und durch Betätigung des Greifermotors, wie vorstehend beschrieben, geschlossen. Der Arm 80 wird dann zum Förderband geschwenkt, wobei das Kegelrad 102 am Arm die im Eingriff stehenden Zähne am Malteserrad 101 der Greifervorrichtung antreibt. Nachdem der Arm genügend verschwenkt ist, um von der Form 12 freizukommen, wird das Malteserrad 101 im Uhrzeigersinn genügend verdreht, so daß der außen am Armsegment 109 angebrachte Stift 110 in den Schlitz 111 des Malteserrades bzw. der Nabe 112 eingreift. Während der Schwenkbewegung des Armes 18 wird die Drehung des Malteserantriebsrades 101 im Uhrzeigersinn fortgesetzt, wobei es die Winkelstellung der Nabe 112 um 90° im Gegenuhrzeigersinn bewirkt. Hierbei wird cfie~Mittellinie der Flasche um 90° gedreht, so daß die Flaschen über dem Förderband zum Ofen in Längsrichtung und in einer Reihe längs der Bewegungsbahn des Förderbandes ausgerichtet sind. Diese Drehung erfolgt vor Beendigung der Schwenkbewegung des Armes und vor Freigabe des Gegenstandes. Während der Drehung der Ware um 90° werden die beiden Gegenstände genähert, so daß ihr Abstand beim Absetzen auf das Förderband zum Ofen kleiner wird.
Wie aus F i g. 2 ersichtlich, bildet die nacheinander erfolgende Umsetzung der sechs Umsetzvorrichtungen von dem Formmechanismus A bis F auf das Ofenförderband sechs Flaschenreihen, die quer über das Förderband verteilt sind.
Beim Umsetzen der Gegenstände, wie es in F i g. 1 und 2 dargestellt ist, werden diese in ihrer stabilsten Stellung abgegeben, in der die größere Horizontaloder Querabmessung der Gegenstände parallel zur Bewegungsrichtung liegt. Stöße oder unregelmäßige Bewegungen des Förderbandes werden dann weniger die Wirkung haben, daß irgendein Gegenstand in Richtung der Reihe umfällt und dann die ganze Reihe umgestoßen wird.
Eine weitere Ausführungsform der Erfindung ist in den F i g. 9 bis 14 dargestellt. Die in der F i g. 9 gezeigte Umsetzvorrichtung ist in der gleichen Weise, wie zuvor beschrieben, auf verschieden langen Konsolen 19 angebracht. Jeder Formmaschinenabschnitt ist der gleiche wie der in F i g. 1 gezeigte mit der Ausnahme, daß die Maschinenabschnitte in diesem Fall für Einzelbetrieb eingerichtet und mit einer einzigen Hohlform 210 und einer Bodenplatte 211 ausgerüstet sind. Der Umsetzarm 80 wird durch den Motor 30 in der schon beschriebenen Weise angetrieben.
In dieser Ausführung ist in Verbindung mit dem Einzelbetrieb gezeigt, daß die Gegenstände während der Schwenkbewegung der Umsetzarme 80α bis 80/ um 45° gedreht werden (Fig. 10). Die Armlängen und die waagerechte Stellung ihrer waagerechten Schwenkpunkte (Welle 70) zwischen den Formen 210 (F i g. 9) und dem Förderband zum Ofen sind in derselben Weise wie bei den F i g. 1 und 2 abgestuft. Somit werden die Gegenstände in Einzelreihen schräg ausgerichtet auf dem Förderband abgestellt.
An Hand der Fig. 11 bis 13 soll nachfolgend die Greifervorrichtung für Einzelbetrieb beschrieben werden.
