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DE1248672B - Verfahren zur Herstellung von N Methylarrunoathyl-2 methylbenzhydryl ather und dessen Saureadditionssalzen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von N Methylarrunoathyl-2 methylbenzhydryl ather und dessen Saureadditionssalzen

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Publication number
DE1248672B
DE1248672B DENDAT1248672D DE1248672DA DE1248672B DE 1248672 B DE1248672 B DE 1248672B DE NDAT1248672 D DENDAT1248672 D DE NDAT1248672D DE 1248672D A DE1248672D A DE 1248672DA DE 1248672 B DE1248672 B DE 1248672B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ether
methylbenzhydryl
methylaminoethyl
formula
addition salts
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1248672D
Other languages
English (en)
Inventor
August Franciscus Harms Amsterdam Dr
Original Assignee
N V Konmklijke Pharmaceutische Fabneken v/h Brocades-Stheeman &. Pharmacia Meppel (Niederlande)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Publication date
Publication of DE1248672B publication Critical patent/DE1248672B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C43/00Ethers; Compounds having groups, groups or groups
    • C07C43/02Ethers
    • C07C43/03Ethers having all ether-oxygen atoms bound to acyclic carbon atoms
    • C07C43/14Unsaturated ethers
    • C07C43/17Unsaturated ethers containing halogen
    • C07C43/174Unsaturated ethers containing halogen containing six-membered aromatic rings
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C59/00Compounds having carboxyl groups bound to acyclic carbon atoms and containing any of the groups OH, O—metal, —CHO, keto, ether, groups, groups, or groups
    • C07C59/40Unsaturated compounds
    • C07C59/58Unsaturated compounds containing ether groups, groups, groups, or groups
    • C07C59/64Unsaturated compounds containing ether groups, groups, groups, or groups containing six-membered aromatic rings
    • C07C59/66Unsaturated compounds containing ether groups, groups, groups, or groups containing six-membered aromatic rings the non-carboxylic part of the ether containing six-membered aromatic rings

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Pyridine Compounds (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
JEUTSCHES
PATENTAMT
VdjSLEGESCHRIFT
Int. CL:
C07c
Deutsche KL: 12 q - 32/01
Nummer: 1 248 672
Aktenzeichen: N 22825 IV b/12 q
Anmeldetag: 28. Februar 1963
Auslegetag: 31. August 1967
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von N-Methylarninoäthyl-2-methylbenzhydryläther der Formel
CH-j
CH — O — CH2CH2NHCH3
und dessen Säureadditionssalzen, welches dadurch gekennzeichnet ist, daß man in an sich bekannter Weise
a) einen ß-Halogenäthyl-2-methylbenzhydryläther der Formel
CH — O — CH2CH2HaI
in der Hai ein Halogenatom Methylamin kondensiert oder
bedeutet, mit
b) eine 2-Methylbenzhydrylverbindung der Formel
CH3
CH-X
III
in der X ein Halogenatom oder eine Hydroxylgruppe ist, mit N-Methylaminoäthanol umsetzt oder
c) jS-Dimethylaminoäthyl-2-methylbenzhydryläther mit einem Cyanhalogenid behandelt, den erhaltenen N - Cyan - N - methylaminoäthyl - 2 - methylbenzhydryläther verseift und den gebildeten N-Carboxy-N-methylaminoäthyl-2-methylbenzhydryläther decarboxyliert oder
Verfahren zur Herstellung von
N-Methylaminoäthyl-2-methylbenzhydryläther
und dessen Säureadditionssalzen
Anmelder:
N. V. Koninklijke Pharmaceutische Fabrieken v/h Brocades-Stheeman & Pharmacia,
Meppel (Niederlande)
Vertreter:
Dr. E. Jung, Patentanwalt,
München 23, Siegesstr. 26
Als Erfinder benannt:
Dr. August Franciscus Harms, Amsterdam
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 30. November 1962
(45 554)
d) o- Tolyl - phenyl - methoxyessigsäure - methylamid der Formel
CH3
CH — O — CH2 — CONHCH3
reduziert oder
e) aus N-Benzyl-N-methylaminoäthyl-2-methylbenzhydryläther durch katalytische Hydrierung die Benzylgruppe abspaltet
und gegebenenfalls die nach a) bis e) erhaltene Verbindung durch Umsetzung mit anorganischen oder organischen Säuren in die Säureadditionssalze überführt.