Die Greifervorrichtung 212 weist eine Welle 213 auf, die am Ende des Umsetzarmes 80 ebenso wie die Welle 85 des vorher beschriebenen Doppelgreifers (s. F i g. 5) angeordnet ist. Die Welle 213 ist an dem Formstück 214 angeformt als sich nach oben erstreckende Welle 215, auf der das Malteserantriebsrad 216 drehbar angebracht ist. Das Malteserantriebsrad steht mit dem Kegelradsegment 102 am äußeren Ende des Umsetzarmes, wie zuvor beschrieben, im Eingriff. Ein Armsegment 217 mit einem Stift 218 (F i g. 13) bildet einen Teil des Malteserantriebsrades
216. Der Stift 218 greift in einen Schlitz 219 des Malteserrades 220 ein. Das Malteserrad ist am oberen Teil der Nabe 221 der Greifervorrichtung 212 angeschraubt. Aus Fig. 14 ist ersichtlich, daß während und nach Beginn der Schwenkbewegung des Armes 80 aus der Stellung über der Form in die Stellung über dem Förderband der Stift 218 in den Schlitz 219 des Malteserrades eingreift und das Malteserrad durch seine Stellung antreibt. Der Malteserantrieb dieser Ausführungsform ist für acht Stellungen konstruiert, so daß sich eine Winkeldrehung der Greifervorrichtung um 45° ergibt, wenn der Malteserantrieb durch eine Indexsteilung betätigt wird. Dies ist durch die entsprechenden Stellungen der Mittellinien der Flaschen zwischen den Stellungen an der Form und am Förderband dargestellt.
Aus Fig. 12 ist ersichtlich, daß die Nabe 221 der Greifervorrichtung drehbar mit dem Gußteil 214 der Tragplatte 222 verbunden ist. Der Nabengußteil bildet eine zylindrische Haltebuchse ähnlich dem Teil 114 in F i g. 3 und weist eine Zylinderkammer zur Betätigung des Kolbens 223 zum Schließen der Greifer 125 auf. Die sich abwärts erstreckende Kolbenstange 224 betätigt mit dem Kniehebel 123 ein einziges Greiferpaar. Der einfach wirkende Kolben 223 wird in seiner oberen Stellung zum Offenhalten der Greifer 125 durch eine Schraubenfeder 225 gehalten. Er wird gegen die Wirkung der Feder 225 durch ein Druckmittel abwärts bewegt, das über das Greiferbetätigungsventil 153 fließt. Das Druckmittel fließt hierbei durch den Arm 80 in die zentrale Bohrung 226 der Welle 213 und dann durch die Öffnung 227 in die Zylinderkopfkammer 228. Der Auslaß erfolgt über die gleichen Leitungen, aber in umgekehrter Strömungsrichtung.
F i g. 11 zeigt eine Gesamtansicht der Einzelgreifervorrichtung beim Ergreifen einer Flasche 13, die auf der Bodenplatte 211 der Einzelhohlform ruht.
Wie in Fig. 10 gezeigt, werden bei der in dieser Ausführungsform angewendeten 45°-Drehung die Behälter 30 von den Formen auf das Förderband bewegt, daß sie um 45° gedreht sind und die größere horizontale Abmessung der Gegenstände schräg zur Bewegungsrichtung des Förderbandes steht. Bei dieser Anordnung ergibt sich der Vorteil maximaler Standfestigkeit der auf dem Förderband stehenden Ware. So wird erreicht, daß sie beim Umfallen in der Richtung ihrer geringsten Abmessung oder auf ihre am wenigsten stabile Seite die benachbarten Gegenstände nicht mit umreißt. Nach Fig. 10 werden die Behälter beim nacheinanderfolgenden Umsetzen während der Betätigung der sechs Umsetzarme 80a bis 80/ in der zuvor erwähnten Weise in sechs Reihen A bis F abgestellt.
709 639/221
Eine andere Ausrichtung und Umsetzordnung ist in Fig. 15 gezeigt. In diesem Fall wird die Doppelumsetzvorrichtung, wie in Verbindung mit F i g. 3 beschrieben, in Verbindung mit dem 45°-Malteserantrieb, der an den F i g. 13 und 14 beschrieben ist, r.n Stelle des 90°-Malteserantriebs der Fig. 3 verwendet. Bei dieser Ausführung werden die Flaschenpaare um 45° gedreht und mit ihrer längeren Querschnittsabmessung schräg auf das Band gestellt. So entstehen durch die sechs Abschnitte der Maschine sieben einzelne Reihen auf dem Förderband. Diese Reihen sind mit A' bis G' bezeichnet.
Somit stehen bei jeder Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes die kleinen Querabmessungen der elliptischen oder rechteckigen Gegenstände schräg zur Bewegungsrichtung des Förderbandes, so daß die Gegenstände standfest stehen. Mit anderen Worten: Es werden die am wenigsten standfesten Stellungen der Gegenstände (in der die kürzeste Abmessung der Auflagefläche in Bewegungsrichtung liegt) durch wenigstens teilweise Drehung des Gegenstandes beim Umsetzen um eine vertikale Achse vermieden.
In den Fig. 16 bis 22 ist der erfindungsgemäße Ofen dargestellt, in dem die durch die Umsetzvorrichtung der F i g. 1 bis 15 auf dem Förderband abgesetzten Behälterreihen entsp_annt werden. Zur deutlicheren Darstellung sind nur fünf Reihen A bis E gezeigt, die den Ofen passieren. Es können jedoch eine beliebige Anzahl von Gegenständen in diesem Ofen entspannt werden.
Nachdem die Behälter 13 in den zuvor beschriebenen Reihen auf dem Förderband abgestellt sind, werden sie durch Kühlluft gekühlt, die von den untenliegenden Windkästen 230 und 234 nach oben gerichtet wird. Wie aus den Fig. 17 und 18 ersichtlich, erstreckt sich jeder dieser Windkästen, z. B. der Windkasten 230, entlang der anfänglichen Bewegungsbahn der Behälter 13, die beispielsweise in der Reihe A abgestellt sind. Die anderen Windkästen 231 bis 234 sind mit Bezug auf die ihnen zugeordneten Beliälterreihen B bis E ähnlich angeordnet. Sie beginnen unter dem Abstellpunkt einer jeden Flasche der Reihe und erstrecken sich in die Bewegungsrichtung der Reihe auf dem Förderband. Die Windkästen werden mit Kühlluft aus dem Rohranschluß 235 versorgt, der an eine Kühlluftquelle (nicht gezeigt) angeschlossen ist. Der Rohranschluß 235 ist mit allen Windkästen 230 bis 234 durch Leitungen 236 bis 240 verbunden. Jede der Leitungen 236 bis 240 weist ein Regelventil 241 (schematisch in Fig. 18 gezeigt) zur Regelung der durch die Windkästen 230 bis 234 strömenden Kühlluftvolumina auf. Die Temperatur der Kühlluft kann in geeigneter Weise eingestellt werden, was ebenfalls zur Regelung der Kühlwirkung beiträgt. Wenn die Behälter 13 auf dem Förderband abgestellt werden, sind sie von unten her einem in seiner Geschwindigkeit regelbaren Luftstrom ausgesetzt. Der Luftstrom kühlt die Oberflächenhaut der Behälter, um sie genügend zu verfestigen, so daß die Behälter ihre endgültige Form beibehalten und eine nachfolgende Verformung, Einbeulung oder Unrundwerden auf ihrem Weg zum Entspannen vermieden wird.
Nach Fig. 16 weist der Ofen das endlose Förderband auf, das um im Abstand voneinander angeordnete Rollen 242 und 243 Jäuft. Das Förderband hat einen oben offenen Bereich zum Beladen mit Gegenständen. Es bewegt sich entlang der Entnahmeseite der Formmaschine und dann durch geschlossene Heizkammern, die je einen Konditionierabschnitt 245, einen Entspannungsabschnitt 246 und einen geregelten Kühlabschnitt 247 bilden und gleich ausangebrachte Gebläse Luft von oben über die Behälter geblasen wird. Wenn die Behälter auf dem Transportband am Entladeende des Ofens nahe dem Ende der Bewegungsbahn des Transportbandes um seine Rolle 243 ankommen, sind sie zur Handhabung genügend
ίο abgekühlt und können in Kartons verpackt werden.