Erfindungsgemäß kann der N-Methylaminoäthyl-2-methylbenzhydryläther nach verschiedenen bekannten Methoden hergestellt werden.
Gemäß Verfahrensweise a) wird ein /3-Halogenäthyl-2-methylbenzhydryläther der Formel II, in der Hai ein Halogenatom, vorzugsweise ein Chloratom, bedeutet, mit Methylamin kondensiert. Die Umsetzung kann in Abwesenheit eines Lösungsmittels, in wäßriger
709 639/535
Losung oder in Gegenwart eines inerten organischen Losungsmittels, wie Methanol, Äthanol, Aceton, Dioxan, Diathylather, Benzol oder Tetrachlorkohlenstoff, durchgeführt werden Außerdem kann ein Halogenwasserstoffakzeptor, z. B ein Alkahhydroxyd, -oxyd, -alkoholat, -carbonat oder -bicarbonat, zugegeben werden, oder die Umsetzung wird in Gegenwart von überschüssigem Methylamin durchgeführt
Weil Methylamin einen niedrigen Siedepunkt hat, wird die Umsetzung vorzugsweise unter Erhitzen in einem druckbestandigen Gefäß durchgeführt, um Methylaminverluste zu vermeiden
Gemäß Verfahrensweise b) wird die 2-Methylbenzhydrylverbindung der Formel III, in der X ein Halogenatom, vorzugsweise ein Chloratom, oder die Hydroxygruppe darstellt, mit N-Methylaminoathanol umgesetzt Wenn der Rest X ein Halogenatom bedeutet, fuhrt man die Kondensation des 2-Methylbenzhydrylhdlogenids mit dem N-Methylaminoathanol vorzugsweise in Gegenwart eines tertiären allphatischen Amins, wie Tnbutylamin, als Halogenwasserstoffakzeptor in Gegenwart eines inerten organischen Losungsmittels, wie Benzol oder Toluol, durch Wenn der Rest X in der Formel III die Hydroxylgruppe darstellt, wird die Veretherung von 2-Methylbenzhydrol mit N-Methylaminoathanol vorzugsweise so ausgeführt, daß die Reaktionskomponenten unter vermindertem Druck erhitzt werden, und zwar in Gegenwart eines wasserentziehenden Mittels, wie p-Toluolsulfonsaure
Gemäß Verfahrensweise c) wird der ß-Dimethylammoathyl-2-methylbenzhydrylather mit einem Cyanhalogenid, vorzugsweise Bromcyan, behandelt, der erhaltene N - Cyan - N - methylaminoathyl - 2 - methylbenzhydrylather verseift und der gebildete N-Carboxy - N - methylaminoathyl - 2 - methylbenzhydrylather decarboxyliert
Gemäß Verfahrensweise d) wird die Carbonylgruppe von o-Tolyl-phenyl-methoxyessigsaure-methylamid der Formel IV zu einer CH>-Gruppe reduziert Die Reduktion erfolgt vorzugsweise mit Lithiumalumimumhydrid Das als Ausgangsmatenal benutzte Amid kann durch Kondensation von Methylamin mit einem Alkylester der o-Tolyl-phenyl-methoxyessigsaure erhalten werden
Gemäß Verfahrensweise e) kann N-Methylaminoathyl-2-methylbenzhydrylather dadurch erhalten werden, daß man aus N-Benzyl-N-methylaminoathyl-2-methylbenzhydrylather durch katalytische Hydrierung die Benzylgruppe abspaltet Als Katalysator wird vorzugsweise Palladium auf Holzkohle verwendet
DerN-Methylaminoathyl-2-methylbenzhydrylather kann in an sich bekannter Weise in die entsprechenden Salze umgewandelt werden So kann man ζ B die Base in einem Losungsmittel, wie Diathylather, mit einer äquivalenten Menge der gewünschten Saure behandeln Gewohnlich fallt das Salz aus und kann durch Filtrieren abgetrennt werden
Zur Herstellung der Salze eignen sich sowohl anorganische Sauren, wie die Halogenwasserstoffsauren, insbesondere Salzsaure und Bromwasserstoffsaure, als auch organische Sauren, ζ B Oxalsäure, Maleinsaure, Fumarsäure, Citronensauren und Weinsaure
Der neue N-Methylaminoathyl-2-methylbenzhydrylather ist ein zur Behandlung von Depressionen geeignetes Psychopharmakon Er unterscheidet sich von bekannten Aminoalkylbenzhydrylathern mit tertiärer Aminogruppe dadurch, daß er keine starke atropinartige Wirkung aufweist, die fur die bekannten analogen tertiären Aminoverbindungen charakteristisch ist
Zum Nachweis der überlegenen Wirkung des erfindungsgemaß hergestellten N-Methylaminoathyl-2-methylbenzhydrylathers (Verbindung A) gegenüber dem bekannten N-Dimethylaminoathyl-2-methylbenzhydrylather (Verbindung B), der eine gute psychotrope Wirkung besitzt und zur Behandlung des Parkinsonsyndroms verwendet wird, wurde dieMonoaminoxydasehemmung nach dei Methode von K F G e y und Pletscher, J Neurochem , 6, S 239 (1961), gemessen
Mit einem Warburg-Apparat wird der Sauerstoffverbrauch von Leber- und Gehirngewebesuspensionen gemessen, wobei die Verringerung des Sauerstoffverbrauchs nach Zugabe der zu prüfenden Verbindung ein Maß fur die Monoaminoxydasehemmung dieser Verbindung ist Als Versuchstiere werden Meerschweinchen verwendet Als Substrat verwendet man Tyraminlosung (Endkonzentration 0,01 m), die Testverbindungskonzentrationen betragen jeweils 5 10 4 Mol Nach einer Stunde Stoffwechsel bei 370C erhalt man folgende Ergebnisse
Testverbindung
Hemmungsprozentsatz
Gehirn Leber
20
45
Die Ergebnisse zeigen deutlich die stärkere Monoaminoxydasehemmung der erfindungsgemaß hergestellten Verbindung
Die Beispiele erläutern das erfindungsgemaße Verfahren
Beispiel 1
Fin Gemisch aus 51 g ß-Chlorathyl-2-methylbenzhydrylather und 35 g Methylamin in 140 ml Methanol wird 6 Stunden in einem geschlossenen Gefäß auf 125 bis 135°C erhitzt Nach dem Abkühlen wird das Reaktionsgemisch in Wasser gegossen und mit Petrolather (Siedebereich 40 bis 60 C) extrahiert Die vereinigten Petrolatherextrakte werden mit 2 n-Salzsaure gewaschen Die vereinigten Salzsaurelosungen werden alkalisch gemacht und hierauf mit Äther extrahiert Die Ätherextrakte werden vereinigt und über Natriumsulfat getrocknet Danach wird das Losungsmittel abdestilhert und der Ruckstand unter vermindertem Druck destilliert Es werden 40 g (80% der Theorie) N-Methylaminoathyl-2-methylbenzhydrylather vom Siedepunkt 139 bis 143°C/0,7 Torr erhalten
Zur Herstellung des Hydrochlonds der Base wird diese in wasserfreiem Äther gelost Bei Zusatz einer ätherischen Chlorwasserstoffsaurelosung fallt das Hydrochlond aus Die Verbindung kann aus einer Mischung von Alkohol und Äther umknstallisiert werden Ausbeute 36 g (78% der Theorie), Schmelzpunkt 147 bis 1480C
C17H22NOCI
Berechnet
gefunden
C 69,97, H 7,60, N 4,80,
C 70,52, H 7,61, N 4,80
Der als Ausgangsmaterial verwendete /i-Chloräthyl-2-methylbenzhydryläther kann folgendermaßen hergestellt werden:
Ein Gemisch aus 39,5 g 2-Methylbenzhydrol, 200 ml /ί-Chloräthanol und 10 ml konzentrierter Salzsäure wird 4 Stunden unter Rückfluß gekocht. Das Reaktionsgemisch wird abkühlen gelassen, in Wasser gegossen und mit Petroläther (Siedebereich 40 bis 600C) extrahiert. Die vereinigten Petrolätherextrakte werden über Natriumsulfat getrocknet und filtriert. Das Filtrat wird durch Verdampfen des Lösungsmittels konzentriert. Der Rückstand wird unter vermindertem Druck destilliert, wobei 51,0g (98% der Theorie) /S-Chloräthyl^-methylbenzhydryläther vom Siedepunkt 156 bis 158°C/2,5 Torr erhalten werden.