In den F i g. 20, 21 und 22 werden die neuen Heizkammern beschrieben, die in Verbindung mit dem Konditionier-, Entspannungs- und geregelten Abkühlabschnitt erwähnt sind. Jeder dieser Abschnitte 245 bis 247 ist als Heizkammer konstruiert. Sie werden zusammen als Nachglühofen verwendet.
Eine mittlere Ummantelung, bestehend aus einer Decke 251, einem Boden 252 und Seitenwänden 253 und 254 bilden einen sich längs erstreckenden Kanal durch die Kammer. Das Innere des Kanals weist mit Querabstand Stützen 255 und 256 auf, die mit Führungen 257 für das endlose Förderband versehen sind. Die Decke 251 und der Boden 252 des Kanals enthalten vertikal umlaufende Kanäle 258. Wie aus Fig. 20 und 21 ersichtlich, stehen die vertikalen Kanäle 258 in der Decke 251 mit einer ersten über der Decke des Kanals liegenden Kammer 260 in Verbindung. Die Kammer 260 hat eine obere Öffnung und einen nach oben gerichteten Kanal 261, an den sich ein Luftauslaßkanal 262 mit Gebläse 263 anschließt. Die vertikalen Kanäle im Boden des Kanals stehen mit einer darunterliegenden zweiten Kammer 264 in Verbindung.
Die zweite Kammer 264 erstreckt sich entlang dem Boden 252 des Kanals und ist an einem Ende des Kanals nahe den Seitenwänden 253 und 254 (s. F i g. 30) mit den Seitenkanälen 265 und 266 verbunden. Diese Seitenkanäle münden in einen horizontalen oberen Kanal 267, der sich quer über die Decke 251 des Kanals erstreckt. Ein vertikaler Kanal 268 steht mit dem oberen Kanal 267 in Verbindung und weist an seinem oberen Ende ein Rohr 269 auf. Das Rohr 269 führt zu dem Lufteinlaß des Gebläses 263. Das durch einen nicht dargestellen Motor angetriebene Gebläse 263 ist ein Rotationsgebläse, das seine Luft durch das Rohr 269 ansaugt und sie durch seinen Luftauslaß 262 in die erste (obere) Kammer 260 bläst. Die Luft in der Kammer 260 wird durch die vertikalen Kanäle 258 in die Decke 251 des Kanals und dann vertikal und quer durch den Kanal gedruckt, den sie durch die vertikalen Kanäle 258 im Boden 252 verläßt. Bei dieser Querströmung wird die Luft an den Oberflächen der Gegenstände 13 vorbeigeblasen, die längs des innerhalb des Kanals befindlichen Transportbandes abgestellt sind. Die Luftströmung durch den Kanal kann in jedem der Heizabschnitte 245, 246 und 247 (F i g. 16) eingestellt werden, indem die Drehzahl oder die Fördermenge des Gebläses 263 reguliert wird.
Die zirkulierende Luft wird durch einen Gas- brenner 270 oder eine andere geeignete HeizvorncT>~ Γ tung auf die gewünschte Temperatur gebracht, wobei die Heizvorrichtung in einer der Kammern 260 oder 264 liegt. Der Brenner ist, wie hier dargestellt, in der zweiten (unteren) Kammer264 angeordnet (Fig. 19, 20, 21). Der Brenner ist so ausgebildet, daß er bei Zugluft verwendbar ist und unter Sogbedingungen oder negativem Zug arbeitet. Brennstoff, Vorzugs-
gebildet sind. Hinter dem geregelten Kühlabschnitt ?j£r"247 durchläuft das Transportband einen geschlosse- ^ ■> nen Tunnel 248 und dann einen oben offenen Kühl-■ ^ abschnitt 249, in dem durch mehrere am Rahmen ^©kUweise EjxLgas, wird ihm über die Versorgungsleitung '$1/1/211 zugeführt und durch Rohxe4ängs den Seiten der ! Heizkammern 245, 246 und 247 herangeführt. Jeder Brenner der drei Heizkammern des Ofens ist mit der Hauptleitung über ein Drosselventil 272 und ein Ansaugrohr 273 verbunden (Fig. 21). Das Ansaugrohr sorgt für die brennbare Mischung aus Gas und Außenluft und ist mit dem Brennerkopf verbunden, der eine Zündflamme zum Entzünden und Inbetriebsetzen des Brenners aufweist. Die Flamme des Brenners tritt aus dem Brennerrohr 274 aus, das sich in Abwindrichtung in die Kammer 264 öffnet (F i g. 20). Die Verbrennung des Gases erhitzt die durch die Kammer 2B4""strömende Luft, die nach genügender Erhitzung durch die Seitenkanäle 265 oder 266, den oberen Querkanal 267, den vertikalen Kanal 268 und das Rohr 269 zur Ansaugöffnung des Gebläses 263 strömt. Das Gebläse 263 drückt.dann.die.Luft durch den Gebläseauslaß und die aufrechten Kanäle 261, die erste Kammer 260, und die vertikalen Kanäle 258, die auf der wirksamen Heizlänge des Kanals vorgesehen sind. Auf diese Weise wird eine Strömung der erhitzten Luft abwärts über die im Kanal befindlichen Flaschen erreicht. Diese Strömung ist in Fig. 20 durch Pfeile kenntlich gemacht.
Wie in Verbindung mit Fig. 16 erwähnt, sind die drei beschriebenen Heizkammern hintereinander angeordnet, so daß der Kanal jeder Kammer mit dem Kanal einer benachbarten Kammer fluchtet. Das endlose Förderband läuft durch diesen gesamten Kanal. Die Luftströmung der ersten Heizkammer 245 V wird durch Regulierung des Gebläses 263 auf die richtige Luftmenge eingestellt. Die Gaszufuhr zu dem Brenner 270 wird so geregelt, daß die Heizwirkung der über die Reihen der Behälter in diesem Abschnitt streichende Heißluft die Gegenstände in jeder Reihe auf eine im wesentlichen gleiche Tempe- :ur bringt. Diese Heizregelung ist in dem Diagramm der F i g. 22 darstellt. Die Temperaturen der Behälter 10 der verschiedenen Reihen A bis E wurden beim Durchfahren der Heizkammern des Nachglühofens gemessen. Die lineare Geschwindigkeit des Förderbandes betrug in dem zuvor erwähnten Beispiel 2JOjCmZSeC. Die Temperaturen wurden von der Eintrittsstelle der Behälter in den Kanal der Heizkammern 245 an aufgezeichnet (Abstand 0). Die Behälter der Reihe E hatten an dieser Stelle eine Tempe-JJT ratur von etwa 600° C. Das ist die höchste Temperatur aller Reihen A bis E, weil die Gefäße der Reihe E sehr nahe dem Konditionierabschnitt abgestellt sind und die wenigste Zeit zum Abkühlen haben. Die anderen Reihen A bis D sind entsprechend der Anordnung der Entnahmevorrichtung der Maschine in progressiv größeren Abständen von dieser Eintrittsstelle abgestellt.