Beispiel 2
Zu einer Lösung von 2,2 gLithiumaluminiumhydrid in Äther gibt man 27,3 g o-Tolyl-phenyl-methoxyessigsäure-methylamid, gleichfalls in Äther gelöst. Das Gemisch wird 2 Stunden unter Rückfluß gekocht. Das überschüssige Lithiumaluminiumhydrid wird zersetzt, worauf das Amin durch Zusatz von 2 η-Salzsäure in das Hydrochlorid umgewandelt wird. Die Salzsäurelösung wird abgetrennt und mit Natronlauge alkalisch gemacht. Anschließend wird das Gemisch mit Äther extrahiert. Die Ätherextrakte werden über Natriumsulfat getrocknet. Nach dem Filtrieren wird das Lösungsmittel durch Verdampfen entfernt und der Rückstand unter vermindertem Druck destilliert, wobei N-Methylaminoäthyl-2-methylbenzhydryläther vom Siedepunkt 140 bis 1450C/ 1 Torr erhalten wird. Die freie Base kann gemäß Beispiel 1 in das Hydrochlorid umgewandelt werden.
Das als Ausgangsverbindung verwendete o-Tolylphenyl-methoxyessigsäure-methylamid kann folgendermaßen aus 2-Methylbenzhydrol hergestellt werden:
Ein Gemisch aus 35 g 2-Methylbenzhydrol und 4,3 g Natrium in Xylol wird über Nacht bei Raumtemperatur stehengelassen und dann 2 Stunden auf 100°C erwärmt. Nach dem Abkühlen werden 8,5 g Monochloressigsäure zugegeben, und das Gemisch wird 20 Stunden auf dem Wasserbad erwärmt. Anschließend wird es gekühlt und mit 0,2 n-Natronlauge extrahiert. Die alkalische Lösung wird abgetrennt und mit 5 η-Salzsäure angesäuert, wobei 9 g o-Tolylphenyl-methoxyessigsäure vom Schmelzpunkt 101 bis 1030C erhalten werden. Der Schmelzpunkt kann durch weitere Umkristallisation bis auf 108 bis 1090C erhöht werden. Die erhaltene Verbindung wird durch Behandlung mit Diazomethan in Äther in den Methylester übergeführt. Das Lösungsmittel wird zusammen mit überschüssigem Diazomethan abdestilliert, der ölige Rückstand in Methanol gelöst und mit Methylamin in einem geschlossenen Gefäß erhitzt. Nach beendeter Umsetzung wird das Methanol durch Destillation unter vermindertem Druck entfernt. Es hinterbleibt ein öl, aus dem durch Behandlung mit Petroläther reines o-Tolyl-phenyl-methoxyessigsäuremethylamid erhalten wird.
Beispiel 3
Eine Lösung von 5,8 g Bromcyan in 20 ml Benzol wird allmählich unter Rühren mit einer Lösung von 13,5 g N,N-Dimethylaminoäthyl-2-methylbenzhydryläther in 80 ml wasserfreiem Benzol versetzt. Das Gemisch erwärmt sich allmählich. Es wird 21^ Stunden unter Rückfluß gekocht. Nach dem Abkühlen wird das Gemisch mit Wasser behandelt. Die Benzollösung wird abgetrennt und über Natriumsulfat getrocknet. Nach dem Filtrieren und Entfernen des Lösungsmittels durch Destillation wird roher N-Cyan - N - methylaminoäthyl - 2 - methylbenzhydryläther erhalten, der durch Umkristallisation aus Alkohol gereinigt werden kann.