Wie in dem Diagramm dargestellt, ist die als Konditionierabschnitt des Nachglühofens dienende Y t~ Heizkammer etwa 4,56 m lang. Die mittlere Heizwirkung der im Kanal dieses Abschnittes gehaltenen Temperatur betrug 510 bis 527° C und wurde durch Regulierung des Gasbrenners 270 und des Gebläses 262 geregelt. Die verschiedenen Reihen traten in die beheizte Konditionierzone mit Temperaturen von 593, 538, 460, 438 bzw. 400° C ein und wurden auf im wesentlichen gleiche Temperaturen gebracht, die zwischen 516 und 535° C lagen. Wenn notwendig, können diese Temperaturen einander noch mehr genähert werden, indem entweder die Förderbandgeschwindigkeit oder die Länge der Heizkammer 245 verändert wird. Wenn die Gefäße den Konditionierabschnitt verlassen, treten sie unmittelbar in den Entspannungsabschnitt 246 ein. Sie haben dann eine etwas unter der Entspannungstemperatur liegende Temperatur. Bei diesem Beispiel ist die Entspannungstemperatur der behandelten Ware etwa 543° C. Die Luftströmung und die Gasheizung in der Entspannungszone werden so eingestellt, daß die Ware die Entspannungstemperatur annimmt. Der Entspannungsabschnitt 246 ist im vorliegenden Beispiel etwa 6,50 m lang.
Nachdem die Ware den Entspannungsabschnitt verläßt, tritt sie unmittelbar in die Heizkammer 247 ein, deren Temperatur auf Kühlung reguliert wird. Der Brenner wird so eingestellt, daß er eine Temperatur von 482° C erzeugt. Im vorliegenden Beispiel beträgt die Länge der Kühlzone etwa 6,10 m.
Nachdem die Ware aus dem geregelten Kühlabschnitt 247 austritt, passiert sie einen Tunnelabschnitt 248, der so lang ist, daß sich die Ware auf eine Temperatur abkühlt, bei der sie der Umgebungsluft oder einem Kühlluftstrom in dem offenen Abschnitt 249 des Ofens ausgesetzt werden kann. Das Abkühlen der Ware wird durch abwärts strömende Luft beschleunigt, die durch oben angebrachte Gebläse erzeugt wird.
Bei diesem Beispiel nach der Erfindung gebraucht die Ware von dem Zeitpunkt ihres Absetzens auf das Förderband unmittelbar aus der Form bis zum Zeitpunkt ihres Entnehmens am Entnahmeende des Ofenabschnittes 249 etwa 20 Minuten.
Da Bedienungsleute und anderes Personal an dem Beladeende des Ofens arbeiten, ist eine Sicherheitsvorrichtung vorgesehen und in den Fig. 16 und 20 dargestellt. Diese Sicherheitsvorrichtung verhindert, daß heiße Gase am Konditionierabschnitt 245 aus dem Kanaleingang ausströmen können. Diese Vorrichtung ist eine Haube 275 über dem Kanaleingang der Heizkammer des Konditionierabschnitts 245 und eine äußere, sich horizontal erstreckende Verlängerung des Kanals. Ein vertikaler Abzug 276 erstreckt sich vom oberen Teil der Haube am Kanaleintritt nach oben und ist mit der Haube 275 verbunden. Der Abzug kann nach oben in die Atmosphäre münden. Vorzugsweise ist ein Lüfter 277 im Abzug 276 vorgesehen, um die Menge der abgeführten Gase zu regeln. Z?

Claims (9)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum Übersetzen von Glaskörpern aus stationären, in Längsrichtung mit Abstand voneinander angeordneten Formen einer Glasformmaschine in bogenförmigen Bahnen auf ein *5<Ti? I/J/ neben den Formen laufendes Transportband, auf dem die Glaskörper anschließend nachgeglüht werden, dadurch gekennzeichnet, daß die aus den einzelnen Formen kommenden Glaskörper auf jeweils~cliesen~TFormen zugeordneten Stellen des Bandes abgesetzt werden, deren aufeinanderfolgende Abstände von einer Bandkante sich um mehr als den Durchmesser der Glaskörper unterscheiden, und jede der von den Absetzstellen abtransportierten Glaskörperreihen
W Γ
(pill·)/
vor dem Eintritt in die Nachglühzone einzeln einem über die Breite dieser Reihe reichenden, im wesentlichen senkrecht zum Transportband gerichteten, einstellbaren Kühlgasstrom ausge- UI4 \fj setzt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß alle gekühlten Glaskörperreihen vor Eintritt in die Nachglühzone gemeinsam einer Heizgasströmung ausgesetzt werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Glaskörper nach Verlassen der Nachglühzone auf eine für die Hand-V£ \/J habung geeignete Temperatur abgekühlt werden.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Glaskörper ohne gleichförmigem Querschnitt vor dem Absetzen mit ihrem größeren Querschnittsmaß wenigstens teilweise in Laufrichtung des Transportbandes gedreht werden.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils zwei parallel angeordnete Glaskörper zugleich übergesetzt und dabei um eine gemeinsame senkrechte
Γ" r_ , Achse so gedreht werden, daß ihre Absetzstellen τι ι t M/gleichen Abstand von der Bandkante haben.
6. Anlage zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 5, bestehend aus einem neben den Formen der Glasformmaschine in etwa gleicher Höhe angeordneten, durch einen Nachglühofen laufenden Transportband und den einzelnen Formen zugeordneten, um horizontale Achsen schwenkbaren Übersetzarmen mit wenigstens einem an deren Enden um eine horizontale
J \fj Achse drehbar gelagerten Greifer, durch den der in der Form erfaßte Glaskörper während des Übersetzens auf das Transportband senkrecht gehalten werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß die Arme (80 a bis 80/) der Reihe nach in zunehmender Länge ausgebildet sind und unter dem Transportband in Förderrichtung hinter den Absetzstellen je ein in seiner Breite dem Durchmesser der Glaskörper (13) entsprechender Windkasten (230 bis 234) angeordnet ist, dessen Zuführungsleitung (236 bis 240) mit einem Regelventil (241) versehen ist.
7. "Anlage nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Nachglühofen in drei Abschnitte (245 bis 247) unterteilt ist, die als geschlossener, das Transportband umgreifender Tunnel ausgebildet und jeweils mit Gebläsen (263) und Heizeinrichtungen (270) versehen sind.
8. Anlage "nacrT Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Greifer (100, 125) um eine vertikale, koaxial zur Glaskörperlängsachse ausgebildete Welle (118) um ein bestimmtes Winkelmaß durch einen beim Schwenken des Greifers um die horizontale Welle (70) wirksam werdenden Antrieb (101) drghbar ist.
9. Anlage nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Ende der Arme (80 a bis 80/) Doppelgreifer (100; 125) angebracht sind, die während des Übersetzens um eine zwischen den Längsachsen der Glaskörper (13) liegende vertikale Welle (85 bis 118) drehbar sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 544 925, 1029 130; USA.-Patentschriften Nr. 1 783 939, 1 869 920,
449, 2 833 088.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
709 639/221 8. 67 © Bundesdruckerei Berlin
DENDAT1248871D Verfahren und Vorrichtung zum Übersetzen von Glaskörpern Pending DE1248871B (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3421053A1 (de) * 1983-06-06 1984-12-06 Owens-Illinois, Inc., Toledo, Ohio Greifervorrichtung fuer eine glasbehaelterherstellungsmaschine
DE2452193C2 (de) * 1974-11-04 1985-05-09 Smit Nijmegen B.V., Nijmegen Tunnelofen zur Wärmebehandlung von Gegenständen
ITMI20091193A1 (it) * 2009-07-07 2011-01-08 Luben S R L Scatola di rotazione della pinza applicabile ad una macchina formatrice a sezioni indipendenti, per la fabbricazione di oggetti in vetro cavo, con sistema autotensionante della catena o cinghia.

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