7,0 g des erhaltenen N-Cyan-N-methylaminoäthyl-2-methylbenzhydryläthers werden mit 20 g Kaliumhydroxyd in 10 ml Wasser und 40 ml Alkohol versetzt. Das Gemisch wird 20 Stunden unter Rückfluß gekocht. Anschließend wird es in Wasser gegossen und mit Äther extrahiert. Der Ätherextrakt wird getrocknet, filtriert und dann mit einer Lösung von Chlorwasserstoff in wasserfreiem Äther versetzt, um die freie Base in das Hydrochlorid umzuwandeln. Das Hydrochlorid schmilzt nach Umkristallisation aus Äthanol bei 148 bis 1490C.
Beispiel 4
Ein Gemisch aus 19,8 g 2-Methylbenzhydrol, 8,25 g N-Methylaminoäthanol und 20,64 g p-Toluolsulfonsäure wird 3 Stunden unter vermindertem Druck auf 1500C erhitzt und hierauf in Wasser gegossen. Die saure Lösung wird zusammen mit dem schwerlöslichen p-Toluolsulfonat des N-Methylaminoäthyl-2-methylbenzhydryläthers alkalisch gemacht und die erhaltene Lösung mit Äther extrahiert.
Der Ätherextrakt wird abgetrennt und über Natriumsulfat getrocknet. Nach dem Filtrieren wird eine ätherische Chlorwasserstofflösung zugegeben. Das ausgefällte Hydrochlorid des N-Methylaminoäthyl-2-methylbenzhydryläthers wird abfiltriert und aus einem Gemisch von Alkohol und Äther umkristallisiert. Ausbeute 70% der Theorie. Schmelzpunkt 144 bis 146° C.
Beispiel 5
Ein Gemisch aus 19,8 g 2-Methylbenzhydrylchlorid, 3,75 g N-Methylaminoäthanol und 9,25 g Tributylamin wird in 125 ml Toluol gelöst und 6 Stunden unter Rückfluß gekocht und gerührt. Das Lösungsmittel wird durch Destillation entfernt. Der abgekühlte Rückstand wird mit Aceton und Äther versetzt. Das Hydrochlorid des N-Methylaminoäthyl-2-methylbenzhydryläthers fällt aus und wird abfiltriert. Der Schmelzpunkt des Rohproduktes (129 bis 137°C) kann durch Umkristallisation aus einem Gemisch von Äthanol und Äther bis auf 144 bis 145°C erhöht werden. Ausbeute 84% der Theorie.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verfahren zur Herstellung von N-Methylaminoäthyl-2-methylbenzhydryläther der Formel
    CH3
    CH — O — CH2CH2NHCH3
    und dessen Säureadditionssalzen, dadurch gekennzeichnet, daß man in an sich bekannter Weise
    a) einen β-Halogenäthyl-2-methylbenzhydryläther der Formel
    CH3
    CH — O — CH2CH2HaI
    II
    in der Hai ein Halogenatom bedeutet, mit Methylamin kondensiert oder
    b) eine 2-Methylbenzhydrylverbindung der Formel
    CH3
    CH-X
    20
    III
    in der X ein Halogenatom oder eine Hydroxylgruppe ist, mit N-Methylaminoäthanol umsetzt oder
    c) ß-Dimethylaminoäthyl-2-methylbenzhydryläther mit einem Cyanhalogenid behandelt, den erhaltenen N - Cyan - N - methylaminoäthyl-2-methylbenzhydryläther verseift und den gebildeten N-Carboxy-N-methylaminoäthyl-2-methylbenzhydrylätherdecarboxyliert oder
    d) ο - Tolyl - phenyl - methoxyessigsäure - methylamid der Formel
    CH3
    CH — O — CH2 — CONHCH3
    reduziert oder
    e) aus N-Benzyl-N-methylaminoäthyl-2-methylbenzhydryläther durch katalytische Hydrierung die Benzylgruppe abspaltet
    und gegebenenfalls die nach a) bis e) erhaltene Verbindung durch Umsetzung mit anorganischen oder organischen Säuren in die Säureadditionssalze überführt.
DENDAT1248672D 1962-11-30 Verfahren zur Herstellung von N Methylarrunoathyl-2 methylbenzhydryl ather und dessen Saureadditionssalzen Pending DE1248672B (de)

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